Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden

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  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #21
Och, das ist doch eine interessante Frage. Wenn du keine Lust hast darüber zu diskutieren, musst du es doch nicht - ich finde z. B., erst dann wird das Thema richtig spannend, so unterschiedlich kann man das empfinden. *schulterzuck* Ist schließlich ein Forum, da kann man mit (Gegen-)Fragen und Diskussionen rechnen.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #22
Off-Topic
Ich kenne keinen Hund, der problemlos zwei Stunden alleine bleibt und bei fünf Stunden Probleme macht. Und ich habe das alleine sein auch nie so geübt, wie es immer geraten wird. Das gehört eben zum Leben dazu, das kriegt Knirps ab dem ersten Tag mit...
Bei meinen Beiden kann man auch sehr schön beobachten, dass sie ganz unterschiedlich lang allein bleiben können. Leni schafft mit Glück eine Stunde, Liam bis zu vier/fünf ohne auffällig zu werden. Was mir bei beiden auch immer wieder auffällt ist, dass es einen riesigen Unterschied macht zu welcher Tages/Nachtzeit ich weggehe- gehe ich abends weg ist das für beide stressiger/weniger lang auszuhalten als wenn ich morgens das Haus verlasse. Bisher hab ich dafür auch noch keine schlüssige Erklärung gefunden- könnte mir das aber auch durchaus mit dem Biorhythmus erklären- nachts geht man vllt. zusammen auf die Jagd, aber man trennt sich nicht. Wäre so eine ins Blaue gedachte Überlegung:mrgreen:
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #23
Also ich habe mir Hunde angeschafft, als ich Zeit hatte und die habe ich heute noch, das heißt ich lebe für und mit meinen Lieblingen, von daher sind mir solche Konstrukte 10 Std. allein, auch wenn es nur zur Läufigkeit ist, suspekt. Ein Hund kann 4 bis max. 6 Std. allein bleiben, als ich hier dieses Haus 2,5 Jahre renovierte, konnte ich das auch nur von 9-13 Uhr, 13.30 war ich dann zu Hause. Die Folgen dieser Zeit will ich lieber nicht schildern, aber es war zu lange, zu traurig, derb und heftig, der Hund hat Gefühle/Emotionen, nicht alle konnte ich mitnehmen.
Das mit dem Weitervermitteln habe ich durchaus überlegt und ernst gemeint, aber vielleicht sollten Einige mal vor der Anschaffung eines Lebewesens überlegen, ob alles passt ?
Weitervermittelt wird jeden Tag, aus unterschiedlichen Gründen, das ist nun wirklich nichts ungewöhnliches, in diesen Fall kann man sich ja mal verplant haben, ich denke schließlich auch nicht an Alles, nur das Tier sollte nicht leiden und ich denke, das ist nicht das richtige Plätzchen für den Hund. Bewerber die 8-16 h außer Haus sind, fallen bei mir ohnehin durchs Raster, außer sie haben sich vorher überlegt wer und wie der Hund betreut werden soll, da stehen dann aber mehrere Generationen bei mir und stellen sich vor, alles schon dagewesen und ich finde das auch sehr OK, denn ich trage Verantwortung und will, dass es meinen Lieblingen gut geht und wo die Hitze nicht schon zum fast ungelösten Problem wird, in unserer meist hundefeindlichen Welt.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #24
Sorry, aber warum soll der TE die Hündin weitervermitteln?! Die Hündin darf mit ins Büro, sprich sie ist den ganzen Tag dabei und eben nicht alleine! Für 2x im Jahr würdest du sie dann direkt abgeben? Also echt, find ich unter aller Kanone. Für sowas gibt es nen Hundesitter oder man kastriert die Hündin.
Im Übrigen kann ein Hund auch länger als nur 6 Stunden alleine bleiben. Meine alte Hündin war 8-9 Stunden alleine 4 Tage die Woche und hatte damit null Probleme, weil sie nach 5 Stunden raus konnte zum lösen.
Um sich einen Hund zu halten, bedarf es an Geld und ohne Arbeit gibt es kein Geld - man muss eben Kompromisse eingehen und Lösungen finden - perse einem Menschen ne Abfuhr zu erteilen, nur weil dieser einen geregelten Job hat, finde ich engstirnig und altmodisch, sorry. Das Leben ist kein Ponyhof!
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #25
Also ich muss ganz ehrlich sagen, wir haben uns unseren Hund angeschafft als ich noch andere Arbeit hatte, und im Schichtdienst arbeiten musste. Da war er maximal 6 Stunden alleine wenn wir tatsächlich mal zusammen die gleiche Schicht hatten. Dann habe ich meinen Job gewechselt und jetzt ist unser Hund fast jeden Tag von 7-15Uhr alleine mit Radio an. Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist KEIN Problem und wenn die Arbeitsumstände sich ändern, kann man doch nicht nur aus dem Grund seinen Hund wieder abschaffen!
Das interessante ist auch, wenn wir mal früher von der Arbeit kommen rechnet er noch nichtmal mit uns, da liegt er noch oben im Wohnzimmer und kommt ganz beduselt die Treppe runter. Sind wir aber zur normalen Zeit da, dann steht er schon unten und freut sich.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #26
Och, das ist doch eine interessante Frage. Wenn du keine Lust hast darüber zu diskutieren, musst du es doch nicht - ich finde z. B., erst dann wird das Thema richtig spannend, so unterschiedlich kann man das empfinden. *schulterzuck* Ist schließlich ein Forum, da kann man mit (Gegen-)Fragen und Diskussionen rechnen.

Eigentlich ist das tatsächlich auch eine interessante Frage.
Dann müsste man aber mal damit anfangen, was genau du unter Zeitgefühl verstehst?
Ich meinte bisher eher, dass er zwar merkt DASS Zeit vergeht (was ja dann auch mit dem Biorhythmus zusammenhängt, auf eine Art), aber jetzt nicht unbedingt auf bewusste bzw. reflektierte Art und Weise.

Vielleicht ja auch nur, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie irgendein Lebewesen nicht merken sollte, wie ein Tag vergeht. Schon allein weil das ja quasi mit dem Biorhythmus (Tag-Nacht) verbunden ist...

Ich find´s grad total schwierig, mich auszudrücken :D
Bring du doch mal deine Ansicht mit rein, vielleicht fällt mir dann mehr ein :D
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #27
Mh, zum Zeitgefühl gehört für mich ein abschätzen der vergangenen Zeit und der noch verbleibenden Zeit. Ein einstellen darauf, wie viel man noch "in der Zeit" schafft und wie/ob man pünktlich sein kann.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass kann ein Hund nicht. Dann müsste der Hund doch an die Zukunft bzw. Vergangenheit denken können. Kann er nicht.

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Dass ein jedes Tier merkt, dass der Tag vergeht, denke ich auch. Auch ob es Tag oder Nacht wird; davon ab haben Hunde ein sehr ausgeprägtes Gefühl für feste Zeiten bzw. Rituale - also die Art "innere Uhr". Aber kann er daraufhin schlussfolgern, dass man schon lang weg ist?

"Fiffi steht am Fenster, guckt raus und sieht, dass die Sonne langsam untergeht. Um 15 Uhr stand die Sonne noch taghell am Himmel, jetzt um 17:30 geht die Sonne langsam unter und Fiffi könnte eigentlich nur eine Stunde (bis 16 Uhr) alleine bleiben. Fiffi weiß aber, es ist nicht mehr 16 Uhr. Daraufhin fängt Fiffi an zu jaulen..."

So oder so änhlich müsste es dann ja sein. :mrgreen:

Dass einem Hund nach zwei Stunden langweilig wird und dann Theater macht oder er dann merkt, dass er raus muss, das kann ich mir denken. Aber sonst...
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #28
Aber kann er daraufhin schlussfolgern, dass man schon lang weg ist?

Schlussfolgern können sie nicht, aber wenn man zu lang weg ist, sieht das Ergebnis entsprechend aus, manche machen Theater, bellen, kratzen, pinkeln, schreien, pfeifen machen kaputt u.a. nette Dinge, GsD sind meine ruhig, sonst hätte ich die Nachbarn an der Backe, war gestern 4 Std. Wege machen, das war schon grenzwertig, das sind sie nicht gewohnt, andererseits haben sie jetzt "ihr kleines Frühstück" bekommen und schlafen und schlafen, da bin ich wieder alleine. :D


@all

Für mich ist es interessant, auch mal aus der Sicht des Halters zu sehen: warum man sich einen Hund anschafft, obwohl man fast gar keine Zeit für ihn hat ?
Auf Arbeit kann ich ihn mitnehmen, wenn nicht, wird er zu Hause geparkt, egal, muss eben warten, oder bei Mama, Oma, Opa, ach und da ist ja noch die Hitze, ein Rüde auf Arbeit dazu, vielleicht auch mehrere, vielleicht kann man einen betrieblichen, tierischischen Kindergarten eröffnen, wie löse ich all diese Probleme ?
Die Sache mit der Arbeit werde ich nie verstehen es sei, ich arbeite in einem Pony-Hof, Hühnerfarm o.ä. mit Katzen, Hunden, Mäusen da spielt mein Fiffi nun wirklich keine Rolle und es ist sogar ein großzügiges, traumhaftes Hundeleben, aber wer kann das schon bieten. Geboten wird meist eine triste Arbeit mit Regeln, Einschränkungen und kuschkusch untern Schreibtisch, super das ist er nicht allein, nur allein mit dem Tisch und schlafen und schlafen, und ruhig und ruhig, vielleicht sind noch Kunden da, da wird es besonders spannend oder aber ich lass ihn gleich zu Hause allein und bei einem Vollzeitjob können schnell mal 14/16 Stunden incl. Besorgungen ect.pp. drin sein. Mich rief mal ein junges Mädchen an, die hatte z.Zt. Zeit, aber sie stellte in Aussicht, das sie künftig in der Gastronomie 12-16 Std. täglich arbeiten würde, da war es aus bei mir, mit Hund, nie und niemals würde ich an diesen Platz einen Hund geben, so aber die lockeren Vorstellungen von Hundekäufern, es ist doch bloß ein Hund. Der Hund hat kein Zeitgefühl, aber Gefühle die vom Menschen in Non-Stop missbraucht werden, denn der Hund fügt sich in sein Schicksal, klaglos, was sonst, ob 6 oder 16 Std. egal und genau das macht den Umgang so leicht mit der Sache „Hund“, er verkommt zur Sache, mir der ich machen kann was ich will. Man denkt nur mit den Herzen gut, und ich spreche nicht die normalen HB an, die alles geregelt haben und/oder spätestens nach 6 Std. erst mal bei ihren Liebling sind, sondern die, die erst mal 9 Std. arbeiten und nach 12 Std. und mehr dann zu Hause sind, oder als Highlight, wenn doch das schlechte Gewissen plagt, ihrer Umwelt den Hund verklickern, sprich Chef und Kollegen, meine Güte, das Leben ist kein Wunschkonzert, irgend Jemand schrieb hier „Pony-Hof“, ich wünschte es wäre ein solcher, für geplagte Vierbeiner.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #29
Fiesta, jetzt mal ernsthaft: wie willst du einen Hund finanzieren, wenn du kein Geld hast?
Sorry, ich kann nicht wegen meines Hundes mal eben arbeitslos werden und den ganzen Tag zuhause sein. Das funktioniert nicht.
Und wer sagt eigtl, dass Berufstätige keine Zeit für einen Hund haben? Bevor du so pauschal verallgemeinerst, solltest du mal überlegen, ob genau diese HHs sich nicht besonders bemühen, ihrem Hund gerecht zu werden. Ich kann nur von mir sagen, dass meine Hündin bei mir, als Vollzeitberufstätige, ein tolles und abwechslungsreiches Leben hatte, während der Dackel von neben an bei seinem arbeitlosen Frauchen genau 3x am Tag für 10 Minuten um den Block geführt worden ist.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #30
Wow, was für ein Luxusleben hat Dein Hund denn, da Du ewig die Finanzen ansprichst ? Es gibt Leute mit wenig Geld, „kein Geld“ hat im Normalfall keiner, insofern lässt sich ein Hund auch preiswert halten, das funktioniert schon.
Wenn Du 10 und mehr Std. pro Tag unterwegs bist, dann ist das alles andere als ein: „tolles und abwechslungsreiches Leben“, sondern purer Egoismus, die Befriedigung eigener Vorstellungen aus niederen Beweggründen, das Dackel-Frauchen hat sich wenigstens was dabei gedacht, sie ist da für ihren Liebling und es geht auch nicht darum den Hund 24 h zu bespaßen, auch haben Kleinhunde andere Bedürfnisse als ein Großhunde, da unterscheidet sich die Haltung, sondern um eine vernünftige Haltung und Sozialisierung von Welpen bis zum adulten Hund, und nicht einfach den Hund parken in der Wohnung bis ich mal Zeit habe und killekille/streicheln, Gassi gehen kann. Auch hat man ein ‚hundelebenlang‘ nicht die Energie, neben Arbeit, Kinder, Mann u.v.a.m. täglich Stunden und draußen den Hund zu beschäftigen, also weiß ich nicht von welcher Zeit und Abwechslung Du sprichst, das mag zeitweise klappen nicht aber 12-17/18 Jahre täglich, ansonsten führt der Hund unter solchen Bedingungen ein jämmerliches Leben, das kann man auch nicht schön schreiben. Das ist Hundehaltung wie sie eigentlich nicht sein soll, aber es machen ja viele so, leider, irgendwann wird der Hund uninteressant, dann werden es auch mal 16 und mehr h.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #31
Wenn mein Hund operiert werden muss, Medikamente braucht oder ich auch nur einen simplen Hundeschulkurs zahlen möchte, brauche ich Geld. Viel Geld, wenn es schlecht läuft.

Wovon zahlen, wenn ich nicht arbeiten gehe? Nicht jeder ist Hausfrau und kann es sich leisten, sich von anderen finanzieren zu lassen oder verdient so gut, dass er zu einer Halbtagsstelle "ja" sagen könnte.

Und wieso braucht ein Kleinhund weniger als ein großer Hund? Schon mal einen unausgelasteten Jack Russell gesehen?

Wann ist es eigentlich modern geworden, sich einzureden der Hund bräuchte am besten 24 Stunden Betreuung? Ist das nicht eine ziemlich menschliche Vorstellung? Das war nie ein Umstand in der Geschichte, die Menschen hatten besseres zu tun als Hunde bespaßen. Hatten alle Hunde ein schlechtes Leben? Weil es DEINEN Vorstellungen nicht entspricht?

Meine Situation hat sich in den letzten zwei Jahren so verändert, dass ich noch ca. die Hälfte der Zeit für die Hunde habe. Und, man sehe und staune, sie haben fast das gleiche Tagespensum wie vorher auch. Was hat denn der Dackel davon, dass sein Frauchen den ganzen Tag da ist und trotzdem nichts mit dem Hund macht?

Wer darf denn noch Hunde halten? Und wie lange darf man Sie allein lassen? Meine Hunde schlafen, knabbern mal aneinander rum und schlafen dann wieder, wenn keiner da ist. Gerade die Hibbelhündin ruht friedlich, weil keine Action ist.

Nach, und auch vor, einem Arbeitstag kann man die Hunde immer noch beschäftigen und Sozialkontakt pflegen.

Heutzutage sieht man seine Kinder erst am Abend; aber der Hund soll dauernd dabei sein.
Aber zur Arbeit soll der Hund auch wieder nicht mit, weil er sich da an Regeln halten muss?!

Es ist also normal, dass man seinen Hund abgibt, weil mal irgendwas nicht passt?
Hey, klar - danach kann man sich ja einen anderen Hund holen, ein Urlaub wäre auch mal wieder schön, wenn ich so nachdenke... ;)

Findest du nicht, dass das ein bisschen weltfremd ist?
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #32
Sorry meine Liebe, aber überdenke deine Einstellung mal, ziemlich altmodisch und weltfremd.

Wow, was für ein Luxusleben hat Dein Hund denn, da Du ewig die Finanzen ansprichst ? Es gibt Leute mit wenig Geld, „kein Geld“ hat im Normalfall keiner, insofern lässt sich ein Hund auch preiswert halten, das funktioniert schon.

Es soll ja Hunde geben, die chronisch krank sind und dauerhaft medizinische Versorgung brauchen - hast du da vllt. mal dran gedacht?
Meine Hündin hat ab dem 12. Lebensjahr schwere Spondylose gehabt, wurde inkontinent, hatte Cauda Equina und zum Schluss Demenz. Mit Futter, Medikamenten und Physio hat sie mich monatlich rund 300€ gekostet - erklär mir mal bitte, wie man sich das als Arbeitsloser bitte leisten soll? Und ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihren alten Hund dann abschieben, weil er plötzlich Geld kostet.


Wenn Du 10 und mehr Std. pro Tag unterwegs bist, dann ist das alles andere als ein: „tolles und abwechslungsreiches Leben“, sondern purer Egoismus, die Befriedigung eigener Vorstellungen aus niederen Beweggründen,

Und das willst du woher wissen? Du weißt doch gar nicht, wie der Tagesablauf war. Davon abgesehen war ich nie mehr als 10 Std am Tag außer Haus.

das Dackel-Frauchen hat sich wenigstens was dabei gedacht, sie ist da für ihren Liebling und es geht auch nicht darum den Hund 24 h zu bespaßen, auch haben Kleinhunde andere Bedürfnisse als ein Großhunde, da unterscheidet sich die Haltung, sondern um eine vernünftige Haltung und Sozialisierung von Welpen bis zum adulten Hund, und nicht einfach den Hund parken in der Wohnung bis ich mal Zeit habe und killekille/streicheln, Gassi gehen kann.

Oh wow, toll, der Dackel geht 3x am Tag für 10 Minuten um den Block und den Rest des Tages liegt er faul rum - was ist das denn bitte für ein Leben? Wo hat sie sich dabei was gedacht?
Und wo bitte unterscheidet sich die Haltung von einem Klein- und einem größeren Hund?

Und woher willst du wissen, was ich mit meinem Hund gemacht habe, wenn ich zuhause war? Woher willst du wissen, was ich alles mit meinem Hund in den 5 Jahren, wo ich sie hatte, alles gemeistert und geleistet habe?

Auch hat man ein ‚hundelebenlang‘ nicht die Energie, neben Arbeit, Kinder, Mann u.v.a.m. täglich Stunden und draußen den Hund zu beschäftigen, also weiß ich nicht von welcher Zeit und Abwechslung Du sprichst, das mag zeitweise klappen nicht aber 12-17/18 Jahre täglich, ansonsten führt der Hund unter solchen Bedingungen ein jämmerliches Leben, das kann man auch nicht schön schreiben. Das ist Hundehaltung wie sie eigentlich nicht sein soll, aber es machen ja viele so, leider, irgendwann wird der Hund uninteressant, dann werden es auch mal 16 und mehr h.

Ich finde es mehr als dreist, dass du untestellst, der Hund wäre einem irgendwann egal und uninteressant. Ich habe sehr viel aufgegeben und auf sehr viel verzichtet, um meinem alten Hund alles zu geben und zu bieten.
Ich sag es gern nochmal: bevor du solch Pauschalisierungen aussprichst, solltest du immer hinterfragen, wie der Hund überhaupt lebt.
Ich lasse mir hier nicht nachsagen, meine Hündin hätte ein jämmerliches Leben geführt.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #33
Es ging gar nicht um Dich und Deinen Hund, das ist mir so ziemlich egal, sondern um Hund auf Arbeit, da sonst allein zu Hause.
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #34
Mensch Fiesta, komm mal wieder runter. Du scheinst ja im Grossen und Ganzen der perfekte Hundehalter zu sein. Ich weiss eigentlich gar nicht, was du zu meckern hast. Allein dein Satz, man soll die Huendin weitervermitteln, weil sie 2x im Jahr fuer ein paar Stunden allein bleiben muesste, zeugt nicht von zu viel Kenntnis.
Mein beiden sind auch allein und das manchmal 6 oder 7 Stunden. Und jetzt kommts ... beide sind auch noch kastriert:shock:, ohne medizinische Indikation.
Und wie in deinem Falle, wenn dann die Argumente ausgehen, kommt nur noch ein
Es ging gar nicht um Dich und Deinen Hund, das ist mir so ziemlich egal,
Schon traurig, oder?
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #35

Hilfe...wo ist die Mitte?


Zitat Fiesta
Auch hat man ein ‚hundelebenlang‘ nicht die Energie, neben Arbeit, Kinder, Mann u.v.a.m. täglich Stunden und draußen den Hund zu beschäftigen, also weiß ich nicht von welcher Zeit und Abwechslung Du sprichst, das mag zeitweise klappen nicht aber 12-17/18 Jahre täglich,

Hm, also meine Energie hält nun schon über 3 Hundeleben/Generation...vom Schüler über Student, Auslandsaufenthalten, bewegtes Arbeitsleben und kompletter Familie. Mehr als 4 (große) Umzüge (die in einer Stadt gelten nicht)...., Trennung und neuem Mann....und alles immer mit meinen ausgeglichenen , fröhlichen und gesunden Hunden.

Arbeiten, Familie und Hund klar das ist anstrengender und fordert einiges mehr an organisatorischem Talent - als wenn man "arbeitssuchend", wohlhabend geboren, gut geschieden oder Hausfrau/mann ist.
Es bedeutet aber auch, genügend Mittel zur Verfügung zu haben um eine hochwertige alternativ Versorgung, an Tagen an denen es eben mal gar nicht geht, zu organisieren und zu finanzieren.
Es gibt auch die Möglichkeit - den Weg habe ich eingeschlagen - aus purer Hunde Begeisterung und Verzweiflung - Selbständig zu werden.Mein "Chef" nämlich ich selbst erlaube, Gott sei Dank, Hunde im Büro....aber arbeiten muss ich trotzdem oder gerade viel....und da haben die zwei halt Pause (unterm Schreibtisch - oder wo immer wir gerade herum düsen)

Wahrscheinlich ist ein Hund bei einem, immer auf Wanderschaft seiendem Obdachlosen, der auch noch ausreichend für Wärme, Futter und eventuell anfallender TA Besuche sorgt am glücklichsten. Aber den Kompromiss, daß ich halt doch lieber in einem Haus wohne und mir und meinen Tieren den ein oder anderen Luxusgegenstand leiste - müssen meine armen Hunde leider doch eingehen.

Ok das war jetzt auch polemisch. Wie bei allem im Leben, ist die goldene Mitte wohl auch hier angebracht. Und sicher sollte man sich überlegen ob man genügend Zeit investieren kann (allein oder mit Familie) um dem Tier Hund gerecht zu werden.

Zumindest da stimme ich Fiesta zu:
Wenn man alleine lebt (sich also keiner um den Hund kümmern kann), von vorn herein täglich 8 Stunden (mit An-Abfahrt und Einkaufen/Besorgungen) werden es dann so 10 Stunden....ausser Haus ist (ohne den Hund mit nehmen zu können)...dann noch ein Hobby oder Freizeitvergügen ohne Hund betreibt / Wochenend Partys. im Club.....usw...... - sollte man sich fairer weise keinen Hund halten. Egal ob der Hund nun ein Zeitgefühl hat oder nicht.
Aber es geht eben auch anders.

LG Suno
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #36
Es ging gar nicht um Dich und Deinen Hund, das ist mir so ziemlich egal, sondern um Hund auf Arbeit, da sonst allein zu Hause.

Achso, plötzlich geht es nicht mehr um mich? Dann lies bitte mal deine Posts vorher :roll:
 
  • Hund und Beruf/Zeitgefühl von Hunden Beitrag #37
Alle meine Postings sind allgemein gehalten.


@Suno

Dann bist Du energymäßig eine Ausnahme, aber schön für die Tiere, es sei Dir auch gegönnt.
 
Thema:

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