- Katerkitten zu Katze Beitrag #1
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Lemuria
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Hallo miteinander!
Wir haben hier folgende Situation: wir haben unserer Mieze (Siam, ca. 2,5 Jahre) als Spielgefährten einen kleinen Siamkater (11 Wochen) dazugeholt. Dass die Dame natürlich erstmal verunsichert ist und mit Fauchen reagieren wird, war uns klar. Jessy ist ein recht dominantes Weibchen, an sich sehr menschenverbunden, sehr verspielt und durch unsere Berufstätigkeit während der Woche unterfordert.
Die erste Reaktion war natürlich Fauchen, Gift und Galle versprühen und inszeniertes Beleidigtsein. Samstag hat sie den Kleinen nur rumwuseln sehen müssen um ein Fauchkonzert von ihrem Beobachtungsplatz auf dem Kratzbaum zum Besten zu geben. Auch gegenüber uns hat sie sich nicht gewohnt freundschaftlich verhalten, sondern auch uns angefaucht, angeknurrt, angebrabbelt und mit der Pfote gedengelt. Gestern ging es schon besser - in erster Linie Ignoranz, solang der Kleine geschlafen hat ging sie mit uns total auf Kuschelkurs, ansonsten anfauchen aus der Ferne, Beobachten vom Kratzbaum aus, z.T. auch Ignoranz uns gegenüber. Am Abend ging sie dann schon bis auf ca. 50cm an den Kleinen ran, hat zwar noch sehr halbherzig gefaucht, aber wirkte mit der Situation schon wesentlich gelassener.
Über die Nacht und wenn wir nicht da sind trennen wir die beiden räumlich um Eskalationen in unserer Abwesenheit zu vermeiden - der Kleine kann sich ja doch noch nicht so gut wehren...
Nun haben wir Tag 3 beim Projekt "Kinder, vertragt euch":
Heute hat die Grosse angefangen den Kleinen zu jagen. Er sieht das mehr als Spiel und wir haben sie einfach mal machen lassen - hab hier schon gelesen, dass sie sich das selber ausmachen müssen und solange kein Blut fliesst alles in Ordnung ist. Uns gegenüber weiss die Prinzessin allerdings nicht was sie will. Kommt zum Streicheln und Kuscheln, hat nach 5 Sekunden genug und verabschiedet sich z.T. mit einem Fauchen oder Tatzenhieb, fordert zum Spielen auf und wenn man loslegen will ist die Lust wieder verflogen. Insgesamt hat die Heftigkeit der Reaktion gegenüber gestern wieder zugenommen - auch uns gegenüber und sie lässt sich auch von uns weniger angreifen und bekuscheln als gestern.
Nun die grosse Frage: Fortschritt oder Rückschritt? Im ersten Moment waren wir über das Jagen erschrocken, ich kann mir aber auch vorstellen, dass es "Akzeptanz mit Rangordnung" bedeuten könnte.
Vielleicht hat ja jemand noch den einen oder anderen Zaubertrick auf Lager, womit wir unserer Mieze den Neuankömmling versüssen können
Vielen Dank im Vorhinein!
Wir haben hier folgende Situation: wir haben unserer Mieze (Siam, ca. 2,5 Jahre) als Spielgefährten einen kleinen Siamkater (11 Wochen) dazugeholt. Dass die Dame natürlich erstmal verunsichert ist und mit Fauchen reagieren wird, war uns klar. Jessy ist ein recht dominantes Weibchen, an sich sehr menschenverbunden, sehr verspielt und durch unsere Berufstätigkeit während der Woche unterfordert.
Die erste Reaktion war natürlich Fauchen, Gift und Galle versprühen und inszeniertes Beleidigtsein. Samstag hat sie den Kleinen nur rumwuseln sehen müssen um ein Fauchkonzert von ihrem Beobachtungsplatz auf dem Kratzbaum zum Besten zu geben. Auch gegenüber uns hat sie sich nicht gewohnt freundschaftlich verhalten, sondern auch uns angefaucht, angeknurrt, angebrabbelt und mit der Pfote gedengelt. Gestern ging es schon besser - in erster Linie Ignoranz, solang der Kleine geschlafen hat ging sie mit uns total auf Kuschelkurs, ansonsten anfauchen aus der Ferne, Beobachten vom Kratzbaum aus, z.T. auch Ignoranz uns gegenüber. Am Abend ging sie dann schon bis auf ca. 50cm an den Kleinen ran, hat zwar noch sehr halbherzig gefaucht, aber wirkte mit der Situation schon wesentlich gelassener.
Über die Nacht und wenn wir nicht da sind trennen wir die beiden räumlich um Eskalationen in unserer Abwesenheit zu vermeiden - der Kleine kann sich ja doch noch nicht so gut wehren...
Nun haben wir Tag 3 beim Projekt "Kinder, vertragt euch":
Heute hat die Grosse angefangen den Kleinen zu jagen. Er sieht das mehr als Spiel und wir haben sie einfach mal machen lassen - hab hier schon gelesen, dass sie sich das selber ausmachen müssen und solange kein Blut fliesst alles in Ordnung ist. Uns gegenüber weiss die Prinzessin allerdings nicht was sie will. Kommt zum Streicheln und Kuscheln, hat nach 5 Sekunden genug und verabschiedet sich z.T. mit einem Fauchen oder Tatzenhieb, fordert zum Spielen auf und wenn man loslegen will ist die Lust wieder verflogen. Insgesamt hat die Heftigkeit der Reaktion gegenüber gestern wieder zugenommen - auch uns gegenüber und sie lässt sich auch von uns weniger angreifen und bekuscheln als gestern.
Nun die grosse Frage: Fortschritt oder Rückschritt? Im ersten Moment waren wir über das Jagen erschrocken, ich kann mir aber auch vorstellen, dass es "Akzeptanz mit Rangordnung" bedeuten könnte.
Vielleicht hat ja jemand noch den einen oder anderen Zaubertrick auf Lager, womit wir unserer Mieze den Neuankömmling versüssen können
Vielen Dank im Vorhinein!