Ist Hundeschule zwingend notwendig?

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  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #1
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Gast43718

Guest
Hi,

Wenn ich mir so Hundehalter betrachte, oder Vermittlungssendungen im Fernsehen, fällt mir immer wieder auf, dass bei Hunden, die noch Erziehung benötigen, immer und stets zum Besuch einer Hundeschule gedrängt wird.

Ich finde das seltsam. Ich habe damals meinen Hund auch ohne Hundeschule prima erzogen - ich war 10, sie 6. Und trotzdem hat es geklappt., ein gutes Dutzend Grundkommandos waren locker drin. Auch einige andere Halter sind meiner Meinung, dass man das auch gut selber kann, solange man einige Grundregeln beherzigt. Dazu muss ich doch aber nicht zur Hundeschule?!

Was meint ihr dazu?
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig?

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  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #2
Ich spreche jetzt mal von meiner Erfahrung. Larry war mein erster Hund, und dazu noch ein Nicht-Anfänger Hund wie man immer so schön liest.
Er wird im mai 4 Jahre und hat noch nie eine hundeschule gesehen. Er hört (bis auf einige Ausnahmen die jetzt dazu gekommen sind) ziemlich gut. Ist super verträglich mit fast allen Hunden und hat mir noch nie iwie die Wohnung zerlegt oder macht Lärm wenn er alleine bleiben muss.

Ich hatte mich vorher nur belesen und mit Hundeerfahrenen Leuten geredet. Mehr nicht, und es hat alles geklappt.

Wenn ich Probleme feststellen sollte, die ich alleine nicht in den Griff kriegen sollte, werde ich bei der Hundeschule vorbeischauen, aber solche Probleme gab es bisher noch nicht.

Lg Michse
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #3
Sehr gute Frage. Ich war mit keinem meiner Hunde in einer Hundeschule. Meiner Meinung nach ist es kein Muss. Hat man aber die Chance eine gute Schule zu finden, ist es meiner Meinung nach eine gute Investition.
Es kommt sicher immer auf die Probleme an die man hat. Oder ob man mit seinem Welpen in die Welpenspielstunde geht. Das haette ich sehr gern mit meiner Hazel gemacht. Es war aber ueberhaupt nichts in der Naehe. Sie hatte also als Welpe nicht soviel Hundekontakt. Nun sind wir aber in einer Hundewandergruppe und dies traegt sehr zur Sozialisierung meiner Hunde bei.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #4
Meine erste Hündin hat auch nie eine Hundeschule gesehen, obwohl sie sogesehen sicherlich ein toller Hund fürn Hundesport gewesen wäre, aber ich war 6 als wir sie bekamen... nja.
Mit meinen jetztigen bin ich in der Hundeschule. ;)
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #5
Wenn Hundeschule dann muß der Mensch darauf achten das der "Trainer"
auch ein Trainer ist und auch weiß von was er spricht!
Mein Rüde hat im in der Welpenstunde gelernt schwächere zu beschützen.
Das haftet ihm heute noch an.
Für ihn war die Welpenstunde nicht förderlich!
heute würde ich mit einen Welpen nicht mehr in die Welpenstunde gehen.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #6
Den Tipp zur Hundeschule gebe ich auch gerne, einfach weil dort Leute sind, die sich mit der Person und dem Hund richtig beschäftigen, sich das genau anschauen und dann Tipps geben (im Falle einer guten Hundeschule). Selbiges gilt für den Trainer.
Bei Anfängern, die doch noch viele Fragen haben, rate ich auch gerne zur Hundeschule, einfach damit sie sich auch ein bisschen mit anderen Hundehaltern austauschen, ihren Hund in Aktion beim Spielen und Arbeiten beobachten können und etwas sicherer werden. Sobald es ernstere Probleme gibt, mit denen der Hundehalter überfordert ist, rate ich deshalb auch gerne zum Trainer.

Für wirklich notwendig für jeden Hundehalter halte ich eine Hundeschule allerdings nicht. Viele kommen gut mit ihrem Hund klar und das auch ohne Trainer. Die Frage ist immer nur, wie man an die Sache rangeht.
Ist man gewillt, ab und an mal was zu lesen, sich mit Problemen konsequent auseinander zu setzen, aus Fehlern zu lernen und mit dem Hund richtig zu arbeiten schafft man zumindest das meiste auch alleine. Nur mangelt es manchen Leuten da einfach an Konsequenz, Lust, dem Bewusstsein über das eigene Handeln oder überhaupt schon dem Erkennen von beginnenden Problemen.
Ich habe vor ein paar Tagen von einer Hundehalterin erfahren, deren Hund sie beim Training zwei Mal heftig zwickte. Auf Nachfrage der Trainerin meinte sie nur, dass es zu Hause noch schlimmer sei und sie nicht einmal in seiner Nähe essen könne. Da wurde ein Problem eindeutig nicht früh genug erkannt, das Mädel selbst kennt keine Lösung und ist einfach überfordert. Da rate ich dann doch gerne zum Einzeltraining, da mangelt es einfach an Wissen, Erfahrung und Gespür.
Aber ich denke, wenn man das Köpfchen einschaltet und sich auf etwas einlässt kommt man auch selbst gut vorwärts.
Man sollte nur in keinem Fall eingefahren auf einer Methode bestehen. Wirklich gut in der Erziehung ihres Hundes sind die Leute, die sich auf ihren Hund einstellen, Methoden auch mal in Frage stellen oder etwas auch mal ganz anders angehen, wie es eben für sie und den Hund passt. Und schlussendlich ist natürlich auch wichtig, dass man zum Hund passt, eine Bindung zueinander hat und miteinander klar kommt.

Manche Leute sind da sehr theoretisch veranlagt, lesen viel, tauschen sich auch gerne aus und gehen dann evtl. auch auf den Hundeplatz.
Es gibt aber auch Naturtalente, die von sich aus die richtige Körpersprache haben, sofort eine Bindung zum Hund aufbauen usw..

Ich selbst habe mit meinem ersten Hund am Anfang eine Hundeschule besucht, auch ein paar Kurse, habe mir verschiedenes angesehen und mir dann manches übernommen, anderes nicht. Nach zwei Jahren kamen wir dann aber auch gut alleine klar (was wir vielleicht auch ohne Hundeschule gekommen wären - ich weiß es nicht, aber geschadet hat es sicher nicht ;)) und haben die Hundeschule wegen eines Interessenkonfliktes verlassen. Trotzdem hatte ich anschließend keine Probleme mit meinem Hund. Mit Leo war ich lediglich in der Welpengruppe zum Spielen, was den Rest angeht kommen wir auch so gut miteinander aus. Ab und an gibt es Baustellen, aber die hat glaube ich jeder und bisher haben wir uns noch an nichts die Zähne ausgebissen, weder an Unsicherheiten, noch an Bockigkeit.

Egal wie man es macht - ich finde eine Hundeschule nicht schlecht, ab und an stößt man doch mal auf ein paar hilfreiche Anregungen und gerade die Welpengruppe finde ich eine tolle Sache. Man sollte auch nicht vergessen, dass es dort auch Angebote wie Agility gibt, die man nicht einfach mal zu Hause wahrnehmen kann, die vielen Hunden aber große Freude und Auslastung bringen.
Nur wie immer im Leben ist es wichtig, auch kritisch zu sein, gegenüber Trainern, Methoden und sich selbst. Kein Mensch ist perfekt, kein Trainer und keine Methode ist es und da ein Hund nunmal ein Individuum ist komme ich auch nicht bei jedem Hund mit denselben Mitteln zum Ziel. Aber gerade wenn Hundehalter sehr unerfahren oder unsicher sind oder man sich vor einem Problem sieht, dem man einfach nicht gewachsen ist, kann professionelle Hilfe oder zumindest ein Wink in die richtige Richtung nicht schaden.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #7
Wir gehen in die Hundeschule.
Das hat mehrere Gründe. Mein Hundist nunmal ja gar nicht das geworden, was ich mir immer so vorgestellt habe :D Er ist sicherlich kein Begleithund, wahnsinnig schlau, stur und noch dazu gerade in der schönsten Pubertät :) Er schwankt gerade doch immer sehr zwischen Panikattacken und Pöbelanfällen ;)

Sicher habe ich viele Hundebücher gelesen und ich bilde mir ein, doch schon einiges über Hundeverhalten, -körpersprache etc zu wissen. Aber anwenden ist halt doch nochmal etwas anderes. Die Hundeschule hilft mir, meine Körpersprache zu verbessern und kann mir auch sagen, wann mein Hund sich schon wieder einen schnöden Millimeter raus geschunden hat und mich verarscht.

Außerdem können wir da quasi unter Extrembedingungen üben, dass er -trotz einiger anderer Hunde- einfach auf mich hört und sich auf mich konzentriert.

Und, schlussendlich: Kann man so auch mal sehen, dass man nicht der Einzige ist, dessen Hund gerade etwas... verhaltensoriginell ist :D


Ich bin mir sicher, BJ und ich wären auch ohne Hundeschule schon so weit gekommen, aber den ein oder anderen hilfreichen Tipp im Umgang konnte ich da auch mitnehmen. Außerdem find ich´s schön, wie fix und fertig mein Hund danach ist :D
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #8
Also für Welpen finde ich Welpenstunden wichtig. Nicht, dass man als Besitzer lernt, sondern das der Welpe Kontakt zu anderen hat.

Hier ist es nämlich z.B. so, das einem zwar schon mal ein Hund begegnet, dieser dann aber oft entweder nicht spielt oder gar nicht sehr nett ist. Sicher sind auch andere dabei, aber als meine Großeltern den Münsterländer hatten, hätte er ohne Welpenstunde kaum Kontakt zu Artgenossen gehabt, vorallem weil er nicht frei laufen konnte (außer in einer größeren Gruppe, was auch nur der Fall war, wenn wir mit der Hundeschule außerhalb vom Platz unterwegs waren).

Alles nach der Welpenstunde muss man eben sehen. Wenn man einen Hund hat, der Arbeiten muss und wenn man selbst Hundesport machen will, bleibt einem wohl kaum eine andere Wahl?!

Sollte hier mal ein Hund einziehen, dann wohl einer aus dem Tierschutz, würde ich auch zur Hundeschule gehen. Einfach wegen der Bindung grade am Anfang.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #9
Gemeinsames Training macht großen Spaß

Ja, wir gehen zum Training Weil es uns Spaß macht !!!

Ich habe eine tolle Trainerin und wir sind in einer kleinen Gruppe an wechselnden Plätzen.
Das machen wir seit Rocky da ist also seit ca. 3,5 Jahren einmal die Woche.
Das Training ist sehr abwechslungsreich und unsere Trainerin hat immer wieder neue Herausforderungen für uns parat :D
Inzwischen sind wir bei komplexen Dummy-Aufgaben.

Ein stupides / schematisches Training auf dem Hundeplatz wäre definitiv nichts für uns ;)


Ich kann mir schon vorstellen, dass es Menschen gibt, die intuitiv richtig mit ihrem Vierbeiner umgehen.
Ich glaube aber auch, das dies eine sehr kleine Gruppe unter den Hundehaltern ist.

Hier um die Ecke habe ich z. B. einen traurigen Fall. Der Welpe (Malteser, inzwischen 1,5 Jahre) wurde von Anfang an nur angeschrien und angemotzt.
Und wenn er mal abgehauen ist, wurde auch ein Stock zur Hilfe genommen.
Die haben natürlich keine Probleme und die machen bestimmt alles so, wie sie es mit den Vorgängern auch gemacht haben :roll:

Und es gibt noch viele andere Hunde, wo ich denke ein gutes Training führt zu einem viel besserem Umgang zwischen Herrchen/Frauchen und Hund.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #10
Hi,

Danke für eure Antworten. Wenn ich es richtig verstanden habe, überwiegt auch bei euch die Auffassung, dass Hundeschule sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig ist, es sei denn man hat einen Problemfall, dem man nicht Herr wird, oder zur Sozialisation eines Welpen.

Mein Hund war ein Problemfall. Aus was für einer Haltung sie beschlagnahmt wurde, wollte uns das TH nicht sagen. Tina war völlig verängstigt und verschreckt, trug zahlreiche Narben auf dem Körper, v.a. Kopf und Rücken, und suchte das Weite, sobald man nur den Arm hob oder die Leine zeigte. Da kann man sich einiges draus ableiten. Und dennoch haben wir sie mit viel Liebe und Geduld zu einem treuen, liebevollen, aggressionsfreien und führigen Hund erzogen. Ohne Hundeschule.

Was mir als Alternative zur Welpenspielgruppe noch einfällt, sind diverse Gassitreffs, wo Hundehalter eines Wohngebiets zu ausgemachten Zeitpunkten mit ihren Hunden eintreffen und dann eine große Spielwiese stattfindet. Von Welpe bis Opi, von Mini bis Maxi ist dort alles vertreten. Ernsthafte Rangeleien habe ich hier noch nie beobachtet.

Außer Frage steht natürlich, wenn ein Hund die Arbeit braucht. Sowas kann man ihm im häuslichen Rahmen nur selten bieten. Hundesport, Agility, Nasensport, Suchspiele, sowas macht sich selbstredend in einer Schule besser.


Mich würde mal interessieren, wie teuer eine Hundeschule zu Buche schlägt?
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #11
@slate-blue: Nur, falls das jetzt bei mir so rüber kam (wobei ich glaube, dass das keiner von uns so meinte und vll kams bei dir auch gar nicht so an): Nicht Hundeschule bedeutet ja nicht, dass man mit dem Hund nicht arbeitet ;).
Leo und ich sind eben mehr der Tagesform-Typ. Wir üben ganz unterschiedlich beim Laufen zwischendurch, mal auf Wegen, mal auf einer Wiese, mal mehr, mal weniger, mal Futtersuche, mal lege ich eine Fährte usw..
Wir sind aber beide nicht der Typ, die zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Tag Lust haben, was zu machen, wir machen das dann eben, wenn wir gerade beide guter Stimmung sind, auch mal einen Tag nichts, mal einen Tag etwas mehr.

EDIT:
Was mir als Alternative zur Welpenspielgruppe noch einfällt, sind diverse Gassitreffs, wo Hundehalter eines Wohngebiets zu ausgemachten Zeitpunkten mit ihren Hunden eintreffen und dann eine große Spielwiese stattfindet. Von Welpe bis Opi, von Mini bis Maxi ist dort alles vertreten. Ernsthafte Rangeleien habe ich hier noch nie beobachtet.
Eine wirklich schöne Sache, gibt es hier nur leider nicht :?. Und das geht sicher auch anderen Hundehalter so...

Hundesport, Agility, Nasensport, Suchspiele, sowas macht sich selbstredend in einer Schule besser.
Da muss ich aber auch sagen, dass bis auf Agi auch alles zu Hause geht. Ich würde im Leben nicht zu einem Fährtensonntag fahren, das mach ich lieber flexibel :lol:. Für Sachen wie die Personensuche braucht man zwar Hilfe, aber da spanne ich meinen Freund gerne mal ein.^^ Lediglich bei Agi und Co., wo man Geräte braucht, kann man auch nicht erwarten, dass die sich jeder kauft, außerdem gehört da auch noch einmal ein bisschen mehr Wissen dazu, damit man den Hund nicht überfordert, unnötig belastet oder er sich verletzt, da ist zumindest am Anfang sicher eher eine Hundeschule angeraten.

Auch heißt Problemfall nicht unbedingt HuSchu, das war nur ein Beispiel von mir ;). Meiner war wie seine Geschwister auch ängstlich, als er her kam, wir haben es aber auch ohne Hundeschule (Welpengruppe ausgenommen) in den Griff bekommen. Nur leider erlebe ich immer öfter, dass blutige Anfänger sich einen Problemhund zulegen und nach wenigen Tagen schon völlig überfordert und mit den Nerven am Ende sind - da ist ein Trainer das mindeste.

Mich würde mal interessieren, wie teuer eine Hundeschule zu Buche schlägt?
Viele Verlangen pro Stunde, ich hab mich damals aber einfach im Verein eingeschrieben und einen Jahresbeitrag gezahlt (ich meine 30 Euro?).
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #12
Cerridwen: Kann sein, dass ich das jetzt total falsch interpretiere, aber Hundeschule ist nichts schlimmes.
Irgendwie fühl ich mich, wenn ich deine zwei Texte lese so, als müsste ich mich dafür rechtfertigen, in die Hundeschule zu gehen.
Ist ja schön und gut, wenn du deinen Hund auch ohne hingekriegt hast. Und ein MUSS ist Hundeschule auch nicht.

Aber... s.mein Post oben.

Das klingt ziemlich abfällig, wie du das formulierst. Das musste jetzt raus.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #13
Wenn ich es richtig verstanden habe, überwiegt auch bei euch die Auffassung, dass Hundeschule sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig ist, es sei denn man hat einen Problemfall, dem man nicht Herr wird, oder zur Sozialisation eines Welpen.
Das sehe ich nicht so. Warum muss der Hund erst ein Problemfall werden, bevor man zu einer guten Schule geht ?
Besser ist es aus meiner Sicht, es gar nicht so weit kommen zu lassen und auch kleinere Punkte ernst zu nehmen. Das erleichtert vieles.
Ich glaube es gibt sehr viele Hundehalter, bei denen ein kompetentes Training des Menschen sehr hilfreich und wünschenswert wäre.


PS: Ich zahle 16 EUR für jede Stunde.
Das ist es mir Wert, da wir in kleinen homogenen Gruppen (ca. 4 Hund-Mensch Teams) arbeiten und ich kompetentes direktes Feedback bekomme.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #14
Also ich denke, Hundeschule ist nicht zwingend notwenig, aber wenn man noch unerfahren ist, denke ich ist eine HuSchu sehr gut geeignet...
Auch den Sozialenkontakt zu anderen Hunden zu erhalten, trainieren ist sehr wichtig und HuSchu ist wieder gut geeinet.
Also ich würde mit mienm Hund zu einer HuSchu gehen...
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #15
@slate-blue: Nur, falls das jetzt bei mir so rüber kam (wobei ich glaube, dass das keiner von uns so meinte und vll kams bei dir auch gar nicht so an): Nicht Hundeschule bedeutet ja nicht, dass man mit dem Hund nicht arbeitet ;).
Leo und ich sind eben mehr der Tagesform-Typ. Wir üben ganz unterschiedlich beim Laufen zwischendurch, mal auf Wegen, mal auf einer Wiese, mal mehr, mal weniger, mal Futtersuche, mal lege ich eine Fährte usw..
Wir sind aber beide nicht der Typ, die zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Tag Lust haben, was zu machen, wir machen das dann eben, wenn wir gerade beide guter Stimmung sind, auch mal einen Tag nichts, mal einen Tag etwas mehr.
Ich weiß, dass Ihr mit Euren Hunden arbeitet.
Und ich will Euch auch nicht zur HuSchu überreden ;)

Ich denke ihr kennt auch reichlich Hundehalter wo man still bei sich denkt "Der arme Hund"
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #16
Hi, also mein Ex hatte da seine alte Pudel mix Dame die war sehr unerzogen leider gekläfft sobalt ein andere Hund da war und auch bei besuch total nervig alleine sein konnte sie auch nicht und solche dinge... Mein schatz und ich überlegten lange ob wir uns einen Hund holen sollen, für uns standen schnell Sachen wie Welpenschule und erziehungskurse oder Sport fest. Dazu muss man sagen das kaum ein Hund hier zu uns her kommt oder wir biem normalen Gassi gehen welche treffen das war das eine das andere ist uns war es wichtig auch später tips zu bekommen wenn mal was nicht so klappt und unsere Trainerin geht sehr gut auf die Teams ein so das auch mal ein lob kommt. ZB mein freund ist so inkonsequent das es schon fast weh tut aber ich liebe ihn und auch genauso !! Mit der schwäche *lach*......Um auf deine Frage aber zurück zu kommen, NEIN eigentlich brauch man es nicht wenn man weiß wie es geht oder einen Plan zumindest in etwa hat. Ich finde es aber enorm wichtig das gerade so Welpen Stunden genommen werden ... aktuell sind wir in der Vorbereitungszeit auf den Hundeführerschein und da sollte man den Kurs vorher schon mit nehmen :)
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #17
@slate-blue: Sicher gibt es die, leider sogar viel zu oft :roll:. Ich kenne sowohl Hundehalter, denen schon mit dem absoluten Grundkurs sehr, sehr geholfen wäre, als auch welche, die vom Trainer m.E. falsch beraten wurden.
Du hattest mich darauf gebracht, dass ich bei meinem Post vergessen hatte zu schreiben, dass man den Hund natürlich so oder so auslasten muss ;).

Bei deinem Beispiel sehe ich nur leider das Problem, dass dann natürlich ein Trainer gesucht wird, der es genauso macht. Leider lassen sich da die wenigsten wirklich zu anderen Methoden überzeugen - denn funktioniert hat es ja auch so :roll:. Und vielen Hundeplatztrainern hier würde da glaube ich auch einfach die Durchsetzungskraft fehlen, denjenigen dann wirklich zu überzeugen *seufz*.

Das sehe ich nicht so. Warum muss der Hund erst ein Problemfall werden, bevor man zu einer guten Schule geht ?
Besser ist es aus meiner Sicht, es gar nicht so weit kommen zu lassen und auch kleinere Punkte ernst zu nehmen. Das erleichtert vieles.
Ich glaube es gibt sehr viele Hundehalter, bei denen ein kompetentes Training des Menschen sehr hilfreich und wünschenswert wäre.
Das möchte ich einfach mal so unterschreiben :angel:.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #18
Ohne jetzt alles gelesen zu haben,

Hundeschule ansich finde ich ist eine sache des geschmacks und der kenntniss über Hunde. Ich zb würde heute (also mit meinem wissenstand sagen "wenn ich nicht grade einen problemhund oder einen 8 wöchigen welpen bekäme würde ich nicht in die Hundeschule gehen" ganz einfach weil ich weis wie man die wichtigsten sachen macht,

Weil wir hier Wiesen und Felder haben wo ich auch andere Hunde treffe, und weil ich denke ich sowieso andere lernansichten hab wie viele Schulen.

Ich trainiere nach meinem eigenen Komzept und ein bisschen nach Martin rütter/cesar milan ect ich hab mir daraus meine eigene mixtur gebraut nach der ich eben trainiere, und joah ich denke wen es nicht grad ein problemhund oder welpe wie oben erwähnt ist würde ich es schaffen. Ich hab auch schon "problemhunden" geholfen und auch schon "normalen" Nachhilfe gegeben das klappte alles wunderbar.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #19
Cerridwen: Kann sein, dass ich das jetzt total falsch interpretiere, aber Hundeschule ist nichts schlimmes.
Irgendwie fühl ich mich, wenn ich deine zwei Texte lese so, als müsste ich mich dafür rechtfertigen, in die Hundeschule zu gehen.
Ist ja schön und gut, wenn du deinen Hund auch ohne hingekriegt hast. Und ein MUSS ist Hundeschule auch nicht.

Aber... s.mein Post oben.

Das klingt ziemlich abfällig, wie du das formulierst. Das musste jetzt raus.


Das sollte keineswegs abfällig klingen oder irgendjemanden zur Rechtfertigung zwingen, um Gottes Willen. So war das nicht gemeint, sorry! :eusa_eh:
Ich möchte nur wissen, warum v.a. bei Vermittlungen im TH immer erwähnt wird, "Der braucht aber noch Erziehung", und im selben Atemzug fällt das Wort Hundeschule. Das klingt für mich so, als ginge es heute gar nicht mehr anders?! Daher bin ich verwirrt.

Wenn ich das Geld hätte, würde ich mit meinem künftigen Hund vllt auch die HuSchu besuchen. Einfach um noch mehr dazu zu lernen und alte Fehler auszubügeln, die sich vllt doch im Kopf eingeschlichen haben. Deswegen auch meine Frage, wieviel sowas kostet. ;)
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #20
Meine Hundeschule kostet 15 Euro die Stunde.
Und ich liebe sie wirklich (auch, wenn ich mir sicher bin dass wir BJ auch ohne so weit gekriegt hätten ;)). Ist aber auch eine Hundeschule, die eben mit positiver Bestärkung arbeitet und sich auch auf Problemhunde spezialisiert hat. Die hat sich zum Kennenlernen 10min mit meinem Hund beschäftigt und mir gleich 3 Übungen genannt, wie wir uns verbessern können und ne passende Charakteranalyse abgegeben...

Flumi: An und für sich würde ich das auch so sehen. Aber man hat halt in der freien Wildbahn nie wirklich so die Möglichkeit, mit seinem Hund zu trainieren, wenn andere Hunde in der Nähe sind.

Ich denke, bei Tierschutzhunden wird das mit der Hundeschule immer dazu gesagt, weil Otto-Normalhundehalter sich jetzt nicht Ewigkeiten in einem Forum informiert oder nach passender Lektüre fragt. Und natürlich auch die Ausdauer beweist, das täglich zu trainieren.
Manchmal genieße ich es auch, wenn mir in der Hundeschule einfach ein Problem auffällt, zeigt mir meine Trainerin dann 1-2 Übungen, die wir eben die Woche über üben. Ist halt einfacher, als sich ständig ein eigenes Programm auszudenken...
 
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