Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel?

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  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #121
Barcelos, da kann ich mich Kitty nur anschließen!

Ich bin auch nicht reich, Gott bewahre und JA trotzdem habe ich einen halben Zoo...aber wie du sagst über Verzicht kann man vieles einsparen und auch tatsächlich noch was zur Seite legen. Auch ich stehe manchmal im Supermarkt und schwanke zwischen Joghurt für mich und einer Tüte Fenchel für die Tiere - meistens wird es der Fenchel...;) Ich kann verzichten, ich komme mit wenig aus, denn ich habe ja die Möglichkeit mich dann gerade an meinen Tieren zu freuen und zu sehen, was es ihnen bringt, wenn ich mich zurücknehme - meine Tiere hingegen, gerade die Meeris, Nines und Mäuse - die haben ja nur das was ich ihnen zur Verfügung stelle, die können nicht sagen "heute mal keine Möhre, aber dafür hatten es die Anderen schön"...und das ist es um was es mir persönlich hier geht. Entweder ich versuche es - egal wie teuer es letztlich wird - es den Tieren so gut wie möglich zu machen oder ich sollte es bleiben lassen.

Und ganz ehrlich vieles - Frifu, Heu, Streu mal ausgenommen - kann man gerade bei den Kleinen auch für wenig Geld selber machen. Dann kaufe ich eben kein fertiges Häuschen für 35 Euro, sondern ein Brett, vier Pfosten und Schrauben für insgesamt 10 Euro. Das Ergebnis - ein Unterstand für die Tiere ist das gleiche. Wenn man an sowas spart, ist es ja eher positiv als negativ. An TA und gutem Futter sollte man jedoch nicht sparen. Ebenso wenig am Platz.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #122
so sehe ich das auch tompina.
erst die tiere und dann ich! wenn ich einkaufen gehe ist mehr für die tiere im korb als für mich :D
diese materiellen dinge stellen aber nicht da,wie gut es dem tier geht. ich kann das tier auch überschütten und mich nicht um das tier kümmern und ihm keine liebe geben!
geld ist nicht alles. und gott bewahre, wenn mein hund oder pony krank werdne und eine rechnung von 3000€ auf mich zukommt... ich wüsste nicht was ich mache, denn 3000€habe ich nicht rumzuliegen.
ich packe wöchentlich 10€in eine sparbüchse und hoffe es kommt nie zu einer großen OP und wenn doch,.. weiß ich das meine eltern hinter mir stehen.
für kleinkram mal hundert euro oder so, das sollte man liegen haben aber wer bitte hat für eine groß-op soviel geld?

tierliebe hat nix mit geld zu tun,
aber wenn ich ehrlich bin... sehe ich es mit tieren ähnlich wie kinder. ich würde mir ohne finanziellen hintergrund die kinder monatlich zu versorgen keine kinder anschaffen...

ARRRGH mir fehlt nur der passende partner :D
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #123
man muss ja auch nicht ständig ein Vermögen ausgeben. Wenn es finanziell eng ist, dann gibt es eben Karotten und den Inhalt der Restekiste im Supermarkt, außerdem Gras und Zweige, zur Zeit gibt es auch jede Menge Äpfel ganz umsonst - da sammle ich genug dass die bis in den Winter rein reichen. aber ganz bestimmt kaufe ich dann keinen Fenchel. Da bricht den Meerschweinchen jetzt nichts von ab.

Es muss doch nicht immer teuer sein. Und wenn ich im Sommer mal Tageweise nur Gras gebe werfe ich da Geld ins Sparschwein, dass ich dann im Winter wieder für mehr Gemüse ausgeben kann.

Ebenso wie ich drauf achte, Großpackungen an Streu zu kaufen und eben ab und zu größere MEngen Heu vom Bauern zu holen, statt das teuere Zeug aus dem Zooladen zu verfüttern.

Geld für Gemüse und Katzenfutter zweige ich übrigens gleich am Monatsanfang ab und teile es mir dann ein - ich gebe so immer gleichmäßig viel aus, und am Monatsende fehlt es mir nicht.

Es spricht ja nichts dagegen zu sparen - nur eben nicht am Tierarzt oder am Platz.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #124
Ich bin Schülerin und habe auch einen Hund, eine 1000€ OP oderso, könnte ich mir auch nicht leisten.
Mein Hund bekommt halt nicht das allerteuerste Futter für 70€ bei 12kg oderso und auch nicht jeden Monat eine neue Leine oder ein neues Halsband oder Spielzeug etc. aber er hat Liebe, Auslauf, Beschäftigung, Futter, Leine, Halsband, Spielzeug habe ich auch alles.
Ich geh nich bei jedem Pups mit ihm zum TA aber geimpft ist er und sollte es etwas schlimmes sein, gehen wir auch hin, wenn es dann teuer wird, wird man schon eine Lösung finden.
7 Kaninchen und 4 Rennmäuse habe ich auch noch, die Rennmäuse kosten so oder so nicht wahnsinnig viel und die Kaninchen bekommen im Sommer ganz viel Gemüse aus unserem Garten, im Winter muss man dann halt was kaufen, geht aber auch alles.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #125
Ich finde wenn man nicht genug Geld hat ein Tier, sei es ein Hund, Kaninchen oder Vogel, Artgerecht halten kann (Artgerechtes Gehege/Käfig, keine Einzelhaltung, futter, Tierarzt besuche usw) dann sollte man sich auch keine Tiere holen.
ABER auch mit wenig Geld kann man es schaffen Tiere Artgerecht zu halten. Man muss nur mit dem vorhandenen Geld umgehen können. Dann geht man halt nicht jede Woche ins Kino und holt sich dort noch Popcorn und Cola. Oder wenn man sich mit Freunden zum essen trifft geht man halt nicht zum teuren Italiener, sondern man kocht entweder zuhause zusammen etwas oder man wählt einen günstigeren Restaurant.
Es müssen auch nicht immer die teuren Marken Klamotten sein die man sich holt oder auch nicht das teure Parfüm. Günstige Parfüms riechen auch gut.

Ich bin Azubi und verdiene auch nicht gerade viel. Aber ich komme gut über die Runden und das mit 2 Kaninchen und ein Hund.
Ich lebe mit meiner Mutter zusammen und wir teilen uns die Miete. Wir haben eine Küchenkasse wo wir jeden Monat/Woche etwas rein werfen und die Einkäufe mit dem Geld erledigen.
Ich habe ein Sparbuch, Monatsanfang wird immer etwas von meinem Lohn auf das Sparbuch überwiesen. Somit habe ich immer genug Geld auf der Seite falls mal etwas ansteht was nicht gerade billig ist.
Ich verzichte auch oft auf ihrgend was zb wollte mein Freund letztens Schwimmen gehen, aber da Buddy für 3 tage in der Tierklinik war, war ich "etwas" knapp bei Kasse. Also sind wir statt in ein Freibad zum See gefahren und waren dort Baden. Es hat gleich zwei Vorteile 1. es kostet nichts, im Freibad ist es ja nicht nur mit den Eintrittsticket getan, man hat hunger und holt sich etwas zu essen, ein Eis gönnt man sich auch usw. Und schon sind 20€ weg, die man aber auch für das Streu der Kaninchen gebrauchen könnte.
2. Wir haben Buddy mitgenommen zum See. So musste er nicht alleine zuhause warten bis wir vom Freibad wieder da sind.
(Natürlich hätte mein Freund alles im Freibad für mich bezahlt, aber ich mag es nicht wenn ich kein Geld habe um ihn auch etwas zu holen)

Ich muss aber auch dazu sagen das meine Mutter mich sehr Unterstützt. Buddy ist ja eigentlich ihr Hund, aber wenn ich sehe das sein Futter neu Bestellt werden muss dann bestelle ich es ihn auch. Und ich möchte das Geld auch nicht von meiner Mutter wieder haben. Genauso habe ich die Tierklinikrechnung übernommen, da ich es war die ihn hin gebracht hat und auch wieder abgeholt hat.
Genauso holt sie auch mal das futter für die Kaninchen. Wenn sie Einkaufen ist und sieht das die Karotten gerade im Angebot sind, dann nimmt sie auch gleich welche mit.
Wenn ich keine zeit habe mit den Kaninchen zum Tierarzt zu gehen, dann bringt meine Mutter sie hin und bezahlt auch die Rechnung.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #126
Ich bin auch so, wie die anderen schon schrieben.
Ich muss für die Kaninchen und Meerschweinchenund Fische auch selbst bezahlen. Die Katzen, Vögel und so bezahlen meine Tante & mein Onkel. Nur halt die 3 Arten, dass zahle ich fast alles selbst.
Die Fische kosten wirklich nicht viel ;)
Die Meerschweinchen & Kaninchen kosten mich zusammen im Monat ca. 20-30 €. Manche sagen immer, dass sie 40€ oder ausgeben, dass könnte ich auch, aber mache ich nicht.(TA kosten ausgenommen. Da ist es mir auch egal, ich zahle was halt nötig ist und gehe leider bei fast jedem Pups zum TA. Bin da glaub schon Stammkunde:uups:) Ich gucke immer mal in die Werbung, wo was wieviel kostet. Ich kaufe nicht immer das teuerste. Im Winter hole ich auch einen großen Sack Futterkarrotten nur im Sommer ist es schon zu viel, da wird das meiste schlecht. So ein Sack, da komme ich ca. 3 Wochen mit aus für 4€. Dann noch 2-3 andere Sorten Gemüse/Obst in der Woche. Da schaue ich dann auch immer auf die Preise.
Streu, da hole ich einen großen Sack für 10€, wobei mir da meine Tante immer 5€ zusteckt. Das brauche ich auch so ca. alle 3-4 Wochen. Heu hole ich vom Bauern für ca. 2-3 € für einen Ballen, da komme ich auch lange mit aus. Das gleiche dann nochmal an Stroh im Winter. Und Trockenfutter kostet mich alle halbe Jahr mal 12€. Also wie ihr schon sagtet, es muss nicht immer das teuerste sein. Im Sommer habe ich dann auch noch die Wiese, Äpfel vom Baum etc... Zwischendurch aber selten gibt es auch neue Gegenstände im Gehege, aber auch da nicht das teuerste.
Für die Fische zahle ich ca. im Monat 5€. Also nicht wirklich viel. ;)

Wenn ich das aber nicht mehr machen könnte und auch meine Tante es nicht dann zahlen würde, dann würde ich sie lieber abgeben, als denen ein schlechtes Leben zu bieten. Das könnte ich mir nicht verzeihen. Nie und nimmer.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #127
Hallo;
Ich habe hier jetzt nicht alles durchgelesen, falls die Antwort also schon mal kam, tut es mir leid.
Ich bin Schülerin mit einem Nebenjob und habe jetzt 6 Meerschweinchen und momentan eine Katze. Wenn ich von zuhasue ausziehe weil ich studiere o.ä.(Ich wohne noch bei meinen Eltern) kommt noch eine Katze dazu. Ich bin mir bewusst, dass ich dann voon Bafög und einem Nebenjob lebe und damit auch meine Tiere versorgen muss. Ich habe Geld gespart um Tierarztkosten zu zahlen, die Frage ist, wie lange das ausreicht. Es muss immer etwas dazukommen, momentan sind es 20 Euro im Monat die automatisch von meinem Konto auf mein Sparbuch überwiesen werden. Das Sparbuch benutzte ich auch nur für Notfälle.
Ich weiß, wenn mir das Geld nicht ausreicht, kann ich immer noch meine Familie fragen, ob die mir was leihen könnten und die wissen, dass sie es zurück bekommen.
Die Tiere die ich habe, kann ich gut versorgen wenn nicht alle auf einmal krank werden.
Hätte ich noch weniger Geld hätte ich weniger oder andere Tiere. Katzen hätten ich zum Biespiel dann keine und Meerschweinchen hätte ich auch nicht soviele.
Mann muss dich vor der Anschaffung eines Tieres überlegen, ob man es auch auf lange Sicht zahlen kann. Ich könnte mir jetzt vielleicht noch einen HUnd leisten aber wenn ich hier auszihe nicht mehr. Also hol ich mir keinen Hund. Auch Hartz4-Empfänger können sich vielleicht ein Tier leisten, kommt immer darauf an was für eins und wieviele davon.
LG
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #128
Alles muss doch in einem gesunden Verhältnis zu einander stehen. Leider gibt es auch Familien, die haben mehr Kinder als sie sich leisten können, aber das ist ein anderes Thema
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #129
Ich weiß nicht ob man das mit Kindern vergleichen kann. Bei Kindern gibts staatliche Unterstützung, bei Hunden nicht.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #130
Kinder kosten aber wesentlich mehr als das vom Staat zur Verfügung gestellte Geld. Daher eigentlich ein ganz passender Vergleich ;)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #131
Genau das ist das was dieses Forum manchmal so schwierig werden lässt. Diese Gruppendynamik.

Fast Alle gegen Einen.
Das meine ich damit,warum man sich hier mit einer Eigenen Meinung eher zurückziehen sollte,sonst lautet das Motto:
Alle auf die kleinen Dicken!;)

Liebe grüsse florett

Ich bin deiner Meinung. Wie viele Punker haben Hunde und behandeln sie besser als manche "normalen" Leute? Es gibt immer Möglichkeiten sein Tier artgerecht zu halten und zu versorgen.
Viele Tierärzte nehmen Ratenzahlungen entgegen. Ich bin in der Ausbildung und habe auch nicht haufenweise Geld. Zudem lebe ich auch nicht mehr zu Hause und habe trotzdem Tiere.
Und bin ich nun ein schlechter Mensch? Meine Tiere sind mir wichtiger als ich mir selber. Mein Kühlschrank kann leer sein, aber meine Tiere haben noch wochenlang Vorrat im Schrank :uups:
Trotz nicht viel Geld habe ich meine Katze jetzt erst für 145 Euro kastrieren lassen und und und.
Seit nicht immer gleich gegen die Meinungen die euch vielleicht widersprechen oder nicht der Norm angehören.
Meine Meinung ist: Wenn man sich ein Tier leisten kann soll man sich eines holen. Man geht doch nicht mit dem Gedanken "was ist, wenn mein Tier krank wird?" an einen Tierkauf ran.
Klar ist es wichtig, aber ich habe z.B. auch von der Tierschutzorganisation gehört von der ich meine 2. Katze bekomme, dass eine Person ein Tier einschläfern lassen wollte obwohl es nichts hatte.
Aber diese Person hatte Angst das das Tier mal krank werden könnte :roll:
Man muss von Fall zu Fall entscheiden und nicht pauschal sagen: Leute die nicht viel Geld haben sollen keine Tiere halten.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #132
Man muss von Fall zu Fall entscheiden und nicht pauschal sagen: Leute die nicht viel Geld haben sollen keine Tiere halten.

Aber das sagt hier doch keiner..?:eusa_eh:
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #133
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #134
Also bisher war ich immer stiller Mitleser, aber jetzt muß ich auch mal meine Meinung kundtun :)

Ganz klar: Kann ich einem Tier nicht die nötige artgerechte Haltung bieten, die das Tier benötigt, schaffe ich mir kein Tier an! Das fängt bei gutem Futter an, geht über z.b. bei Katzen der Wohnungseinrichtung bis hin zu den Tierarztkosten. Ich finde es absolut unverantwortlich, sich ein Tier anzuschaffen, wenn man nicht in der Lage ist im Notfall alles Nötige in die Wege leiten zu können. Ich habe unsere Katze beerdigen müssen, vorher aber noch eine Woche Krankenhauskosten von über 1000 Euro bezahlt. Jetzt hab ich drei Katzen und ich weiß, selbst wenn alle drei gleichzeitig zum Notfall würden, ich könnte es irgendwie berappen. Ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden, wenn ich ein geliebtes Tier einschläfern oder unnötig leiden lassen müsste weil ich die erforderliche Behandlung nicht bezahlen kann.

Ein Tier ist für mich ein Luxusgut. Und möchte ich unbedingt in den Genuss dieses Luxusses kommen, muß ich die finanziellen Mittel schaffen. Keiner sagt, Harz IVler sollen keine Tiere halten. Aber vielleicht wäre es für diese Leute erstmal wichtig, sich selbst versorgen zu können bevor sie drüber nachdenken Verantwortung für ein anderes Leben zu übernehmen.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #135
:uups:
Meine Meinung ist: Wenn man sich ein Tier leisten kann soll man sich eines holen. Man geht doch nicht mit dem Gedanken "was ist, wenn mein Tier krank wird?" an einen Tierkauf ran.

Genau dass ist der entscheidende Punkt. Wenn ich mir ein Tier anschaffe, muss ich damit rechnene, dass es Krank wird. Ich kann nicht davon ausgehen das nie etwas passiert und nur weil das Tier noch jung ist, kann ich auch nicht denken, dass nichts kommt. Ich zitier mich hierzu mal selbst:

Unterschreib ich voll und ganz.

Ich bin seit 2,5 Jahren Katzenhalter und Chico dürfte mcih in dieser Zeit um die 2.000 Euro gekostet haben, davon im Februar dieses Jahres allein ca. 600 Euro innerhalb eines Wocheendens. Er ist jetzt 2.

...

Zu finden auf Seite 3 des Threads.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #136
Meine Meinung ist: Wenn man sich ein Tier leisten kann soll man sich eines holen. Man geht doch nicht mit dem Gedanken "was ist, wenn mein Tier krank wird?" an einen Tierkauf ran.

Warum nicht ? Genau mit dem Gedanken haben wir angefangen bevor die Katzen ins Haus kamen , "haben wir genug Rücklagen das Tier im Notfall zu versorgen , trotz den Ratten ? Trotz wo eine Person Arbeitslos ist ? Was ist wenn das Horrorszenario eintritt und alle Ratten und Katzen gemeinsam Krank werden , packen wir das auch irgendwie ? Was Passiert wenn wir uns trennen, wie läuft es dann mit den Tieren , wer bekommt sie , wie wird das finanzielle geregelt ? "
Und noch einige Fragen mehr , und meiner Meinung nach gehören genau diese Gedanken VOR dem Kauf bzw Anschaffung des Tieres geklärt. Man übernimmt die komplette Verantwortung für dieses Tier ,welches man aufnimmt , dazu gehört nunmal das solche Sachen abgeklärt sind.
Das ist nicht auf Menschen bezogen die unverschuldet in eine Situation kommen , sondern VoR der Anschaffung eines Tieres , es kann immer etwas unerwartetes kommen und über sowas wird hier sicher keiner im Forum urteilen , das hat man doch nun auch bei einem Aktuellen Notfall hier gesehen (IceAge [entschuldige das ich dich als Beispiel nehme , aber es ist einfach passend ]), keiner hat ihr soweit ich Lesen konnte Vorwürfe gemacht , im Gegenteil viele haben ihr noch probiert zu helfen.

Doch wenn nun wer kommt , selbst nicht weiss wie er über die Runden kommt , sich aber dann noch z.b. EINE Ratte anschafft , in einem Käfig von 50x50cm , die Aussage kommt "tut mir leid aber ich hab kein Geld für 2 Tiere oder größeren Käfig , noch für Frischfutter" , was soll man dieser Person raten ? "Hach du hast sie aber sicher lieb ..das reicht dann ..." oder würde nicht 99% sagen "vieleicht ist es besser sie dann abzugeben ".

Dies hat aber nix mit dem Forum zu tun , sondern mit einem vernünftigen Menschenverstand.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #137
Es ist eigentlich ganz einfach.

Grundsätzlich hat jeder ein Recht auf Tierhaltung. Mit diesem Recht verhält es sich aber wie mit allen anderen Rechten auch: Man darf es nur ausleben, solange man dadurch nicht die Rechte anderer verletzt. Und Haustiere haben das Recht auf eine artgerechte Haltung und tiermedizinische Versorgung, das geht auch unmissverständlich aus dem TierSchG hervor.

Ich bin auch eher Pessimist und gehe alles lieber 3 mal durch bevor ich Verantwortung für ein Tier übernehme, auch wenn es mir finanziell eigentlich nicht schlecht geht.

Und wir hatten es ja mal hier, dass jemand wegen Kosten den Tiernotdienst am WE nicht in Anspruch nehmen wollte/ konnte, obwohl alle User Alarm schlugen. Bis Mo oder Di war das Tier, man kann es nicht anders sagen, elendig verreckt. Ohne Geld läuft heute eben nichts, auch wenn es vllt beim Sterben ein paar Extra-Streicheleinheiten gab, weil der Besitzer auch ohne Geld tierlieb war.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #138
Also irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Beitrage nicht richtig gelesen werden. Denn wenn sie richtig gelesen worden wären, hätten die Personen, die gegen mich gewettert haben, gesehen, dass die Schweinchen genügend platz haben. Aber naja ^-^ was verlang ich überhaupt.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #139
Off-Topic
Also irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Beitrage nicht richtig gelesen werden. Denn wenn sie richtig gelesen worden wären, hätten die Personen, die gegen mich gewettert haben, gesehen, dass die Schweinchen genügend platz haben. Aber naja ^-^ was verlang ich überhaupt.

wenn du mit zitaten arbeiten würdest wäre es für die "personen die gegen dich gewettert" haben leichter dazu nun etwas zu sagen. wenn du dich schon aufregst, lass den leuten doch auch ne chance darauf zu reagieren. aber so völlig aus dem zusammenhang zu meckern ist schon bisschen schwierig. und wenn wir hier über meerschweinchenhaltung reden außerdem ot :)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #140
Dieses Thema ist ja bei vielen negativ aufgestoßen. Ich habe lange überlegt ob ich hierzu etwas schreiben soll. Erst wollte ich mich heraus halten, möchte aber jetzt doch etwas beitragen.

Ich finde es sehr schade, dass es anscheinend so eine große Kluft zwischen „arm“ und „reich“ gibt. Ich frage mich auch, wie das alles unterteilt sein soll? Ich denke man kann so etwas nicht einfach festlegen und die Menschen in Schubalden stecken. Ich finde es auch ehrlich gesagt etwas unfair zu behaupten, dass „reiche“ Menschen Tiere nicht so lieben könnten wie „arme“.

Ich bin der Meinung, dass jeder selbst wissen muss ob er sich ein Tier leisten kann oder nicht. Im Gesetzt steht (wie viele bereits zitiert haben) dass man sich über dessen Bedürfnisse zu informieren hat und diesen auch gerecht werden muss. Es steht nirgends geregelt dass ich für ein bestimmtes Tier ein gewisses monatliches Einkommen benötige. Jeder muss selbst wissen ob er sich ein Tier leisten kann oder eben nicht.

Ich habe mit 15 angefangen zu Arbeiten, bin mit 18 ausgelernt und habe seit dem ein geregeltes Einkommen. Es ist kein Vermögen, aber ich kann damit mein Auto, meine Wohnung und meine Tierhaltung bezahlen, außerdem kann ich mir den einen oder anderen Wunsch erfüllen.

Seit ich 17 bin führe ich ein Haushaltsbuch, damit ich weiß was ich monatlich benötige und was mir über bleibt. Ich weiß genau wie viel Geld ich für meine Tiere monatlich ausgebe. Ich weiß auch, was mich die Anschaffung jedes einzelnen gekostet hat. Ich kann getrost sagen, dass ich mir meine Tiere leisten kann. Ich kann es mir ebenfalls leisten, dass eines davon Krank wird. Ohne dieses Wissen könnte ich nicht guten Gewissens jeden Tag vor den Becken/Terrarien sitzen und ihnen beim fressen, beim schlafen und beim rumflitzen zusehen.

Jeder muss für sich selbst entscheiden ob er sich ein (neues) Tier leisten kann oder nicht. Manche sind bereit auf vieles zu verzichten und können sich trotz geringen Einkommens diesen Wunsch erfüllen. Andere sind nicht bereit für ein Tier auf das bisschen Luxus zu verzichten, dass ihnen noch bleibt. Wieder anderen stellt sich die Entscheidung erst gar nicht da sie eh bereits auf fast alles verzichten müssen. Dann sollte man aber zu Gunsten des Tieres entscheiden und von einer Haltung absehen.

Anders ist es wenn das Tier bereits vor der schwierigen finanziellen Situation da ist. Jeder kann einmal in eine finanzielle Notlage geraten, hier wird bestimmt niemanden ein Vorwurf gemacht. Ein kleiner Nebensatz in den Beiträgen würde schon vollkommen ausreichen. Aber woher sollen wir den wissen, dass es einen User die letzten Monate nicht gut getroffen hat? Auch wenn es vielen peinlich ist, jeder kann einmal in eine solche Situation geraten, oftmals auch unverschuldet!
 
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