Katzenhaltung - früher und heute

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  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #21
Ich wohne ja jetzt mitten auf den Land und es gibt hier nur Bauernhöfe und Einfamilienhäuser. Weder eine Stadt, Plattenbauten, noch Reihenhäuser oder der gleichen. Hier gibt es viele Katzen und leider auch Kätzchen mit Würmern und mit Katzenschnupfen. Die Bauern haben andere Rechnungen zu begleichen anstatt die Katzen zu einem Tierarzt zu bringen. Da heißt es ebenfalls, nur der Starke überlebt ! Wobei ich sagen muss, es ist nicht jeder Landwirt so. Ich kenne einen Hof der hält nur weiße Katze, weiße Hunde, etc.. . Die Kleinen spielen draußen und die Katzen sind immer sehr gepflegt. Kein Wurmbauch, oder eine andere (äußerliche) Krankheit.

Unser Nachbar der weiter oben wohnt hat zwei Kater die ab und zu mal vorbei schauen (sind aber scheu). Und auch eine zahme Katze streunt hier herum. Ich habe gesagt, falls sie bei uns auf den Dachboden mal Junge bekommen sollte, dann sorge ich mich um sie. :) Aber man kann sich leider nicht um alle Katzen kümmern, nur lediglich dafür sorgen das es den eigenen Katzen gesundheitlich gut geht.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #22
Off-Topic
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sag mal Petra, was war denn eigentlich damals der anlass dafür, weitere Katzen aufzunehmen, wenn du doch an die Märchen damals geglaubt hast, so rein Interessehalber

Und mach dir da keine Vorwurf, du wusstest es leider nicht besser, wie viele Heute auch noch und erschwerend kommt hinzu, dass damals die Informationsquellen ja viel knapper waren, als heute

Irgendwie sagte mir mein "Bauchgefühl", dass der Kater Gesellschaft in Form von Artgenossen braucht. Ich kann das nicht beschreiben, war einfach so.;)

Und ich sage Dir, damals gabs wirklich kein Internet und man bezog seine "Weisheiten" aus den GU-Katzenratgebern oder ähnlichen Quellen....
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #23
Und auch eine zahme Katze streunt hier herum. Ich habe gesagt, falls sie bei uns auf den Dachboden mal Junge bekommen sollte, dann sorge ich mich um sie. :) Aber man kann sich leider nicht um alle Katzen kümmern, nur lediglich dafür sorgen das es den eigenen Katzen gesundheitlich gut geht.

Besteht denn da nicht die Möglichkeit - vielleicht in Verbindung mit dem Tierschutz - diese Katze kastrieren zu lassen, bevor sie mal werfen muss?
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #24
Die Katze ist bereits 16 Jahre alt und hatte die letzten Jahre nicht mehr geworfen. Wir schließen daher aus, das sie jetzt Junge bekommen solle. Aber falls es nochmal passieren sollte auf unseren grundstück übernehme ich dann das ganze.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #25
Also da muss cih jetzt auch mal die ältere Generation ist Schutz nehmen. Meine Oma freut sich immer über "Geschichten" von meinen Katzen. Da sie Blutverdünner nimmt, kann sie sich leider keine Katzen halten (weil sie nimmer aufhört zu bluten falls sie mal gekratzt wird). Aber sie leidet total mit, wenn mal wieder einer verschwunden ist oder jetzt wo der Anton verletzt ist und dann hat sie mit auch noch 100€ zugesteckt, weil ich ja 692 € Tierarztkosten für den Anton hab! Meine Oma wird nächstes Jahr 80 und die erzählt zwar auch immer, wie sie das früher alles anders gemacht haben (ihr papa hat mal ihre Katze geschlachtet und ihr als "hase" zum abendessen serviert :() aber sie kann mich auch total verstehen. Sie haben mal tagelang nach nem Frosch gesucht, den sie sich daheim gehalten haben und sie waren total verzweifelt, als er verschwunden war. Oder mein Opa, der mal ihre Maus mit Chloroform eingeschläfert hat, weil sie nen riesen Tumor hatte..
Meine Mama ist zwar nicht annähernd so ein Tiernarr, aber sie hat sogar Respekt davor, wie viel Wissen ich mir da selber angeeignet hab! Schwieriger ist da ihr Freund..der mag zwar auch Tiere, aber ist da eben doch etwas rabiater und "verhätschelt" sie nicht so, weil es früher ja auch anders ging...

2 Straßen weiter lebt auch ein älteres Ehepaar mit mehreren Wohnungskatzen. Die hat mir mal Fotos gezeigt, von allen Katzen, die sie je hatte (seit es Fotos gibt) und die hat diesen Text vom Regenbogenland in ihrem Musikzimmer hängen..

also cih glaub, dass das nicht umbedingt ein Generationenproblem ist, sondern wirklich einfach einstellungssache.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #26
Aber sie leidet total mit, wenn mal wieder einer verschwunden ist oder jetzt wo der Anton verletzt ist und dann hat sie mit auch noch 100€ zugesteckt, weil ich ja 692 € Tierarztkosten für den Anton hab! (ihr papa hat mal ihre Katze geschlachtet und ihr als "hase" zum abendessen serviert :(

Das ist total lieb von deiner Oma
Wenn meine Oma etwas mehr Geld hätte würde sie das auch machen
Aber so nehme ich keinen Cent von ihr an :3

Aber bei dem anderen Teil wurde mir ernsthaft schlecht
Und ich wusste einen Moment nicht ob die Übelkeit oder die Trauer welche ich empfinden würde siegen würde :silence:
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #27
Ja sie war damals auch völlig fertig und hat tagelang ihr Katze gesucht (es war ne 4farbige wie die Flocke) und im Nachhinein ist ihr eingefallen, dass es an dem Abend als sie verschwunden war Hasenbraten gab :(
Aber ich find es nett von meinem Opa, dass er die Maus damals eingeschläfert hat, TA war damals nicht üblich und sie hätten auch gar nicht das geld gehabt..er hätte die ja auch einfach freilassen oder erschlagen können, da häte sie sicherlich gelitten... Die haben auch mitten in der Stadt gewohnt, drum hatten sie keine Katzen aber eben dafür alles Mögliche an "Kleinstvieh"

Aber ich kenn eben wie gesagt unter den "alten" mehr positive Beispiele, als unter der "Elterngeneration".

Wobei, da fällt mir ein, meine Tante ist 60 und die sammelt in ihrem Haus Unterschriften gegen Hundehaltung, weil sie eben keine Hunde mag.

Meine andere Tante ist mitte 50 und die ist in ihren kleinen Hund total vernarrt und hätte lieber mehr als weniger Hunde (ihr Mann macht da noch nciht so mit ;))

Also hab cih hier positiv- und negativbeispiele jeder Generation, drum komm ich für mich zu dem Schluss, dass es eben kein Generationen-, sondern ein Einstellungsproblem ist..
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #28
Ich habe meiner Oma mal erzählt, dass Kira und Lilu nachts bei mir im Bett schlafen bzw wach sind und spielen :D
Sie hat nur ganz entsetzt gefragt, warum die Katzen nicht über Nacht in den Transportboxen sind :eusa_doh:Aber gut, sie hatte auch nie Haustiere..
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #29
J
Wobei, da fällt mir ein, meine Tante ist 60 und die sammelt in ihrem Haus Unterschriften gegen Hundehaltung, weil sie eben keine Hunde mag.

Meine andere Tante ist mitte 50 und die ist in ihren kleinen Hund total vernarrt und hätte lieber mehr als weniger Hunde (ihr Mann macht da noch nciht so mit ;))

Also hab cih hier positiv- und negativbeispiele jeder Generation, drum komm ich für mich zu dem Schluss, dass es eben kein Generationen-, sondern ein Einstellungsproblem ist..

Weisst Du....ich bin jetzt auch mittlerweile ne "alte Tante" und 51. Und ich liebe Metal und Hard-Rock und besuche auch öfter Konzerte!:mrgreen: Aber über das stundenlange Techno-Presslufthammer-Gedröhne von meiner Nachbarin hab ich mich trotzdem beschwert...:004: Diese Musikrichtung gefällt mir nämlich nicht. Blöder Vergleich, aber so ist es eben manchmal.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #30
aber gerade, die Tatsache, dass hier auch Leute verschiedenen Alters sind (klar ist ab nem Gewissen Alter Schluss, weil viele dann nicht mehr mit dem Computer klar kommen) zeigt ja auch, dass es weniger ein Generationenkonflikt ist.

Der freund meiner Mama ist auch 51, und der lebt eben ganz nach dem Motto "das hats früher auch nicht gebraucht" und hält mich für ein bisschen bekloppt. Wenn du mich für beloppt hältst, dann bestimmt nicht wegen der Katzen ;) Also bleib ich bei meiner meinung, dass es kein Generationenproblem ist, so! :cool:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

achja: feiern kann er auch wie ein Irrer, also ich würde ihn jetzt nicht prinzipiell als altmodisch bezeichnen, aber was Tiere angeht da ist er es manchmal :silence:
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #31
also cih glaub, dass das nicht umbedingt ein Generationenproblem ist, sondern wirklich einfach einstellungssache.
Ich muss mich noch mal dazu melden: ich wollte nun wirklich nicht alle älteren Leute verteufeln, auch wenn´s scheinbar einige so aufgefasst haben ;). Meine Oma ist ja auch total begeistert von unseren Katzen und erzählt mir auch immer von ihren Freigängern früher (die durften da richtig viel und meine Oma und mein Opa habe sogar selbst Klos für drinnen gebastelt, weil´s damals ja noch keine Zoohandlungen gab :mrgreen:).
Aber ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass es gerade bei älteren Leuten, die eben ganz andere Erfahrungen von früher haben, schwierig ist, ihnen einige Dinge begreiflich zu machen.
Mein noch lebender Opa wird niemals verstehen, wieso unsere Katzen keine Freigänger sind und weshalb es mehr als eine ist und warum die nicht von Essenresten vom Tisch ernährt werden - früher ging das halt alles auch ohne Probleme. Da habe ich persönlich den Eindruck, dass jüngere Leute oftmals aufgeschlossener sind (natürlich meistens nur die, die von selbst fragen - ungefragte Kritik nimmt keiner gerne an :roll:).
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #32
Aber eins haben die meisten älteren Menschen früher nicht gemacht: Die Katzen alleine gehalten. ;) Früher auf dem Lande hatten die ja immer sehr viele eigentlich(Leider meistens unkastriert, aber immerhin) wo das her kommt, dass Katzen ja "Einzelgänger" wären, verstehe ich nicht so ganz. ;)
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #33
Auch früher wurden (wenn ich mich daran erinner, als meine Oma einen Kater hatte) Katzen alleine gehalten. Nur auf dem Land sieht bzw. sah es da anders aus. Ich glaube die Leute von damals hatten eher so eine "was soll schon passieren" Einstellung, meine Oma hat z.B. ihren Kater in der Stadt (zwar Randgebiet) in der Nacht immer raus gelassen und der ist immer heil wieder gekommen.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #34
Weisst Du....ich bin jetzt auch mittlerweile ne "alte Tante" und 51. Und ich liebe Metal und Hard-Rock und besuche auch öfter Konzerte!:mrgreen: Aber über das stundenlange Techno-Presslufthammer-Gedröhne von meiner Nachbarin hab ich mich trotzdem beschwert...:004: Diese Musikrichtung gefällt mir nämlich nicht. Blöder Vergleich, aber so ist es eben manchmal.

dass hat ja auch nichts mit Musik zu tun. Ich gehe auch noch auf Konzerte, war erst letztes Jahr bei Pavlov's Dog.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #35
erst gestern hatte ich gleichzeitig zwei Omis zu Besuch.
Oma1: "Also Katzen sidn einzelgänger, wir hatten doch damals erst den kater X und dann die Katze Y. Hat doch gepasst" :uups: (ja.. die die Zeiten von "damals"... Satz kommt von der Oma die mir vorgeschalgen hat, Mia von Max werfen zu lassen )
Oma2: "Naja ich weiss nicht mehr so recht, sieh doch nur wie schön Max und Mia zusammen herumtoben... ist doch schön, dass sie so zusammen gehalten werden!" :clap:
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #36
Ich denke langsam auch, dass es Einstellungssache ist. Wenn ich mich mit meinen Bewohnern unterhalte(die meisten so um die 70-90) dann höre ich von den Stadtleuten immer, die werden Einzelnt gehalten und von den Landleuten immer, dass sie es besser finden, zusammen welche zu halten. Hab mich grad mal wieder an die tollen gespräche ala Katze erinnert. ;) Es gibt natürlich auch ein paar Stadtleute, die meinen Katzen müsse man, wenn man längere Zeit am tage außer Haus ist, zusammen halten, aber davon hatte ich bisher nur 2:lol:
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #37
Naja, ich glaube das hat nichts per se mit dem Alter zu tun.
Auch Leute in meinem Alter sind stur, beratungsresistent und meinen, alles schlecht machen zu müssen was andere versuchen ihren Tieren zu bieten.

Schwierig wird es dann nur, wenn neben den Argumenten wie "So haben WIR es schon immer gemacht" (was ja auch von 15 jährigen kommen kann, nur als Beispiel) auch noch "Du KANNST ja gar keine Ahnung davon haben in deinem Alter" kommt, also richtig auf die Jugend- oder Altersschiene gegangen wird. So wird dann auch gleich sämtliche Kompetenz abgesprochen :|
Und das sind dann die Momente, die mir immer am meisten weh tun. Aber da können glaube ich alle hier ein Lied von singen :?
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #38
Ich denke auch nicht, dass es unbedingt immer etwas mit Generationen oder dem Alter zutun hat. Ich denke, es kommt vielmehr darauf an, wo man wohnt. Auf dem Land hat beispielsweise der Hund den Hof zu bewachen. D.h. egal bei welchem Wetter, der Hund ist draussen. Genauso verhaelt es sich bei Katzen.
Bei uns hier ist es schon etwas laendlicher. Manchmal werde ich komisch angeschaut, wenn ich mit meinen Hunden spazieren gehe. Warum auch... man hat ein eingezaeuntes Grundstueck oder der Hund ist an der Kette. Es gibt aber auch, das andere Extrem...naemlich kein eingezaeuntes Grundstueck und der Hund streunt durch die Gegend. Natuerlich sind nicht alle so.
 
  • Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #39
I
Aber ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass es gerade bei älteren Leuten, die eben ganz andere Erfahrungen von früher haben, schwierig ist, ihnen einige Dinge begreiflich zu machen.
.

Obwohl....Moment mal! Mein Vater hat ja mittlerweile was gelernt! :lol:

Nach dem anfänglichen und üblichen Gemotze von wegen "Du bist ja bekloppt" und so, nachdem Mütze und Molly hier eingezogen waren, hat er tatsächlich gefragt: ist er (bzw sie) denn schon kastriert oder musst Du das noch machen lassen?:D:clap:
 
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