Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat

Diskutiere Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Foris Ich brauche einmal eure Meinung und/oder Tipps. Grade bin ich mal wieder total gefrustet. Es geht um unseren Hund Blacky. Er ist...
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #1
Sofia-Lusia

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Hallo Foris

Ich brauche einmal eure Meinung und/oder Tipps. Grade bin ich mal wieder total gefrustet.
Es geht um unseren Hund Blacky. Er ist ein 8 Jähriger Dobermann/Galgomix aus Spanien. Wobei wir ihn aber schon 7 1/2 Jahre haben.
Das heißt er war ca. 6 Monate alt als wir ihn adoptiert haben.
So ist er eigentlich ein toller Hund. Nur ich habe ein kleines problem mit ihm. Im Fernsehn, Büchern und Foren ließt man immer wieder das man sich mit den Hunden beschäftigen soll, das sie sonst unterfordert sind usw. Ich liebe Blacky überalles und möchte gern viel mit ihm machen. Körperlich ist er komplett gesund. Aber sobald ich ihn zum spielen motivieren will hat er meistens keine Lust. Wenn wir zB in den Garten gehen und ich ihn leckerlies suchen lasse ist er immer freudig dabei. Aber sobald er dann zB ein Tau apportieren soll lässt er es links liegen und dreht seine runden durch den Garten. Obwohl er es kann.
Wenn ich kleine Hürden baue zum drunter durch kriechen oder drüber springen baue, läuft er wieder rein und möchte nicht mitmachen. Sobald er seine erlernten Tricks machen soll, was wirklich nichts groß kompliziertes ist. Er haut zum teil schon ab wenn ich sage: gib pfötchen.
Er macht es generell nur dann wenn er lust zu hat oder wenn man ihn mit tollen Leckerlies besticht. Ein kleines Stückchen Wurst und er macht alle Tricks rauf und runter.
Aber ich würde gerne mit ihm arbeiten so das er es auch gern macht und es nicht nur fürs leckerlie tut.
Es gibt sooo viele Hunde sie es schätzen wenn man sich mit ihnen beschäftigt aber Blacky irgendwie so garnicht. Das frustet mich und ihn nervt es wenn ich ihn vordere. Das ging teilweise soweit das er kein bock mehr hat mit mir gassi zugehen. Weil ich ihn unterwegs auch mal vordere wie zB beifuß laufen oder bleib und komm.
Wenn man lauter wird macht er es, aber das ist natürlich nicht der sinn der sache.
Habt ihr vielleicht nen Tipp was ich mal versuchen kann, bzw wie ich ihn motivieren kann oder was ich falsch gemacht hab ?
 
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  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #2
Nicht jeder Hund apportiert gerne (Emma machts gar nicht die is so eingestellt, wenns Herrchen wirft renn ich hin und leg mich daneben aber Ihm wieder bringen, neeeeeeeeeeee da wirft er es doch eh gleich wieder weg^^) Spielen im klassischen Sinne macht meine auch nicht. Da hilft nur eins, akzeptieren.
 
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #3
Denke, dass es in dem Fall nicht nur das Apportieren ist? Wie ist die Beziehung sonst zwischen Dir und Hund? Vielleicht sollte man diese erst stärken, damit die Lust und das Vertrauen auch im Spiel trainiert werden kann. Auch Spielen will gelernt sein. Du musst dann für deinen Hund das Interessanteste im Moment sein. Das geht am besten, wenn Du eine sehr gute Beziehung zu ihm hast und Du quasi sein Mittelpunkt bist.
 
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #4
Hallo du!
Falsch gemacht haben wirst du wohl nichts.
Wie Warp schon sagte,nicht jeder Hund apportiert gerne.
Wenn Blacky gerne sucht, hast du denn schon mal Fährten versucht?

Liebe Grüße
 
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #5
Ich würde auch sehr darauf achten, was deinem Hund Spaß macht ;)
Nicht jeder Hund macht alles sehr gern - viele machen dann Sachen, nur um ihrem Herrchen zu gefallen, das ist aber natürlich auch nicht Sinn der Sache.
Ich würde auch mehr auf die Such-Sachen eingehen. Leckerlies suchen draußen, auch immer anspruchsvoller ist schon eine super Auslastung. Dann könnt ihr auch Richtung ZOS gehen - heißt, Sachen verstecken, die er dann "nur" anzeigen muss und so weiter.

Meiner ist da auch sehr differenziert. Er bringt mir ein oder zweimal etwas - dann findet er´s aber doof, warum ist Frauchen auch so doof und wirft das immer wieder weg? :D

"Bei Fuß" laufen macht übrigens so gut wie keinem Hund Spaß - kein Hund käme auf die Idee, im Schneckentempo daher zu laufen, noch dazu ohne sich groß umzukucken oder schnüffeln zu dürfen? Das ist eine reine Gehorsamsübung.

Und da musst du auf deinen Hund achten. Meiner hasst es wie die Pest. Er führt Kommandos aus, ja, aber wenn es eben zuviele werden haut er auf die Bremse und macht gar nichts mehr. Er ist da zu eigensinnig. Er macht auch nur einen stark begrenzten Teil, um mir zu gefallen. Wenn die Kommandos auch für ihn Sinn machen schon eher :)
Da muss man eben aufpassen, wie man dann trainiert.
Versuche, nicht zuviel "Erziehung" einzubauen. Die meisten (ich zum Beispiel) versuchen am Anfang, viel zu viel auf einmal zu erziehen und wundern sich dann, dass der Hund nicht so mitspielt.
Mittlerweile halte ich es eher umgekehrt - ich versuche, meinen Hund so viel wie möglich Hund sein zu lassen. "Erziehungseinheiten" sind im Verhältnis eher selten und vereinzelt gehalten, also ab und an mal ein Sitz oder ein kurzes bei Fuß oder immer mal wieder ein Hierher. Zwischendurch spiele ich aber mit ihm viel (Balgen, er ist auch erst 1,5), lasse ihn schnüffeln oder toben.
Seit ich das so mache funktioniert alles wesentlich besser. Ein Hund ist, auch wenn er in gewissem Maße funktionieren muss, nunmal Hund, und das muss man eben auch immer mal wieder beachten.
 
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #6
danke schonmal an alle. ich versuche mal die Fragen zubeantworten. Stimmt es ist nicht nur das apportieren. Aber ich forder ihn zum teil auch. Und das sind keine unlösbaren Aufgaben. Bei meinem Papa kann er an der Leine ziehen wie er möchte ihm macht es nichts aus. Ich hingegen lasse ihn beifuß gehen wenn wir zB die straße überquerem oder lasse ihn davor sitzen wenn viele Autos kommen. Das heißt er läuft nicht immer beifuß und kann dann auf den Wanderwegen auch ohne Leine laufen und rennen und das machen was er möchte als Hund.

Fährtensuche hab ich auch schon probiert aber das ist auch nichts für ihn. Zumindest ist das ein Thema wenn wir draußen sind. Drinnen im Wohnzimmer und im Flur klappt alles wunderbar. Dort apportiert er, führt Tricks aus auf komando usw solange wir halt drinnen sind und keine andere Person im Raum ist. Dann ist er auch mit freude dabei. Das sehe ich. Aber sobald jemand anderes dabei ist, bin ich abgeschrieben und er macht nichts mehr freiwillig und wenn dann nur wenn ich darauf bestehe. Wenn er dann immernoch keine Lust hat, macht er die Tür mit den Pfoten auf und haut ab. genauso halt beim spazieren gehen.
Wenn er die Leckerlies nicht innerhalb von 4-5min findet bzw es schwerer wird, wirft er auch das Handtuch und macht dann wieder was anderes.

Klar mir ist bewusst das er ein Galgomix ist und diese Hunde auch ihren eigenen Kopf haben. Genauso wie Dobermänner was nun auch in ihm steckt. Aber ich kann doch von ihm verlangen das ich auch mal was von ihm verlangen kann und er auch mal hören muss. Aber er weiß das ich die konsequenteste bin und die anderen es nicht immer soooo genau nehmen wie zB an der Leine ziehen oder beifuß laufen. Da hat er dann natürlich keine lust drauf.

Jetzt ist meine Frage noch an euch: Wie kann ich die Beziehung zwischen uns stärken. Ambesten würde es natürlich über Leckerlies gehen aber das ist nicht der sinn der sache als Leckerliespender angesehen zuwerden. Nur was kann ich sonst anstellen damit er mir gern folge und auch gern ein paar Befehle ausführt.

Ich möchte definitiv keinen "Roboter" aus ihm machen. Mir geht es nur darum das ich das Gefühl hab das er mich von vorn bis hinten veräppelt indem er sagt: nöö du kannst mich mal ich mach nicht mit. Weil ich ja eben weiß das er es kann und auch tut wenn ich die richtigen Leckerlies habe.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

ps: leckerlies suchen finde ich generell auch gut aber es ist halt ein spiel indem wir nichts gemeinsam machen. Das ist eben das was ich mir so wünschen lasse. Raufen oder Toben tut er sonst so nie mit uns. Das heißt zB tauziehen ;) oder rumrennen oder auch andere spielzeuge interessieren ihn nicht. Was er liebt ist seine Leckerliekugel zum rollen. Aber auch das ist ja kein spiel mit uns gemeinsam. vielleicht hat ja jemand noch eine idee.
 
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #7
Fährtensuche hab ich auch schon probiert aber das ist auch nichts für ihn. Zumindest ist das ein Thema wenn wir draußen sind. Drinnen im Wohnzimmer und im Flur klappt alles wunderbar. Dort apportiert er, führt Tricks aus auf komando usw solange wir halt drinnen sind und keine andere Person im Raum ist. Dann ist er auch mit freude dabei. Das sehe ich. Aber sobald jemand anderes dabei ist, bin ich abgeschrieben und er macht nichts mehr freiwillig und wenn dann nur wenn ich darauf bestehe. Wenn er dann immernoch keine Lust hat, macht er die Tür mit den Pfoten auf und haut ab. genauso halt beim spazieren gehen.
Wenn er die Leckerlies nicht innerhalb von 4-5min findet bzw es schwerer wird, wirft er auch das Handtuch und macht dann wieder was anderes.

Dieser ganze Text klingt, wie du ja auch schon selbst gemerkt hast, nach mangelndem Interesse seinerseits ;)
4-5 Minuten können ganz schön lange für einen Hund sein, den Schwierigkeitsgrad muss man sehr langsam steigern. Sonst geht es dem Hund wie jedem - er verliert die Lust daran. Deswegen lieber zwischendrin auch mal wieder einfacher werden oder den Hund zukucken lassen, wie du versteckst. Schnelle Erfolgserlebnisse heben die Laune ;)
Wenn es noch dazu du bist, die immer die tollen Leckerlies "entdeckst" oder ihn an der Leine lässt, während er sucht steigert das auch die Bindung.

Die Bindung wird durch so vieles gestärkt!
Durch Kuscheln, durch Konsequenz (Regeln und Grenzen bleiben immer gleich), durch Zeit miteinander verbringen, Spaß haben (Rangeln, toben, über die Wiese rennen), durch tolle Intelligenzspiele (du entdeckst immer das mit Hühnchen gespickte "Mäuseloch", entdeckst Leckerlies versteckt im Wald und so weiter), Abenteuer (neue Umgebung, Pfade, Mutproben... wo er merkt, dass auf dich Verlass ist und ihm nichts passiert wenn er bei dir ist)...
Eigentlich alles, was "Qualitätszeit" ist und du dich mit dem Hund beschäftigst.

Und sicher soll er Kommandos ausführen. Auch wenn er keinen Bock hat muss er natürlich, das wollte ich natürlich auch nicht sagen ;)
Nur, dass bei manchen Hunden der "will to please" einfach nicht so ausgeprägt ist und man einfach darauf achten muss, die Kommandos im richtigen Verhältnis zu geben und auch einen "Puffer" zu lassen, sodass er auch noch ein Kommando einhält, wenn es denn mal nötig ist.

Du solltest außerdem langsam (!) anfangen, mit ihm draußen zu arbeiten. Heißt, Kommandos erst drinnen üben, wenn sie da sitzen, langsam mit nach draußen nehmen. Dann aber auch erstmal auf der Stammstrecke und wenn die übrige Ablenkung nicht so groß ist. Wenn das dann funktioniert, auf unbekannten Strecken - wenn die Ablenkung sonst nicht so groß ist. Andere Hunde oder spannender Geruch am Wegesrand können schon äußerste Ablenkungen können eine starke Herausforderung sein, das muss man erst langsam üben.
 
  • Hund ist unmotiviert und meidet jedes Komando. Brauche euren Rat Beitrag #8
das mit den 4-5min war nicht so gemeint das er an einem stück nach schwer erreichbaren Leckerlies sucht, sondern eher das wenn er nicht sofort etwas findet keine lust mehr hat. Also ich kann das nur anhand eines Beispieles erklären.
zB habe ich klein angefangen. Er kennt ja schon das mit der Richtung anzeigen und dem wort such. Eigentlich ist er richtig gut im suchen aber halt nur wenn es leicht versteckt ist. Wenn ich das 3mal zB wiederholt hab, dann verstecke ich ein leckerlie etwas schwerer. Wenn er es dann nicht sofort findet, dann interessiert es ihn nicht mehr und er beschäftigt sich mit anderen Dingen.
Das heißt für mich das er garnicht dazu bereit ist seinen Kopf mal etwas anzustrengen. Wenn wir draußen sind, ich die Leckerlies auf dem Rasen verteile und er findet alle 30sek, ein stück findet er es gut. Aber sobald er merkt das er dafür mal etwas suchen soll oder auch mal an stellen wo sonst nichts liegt, hat er keine lust mehr.

Das mit der Leine werde ich mal ausprobieren.

Klar kuscheln tun wir auch. Aber ob das die Bindung stärkt ? Weil meistens muss ich ihn rufen damit wir kuscheln können. Von allein kommt er nur, wenn wir zB mittagessen und er dann einen besseren Blick auf den Tisch hat und er sich erhofft durchs einschleimen was abzubekommen.
Aber Ohrenkraulen genießt er sichtlich.
Ja meine konsequenz ist ja anscheint nicht gut, weil ich mich dadurch unbeliebt mache.
wie gesagt rangeln und toben ist nicht so sein Ding. Das heißt mit uns spielen tut er von sich aus nicht. Das hat er aber noch nie gemacht. Vielleicht liegt das auch daran das er als Straßenhund geboren wurde und in seiner prägephase niemanden zum spielen hatte.
Aber wenn ich ihm zum rennen animiere im Garten, dann zieht er sich zurück und schnüffelt wieder dort und lauert nach Katzen
Wir haben ihn jetzt schon fast 8 Jahre und so langsam würde ich schon gern mit ihm draußen spielen. Klar muss man langsam anfangen aber nach 8 jahren sollte es doch eigentlich gehen.
Ich mein wir wohnen auf nem Dorf, da gibts nicht viel Ablenkung aber schon allein das ständige schnappen nach Fliegen, Wespen und alles was fliegt, Vögel im Garten jagen längt ihn zu sehr ab. Wenn ein Auto vorbeifährt oder der Nachbar im Garten ist. Auf spaziergängen wären solche Spiele garnicht denkbar.
Wenn ich so darüber nachdenke wird mir eigentlich klar, das er ein Hund ist der seinen eigenen Kopf hat und kein Aussi oder Labrador ist die alles für ihre Menschen tun und sich gern mit ihnen beschäftigen.
Was zB auch ein Beispiel dafür ist das ich ihm nicht wichtig bin ist zB das begrüßen wenn man nachhause kommt. Wenn ich sehe das viele Hunde ihre Besitzer freudig empfangen und sich wirkich freuen sie wiederzusehen können wir davon nur träumen. Wenn wir nachhause kommen wird allerhöchstens der Kopf gehoben und dann weitergepennt. Manchmal schaut er um die ecke legt sich dann aber wieder in den Wintergarten. So von wegen ankommen und sich freuen ist eigentlich fast garnicht.
Naja dann muss ich mich eben weiter mit Leckerlies beliebt machen :/ er ist schlank und kann es vertragen
 
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