Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause?

Diskutiere Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo zusammen, aufgrund einiger privater und beruflicher Umstellungen bin ich sehr oft länger nicht zuhause. Es kann sich manchmal um...
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #1
Azaradel

Azaradel

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Hallo zusammen,

aufgrund einiger privater und beruflicher Umstellungen bin ich sehr oft länger nicht zuhause. Es kann sich manchmal um Abwesenheiten von bis zu 18 Tagen in Abständen von mindestens einem Monat und wochentags tägliche Abwesenheiten von etwa 10 Stunden handeln. Nun ist die Katze bereits seit April alleine, und ich hatte ohnehin schon ein absolut schlechtes Gewissen, weil ich sie wochentags ja immer wieder alleine lassen musste. Allerdings sind die längeren Phasen nun erst hinzugekommen - wobei nicht absehbar ist, wie oft das nun vorkommt, kann auch im Januar schon wieder vorbei sein. Aber natürlich mache ich mir Gedanken, ob ich ihr gerecht werde, wenn ich ihr einfach einen Kumpel dazuhole, und die beiden dann täglich Besuch bekommen, wenn ich länger nicht vor Ort sein kann, oder ob ich ihr besser ein neues Zuhause suche, wo jemand ist, der mehr Zeit für sie hat, als ich. :(

Dieser Gedankengang fällt mir absolut nicht leicht, ich hab sie ja seit dem Kittenalter und wir sind völlig aufeinander eingestellt. Ich bilde mir auch ein, dass es sie ebenfalls verstören würde, wenn ich sie einfach zu jemand anderem ziehen lassen würde, aber das kann der Egoismus sein, der aus mir spricht, weil ich weiß, dass es MIR ganz sicher das Herz brechen würde. Diese Überlegung habe ich nun seit Längerem immer wieder, und nur deswegen habe ich ihr noch keinen Spielgefährten geholt, macht ja auch keinen Sinn, wenn ich mich am Ende dann doch dazu entscheiden sollte, sie abzugeben.
Was würdet ihr tun? Ich drehe mich gerade ein bisschen im Kreis mit meinen Gedanken.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #2
Was spricht denn gegen eine Zweikatze? Arbeit macht eine weitere kaum, Mehrkosten gibt es eigentlich nur im nennenswerten Rahmen, wenn es sich um den Tierarzt handelt. Was das Futter angeht dürfte eine zweite Katze nicht weiter auffallen. Ebenso wenig beim Schmusen ;)

Ganz von deiner Situation abgesehen, sollte eh keine Katze alleine leben müssen. Also schnellstens einen Partner vom gleichen Geschlecht und im gleichen Alter am besten dazuholen. Aber nur aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation. Vermehrer, dazu zählen auch Bauernhöfe, dürfen nicht unterstützt werden.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #3
ich bin wochentags 12 stunden von zu hause weg. wenn ich gänger arbeiten muss, bin ich erst 0 Uhr zu hause und geht direkt ins bett. meine Katzen haben damit nicht so die Probleme weil sie ja nicht such haben. sie sind zu viert.

bei wohnungskatzen ist ein Artgenossen immer Pflicht, denn selbst wenn du 24 stunden an 7 Tage die Woche da warst könntest du doch keine andere Katze ersetzen.

eine Abwesenheit von 10 stunden und gelegentlich von 18 stunden+ oder meinst du wirklich 18 Tage?) ist kein Problem, wenn sie eben nicht allein sind.

einen Grund zur Abgabe seh ich momentan nicht, vorausgesetzt es kommt noch eine Katze dazu.

wie alt ist deine Katze denn jetzt?
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #4
Ich rede wirklich von 18 Tagen und längerer Abwesenheit, sonst würde ich mir diese Frage ja überhaupt nicht stellen. Mir ist klar, dass ich, sofern ich sie behalten will, sie definitiv nicht alleine lassen kann, sie ist das auch überhaupt nicht gewohnt. Ich hab sie als Kitten mit ihrem Bruder aus dem Tierheim geholt, den ich mit aktuem Nierenversagen im April einschläfern lassen musste. Ihr Gesundheitszustand war bis dato unklar, allerdings ist nunmehr alles in Ordnung, und es spricht auch nichts mehr gegen einen Kumpel für sie. Abgesehen eben von den langen Abwesenheiten, bei denen ich mir gerade eben Gedanken darüber mache, ob sie dann nicht GEMEINSAM vereinsamen.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #5
Abgesehen eben von den langen Abwesenheiten, bei denen ich mir gerade eben Gedanken darüber mache, ob sie dann nicht GEMEINSAM vereinsamen.
Ich bezweifel, dass Katzen, die mindestens uzu zweit leben, sich in irgendeiner Art und Weise an einem langen Tag alleine zu Hause langweilen oder gar vereinsamen.
Wir arbeiten auch Vollzeit und teilweise sind die Katzen auch 10 bis 11 Stunden alleine. Und natürlich freuen die sich, wenn wir nach Hause kommen. In erster Linie wohl, weil´s dann Futter gibt, und dann noch ein bißchen, weil sie uns gern haben ;). So wie die Wohnung aber teilweise aussieht, haben sie sich dann nicht gelangweilt :roll:.

Ich habe noch mal eine Rückfrage zu den 18 Tagen: bist du dann 18 Tage komplett am Stück weg? Ohne überhaupt zu Hause zu sein? Hast du denn jemanden, der die Tiere dann zuverlässig betreut und versorgt? Oder verstehe ich das grad völlig falsch :eusa_think:?

Insgesamt würde ich auch erst mal zur Zweitkatze ganz dringend raten, aber ich warte mal die Antwort wegen der 18 Tage ab.

Wie alt ist denn deine Katze?
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #6
Ok, damit das nun auch wirklich JEDER nachvollziehen kann:

Katze ist fünf Jahre alt, war bis April zusammen mit Bruder, hatte dann V.a. FELV, weswegen zunächst keine Zweitkatze geholt wurde.
Ich werde wahrscheinlich häufiger zwischen 11 und 18 Tagen (JA! Tage, nicht Stunden!) abwesend sein, komplett, ohne wiederzukommen.
In der Zeit würde selbstredend jemand nach den Katzen schauen, die können sich schließlich nicht alleine ihr Futter auf den Teller scheffeln.
Und NEIN! Ich brauche keinen Hinweis darauf, dass man Katzen generell zu zweit halten soll. Dem aufmerksamen Leser wäre das bereits bei Lektüre meines ersten Postings aufgefallen.

Und es tut mir wirklich sehr leid, dass ich das nun so formulieren musste, aber abgesehen vom Alter der Katze habe ich alle nun gelisteten Informationen bereits preisgegeben, und irgendwann muss ja mal gut sein mit diesem pauschal-lapidaren Hinweis, dass eine Katze nicht allein gehalten werden soll. Weiß ich selber, steht auch schon da - ebenso wie die Gründe, warum sie momentan alleine ist.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #7
Und es tut mir wirklich sehr leid, dass ich das nun so formulieren musste, aber abgesehen vom Alter der Katze habe ich alle nun gelisteten Informationen bereits preisgegeben, und irgendwann muss ja mal gut sein mit diesem pauschal-lapidaren Hinweis, dass eine Katze nicht allein gehalten werden soll. Weiß ich selber, steht auch schon da - ebenso wie die Gründe, warum sie momentan alleine ist.

Bist du mit dem falschen Fuß aufgestanden oder warum maulst du mich jetzt so an :eusa_eh:? Ich habe das mit den 18 Tagen wirklich nicht verstanden, weil eben nix von einer Betreuung dabei stand. Das hatte mich irritiert und deswegen habe ich freundlich nachgefragt.

Einen "pauschal-lapidaren Hinweis" bzgl. Zweitkatze habe ich auch nicht gegeben, sondern lediglich eine erste Einschätzung mit dem Hinweis, dass ich ja erst mal eine weitere Antwort abwarten möchte, bevor ich mich weiter dazu äußere. Aber dann lass ich das lieber, scheint ja nicht gewünscht :?.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #8
Bist du mit dem falschen Fuß aufgestanden oder warum maulst du mich jetzt so an :eusa_eh:? Ich habe das mit den 18 Tagen wirklich nicht verstanden, weil eben nix von einer Betreuung dabei stand. Das hatte mich irritiert und deswegen habe ich freundlich nachgefragt.

Einen "pauschal-lapidaren Hinweis" bzgl. Zweitkatze habe ich auch nicht gegeben, sondern lediglich eine erste Einschätzung mit dem Hinweis, dass ich ja erst mal eine weitere Antwort abwarten möchte, bevor ich mich weiter dazu äußere. Aber dann lass ich das lieber, scheint ja nicht gewünscht :?.

Nee, bin ich nicht, aber ich habe bereits in meinem ersten Posting davon geschrieben, dass ich 18 Tage weg wäre, dass die Katzen betreut werden (ja, steht da schon), und dass ich mir durchaus bewusst bin, dass man eine Wohnungskatze nicht alleine hält. Ich weiß, dass ihr es alle gut meint, mit dem "dringenden" Hinweis darauf, dass eine Zweitkatze angeschafft werden soll, aber um die Klärung dieser Frage geht es hier nicht, sondern darum, ob es für ZWEI Katzen gut ist, wenn sie so lange alleine sind, oder ob ich lieber ein neues Zuhause für die Katze suchen soll, die ich bereits habe.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #9
Kommt drauf an wie oft jetzt diese Abwesenheiten kommen, ist dass nur ein begrenzter Zeitraum oder ist dass eher längerfristig so. Man kann Katzen durchaus über einen gewissen Zeitraum auch betreuen lassen, wenn du jemanden zuverlässigen hast, der zweimal täglich nach ihnen sieht, sich auch mit den Tieren beschäftigt und natürlich füttert und die Katzenklos sauber macht. Aber länger als ein paar Monate sollte dass auf keinen Fall gehen, sonst wäre es für die Katze vermutlich doch besser, wenn du ein schönes neues Zuhause für sie suchst, wo sie dann auch wieder einen Artgenossen hat.

Ich hätte der Katze schon früher wieder eine Gesellschaft dazugeholt, seit wann weißt du, dass sie kein FelV hat? Vorallem weißt du nicht wielange die Vergesellschaftung dauert und wenn du demnächst schon soviel weg bist, ist dass nicht gerade ideal. Wenn du dich früher darum gekümmert hättest, dass sie nicht allein bleiben muss, dann wäre die Vergesellschaftung schon längst durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #10
Nee, bin ich nicht, aber ich habe bereits in meinem ersten Posting davon geschrieben, dass ich 18 Tage weg wäre, dass die Katzen betreut werden (ja, steht da schon), und dass ich mir durchaus bewusst bin, dass man eine Wohnungskatze nicht alleine hält. Ich weiß, dass ihr es alle gut meint, mit dem "dringenden" Hinweis darauf, dass eine Zweitkatze angeschafft werden soll, aber um die Klärung dieser Frage geht es hier nicht, sondern darum, ob es für ZWEI Katzen gut ist, wenn sie so lange alleine sind, oder ob ich lieber ein neues Zuhause für die Katze suchen soll, die ich bereits habe.
Das ist mir klar, ich kann nämlich lesen :roll:. Und es tut mir ehrlich leid, dass ich Rückfragen zum besseren Verständnis gestellt habe, weil ich etwas auf Anhieb nicht verstanden habe.

Ich habe auch verstanden, dass du nicht weißt, ob das dauerhaft so sein wird oder nur für gewisse Zeit und im Januar vielleicht schon wieder erledigt ist.
Ich würde in dem Fall eine Zweitkatze dazu holen und hoffen, dass dieser Zustand mit der längeren Abwesenheit über knapp 3 Wochen nur begrenzt ist und nicht länger so bleibt. Wenn sich dann natürlich rausstellt, dass das dauerhaft so bleibt, hast du zwei Katzen, die regelmäßig so lange alleine sind und dann wohl nur (mit dem Nötigsten?) verpflegt werden. Ist denn sichergestellt, dass das auch auf Dauer funktionieren würde? Ich hätte Schwierigkeiten jemanden zu finden, der so häufig meine Katzen hütet :eusa_think:. Zwei Mal am Tag sollte da ja auf jeden Fall jemand nach ihnen sehen, nicht nur füttern und KaKlos machen, sondern auch ein bißchen Zeit investieren: schmusen, spielen, schauen ob gesundheitlich alles okay ist usw...

ob es für ZWEI Katzen gut ist, wenn sie so lange alleine sind, oder ob ich lieber ein neues Zuhause für die Katze suchen soll, die ich bereits habe
Speziell dazu hatte ich weiter oben bereits etwas geschrieben:
Ich bezweifel, dass Katzen, die mindestens zu zweit leben, sich in irgendeiner Art und Weise an einem langen Tag alleine zu Hause langweilen oder gar vereinsamen.
Wir arbeiten auch Vollzeit und teilweise sind die Katzen auch 10 bis 11 Stunden alleine. Und natürlich freuen die sich, wenn wir nach Hause kommen. In erster Linie wohl, weil´s dann Futter gibt, und dann noch ein bißchen, weil sie uns gern haben ;). So wie die Wohnung aber teilweise aussieht, haben sie sich dann nicht gelangweilt :roll:.
Die Aussage beruht natürlich "nur" auf einer Vollzeit-Berufstätigkeit und nicht tagelanger kompletter Abwesenheit.

Was du jetzt im Endeffekt daraus machst und wie du dich entscheidest - da kann dir keiner bei helfen. Mir würde es sehr schwer fallen mich nach so langer Zeit von einem Tier zu trennen, obwohl es vielleicht für das Tier das Beste ist. Wenn das Risiko mit dieser längeren Abwesenheit auf Dauer aber sehr groß ist, würde ich vielleicht eher dahin tendieren :eusa_think:.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #11
Kommt drauf an wie oft jetzt diese Abwesenheiten kommen, ist dass nur ein begrenzter Zeitraum oder ist dass eher längerfristig so. Man kann Katzen durchaus über einen gewissen Zeitraum auch betreuen lassen, wenn du jemanden zuverlässigen hast, der zweimal täglich nach ihnen sieht, sich auch mit den Tieren beschäftigt und natürlich füttert und die Katzenklos sauber macht. Aber länger als ein paar Monate sollte dass auf keinen Fall gehen, sonst wäre es für die Katze vermutlich doch besser, wenn du ein schönes neues Zuhause für sie suchst, wo sie dann auch wieder einen Artgenossen hat.

Ich hätte der Katze schon früher wieder eine Gesellschaft dazugeholt, seit wann weißt du, dass sie kein FelV hat? Vorallem weißt du nicht wielange die Vergesellschaftung dauert und wenn du demnächst schon soviel weg bist, ist dass nicht gerade ideal. Wenn du dich früher darum gekümmert hättest, dass sie nicht allein bleiben muss, dann wäre die Vergesellschaftung schon längst durch.

Ich weiß seit knapp 2 Wochen, dass sie kein FELV hat, da eine Bestimmung durch den Titer alleine bei ihr nicht ausreichend war, sondern eine Biopsie der Lymphknoten für die Diagnostik nötig war. Und da ich nicht mit einem Überfluss mit Zeit gesegnet bin, kann ich auch nicht jeden Tag in die Tierklinik fahren, um meine Katze dort operieren zu lassen. Die niedergelassenen Ärzte in der Gegend sind leider alle nix, weswegen ich eben doch einen recht langen Anfahrtsweg in Kauf nehmen muss, um mein Tier medizinisch versorgt zu wissen. Ungefähr genauso lange weiß ich übrigens von meiner beruflichen Veränderung, falls die nächste Frage sein sollte, warum ich nicht sofort eine VG gestartet habe. :roll:

@Ina

Sorry nochmal, dass ich so deutlich geworden bin, aber man muss sich hier ja wirklich bei jeder Rückfrage zu dem Thema diese Pauschalantwort anhören, dass Katzen immer unbedingt und überhaupt zu zweit gehalten werden müssen. Und nach sechs Jahren mehr oder weniger regelmäßiger Anwesenheit in diesem Forum nervt es einfach. Diese ewigen Vorwürfe und vielleicht wohlmeinenden Hinweise unterstellen entweder Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit, bzw. Bequemlichkeit. Man muss hier jedesmal jeden einzelnen Grund für jede einzelne Situation komplett herausexhibitionieren, weswegen ich irgendwann auch aufgehört habe, regelmäßig in diesem Forum zu schreiben. War nicht persönlich gemeint.

Und ja, ich hätte jemanden, der regelmäßig nach den Tieren schaut, und nicht nur ein paar Minuten bei mir verbringt, sondern auch eine Weile bleibt und sie sozial versorgt. Man findet immer jemanden, das ist nur eine Kostenfrage. ;)

Dauerhaft soll das natürlich nicht so sein, dass ich sie immer wieder so lange alleine lassen muss, aber zumindest für ein, zwei Monate wird das noch so sein, dass ich für längere Zeit weg muss. Nächsten Monat werden es wahrscheinlich elf Tage werden, wenn sich bis dahin alles eingependelt hat, werde ich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder für ein Wochenende nicht zuhause sein, aber das stellt ja kein Problem dar. Falls sich die Situation bis Januar nicht geklärt hat, wird sich das mit den längeren Abwesenheiten wohl noch ein wenig hinziehen. Auf keinen Fall aber länger als ein halbes Jahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #12
Gut, dass könnte man schon vertreten, da würde ich sagen, dass eine Zweitkatze die Lösung ist, aber wie willst du die Vergesellschaftung machen, wenn du doch öfters mal länger weg musst? Vorallem muss die zweite Katze dann ganz sorgfältig ausgewählt sein, je besser sie zu deiner Katze im Alter, Wesen und Temperament passt, desto höher die Chancen auf eine schnelle Vergesellschaftung. Ich würde vom Alter her sagen 4-6 Jahre. Je nachdem ob sie auch bereit war mit ihrem Bruder zu raufen und balgen, würde dann auch ein Kater als Gesellschaft in Frage kommen.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #13
Und ja, ich hätte jemanden, der regelmäßig nach den Tieren schaut, und nicht nur ein paar Minuten bei mir verbringt, sondern auch eine Weile bleibt und sie sozial versorgt. Man findet immer jemanden, das ist nur eine Kostenfrage. ;)

Okay, das ist ein Argument ;). Wir haben allerdings ein paar Katzen mehr und das wäre wahrscheinlich kaum finanziell machbar.

Falls sich die Situation bis Januar nicht geklärt hat, wird sich das mit den längeren Abwesenheiten wohl noch ein wenig hinziehen. Auf keinen Fall aber länger als ein halbes Jahr.
Das heißt ja, dass sich das spätestens im nächsten Sommer wieder auf ein normales Maß (also für Berufstätige) einpendelt. In dem Fall ganz klar: her mit der zweiten Katze!

Ich denke nicht, dass du dir Sorgen wegen einer Vereinsamung machen musst. Natürlich ist es nicht optimal, wenn die Katzen dann vielleicht noch über 8 Monate insgesamt so viel alleine sind. Aber das ist ein überschaubarer Rahmen, den sie zu zweit gut überstehen können.
Ich würde jetzt also direkt suchen und den Neuzugang zu einem Wochenende dazu nehmen, wenn du etwas mehr Zeit hast (vielleicht auch ein verlängertes Wochenende, wenn du noch ein paar Tage frei nehmen kannst?).
Und das dann nicht grade direkt bevor du wieder für 2 oder 3 Wochen weg bist. Wie zuverlässig/erfahren usw. ist denn dein Catsitter?
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #14
Gut, dass könnte man schon vertreten, da würde ich sagen, dass eine Zweitkatze die Lösung ist, aber wie willst du die Vergesellschaftung machen, wenn du doch öfters mal länger weg musst? Vorallem muss die zweite Katze dann ganz sorgfältig ausgewählt sein, je besser sie zu deiner Katze im Alter, Wesen und Temperament passt, desto höher die Chancen auf eine schnelle Vergesellschaftung. Ich würde vom Alter her sagen 4-6 Jahre. Je nachdem ob sie auch bereit war mit ihrem Bruder zu raufen und balgen, würde dann auch ein Kater als Gesellschaft in Frage kommen.

Ich kann nur hoffen, dass ich die VG in der Zeit, die ich nun noch zuhause bin, über die Bühne bringe, meine Katze ist unglaublich sozial, ich vertraue darauf, dass die Beiden das hinbiegen, wenn ich ein etwas älteres, bzw. gleichaltriges Tier von der Katzenhilfe dazusetze, was auch nicht dominant ist. Kater kommt für sie eher nicht in Frage, da mein Kater nicht wirklich ein Raufbold war, sondern eher gekuschelt oder anständig gespielt hat. Bis Ende Dezember hätten die beiden Zeit, um sich näher kennenzulernen, ich will die VG in zwei verschiedenen Räumen mit Gitter dazwischen beginnen, da ich mir hiermit die besten Erfolgsaussichten erhoffe. Kein Krieg aber ständige Konfrontation mit dem jeweils anderen halte ich für eine gute Strategie.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #15
ich will die VG in zwei verschiedenen Räumen mit Gitter dazwischen beginnen, da ich mir hiermit die besten Erfolgsaussichten erhoffe. Kein Krieg aber ständige Konfrontation mit dem jeweils anderen halte ich für eine gute Strategie.
Das würde ich nicht so machen. Das kann nämlich genauso gut zu richtig schön aufgestauten Aggressionen führen, wenn die Katzen keine Möglichkeit haben, das unter sich einmal zu klären. Fauchen, Knurren, Jaulen, die ein oder andere Ohrfeige - das kann dazu gehören und ist völlig normales Katzenverhalten, was du mit einem Gitter unterbinden würdest :eusa_think:.
In bestimmten Situation (wir hatten hier vor kurzem z.B. einen Fall mit einem schwer verletzten Freigänger-Kater, der länger verschwunden war) ist eine Zusammenführung auf die Art und Weise bestimmt sinnvoll, aber nicht bei zwei gesunden und sozialen Tieren.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #16
Okay, das ist ein Argument ;). Wir haben allerdings ein paar Katzen mehr und das wäre wahrscheinlich kaum finanziell machbar.


Das heißt ja, dass sich das spätestens im nächsten Sommer wieder auf ein normales Maß (also für Berufstätige) einpendelt. In dem Fall ganz klar: her mit der zweiten Katze!

Ich denke nicht, dass du dir Sorgen wegen einer Vereinsamung machen musst. Natürlich ist es nicht optimal, wenn die Katzen dann vielleicht noch über 8 Monate insgesamt so viel alleine sind. Aber das ist ein überschaubarer Rahmen, den sie zu zweit gut überstehen können.
Ich würde jetzt also direkt suchen und den Neuzugang zu einem Wochenende dazu nehmen, wenn du etwas mehr Zeit hast (vielleicht auch ein verlängertes Wochenende, wenn du noch ein paar Tage frei nehmen kannst?).
Und das dann nicht grade direkt bevor du wieder für 2 oder 3 Wochen weg bist. Wie zuverlässig/erfahren usw. ist denn dein Catsitter?

Mein Catsitter hat selbst Katzen und ist mit Katzen aufgewachsen. Sie schaut die Katzen genau an, tastet sie ab, und meldet jede noch so kleine Veränderung, sei es körperlich oder im Verhalten. Sie wird übrigens nach Stunden bezahlt und nicht pro Katze. ;)
Ob sie intervenieren kann, während eine VG stattfindet, weiß ich nicht, aber ich hoffe ja, dass die bis dahin durch ist. Ich hab die Woche vom 26.11. bis zum 2.12. frei, dann könnte ich das Abenteuer in Angriff nehmen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das würde ich nicht so machen. Das kann nämlich genauso gut zu richtig schön aufgestauten Aggressionen führen, wenn die Katzen keine Möglichkeit haben, das unter sich einmal zu klären. Fauchen, Knurren, Jaulen, die ein oder andere Ohrfeige - das kann dazu gehören und ist völlig normales Katzenverhalten, was du mit einem Gitter unterbinden würdest :eusa_think:.
In bestimmten Situation (wir hatten hier vor kurzem z.B. einen Fall mit einem schwer verletzten Freigänger-Kater, der länger verschwunden war) ist eine Zusammenführung auf die Art und Weise bestimmt sinnvoll, aber nicht bei zwei gesunden und sozialen Tieren.

Hm... du meinst, sie gleich aufeinander loslassen? Ich würde das mit dem Gitter ja nicht ewig machen wollen, sondern eigentlich erstmal die "Neue" so einziehen lassen, damit sie ihr neues Heim erschnuppern kann, und die "Alte" zwar sehen kann, aber eben nicht attackiert werden kann. Zu Fütterungszeiten hätte ich sie dann zusammenbringen wollen, damit sie mit der jeweils anderen "Essen" assoziieren. :D Sie könnten sich dann ja schrittweise aneinander gewöhnen, ohne den anderen einfach so endgültig vor die Nase gesetzt zu bekommen.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #17
Hm... du meinst, sie gleich aufeinander loslassen?
Ja, so meine ich das. "Holzhammer-Methode" sozusagen ;). Sie müssen es eh unter sich ausmachen und mit einer Trennung zögerst du das nur raus.
Hier hat das bisher immer einwandfrei funktioniert. Neue Katze rein, Box in der Nähe von einem KaKlo auf, Katzen machen lassen, fertig. Beim letzten Mal hat unser Neuzugang für zwei Stunden alleine das Schlafzimmer beziehen dürfen, weil sie extrem gestresst von der Fahrt war, danach haben wir aber auch einfach bloß die Tür aufgemacht.
Wichtig dabei ist nur, dass du ruhig und gelassen bleibst und nicht vor Nervosität bebend jeden Schritt der Miezen beobachtest.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #18
Ja, so meine ich das. "Holzhammer-Methode" sozusagen ;). Sie müssen es eh unter sich ausmachen und mit einer Trennung zögerst du das nur raus.
Hier hat das bisher immer einwandfrei funktioniert. Neue Katze rein, Box in der Nähe von einem KaKlo auf, Katzen machen lassen, fertig. Beim letzten Mal hat unser Neuzugang für zwei Stunden alleine das Schlafzimmer beziehen dürfen, weil sie extrem gestresst von der Fahrt war, danach haben wir aber auch einfach bloß die Tür aufgemacht.
Wichtig dabei ist nur, dass du ruhig und gelassen bleibst und nicht vor Nervosität bebend jeden Schritt der Miezen beobachtest.


Hm,... also nix mit "sich an den Geruch des anderen gewöhnen." :eusa_think:
Nun gut, dann werde ich das wohl so machen und das Beste hoffen. :D
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #19
Ich habe auch zweimal die Hau-Ruck-Methode gemacht, funktioniert bei gut sozialisierten Tieren meist recht gut und du hast für die langsame Zusammenführung sowieso nicht die Zeit, die dauert nämlich meist viel länger als nötig.
 
  • Zweitkatze oder doch lieber neues Zuhause? Beitrag #20
Hallo!

So eine Zimmerwechsel-Trenngitter-Methode verzögert normalerweise die eigentliche Zusammenführung nur, da sind sie dann bis Januar immer noch keine richtige Gemeinschaft.

Ich würde Dir zu einer straßenkatze raten, aus Spanien oder Deutschland, aber eben sowas halbwildes. Die haben meistens das allerbeste Sozialverhalten und wollen gar keinen Ärger mit Artgenossen. Die sind froh über ein sicheres trockenes Plätzchen und gefüllte Futternäpfe, wollen nicht unbedingt Freigang und sind einfach super sozial.
Eine Straßenkatze die Streit riskiert, am Ende gar verletzt wird, riskiert zu sterben. Deswegen geben sie sich Mühe, alles möglichst friedlich ablaufen zu lassen.
 
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