Welpe bellt wenn er was möchte

Diskutiere Welpe bellt wenn er was möchte im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Naja. Bellen ist eben eine Eigenschaft, die so nicht jeder Hund ausleben kann/darf. In Zeiten von Mietwohnungen etc ist das einfach nicht so...
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #21
Naja.
Bellen ist eben eine Eigenschaft, die so nicht jeder Hund ausleben kann/darf. In Zeiten von Mietwohnungen etc ist das einfach nicht so drin. Deswegen wäre das für mich persönlich wohl eine obere Priorität, die ich üben würde. Da müssen dann eben andere Sachen hinten anstehen.

Können wir uns darauf einigen, dass man wirklich nur wenig am Tag üben sollte und vor allem spielerisch, da es Hauptaufgabe eines Welpen ist, einfach Weltentdecker zu sein. Nichts desto trotz braucht er auch da einfach Regeln und Grenzen (braucht er. Er darf ja trotzdem nicht alles fressen, zum Beispiel).

Picco: ich denke, wichtig ist eben einfach auch dass du aufpasst und deinen Hund nicht überforderst. Du solltest dir ein paar Sachen raussuchen, die gerade wichtig sind. Tricks sind das im Moment sicher noch nicht ;)
Überforderte Hunde werden erstens ziemlich unausstehlich, zweitens läufst du damit unweigerlich in Gefahr, dir einen Hund ranzuziehen, der immer und immer mehr fordert... also da wirklich ein kleines Auge darauf haben.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte

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  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #22
Na, schön dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast.

Habe einfach 40 Jahre Hundeerfahrung.

Man muss keine Kinder erzogen haben, um Kinder erziehen zu können. Soviel dazu.

Huch??? Nur mit Theorie wird das nichts.

Und ja. Denn irgendwann muss ein Kind auch verstehen, dass Mama nicht nur "sofortiges Bedürfnisse stillen" bedeutet. Nicht, solange es noch zu 100% abhängig ist natürlich, aber das ist ein Hund der selbst fressen und laufen kann ja auch nicht.

Kleinkind und Welpe sind zu 100 % abhängig.

Und nochmal die Frage, oh du ach-so-viele Welpen und Kinder aufziehende Bubuka: Ab wann genau ziehst du dann die Grenze? Ab wann genau sagst du deinem Hund: so, ab heute lernst du dass dein Bellen nichts mit dem Futter zu tun hat?

Das gibt sich von alleine. Ein erwachsener Hund versteht, dass er sich gedulden muss. Auch ein Hund von 6 oder 7 Monaten begreift das.
Außerdem wurde in diesem Thread der Welpe gar nicht gefüttert.

Ansonsten möchte ich dich bitten, meine Texte anständig zu lesen. Ich habe niemals gesagt dass sie den Hund leiden lassen soll oder ihm irgendetwas verwehrt? Was zum Teufel hat dein Laufstall-Kind mit einem Hund zu tun, der 2 Sekunden aufs Futter warten muss?

Stichwort: Ein Welpe darf kein Erfolgserlebnis haben und muss Frustationstoleranz aufbauen, nach Deiner Ansicht.

Ich würde auch bei einem Welpen nicht auf jede Spielaufforderung eingehen. Geht auch gar nicht, manchmal hat man ja eh etwas zu tun.
und ich würde meinen Hund auch "leiden" lassen und trotzdem in den Keller Wäsche waschen gehen und den Müll runterbringen. Wahrscheinlich muss ich das auch noch machen, wenn ich ein Kind habe, ich Rabenmutter ich.

Und NATÜRLICH setzt du einem Kind Grenzen. Schon wenn du es vom Küchenschrank wegholst, dass es trotz Kindersicherung irgendwie aufbekommt, ist das eine Grenze. Also Erziehung.
Wenn du einem Hund deine Hand wegnimmst, weil er zu sehr beißt - ist das Erziehung.
Wenn du dein Kind ins Bett bringst oder anfängst, das erste Zähnchen zu putzen.

Wenn ein Hund mit anderen spielt - wird er erzogen. Er lernt was geht und was nicht. Er lernt Hundesprache. Andere Hunde setzen ihm Grenzen. Genauso wie man es tut, wenn man eben das Kabel, das man nicht rechtzeitig entfernt hat, aus seinem MAul nimmt.
Ich habe niemals von schimpfen oder gar hauen gesprochen.

Ein paar Grenzen setzen machen Mutter und Geschwister des Welpen auch, das ist richtig. Sie gehen weg, wenn sie nicht spielen wollen.
Aber wenn der eine nicht spielen will, hat der Welpe im Familienverband noch die anderen. Das hat ein Welpe bei uns nicht.

Ich bin auch nicht auf jede Spielaufforderung eingegangen. Aber man kann einen Welpen nicht ständig zur Ruhe zwingen. Er muss seinen Spieltrieb ausleben können.






EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Suno, vielen Dank für Deinen Beitrag mit Hundeverstand.

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Nur kurz zu der Sache mit der Frustrationsgrenze. Wenn der Welpe jetzt schon bellt, weil er sein Futter eimfordert, wird das ohne Maßnahmen auch so bleiben. Grade jetzt muss er das lernen, was später wichtig ist.

Nicki hat von Anfang an warten müssen, bevor sie an den Nape darf. Und das auch schon ab der 9. Woche. In dem Punkt muss ich Infano zustimmen. Auch Welpen haben in bestimmten Dingen Grenzen einzuhalten.

Ja, ein Welpe, der hungrig ist, muss erstmal lernen, Frust auszuhalten.

Welpe jetzt schon bellt, weil er sein Futter eimfordert, wird das ohne Maßnahmen auch so bleiben.

Weisst Du, was Dir fehlt? Die Gelassenheit....

Ich habe hier manches Mal 8 Hunde oder zweitweise auch 12 Hunde in einer Küche gefüttert.
Komisch, das klappt immer ohne Probleme. Kein Hund reisst mir den Futternapf aus der Hand, kein Hund bellt, kein Hund geht an den falschen Napf.

Hier muss kein Hund erst "sitz" machen oder auf die "Freigabe" warten.
Trotzdem läuft das ganz geregelt ab.

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Hallo! Habe jetzt nicht alles durchgelesen aber auf gar keinen Fall dem Hund seinen Willen geben wenn er bellt sondern wortlos ohne ihn anzuschauen, gehen. Würde schon bisschen Unterordnung machen sonst kann es zu großen Problemen führen ab der Pubertät. Z.B. beibringen dass er ein Leckerlie erst auf Kommando nehmen darf, dass er sein Hauptfutter erst auf Kommando essen darf usw.

Du hast vergessen, dass Du Dich groß aufbauen musst und den Welpen mit bösem Blick anschauen musst.

Wenn das alles nichts hilft und der Welpe mit 11 Wochen immer noch so schlimm ist, dann ab ins Erziehungsheim mit dem Teufel.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #23
edit: Merke gerade, dass ich mich nicht rechtfertigen oder erklären muss.
Wenn dir meine Erziehungsmethoden nicht taugen ist das für mein Leben völlig egal.
Nichts desto trotz finde ich, du solltest mal überlegen, was du da schreibst und vor allem in welchem Ton.

Und noch einmal: Deine jahrelange Hundeerfahrung ist mir schnurz. Man kann Sachen auch wunderbar jahrelang falsch machen. Das qualifiziert dich hier nicht zum allwissenden was-weiß-ich. Also spar dir deine Überheblichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #24
Ein paar Grenzen setzen machen Mutter und Geschwister des Welpen auch, das ist richtig. Sie gehen weg, wenn sie nicht spielen wollen.
Aber wenn der eine nicht spielen will, hat der Welpe im Familienverband noch die anderen. Das hat ein Welpe bei uns nicht.

Ich bin auch nicht auf jede Spielaufforderung eingegangen. Aber man kann einen Welpen nicht ständig zur Ruhe zwingen. Er muss seinen Spieltrieb ausleben können.






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Suno, vielen Dank für Deinen Beitrag mit Hundeverstand.

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Ja, ein Welpe, der hungrig ist, muss erstmal lernen, Frust auszuhalten.



Weisst Du, was Dir fehlt? Die Gelassenheit....

Ich habe hier manches Mal 8 Hunde oder zweitweise auch 12 Hunde in einer Küche gefüttert.
Komisch, das klappt immer ohne Probleme. Kein Hund reisst mir den Futternapf aus der Hand, kein Hund bellt, kein Hund geht an den falschen Napf.

Hier muss kein Hund erst "sitz" machen oder auf die "Freigabe" warten.
Trotzdem läuft das ganz geregelt ab.

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Du hast vergessen, dass Du Dich groß aufbauen musst und den Welpen mit bösem Blick anschauen musst.

Wenn das alles nichts hilft und der Welpe mit 11 Wochen immer noch so schlimm ist, dann ab ins Erziehungsheim mit dem Teufel.

(Mal davon abgesehen dass ich einen Welpen erst mit 10 Wochen vom Züchter holen würde bzw Kleinstrassen erst mit 12 Wochen)
Was ist besser, wenn man mit einem Selbstbewussten Welpen etwas Unterordnung=Beschäftigung betreibt und er dafür später Freilauf usw. genießen kann
oder wenn man seinen Welpen verhätschelt und man ihn später mal nicht von der Leine lassen kann, ihn nicht mit anderen Hunden spielen lassen kann, ihn nicht mit zum Essen im Biergarten nehmen kann?
Denn Selbstbewusste Hunde neigen auch dazu ihre eigenen Wege zu gehen also weg zu laufen im Freilauf.

Also ich glaube meinen Hunden war ersteres lieber. Die sehen UO ja nur als Beschäftigung yeahh Aufmerksamkeit und Leckerchen von Frauchen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #25
Moinsen,

Welpen sind mit 10 Wochen keine Baby´s mehr, alleine im Vergleich ist die Motorik und die Kommunikationsfähihkeit viel weiter fortgeschritten als beim menschlichen Babys.
Und ein Kleinkind, das mit meiner CD Sammlung versucht das Meissner Poerzellan abzuwerfen, bekommt ne klare Grenze gesetzt.

Verhaltensbiologisch werden Hunde unterschieden in A und B Typen. Gerade der A- Typus tritt dabei, Noradrenalin gesteuert, auf unbekannten Terrain sehr wagemutig, nass forsch und extrovertiert auf und hat dabei die Frustrationtoleranz einer Eintagsfliege.
Dies geht einerseits aus Erfahrungen von Hundetrainern hervor und ist auch Wissenschaftlich begründet.

@ Picco
Wenn dein Welpe so ein Weltentdecker ist, der auch in fremder Umgebung gleich auf Tour geht, also sehr extrovertiert ist, arbeitet an der Frustrationstoleranz. ( siehe Infano`s Tips)
In fehlender Frustrationstoleranz liegt die Grundlage für viele spätere Verhaltensprobleme. Vom Alleinebleiben bis hin zu Leinenpöbeln ( Frust schlägt auch in Aggressionen um)

Zu der Hundeschule schweige ich lieber, aber achtet auf euer Gefühl, ob es passt.


Selbstverständlich beginnt in dem Alter die Erziehung. Individuell an den Welpen angepasst. Dabei stehen jedoch soziale Bindungselemente, Grenzen setzen und Sozial- und Umweltsicherheit im Vordergrund.
Hierzu sollte der Hundehalter auch in der Welpenschule angeleitet werden.

Reine Spielstunden, damit der Welpe sich sozialisieren kann, am besten mit der Einstellung: die machen das unter sich aus, schaffen eher Verhaltensprobleme.

Ein anderer Kardinalfehler ist dem Hund am Anfang keine Grenzen zu setzen und damit erst später anzufangen. Dies ist dem Hund unverständlich. Der viel einfachere Weg ist es dem Hund /Welpen am Anfang engere Grenzen zu setzen und den Freiraum, angepasst am Erziehungsstand, im Laufe der Zeit zu vergrößern.

Gruss älse
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #26
Bubuka, diesmal in aller Kürze, weil du es sowieso ignorieren wirst: Reiß dich zusammen, verkneif dir den Spott und diskutier auf normalem Wege. Hättest du gleich richtig gelesen oder einfach nachgefragt und dich höflicher ausgedrückt, hätten wir uns die ganze Diskussion hier schenken können. Wie schön wäre es, wenn du das auch nur einmal tun würdest *seufz*.

Und was den Rest angeht kommen wir jetzt erst einmal wieder runter und warten, bis die TE sich meldet. Sie hat denke ich nun die verschiedenen Ansätze gehört und kann sich eine Meinung bilden.

Älse, vielen Dank für den schönen Beitrag und die nette Erklärung, das ist für mich ein passendes Schlusswort, das zumindest auch mit was anderem als »ich hatte schon Hunde« begründet wurde :clap:.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #27
@ : Wenn ich Deine Beiträge hier lese bekomme ich Kopfschmerzen .
Mehr werde ich dazu nicht schreiben .
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #28
@ : Wenn ich Deine Beiträge hier lese bekomme ich Kopfschmerzen .
Mehr werde ich dazu nicht schreiben .

Und ich bekomme Bauchschmerzen, wenn ich manche Ratschläge zum Umgang mit Welpen hier lese.

Die einzige, die offensichtlich Hundeverstand hat, ist Suno.

Der Anfangsbeitrag von Picco:
Mein Welpe bellt immer, wenn er was möchte. Morgens z.B. bellt er, wenn er sein Futter noch nicht bekommt. Gerade eben auch, er darf für die Hundeschule kein Futter zuvor bekommen, was ich schon ziemlich hart finde.. (fast 2 Stunden ohne) Er bellt uns dann immer an, wenn wir uns dann was zu essen machen in der Küche.

Das einzige "Problem" ist hier, dass der Welpe sein Futter nicht bekommt, obwohl er hungrig ist. Da stellt sich die Frage, warum man den Welpen nicht füttert.

Für Welpen im Wachstum ist Hunger sehr schlimm. Ein Welpe erklärt, dass er Hunger hat, in Hundesprache - nämlich er bellt.

Wie sonst kann ein Hund sich ausdrücken? Soll er einen Brief schreiben oder die Menschensprache lernen?

Wenn er selbst nichts zu fressen bekommt (wegen der Hundeschule), die Menschen aber frühstücken, dann möchte er auch etwas abbekommen. Das ist ganz einfach.

Anstatt den Welpen einfach zu füttern, wird der Welpe ins andere Zimmer verfrachtet, in die Box gesperrt usw. Das ist für ein soziales Lebewesen eine harte Strafe und kann zu extremer Unsicherheit führen.

Einen Hund im Haus oder draußen oder beides zu ignorieren oder gar auszusperren - über einen Zeitraum der länger ist als max. 5 Minuten - ist eine der schlimmesten Strafen, die man einem Hund antun kann, denn diese soziale Isolation ist in einem Rudel die Todesstrafe




dreht er nach dem Gassigehen in der Wohnung auf und bellt (fordert zum spielen auf).

Auch das ist typisch für Welpen, dass sie mit Bellen zum Spielen auffordern.
Ein Welpe kann sich nur wie ein Welpe verhalten. Er weiss nichts davon, dass man in einer Mietwohnung ruhig sein muss.

Wenn Welpen ausreichend gespielt haben, dann werden ihre Spiele auch ruhiger.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was ist besser, wenn man mit einem Selbstbewussten Welpen etwas Unterordnung=Beschäftigung betreibt und er dafür später Freilauf usw. genießen kann
oder wenn man seinen Welpen verhätschelt und man ihn später mal nicht von der Leine lassen kann, ihn nicht mit anderen Hunden spielen lassen kann, ihn nicht mit zum Essen im Biergarten nehmen kann?
Denn Selbstbewusste Hunde neigen auch dazu ihre eigenen Wege zu gehen also weg zu laufen im Freilauf.

Deena, ich habe Welpen gehabt, die vom Wesen zurückhaltend sind, Welpen, die selbstbewusst und souverän vom Charakter sind usw.

Die Welpen wurden nicht verhätschelt, sondern durften einfach Welpe sein.

Die Welpen sind ohne Unterordnung oder Erziehung von Anfang an ohne Leine gelaufen. Das ist auch in der Pubertät und im Erwachsenenalter so geblieben.
Ich habe in meinem ganzen Leben keine Schleppleine gebraucht oder eine Leberwursttube beim Spazierengehen dabei gehabt.

Auch wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst: Das Folgen beim Spaziergehen und das Herankommen, wenn man ruft, das machen Hunde ohne Erziehung, wenn sie eine gute Bindung haben.
Das hat etwas mit der genetischen Veranlagung zu tun, weil Hunde einfach Rudeltiere sind.

Nur wenn die gute Bindung fehlt, muss man dies mühsam trainieren.
Wenn ein Hund wegläuft und eigene Wege geht, fehlt einfach die Bindung.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #29
So, und jetzt ein letztes Mal: Wartet, bis Picco sich wieder meldet, alles weitere, wo sich hier nur im Kreis dreht oder nichts zum Thema beiträgt wird gelöscht.

Picco, vielleicht äußerst du dich mal zu den ganzen Anregungen hier?
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #30
So, und jetzt ein letztes Mal: Wartet, bis Picco sich wieder meldet, alles weitere, wo sich hier nur im Kreis dreht oder nichts zum Thema beiträgt wird gelöscht.

Versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Das ist doch ein Diskussionsforum. Und nur weil Picco sich nicht äussert, ist es doch trotzdem Interessant, die verschiedenen Ansätze und Meinungen zu lesen. Was wenn Picco nichts mehr schreibt? Darf dann keiner mehr seine Meinung dazu schreiben?
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #31
Bubuka, diesmal in aller Kürze, weil du es sowieso ignorieren wirst: Reiß dich zusammen, verkneif dir den Spott und diskutier auf normalem Wege. Hättest du gleich richtig gelesen oder einfach nachgefragt und dich höflicher ausgedrückt, hätten wir uns die ganze Diskussion hier schenken können. Wie schön wäre es, wenn du das auch nur einmal tun würdest *seufz*.

Nur mal ganz nebenbei: Lies mal, bei wem die Ironie in den Beiträgen angefangen hat.

Weisst Du, wodurch die Diskussion angefacht wurde?

Wichtig, damit er es sich abgewöhnt ist einfach Konsequenz. Er darf niemals ein Erfolgserlebnis haben. Also solange er bellt bekommt er kein Futter und fertig :D Ansonsten lernt er nur, dass er nur lange genug bellen muss um zu bekommen was er will

Es geht hier um einen 10 Wochen alten Welpen, der nicht gefüttert wurde wegen der Hundeschule. Dass bei solch einer Aussage so wenig Widerspruch kommt, ist schon schlimm genug.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #32
Aaaaalso... immer langsam mit den jungen Pferden.;)
Habe mir gerade alles erst einmal durchgelesen und kann von jedem etwas übernehmen.
Mein Welpe ist jetzt 15 Wochen alt, ist kein durchgedrehter, unter- oder überforderter Welpe. Er ist einfach ein Welpe, der welpentypisch seine 5 Minuten hat. Da dreht er auf, meistens hat er seine 5 Minuten immer total unpassend wenn wir gerade keine Zeit haben. Er wird dann z.B. durch seinen Plüschball oder andere Sachen hochgepusht, wenn der Ball z.B. plötzlich rollt (sein Schwänzchen hat den angetickt und er hats nicht bemerkt) freut er sich einen Ast ab und macht Remmi-Demmi. Das ist ja auch nicht schlimm...

Der Welpe bekommt morgens immer was zu futtern nach dem Aufstehen, klar, er hat hunger, wenn er hunger hat, bekommt er halt was. Hier fordert er aber auch das andere (unser) Essen ein, OBWOHL er satt ist. Ich muss dabei sagen, das er ziemlich verfressen ist, er frisst alles und jeden.. draußen muss ich auch immer aufpassen wo er langläuft, er nimmt einfach alles mit.
Chester geht auch nicht die Welt entdecken, klar, macht er schon, aber er bleibt immer in der Nähe von uns. Er hört auch, wenn wir ihn rufen. "Unterordnung" in dem Sinne gibt es bei uns nicht wirklich, wir machen das alles auf spielerische Art:
er soll, bevor er sein Essen essen darf, kurz Sitz machen. Das macht er auch immer, erst dann wird sein Napf runtergestellt und wir kraulen ihn kurz. Wir sagen dann "ok" (Abbruchssignal hier jetzt für das Sitz, wird aber als allgemeines Abbruchssignal verwendet) meistens nach 2 Sekunden und lassen ihn dann los zum essen. Das wars dann aber auch. Wir wollen halt nur nicht, das er wie wild auf den Napf springt (hat er am Anfang gemacht). Er setzt sich jetzt auch immer hin, wenn er was bekommt. So haben wir uns das auch gedacht.

Zur Küche:
wir mussten ihn "aussperren" da wir allesamt Essen gemacht haben und der heiße Backofen an war und auf gemacht werden musste. Er konnte da nicht rumwuseln und vor sich hin bellen, das war zu gefährlich für ihn.

Zu den "Tricks":
wir machen die immer ab und an mal so nebenbei. Sitz ging ganz gut wegen dem Essen hinstellen, hinterher kam Platz dazu. In der Hinsicht überfordern wir ihn überhaupt nicht, er hat Spaß daran und er bekommt Leckerchen fürs Arbeiten. In der Hundeschule arbeitet er NICHT (wurde ja gesagt), wir unterstützen ihn nur positiv. Auch beim spielen bekommt er, wenn er sich richtig verhält, Leckerlie (bzw. sein normales Futter). Wenn er seine Angst überwindet und über einen Holzboden oder sowas läuft, bekommt er auch sein Essen. Diese Hundeschule arbeitet nicht!

Ich finde nicht, das ein Welpe verstört wird durch ermahnen bzw nein sagen, Schimpfe, was auch immer. Ich schimpfe NIEMALS mit meinem Welpen, ich zeige ihm, das sein Verhalten doof war und zeige ihm stattdessen, was er tun soll. Er durfte z.B. von Anfang an NIE an den Frettchenkäfig ran, gucken ist erlaubt, aber er hat die angebellt (zum Spielen animiert) an den Käfig geknabbert usw. Da MUSS ein Welpe einfach sofort lernen, dass das nicht ok ist. Eine Schonfrist gibt es da nicht.
Ein Menschenbaby darf schließlich auch nicht mit dem Messer von Papa spielen, weil es ein Baby ist.
Vorallem Wolfsspitze reagieren mit Härte stur und ablehnend. Ich werde niemals laut, schreie ihn nie an, ich sage nur deutlich aber ruhig "nein" und er lässt es. Er versteht auch ohne rumgenörgel was er darf und was nicht. Das sollte alles nur angemessen für Welpen sein, Spiel und Spaß stehen bei uns an oberster Stelle.

Die obersten Prioritäten und auch die einzigen, die er bei uns hat, ist, NICHT an den Frettchenkäfig und NICHT bellen. Das ist, finde ich, für einen Welpen angemessen und auch verständlich, oder? Mit dem bellen muss man, wie auch bei dem Käfig, von Anfang an "durchgreifen". Wenn sein liebliches Stimmchen zu einem lautem WUFF wird, kommt der Haushälter viel schneller zu uns als wir gucken können.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #33
Hier fordert er aber auch das andere (unser) Essen ein, OBWOHL er satt ist.

Hat er genug auf den Rippen?
In den Wachstumsphasen muss man auch mal die Futtermenge erhöhen.

Meine Welpen waren ruhig, wenn sie satt waren. Darum wundert mich das Verhalten.

Du hast Deinen ersten Beitrag anders formuliert. Dann entstehen halt Missverständnisse.

Morgens z.B. bellt er, wenn er sein Futter noch nicht bekommt.

Das z. B. ist völlig logisch, ein Welpe kann noch nicht lange warten, wenn er hungrig ist.

Genauso solltest Du ihn vor der Welpenschule füttern.
Eine Magendrehung beim Welpen gibt es nicht.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #34
Ohne jetzt konkret auf alle bisher angesprochenen Punkte einzugehen.

Picco, dein Vorgehen würde ich wie du es bisher beschreibst eig. als recht passend einstufen was das Setzen von Grenzen etc. betrifft.

Und ich mach mich jetzt mal ganz doll unbeliebt:
Welpen dürfen durchaus mal Hunger haben.

Hunde haben immer Hunger.
Das liegt in ihrer Natur als Beutegreifer- Gib einem Raubtier die Möglichkeit zu fressen und es wird sie nutzen.
Das "Mäkeln" vieler Hunde entsteht eher durch die Gewissheit, dass sowieso später etwas im Napf ist.

Allerdings möge man mir einen Hund zeigen, der auf der Straße lebt und Futter von sich weist- nachdem er meinetwegen "ausreichend" gefüttert wurde.

Orientieren wir uns mal kurz daran, dass die Welpen von Wild-Caniden keinen pünktlichen Lieferservice für Futter haben, finde ich persönlich es nicht dramatisch, wenn sich Fütterungszeiten mal verschieben.
Der Gedanke "Das ist jetzt aber gemein dem Hund was vor zu essen" ist extrem vermenschlichend.
Selbst der rangniedrigste Wildcanide darf behalten, was er bereits in seinem Fang hat...Aber wir sollen unser Essen rausrücken, wenn Welpi ein bisschen bellt?
Bringt ein wenig Unklarheit in die Struktur von "mein" und "dein".

Off-Topic
Wobei ich mal direkt dazu sage: Mein Hund bekommt durchaus mal den Rand meiner Pizza...Wenn ich das will. Will ich das selber essen, guckt er halt in die Röhre.


Und Drauffüttern bei Welpen...Ne.
"Babyspeck" sei im wirklichen jungen Alter mal ausgeklammert, aber ab dem Junghundealter sollte ein Welpe schlank sein und bleiben bis er ausgewachsen ist.
Rippen nicht direkt sichtbar, aber fühlbar, wenn man drüberstreicht- dann passt das.

Bubuka, dass deine Welpen "ruhig" waren, wenn sie "satt" waren wundert mich übrigens nicht.
Ein Welpe, der sich wirklich satt fressen darf ist einfach so kugelrund gefuttert, dass der erstmal alle Energien zum Verdauen braucht.
Wir gehen schließlich auch nicht nach dem Weihnachtsessen eine Runde joggen.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #35
Off-Topic
Simone, es ging mir nicht um sachliche Beiträge oder Diskussionen, sondern um Gestichel, wie es nach meinem ersten Post noch kam. Das bringt keinen weiter und hat auch nichts mit Diskussion zu tun.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #36
Die Aussage, dass meine Welpen nach dem Futtern ruhig waren, bezieht sich darauf, dass sie nicht mehr gebellt haben, wenn ich gegessen habe.

Ansonsten sind die nach jeder Mahlzeit, wie neu aufgetankt und toben richtig los.

Zu meiner Aussage: Genug auf den Rippen haben.
Damit meine ich keine Speckschicht. Auch ein schlanker Hund sollte etwas über den Rippen haben, sonst könnte man auf diesen Klavier spielen.

Es ist oft so, dass Hunde mit dichtem Fell viel zu dünn sind, weil man sie darunter nicht nackig sieht. Wenn die Hunde dann gebadet haben, sind die Hundebesitzer ganz erschrocken, weil der Hund unter dem Fell nur Haut und Knochen ist.

Darum sollte das ein Hinweis sein.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #37
Zu meiner Aussage: Genug auf den Rippen haben.
Damit meine ich keine Speckschicht. Auch ein schlanker Hund sollte etwas über den Rippen haben, sonst könnte man auf diesen Klavier spielen.

Es ist oft so, dass Hunde mit dichtem Fell viel zu dünn sind, weil man sie darunter nicht nackig sieht. Wenn die Hunde dann gebadet haben, sind die Hundebesitzer ganz erschrocken, weil der Hund unter dem Fell nur Haut und Knochen ist.

Darum sollte das ein Hinweis sein.

Dann wäre es auf jeden Fall hilfreich dies auch genau so zu schreiben:)
Für jmd., der das nämlich nicht unbedingt weiß liest es sich einfach nach: Dein Hund bellt? Dann gib´ihm mehr zu fressen!
[VERSTECK]Wenn das funktionieren würde, wäre Liam kugelrund:mrgreen:[/VERSTECK]
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #38
ich finde der Vergleich zwischen einem Baby/Kleinkind und einem 10 Wochen alten Welpen hinkt ziemlich (vor allem da er ja auch schon älter ist). Klar ist ein welpe noch ein Kind und sollte als solches behandelt werden, aber der Unterschied zwischen einem Baby und einem 8jährigen zum Beispiel ist ja auch schonmal enorm.

Spitze sind ziemlich verfressen so viel ich weiß, das heißt sie haben immer hunger, egal ob sie grade was hatten und was nicht und neigen dazu eher mal ein paar Gramm zu viel auf den Rippen zu haben.
so geht es uns mit unserer Trixie auch (Schäfer-Beagle-Mix) Die inhaliert alles was sie kriegen kann und ist immer kurz davor zu verhungern.

Es macht doch keinen Sinn, dass er sich jetzt ne speckschicht anfuttert, die er später dann wieder mühsam los werden soll.

Ich finde auch, dass Picco das bisher ganz gut handhabt. Der kleine wird gefordert, lernt Grenzen kennen und darf trotzdem noch Kind sein.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #39
Es macht doch keinen Sinn, dass er sich jetzt ne speckschicht anfuttert, die er später dann wieder mühsam los werden soll.

Das hasse ich an Foren, dass Beiträge verdreht und entstellt werden.
Vielleicht liest du mal richtig.
 
  • Welpe bellt wenn er was möchte Beitrag #40
Eine Magendrehung beim Welpen gibt es nicht.
Gibt es dazu einen Beleg? Das würde mich interessieren, ob das mit Größe, Wachstum oder den Bändern zu tun hat.

In den Wachstumsphasen muss man auch mal die Futtermenge erhöhen.
Dazu ein Tipp, Picco: Du fütterst Fertigfutter? Rechne mal aus, wie viel Prozent des Körpergewichtes dort empfohlen werden. Beim adulten Hund geht man beim Barf von 2-3% aus, beim Welpen von 4-5%. Das lässt sich zwar nicht genau auf Fertigfutter übertragen, aber dann hast du einen Anhaltspunkt. Und im Zahnwechsel steigt der Bedarf übrigens noch ein Stückchen, besonders der an Kalzium (der verdoppelt sich sogar).

Das hasse ich an Foren, dass Beiträge verdreht und entstellt werden.
Vielleicht liest du mal richtig.
Bubuka, deinem vorherigen Beitrag nach kam das Missverständnis zu stande, vielleicht drückst du dich in Zukunft einfach mal klarer aus? ;) Du kritisierst andere ja auch dafür, dass sie sich angeblich nicht verständlich ausdrücken.
 
Thema:

Welpe bellt wenn er was möchte

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