Ich habe ja auch einen Schäferhund-Mix --- Allerdings steckt ein Weißer mit drin ---
"Richtige" Deutsche Schäferhunde kenne ich hier in der Gegend insgesamt vier.
Die Schäfi-Hündin hier im Ort ist eine Angstbeißerin und hat wohl auch schon hier einen Jungen hier gebissen.
Sie kam meines Wissens aus schlechter Haltung und die jetzige Halterin hat sie mit 1,5 Jahren bekommen.
Die Haltung würde ich jetzt nicht als schlecht bezeichnen, aber ich glaube auch nicht, dass sich ihr Verhalten wirklich verbessert hat.
Eine Hündin gehört einer Bekannten. Ihr Freund hat den Hund mit in die Beziehung gebracht und inzwischen ist es eher ihr Hund (ihre Aussage).
Zwischendurch hatte die Hündin eine Phase, in der es wohl mehrfach zu kritischen Situationen kam.
Ihr Freund hat dann bei einem Schäfi Verein gefragt, bei dem der Hund wahrscheinlich auch ausgebildet wurde.
Der kompetente Ausbilder hat gleich gesehen, die Hündin ist dominant und wenn sie nicht beim ersten mal hört, soll sich meine Freundin mit Gewalt durchsetzen

Ich frage mich, auf was diese Einschätzung beruht. Ich habe die Hündin als sehr folgsame und liebe Hündin kennengelernt, die eigentlich alles richtig machen will.
Nur eine Macke hat sie: Sie verteidigt Ihre Ressourcen (z. B. Tannenzapfen).
Meine Bekannte hat inzwischen (ohne den Ausbilder) das Problem mit Dummy Spielen und Leckerlies im Griff.
Allerdings ist ihr Freund weiterhin der Meinung "Der Hund hat auch ohne Belohnungen zu hören!" und bei Hundebegenungen wird sie schon mal vorsorglich am Kettenwürger hochgezogen.
Leider meint meine Freundin, dass sie da gar nichts machen kann. Ist er dabei, ist es wohl doch sein Hund.
Eine Freundin von mir wurde vor einigen Jahren (da kannte ich sie noch nicht) von einem Schäferhund gebissen.
Lt. Ihrer Aussage kam aber auch die Besitzerin Null mit dem Hund zurecht.
Diesen Hund habe ich nicht kennengelernt, aber ich denke es war ein total unterforderter "nebenbei" Hund.
Ich selber höre zwar öfter (meist von Kindern) die Frage "Ist das ein Wolf?", aber ansonsten wird Rocky sehr positiv wahrgenommen.
Vielleicht liegt es daran, dass er relativ hell und sehr ruhig und ausgeglichen ist.
Selbst Menschen, die Angst vor Hunden haben (z. B. meine Freundin, die gebissen wurde), haben mit Rocky kein Problem
Ich glaube es gibt leider noch viel zu viele Schäfis, die nur im Zwinger gehalten werden und auch die Schäferhundvereine, wie vorhin beschrieben, sind noch lange nicht ausgestorben.
Das trägt beides leider nicht zu einem besseren Ruf der Schäfis bei
