Gefährliche Schäferhunde

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  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #41
Hi,

Oh ja, seit knapp 3 Wochen ist das mein Lieblingsthema, denn so lange habe ich einen Schäfer als zweiten Gassihund. Ein Schaf von einem Hund, total verträglich aber halt sehr dunkel, mit schwarzer Maske und wirklich ein riesen Viech. Ich habe in diesen drei Wochen so viel Blödsinn von den Menschen hier gehört und erlebt, das habe ich die vier Monate davor mit meiner ERsthündin nicht erlebt. Die ist genausogroß wie der Schäfer aber schwarz weiß mit mehr Weißanteil. und sie ist wesentlich schwieriger als der Schäfer.

Beispiel:

Heute hat mir eine Dame zugerufen, ich solle den Hund an die Leine nehmen. Wohl gemerkt, wir standen und haben usn unterhalten und die Dame wollte in die andere Richtung weg. Ich dann gefragt, warum? Hund hat nicht einen SChritt in ihre Richtung getan und die Antwort "Na, weil es ein Schäferhund ist!" Ähm, ja, nein, wird nicht angeleint, der saß ja brav neben mir. Daraufhin wurde ich angemotzt, dass sie jetzt die Polizei ruft und mich anzeigt. Warum? Weil der Hund neben mir SITZT? Und nein, die Dame mußte nicht an uns vorbei.

Andere Situation:
Treffe eine andere Schäferhündin samt Besitzer, total toll, beide Hunde frei. Vor uns eine Bank mit Pärchen drauf und Westie an der Leine drunter. Westie fing das Geifern an und wir unsere Hunde rann geholt. Die Dame hat dann ihren Hund auf den Arm genommen, den Kopf unter den Arm gesteckt und uns angefahren, wir sollen unsere Kampfhunde zurückrufen. Unsere `Kampfhunde` sind völlig relax an ihr vorbei - mit Abstand natürlich - und da motzt sie richtig los. Warum wir denn mit solchen Hunden hier lang gehen müssen? Warum die keinen Maulkorb um hätten? Und Schäferhunde hätten generell Leinenpflicht. und, und, und... Wir sind dann weiter und haben sie ignoriert. Ihr Westie hat die ganze Zeit nicht ein einziges Mal die Klappe gehalten und unsere haben nicht mal gewufft.

Es werden ständig kleine Hunde hoch gerissen, Kinder zur SEite halb ins Gebüsch gestoßen, man bekommt dumme Kommentare an den Kopf geworfen, der Hund wird vernichtend angesehen und so weiter. Das alles ist mir mit der schwarzweißen Hündin nicht passiert obwohl sie genauso groß sind. Es liegt teilweise wirklich nur an der Farbe und daran, dass er ein Deutscher Schäferhund ist.

Wobei ich allerdings die umgekehrte Erfahrung gemacht habe. FAst alle dummen Kommentare bekomme ich von Menschen zwischen 30 und 50, alles was älter ist, reagiert fast nur positiv auf den Schäfer. Oft wird gesagt, mei, ich hatte früher auch SChäferhunde, die fehlen mir sehr, oder das waren tolle Hunde. Oft kommen gerade ältere Herren auf mich zu und wollen ihn streicheln, leider weicht er da lieber aus und die Herren sind dann immer sehr enttäuscht. Oder ich bekomme zu hören, was für ein schönes Tier er ist, so müßten Schäferhunde aussehen - aber alles nur von Herrschaften jenseits der 60.

Nein, ich will niemanden wegen seinem Alter diskreminieren aber das sind meine Erfahrungen bisher, ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. :D

Lg Demona
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #42
Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, aber auch gute.
Und ich mache all dies nicht von der Rasse abhängig, die Hunde sind ja doch verschieden.
Erstmal müsste man auch über die Vergangenheit bescheid wissen, wer weiß was sie sich da für Unarten angewöhnt haben..
Wenn der Besi den Hund nicht unter Kontrolle hat, dann kann ich die Angst verstehen. Ich hatte eine heiden Angst als die Frau ihren scharfen Schäferhund auf mich und Merlin loslassen wollte..
Aber wenn man den Hund wie du oder Foss unter Kontrolle hat, dann sind es doch einfach Traumhunde oder?
ich finde diese hunderasse absolut toll, aber ich würde mir keinen holen weil ich Angst hätte ihm nicht gerecht zu werden.:uups:
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #43
Hallo Demona,
danke für deinen Ausführlichen Bericht.

So ähnlich geht es mir auch.Wir haben ein Büro etwas ländlicher und ich habe eine Wohnung (mit großem Garten) mitten in der Stadt.
Auf dem Land bekomme ich sehr oft lachende freundliche Gesichter zu sehen, die sich darüber freuen wenn wir beim Spazieren gehen oder arbeiten auf der Wiese zur Seite gehen, die Hunde sich brav ablegen...oder andere "tolle Kunststücke:uups:" machen. Es wird oft : "super wie die hören - oder die sind aber brav:clap:" gesagt.

Manchmal mache ich mir den Spaß die beiden oder auch nur einen, auf ein Windowshopping mit in die Stadt zu nehmen. Nun muss ich dazu sagen, daß ich selbst recht groß und sehr blond bin und dann mit zwei wachsamen Schäferhunden am "Mann"....

Da hat man dann mal so richtig Platz.... die meiste Hysterie verbreitet sich unter den Einwohnern mit Migrationshintergrund. Es ist nun mal so, daß diese Leute hier normalerweise super respektlos sind - für meine alte Mutter und mich würden sie nie den Weg frei machen. Wenn ich da mit dem braven Schäferhund laufe...habe ich freie Bahn.

Aber auch von "Ureinwohnern" gibts echt schräge Blicke, was mich amüsiert.
Es ist fast so als hätte ich da ein Krokodil oder Dinosaurier an der Leine. Zu meinem eigenen Vergnügen liebt Rosi es sich absichtlich gut zu benehmen.
Sobald wir einem anderen Hund begegnen, hier in der Stadt sind das dann meist Mini Hunde, die sich keifend und kläffend fast selbst erwürgen, hebt meine Madame ihren Kopf, schaltet den leichtfüßigen Fohlengang ein ....und ich gehe freundlich Lächelnd und mit einem aufmunternden Augenzwinkern an dem zeternden Hund und böse schauenden Besitzer vorbei.

Ich weiß dann gar nicht warum die böse sind, weil mein Hund sich zu benehmen weiß?

Aber es gibt auch entzückende Begegnungen. So letztens eine Kindergarten Gruppe....Mir liegt am Herzen, daß Kinder sich zu Tieren hingezogen fühlen und weder Angst noch Ekel oder gar Hass empfinden.

Also c.a 20 Kinder und 3 Betreuer kommen auf mich zu (in der Stadt) ...Rosi eh an der Leine , lass ich sitz machen und bleibe ein bißchen am Rand stehen...Das erste Kind kommt und fragt darf man den streicheln? Entsetzen im Gesicht der Kitabetreuerin.
Ich: " Ja, weil du nämlich ganz richtig erst gefragt hast!" Natürlich kamen dann alle Kinder - und ich habe ihnen lange und lustig und breit erklärt, daß sie nicht so eng und nicht so stürmisch...und daß jeder der mag sie berühren darf. (Rosi liebt es im Mittelpunkt zu stehen und sie mag Kinder...)

Es war eine ganz tolle fast andächtige Stimmung.....die Kinder sind ganz bedächtig und lieb einzeln angerückt, haben sie vorsichtig berührt und fast jeder hat etwas nettes zu Rosi gesagt und mich was gefragt - das war sehr schön.

Ich selbst wundere mich nicht mehr- sondern genieße es inzwischen, wenn ich doof angeschaut werde....angemotz werde ich eigentlich nie - ich glaube man sieht mir an, daß ich das nicht dulden würde.

Ich freue mich aber immer über Begegnungen wie die mit meiner Nachbarin - oder den Kindern....ich denke mir immer wieder ein paar Hundehasser weniger - gut so.

LG Suno
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #44
Die meisten Leute haben eben eine Vorstellung vom Schäferhund.
Die ist dann meistens das große,bissige Tier.
Ganz egal was der Mini Hund für eine giftspritze ist.. Schäferhunde sind böse,ist klar.
Noch kommt jeder und will Malou streicheln, später in ihrer vollen Größe und den eisblauen Augen... No Way.
weil aussies halt die Super-Aggro-ADS Hunde sind. ;)
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #45
Rosi: ok da kann man schon verstehen wenn Menschen Angst vor Schäferhunden haben..... deshalb auch gleich noch ein "nettes" Bild:
 

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  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #46
Off-Topic
So schicke Beisserchen :clap:
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #47
Ich bin mit meinen Gassihunden draußen gewesen. (Da ist auch eine kleine Malteser Hündin dabei)
Wir treffen eine Frau mit ihrem Dobermann und ihrer Schäferhündin.
Sie war extrem überrascht das wir ihr nicht mit missbilligendem Blick ausgewichen sind, es seien ja nur Hunde kleiner bis mittlerer Größe dabei.
Da merkt man,das es vielen Schäfi Besitzern so gehen muss...
Leider durfte die Kleine (mit nem mortzt Ego) nicht mit ihr spielen, da die Besi mit verboten hat sie mit Schäferhunden u.ä spielen zu lassen :roll:
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #48
Ich mag Schäferhunde. Wenn der Besitzer "normal" tickt, kommt dabei meist ein ganz toller Hund bei heraus, der sich als standhafter Spielgefährte herausstellt. Leider ist dies bei uns im Ort die absolute Ausnahme.

Bei uns gibt es etliche dieser "SV-Vereine", und dort werden Hunde augebildet, um das Ego der Menschen zu stärken. Diese Hunde sieht man nicht auf den normalen Spazierwegen, die werden nur für den Sport aus dem Zwinger geholt. Und wenn ich so jmd. doch mal irgendwo begegne, dann mache ich einen großen Bogen, da bin ich ganz ehrlich. Denn was ich schon auf Hundeplätzen dieser Art gesehen habe, reicht aus um an dem Sozialverhalten dieses Hundes zu zweifeln.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #49
Dr. Jekyll und Mr. Hyde :

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Sogar mit Pepper (Malinois, 9 Monate alt) treffe ich öfter auf Leute die Angst vor ihr haben. In unserer Staffel haben wir viele Schäferhunde aus allen Ländern, die sind alle freundlich zu allen Menschen und sogar zu allen Hunden ( 2 x deutsch, 4 x Holländer und 6 x belgisch). Besonders die Malis schmusen sofort mit jedem und sind eher Schoßhündchen.

Grüße Bernd
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #50
Ich finde es wirklich schade, wenn die "Sporthunde" nur für den Sportplatz aus dem Zwinger kommen. Trotz allem ernsten Hintergrund (Zuchtgedanke, Gewinn, Auszeichnungen), sollte der Sport trotz allem Spaß machen und ich finde es unendlich schade, wenn die Hunde dann daheim nur im Zwinger leben, wie Sportgeräte, die man eben wegstellt weil man den Platz für was anderes braucht :/
Bei uns ist es so, das wir mehrere Hunde gleichzeitig am Platz haben und wenn Wega fertig ist, kommt er zum Verschnaufen dort in den Kennel während der Ausbilder den nächsten Hund arbeitet. Dann kommt Wega wieder raus und wir sind dran. So "rotieren" wir zwischen 3-5 Hunden jeden Mittwoch.

Ich finde das nicht verwerflich, wenn ich mir da die zwei Dobis ansehe, die brauchen diese "Runterkommzeit" wirklich, damit sie nach der Pause geistig wieder anwesend sind und nicht überfordert werden. Weil wenn man fordert und fordert und fordert, der Hund dann "hyperaktiv" wird, ist keinem geholfen. Vor allem nicht, wenn die Konzentration drunter leidet.
So eine "Pause" finde ich völlig in Ordnung, aber ständige Zwingerhaltung daheim? Nein, danke.

Hier gibts auch mal hübsche Zähne. Wega kam beim Staubsaugen an und wollte unbedingt, das ich ihn auch absauge. Stattdessen gabs von mir ne Runde Kraulen was ihm sichtlich gefallen hat:

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Engelchen, ich finde es gut, das du einen Bogen machst. Mir sind Leute die Abstand halten viel lieber als solche die gleich ungefragt hingrabschen :)
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #51
Unsere Hündin wurde damals auch von einer altdt. Schäferhündin angefallen und verletzt. Ich meine, man lässt ja auch nicht so ein großes Tier mit einem 6jährigen Mädchen Gassi gehen... wahrscheinlich war da ebenfalls Erziehung und Leinenführigkeit ein Fremdwort.

Womit ich aber deutlich mehr schlechte Erfahrungen gemacht habe, sind Retriever und Labradore. Diese lieben süßen Kuschelhunde wecken in ihren Haltern anscheinend kein Bedürfnis, sie zu erziehen, weil es ja sooo liebe Hunde sind. Ich musste mir im Garten schon mal den Eintritt durchs eigene Tor erbetteln, weil Nachbars Retriever meinte, ich dürfe da jetzt nicht rein. Herrchen stand ca. 200m an seinem Garten und interessierte sich überhaupt nicht, was sein Monster grad so treibt. Als das niedliche Hundi dann die Zähne bleckte, gabs einen Fausthieb auf die Nase, sorry, musste sein, und seitdem hat der Hund tierisch Respekt vor mir und macht einen großen Bogen. Tut mir Leid, der Hieb hätte eher dem Besitzer gegolten.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #52
Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die überhaupt nichts mit Hunden anzufangen weiß. Da kann man sich denken, wie da über Hunde gesprochen wird. Vom Feinsten.
Ich hab also beigebracht bekommen, dass ich ruhig Angst vor Hunden haben kann, weil das gerechtfertigt ist. Weil Hunde - besonders die großen - mich nicht warnen, sondern gleich mal zubeißen, wenn ihnen was nicht passt. :roll:
Irgendwann hab ich dann gelernt, dass das absoluter Käse ist und die großen bösen Hunde viel freundlicher sein können, als kleine unerzogene Hunde.
Ich kenne auch zwei andere in meinem Alter, denen das so in etwa beigebracht wurde. Eine von beiden hat panische Angst vor selbst dem kleinsten Chi, die andere ist als Kind bei voller Fahrt vorm Fahrrad gesprungen, weil ihr ein Hund entgegen kam. Es hieß natürlich hinterher, er wäre ihr ins Rad gelaufen :roll:. Ich meine das auch so in Erinnerung zu haben, dass es ausgerechnet ein Schäferhund war.. aber ich bin mir nicht mehr sicher.
Solche Geschichten hab ich sehr viele gehört und da ihr mich jetzt echt zum Nachdenken angeregt habt, fällt mir auch auf, dass viele dieser bösen Hunde tatsächlich Schäferhunde waren. :eusa_think:

Wobei sich mein Bild gegenüber Schäferhunden und Hunden generell total geändert hat, denn mein Schäferhund-Mix ist auch alles andere als aggressiv, laut oder böse :)
Der lässt sich vom kleinsten Hund auf der Schnauze besteigen, stellt sich vollautomatisch selbst als Rangniedrigsten Hund auf der Wiese ein und sieht das Bellen wirklich aggressiver Hunde eher als Spielaufforderung :lol:
Das einzige "böse" an ihm ist der Dickkopf, der aber auch sicher eher von seiner Huskyhälfte kommt, und das furchtbar kindische in die Leine springen und jammern, wenn ein anderer Hund zu sehen ist, weil man ja toben und spielen könnte.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #53
Huhu!
Ich kann hier meine Erfahrungen schreiben.
Wir haben hier 3 Schäferhunde wohnen. Inzwischen, früher waren es 4.
Maxi hat mit keinem der Schäfi´s ein Problem, alle sind auch super erzogen und absolut verträglich.
Ich selbst bin von einem Schäferhund gebissen worden als ich klein war.
In beide Beine, es musste genäht werden.
Dabei hatte ich aber keine Angst entwickelt sondern mag Schäferhunde nach wie vorne unheimlich gerne.
Ich kann mir das hier erklären das viele aus der "rechten Szene" einen Schäferhund haben, weil die Listenhunde jetzt schwieriger zu führen sind.
Ich glaube daher ist hier das Vorurteil im Gange und ja, das gibt es tatsächlich.

LG
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #54
Ich möchte nur kurz etwas zu meinem vorherigen Post "ergänzen": Wir sind nun zufällig doch den zwei Schäfis begegnet und ich kann nur bestätigen, dass beide (Hündin und Rüde, beide aus dem TS) absolut sozial verträgliche und freundliche Hunde sind.

Zwei weitere sind mir noch eingefallen: Beides ältere DSH-Hündinnen, die eine mit HD und Leishmaniose, die andere mit Gelenkproblemen. Dennoch beides sehr liebe Hündinnen, nur um das Klischee mal zu widerlegen. Damit wären wohl alle DSH, die bei uns die Felder betreten, die "Ausnahme der Regel" :lol:.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #55
In der welpenschule von Malou ist auch ein junger altdeutscher Schäferhund.
Eine Seele von Tier und malous liebster Spielgefährte.
Er ist so lieb und ausgeglichen.
Er hat ja kaum was erlebt und wird erst jetzt erzogen, wäre Bissigkeit von der Rasse abhängig, würde er ja jetzt schon Aggressionen aufweisen. ;)
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #56
Als Süddeutsche sehe ich hier kaum Schäferhunde, aber auch hier wurde fast jeder Hund, der mal gepackt wurde, von einem Schäferhund gepackt. Allerdings frage ich mich auch immer, was die Leute alles unter Schäferhund rechnen. Ihr kennt den Spruch "wenn du nicht weißt, was es für ein Mix ist, sag einfach Schäferhund, das haut schon hin". Es gibt viele Schläge von Schäferhunden im weitesten Sinne, da zählen für viele eben nicht nur der DSH, der belgische und der altdeutsche, sondern auch Mali und Co. dazu.

Um Leo machen die Leute teils auch einen Bogen, weil er "von weitem nach Schäferhund aussieht". Joa, dass einer drin ist vermute ich auch, aber sooo genau sieht man das nun auch wieder nicht. Da sieht man aber auch mal, wie stark das in den Köpfen verankert ist. Sicher zum Teil auch durch entsprechende Bilder der Polizei, hier aber vermutlich auch, weil häufig IPO mit den DSH gemacht wird und die Leute die Hunde damit verbinden. Viele sind leider auch nicht gut ausgebildet, sondern einfach scharf.

Selbst sehe ich hier immer nur einen Mann mit zwei DSH, der geht mir aber immer drei Äcker aus dem Weg, weshalb wir uns noch nie begegnet sind. Seine Hunde bellen allerdings auch schon auf diese Distanz meinen an, was das Vertrauen nun auch nicht fördert. Inwieweit sie wirklich gefährlich sind oder einfach nur wachsam kann ich nicht beurteilen, ich kann nur sagen, dass hier die paar Hansel, die man vom IPO mit ihren DSH kennt, mit dem Schutztrieb ihrer Tiere überfordert sind, weshalb die meisten sich entsprechend in die Leine werfen usw.. DSH sind nunmal Schutzhunde mit entsprechendem Trieb, nur scheinen die meisten Besitzer damit überfordert zu sein.
Genau so ist es. Das Problem kommt vom anderen Ende der Leine und von der Einbildung ein Schäferhund muss immer scharf gemacht werden. Das wird jedem Deppen zugestanden in all diesen Schäferhundsportvereinen. Wer sich da alles mit Schäferhund rumtreibt und denkt er ist der Größte, da wird einem himmelangst und mich wundert es schon lange nicht mehr, dass diese Rasse mittlerweile einen so schlechten Ruf hat. Das ist all diesen Hirnverbrannten zu verdanken die sich mit dieser Rasse nur profilieren möchten.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #57
Die Vorstellung, eine bestimmte Hunderasse müsse einfach scharf sein, erstreckt sich doch nicht nur auf Schäferhunde. Mir fallen da spontan noch Rottweiler und Dobermänner ein. Viele, die nicht allzu viel im Oberstübchen haben, halten sich solche Hunde als Statussymbol, um damit die eigene Unzulänglichkeit zu kaschieren, und um nach außen ein bestimmtes Bild zu transportieren. Ein aggressiver Hund gehört da dazu, und da fallen bestimmte Rassen genau ins Beuteschema.
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #58
Die Vorstellung, eine bestimmte Hunderasse müsse einfach scharf sein, erstreckt sich doch nicht nur auf Schäferhunde. Mir fallen da spontan noch Rottweiler und Dobermänner ein. Viele, die nicht allzu viel im Oberstübchen haben, halten sich solche Hunde als Statussymbol, um damit die eigene Unzulänglichkeit zu kaschieren, und um nach außen ein bestimmtes Bild zu transportieren. Ein aggressiver Hund gehört da dazu, und da fallen bestimmte Rassen genau ins Beuteschema.

Hi,

ich treffen häufig einen jungen Mann mit Rottweilerhündin. Er fällt leider genau in dieses Bild: Junger Mann, auch noch Ausländer und dann noch einen Rottweiler. Als Leine hat er normalerweise so eine Leder-Ketten-Kombi weil die Rottidame alle Lederleinen immer zerbeißt aber normal ist sie nie an der Leine weil sie hört.

Wenn wir uns treffen, bekommen wir mehr als genug dumme Kommentare. Pöhser Schäferhund und noch pöhserer Rottweiler. Wir überhören es aber es stimmt einen manchmal schon traurig.

Ich erlaube mir mal ein Bild von den Beiden rein zustellen. Die geben so ein süßes Bild zusammen ab und Beide sind so lieb aber wenn wir zusammen laufen, darf fast nie ein fremder Hund zu ihnen. Egal welche RAsse, Größe oder Gewicht. Schade eigentlich. :(

14879761oc.jpg


Lg Demona
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #59
Hey,
nicht nur der dt. Schäferhund wird als ''böse'' bezeichnet. Sondern auch z.b. Pitbulls, Dobermänner und Rottweiler.
Nur weil jemand das mal gehört hat das jemand z.b. dt. Schäferhund gebissen wurde, brauch derjenige nicht zu behaupten das die GANZE Rasse böse ist! Zum Beispiel Pitbulls können wirklich mit der richtigen erziehung und Sozalisierung die liebsten Hunde sein die es überhaupt gibt. Außerdem haben die Menschen diese Charakter erschaffen und nun missbilliegen sie ihn:evil: Hör einfach nicht auf solche Leute!
GLG
doggygirl;)
 
  • Gefährliche Schäferhunde Beitrag #60
Das einzige "böse" an ihm ist der Dickkopf, der aber auch sicher eher von seiner Huskyhälfte kommt, und das furchtbar kindische in die Leine springen und jammern, wenn ein anderer Hund zu sehen ist, weil man ja toben und spielen könnte.

Eindeutig Nordischer :lol:
Ansonsten kann ich deins, Blue, nur bestätigen, er wird von alles und jedem bestiegen und es kratzt ihn kein Stück.
Er schmeißt sich aufn Rücken damit die Kleinen auf ihm rumtoben können... :eusa_eh:
Wir haben letztens auch die alte Schäferhündin wieder getroffen... Larry findet die ja zum knutschen ^^ Er macht dann voll einen auf Maxe wenn sie iwas interessanter findet und will ja jede Beachtung von ihr.
Absolut liebes Tierchen ^^
 
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