Was gegen einen Goldendoodle spricht...

Diskutiere Was gegen einen Goldendoodle spricht... im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Doodle ist nicht gleich doodle Hallo Leute, die Antwort kommt zwar etwas spät, aber dennoch möchte etwas dazu sagen. :) Ich persönlich besitze...
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #61
Doodle ist nicht gleich doodle

Hallo Leute,
die Antwort kommt zwar etwas spät, aber dennoch möchte etwas dazu sagen. :)
Ich persönlich besitze einen Goldendoodle, es war eher durch zufall das es genau diese Hybridrasse war.
Meine Eltern waren nur kurz bei einer Frau deren Hunde sich ungewollt gedeckt hatten und der kleine suchte uns halt aus.
Naja klein ist er nicht mehr sondern ein halbes Kalb. :D
Zu dem aussehen und Charakter ... das Goldendoodle gleich aussehen wie Pudel stimmt überhaupt nicht, unser Hund sieht schon eher
aus wie ein Riesenschnauzer und ein wenig wie ein Wolf. :)
Da hatte sich einfach seine Mutter durch gesetzt.
Er ist vom Charakter her einer der liebsten Hunde und alle hier im Dorf kennen und lieben ihn, selbst die Hunde(auch nicht gut sozialisierte).
Von der körperlichen und physischen Gesundheit her ist er top fit, hat sogar ein besseres Immunsystem als die normalen Rassen, da er als Mischling nur das
beste seiner Eltern bekam.
Natürlich kann man das nicht bei allen sagen, da man nie weiß was bei raus kommt, aber es ist wie bei uns Menschen man weiß auch nicht ob das kind gesund ist oder nicht.

Ist halt meine Meinung dazu, ich liebe meinen Hund über alles und mir ist es egal ob er eine sogenannte Moderasse ist. :)

Aber am besten versteift ihr euch nicht auf eine bestimmte rasse sondern, fahrt raus zu verschiedenen Tierheime oder Süchter und schaut ob nicht lieber der Hund euch aussucht. :)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #62
Ich sehe hier hin und wieder auch mal einen Hund, der sehr nach so einem Mix aussieht,
Vom Weiten sieht der genau aus wie ein Goldie, vom nahen hat der dann aber einen "Bart" und etwas anderes Fell
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #63
Vom Aussehen empfehle ich Dir folgende Rassen mal nach zu sehen: Puli oder Pumi oder einen katalanischen Schäferhund. Beim Doddle hast du folgendes Problem, keine anerkannte Rasse aber sehr beliebt. Alles womit man Geld machen kann birgt Probleme. Da die Hunde keine Papiere bekommen, kann es durchaus sein, dass die Hunde Mermale haben, die normalerweise nicht zur Zucht zu gelassen werden. Oder di Hundemafia oder Vermehrer verkaufen die Hunde. Geht doch mal ins Tierheim, da gibt es bestimmt auch Mischlinge die euren Geschmack treffen.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #64
Von der körperlichen und physischen Gesundheit her ist er top fit, hat sogar ein besseres Immunsystem als die normalen Rassen, da er als Mischling nur das
beste seiner Eltern bekam.
Er hat ein besseres Immunsystem? Wurde er geröngt? Hüfte, Ellenbogen, Rücken? Das Herz geschallt?
Oder wie wurde das festgestellt.

Mischlinge sind ganz und gar nicht generell gesünder als Rassehunde.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #65
Hallo Leute,
die Antwort kommt zwar etwas spät, aber dennoch möchte etwas dazu sagen. :)
Ich persönlich besitze einen Goldendoodle, es war eher durch zufall das es genau diese Hybridrasse war.
Meine Eltern waren nur kurz bei einer Frau deren Hunde sich ungewollt gedeckt hatten und der kleine suchte uns halt aus.
Naja klein ist er nicht mehr sondern ein halbes Kalb. :D
Zu dem aussehen und Charakter ... das Goldendoodle gleich aussehen wie Pudel stimmt überhaupt nicht, unser Hund sieht schon eher
aus wie ein Riesenschnauzer und ein wenig wie ein Wolf. :)
Da hatte sich einfach seine Mutter durch gesetzt.
t. :)
Da wundere ich mich aber sehr ganz zufällig ein Unfallwurf und es wird der begehrte Doddle. Nein aber Ironie beiseite, gut dass Du soviel Glück gehabt hast, aber es ist ein Mythos, dass Mischlinge gesünder sind. Der Mischlinge ist meist gesünder, weil es eine genetische Vielfalt gibt und man sich nicht viel Mühe gibt Kranker Tiere überleben zu lassen. Wenn man aber gezielt zwei Rassen kreuzt hat man die gleichen Probleme wie bei Rassehunden nur dass es auch noch keiner kontrolliert.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #66
Ich abonnier mal kurz...mir juckt das ja schon im den fingern bei teilweise so viel Schwachsinn der hier steht aber leider arbeiten...heute abend;)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #67
Hmm..

wenn Mixe das beste ihrer Eltern mitbekommen. Dann hat das Cici wohl nicht gehört. SIE hat nämlich Epilepsie von ihrer Mutter geerbt. Aber hey, wenn das das beste ist *schulterzuck* warum hält sich dieses verdammte Gerücht nur so hartnäckig?


Off-Topic
mal was zum nachdenken.. würdet ihr alle für nen Schäfer-Dackel-Mix vom Nachbarn auch mal eben 1200€ zahlen?

Nein?

Warum macht ihr es dann beim Goldie-Pudel-Mix vom "Nachbarn"?
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #68
Nunja ,
"es gibt schon soviele Rassen.." ist für mich absolut kein Argument , dann kann man auch hingehen " es gibt schon zuviele Menschen" und eine Kastrationspflicht für Menschen fordern.Oder ein sanfteres Beispiel ,"

Es ist sogar ein sehr gute Argument! Warum zum Geier muss man bei knapp 400 Rassen noch alles doodlen was einem vor die Nase kommt...?

es sitzen genug Hunde in Tierheimen , man sollte Hundezucht für einige Jahre komplett überall verbieten damit die Tierheime erstmal leerer werden "

Auch hier zeigt es das man sich so garnicht mi der Materie auskennt....
Es landen kaum Hunde von einem seriösen! Züchter im TH, da gute Zücher ihre Tiere auf Lebenszeit zurücknehmen oder zumindest bei der Vermittlung helfen.
Die Tierheime sind voll mit Tieren ja....aber es sind genau die Tiere, die ohne Sachvertand vermehrt werden oder von dem netten Hobbyzüchter nebenan stammen....


" Es ist ein Mischling" - Richtig , bisher , woher stammen die meisten heutigen Rassen ? Aus Mischlingen , aus zufälligen Würfen wo zufällig ein netter Hund bei war , es wurde wild vermehrt bis irgendwann immer das selbe rauskam, oder man paarte wie beim gedoodlezeug 2 Rassen miteinander und benannte dessen Wurf neu. Oder habt ihr tatsächlich alles Urhunde , wo die Herkunft weitesgehen unbekannt ist ? Oder Hunde aus rein natürlichen Mutationen ? Ich bezweifel es.

Das ist schon grob korrekt, nur züchtete man damal anders...würde man heute so selektieren, würde es die Hälfte der Rasse garnicht geben. Damals hieß es nämlich Hop oder Top ;) Alles was nicht roboust genug war ging übern Jordan

"In Deutschland wird nur fröhlich vermehrt und nicht für Rassenanerkennung gekämpft" , es ist eine Rasse in der Neuentstehung , und sicherlich gibt es schon einige die dafür "kämpfen" doch meiner Meinung ist es auch noch zu früh.

" Es wird immer Labrador mit Pudel gekreuzt" Ebenso falsch , da es schon einige "Züchter" gibt , die Labradoddles in weiterführenden Generationen gibt , also Labradoddle x Labradoddle , natürlich sollte Regelmässig noch die anderen Rassen mit eingekreuzt werden , damit ein grössere Genpool entsteht. (Wie bei jeder anderen Rasse und deren anfänge..;) )

So , nun heissts ich befürworte die Rasse etc etc. Nein , mir ist es eig. relativ egal diese Rasse da es für mich ansich nicht in Frage kommt und nicht mein Fall wäre , das diese Hunde als Allergikerfreundlich zählen , ist leider auch derzeit quatsch , da diese Allergikerfreundliche vom Pudel natürlich nicht immer durchschlägt.
Doch das Ziel ist es durchaus , einen Hund mit anderen Eigenschafften als den Pudel , allergikerfreundlich zu machen , nicht jeder kann mit einem Jäger wie ein Pudel umgehen und allergiker werden nicht weniger.
Also ist da durchaus auch ein "Sinn " hinter dieser Rasse und verpaarung.

Das nun Vermehrer jeder Art aus dem Boden spriessen ist auch normal , schaut euch den Trend Australien Shepherd an , dort sind seit wenigen Jahren auch Massenhaft die Vermehrer aus dem Boden explodiert.
So ist es und wirds immer sein , Rassen die momentan im Trend liegen sind auch ein Fressen für Vermehrer und eine gute Geldquelle , denn viele sind nicht bereit für einen Hund 1000€ + auszugeben sondern eben lieber die 200 vom Tschechischen Vermehrer nebenan.

Es gibt sicherlich gute Züchter bei den Doddles genauso wie üble Vermehrer , wie überall.

Wenn der VDH die Rasse in 20 Jahren anerkennt , ist es dann wieder Ok , nur durch Papiere vom VDH ?

Na ich hoffe er erkennt sie nciht an...

Wie erwähnt , hab ich mit dem Gedoodelt nicht viel am Hut (abgesehen das ich das Wort doddle toll find :mrgreen: ) und mein Ziel im Leben ist auch nicht die Rasse zu verteidigen , doch sollt man sich über die Argumente die mich teils an Stammtischparolen errinern , gedanken machen.

So dieser Beitrag sprang mir sofort ins Auge und bereitet mir Zahnweh...vorallem da ich in dem letzten Satz über Stammtischparolen aufgeregt wird...

So und nun mal eine Frage an alle Doodlebesitzer?
Was hat der Doodle was ein Pudel oder Labbi nicht hat? Und damit meine ich nicht er ist zum knutschen sondern was genau hat euch dazu gebracht euch ausgerechnet einen Doodle anzuschaffen?

Ausnahmslos alle konnten mir kein Argument nennen...nichts was man nicht mit einer anderen Rasse auch bekommen hätte...
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #69
So und nun mal eine Frage an alle Doodlebesitzer?
Was hat der Doodle was ein Pudel oder Labbi nicht hat? Und damit meine ich nicht er ist zum knutschen sondern was genau hat euch dazu gebracht euch ausgerechnet einen Doodle anzuschaffen?

Ausnahmslos alle konnten mir kein Argument nennen...nichts was man nicht mit einer anderen Rasse auch bekommen hätte...

da in unserer familie tierhaarallergie vorkommt, bin ich auf diese hunde gestoßen. ein pudel wäre mir nicht ins haus gekommen...vorurteile? sicher...hab ich hier vorher schon gepostet. mir gefällt auch der pudel ungeschoren nicht, tut mir leid.
also haben wir kontakt aufgenommen, es ausprobiert...und es hat geklappt! von dem "züchter" haben wir dann im februar einen 12 wochen alten welpen mitgenommen...naja...eigentlich hat uns die kleene regelrecht "gezwungen" ;) und sind absolut glücklich mit ihr!
generell wäre auch ein pumi o.ä. in frage gekommen...hat sich aber nicht "ergeben"...

natürlich sollte man sich vorher auch über die jeweiligen hunderassen informieren. der goldi is n jäger und der pudel von früher her sowieso. das sollte man schon wissen und nicht einfach einen völlig ruhigen langweiler erwarten.

und nochmal zu den querzüchtungen...sind doch alle hunderassen irgendwann mal so entstanden...oder nicht?
beim golden retriever z.bsp. kreuzte man doch auch einen gelben retriever, einen tweed water spaniel, schwarzen retriever, einen irish setter und einen sandfarbenen bluthund...das alles ergab dann den heutigen golden retriever.
;)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #70
Also wieder kein richtig trifftiger Grund...

Ich misstraue einfach diesem ganzen gedoodle und kann wirklich nicht verstehen wie man unter 400 Rassen nichts finden kann...klar ist die Optik auch ein Punkt aber es sollte schon eher der ganze Rest passen....der ist für mich um einiges wichtiger...schließlich holt man sich ein Lebewesen für ca 15 Jahre ins Haus....
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #71
und nochmal zu den querzüchtungen...sind doch alle hunderassen irgendwann mal so entstanden...oder nicht?

Nochmal rein pro forma: Rassezucht zeichnet sich durch Zuchtziele aus.
Optik war zu Beginn der Selektion von unterschiedlichen Gebrauchshunden relativ nebensächlich- meist fielen einfach bestimmte Charaktermerkmale mit der Optik zusammen. Erst nach und nach kristallisierten sich klare optische Vorgaben heraus.
Dackel wurden kleiner gezüchtet, weil sie in unterirdischen Gängen jagen sollten, Bernhardiner wurden größer, weil sie andere Aufgaben hatten.
[VERSTECK]Mal abgesehen davon, dass die Ursprünge der heutigen Zwerg- und Riesenrassen bis vor 100-50 Jahren noch vollkommen anders aussahen. Hier setzt sich einfach der Trend durch alles immer extremer züchten zu wollen.[/VERSTECK]

Die zur Zeit kursierenden Züchtungen haben KEIN Zuchtziel außer einer vermuteten Allergikerfreundlichkeit.
Ohne Ziele keine Kontrollen, keine Orientierungsmaßstäbe und auch keine neue "Rasse".

Und das Ziel "Der soll hübsch sein" lasse ich jetzt einfach mal nicht gelten.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #72
Ich misstraue einfach diesem ganzen gedoodle

Genau das ist auch mein Problem mit dem Thema. Denn leider wird doch mittlerweile alles gedoodlet was einem unter die Nase kommt. Vom Chi (Choodle) bis zur Dogge ( Great Doodle) habe ich schon so ziemlich alles im Netz gefunden. Ich kann da echt nur mit dem Kopf schütteln und frage mich was das soll :(
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #73
zuchtziele mögen schon wünschenswert sein. allerdings...beim mops die quälend kurze nase zum beispiel? beim nackthund so wenig fell wie möglich? na schönen dank.

neben der allergieverträglichkeit ist doch das "nicht-haaren" ein großer vorteil. und "ein hund hat fell, da kann er auch haaren" (auch hier im forum gepostet) ist ja absoluter blödsinn.

aber egal wie die argumente auch sind...
  • wer etwas gegen doodle hat, wird sich davon nicht abbringen lassen.
  • wer einen doodle hat - wird ihn wohl immer lieben.

;)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #74
*Kurz reinschleicht*
beim mops die quälend kurze nase zum beispiel?
Der Trend geht zurück zu freiatmenden Tieren, nennt sich m.W. Retro-Mops. Es gibt sicher Rassen, bei denen einiges schief lief und nur auf Optik gezüchtet würde, die teils körperliche Nachteile für den Hund hatte, aber das macht das Züchten um zu Züchten oder einfach, um eine Nachfrage an speziellen Mischlingen zu befriedigen, m.E. nicht besser.

beim nackthund so wenig fell wie möglich?
Nackthunde sind einigen Quellen nach vor langer Zeit von Natur aus entstanden. Ob sie ohne den Menschen überlebt hätten und ob eine Rasse, die sich nicht ohne Probleme untereinander fortpflanzen kann (nacktxnackt gibt Totgeburten), steht auf einem anderen Blatt.

und "ein hund hat fell, da kann er auch haaren" (auch hier im forum gepostet) ist ja absoluter blödsinn.
Ein Mischling ist ein Mischling und hat die Anlagen beider Elternteile, die sich ausprägen oder weitervererbt werden können. Also ja: Ein Hund hat Fall und kann daher auch haaren. Pudel, Wasserhund und Co. sind die berühmte Ausnahme, teils weil ihr Fell immer weiter wächst und zu Franzen verfilzt, teils weil es sich lockt und dann geschoren werden muss. Das Wachstum ihrer Haare ist eben anders wie bei anderen Hunden nicht zyklisch, d.h. sie werfen nicht alle 6-8 Wochen Fell ab, sondern es wächst immer weiter oder sammelt sich auf dem Hund und verfilzt. Das gilt aber erstmal nur für reinrassige Tiere, denn wie gesagt – ein Mischling kann Anlagen beider Seiten haben und daher kann auch ein Doodle haaren. Zumal die meisten Labbis z.B., die ich kenne, ihr Fell abschmeißen als gäbe es kein Morgen *hust*.

*duck und weg*
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #75
So dieser Beitrag sprang mir sofort ins Auge und bereitet mir Zahnweh...vorallem da ich in dem letzten Satz über Stammtischparolen aufgeregt wird...

So und nun mal eine Frage an alle Doodlebesitzer?
Was hat der Doodle was ein Pudel oder Labbi nicht hat? Und damit meine ich nicht er ist zum knutschen sondern was genau hat euch dazu gebracht euch ausgerechnet einen Doodle anzuschaffen?

Ausnahmslos alle konnten mir kein Argument nennen...nichts was man nicht mit einer anderen Rasse auch bekommen hätte...

Ich moechte mich gern zu diesem Beitrag aeussern.

Ich denke viele hier im Forum haben sich ihren Hund rein nach dem Aeusseren ausgesucht. Ich gehoere da auch dazu. Ich fand Dackel immer schoen und deshalb habe ich mir einen angeschafft. Ich fuehre meinen Hund nicht jagdlich und klar ich haette auch aus den 400 anderen Rassen aussuchen koennen.

Ich versteh jetzt nicht ganz, warum man sich rechtfertigen muss einen Goldendoodle ausgesucht zu haben, es aber ok ist sich einen Riesenschnauzer anzuschaffen?
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #76
Weil ein Riesenschnauzer bereits eine anerkannte alte Gebrauchshundrasse ist und nicht noch erfunden werden musste? ;)

Und nur weil alle anderen sich den hund nach dem äußeren aussuchen muss ich es ja nicht tun oder? Da sollte man mal anfangen...
Ich zb bin fasziniert vom Mali ich liebe diesen hund....einziehen wird in nächster Zeit dennoch keiner einfach weil es nicht passt....es wäre unverantwortlich....
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #77
Candy, zumindest für mich liegt der Unterschied darin: Ein Riesenschnauzer ist ein Rassehund, den ich optimaler Weise von einem seriösen Züchter oder aus einer Nothilfe bekomme. Ein Doodle ist kein Rassehund, da er in Mode ist wird er häufig gezüchtet, um Rasseanerkennung bemühen sich nur wenige. Das heißt, mit meinem Kauf unterstütze ich einen Vermehrer, der einen Mischling produziert, weil er damit Geld machen kann. Das gibt es sicher auch unter Rassehunden, darum schrieb ich oben »seriöser Züchter«. Doch ist es für mich einfach nicht richtig, eine neue Mischung an den Mann zu bringen, wenn schon genug Mischlinge in Tierheimen sitzen, auch Pudelmischlinge, die dann über dieselben Eigenschaften verfügen können oder auch nicht. Als Allergiker kann man sich auch auf einen speziellen Hund testen lassen, wenn es kein Pudel sein soll.
Darüber hinaus gibt es noch jene, die sich den Hund holen, weil er nicht haart und damit weniger Dreck macht. Das finde ich ehrlich gesagt einen furchtbaren Grund, sich für einen bestimmten Hund zu entscheiden, denn jeder Hund macht Dreck und wenn ich damit nicht klar komme, sollte ich keinen haben.

Und zum Thema neue Rasse: Wozu? Zucht zum Rasseerhalt sehe ich ja ein, aber warum braucht es neue Rassen? Es gibt bereits einen Labbi und einen Pudel, es gibt auch bereits andere allergikerfreundliche Rassen, wieso muss man dann noch jahrelang Mischlinge produzieren, die vielleicht oder vielleicht auch nicht eines Tages als Rasse zählen? Und da steht für mich seitens der Vermehrer immer Geldgier hinter, sowohl bei dem, der auf die Idee kommt, als auch bei dem, der auf den fahrenden Zug aufspringt, weil sich die Hunde gut verkaufen.

Und wenn wir mal ein Stück weiter denken: Die Nachfrage ist groß, es werden viele Hunde produziert, was ist aber, wenn die Nachfrage gedeckt ist? Ein Hund lebt +/- 15 Jahre, da holt man nicht eben mal einen neuen. Was passiert dann mit den Hunden, die schon produziert wurden? Und wie sieht es dann noch mit den Bemühungen nach FCI-Anerkennung aus, wenn keiner den Hund mehr will?

Sorry, aber in dem Fall glaube ich niemals an das Gute im Menschen und dass er ja nur ein Ideal im Kopf hat, sondern daran, dass er versucht, mit einer neuen Moderasse Geld zu machen.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #78
Ich habe meinen Hund ausgesucht, weil ich leider allergisch gegen die meisten Hunde bin. Ich gebe zu, ich fand Buffy anfangs hässlich, aber das war mir ziemlich egal. Mittlerweile finde ich sie (zumindest mit kurzem Fell, wo sie schon 2x für einen Labbi gehalten wurde :mrgreen:) aber hübsch ^^
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #79
...Ein Riesenschnauzer ist ein Rassehund, den ich optimaler Weise von einem seriösen Züchter oder aus einer Nothilfe bekomme. Ein Doodle ist kein Rassehund, da er in Mode ist wird er häufig gezüchtet, um Rasseanerkennung bemühen sich nur wenige. Das heißt, mit meinem Kauf unterstütze ich einen Vermehrer, der einen Mischling produziert, weil er damit Geld machen kann. Das gibt es sicher auch unter Rassehunden, darum schrieb ich oben »seriöser Züchter«.
damit hast du ja selbst schon gesagt, schwarze schafe gibt es überall. aber genau so gibt es doch auch verantwortungsbewußte doodlezüchter, ob die rasse nun anerkannt ist oder nicht.
es wird zu jeder zeit irgendwelche "modehunde" geben, von denen "vermehrer" profitieren wollen und es auch tun. um beim goldendoodle zu bleiben, in den 90er jahren war es der golden retriever, aber man könnte jetzt einige rassen aufzählen. damit gibt es "vermehrer" bei jeder rasse, die sich in dem moment gut verkauft.
allerdings erwarte ich jetzt hier nicht unbedingt deine zustimmung, ist aber so.


Doch ist es für mich einfach nicht richtig, eine neue Mischung an den Mann zu bringen, wenn schon genug Mischlinge in Tierheimen sitzen...
da sitzen auch genug rassehunde...

Darüber hinaus gibt es noch jene, die sich den Hund holen, weil er nicht haart und damit weniger Dreck macht. Das finde ich ehrlich gesagt einen furchtbaren Grund, sich für einen bestimmten Hund zu entscheiden, denn jeder Hund macht Dreck und wenn ich damit nicht klar komme, sollte ich keinen haben.
haar ist doch kein "dreck". damit muß jeder hundebesitzer leben. das unser doodle nicht haart, ist für mich nur eine positive begleiterscheinung. mehr nicht.

Und zum Thema neue Rasse: Wozu? Zucht zum Rasseerhalt sehe ich ja ein, aber warum braucht es neue Rassen?
wenn dies schon um 1900 im bewußtsein der ach so klugen hundekäufer gewesen wäre, hätten wir viele rassen sicher gar nicht und einige würden noch nicht so aussehn wie heute.
wäre vielleicht auch ganz gut...

Und wenn wir mal ein Stück weiter denken: Die Nachfrage ist groß, es werden viele Hunde produziert, was ist aber, wenn die Nachfrage gedeckt ist? Ein Hund lebt +/- 15 Jahre, da holt man nicht eben mal einen neuen. Was passiert dann mit den Hunden, die schon produziert wurden? Und wie sieht es dann noch mit den Bemühungen nach FCI-Anerkennung aus, wenn keiner den Hund mehr will?
der doodle hat seine befürworter und wird auch weiterhin nachgefragt werden. war doch bis jetzt bei jeder neuzüchtung so...oder? und irgendwann werden sie auch als eigenständige rasse anerkannt werden.
ob ich persönlich das jetzt als unbedingt notwendig erachte... ;)

also alles in allem...die doodlegegner werden immer ihre argumente finden und die doodleliebhaber die ihren.
ich bitte nur darum, die doodlebesitzer nicht durchweg als "vermehrerkunden" zu sehen. :)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #80
Mischling sehr gut...:)
 
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