Gefährliche Schäferhunde

Diskutiere Gefährliche Schäferhunde im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Gute Frage:eusa_think:? Ich seh nicht allzu viele Schaeferhunde hier. Aber in unserem Hundepark ist schonmal der ein oder andere. Und was soll...
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #21
Gute Frage:eusa_think:? Ich seh nicht allzu viele Schaeferhunde hier.
Aber in unserem Hundepark ist schonmal der ein oder andere. Und was soll ich sagen? Irgendwie fallen manche davon wirklich negativ auf. Staendig am rumpoebeln oder aehnliches.
Um vom Kleinhundbereich zum Hundestrand zu kommen muss man durch den Bereich fuer grosse Hunde und irgendwie hab ich ein mulmiges Gefuehl, wenn eben ein Schaeferhund auf uns zugerast kommt.
Die meisten Besitzer sind da sehr aufmerksam und viele hoeren auch, es gibt aber leider auch welche, die schon des oefteren wegen Beisserein oder Aufreiten aufgefallen sind.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #22
Off-Topic
trotzdem darf er genauso mit großen Hunden spielen
Ne, das dürfen die Kleinen hier garnicht. Entweder werden sie sofort aufm Arm genommen oder weggezerrt. Kein Wunder das die immer son Aufstand machen wenn nen Hund an denen vorbei läuft. Aber ich denke das liegt auch am Alter der Besis. Das machen hier Nur Renter. Die Jüngeren, so in meinem Alter, die lassen ihre Tiere auch mit den Großen spielen. Toll finde ich es ja immer wenn Welpen hier lang laufen. Bloß keinen Kontakt zu anderen Hunden. Da weiß man ja jetzt schon wie die im Alter werden.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #23
Off-Topic
Versteh ich auch nicht, ich denk wenn der große Hund nicht zu ruppig ist geht das. Und die Hunde sind ja auch nicht doof... in der HuSchu hatte der Trainer nen Schäferhund der durfte immer zum Schluss dazu wenns zu wild wurde hat er mal kurz "langsam" gesagt und schon ging es . Aber auch so merken die meisten sozialisierten Hunde ja recht schnell wieviel Kraft sie einsetzen können. Als verwandte zum ersten mal mit ihrer großen Mischlingshündin da war hat das Spielen von Anfang an wunderbar geklappt :) Ich muss zugeben am Anfang wenn ich den Hund noch nicht so kenn hab ich auch ein bisschen bedenken, aber wenn man die Hunde dann toben sieht merkt man recht schnell das der Größenunterschied ihnen gar nix ausmacht - und so mini wini ist Bounty ja auch nicht :D
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #24
Als Süddeutsche sehe ich hier kaum Schäferhunde, aber auch hier wurde fast jeder Hund, der mal gepackt wurde, von einem Schäferhund gepackt. Allerdings frage ich mich auch immer, was die Leute alles unter Schäferhund rechnen. Ihr kennt den Spruch "wenn du nicht weißt, was es für ein Mix ist, sag einfach Schäferhund, das haut schon hin". Es gibt viele Schläge von Schäferhunden im weitesten Sinne, da zählen für viele eben nicht nur der DSH, der belgische und der altdeutsche, sondern auch Mali und Co. dazu.

Um Leo machen die Leute teils auch einen Bogen, weil er "von weitem nach Schäferhund aussieht". Joa, dass einer drin ist vermute ich auch, aber sooo genau sieht man das nun auch wieder nicht. Da sieht man aber auch mal, wie stark das in den Köpfen verankert ist. Sicher zum Teil auch durch entsprechende Bilder der Polizei, hier aber vermutlich auch, weil häufig IPO mit den DSH gemacht wird und die Leute die Hunde damit verbinden. Viele sind leider auch nicht gut ausgebildet, sondern einfach scharf.

Selbst sehe ich hier immer nur einen Mann mit zwei DSH, der geht mir aber immer drei Äcker aus dem Weg, weshalb wir uns noch nie begegnet sind. Seine Hunde bellen allerdings auch schon auf diese Distanz meinen an, was das Vertrauen nun auch nicht fördert. Inwieweit sie wirklich gefährlich sind oder einfach nur wachsam kann ich nicht beurteilen, ich kann nur sagen, dass hier die paar Hansel, die man vom IPO mit ihren DSH kennt, mit dem Schutztrieb ihrer Tiere überfordert sind, weshalb die meisten sich entsprechend in die Leine werfen usw.. DSH sind nunmal Schutzhunde mit entsprechendem Trieb, nur scheinen die meisten Besitzer damit überfordert zu sein.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #25
Off-Topic
Der Dicke ist da auch unkompliziert, der schmeißt sich aufn Rücken und lässt die Kleinen auf sich rum toben. Außer beim Jacky, da wird er gröber, weil der Kleine auch son Durchgeknallter ist und mitmacht


Bei uns laufen hier 2 ältere Herren mitn Dsh rum, die sind aber beide wohl genausone Urgesteine wie die Besis. Der eine ist nur am Fahrrad fahren und der andere macht auch keinen Mucks.
Wir haben hier zur Zeit sehr viele Boxer..

Süß fand ich damals sone kleine süße oma mit ihrem riesen Dsh ^^ Der war aber sowas von lieb...
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #26
Ich denke das liegt einfach daran, dass es damals mehr Schäferhunde gab und diese dann eben auch oft nicht gut gehalten wurde. Eben als typischer Haus- und Hofhund.
So waren die armen Tiere also total undausgelastet und kein Stueck erzogen...deswegen kam es dann ggf schneller zu Beißunfaellen.

Das denke ich eben auch.
Ich hatte auch immer ziemlich Respekt vor Schäferhunden.
Auf meinem Schulweg früher war genauso ein Typischer Haus und Hofhund. Jeden Morgen satnd der Zähnefletschend und laut bellend am Tor.
Als Erstklässler schon angsteinflößend.

Wenn man dann mal so einen Schäferhund gesehen hat wurde man direkt langsamer und ängstlich- das merkt der Hund und tut was? Na klar bellen.

Heute hab ich natürlich keine Angst mehr, finde sie schön und knuddel auch schonmal gerne einen durch, wennn ich darf;) würde mir aber niemals einen Schäferhund anschaffen- Ich denke schon das das mit den Kindheitserlebnissen zusammen hängt.

Aber in den richtigen Händen sind es sicherlich wunderbare Hunde :)

das fand ich sehr schön auf den Punkt gebracht...
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #27
Hallo,
also ich höre hier doch schon bei einigen so eine Grundangst und "Schäferhunde sind gefährlich" Haltung heraus.

Ich muss aber mal ganz klar sagen WENN (und ich habe meine so erzogen und gut im Griff, daß es nicht passiert) aber WENN so ein Schäferhund / oder ähnlich große starken Rasse, wie meine einen kleinen Hund anfallen würden...ernsthaft und aggressiv - sehe ich da keine Chance daß dieser dies überleben würde.

Also i-wie denke ich, daß da schon viel erfunden wird...auch gebissene Menschen. So ein ernsthaft agressiver Hundebiss (und da würde es nicht bei einem bleiben...) ist heftig und würde schreckliche Narben hinterlassen...- da hört sich "wurde auch schon mal vom Schäferhund angefallen unglaubwürdig...:

Ich gehöre zu den Großhund Beitzern, die die Ängste und Befürchtungen anderer Menschen/Hunde respektieren. Bei Menschen mit oder ohne Hund die wir nicht kennen gehen meine am Mann - mit Leine. Bei Bekannten, müssen sie erst absitzen und dürfen auf Kommando spielen gehen

Bei meinen weiß ich, daß sie nicht beißen und angreifen und doch habe ich immer ein wachsames Auge.

Meine größte Angst ist, wenn die zwei mit einem kleinen Hund spielen (Rosi liebt kleine Hunde über alles) - daß sie zu wild werden und dann ganz klare 34 Kilo auf 6 Kilo treffen...so ein zarter Kleinhunderücken - da lass ich es nicht drauf ankommen.
 

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  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #28
Ja das kenn ich auch. Bei uns im dorf lebt ein Schäferhund der schon nachts jemanden gejagt hat und nen andern hund gebissen hat und dann lebt da noch ein Schäferhund Mix der schon 4x nen hund gebissen hat und auch so sehr aggressiv ist. Deshalb hat jeder im dorf vor meinem großen schwarzen Schäfer mix angst. :'( ich denke es liegt daran dass die hunde zu wenig Auslastung haben. Der eine geht max 1x die woche gassi und dann lässt er ihn frei laufen. Aber der hund hört nicht :-( der andeee fährt zwar jeden tag Fahrrad mit seinem aber der is trotzdem böse. Ich denke ein Schäfer ist recht anspruchsvoll und wer ihm nicht gerecht werden kann sollte sich lieber n chihuahua holen ;-)
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #29
Mich regt hier im Ort immer dieser "Hundesportverein" auf wo die DSH nach allen "Regeln der Kunst" ausgebildet werden. Schussfest etc. Wenn es nach mir ginge was es leider nicht tut dürfte kein Privatmann einen solchen IPO Hund besitzen, solche Hunde gehören in die Hände der Polizei oder des Wachschutzes. "Hundesportvereine" dieser Art gehören abgeschafft. Ich habe selber im Wachdienst Hunde geführt und weiss daher sehr gut das es in Extremsituationen durchaus sinnvoll ist einen voll ausgebildeten Hund an der Seite zu haben aber auch nur da. Ich möchte nicht wissen wieviele der in diesen "Hundesportvereinen" ausgebildeten Hund nicht doch entgegen der gültigen Gesetzeslage "zivilscharf" ausgebildet werden. Und selbt wenn nicht , wir hatten hier vor ein paar Tagen das Thema "Gute Hand, böse Hand wo es hiess einige von euch könnten sich nicht vorstellen das der Hund die Hände unterscheiden kann. Wenn dem so ist möchte ich hier anführen das der Hund dann auch nicht Schutzärmel und Jackenärmel unterscheiden kann. Und schon wissen wir wieder warum der arme DSH auf den vorderen Plätzen der Beissstatistik zu finden ist
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #30
nicht gerecht werden kann sollte sich lieber n chihuahua holen ;-)

Wo wir wieder beim Thema sind, das Kleinhunde ja keine Auslastung benötigen und sich von alleine erziehen...
Wenn ich mir hier die ganzen Kleinen Hunde anschaue die sich wie Axt im Wald benehmen weil sie keiner für ernst nimmt und die sind ja sooo süß und klein, die tun schon keinem was... Sry aber da sollte man lieber ganz vom Thema Hund wegkommen und sich nen Zierfisch halten.

Auch Kleine Hunde können beißen und das richtig gut. Haben zwar nicht so die Kraft hinter, aber trotzdem sollte man ihnen gerecht werden in Sache Erziehung und Auslastung

Einmal die Woche Gassi wäre auch für nen Chi nichts...
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #31
Das find ich super, Suno. Es gibt leider viele Grosshundbesitzer, die sich da ueberhaupt nicht drum scheren. Das wird noch als witzig empfunden, wenn andere Hunde gejagt werden. Oder Besitzer kommen in den Hundepark, leinen ihren Hund ab und kuemmern sich dann ueberhaupt nicht mehr sondern "lassen ihn mal machen".
Leider gibts das auch bei den kleinen Hunden. Ich muss bei meiner Hazel auch staendig aufpassen. Sie ist so extrem Ballbesessen, dass sie da auch gern mal schnappt, wenn ein hund zu nahe kommt. Ihr ists dann auch egal, ob Shi Tzu oder Pittbull. Auch das finden viele witzig, was es aber keinesfalls ist. Es gibt dann auch ne Spielpause bis sie sich wieder beruhigt hat:D.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #32
Hallo Warp One,

da gebe ich dir vollkommen Recht! Kann man hier leider auch beobachten. Ich war EINMAL in einem sogenannten Schäferhund Verein. Oh mein Gott!
Im Lebetag würde ich meine Babies nicht dorthin mit nehemen oder gar unter diesen Umständen Ausbilden lassen.

Eine Anzahl männlicher Klein Diktatoren die sich und die Hunde anbrüllen und eine "Harte Hand" führen. Ich glaube das sind alles verkappte Militärs, die zu Hause nichts zu sagen haben, wenig bzw. nur "kleine männlichkeit" vor zu weisen haben und um dies zu kompensieren ihren Schäferhund schärfen.....so ein Schwachsinn.

LG SUNO
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #33
Naja mit chihuahua mein ich soviel.Dass die einen hund oder Mensch nicht gleich totbeißen könnten. Dass die auh bewegung brauchen und kluge kerle sind weiß ich
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #34
Ein wirklich sehr interessantes Thema, vor allem als Schäferhund-Fan.
und vielleicht hat sich das in so eine Art Kollektive Erinnerung gewandelt?
Dem schließe ich mich an, kollektive Erinnerungen gibt es auch bei uns Menschen und wenn ich da gerade an die Nazi-Zeit zurück denke...Schäferhunde in den Lagern waren da fast überall vertreten.
Meine Großmutter hat mir früher immer ihre Erfahrungen und Erlebnisse erzählt von den großen Hunden mit den blitzenden Zähnen. Trotz allem hat sie sich einen DSH geholt als ihr Mann starb und "Mischa" war ein Traumhund und wurde von allen geliebt.
Schäferhunde sind "Zehnkämpfer", Alles-Könner und daher in fast jeder Sparte zu finden.
Sei es jetzt IPO, Agility oder sonst was. Wenn man sich klar macht, das diese Hunde viel Beschäftigung und Förderung brauchen, sind Schäferhunde ohne Frage großartige, treue Begleiter.

@ Warp-One: Das Thema ist sehr vielschichtig, ich sehe eher das Problem darin, das die Hunde zwar eine Sportschutz-Ausbildung bekommen, diese wird aber oftmals mittendrin abgebrochen weil Besitzer keine Zeit mehr hat, der Hund zu triebig wird oder aus anderen Gründen nicht mehr so weitergeführt werden kann.
Und was soll der Hund dann mit dem bisher gelernten Halbwissen tun? Wenn man einen guten Trainer/Verein hat, kann man den Hund umtrainieren und neu aufbauen - jedoch ist es oftmals so, das die Leute darin keine Zeit hinein stecken wollen/können und von einen Tag auf den anderen den Hund damit psychisch alleine lassen. Wenn der Besitzer den Hund nicht entsprechend weiter beschäftigt, passieren diese Unfälle sehr oft.
Bei uns wird der Hund so ausgebildet, das er sehr wohl weiss was eine Waffe ist. Wenn Wega jetzt rechts am Ärmel hängt und XY ein Messer in die andere Hand wechselt, dann läßt Wega die Hand los und schnappt sich die andere Waffenhand. Es kommt halt immer sehr auf die Qualität der Ausbildung an. Scharfmachen kann die meisten Hunde jeder "Vollidiot", aber das der Hund dann auf Kommando ausläßt und man ihm nicht einen Ast über die Rübe ziehen muss...sondern der Hund sofort wieder runterfährt, das ist die wahre Kunst. In den zwei Ortschaften rundherum gibt es auch zwei "Schäferhund Vereine", die ich jedoch auch meide...einfach weil die Leute meiner Meinung zu harsch sind.

Ich war zum Schauen einmal mit Wega da...da hieß es: "Malinois?" - "Nein, Holländer." *Gegenüber rümpft missbilligend die Nase* - Danke, ciao!
Was ich sehr interessant finde, ist das viele Menschen fast immer nach Aussehen gehen. Akos ist prinzipiell ein "guter lieber" Hund, weil er eine weisse Fellfarbe hat - er könnte auch locker noch 10 cm größer sein und die Leute würden ihm wahrscheinlich immer noch mit Wohlwollen begegnen. Wega fällt leider bei vielen noch ins "Welpenschema" und die Leute greifen hin ohne zu fragen. Wenn ich dann abblocke, sind die meisten total verwundert, warum ich das verbiete...wenn es dann heisst "Diensthund in Ausbildung" haben wir sofort einen leeren Raum im Radius von 3 Meter um uns. :mrgreen:
Bezüglich Größe und Kindern bin ich auch vorsichtig.
Akos beste Freundin ist die Chihuahua Hündin "Abbs", die beiden kann ich beruhigt spielen lassen während ich bei anderen fremden Kleinhunden vorsichtiger bin. Genau das selbe bei Kindern und Leuten, die Angst vor Hunden haben. Lieber einmal zu viel ausweichen als einmal zu wenig. Ich liebe Schäferhunde, egal ob DSH, Malinois, Laekenois etc...bei entsprechender Förderung sind das wirklich 1A Hunde *schwärm*.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #35
Super Beitrag Foss, danke.

Gestern habe ich eine Nachbarin getroffen, die fürchterliche Angst speziell vor Schäferhunden hat. Sie ist ein Stück mit uns gegangen und dann habe ich sie Rosi führen lassen. Sie hat sich von ihrer besten Seite gezeigt und 1a am Mann an der "fremden Frau" gegangen, hat sich bei jedem Stehenbleiben hingestzt und die Dame angestrahlt...Gott war die Frau stolz, hat sogar ihren Mann rausgeklingelt :"Guck mal ich führe einen Schäferhund:clap:" Süss.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #36
Ivh habe hier neben mir ja auch 2 ganz liebe Holländisvhe Schäfer Hunde sitzen. Sie wurden natürlich schon von klein an bestmoglich sozialiesiert und so sind sie zu fast allen menschen wirklich freundlich. Allerdings haben sie natürlich einen angebotenen schutztrieb der nicht zu unterschaetzen ist. Ich habe kein Problem damit wenn fremde Leute meine hunfe anfassen allerdings möchte ich vorher unbedingt grfragt werden denn welcher hund erschrickt denn nicht wenn er ganz entspannt da steht und plötzlich eine hand von hinten an ihn dran tatsscht .
Hier wurde ja viel von beißstatistiken geredet, dabei muss man aber auch bedenken das beisvorfälle bei keinen hunden oftmals gar nicht Dokumentiert werden sondrrn es keinen sonderlich interessiert oder habt ihr schon mal in der presse von einem Bericht gehört dass ein kind von einem chiuaua angefallen wurde. Da ich auch relativ viel mit anderen teilweise auch nicht einfachen hunden zu tzn habe muss ich aus meiner Erfahrung sagen dass kleinere hunde eher mal zubeißen und dass meist zum selbstschutz so kommt es teilweise zu ritualisierten verhaltensweisen. Der kleine hund sielht den großen hund sieht eine gefahr ohne dass der andere hund etwas getan hat und greift an. Wenn der angegriffene ein großer hund ist wehrt er sich natürlich und kommt es dann zu verletzungen so wird meist der große hund in den fehler gesetzt. Oder es gibt auch kleine Hunde die große andauernd provozieren die Besitzer greifen dann meist nicht ein und wenn die Situation eskaliert weil der große keine lust mehr darauf hat wird der große wieder zur verantwortung gezogen.
Es ist ein nachgewiesenes Phänomen dass wir unsre hunde meist so lieben dass wir sie in vielen Situationen nicht in den fehler setzten.
Ein Beispiel:
Ein schaferhund und ein kleiner hund treffen frei laufend aufeinander. Sie begegnen sich neutral und der kleine hund ist sehr unterwürfig. Der große hat damit natürlich vorerst kein Problem und will weiter seines weges gehn. Der kleine lässt jedoch nicht locker. Immer und wieder lecjt er dem großen die leftzen.... irgendwann wird es dem schäferhund zu bunt und er maßregelt den kleinen. Dessen Besitzerin wird total hysterisch da sie die Situation falsch einschätzt und in der maßregelung einen Angriff sieht.
Denn öfters ist es so das sich die Besitzer von kleinen hunden immer sehr viele sorgen um ihren hund machen wenn dieser auf einen großen trifft.

Dazu kommen natürlich auch die Vorurteile gegen den deutschen schäferhund gibt. Aber er wird ja oft auch als DER hund der polizei... publiziert. Dazu kommt dass diese hunde natürlich ein gewisses angezüchtetes agressionspotenzial beaitzen welches nixht zu unterschätzen ist.

Lg

(Ps: mein Beispiel soll nicht zeigen dasa ich Vorurteile gegenüber den Besitzern kleiner hunde habe;))
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #37
Hier wohnt auch ein DSH und er ist so eine Seele von Hund.
Er hat mit Merlin gespielt als er 7 Monate alt war, und ganz vorsichtig.
Aber das sind auch Leute die sich mit ihrem Tier beschäftigen, und viel zeit und Liebe hineinstecken.
Dann gibt es hier noch einen, der ist von einer unverantwortungsvollen Frau geführt, man merkt dies an seinem Verhalten.
Ich gehe mit Merlin vorbei, der Hund fängt an die Zähne zu fletschen und stürmt auf Merlin zu.
Die Frau hält ihn fest, und ich bemerke das Geschehen als sie anfängt mich anzubrüllen.
Merlin macht vor der Straße immer sitz und wartet auf mein Kommando rüber gehen zu dürfen.
Ich sage kurz "Ich hab' sie nicht gesehen, beruhigen sie sich, wir gehen ja schon", und laufen weiter.
Die Frau meint wir sollen rennen, sie habe den Hund nicht immer unter Kontrolle. Daran sei Merlin jetzt schuld.:eusa_eh:
Sie drohte mir dann den Hund "zufällig" kurz freizumachen damit er zu Merlin rennt.
Ich denke der Hund war nicht immer so, und wenn jemand sowas nicht unter Kontrolle hat, kommt es zu beißfällen.
Aber Schäferhunde, die gut geführt sind, sind einfach Traumhunde.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #38
Ich habe ja auch einen Schäferhund-Mix --- Allerdings steckt ein Weißer mit drin ---
"Richtige" Deutsche Schäferhunde kenne ich hier in der Gegend insgesamt vier.

Die Schäfi-Hündin hier im Ort ist eine Angstbeißerin und hat wohl auch schon hier einen Jungen hier gebissen.
Sie kam meines Wissens aus schlechter Haltung und die jetzige Halterin hat sie mit 1,5 Jahren bekommen.
Die Haltung würde ich jetzt nicht als schlecht bezeichnen, aber ich glaube auch nicht, dass sich ihr Verhalten wirklich verbessert hat.

Eine Hündin gehört einer Bekannten. Ihr Freund hat den Hund mit in die Beziehung gebracht und inzwischen ist es eher ihr Hund (ihre Aussage).
Zwischendurch hatte die Hündin eine Phase, in der es wohl mehrfach zu kritischen Situationen kam.
Ihr Freund hat dann bei einem Schäfi Verein gefragt, bei dem der Hund wahrscheinlich auch ausgebildet wurde.
Der kompetente Ausbilder hat gleich gesehen, die Hündin ist dominant und wenn sie nicht beim ersten mal hört, soll sich meine Freundin mit Gewalt durchsetzen :(
Ich frage mich, auf was diese Einschätzung beruht. Ich habe die Hündin als sehr folgsame und liebe Hündin kennengelernt, die eigentlich alles richtig machen will.
Nur eine Macke hat sie: Sie verteidigt Ihre Ressourcen (z. B. Tannenzapfen).
Meine Bekannte hat inzwischen (ohne den Ausbilder) das Problem mit Dummy Spielen und Leckerlies im Griff.
Allerdings ist ihr Freund weiterhin der Meinung "Der Hund hat auch ohne Belohnungen zu hören!" und bei Hundebegenungen wird sie schon mal vorsorglich am Kettenwürger hochgezogen.
Leider meint meine Freundin, dass sie da gar nichts machen kann. Ist er dabei, ist es wohl doch sein Hund.

Eine Freundin von mir wurde vor einigen Jahren (da kannte ich sie noch nicht) von einem Schäferhund gebissen.
Lt. Ihrer Aussage kam aber auch die Besitzerin Null mit dem Hund zurecht.
Diesen Hund habe ich nicht kennengelernt, aber ich denke es war ein total unterforderter "nebenbei" Hund.


Ich selber höre zwar öfter (meist von Kindern) die Frage "Ist das ein Wolf?", aber ansonsten wird Rocky sehr positiv wahrgenommen.
Vielleicht liegt es daran, dass er relativ hell und sehr ruhig und ausgeglichen ist.
Selbst Menschen, die Angst vor Hunden haben (z. B. meine Freundin, die gebissen wurde), haben mit Rocky kein Problem :)


Ich glaube es gibt leider noch viel zu viele Schäfis, die nur im Zwinger gehalten werden und auch die Schäferhundvereine, wie vorhin beschrieben, sind noch lange nicht ausgestorben.
Das trägt beides leider nicht zu einem besseren Ruf der Schäfis bei :(
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #39
Ich glaube, dass Problem ist, dass Schäferhunde oft als Wachhunde verwendet werden und das oft die Haltung und Erziehung von Schäferhunden nicht mehr zeitgemäß ist. Eigentlich müssten die als Familienhunde ausgebildet werden. Mein Opa hatte immer Schäferhunde, die 1Agehorchten und die meisten waren auch lieb zu uns Kindern, aber nur weil die uns kannten, ansonsten legte mein Opa Wert darauf, dass sie Haus und Hof bewachten. Wenn der Postbote nur in Zaunnähe kam gab es Theater. Fremde Kinder durften uns nicht anfassen. Leider kenne ich noch immer solche Schäferhunde und die beißen dann eben auch mal..
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #40
Hallo,
ich freue mich sehr, daß dieses Thema eine so anregende Diskussion hervorruft.

Es ist sehr aufschlussreich was hier alles so zum Gesprächspunkt kommt - und ich hoffe auf mehr. Von Schäferhund Liebhabern - über ganz Objektive bis hin zu Leuten die schlechte Erfahrung gemacht haben mit dem dt Schäferhund.

Und der Ton hier ist so super liberal und klar - danke Tierforumler.......weiter so.


Ich glaube Foss hat es so beschrieben. der Knackpunkt ist, daß ein (dt)Schäferhund eben ein Arbeitstier ist. Gibt man ihm diese nicht...sucht er sich welche und zwar auf seine Art.

Vor meinen Schäferhunden hatte ich Irish Setter...naja und ich muss echt sagen....meine Schäfer sind sicher sehr sensibel, weil Liebe gewöhnt. Aber im direkten Vergleich z8um Setter sind die zwei schon echte Granaten.
 
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