Was gegen einen Goldendoodle spricht...

Diskutiere Was gegen einen Goldendoodle spricht... im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Es sind aber soviele Hunderassen, die nicht mehr fuer ihre urspruengliche Taetigkeit gezuechtet werden. Der Ottonormalverbraucher kauft seinen...
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #121
So...was ist das Ziel eines Doodlezüchters? was will er erreichen? Was hat der Doodle was die Ursprungsrassen nciht haben? Wie bereits geschrieben gebt mir dann doch bitte die Antwort....dann ist doch alles gut....

Es sind aber soviele Hunderassen, die nicht mehr fuer ihre urspruengliche Taetigkeit gezuechtet werden. Der Ottonormalverbraucher kauft seinen Labrador oder Goldi oder Pudel oder was auch immer nicht fuer die Jagd oder zum hueten der Schafe. Was ist das Ziel der Zuechter heute???

Ich finde es halt immer etwas komisch, wie man sich dann herausnimmt zu sagen, diese "Rasse " hat keine Daseinsberechtigung, aber der Pudel in drei verschiedenen Groessen schon. Der, in diesem Fall, Goldendoodle ist doch keine Qualzucht. Und ja es gibt schon vielle Rassen, es gibt aber genauso welche, die ausgestorben sind.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #122
Off-Topic
Es sind aber soviele Hunderassen, die nicht mehr fuer ihre urspruengliche Taetigkeit gezuechtet werden. Der Ottonormalverbraucher kauft seinen Labrador oder Goldi oder Pudel oder was auch immer nicht fuer die Jagd oder zum hueten der Schafe. Was ist das Ziel der Zuechter heute???

Bei manchen Rassen bin ich inzwischen der Meinung, dass es kein Verlust wäre, wenn sie nicht weiterhin gezüchtet werden würden bzw. wenn das Halten mancher Hunde auf die entsprechenden "Berufsgruppen" beschränkt bliebe.
Sei es, weil sie inzwischen so extrem degeneriert sind, dass eine Rückzüchtung ca. 100 Jahre dauern würde und in dieser Zeit immer weiterhin Hunde massiv leiden würden oder weil sie in unseren Breitengraden schlicht nichts zu suchen haben- wobei das nochmal eine andere Baustelle ist.

Warum man sich z.B. ernsthaft einen Karelischen Bärenhund als "Familienhund" besorgen muss...Da möchte ich manchmal echt nur noch in die Tischkante beißen.Soviel Unverstand gehört eig. bestraft.


Die Globalisierung ist bei Hunden teilweise einfach nur fatal.
So.


Ich finde es halt immer etwas komisch, wie man sich dann herausnimmt zu sagen, diese "Rasse " hat keine Daseinsberechtigung, aber der Pudel in drei verschiedenen Groessen schon. Der, in diesem Fall, Goldendoodle ist doch keine Qualzucht. Und ja es gibt schon vielle Rassen, es gibt aber genauso welche, die ausgestorben sind.

Es geht glaube ich gar nicht mal so um ein Abstreiten der Daseinsberechtigung, sondern schlicht und ergreifend darum, dass diese Hunde total irreführend vermarktet werden und niemand, auch kein neu gegründeter Verband z.B., der darauf achtet, dass z.B. nur einige wenige Ursprungsrassen existieren.
Wir sprechen hier ja nicht nur von Goldendoodlen, sondern inzwischen von Hund X, der mit einem Pudel gekreuzt wurde.

Das kennt ja wirklich keine Grenzen mehr. Ob Malteser, Tibet Terrier, Chihuahua, Pinscher, Schnauzer, Labrador, Schäferhund oder sonstwas- alles wird gedoodlet.
Das ist für mich keine Rasse, weil da einfach so krass unterschiedliche Hunde bei rauskommen, dass man eben nur noch von Pudelmischlingen sprechen kann.

Würde sich jetzt spontan ein Verband bilden, der sich den Namen z.B. schützen lässt und darauf achtet was da mit was verkreuzt wird hätte ich persönlich kein Problem damit- hab wie bereits schon mal erwähnt ja selbst exakt so einen Hund. Elos sind ja auch nicht viel anders entstanden;)

Und der mir bekannte Berner-Doodle leidet durchaus.
Er hat nämlich die Unterwolle vom Berner und die Locken vom Pudel- noch dazu haart er nicht.
Soll heißen, dass dieser Hund ganzjährig verrückt wird, weil alles kratzt und juckt, weil die Unterwolle nicht mal rausgekämmt werden kann.
Heißt er muss alle paar Wochen komplett kahl geschoren werden, weil er sonst riesige Filzplatten bekommt.

DAS kann und sollte kein Ziel sein, kommt aber dabei raus, wenn man gedankenlos rumvermehrt.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #123
a wenn man so denkt dann haben wohl nur noch die Gesellschafts und Begleithunde...;) die die dazu gezüchtet sind einfach nur dazu sein...unter anderem auch der Zwergpudel.
Midoriyuki war schneller :D

Mir geht es in erster Linie aber auch darum, das es jetzt nicht mehr not tut eine neue Rasse zu kreieren....die meisten Rassen sind schon sehr alt und werden schon lange gezüchtet, aber der Doodle nicht...also wozu jetzt beginnen...?
Gäbe es einen tieferen "Sinn" und einen trifftigen Grund dann wäre das nicht das Problem....aber es gibt keinen..

Ziel der Züchter heute ist es eigentlich die vorhandenen Rassen möglichst gut zu züchten....

Übrigens gehört keine der drei Rassen zu den Hütehunden...;)
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #124
Übrigens gehört keine der drei Rassen zu den Hütehunden...;)

Das waren auch nur Beispiele. Deswegen das "was auch immer" am Ende.

Ich versteh schon was ihr sagen wollt und ich gehe bei meinem Geschreibsel auch nur vom Goldendoodle aus. Bernerdoodle (noch nie gehoert:eusa_eh:), Dackeldoodle, Staffdoodle .... schon allein die Namen, man sollte definitiv nicht alles doodlen;).
Vielleicht gibt es irgendwann mal einen Verein, der sich der kontrollierten und serioesen Zucht annimmt.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #125
Es sind aber soviele Hunderassen, die nicht mehr fuer ihre urspruengliche Taetigkeit gezuechtet werden. Der Ottonormalverbraucher kauft seinen Labrador oder Goldi oder Pudel oder was auch immer nicht fuer die Jagd oder zum hueten der Schafe. Was ist das Ziel der Zuechter heute???

Hey,

man züchtet um die Rasse zu erhalten. Schlicht und ergreifend. Damit es weiter Pudel, Pinscher, Dackel, Chihuahuas und auch Malteser gibt.

Bei dem gedoodle ist dies nicht der fall da es keine Rasse GIBT die zu erhalten wäre. Es werden einfach Pudelmixe "produziert" um den Markt zu sättigen.

Ich wäre dem Gedoodle deutlich weniger skeptisch gegenüber wenn es eben NUR Goldendoodle gäbe. Oder nur Labradoodle. Aber nicht noch jazu den Jack-A-Poo, den Newfy-doodle, den Rottle, den Siberpoo und wie die alle heißen. Denkt doch mal logisch nach... Nur weil es nun einer "doodle" nennt ist es nicht weniger Mix. Noch vor 10 Jahren hätte man sich an den Kopf gegriffen und jeden für Grenzbescheuert erklärt der für nen "Mischling" mal eben 1000€ oder mehr abdrückt. Die Leute hätten Richtung TH gedeutet und einem ans herz gelegt sich dort nen Pudelmix zu suchen.

Und BITTE schmeißt nicht schlecht gezüchtete Rassen wie den Mops mit den traurigen Versuchen eine neue Rasse zu verursachen in einen Topf. Ich heiße es nicht gut wie die Mopse aussehen. Aber es ist eine eingetragene Rasse und viele Züchter bemühen sich wirklich die Nase wieder rauszuzüchten. Es gibt einen Standard (welcher einfach nur ZU extrem ausgelegt wurde so dass die Hunde nun aussehen wie sie aussehen), und die Hunde zeigen einen ähnlichen Grundcharakter. Ein mehr oder weniger einheitliches Aussehen.

Ein Dackel hat nen langen Rücken, kurze Beinchen, jagdtrieb und ist stur. Ein Chihuahua hat einen Apfelkopf, wiegt bis 5kg, ist agil und hat keinerlei WTP. Was GENAU zeichnen nun einen Doodle aus? er ist lockig. das wars...

da ist einfach NICHTS was man erhalten könnte da es keinen Standard, keine vorgaben und im grunde auch keine wirklichen Ideen gibt wie ein Goldendoodle nun ausschauen soll.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #126
Ich versteh schon was ihr sagen wollt und ich gehe bei meinem Geschreibsel auch nur vom Goldendoodle aus. Bernerdoodle (noch nie gehoert:eusa_eh:), Dackeldoodle, Staffdoodle .... schon allein die Namen, man sollte definitiv nicht alles doodlen;).
Vielleicht gibt es irgendwann mal einen Verein, der sich der kontrollierten und serioesen Zucht annimmt.

Berner-Doodle sind Gott sei Dank auch nicht die Regel.

Zu hoffen wäre es. Aber dann wäre der "Reiz" eine neue Rasse zu haben wahrscheinlich recht schnell weg und es würde die nächsten kuriosen Paarungen geben.
Ich bin ja auch schon immer schwerst begeistert von solch lustigen Kombinationen wie Border Collie-Beagle:roll:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #127
Ich hab mir grade nochmal die Liste angeschaut...heilige Maria muttergottes....:shock: soviele Mixe....
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #128
Queeny, welche Liste meinst du? Steh grad etwas auf dem Schlauch:mrgreen:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #130
Ja genau die...
Konnte mir die mit dem Handy nicht ordenltich ansehen habs nachgeholt grade....das ist ja..ohne Worte
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #131
Off-Topic
Die gibt es nicht im ernst alle wirklich :shock:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #132
Off-Topic
Nicht im Ernst oder? Da rollen sich einem ja die Fußnägel hoch :shock:
Das man den Aussiedoodle "erfunden" hat, mag sicherlich daran liegen dass sie nen Doodle auch in gemerled haben wollen..:roll:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #133
Off-Topic
Ich warte ja nur auf den "Malipoo" (Malinois x Pudel) o_O
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #134
Off-Topic
Der hollandse Herdoo :mrgreen:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #135
Off-Topic
Oh Gott....erschieß mich bitte :eusa_doh:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #136
Off-Topic
So Namen wie Bolonoodle oder Giant Schnoodle gehören doch verboten :lol:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #137
man züchtet um die Rasse zu erhalten. Schlicht und ergreifend
Selbstzweck halte ich für einen sehr schlechten Grund zur Zuchtaufnahme.
Eine Rasse wird in erster Linie gezüchtet weil eine Nachfrage da ist. Rassen die sehr wenig nachgefragt werden werden wenig gezüchtet (sterben auch irgendwann aus), Rassen die häufig nachgefragt werden, werden dafür sehr oft gezüchtet.
„Rasseerhalt“ sehe ich des weiteren auch als wirklich keine Grundidee der großen Vereine, denn die rund 250 Rassen welche z.B. der VDH führt sind doch recht willkürlich ausgewählt.
Es sind eben die Rassen die hier in Deutschland eine hohe Nachfrage haben.
Neue Rassen werden aufgenommen wenn sie sehr viel gefragt werden (Australien Shepherd) andere (sehr alte) Rassen völlig ignoriert weil sie hierzulande nicht populär sind.

Im Grunde ist es aber nicht verwerflich, dass Rassen entsprechend der Nachfrage gezüchtet werden, denn sonst gäbe es wirklich unzählige Hunde mehr die in den Tierheimen sitzen würde weil sie niemand haben will.
Die Nachfrage nach den Doodles scheint übrigens ebenfalls da zu sein, was wiederum dazu führt, dass sie gezüchtet werden.
Der Geschmack der Leute hat was das angeht auch noch nie viel Rücksicht auf die Gesundheit genommen, sonst gäbe es all die brachyzephalen Rassen z.B. schon längst nicht mehr (oder den Schäfer mit abfallendem Rücken....usw).
Gezüchtet wird, was gefällt. Das betrifft den Mops genau so wie die Doodles.
In meinen Augen hat keiner der Beiden mehr Lebensberechtigung als der andere.


Hier mal alle Kostenpunkte die auch auf einen Doodlezüchter zukommen würden geschwärzt:
Zuchthündin kaufen, Aufzucht, Zwingerschutz, Zuchtfertig machen, Auststellungen, Deckgebühren+ Anfahrt und Reisekosten (der perfekte Rüde sitzt nicht immer ums Eck), Aufzucht der Welpen, Wurfabnahme und vieles mehr...dazu viel Zeit, Geduld und Nerven....plus meistens der gesamte Jahresurlaub, der mal eben flöten geht...
Zwingerschutz: 60€
Ausstellungen : Dienen auch beim VDH nur dazu, dass jemand beurteilt ob der Hund schön genug ist.
Wurfabnahme: Ich weiß die genauen Preise nicht, aber ein Vermögen ist es nicht ;)
Die Ausgabekosten dürften also für den Doodlezüchter auch nicht wesentlich niedriger sein (zumindest nicht, wenn er sich Mühe gibt).

Wer im übrigen aber sogar den Kaufpreis seiner Zuchthündin mit dem Verkauf der Welpen reinholen will hat meiner Meinung nach den Pfad des Idealismuss ohnehin schon längst verlassen.
So viel Leidenschaft für Hunde sollte man schon haben, dass man den Kaufpreis des eigenen Hundes, der bei einem im Haushalt lebt, nicht auch noch wirtschaftlich aufrechnen will.

Natürlich verdienen die meisten Züchter also im Idealfall eine schöne Stange Geld an der Zucht, wenn sie sich bemühen es im Sinne der Tiere zu tun und die späteren Besitzer zufrieden sind mit einem wesensfesten, gesunden Hund sehe ich allerdings auch kein Problem darin.

Warum er das macht? Es ist sein Hobby und ein richtig guter Züchter ist bestrebt seine Rasse zu verbessern, Krankheiten auszumerzen usw.
Sie haben ein Ziel auf das sie hinarbeiten....
Ein Zuchtziel ist zwar theoretisch eine gute Sache, aber leider aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht viel Wert wenn es das Zuchtziel ist einen krankheitsbehafteten Zuchtstandart zu erfüllen.
Das ist natürlich bei vielen Rassen nicht der Fall, aber eben doch bei einer ganzen Hand voll und ja, ich bin der Meinung, dass der VDH sich den Mops-Vorwurf wieder und wieder gefallen lassen muss
Kleiner Mops Exkurs:

[VERSTECK]
Ich heiße es nicht gut wie die Mopse aussehen. Aber es ist eine eingetragene Rasse und viele Züchter bemühen sich wirklich die Nase wieder rauszuzüchten.
Ich denke nicht, dass es ohne Einkreuzungen noch möglich ist den Mops zu retten, dafür ist er zu sehr verformt worden, der Genpool zu klein. Da zumindest der VDH aber Einkreuzungen verbietet, wäre es wohl im Sinne des Tierschutzes das Beste die Rasse aussterben zu lassen, das wird natürlich nur niemals passieren, solange eine Nachfrage nach eben jenen VDH-Möpsen da ist ;)

Übrigens hat man den Mops erst in den letzten rund 50 Jahren so „zugerichtet“, der Standard ist früher nicht so extrem ausgelegt worden, aber was die Extreme angeht scheint es teilweise als würde die Perversion der Vereine keine Grenzen kennen.
So hat ein Standard Mops mal in den 50er Jahren ausgesehen:
[/VERSTECK]


Ich sehe beim Doodle tatsächlich das größte Problem im irreführenden Marketing der „Allergikerfreundlichkeit“. Solche Lockaussagen führen am Ende tatsächlich dazu, dass Leute sich einen Hund anschaffen, den sie am Ende vielleicht wieder abgeben müssen.

Das es grundsätzlich immer falsch sein muss Hybriden zu züchten sehe ich trotzdem nicht so, denn es ist ja rein theoretisch möglich Hybriden unter den gleichen Aspekten der Gesundheit zu züchten wie Rassehunde.
Was in der Praxis gemacht wird ist natürlich eine andere Sache, aber wie gesagt, da müssen sich die Rassezüchter aus meiner Sicht ebenso viele Fehler vorwerfen lassen wie die Doodlezüchter.
Eine gut organisierte, rein tierschutzinteressiere Hundezucht vermisse ich in unseren Breitengraden weiterhin schmerzlich.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #138
Ich sehe beim Doodle tatsächlich das größte Problem im irreführenden Marketing der „Allergikerfreundlichkeit“. Solche Lockaussagen führen am Ende tatsächlich dazu, dass Leute sich einen Hund anschaffen, den sie am Ende vielleicht wieder abgeben müssen.

Das es grundsätzlich immer falsch sein muss Hybriden zu züchten sehe ich trotzdem nicht so, denn es ist ja rein theoretisch möglich Hybriden unter den gleichen Aspekten der Gesundheit zu züchten wie Rassehunde.
Was in der Praxis gemacht wird ist natürlich eine andere Sache, aber wie gesagt, da müssen sich die Rassezüchter aus meiner Sicht ebenso viele Fehler vorwerfen lassen wie die Doodlezüchter.
Eine gut organisierte, rein tierschutzinteressiere Hundezucht vermisse ich in unseren Breitengraden weiterhin schmerzlich.


In einer Zeit in der mindestens wöchentlich irgendwelche Welpentransporte beschlagnahmt werden, halte ich es für schwierig zwei Rassehunde zu kreuzen, die per es keine Papiere und damit auch keinen Nachweis haben wo sie herkommen. Es gibt sie die tierschutzinteressierte Hundezucht, man muss aber länger suchen und Geld sollte das sein was keine Rolle beim Käufer spielt. Ich finde jeder Züchter sollte zumindest seine Kosten wieder rausbekommen und vielleicht auch noch ein wenig Aufwandsentschädigung erhalten. Güte Züchter zeigen die Elterntiere, zeigen alle Welpen, vereinbaren 2-3 Besuche und nehmen die Hunde lebenslang wieder zurück und das gibt es.
Beim Dackel sieht man sehr schön die Nachfrageproblematik. Bis vor 5 oder sechs Jahren war der Dackel aus der Mode gekommen, da sind nur noch die Züchter übrig geblieben , die wirklich aus Leidenschaft Dackel züchten wollten. Jetzt ist der Dackel wieder groß in Mode und schon findet man ihn mit in den Tiertransporten und bei Zoo zajak u.s.w.

Der Labradoodle oder Goldendoodle hat alle Faktoren, die ein Problemhund haben kann, keine Zuchtüberprüfung, hohe Beliebtheit und schon zumindest beim Goldie per se Rasse mit vielen Vererbbaren Problemen.
Es gibt eine Vielzahl von " allergiefreundlichen" Hunden ( alle rauhaarigen Hunde, Puli, Kommondor, Wasserhunde, Pudel) wo ich auch den Leuten raten würde erst einmal auszuprobieren auf welche Rasse man nicht reagiert und das ist wesentlich unproblematischer als beim Goldendoddle, wo ich ja nicht weiß welches Fell er erbt.
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #139
Silberpoo :lol: Oh mein Gott :eusa_doh:
 
  • Was gegen einen Goldendoodle spricht... Beitrag #140
Selbstzweck halte ich für einen sehr schlechten Grund zur Zuchtaufnahme.

Wieso Selbstzweck? Natürlich will man die Rasse die man liebt erhalten...

Eine Rasse wird in erster Linie gezüchtet weil eine Nachfrage da ist. Rassen die sehr wenig nachgefragt werden werden wenig gezüchtet (sterben auch irgendwann aus), Rassen die häufig nachgefragt werden, werden dafür sehr oft gezüchtet.
„Rasseerhalt“ sehe ich des weiteren auch als wirklich keine Grundidee der großen Vereine, denn die rund 250 Rassen welche z.B. der VDH führt sind doch recht willkürlich ausgewählt.

Der VDH ist der Dachverband,der Vorschriften etc regelt für die Rassevereine die Arbeiten zum Rasseerhalt leisten die jeweiligen Rassevereine...die sorgen für den Rasseerhalt

Es sind eben die Rassen die hier in Deutschland eine hohe Nachfrage haben.
Neue Rassen werden aufgenommen wenn sie sehr viel gefragt werden (Australien Shepherd) andere (sehr alte) Rassen völlig ignoriert weil sie hierzulande nicht populär sind.

Na zum Glück wie schon mal geschrieben warum muss man alles halten? Was soll ein Katalanischer Bärenhund in einer Familie? Der Dissverband ür Aussies ist übrigens einer der Vereine, der gut mit einem VDH angeschlossenem Verein mithalten kann....

Im Grunde ist es aber nicht verwerflich, dass Rassen entsprechend der Nachfrage gezüchtet werden, denn sonst gäbe es wirklich unzählige Hunde mehr die in den Tierheimen sitzen würde weil sie niemand haben will.
Die Nachfrage nach den Doodles scheint übrigens ebenfalls da zu sein, was wiederum dazu führt, dass sie gezüchtet werden.
Der Geschmack der Leute hat was das angeht auch noch nie viel Rücksicht auf die Gesundheit genommen, sonst gäbe es all die brachyzephalen Rassen z.B. schon längst nicht mehr (oder den Schäfer mit abfallendem Rücken....usw).
Gezüchtet wird, was gefällt. Das betrifft den Mops genau so wie die Doodles.
In meinen Augen hat keiner der Beiden mehr Lebensberechtigung als der andere.

Naja aber der Mops exestiert bereits lange...warum verstehst du nicht was genau mein Anliegen ist? Mein Problem mit diesem Gedoodle ist, dass diese Rasse nue erfunden wurde und das ohne ersichtlichen Grund...es gibt keinen Verbesserungsgrund, kein sinnvolles Zuchtziel....wozu also. Hier werden munter alle Neuzüchtungen mit alten, lange bestehenden Rassen in einen Topf geworfen...das hinkt einfach
Und zum Mops bzw allen "Qualzuchen": Die Züchter haben ganz klar eine Teilschuld, aber es wurde gezüchtet was verlangt wurde....was der Käufer haben wollte...nämlich immer niedlicher, extremer, größer, weiter....das wollten die Käufer. Die Züchter, die weiterhin mehr Wert auf Gesundheit gelegt haben wurden nämlich ihre Hunde nicht mehr los, schränken ein, hören auf mit dr Zucht...ein Teufelskreis den dadruch haben die anderen Züchter mehr Raum und der Käufer, der nicht nach diesem Kindchenschema sucht, sucht vergeblich....würde man da konsquent keinen Hund dieser Rasse mehr holen, stirbt sie aus....letztendlich ist also der Käufer in der Plicht...

Aber es ist natürlich wahnsinnig anstrengend verschiedene Züchter zu besuchen, Stammbäume zu wälzen und sich zu informieren! Da nimmt man lieber das nächstbeste und klag über den bösen VDH und die böse Rassehundezucht :roll:


Hier mal alle Kostenpunkte die auch auf einen Doodlezüchter zukommen würden geschwärzt:

Zwingerschutz: 60€

Und is Geld oder?

Ausstellungen : Dienen auch beim VDH nur dazu, dass jemand beurteilt ob der Hund schön genug ist.

Eieiei...informier dich bitte...Ausstellungen dienen nicht dazu um zu sagen ja mein Hund ist schön (netter Nebeneffekt) sondern dazu um von einer möglichst fachkompetenten Person zu hören das der Hund dem Rassestandart entspricht...und das ist auch nötig sonst braucht man keinen Sandart. Man braucht meist mind. 3x SG um die Zuchttauglichkeit zu erlangen...ist immer ein wenig unterschiedlich

Wurfabnahme: Ich weiß die genauen Preise nicht, aber ein Vermögen ist es nicht ;)

Zuchtwart will auch bezahlt werden....im Internet finde ich Preise von 100 bis 700€....ist auch Geld oder nicht?

Die Ausgabekosten dürften also für den Doodlezüchter auch nicht wesentlich niedriger sein (zumindest nicht, wenn er sich Mühe gibt).

Doch, allein weil es meines Wissens keinen Verein gibt, der sich kümmert...kein Zwingerschutz, keine richtigen Voruntersuchungen (beim VDH schickt man zb die HD Bilder zu einem bestimmen Gutachter, da das nicht jeder TA kann)....wer macht da die Wurfabnahme?...




Wer im übrigen aber sogar den Kaufpreis seiner Zuchthündin mit dem Verkauf der Welpen reinholen will hat meiner Meinung nach den Pfad des Idealismuss ohnehin schon längst verlassen.
So viel Leidenschaft für Hunde sollte man schon haben, dass man den Kaufpreis des eigenen Hundes, der bei einem im Haushalt lebt, nicht auch noch wirtschaftlich aufrechnen will.

Warum? Einfache wirtschaft....warum ist man immer gleich weniger gut wenn man wirtschaftlich denkt...so eine Zuchthündin kostet doch auch...Aufzucht, Untersuchungen, Fahrten zur Ausstellungen....deshalb hat man sie doch nicht weniger gern:shock:

Natürlich verdienen die meisten Züchter also im Idealfall eine schöne Stange Geld an der Zucht, wenn sie sich bemühen es im Sinne der Tiere zu tun und die späteren Besitzer zufrieden sind mit einem wesensfesten, gesunden Hund sehe ich allerdings auch kein Problem darin.

LOL ne schöne Stange Geld ist was anderes....ich finde leider diese Kostenaufrechnung nicht mehr, hatte mal ne richtig gute. Ja dein zweiter Teil des Satzes sagt es doch schon, was ist das Problem daran....sie opfern Geld, Freizeit und Nerven, damit ich ein vollwertiges gesundes Familienmitglied bekomme...das entlohne ich gerne....und ich finde es schade das man darüber soviel diskutieren muss


Ein Zuchtziel ist zwar theoretisch eine gute Sache, aber leider aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht viel Wert wenn es das Zuchtziel ist einen krankheitsbehafteten Zuchtstandart zu erfüllen.

Das is nie das Ziel...wie gesagt es ist eine Frage der Auslegung des Standarts...der Standart an sich ist völlig in Ordnung ;)

Das ist natürlich bei vielen Rassen nicht der Fall, aber eben doch bei einer ganzen Hand voll und ja, ich bin der Meinung, dass der VDH sich den Mops-Vorwurf wieder und wieder gefallen lassen muss
Kleiner Mops Exkurs:

Zum Mops schrieb ich bereits was...

[VERSTECK]

Ich denke nicht, dass es ohne Einkreuzungen noch möglich ist den Mops zu retten, dafür ist er zu sehr verformt worden, der Genpool zu klein. Da zumindest der VDH aber Einkreuzungen verbietet, wäre es wohl im Sinne des Tierschutzes das Beste die Rasse aussterben zu lassen, das wird natürlich nur niemals passieren, solange eine Nachfrage nach eben jenen VDH-Möpsen da ist ;)

Übrigen die kranken Möpse die ich kenne kommen von Dissvereinen....upps :cool: Nicht nur der VDH Mops ist krank....ich finde es schlimm das durch solche Sätze der Eindruck entsteht geht zum Disszüchter, dort sind sie völlig gesund....

Übrigens hat man den Mops erst in den letzten rund 50 Jahren so „zugerichtet“, der Standard ist früher nicht so extrem ausgelegt worden, aber was die Extreme angeht scheint es teilweise als würde die Perversion der Vereine keine Grenzen kennen.
So hat ein Standard Mops mal in den 50er Jahren ausgesehen:
[/VERSTECK]


Ich sehe beim Doodle tatsächlich das größte Problem im irreführenden Marketing der „Allergikerfreundlichkeit“. Solche Lockaussagen führen am Ende tatsächlich dazu, dass Leute sich einen Hund anschaffen, den sie am Ende vielleicht wieder abgeben müssen.

Das es grundsätzlich immer falsch sein muss Hybriden zu züchten sehe ich trotzdem nicht so, denn es ist ja rein theoretisch möglich Hybriden unter den gleichen Aspekten der Gesundheit zu züchten wie Rassehunde.

Möglich aber selten sinnvoll...im übrigen ist der VDH durchaus für Einkreuzungen nur sind daran viele Bedingungen geknüpft, die viel Zeit und Arbeit kosten....aber wie gesagt das ist alles so anstrengend....;)

Was in der Praxis gemacht wird ist natürlich eine andere Sache, aber wie gesagt, da müssen sich die Rassezüchter aus meiner Sicht ebenso viele Fehler vorwerfen lassen wie die Doodlezüchter.
Eine gut organisierte, rein tierschutzinteressiere Hundezucht vermisse ich in unseren Breitengraden weiterhin schmerzlich.

Was ist den eine gute rein tierschutzinteressierte Zcuht für dich?? Magst das mal erklären?
 
Thema:

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