Ist Hundeschule zwingend notwendig?

Diskutiere Ist Hundeschule zwingend notwendig? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Bei Leo stand auch dran, dass er die und die Mischung ist, mal groß wird und darum der Besuch einer Hundeschule unerlässlich ist ;). Damit ist...
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #21
"Der braucht aber noch Erziehung", und im selben Atemzug fällt das Wort
Hundeschule.
Bei Leo stand auch dran, dass er die und die Mischung ist, mal groß wird und darum der Besuch einer Hundeschule unerlässlich ist ;).
Damit ist aber m.E. nicht mehr gemeint als "der muss eben erzogen und sozialisiert werden" und das muss im Endeffekt wieder jeder Hund.
Da würde ich mich aber Infano anschließen und behaupten, dass das einfach zur Sicherheit dazu geschrieben wird, weil eben doch manche dann vielleicht zurück schrecken und denken "huch, mit dem muss ich ja was arbeiten" und wer davor Angst hat braucht sowieso keinen Hund ;).
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig?

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  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #22
Ja, wir gehen zum Training Weil es uns Spaß macht !!!

Ich habe eine tolle Trainerin und wir sind in einer kleinen Gruppe an wechselnden Plätzen.
Das machen wir seit Rocky da ist also seit ca. 3,5 Jahren einmal die Woche.
Das Training ist sehr abwechslungsreich und unsere Trainerin hat immer wieder neue Herausforderungen für uns parat :D
Inzwischen sind wir bei komplexen Dummy-Aufgaben.

Ein stupides / schematisches Training auf dem Hundeplatz wäre definitiv nichts für uns ;)


Ich kann mir schon vorstellen, dass es Menschen gibt, die intuitiv richtig mit ihrem Vierbeiner umgehen.
Ich glaube aber auch, das dies eine sehr kleine Gruppe unter den Hundehaltern ist.


Und es gibt noch viele andere Hunde, wo ich denke ein gutes Training führt zu einem viel besserem Umgang zwischen Herrchen/Frauchen und Hund.

Ja das seh ich genauso.
Unser Training scheint ähnlich zusein,Slate Blue.
und bringt mir und Balou sehr viel Spaß.

zu deinem letzten Satz stimme ich dir auch voll und ganz zu.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #23
ich muss gestehen, das ich jetzt auch nicht alle Beiträge im Detail gelesen habe, darum entschuldigt bitte, falls sich was überschneidet. :silence:

Ich selber habe mit meinen Hunden keine Hundeschule besucht. Mit unserem ersten Hund, einem Terrier mit dem ich aufwuchs, waren wir aber regelmässig in der Hundeschule und haben ganz viel mit ihm gemacht.

Ich sehe vielleicht einige Dinge noch aus einem anderen Hintergrund, da ich selber Trainings gebe. Mir fällt immer wieder auf, dass HUNDESCHULEN leider oft nicht so toll sind. Da werden x Leute mit x Hunden auf einen Platz gestellt und es werden (teilweise) stupide Übungen gemacht. Hunde sind dazu auch nicht blöd was heisst, dass viele Hunde auf dem Platz sich schnell langweilen und dann Unarten wie heulen, jaulen und bellen anfangen. :roll:
Oftmals sind dann die Besuche von dieser Hundeschule wirklich mehr Pflichtprogramm, machen aber weder Hund noch Halter wirklich Spass und man ertappt sich oft beim Gedanken, dass man in der Zeit mit dem Hund tatsächlich besseres machen könnte...
So ist es leider oft auch in Kursen. Ich habe mit meinem Hund eine Zeitlang Sanitätsarbeit gemacht, wir standen also 4 Stunden lang im Wald, Hund sass im kalten Auto (klar, es musst ja Winter sein :004:) und ich stand fast die ganze Zeit hinter einem Baum um mich von den anderen Hunden finden lassen zu dürfen. Mein Hund kam an diesen Samstag Morgen jeweils vielleicht 2x für 5 Minuten zum Einsatz! Sowas muss dann (meiner Meinung nach) nicht sein, also habe ich die Sache wieder abgebrochen und bin seither am Samstag wieder mit den Hunden in der Pampa und übe da ganz viele tolle Dinge, für die ich definitiv keinen Hundeplatz brauche! ;)

Ich denke, der Unterschied zwischen Hundschule und Hundetrainer muss auch noch klar definiert werden. Ich gebe Privatunterricht. Heisst, ich latsche mit Hund und Halter durch die Pampa, wir schauen uns die Probleme an, die der Hund (oder der Halter :lol:) hat und trainieren die auch VOR ORT! Also, kann ein Hund nicht allein zu Hause bleiben, gehe ich da hin und wir üben das. Hat der Hund ein Problem in der Stadt, gehen wir in die Stadt und desensibilisieren ihn. Jagt er Rehe gehen wir in den Wald und üben dort.

Oftmals ist es nämlich so, dass die Hundeschule wohl ganz gut ist um ein bisschen das a und o der Hundehaltung beizubringen. Nebenbei lernt der Hund noch Sitz und Platz und das wars dann auch...

Ich habe viele Leute, die zu mir ins Privattraining kommen, weil sie in der Hundeschule nicht zufrieden waren, nicht weiterkamen. Gerade aktuell habe ich eine Dame mit einem fast jährigen Hund im Training, die hat in den ganzen Monaten in der Hundeschule NICHT EINMAL Leinenführigkeit trainiert! Der Hund riss wie ein Ochse und sie war verzweifelt. Bindungsarbeit? Nichts. Und da habe ich dann echt Mühe mit Hundeschulen... Sie war nun 3 mal bei mir und traf wohl letztens einen anderen Hundehalter aus der Hundeschule (der ist immer noch dort). Und der war wohl extremst erstaunt, warum ihr Hund plötzlich so brav an der Leine läuft und auch sonst die Bindung zwischen ihnen deutlich besser wurde. Der hat nicht schlecht gestaunt, als sie von mir, vom Privattraining erzählte. :lol: Und solche Geschichten erlebe ich immer wieder.
Klar, es gibt sich er auch andere. Aber die hier, bei uns in der Gegend, da höre ich immer und immer wieder das selbe. Ist ne Geldmacherei, nicht anderes. Probleme, die man im Alltag hat, können gar nicht trainiert werden, da sie auf dem Platz nicht auftauchen... Auf dem Hundeplatz hat es keine Pferde, keine Rehe, keine Jogger, keine Radfahrer.
Und nur die wenigsten Hundeschulen gehen wirklich "in freier Wildbahn" trainieren. Zumindest hier in der Gegend. :?

Darum denke ich auch, es ist wichtig, wenn man jemanden hat, der einen etwas über Hunde lernt, einem Tipps geben kann, Körpersprache erklärt, Übungen macht. Oftmals denke ich aber, ist ein Privattrainer da einiges sinnvoller als eine Hundeschule... Man kann viele Bücher lesen. Aber oftmals kann man das Gelesene nicht umsetzen. Da ist es sehr wichtig, dass man jemanden hat, der einen dabei hilft. Aber das kann auch eine Privatperson sein, die selber seit Jahren Hunde hat und viel weiss. Wichtig finde ich nur noch, dass man von den Hunden dieser Person auch überzeugt sein sollte. ;)
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #24
Darf ich noch hinzufügen, dass mich meine Hundeschule auch immer wieder motiviert?
Da mein geliebtes Hundeexemplar ja sehr in der Pubertät gefangen ist verzweifel ich da doch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen :)
Da baut mich meine Trainerin immer wieder auf, weißt auch auf die kleinen Verbesserungen hin und gibt halt mal wieder neuen Input, der recht schnell funktioniert und so wieder Lust auf´s weiter dran arbeiten macht...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Falki: Also ich merke aber, dass uns die Hundeschule so hintenrum schon hilft :D
Klar kann eine Hundeschule nicht SO individuell auf einen Hund eingehen wie eine Hundeschule. Das sollte ja aber klar sein.
Da ist halt aber auch wieder der normale Menschenverstand gefragt.

Ich hab Probleme mit BJ, weil er sich oft nicht auf mich konzentrieren kann, wenn andere Hunde in der Nähe sind - das kann man halt optimal in der Hundeschule üben :)
Für das Freilaufen bzw das Rückruftraining werd ich mir aber danach auch einen privaten Trainer suchen, der das nur mit uns macht.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #25
Mal wieder schön geschrieben Falki!!!:clap:

Ich denke eben auch dass jeder "seinen" Weg mit seinem Hund finden muss. Ob nun mit "guter" Hundeschule / und oder privat Trainer, oder eben ganz ohne.
Mir gefällt unser Training sehr! Mir ist die Trainerin sehr sympatisch, unsere Trainingsstunden sind sehr abwechslungsreich.( Wald, Stadt, Kaffeebesuche, Hundeplatz, Einkaufszentrum, Tierpark und und und )
Wir sind nie mehr als 3-4 Teams. Wobei 4 echt selten ist...

Ich war mit unserer ersten Hundschule damals mit Boomer auch erst zufrieden, es hat auch Spaßgemacht, allerdings nur die Welpenspielstunden.
Alles was danach kam war ... hm.. für mich nicht mehr hilfreich.
Ich bin immernoch sehr froh das meine Mutter damals durch Zufall von unserer jetzigen Trainerin hörte und Kontakt zu ihr aufnahm.

Das was ich in den 4 Monaten über Hunde/Körpersprache etc gelernt habe, hätte ich in DER Huschu nie gelernt.
Und kommt mir jetzt mit Balou natürlich zu Gute.

Ich fühl mich bei unserer Trainerin sehr gut aufgehoben, und freue mich auf jedes Training, um wieder etwas Neues zu lernen.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #26
danke willi! :uups:

Infano: ich denke, Du hast echt Glück, dass Du eine so tolle Hundeschule hast, die das genauso macht. Hier in der Gegend weiss ich leider von nichts dergleichen. Die Leute, die zu mir kommen, sind seit Monaten in der Hundeschule und haben im Grunde nichts gelernt. Die waren z.B. schon in der Stadt. Aber mit einem Hund und einer Gruppe von 6 Hunden in die Stadt gehen, alle Hunde haben vorher aber nie Leinenführigkeit gelernt, hey, das kanns doch nicht sein. Sowas ist Stress pur für alle. Und die Hundeschule hier, von der ich das nun vernommen habe, ist eine, von der ich bisher immer noch einen sehr guten Eindruck hatte... :(

Die Sache mit den Gruppenübungen sehe ich genauso! Auch da wurde bei mir nun diverse Male nachgefragt und deswegen werde ich mich nun tatsächlich der "Herausforderung Gruppentraining" stellen und dies für "meine" Leute anbieten. HILFE! :lol: Ne, wird sicher spannend. Was wir vorallem üben, sind Begegnungen angleint, der Hund hat trotz allen anderen Hunden und Menschen schön bei Frauchen zu bleiben. Danach kommen Übungen wie Slalom umeinander rum, kreuzen auf ganz enge Distanz, durch Gassen laufen, anderem Hundehalter die Hand schütteln während der Wauwau schön brav daneben sitzen bleibt... Wem das alles zu langweilig ist, darf es gerne ohne Leine machen. :004: Ja, klar, das sind Übungen, die man alleine nicht üben kann...

nochmals willi: ich denke, Du hast mit Deiner Hundeschule auch eine sehr gute erwischt, die eben auch nicht nur konventionell auf dem Platz steht sondern wirklich in KLEINgruppen Trainings anbietet. Finde ich echt super! :clap:
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #27
Huhu,

eine Hundeschule halte ich auch nicht für zwingend notwendig, aber trotzdem gut. Vorausgesetzt, man hat eine gute Hundeschule, deren Trainer nicht immer dasselbe Programm abspulen und keinerlei individuelle Trainingsmethoden zulassen.

Es gibt viel pro und contra. Leider überwiegte für mich recht oft das contra, weswegen ich selbst auch nie in eine Hundeschule gegangen bin. Was nicht heißt, dass ich denke, dass sie alle schlecht sind. Wir haben hier eine in der Nähe, von der ich nur Gutes höre, die eine tolle Internetpräsenz hat und tatsächlich auch ein wenig Ausbildung vorzuweisen hat (z.B. bei Jan Nijboer). Die nimmt sich auch die Zeit und übt vor Ort nachdem man selbst einmal dort war und die Probleme erklärt hat. Fand ich super. Wäre gerne mal zu ihr hin, um mir das mal anzuschauen... leider hat sie sich aber das Bein gebrochen. Gutes Timing :lol: Leider sind es mir aber auch zu oft selbsternannte Hundexperten. Sicher haben manche Ahnung und sind besser als so mancher "richtiger" Trainer, aber ich bleibe anfangs trotzdem skeptisch. Das sind dann oftmals Leute, die in der Praxis NICHTS gemacht haben, aber doch immerhin auf 5 und mehr Seminaren waren und sich was erzählen ließen. Sowas brauch ich nicht. Ich lese/schaue/höre selbst genug über Training, Erziehung und Verhalten und weiß in der Theorie wahrscheinlich nicht wesentlich weniger. Theorie ersetzt aber Praxis nicht und zu solchen Trainern würde ich persönlich wohl nur gehen, wenn ich arg verzweifelt wäre. Nicht zuletzt hat mich auch das Forum skeptisch werden lassen, weil hier User auftauchen, die uns dann erzählen, was der Trainer ihnen geraten hat oder teilweise gar nicht an der Ursache, sondern nur noch an den Symptomen arbeitet. Und wir sollen dann aus der Entfernung Tipps geben, weil der Trainer es nicht gebacken bekommt.

Ich denke auch nicht, dass man für bestimmte Hundesportarten zwangsweise in die Hundeschule muss. Natürlich - wenn man es richtig und prüfungsrelevant machen will, dann ist es wichtig. Für meinen Teil habe ich die meisten Dinge selbst per trial&error probiert. So habe ich für mich herausgefunden, worauf meine Hunde am besten anspringen und konnte gewisse Sporarten so umformen, wie ich sie gut finde. So blieb das Grundgerüst stehen, aber Details konnte ich ändern, wie sie meinen Hunden und mir eher Spaß machen. Damit kann ich dann halt nicht zu Prüfungen. Das überlebe ich :lol: Mir gehts darum, die Hunde auszulasten. Da dürfen Fehlerchen passieren und wenn etwas mal über lange Sicht nicht so gut funktioniert, änder ich Dinge eben ab. Im Gegensatz zu bestimmten Erziehungseinheiten find ich es auch hier nicht tragisch, wenn der Hund mal etwas anders macht als gewünscht. Manches, was meine Hunde spontan gemacht haben, fand ich so toll oder beeindruckend, dass ich es einfach gefördert hab, was im Regelwerk vielleicht total verpöhnt wäre.
Aber wie gesagt: Würde ich entsprechend schön aufgebaute Kurse in einer guten Hundeschule mit guten Hundetrainern treffen, dann gerne. Die, die ich mir ausgeguckt hatte, geht eher Richtung Agility und Treibball. Das ist beides nicht so meine Welt für meine Hunde.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #28
Hallo zusammen,
ich gehe mit meiner seit der 12. Woche, erst in die Welpenschule, wo sie sicherlich viel Kontakte mit Welpen hatte aber nie wirklich mit ihnen gespielt hat. Eher fand sie den Wald interessanter.
dann bin ich die Junghundgruppe (fester Kurs), immer die gleichen Hunde, wo sie mir schon 2 x eingeschlafen (bei gefühlten -10°C, auf der Isomatte).
Die Übungen dort haben wir immer gut umgesetzt und sie beherscht schon recht viele Kommandos. Die hätte ich aber auch alleine hinbekommen.
Bei mir wurde immer nur kurz nachgefragt, wies mit Stella läuft, kurz demonstriert und dann ab zum nächsten "Problemfall".
Jetzt hab ich seit ein paar Wochen ein wirkliches Problem(hab ich als extra Thema) und fühl mich von der Trainerin etwas allein gelassen.
Den Anschlusskurs werd ich wohl nicht buchen.
Natürlich war mir von Anfang an klar, ich muß in die HS bei diesem Hund, sonst kommt man schnell an seine Grenzen.
Jetzt würd ich aber fast behaupten, sie hat meinem Hund nicht gut getan, oder doch!? ich weiß nich.
Hätte sie dann diese Macke, wenn ich nicht gegangen wäre ? Ich zerbreche mir grad etwas den Kopf ...:eusa_think:
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #29
Stella, nachdem was Du schilderst bist Du wohl leider in genau einer dieser Hundeschulen gelandet, die Dir nicht wirklich viel bringen und wo die Trainer dann sehr schnell an ihre Grenzen kommen und nicht interessiert sind, dies zu lösen. Sowas finde ich eben schlecht.
Das sind dann nämlich genau die Leute, die dann eben die Hundeschule verlassen und einen Privattrainer suchen weil sie nun wirklich ein Problem mit dem Hund haben.
Und das finde ich nicht ok für eine Hundeschule. Natürlich, wie Infano schon sagte, man kann in der Hundeschule nicht auf jeden einzelnen so extrem eingehen. Aber Dein Hund hat anscheinend nun wirklich ein Problem (habe den Thread gelesen), welches eventuell immer schlimmer wird. Und das sollte man in der Hundeschule auf jeden Fall anschauen und entsprechendes Training machen, wenn dies nicht geht sollten die immerhin Tipps haben, was du zu hause üben kannst oder sollten jemand anderes haben, an den sie Dich weiterleiten können! :eusa_shhh:

Ansonsten kann ich den Text von pewee nur unterschreiben, ich sehe das auch so und ich selber gehe ja auch in keinen "Hundesport" mehr, gerade z.B. Obedience ist jetzt z.B. überhaupt nichts für mich. Ich muss nicht einen Hund haben, der perfekt liegt, ich möchte einen Hund haben, der so liegt, wie es für ihn bequem ist: aber er soll sich dann sofort hinlegen, wenn ich es sage und nicht erst 4 Sekunden später und soll dann auch so lange liegen bleiben wie ich das will. Und ich möchte einen Hund, der im Alltag immer funktioniert, einen Hund, der auch einen Ast als Hindernis akzeptiert und nicht völlig aus der Rolle fällt, wenn ich ein "Sprung" Kommando gebe, was er z.B. aus dem Obedience kennt, dann gar nicht ausführen kann, weil er nicht auf dem Hundeplatz ist und das demnach nicht einordnen kann...

Da denke ich, ist einiges falsch gelaufen und entspricht wieder dem, was ich oben schon schrieb, dass der Hund im Alltag "funktioneren" soll und nicht nur auf dem Hundeplatz! Ich kenne Hunde, die haben Agility-SM's gelaufen, sind aber wenn sie ein Reh sehen nicht mehr abrufbar... :roll: Aktuell weiss ich auch wieder von einer "Hundetrainerin" die selber einen Border besitzt den sie nicht annährend im Griff hat. Der Hund zerrt an der Leine, keift alle an, im Parcours ist er nicht lenkbar! Dennoch gibt diese Frau Trainings (sowohl Erziehung wie auch Agility) und viele finden sie super. Ich kann das nicht verstehen... :eusa_think:
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #30
Und das sollte man in der Hundeschule auf jeden Fall anschauen und entsprechendes Training machen, wenn dies nicht geht sollten die immerhin Tipps haben, was du zu hause üben kannst oder sollten jemand anderes haben, an den sie Dich weiterleiten können! :eusa_shhh:
Genau das erwarte ich aber auch!

Die erste Hundeschule die wir angesehen haben war auch so... zerr mal deinen Hund im "Fuß" über den Platz... keine Angst, das ist wie Zumba, das lernt der beim machen. Ah ja.
Als wir kamen hatte sie auch ihre 4 Hunde auf dem Platz toben, dann mussten aber alle, die schon kamen, wieder gehen, weil sie sonst ihre Hunde nicht ins Auto verfrachten konnte. Einer war aggressiv und 2 sind einfach hinterher gelaufen. Da frag ich mich dann auch :eusa_eh:

Dann fängt BJ wieder an mit seinem Frusttheater und sie tut so, als könnte mein Hund gar nichts. Gab mir aber auch keine Tipps, wie wir das jetzt händeln sollen. Und er kann ja was :) Er macht halt nur Theater dabei, wenn da 4 andere Hunde sind an denen er nicht mal beim Betreten des Platzes kurz schnuppern kann, sondern mind. 5m Abstand halten soll...

Keine Frage, dass wir nach dieser Stunde nie wieder hingegangen sind und uns anderweitig umgesehen haben.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #31
hallo Falke, eigentlich finde ich HS nicht schlecht, ich hab sicherlich auch viel positives mitgenommen, für den Umgang mit meinem Hund. Nur ich hab ganz schnell gemerkt, das ein Programm abgespult wird und Extra Probleme sind nicht erwünscht. Obwohl am Anfang nach unseren Wünschen gefragt wurde.
Sch... frisst sie immer noch. :(
Naja ich mach die 3 Termine noch zu Ende und dann schau ich mal ...
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #32
Naja, aber wie ist das denn bei euch?

Ein Programm läuft ja in so gut wie jeder Hundeschule ab. Einfach, weil sich Gewisses ja bewährt hat.
Aber bei uns kann man halt nach der Stunde auch nochmal zu den Trainerinnen gehen, wenn man etwas ganz Spezielles wissen will...
Und von einer/meiner Hundetrainerin erwarte ich schon, dass sie bei so einem Fall, wie du ihn in deinem Thread beschreibst, zumindest sagen kann wie ich das zu deuten habe. Also... ist das Aggression, weißt sie die anderen zurecht, wie gehe ich in Zukunft damit um? So viel Kompetenz erwarte ich einfach. Ist ja auch nicht gerade billig, der Spaß...
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #33
Hallo Infano, sie hat es als harmlos eingestuft, da es schon 2 x in der HS zwar passiert, aber nie von ihr richtig gesehen wurde.
Es ist dann auch nix passiert, als alle Hunde wieder frei spielen konnten, da sie ja mit den großen abgelenkt war.
Aber es ist nunmal schon so oft draußen passiert. Vielleicht glaubt sie mir nicht, weil sie sich das bei meinem Hund einfach nicht vorstellen kann und geht deshalb nicht so wirklich drauf ein...ich weiß nich
Ich zahl übrigens 180,- für 10 x 90 min und vorher schon 10x welpenschule a 10 €, also hat sie schon richtig viel Geld mit mir verdient.
Aber ich muß auch sagen sie hat mir angeboten mal in eine Kleinhundgruppe zu kommen nur im Moment hat sie da nur kleine ,ängstliche Hunde die Angst vor großen Hunden haben.
Also müßte ich warten bis dann mal ein paar taffe Hündchen dabei sind ... nur warten ist das, was ich nicht kann.

Jetzt hab ich einen anderen Trainer der sich das am DO mal anschaut.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #34
Weil vorhin erwähnt wurden ist, das Hunde ja nicht dumm sind und sich schnell langweilen...

Der JR meiner Freundin hat zB genau gewusst wann er zu parieren hat und es lief alles super aufm Platz, kaum war er jedoch wieder in seiner Umgebung hat er sich wien Hornochse aufgeführt :lol:
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #35
Guten Morgen Michse, genau das beobachte ich auch bei meiner. In der HS läuft alles super, Abruf, sitz, Platz,Fuß, selbst durch die Gasse von Hunden läuft sie super auf mein Kommando und draußen spinnt sie manchmal. Zieht, zerrt, will unbedingt zu dem Hund der grad vorbei kommt und das ist halt so schade , da man ja weiß das sie es kann.
Aber so ist das mit HS. Dort bekommt man das "Werkzeug" arbeiten muß man damit alleine. Was ja auch ok ist!

Möcht mich auch mal ganz lieb bei allen hier bedanken die ihre Erfahrungen weitergeben. Das hilft manchmal mehr als jede HS und man ist nicht so "allein"
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #36
Ich finde den Satz
Wenn ich das Geld hätte, würde ich mit meinem künftigen Hund vllt auch die HuSchu besuchen.
etwas bedenklich denn genau DAS ist mit ein Grund wieso ich hier keinen Hund sitzen habe. Ich weis eben nicht WAS ich vom Tierschutz da genau vermittelt bekomme und ob er Hundeschule braucht. ich rechne es lieber mit ein und wenn ichs nicht brauch umso besser dann geht das Geld in eine Kassa für neues Spielzeug, Leinen ect. aber von vornerein zu sagen "wenn ich das geld hätte würde ich villt" Find ich schonmal Falsch sorry
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #37
Ich finde die hundeschule ist ja nicht nur zum erziehen da, das kann man,wenn man es denn kann auch alleine schaffen. Aber ich finde es wichtig dass der hund grade wenn er noch jung ist viele andere hundetrifft und auch viel kennenlernt. und dazu sind viele hundeschulen gut. Bei einigen hundespielplätzen ist es überfüllt und ned gut betreut, das ist eben bei den meisten hundeschulen besser.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #38
Ich denk ich hab anfangs noch was vergessen.

Mit einem Welpen würde ich IMMER in eine Spielgruppe gehen eben weil ich ebe niemals so viele andere Hunde treffe wie in einer Hundeschulgruppe aber, und jetzt kommts mit einem erwachsenen Hund kommt es MIR eben drauf an wie gut er sozialisiert ist, wie gut er im Training ist und ob es probleme in der Komunikation zwischen uns beiden gibt. wenn alles gut is, lass ich ne Huschu auch mal ausfallen, wie gesagt ich hab mir selbst auch vieles an Wissen angeeignet, und ja ich traue mir ein gewisses maas an Training auch alleine zu.
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #39
Spielgruppe würde ich auch auf jeden Fall nochmal machen. Kostet ja meistens auch wesentlich weniger als Hundeschule.
(Bei uns 4 Euro pro Stunde...)
 
  • Ist Hundeschule zwingend notwendig? Beitrag #40
Genau da bin ich wieder leicht anderer Meinung. Das Prinzip, kontrolliert Welpen spielen und einander kennenlernen zu lassen ist gut, aber mal ehrlich: Wie super läuft das denn wirklich? Auch da hab ich oft genug mitbekommen, dass es eben NUR eine Spielstunde ist, die auch gerne mal schief läuft. Bei vielen ist kein adulter Hund dabei, an dem sich die Kleinen orientieren können und Hundetrainer greifen dann auch nicht immer sofort ein, wenn gemobbt wird und für Fragen stehen sie auch nicht alle zur Verfügung. Vorgespräche gibts auch nicht immer. Manche wirken mir da einfach wie schnell gewinnbringende Kurse, wo man einen Haufen Welpen aufeinander wirft in manchmal viel zu großen Gruppen ohne als Trainer wirklich Arbeit zu haben.

Auch da gibts natürlich solche und solche. Und es gibt auch ganz tolle Spielgruppen, aber ich würde lieber keine besuchen als eine schlechte. Man muss sich vorher einfach angucken, was die Welpenstunden anbieten. Ohne Vorgespräch würde ich keine Welpenstunde besuchen, denn der Trainer soll sich meinen Knirps anschauen und mir erklären, was sein Ziel für die Gruppe ist und ob das auch meinem Ziel (nämlich eine gute Sozialisierung mit anderen Artgenossen. Idealerweise auch nicht immer auf Trainingsgelände, sondern ruhig auch gruppengeleitete Sozialisierung in anderen Gebieten) entspricht. Die Hunde nur spielen zu lassen krieg ich auch allein hin. Möglichst viele Hunde auf einmal zu treffen, finde ich für die Prägephase meistens auch eher kontraproduktiv als hilfreich.
 
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