Aber kann er daraufhin schlussfolgern, dass man schon lang weg ist?
Schlussfolgern können sie nicht, aber wenn man zu lang weg ist, sieht das Ergebnis entsprechend aus, manche machen Theater, bellen, kratzen, pinkeln, schreien, pfeifen machen kaputt u.a. nette Dinge, GsD sind meine ruhig, sonst hätte ich die Nachbarn an der Backe, war gestern 4 Std. Wege machen, das war schon grenzwertig, das sind sie nicht gewohnt, andererseits haben sie jetzt "ihr kleines Frühstück" bekommen und schlafen und schlafen, da bin ich wieder alleine.
@all
Für mich ist es interessant, auch mal aus der Sicht des Halters zu sehen: warum man sich einen Hund anschafft, obwohl man fast gar keine Zeit für ihn hat ?
Auf Arbeit kann ich ihn mitnehmen, wenn nicht, wird er zu Hause geparkt, egal, muss eben warten, oder bei Mama, Oma, Opa, ach und da ist ja noch die Hitze, ein Rüde auf Arbeit dazu, vielleicht auch mehrere, vielleicht kann man einen betrieblichen, tierischischen Kindergarten eröffnen, wie löse ich all diese Probleme ?
Die Sache mit der Arbeit werde ich nie verstehen es sei, ich arbeite in einem Pony-Hof, Hühnerfarm o.ä. mit Katzen, Hunden, Mäusen da spielt mein Fiffi nun wirklich keine Rolle und es ist sogar ein großzügiges, traumhaftes Hundeleben, aber wer kann das schon bieten. Geboten wird meist eine triste Arbeit mit Regeln, Einschränkungen und kuschkusch untern Schreibtisch, super das ist er nicht allein, nur allein mit dem Tisch und schlafen und schlafen, und ruhig und ruhig, vielleicht sind noch Kunden da, da wird es besonders spannend oder aber ich lass ihn gleich zu Hause allein und bei einem Vollzeitjob können schnell mal 14/16 Stunden incl. Besorgungen ect.pp. drin sein. Mich rief mal ein junges Mädchen an, die hatte z.Zt. Zeit, aber sie stellte in Aussicht, das sie künftig in der Gastronomie 12-16 Std. täglich arbeiten würde, da war es aus bei mir, mit Hund, nie und niemals würde ich an diesen Platz einen Hund geben, so aber die lockeren Vorstellungen von Hundekäufern, es ist doch bloß ein Hund. Der Hund hat kein Zeitgefühl, aber Gefühle die vom Menschen in Non-Stop missbraucht werden, denn der Hund fügt sich in sein Schicksal, klaglos, was sonst, ob 6 oder 16 Std. egal und genau das macht den Umgang so leicht mit der Sache „Hund“, er verkommt zur Sache, mir der ich machen kann was ich will. Man denkt nur mit den Herzen gut, und ich spreche nicht die normalen HB an, die alles geregelt haben und/oder spätestens nach 6 Std. erst mal bei ihren Liebling sind, sondern die, die erst mal 9 Std. arbeiten und nach 12 Std. und mehr dann zu Hause sind, oder als Highlight, wenn doch das schlechte Gewissen plagt, ihrer Umwelt den Hund verklickern, sprich Chef und Kollegen, meine Güte, das Leben ist kein Wunschkonzert, irgend Jemand schrieb hier „Pony-Hof“, ich wünschte es wäre ein solcher, für geplagte Vierbeiner.