Was gegen einen Goldendoodle spricht...

Diskutiere Was gegen einen Goldendoodle spricht... im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Aber ich rede ja von einer tierorientierten Zucht und dabei sind Dinge wie das Alter der Rasse egal, da sie dem einzelnen, aktuell gezüchteten...
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #141
Naja aber der Mops exestiert bereits lange.
Aber ich rede ja von einer tierorientierten Zucht und dabei sind Dinge wie das Alter der Rasse egal, da sie dem einzelnen, aktuell gezüchteten Tier nichts nützen.
Dazu kommt noch, dass bei vielen Rasssen der Genpool immer enger wird um so länger sie gezüchtet werden. Die Inzucht und Linienzucht (die es zwingend braucht um bei einer Rasse erstmal einen einheitlichen Phänotyp zu etablieren) führt über lange Sicht häufig zu einem genetischen Flaschenhals und damit dazu, dass irgendwann fast alle Individuen einer Rasser träger einer bestimmten, genetischen Erkrankung sind (= rassetypsische Krankheit).
Das eine Rasse lange existiert ist also nicht unbedingt vorteilhaft für das aktuell gezüchtete Exemplar, es ist bestenfalls egal. Deswegen ist das für mich tatsächlich kein wichtiges Argument für eine tierschutzorientierte Zucht.
kein sinnvolles Zuchtziel.
Wie ich bereits schrieb gibt es das bei den Vereinszuchten aber zumeist auch nicht mehr. Dort wird auch überwiegend Wert darauf gelegt den optischen Standard zu erfüllen.
Ich halte Zuchtziele ebenfalls für wichtig, nur in meinen Augen sollten das in erster Linie Wesensfestigkeit und Gesundheit sein (sowie Eignung zur hauptsächlichen Verwendung – und das ist heute überwiegend 'Begleithund' – also ein gemäßigtes Temperament).
Die Züchter haben ganz klar eine Teilschuld, aber es wurde gezüchtet was verlangt wurde....was der Käufer haben wollte. […] würde man da konsquent keinen Hund dieser Rasse mehr holen, stirbt sie aus....letztendlich ist also der Käufer in der Plicht...
Natürlich ist auch der Käufer in der Pflicht, das sehe ich auch so. Allerdings glaube ich es sind die wenigsten Käufer die gezielt nach einem optisch besonders extremen Hund suchen. Die Käufer sind eher naiv und zu wenig informiert, wissen gar nicht dass ein Hund mit solch extremem Körperbau oft krank ist.
Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass wenn auf den Ausstellungen der Vereine nicht andauernd offensichtlich kranke Tiere zum Champion gewählt werden würden, auch nicht so viele kranke Tiere nachgezüchtet werden würden. Hier mache ich den Vereinen ganz klar einen Vorwurf, da werden wissentlich und offenen Auges Schäferhunde prämiert die aufgrund der Fehlstellung ihrer Hinterbeine nur noch zum Treppchen watscheln können.
Wenn du die Nerven hast schau dir mal die BBC Doku „Pedigree Dogs Exposed“ an, dort geht es zwar um den britschen 'Kennel Club' aber die Paralelen zur Zucht in Deutschland sind ja nicht zu leugnen (den Film findet man auf Youtube).

Ausstellungen dienen nicht dazu um zu sagen ja mein Hund ist schön (netter Nebeneffekt) sondern dazu um von einer möglichst fachkompetenten Person zu hören das der Hund dem Rassestandart entspricht...und das ist auch nötig sonst braucht man keinen Sandart.
Genau, 'das der Hund dem Rassestandart entspricht' mit anderen Worten es wird hauptsächlich die Optik (aka „Schönheit“) bewertet. Um tierschutzorientiert zu sein wird für meinen Geschmack viel zu viel Wert auf die Schönheit gelegt. Der Ausschluss von gesunden Tieren nur weil sie z.B. eine Fehlfarbe haben führt zu einer unnötigen Verkleinerung des Genpools, nur aus Gründen menschlicher Schöneitelei. Oder welchen Sinn hat es für das Tier, dass es z.B. keine black&tan Labradore geben darf?
beim VDH schickt man zb die HD Bilder zu einem bestimmen Gutachter, da das nicht jeder TA kann)
Gesundheituntersuchungen hin- oder her. Man versucht doch schon seit den 80ern HD auszumerzen indem man belastete Hunde von der Zucht ausschließt....und dennoch hat es man es bisher nicht wirklich geschafft das Problem einzudämmen.
Aus meiner Sicht lässt das zwei Rückschlüsse zu, entweder die ganzen Vorsorgeuntersuchungen werden nur halbherzig ausgeführt und nicht genügend überprüft, so dass doch immer wieder Hunde mit HD in die Zucht gehen (vielleicht weil sie optisch so 'schön' sind?), oder aber (und auch für diese Seite gibt es wissenschaftliche Verfechter) die HD ist keine reine Erbkrankheit und kann daher gar nicht durch die Zucht ausgemerzt werden.

warum ist man immer gleich weniger gut wenn man wirtschaftlich denkt
ich finde leider diese Kostenaufrechnung nicht mehr, hatte mal ne richtig gute.
Ich kenne diverse Kostenaufrechnungen in denen dann sogar die Hundedecke und das Gummispielzeug mit in die Zucht eingerechnet wird.
Außerdem, ja ich bin geneigt jemandem der derart 'wirtschaftlich' denkt zu unterstellen, dass das Wohl des Hundes dann im Ernstfall auch hinter den wirtschaftlichen Aspekten zurücksteht.
Genau das ist ja aber auch der Vorwurf der an die Hybridzüchter gestellt wird 'die wollen doch nur Geld', warum glaubt man da so einfach alle über einen Kamm scheren zu können, während man auf die Rassezüchter nichts kommen lässt.
Ich sage es nochmal: geldgierige Menschen die nur am eigenen Profit interessiert sind gibt es sicher zur genüge auf beiden Seiten. Alleine die Zugehörigkeit zu einem Verband macht doch noch lange keinen Gutmenschen.
wenn es das Zuchtziel ist einen krankheitsbehafteten Zuchtstandart zu erfüllen.
Das is nie das Ziel...wie gesagt es ist eine Frage der Auslegung des Standarts.
Und wer legt die Standarte aus? Genau, die Ringrichter in den Vereinen. Natürlich möchte jeder Züchter eine besonders gute Benotung der Ringrichter (man muss überlegen wie viel Geld da drin steckt, wer einen prämierten Rüden hat, kann über die Decktaxen wirklich schöne Summen machen). Also werden doch die Züchter sich bemühen die „Geschmäcker“ der Ringrichter zu erfüllen. Egal wie pervertiert die zum Teil bei einigen Rassen mittlerweile sein mögen.

Nicht nur der VDH Mops ist krank.
Das habe ich auch nicht gesagt, aber der VDH ist der Verein der am meisten Möpse 'produziert' und ich persönlich kenne genügend extrem kranke VDH Möpse (und noch mehr kranke VDH Bullies). Was diese Rassen angeht ist der VDH aus meiner Sicht nun wirklich eine schlechte Anlaufstelle um sich ein Tier anzuschaffen. Natürlich sind auch nicht alle Dissidenzvereine vertrauenswürdig, aber der ein oder andere gibt sich doch schon Mühe im Sinne der Tiere zu züchten.


Was ist den eine gute rein tierschutzinteressierte Zcuht für dich?? Magst das mal erklären?
Das ist die beste Frage von allen, denn es gibt doch sehr viel zu beachten (auch Dinge für die mir sicher im Endeffekt das Fachwissen fehlt).
Aber ich würde mir im Allgemeinen wünschen, das die optischen Standarts weit (weit!) hinter denen für Gesundheit und Wesensfestigkeit zurückstehen.
Optische Extreme die zu Problemen führen könnten sollten grundsätzlich aus der Zucht ausgeschlossen werden. Ebenso sollte die In- und Linienzucht strenger verboten werden (was aber natürlich über kurz oder lang wahrscheinlich dazu führt, dass nicht mehr alle Tiere einer Rasse gleich aussehen, also man früher oder später an der Optik nicht mehr sofort die Rassezugehörigkeit erkennen könnte - den Tieren wäre das natürlich egal, den meisten Menschen wahrscheinlich nicht).
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #142
Grins ich glaube wir kommen nich auf einen Nenner....

Vorweg:
Ja auch ich kenne diesen Film schon zu Genüge und auch ich finde das in der Rassehundezucht einiges schief läuft. Lange Zeit wurde einfach sich zu sehr auf den Käufer fixiert und versucht es ihnen Rech zu machen. Zudem sorgen tatsächlich einige Ring und Zuchtrichter dafür das der Standart immer extremer wurde...
Trotzdem bin ich der Meinung im Gegensaz zu dir das der VDH immer noch die beste Anlaufstelle für einen Rassehund, einfach weil die Regeln strenger sind als in anderen Vereinen. Sicher gibt es schwarze Schafe, auch im VDH, aber VDH heißt ja auch nich Hirn an der Hausür an den Nagel hängen und sagen alles gut....das tun nämlich viele und wunderen und beschweren sich sich dann über ihren kranken Hund.

Das mit dem wie lange die Rassen schon da sind bezog sich bei mir auf die Entstehung des Doodles. Ja für mich macht es einfach kein Sinn jezt noch eine Rasse zu züchten....meiner Meinung nach sollte man sich auf die Rassen konzentrieren, die besreits da sind und als Käufer durch Informieren und gezieltes Kaufen dafür sorgen, dass sich der Gesundheitsstandart wieder hebt....

Aber wie ich schon schrieb das bedeutet Arbeit. Es bedeutet das man sich hinsetzten muss, mit verschiedenen Züchtern Kontakt aufnehmen muss, sich umhören und sich unterhalten muss, sich Stammbäume anschaut und sich einach informiert auch über die rassetypischen Krankheiten. Dazu hat der Ottonormalhundekäufer keine Lust und genau das ist das Problem....

Da du den Grund des Rasseerhalts nicht akzeptiert kann ich da nicht weiter helfen. Es gibt nunmal Leute denen is ihre Rasse wichtig, sie lieben sie und haben ein Faible für sie, deswegen verstehe ich nicht warum sie nicht alles dafür tun dürfen ihre Rasse zu bewahren.

Tja warum gibt es keine Black and Tan Labbis? Reichen dir drei farben nicht...? Es ist übrigens möglich gesunde Labradore zu züchten mit dem vorhandenen Genpol...es sind übrigens nih nur Ausstellung, die für die ZZL auschlaggebend sind sondern es gibt auch noch verschiedene andere Gesundheitscheck und bei einigen Rassen auch den sportlichen Teil....drei Teile, ich denke das reicht....;)

Tja man hat es nicht geschafft das Problem einzudämmen? das wäre mir neu....aber es braucht Zeit! Man kann nicht erwarten das man das was jahrelang lasch gelaufen ist in 10 Jahren wieder ausmerzt....das klappt nicht. Natürlich gehen Hunde mit HD in die Zucht...wie war das nochmal mit dem genpol? ;)

Nochmal ein Beispiel das zeigt das man Züchter findet, die im VDH verantwortungsbewusst züchten....:
ich hätte gerne nen Dalmatiner....dort geht es seit einigen Jahren in die Richtung größer und vorallem kompakter....ha nicht mehr soviel mit einem Laufhund gemein. Auf einer Ausstellung traf ich eine Züchterin, die eine ganz bezaubernde Hündin dabei hatte, genau mein Typ und wir kamen ins Gespräch...sie erzählte mir das ihr die neue Richtung nicht gefiele und sie auf Aussellung hart zu kämpfen mit ihrer "Kleinen", da sie schwer gute Bewertungen bekommt.... trotzdem gibt es noch Richter, dem der alte Typ gefällt, sie muss nur mehr kämpfen als andere Züchter....und das tut sie.
Genau solche Aktionen und Gespräche zeigen einen guten Züchter....die sich anstrengen und weiterhin dafür kämpfen. Und solche Zücher gibt es im VDH öfter als man denkt...

Was die zuchtrichtung angeht finde ich nicht unbedingt das man den Standart ändern muss sondern in den Köpfen von Züchtern und Käufern muss ein Umdenken stattfinden...

Naja meiner Meinung nach ist der Doodle immer noch überflüssig...ach und zu dem Saz der gibt sich genauso viel Mühe...kann er ja...aber selbst wenn ihm fehlen die Grundvoraussetzungen: sinnvoller Verein, Zuchtordnung, Standart (im übrigen besteht der Standart nicht nur aus Optik sonder auch aus der Beschreibung des Wesens) und eine ordentliche Datenbank....

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Zur HD:



Unter: Wie häufig kommt HD bei untersuchen Hunden vor...?

Übrigens wäre die züchterische Arbeit zu dem Punkt um einiges leichter wenn sich alle Käufer bemühen würden und ihre Hunde röntgen lassen um das Ergebnis dann an den Zuchverein weierzuleiten...dann könnte man gu gegensteuern...
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #143
Es gibt nunmal Leute denen is ihre Rasse wichtig, sie lieben sie und haben ein Faible für sie, deswegen verstehe ich nicht warum sie nicht alles dafür tun dürfen ihre Rasse zu bewahren.

Ja und es gibt auch Leute, ich rede nicht von irgendwelchen Vermehrungen, die haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine neue Rasse zuentwickeln (Goldendoodle). Sie finden die Hunde schoen und haben einen Faible dafuer;), um es mal mit deinen Worten auszudruecken.

Ich versteh ueberhaupt nicht, wie man so vehemment dagegen sein kann. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass irgendwelche Hinterhofzuchten unakzeptabel sind. Aber zu sagen, die Rasse hat keinen eigentlichen Sinn und somit keine Daseinsberechtigung finde ich falsch.
Beruf "Schosshuendchen" ist ja nun auch nicht das Sinnigste;) und trotzdem, ist das deiner Meinung nach ok.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #144
Und wieder wird alles in einen Topf geschmissen....na gut dann bleib da stehen....lass uns alles doodlen einen Zuchtverein für alles gründen und wir haben noch 100 Rassen mehr....alle natürlcih Familienfreundlich, leicht zu erziehen und lieb....am besten mixen wir alles mit jedem...mir gefallen Malis und Dalmatiner....kann mich nicht entscheiden ich schmeiß sie einfach zusammen und nenne sie Dalis....*ironieaus*

Und ja ich stehe dazu: Für mich mach es keinen Sinn eine solche Rasse zusammenzuschmeißen und ne neue Rasse zu kreieren...!
Es gibt genug....es kann mir auch hier keiner einen vernünfigen Grund nennen warum genau diese Rasse jetzt nun besser is als nen Pudel oder nen Labbi/Goldie....

Ich bin raus....gebs auf....
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #145
Queeny, ich weiss nicht, ob dus nicht liest oder nicht verstehst. Ich spreche nur vom Goldendoodle. Und nein, lass uns nicht alles doodlen, hat hier ueberhaupt niemand behauptet. Und bevor du nochmal pampig wirst, es muss dir ueberhaupt niemand einen Grund fuer irgendeine Rasse nennen.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #146
Pampig bin ich noch lange nicht...aber ich frage mich ob du Ironie und Sarkasmus verstehst....;)

Und nein dann verstehe ich dich ehrlich nicht, aber genau dieselbe Frage könnte ich auch an dich weitergeben...den meine Argumente werden auch anscheind einfach überlesen und es kommt ständig das Argument: Ja warum den nicht?
Gründe habe ich genug genannt und wenn dann immer nur sowas kommt muss man ja sarkastisch werden...

Nö muss natürlich keiner, dann darf er sich aber nicht wundern wenn sich Gegner nicht überzeugen lassen.....bin ja nicht abgeneigt aber wie gesagt.......kommt nüschts...;)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #147
Off-Topic
Im Titel geht es doch um den Goldendoodle..


Ich finde es schrecklich, dass wirklich jede Rasse mit Pudel gekreuzt wird.
Aber wenn es eine Rasse gäbe oder zwei, z.b Goldendoodle und Labradoodle (nur beispiele), dann fänd ich das völlig ok.
Nur wenn wirklich alles durcheinander gewürfelt wird...
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #148
Sorry, wuesste jetzt nicht, was an deinen Beitraegen sarkastisch oder ironisch ist?

Und ja, man redet irgendwie aneinander vorbei. Ich find den Goldendoodle nicht schlimm, du findst ihn Sch...e , auch gut;).

Gruende hab ich dir auch genannt. Fuer manche scheint es DER Allergikerfreundliche Hund zu sein, manche lieben sein Aussehen, man kann Sport mit ihm machen und und und. Das was der Ottonormalverbraucher mit seinem Hund macht.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #149
Das vor dem Ironieaus schild mit Sternchen...:D

Hmm ja das sind Gründe die ihr genannt habt, die mich nur leider nicht uberzeugen den für all das gibt es bereits geeignete Rassen.
Wenn es jetzt heißt ja aner die gefallen mir nicht dann ist es in meinen Augen purer Egoismus gepaart mit nicht nachdenken, denn dann kann ja jeder so verfahren....och gefällt mir alles nicht mach ich neu...
Ich mag es nicht...
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #150
Find ich auch voellig ok. Ich wuerde mir auch keinen Goldendoodle oder Puggle kaufen... sie gefallen mir einfach nicht. Aber ich finde, wenn die Zucht einer neuen Rasse gesundheitsorientiert und ernsthaft betrieben wird, sollte man denen eine Chance geben.
Wenn du mal guckst, der russische schwarze Terrier z.B. ist auch so eine Rasse. Es gab damals schon zig andere Schutzrassen und trotzdem wurde, wie ich finde, sehr sorgfaeltig in der Zucht vorgegangen.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #151
Off-Topic
candy.. aber der russische schwarze Terrier wurde nicht gehyped und vermarktet wie Blöde.


Im endeffekt wird beim Goldendoodle ein mix aus 2 Jagdhunden als das angepriesen was ein Chihhuahua ist- ein Begleithund. Dass Goldies sehr gute Jäger sind und auch der Pudel dem nichts nachsteht... geht das unter? oder verliert sich das? bekommt der Jagdtrieb flügel und flattert davon?

Kein russisch-schwarz-Züchter hätte seine welpen an Otto-normal-Hundehalter abgegeben. Beim Doodle werden aber Jagdhunde in familien gesteckt die von ihm erwarten im Grunde ein Chihuahua zu sein. Und sei ehrlich- wie viele leute haben bereits probleme mit dem Goldie? bekommen ihn nicht ausgelastet, der Hund macht was er will. Glaubt ihr es wird besser wenn man da noch den deutlich mobileren (wenn ich mir den Körperbau anschaue), schnelleren, wendigeren Pudel mit reinzukreuzen?

Ich muss zugeben ist sehe es wie Queeny, ich sehe keinen Sinn im gedoodle.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #152
Off-Topic
Der entstand in den 40ern in Russland. Ich denk mal da war nicht viel zuvermarkten. Heutzutage kann man sich Hunde aus aller Welt anschauen. Rassen, die in Deutschland kaum vorkommen usw.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #153
Off-Topic
ja, und da wurde die rasse auch erst "bekannt" als sie bereits stabil war. Und selbst da gab es nicht gefühlt an jeder Ecke einen. Ich hätte mir das auch für das gedoodle gewünscht, da greifen keine vermehrer gierig mit ab, es will nicht jeder zweite so einen und die Rasse wird langsam aber stabil gezüchtet.

Außerdem widerstrebt es mir bei Mixen von einer "Rasse" zu sprechen bei denen es SEHR lange nur die F1 gab und bereits Doodle X Doodle KEIN Doodle mehr war... da war nur Doodle wenn Elterntiere reinrassige Goldies/Pudel waren. Sinn dahinter möge mir bitte jemand erklären, ich verstehs nicht


Mal so ganz doof: ich kann bei keinem "Züchter" auf der HP Doodlewelpen entdecken die weiter als die F2 sind.. Sind die denn noch immer net weiter?
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #154
Off-Topic
Grins ich glaube wir kommen nich auf einen Nenner....
Das müssen wir ja auch nicht, denn dann wäre die Diskussion ja langweilig ;)....und ich persönlich finde es bisher ganz spannend, es gibt ja offenbar doch auf beiden Seiten sehr viel zu sagen zu dem Thema ;) Und ich persönlich finde es nicht schlimm in einer Diskussion zerpflückt zu werden, nur so wird man auf Fehler in der eigenen Argumentation aufmerksam und kann etwas dazulernen.


Ja für mich macht es einfach kein Sinn jezt noch eine Rasse zu züchten
Ob etwas „Sinn macht“ ist mir bei meinem Standpunkt im Grunde egal, da es für das Tier nicht wichtig ist ob seine Existenz „Sinn macht“.
Wichtig ist, dass es gesund ist und dass es genügend Abnehmer gibt um jedem ein gutes Zuhause zu bieten.
Ob es schön aussieht, irgend einen Standard erfüllt oder jemand ihm eine sinngemäße Daseinsberechtigung einräumt ist für das Tier völlig egal.



Gründe habe ich genug genannt und wenn dann immer nur sowas kommt muss man ja sarkastisch werden...

Nö muss natürlich keiner, dann darf er sich aber nicht wundern wenn sich Gegner nicht überzeugen lassen.....bin ja nicht abgeneigt aber wie gesagt.......kommt nüschts...;)

Das finde ich nicht fair, es sind hier ebenso sinnvolle Pro-Argumente gegeben worden wie kontra, wieso sind die 'nüschts'.
Eines deiner Argumente ist:
Es gibt nunmal Leute denen is ihre Rasse wichtig, sie lieben sie und haben ein Faible für sie, deswegen verstehe ich nicht warum sie nicht alles dafür tun dürfen ihre Rasse zu bewahren.

..aber wenn Candy antwortet:

Ja und es gibt auch Leute, ich rede nicht von irgendwelchen Vermehrungen, die haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine neue Rasse zuentwickeln (Goldendoodle). Sie finden die Hunde schoen und haben einen Faible dafuer;), um es mal mit deinen Worten auszudruecken.

Ist das aus deiner Sicht ein Grund 'sarkastisch' zu werden? Warum ist ein 'Faible' ein gültiges Argument wenn du es für deine Aussagen benutzt, aber genau das gleiche Argument 'nüschts' wenn Candy es für die Gegenseite benutzt. "Warum nicht?" ist die sinngemäße Gegenthese zu "Warum?", beides muss eben nur entsprechend durch Argumente belegt werden und das 'Faible' ist nun mal ein plausibles Argument für beide Seiten. Insofern finde ich es unfair wenn du das Argument nur für deine Seite gelten lässt.


Wenn es jetzt heißt ja aner die gefallen mir nicht dann ist es in meinen Augen purer Egoismus
Wenn man sich einen Hund aussucht der einem gefällt und zu einem passt dann ist das also purer Egoismus....es sei denn man kauft ihm beim VDH oder wie?
Wenn man sich einen Rassehund billig vom ausländischen Welpenhandel holt (obwohl man um die Probleme weiß) nur weil man Geld sparen will, bin ich geneigt von Egoismus zu sprechen, aber es ist ja nun weiterhin unbewiesen, dass ein Doodle-Züchter nicht auch sehr sorgsam mit seinen Hunden umgehen kann und ihnen alles bieten kann was ein Rassezüchter seinen Hunden auch bietet (bis auf die Papiere vom großen Verein, die für einen Käufer der nicht selber züchten will vielleicht aber auch gar nicht so interessant sind).
Tja warum gibt es keine Black and Tan Labbis? Reichen dir drei farben nicht...?
Wie viele Farben mir an einer Hunderasse reichen gibt keine Antwort auf die Frage warum gesunde, wesensfeste Hunde aus der Zucht ausgeschlossen werden nur weil sie eine Fehlfarbe haben und damit dem Menschen nicht schön genug sind. Das hat in meinen Augen sehr viel mit Eitelkeit und Prestige zu tun und nicht unbedingt viel mit tierorientierter Zucht (den dem Tier ist es egal welche Farbe es hat).
Bei den Labradoren fällt black&tan als Zufallsprodukt immer wieder, man hat noch nicht geschafft diese Farbe in der Zucht auszumerzen....aber ich kann mir vorstellen was der ein oder andere Züchter mit so einem Fehlexemplar anstellt (nicht alle natürlich, aber bei denen die besonders 'wirtschaftlich' denken stellt sich doch sicher die Frage warum man so einen Welpen mit großfüttern sollte wenn man später nur einen Bruchteil des Preises nehmen kann).
Tja man hat es nicht geschafft das Problem einzudämmen? das wäre mir neu....aber es braucht Zeit! Man kann nicht erwarten das man das was jahrelang lasch gelaufen ist in 10 Jahren wieder ausmerzt....das klappt nicht.
Ich weiß leider keine genauen Zahlen, jedoch sollten bei angeblich so konsequenter und strenger Kontrolle Erbkrankheiten wie HD doch nach 30 Jahren Zucht langsam mal ganz eindeutig auf dem Rückmarsch sein (zumindest wenn es denn tatsächlich reine Erbkranheiten sind)


Natürlich gehen Hunde mit HD in die Zucht...wie war das nochmal mit dem genpol? ;)
Wie jetzt? Hunde mit HD werden doch in der Zucht verwandt? Dann kann man sich ja die ganzen vereinsvorschriftlichen Gesundheitskontrollen auch gleich in die Haare schmieren.
Um den Genpool zu vergrößern sollte man dann aber doch wirklich eher auch mit Fehlfarben züchten als mit HD-Hunden. Es sein denn natürlich, der Genpool ist bereits so gering dass es innerhalb einer Rasse kaum noch Tiere gibt die nicht Träger des Gendefekts sind (wie z.B. beim King Charles Spaniel und der Syringomyelie) da bleibt dann nur noch die Rasse aussterben zu lassen oder zu versuchen den Genpool mit Einkreuzungen wieder zu vergrößern.
Ich mag es nicht...
Das wiederum finde ich völlig in Ordnung ;)
Es muss nicht jedem alles gefallen, nur kann man es ja trotzdem okay finden, wenn es anderen gefällt.
Es sei denn es kommt jemand ernsthaft zu Schaden und das sehe ich bei der Doodle Zucht zumindest nicht per se, rein theoretisch ist es möglich gesunde Hybriden zu züchten die später ihre Besitzer glücklich machen, wo ist also das "Verbrechen"?
Du möchtest keinen Doodle, das ist okay.
Ich möchte ebenfalls keinen Doodle haben, aber ich finde es trotzdem in Ordnung wenn andere es möchten (solange dem einzelnen Tier nicht geschadet wird).


Was spricht aus eurer Sicht tierschutzrechtlich gegen die Doodles?
Welche Probleme tauchen auf unter denen der Doodle als Lebewesen mehr leidet als es der durchschnittliche Rassehund tut?
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #155
Wie jetzt? Hunde mit HD werden doch in der Zucht verwandt? Dann kann man sich ja die ganzen vereinsvorschriftlichen Gesundheitskontrollen auch gleich in die Haare schmieren.

Ja, werden sie.
Es ist z.B. erlaubt A-Hüften mit B oder C-Hüften zu verpaaren. Je nach "Ergiebigkeit" des Genpools können auch "Ausnahmen" bewilligt werden.

Problematisch ist da eben einfach das Argument: Es gibt keine gesunden Hunde mehr also MÜSSEN wir mit den kranken weiterzüchten um überhaupt noch züchten zu können. Das sollte eig. sehr zu denken geben.

Was spricht aus eurer Sicht tierschutzrechtlich gegen die Doodles?
Welche Probleme tauchen auf unter denen der Doodle als Lebewesen mehr leidet als es der durchschnittliche Rassehund tut?

Tierschutzrechtlich, finde ich, spricht überhaupt nichts dagegen, sofern Mutter und Welpen artgerecht und verantwortungsvoll behandelt werden. Dazu zählt auch der peinlich genaue Ausschluss von möglichen Krankheiten.
Es sind halt Mischlinge;)

Extrem-Kombinationen wie Berner-Doodle oder Dackel mit Königspudel finde ich persönlich eben ziemlich blöd gelaufen, aber da gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass das eben traurige Beispiele von Vermehrern sind, die einfach nur eine möglichst abstruse Kombination schaffen wollen um damit "sensationsgeile" Käufer anzulocken.
Das sind mit Sicherheit nicht alle Käufer, aber mir persönlich ist bisher noch niemand begegnet, der bei einer solchen Kombination ein anderes Anschaffungsargument als "Die sind was Besonderes" genannt hat.
Das finde ich für die Hunde sehr schade, aber nun gut.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #156
Ja, werden sie.
Es ist z.B. erlaubt A-Hüften mit B oder C-Hüften zu verpaaren. Je nach "Ergiebigkeit" des Genpools können auch "Ausnahmen" bewilligt werden.
Das wusste ich nicht, finde es aber genau wie du extrem bedenklich.

Dem zweiten Teil deines Posts kann ich vollem Umfang zustimmen denke ich. Bei einer Dackel-Dogge wären gesundheitliche Problem sicher vorprogrammiert und genau das ist es ja, was wir nicht wollen ;)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #157
Ich weiß leider keine genauen Zahlen, jedoch sollten bei angeblich so konsequenter und strenger Kontrolle Erbkrankheiten wie HD doch nach 30 Jahren Zucht langsam mal ganz eindeutig auf dem Rückmarsch sein (zumindest wenn es denn tatsächlich reine Erbkranheiten sind)
Dazu etwas, was ich bei einer Ausstellung hier erlebt habe:
Ich: »Verlangen Sie HD/ED-Freiheit?«
Richter: »Ja, bei den Rassen, wo es der Verband vorschreibt.«
Ich: »Aber hier fehlen doch die Zeugnisse?«
Richter: »Jaaa..... in dem Fall können die nachgereicht werden.«
:107:

Das Problem besteht in dem Fall also auf beiden Seiten: Der Verband fordert nicht genug und die Richter kontrollieren nicht streng genug. Bekommt der Hund die Prämierung, dann hat er die, egal ob er das Zeugnis jemals nachreicht.

Aus tierschutzrechtlicher Sicht im Sinne von »gegen das Gesetz verstoßen« spricht rein gar nichts gegen Hybridzüchtungen oder Einkreuzungen bei verschiedenen Rassen. Nur bin ich der Meinung, dass schon von den bestehenden Rassen teils zu viel und mit zu wenig Verstand produziert wird, weswegen es mir grundsätzlich widerstrebt, die Erschaffung einer neuen Rasse zu unterstützen, die bis zur eventuellen Rasseanerkennung nichts anderes ist als eine Mischlingsproduktion. Das meine ich nicht einmal abwertend, denn der Mischling kann besser aufgezogen sein als ein Rassehund, dennoch sind es Mischlinge. Deswegen schrieb ich weiter oben, dass ich es begrüßen würde, wenn sich erst einmal um die Gesundheit bestehender Rassen gekümmert werden würde, als um die Erschaffung neuer.

Mal abgesehen von den Gesundheitskontrollen durch den Verband liegt mit da übrigens was ganz anderes am Herzen: Die Wurfkontrolle. Die meisten Verbände erlauben nicht mehr als einen oder zwei Würfe im Jahr pro Züchter, für mehr gibt es keine Papiere, wer sich widersetzt wird im Normalfall aus dem Verband ausgeschlossen. Das ist m.E. eine sehr wichtige Regelung, weil sie die Hunde vor Überforderung, den Markt vor Überflutung schützen soll. Dazu kommt z.B. das Mindestalter für Deckungen bei Hündinnen. Das sind für mich sehr wichtige Dinge, um deren Einhaltung sich bei Mischlingszuchten ohne Verband eben keiner kümmert.

Um die Optik mal noch aufzugreifen (entschuldigt, ich finde das genaue Zitat nicht mehr):
Sicher entscheidet jeder von uns sich ein Stück weit wegen der Optik für seinen Hund. Das fängt ja schon bei Größe, Felllänge usw. an, denn man hat eine zumindest grobe Vorstellung, wie der eigene Hund aussehen soll. Das sollte m.E. weder das oberste, noch das einzige Kriterium für die Hundeanschaffung sein, aber kaum einer wird sich einen Hund holen, der in seinen Augen hässlich ist und ein äußerst pflegebedürftiges Fell hat, nur weil er ihn »nett« findet. Das Problem für mich ist die in die andere Richtung folgende Konsequenz daraus: Pudel = für wenige optisch ansprechend, Labradoodle = riesiger Absatzmarkt. Und da sehe ich das Problem, dass nur oder hauptsächlich aufgrund der Optik der Hund angeschafft wird, weswegen er auch deswegen gezüchtet wird. Denn seien wir ehrlich: Ginge es nur um Charakter und allergikerfreundliches Fell hätten die reinrassigen Pudel einen größeren Boom erlebt ;). Man weiß ja auch nicht erst seit gestern, dass diese Rassen bei Allergikern gut angenommen werden, nur werden sie eben nicht unbedingt gerne gehalten. Wir haben ja auch hier oft genug gelesen »ein Pudel käme für mich nicht in Frage«. Das ist jedermanns eigene Entscheidung und da will ich keinem reinreden, denn ich selbst würde auch keinen Pudel wollen, die Frage ist, ob es dann deswegen eine neue Rasse braucht.

Um es mal überspitzt zu sagen: Ich wüsste genau, welche Eigenschaften welcher Rassen ich mir gerne für meinen »perfekten« Hund zusammenstückeln würde (wobei für mich mein eigener Hund der perfekte ist wie für jeden anderen Halter vermutlich auch ;)), dennoch gehe ich nicht los und fange an, diese Rassen zu mischen, in der Hoffnung, dass mir das Ergebnis gefällt und es sich dann noch gut verkauft. Das meine ich nicht böse, aber ich hoffe, dass damit klarer wird, was mein Problem mit diesen maßgeschneiderten Mischlingen auf Nachfrage ist.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #158
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass manche Doodlehalter sich offen durch ihren Hund profilieren wollen, so à la "Meine Villa, Meine Yacht, mein ganz spezieller oberseltener reinrassiger und per se schon erzogen geborener All inclusive Hund". Einen Trend, den ich bedenklich finde, das reicht mir schon bei den "gewöhnlichen" Retrievern, die dann an voll ausgefahrenen Flexileinen oder völlig ohne Leine und Halsband durch die Stadt wuseln und mangels Erziehung alles anmachen/belästigen, was ihnen vor die Nase läuft. In Siedlungen leben auch Hundephobiker oder Leute mit eingeschränkter körperlicher Gesundheit. Was glaubt ihr, wie sehr sich Rollstuhlfahrer "freuen" wenn sie von wildfremden Hunden frontal angesprungen werden und samt Rollstuhl nach hinten kippen? Oder sie sehr ein Sehbehinderter Mensch davon profitiert, wenn sein Blindenhund von einem Hund aus dem Dorf von Asterix, nämlich dem berühmten "Dertutnix" angemacht wird, während er eigentlich gerade sein Herrchen über die Straße führen sollte? Ich habe beides schon erlebt, beides mit Retrievern. Ich war mit einem Mädchen in der Klasse, die pathologische Canophobikerin ist, sprich sie hat krankhafte Angst vor Hunden jeder Art, egal wie sie sind. Wir sind mal zu einem Klassenausflug per Bahn gefahren, sie saß am Fenster und jemand neben ihr, da kommt ein kleiner Zwergspitz an durchhängender Leine durch das Abteil und hat sie nicht im Mindesten beachtet, trotzdem fing sie schon an nach ihrer Hyperventiliertüte zu kramen. Nicht jeder Canophobiker hat schwere, deutlich sichtbare Panikattacken, man muss aber mit ihnen rechnen, wenn man in einer Siedlung unterwegs ist.

Was ich damit sagen will, ist: Je populärer eine Hunderasse wird, desto mehr unbelehrbare und naive Idi*ten bekommen einen in die Hände und ruinieren das Bild der Rasse und der Hundehalter allgemein, was die Akzeptanz von Hunden in unserer Gesellschaft noch mehr mindert, was in höheren Steuern, strickteren Gesetzen und weniger Hunde erlaubenden, aber benötigten, Orten wie Parks, Gasthäuser oder Hotels führt. Wer kennt nicht das reißerrische Bild eines ja schon von vorneherien aggressiv geborenen Kampfhundes, der kaum durch den Gaster am anderen Ende der Leine bebändigt werden kann und das Bild des ewig kläffenden Chihuahuas im Gucci-Täschchen der laut und gestikulativ telefonierenden, zu stark geschminkten Dame, die beide ewig durch die Medien flattern und sich so in den Köpfen der Leute festsetzen. Das braucht wirklich Niemand.

[VERSTECK]

"Affenpoo"...Na ja, OK, damit könnte man wohl eher schwerer angeben, ich meine, was sagt man da? "Meine Villa, meine Yacht, meine reinrassige hypoallergene Affensch***" :lol: :silence: [/VERSTECK]
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #159
Hallo zusammen. Schon spassig die Beiträge hier zu lesen.
Wir haben einen doodle, golden doodle, aus Deutschland. Warum haben wir einen doodle? Wir haben die "Sorte" zum ersten Mal in den USA gesehen und fanden diese Hunde einfach klasse. Grösse, Aussehen, Art....umwerfend.
Es ist uns vollkommen egal, ob es ein Modehund ist, oder ein Hybridhund, oder ein Mischlingsköter.
Wieso verurteilt man Menschen, die diese Hunde züchten, dafür, das sie es tun. edit: Beleidigungen sind hier nicht erwünscht.
Die Rassehundzüchter, die ihre Welpen für 1.500,- € verkaufen machen dieses doch auch nicht aus Nächstenliebe. Nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.
Stimmt, Hunde machen Dreck, Menschen auch. Unser doodle haart nicht und das finden wir einfach gut.
Er ist auf uns bezogen, immer freundlich, geht einem auf den Sack und gehört zu uns. Fertig.
Jeder so wie er mag. Ganz einfach.
Wir wünschen uns, das wir zusammen mit dem Fell alt werden.
Ach so, zur Info: Wir sind keine Züchter und werden es auch nie sein....wir kennen auch keine....nur so für die bösen, bösen Leser die uns das ja unterstellen könnten.....
Noch was: Wir haben ihn immer an der Leine, wenn wir unter Menschen sind. Im Wald läuft er frei, maximal 10 m von uns entfernt. Ansonsten hört er auf Handzeichen und kurze Befehle und das mit sechs Monaten. Es gibt nur schlechte Frauchen und Herrchen, leider. Leckerlies kennt er nicht. Hundeschule auch nicht. Er soll und muss auf uns hören und nicht auf einen bescheuerten Fleischbrocken!
Have a nice day.
 
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  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #160
Hallo zusammen....schon spassig die Beiträge hier zu lesen.
Wir haben einen doodle, golden doodle, aus Deutschland. Warum haben wir einen doodle? Wir haben die "Sorte" zum ersten Mal in den USA gesehen und fanden diese Hunde einfach klasse. Grösse, Aussehen, Art....umwerfend.
Es ist uns vollkommen egal, ob es ein Modehund ist, oder ein Hybridhund, oder ein Mischlingsköter.
Wieso verurteilt man Menschen, die diese Hunde züchten, dafür, das sie es tun. Wie respektlos und ingnorant, oder typisch deutsch muss man sein?
Die Rassehundzüchter, die ihre Welpen für 1.500,- € verkaufen machen dieses doch auch nicht aus Nächstenliebe.....nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.
Stimmt, Hunde machen Dreck....Menschen auch...unser doodle haart nicht und das finden wir einfach gut.
Er ist auf uns bezogen, immer freundlich, geht einem auf den Sack und gehört zu uns. Fertig.
Jeder so wie er mag. Ganz einfach.
Wir wünschen uns, das wir zusammen mit dem Fell alt werden.....
Ach so.....zur Info.....wir sind keine Züchter und werden es auch nie sein....wir kennen auch keine....nur so für die bösen, bösen Leser die uns das ja unterstellen könnten.....
Have a nive day......

Wow erstmal willkommen hier und dann ....:
Wenn man keine Ahnung hat...gell ;)

Aber erstmal der Reihe nach:

1. Klar ist der Doodle bzw der Hund an sich niedlich, herzig und jeder Hund ist toll wie er ist, aber warum ich diese Menschen verurteile? Weil sie es einfach ohne Sachverstand, vielfach ohne Ahnung und ohne trifftigen Grund tun....es sollte schon mehr dabei rausspringen als ein niedliches Hundchen. Zu deinem Urteil über uns sage ich mal nichts, lies dir den Thread durch da habe ich es hinreichend erklärt....ich bin es müde es millionenfach zu wiederholen...

2. Nein natürlich tun sie es nicht aus Nächstenliebe....sie tun es weil richtige Zucht nunmal eine Menge Geld kostet und enorm viel Zeit und Herzblut verschlingt....ich könnte auch einfach sagen:
ich erwarte einen typvollen Rassewelpen, seiner Rasse entsprechend, gut sozialisiert und mit Liebe und Sachverstand aufgezogen, dazu noch auf beste Gesundheit selektiert....warum soll ich dem Züchter diese Dienstleistung nicht bezahlen? Warum sind viele bereit tausende für einen Fernseher auszugeben, aber nicht für ein Lebewesen...? Ist eine Denke, die ich zum Glück nie verstehen muss.....

3. Schön das euer Doodle nicht haart....tun dafür aber viele andere.....Glück gehabt

Zum Rest: Joar wünsch ich euch auch.....und na hoffentlich züchtest du nie in deinem Leben. Dafür fehlt doch einiges.....
 
Thema:

Was gegen einen Goldendoodle spricht...

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