- Galaxien, Sterne, Schwarze Löcher - Astronomie Fans hier? Beitrag #201
Foss
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Ein bis zu neun Kilometer tiefer Canyon, Täler, Abhänge: Die Oberfläche des Plutomondes Charon deutet auf eine lange und bewegte Vergangenheit hin. Möglicherweise gestaltete ein unterirdischer Ozean die Oberfläche.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlichte Aufnahmen des Plutmondes am Donnerstag. Weitere Aufschlüsse über die geologische Aktivität des Mondes erhoffen sich die Astronomen von noch detailreicheren Aufnahmen, die die Sonde im Laufe des kommenden Jahres übertragen wird.
Demnach befinden sich auf der Mondoberfläche unter anderem ein bis zu neun Kilometer tiefes Canyonsystem, das mindestens viermal so lang ist wie der Grand Canyon auf der Erde, sowie eine 600 Kilometer lange Kette von Tälern und Abhängen. Die Raumsonde "New Horizons" dokumentierte zudem überraschende Farbvariationen.
Das Canyon-System zieht sich quer über Charon und reicht vermutlich bis auf die Rückseite des Mondes. "Wir hielten es für unwahrscheinlich, solche interessanten Merkmale auf diesem Trabanten einer Welt am fernen Rand unseres Sonnensystems zu sehen", erklärte "New Horizons"-Forscher Ross Beyer in einer NASA-Mitteilung.
"Es sieht aus, als ob Charons komplette Kruste aufgesprungen wäre", berichtete John Spencer vom Southwest Reserch Institute in Boulder (US-Staat Colorado). Die Forscher diskutieren, ob womöglich ein unterirdischer Ozean auf Charon vor langer Zeit gefroren ist und durch die damit einhergehende Volumenänderung die Oberfläche des Mondes gesprengt hat.
Am 31. Oktober wird ein großer Asteroid namens 2015 TB145 in einer - aus astronomischer Sicht - geringen Entfernung von rund 488.000 Kilometern an der Erde vorbeifliegen. Das entspricht der 1,3-fachen Distanz zwischen Erde und dem Mond. Die Gefahr einer Kollision mit dem Himmelskörper, der schätzungsweise zwischen 280 und 630 Meter groß ist, besteht laut Angaben von Astronomen nicht.
2015 TB145 ist erst am 10. Oktober mithilfe des Pan-STARRS-Teleskops PS1 auf dem Vulkan Haleakalâ auf Hawaii entdeckt worden. Angaben des Jet Propulsion Laboratory der US-Weltraumbehörde NASA in Pasadena (Kalifornien) zufolge, rast der gewaltige kosmische Gesteinsbrocken am Halloween-Tag, um etwa 12.15 Uhr MEZ, mit einer Geschwindigkeit von rund 125.000 Stundenkilometern an der Erde vorbei.
[h=3]Astro-Physiker will Hinweise auf ein zweites Universum entdeckt haben.[/h]Seit einigen Jahren debattieren Theoretiker über eine kühne These: Außer dem Universum, das wir wahrnehmen, sollen noch ungezählte weitere Universen existieren. Es gäbe demnach nicht nur einen Kosmos, sondern ein "Multiversum".
Kosmischer Crash
Nun will ein Astrophysiker tatsächlich Hinweise auf ein zweites Universum entdeckt haben. Ranga-Ram Chary, Wissenschaftler am California Institute of Technology in Pasadena, stieß bei einer Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung auf mysteriöse "helle Flecken". Diese Flecken sind 4.500 Mal heller als sie sein sollten. Chary deutet diese Flecken als "Eindruckstelle" eines zweiten Universums, das nach dem Urknall mit unserem kollidiert ist.
Multiversum
"Unser Universum könnte nur eine Region in einem sich unendlich ausdehnenden Super-Universum sein", sagt Chary. Der Forscher glaubt, dass sich das Parallel-Universum durch komplett andere physikalische Eigenschaften von unserem unterscheiden könnte. Nicht nur das: Jedes Universum im "Multiversum" könnte laut Chary seine eigene Physik haben.