Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter

Diskutiere Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo .. Ich bin neu hier und seit einem Jahr ziemlich verzweifelt ich habe 2 Hunde beides Mischlingsrüden und kniehoch einer 4 der andere...
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Bernadette77

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Hallo .. Ich bin neu hier und seit einem Jahr ziemlich verzweifelt

ich habe 2 Hunde beides Mischlingsrüden und kniehoch einer 4 der andere höchstwahrscheinlich 5.
zur Erläuterung der jüngere von beiden ist mein hund der andere ein Pflingling den ich eigentlich gern behalten würde.
ich liebe alle beide aber sie HASSEN sich. Ich weis nicht warum und wieso aber sie rasten öfters einfach aus. Sie beißen sich richtig heftig bis sie blutig sind und ich weiß mir keinen Rat mehr ..
Ich wohne in einem Haus mit Garten. Wenn beide Hunde drinnen sind und wir (mein Freund und ich) fangen Sie schon ohne ersichtlichen Grund an zu knurren wenn man sie einen Moment aus den Augen lässt und mit einem Moment meine ich max 1 min. Wenn wir draußen sind, egal ob im Garten beim spazieren oder wenn sie gemeinsam ausbüchsen, sie bleiben zusammen wie beste freunde und stellen auch Blödsinn miteinander an. Wir haben auch schon eine Trainerin besucht welche gemeint hat dass mein eigener Hund nicht damit klar kommt, dass die Hunde bei uns "aus und ein gehen". Nun haben wir unseren jetzigen Pflegling schon über ein Jahr und es wird nicht besser.
ich füttere meinen Hund als erster, er wird zuerst angeleint und sie müssen abwechselnd getrennt von uns schlafen weil wir sie nicht gemeinsam in einen Raum lassen können. Wenn ich mit ihnen trainiere können sie auch nebeneinander liegen ohne dass es irgendein böses Anzeichen gibt ja sogar fast aufeinander. Aber wenn sie mal wütend sind dann geht es richtig ab. Erst heute , ich kann nicht schlafen weil ich nicht mehr weiter weis, haben sie sich so in den Haaren gehabt, dass ich sie durch nichts trennen konnte, kein Wasser über kopf, keinen konnte ich wegziehen, keine rinderohren nein einfach nichts... Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.. Kann mir einer helfen .. Mir sagen was ich noch probieren kann.. Das Leben jetzt ist keine Lösung weder für Mensch noch für Hund. Ich glaube nicht, dass sie jemals aufhören würden zu streiten, wenn sie ineinander verbissen sind, und ich sie nicht irgendwie versuche auseinander zu reisen. Bitte helft mir!!!
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #2
Hey,

das klingt wirklich nicht schön.

Wie ist denn der Tagesablauf der Hunde?
Wie verhaltet ihr euch ganz allgemein gegenüber den Hunde?
Liegt Spielzeug/Futter offen herum?
Gibt es Kontrolltendenzen der Hunde euch gegenüber? (Soll heißen: "Streiten" sie sich um eure Aufmerksamkeit?)

ich füttere meinen Hund als erster, er wird zuerst angeleint und sie müssen abwechselnd getrennt von uns schlafen weil wir sie nicht gemeinsam in einen Raum lassen können.

Warum?
Ist 100% klar wie die Rangordnung der Beiden aussieht?
Wenn ihr das nicht auf jeden Fall ganz klar wisst kann es mehr als fatal sein, wenn ihr permanent den rangniedrigen Hund bestärkt.

Sind die Hunde kastriert?

Was ist damit gemeint, dass Hunde bei euch "ein und aus" gehen?

Was für Maßnahmen hat euch die Trainerin empfohlen?
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #3
Also unser Tagesablauf sieht so aus, ich stehe auf lasse den Hund der getrennt von mir schläft in den garten , frühstücke, lass den anderen hinaus. Dann gehen wir mal spazieren. Meistens bin ich dann unterwegs und lasse einen im garten den anderen drinnen. Wenn ich heim komme werde beide wieder getauscht, Abend gegessen und mit den Hunden dann wieder gemeinsam raus. Zwischendurch übe ich jetzt wieder vermehrt verschiedne Kommandos damit ihnen ja nicht langweilig wird und ich denke wenn sie gemeinsam mit mir üben sie sich dann vl besser verstehen.


Wir verhalten uns sehr ruhig gegenüber den Hunden. Bei uns gibt es keine Schläge und eigentlich sind wir auch ganz ruhig. Sicher unterbewusst ist immer die Angst da, dass wenn sie sich begegnen es gleich wieder blutig wird. Das spüren die zwei sicher. Ich muss gestehen, Martin Rütter würde mich schimpfen weil ich meine Hunde wie Babys behandle und mit ihnen andauernd rede. Mein Freund ist eher desinteressiert. Mal einmal kurz am Kopf streicheln und das wars dann auch schon mit streicheleinheiten von ihm aus.


Für Spielzeug interessiert sich keiner von beiden. Und Essen steht bei uns immer rum. War aber noch nie ein streitgrund. Sie können auch nebeneinander essen.


ich denke schon wenn wir drinnen sind, dass sie sich um meine Aufmerksamkeit streiten, deshalb sperre ich sie auseinander. Aber so wie heute, waren beide nur einen kurzen Moment gemeinsam (ich habe nur nudelwasser aufgesetzt) und es flogen die fetzten.


Ich muss ehrlich gestehen ich bin mir nicht sicher wer von beiden ranghöher ist zumindest nicht 100%ig. Mein Pflegling tritt aber öfters den Rückzug an wenn mein Hund kommt und beispielsweise auf das Körbchen Will auf dem mein Pflegling liegt. Andererseits kommt es auch mal (wirklich ganz selten) vor, dass mein Pflegling mal seinen Futternapf durch ein kurzes Knurren verteidigt (mir ist bewusst dass das im Widerspruch zu dem oben genannten steht, aber zu 99% können sie nebeneinander essen)

einer meiner Hunde ist kastriert. Mein Hund. Der andere nicht. Ich hoffte , dass es besser wird mit seiner Aggressivität aber war wohl nichts. (Ich habe mich vorher darüber informiert und bin eigentlich voll dagegen, aber ich war und bin so verzweifelt, dass ich alles versuchen würde) Der Pflegling verträgt sich nämlich sonst super mit anderen Hunden beim spazieren gehen, mein hund ist, wie ich ihn nenne, eine oberzicke. Wenn ihn ein anderer Hund zum Spielen auffordert kann es schon mal sein, dass er kurz mal in die Richtung schnappt und zeigt ich will dass nicht. Er ist halt lieber für sich beim spazieren gehen.
Nachdem ich bei der Trainerin war muss ich gestehen, war ich nicht viel schlauer. Sie hat mir gesagt dass mein Hund immer der erste bei allem sein muss um die Rangordnung festzulegen. Sie meinte auch, dass wir nicht immer neue Hunde aufnehmen sollen da meiner das vl psychisch nicht verträgt und Verlustängste entwickelt. Nun haben wir uns daran gehalten. Mein Hund bekommt alles zu erst. Wir nehmen keine pflegehunde mehr auf und der jetzige pflegehund lebt seit über einem Jahr bei uns.
Ja mehr hat sie dazu nicht gesagt .. Konnte sie ja auch nicht, da wir auf ihrem hundplatz waren und wie gesagt, draußen rennen sie miteinander und mögen sich. Die Trainerin glaubte uns, wie ich denke, kein Wort.

Ich würde mir wirklich gern wieder einen Trainer nehmen nur bin ich Studentin und hab's auch nicht so dicke. Und man weiß ja nie wann die zwei mal wieder ausrasten also auch wenn ich jemanden zu mir nach Hause bestellen würde glaube ich nicht, dass dieser uns mehr sagen wird bzw. habe ich Angst vor der gleichen Antwort und wieder ein kleines Vermögen weniger in der Tasche. Und abgesehen davon verstehen sich die zwei besser wenn besuch da ist und ich will auch keine solche Situation wie heut provozieren. :/
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #4
Mh.

Ganz ehrlich: Der Rat der Trainerin ist...kontraproduktiv.
Die Rangordnung zwischen den Hunden KANN nicht von außen vorgegeben werden.
Es ist stark vermenschlichendes Verhalten bestimmen zu wollen welcher der Hunde ranghöher ist.

Persönlich würde ich dazu übergehen beide relativ gleich zu behandeln außer es sollte sich ganz klar und wirklich zu 100% herausstellen wer von beiden ranghöher ist.
Das zu beurteilen ist aber nicht einfach.

Was ich machen würde (was nicht heißen soll, dass es das Non-plus-Ultra ist):

Ich würde mit beiden ein intensives Maulkorbtraining machen und die "Sperre" aufheben.
Die aktuelle Situation klingt so als würden Spannungen permanent aufgebaut durch die Trennungen etc. und sich dann bei Gelegenheit entladen.
Mit Maulkorb können sich die beiden nicht ernsthaft verletzen und vor allen Dingen: Sie können DICH nicht verletzen, wenn du sie trennen willst.

Ist natürlich unschön, wenn die beiden erstmal damit rumrennen müssen, aber ganz ehrlich: Lieber so als ernsthafte Verletzungen und dieser extreme Stress durch ständiges Trennen, Hin- und Hertauschen etc.

Was auch noch wichtig wäre: DU bestimmst wann du mit wem Kontakt hast.
Soll heißen, dass DU diejenige bist, die erlaubt wer von beiden sich dir nähert oder ob sie sich dir beide nähern etc.
Damit will ich nicht sagen, dass du die Hunde jetzt ständig von dir weisen sollst, aber sie sollen wissen, dass nicht sie untereinander klären müssen wer wann mit dir interagiert, sondern, dass du das regelst.
Hier ist das Stichwort Ressourcenverwaltung- die Ressource ist deine Aufmerksamkeit und Zuwendung.
"Eifersucht" im klassischen Sinne kennen Hunde nämlich nicht.

Das hinzubekommen ist jedoch bei so festgefahrenen Problemen nicht einfach.

Ich würde schauen, dass du wirklich nochmal einen Trainer suchst.
Dieser sollte gewaltfrei und ganz wichtig bei dir zuhause arbeiten.

Im Hunde-Bereich ist übrigens auch ein Thema angepinnt woran man einen guten Trainer erkennt.

Ich würde diese Situation nicht auf gut Glück versuchen zu lösen, sondern wirklich Hilfe suchen.
Hier können wir dir nur Tips geben, aber gerade solche Konstellationen können sehr...schwierig sein.

Kurz dazu warum ich nach der Kastration gefragt habe:
Kastrationen können den Effekt haben, dass der kastrierte Hund sehr unsicher wird.
Habt ihr jetzt versehentlich den ranghöheren Hund kastriert kommt das Gefüge massiv ins Wanken.
Aber das ist nur eine Möglichkeit, keine feststehende Tatsache. Es ist auch möglich, dass die Kastration nichts damit zu tun hat.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #5
Ich kann mich Miduriyuki nur anschließen.
1. Für beide Hunde Maulkorbtraining.
2. Beobachte beide Hunde um rauszufinden wer der Rang höhere Hund bei euch ist
3. Nach jeder Trennung werden die Hunde ihren Rang neu finden müssen, demzufolge ist es Kontraproduktiv wenn Du sie ständig trennst!
4. Du bestimmst wen Du wann streichelst und rufst die Hunde somit immer mal ab.
Für den Anfang würde ich beide gleichzeitig "beschmusen" einen rechts und einen links. Hast ja zwei Hände!
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #6
Kümmere dich nicht um die Rangordnung und behandle beide Hunde auch unabhängig davon. Und zwar gleich - keinen bevorzugen in keiner Situation.
Das ist nun meine persönliche Erfahrung in der Mehrundehaltung.
Die Rangordnung (soweit eine besteht) ist nur für die Hunde wichtig - sollte aber dich in keinster Weise beeinflussen.

Vll schenkt man beiden viel zu viel Aufmerksamkeit? Vll nur dem Problem?

ich schließe mich Midoriyuki mit diesem Satz an:
Die Rangordnung zwischen den Hunden KANN nicht von außen vorgegeben werden.


Was hast du denn schon genau unternommen, damit sich die beiden besser verstehen?

Kannst du keine Zeichen erkennen, bevor sie sich "kloppen"?
Sind das verschiedene Auslöser? Was ist vorher passiert?
Sind die beiden auch mal alleine? Trennt ihr sie dann? Oder klappt es dann miteinander?

Kann es denn auch mit einer gewissen "Erwartungshaltung" (das die beiden sich jetzt kloppen) eurer seits zusammenhängen (damit würdet ihr eine Spannung verbreiten und diese auf die Hunde übertragen)?

War denn schon mal ein Trainer bei euch zu Hause und hat sich das alles mal angeschaut?
Wenn nicht, würde ich es empfehlen. Oft reichen dazu nur 2-3 Stunden aus, damit er sich ein Bild machen und euch empfehlen kann, was ihr aus der Situation machen könnt und wo evtl. Fehler liegen...

Wichtig wäre ja nur, das er sieht, wie die beiden miteinander klar kommen - sie müssen ja gar nicht in der Zeit "streiten".
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #7
Mein Rat: einen Hund in Einzelhand vermitteln.

Ich habe das mit Hündinnen durch und führe heute noch 2 getrennt von den anderen, konnte die Situation durch Vermittlung weitestgehend entschärfen, die beiden werden auch vermittelt. Hündinnen sind gnadenlos und gehen bis zum Ende, Rüden, so sagt man, beißen sich nur oberflächlich, nur wenn ich Deine Situation lese, bin ich so gar nicht mehr überzeugt davon. Je öfter sie sich beißen, um so weniger bekommt man die auseinander, zuletzt hatte ich beide Köpfe unter der Wasserleitung, was die dominantere auch erst mal nicht gestört hat, kurz darauf hat sie das Wasser wohl doch gestört und sie nahm den Zahn aus dem Auge, was ich nun 2 Jahre bereits behandle. Wir hingen auch schon zu zwei Personen an den Tieren mit fast Null Erfolg, es ist harte Arbeit Tiere zu trennen.

Es liegt schlicht in den Hunden drin, da geht es um Rangordung, Dominanz, Fehlverhalten des Menschen und letztlich ist das wie beim Menschen, das man sich eigentlich nicht riechen kann, über all das sollte der Spaziergang und Fressen gemeinsam nicht hinwegtäuschen. Mit Beißkorb habe ich auch gearbeitet, nur irgendwann muss das Ding mal weg und ist auch keine Dauerlösung, denn das Problem für die Hunde bleibt, sobald das Ding wieder weg ist.

Was nun Dein Problem ist, kann man von hier aus schwer sagen, aber offenbar liegt es im Haus selbst, denn es gibt Hunde die fetzen sich draußen, aber z.B. im Haus nicht, und insofern kann ich erkennen, das Du und Dein Verhalten das Problem ist und möglicherweise viel verkehrt gemacht wird.
Insofern kannst Du es probieren, aber beiden muss erst mal klar gemacht werden, dass sie Hunde sind und Du der Boss, damit bleiben sie am Boden, keiner darf "erhöht" agieren, auf Bett oder Sofa und dann musst Du erst mal die Unterordnung beider überprüfen, ob das noch funktioniert. Die Rolle als Boss musst Du vermutlich neu erkämpfen, vornehmlich im Haus, sonst sind sie weiter zu sehr mit sich und dem beißen beschäftigt, es gibt für Hunde gewisse Regeln, die sie einzuhalten haben.

Ich fand dieses eigentlich recht hilfreich dazu:



Ist zwar für Terrier, aber gewaltfrei und wenn Du mal weiter googlest, kommt bestimmt noch mehr brauchbares, nur mal so als Fahrplan und Richtung.

Ansonsten siehe Tipp oben. Viel Erfolg.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #8
Dominanz ist immer nur situativ und kein Dauerzustand - auch schon lange überholt und wissenschaftlich bewiesen, das es genau so, wie im Link beschrieben nicht funktionieren kann. entspricht auch meiner persönlichen Erfahrung.


Ich halte es auch für ein Gerücht, das Hündinnen "gnadenlos und bis zum Ende gehen".
Das kommt immer auf den eigenen Führungsstil an.
Genau so, wie bei den Rüden.

Da halte ich einen Trainer vor Ort, der sich das Ganze anschaut, hilfreicher und dadurch kann sie mehr über evtl. Fehler, die im Hause gemacht werden erfahren.
Der Pflegehund könnte bis zur Vermittlung dann vll. auch bei ihr bleiben...
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #9
Dominanz ist immer nur situativ und kein Dauerzustand - auch schon lange überholt und wissenschaftlich bewiesen, das es genau so, wie im Link beschrieben nicht funktionieren kann. entspricht auch meiner persönlichen Erfahrung.

Das sehe ich und meine Erfahrungen aber ganz anders, und egal was Du machst es ist alles situativ, gerade bei mir habe ich die Hündinnen auf den Boden zurück gebracht, die waren beide nämlich zuvor in erhöhter Position, heute schauen die mich an, hören bevor die sich eine Beiß-Frechheit erlauben. Es waren damals meine Fehler und ich musste auch erst einmal die Gehorsamkeit wieder üben. Nur bevor ich mir einen teuren Trainer nehme, habe ich die Möglichkeit, in einer hochqualitativen Informationswelt wie das Internet, Hilfe zu holen. Im übrigen sind Gehorsamkeitsübungen, die Korrektur menschlicher Fehler immer aktuell, wenn nicht, dann gib mir bitte eine Quelle.

Ich halte es auch für ein Gerücht, das Hündinnen "gnadenlos und bis zum Ende gehen".
Das kommt immer auf den eigenen Führungsstil an.
Genau so, wie bei den Rüden.

Meine Erfahrungen haben gezeigt, und ich weiß heute nicht mehr wie viel Blut ich aus den Fellen heraus gewaschen habe, das die überlegene Hündin
erst aufhört, wenn es am Maul bei ihr nicht mehr "wackelt" und sehr viel Ruhe und Stille am Maul eingekehrt ist. Das ist amtlich, und dann kommt es nicht unbedingt auf den Führungsstil an, sondern liegt in der Linie bedingt, die bei mir z.B. schwedische Herkunft hat. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Rüden sind nicht so gnadenlos und beißen sich eher oberflächlich, nur darauf ankommen würde ich es nicht lassen.

Persönlich würde ich gleich an ein schönes Plätzchen vermitteln, denn langfristig ist es auch für die Tiere nervenaufreibend, auch wenn es weh tut, es ist besser so, denn weder Trainer noch eigene Bemühungen sind ein Garant. Ich gehe davon aus, dass das nichts wird und liege damit zu 99,9% richtig, ich kenne die Situation nur allzu gut, selbst meine beide gemäßigten Damen können heute immer noch nicht mit den anderen zusammen geführt werden, sie ertragen nun mal nur eigene Familie, keine Fremdlinien, das ist nun mal so.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #10
Was hast du denn schon genau unternommen, damit sich die beiden besser verstehen?

Kannst du keine Zeichen erkennen, bevor sie sich "kloppen"?
Sind das verschiedene Auslöser? Was ist vorher passiert?
Sind die beiden auch mal alleine? Trennt ihr sie dann? Oder klappt es dann miteinander?

Kann es denn auch mit einer gewissen "Erwartungshaltung" (das die beiden sich jetzt kloppen) eurer seits zusammenhängen (damit würdet ihr eine Spannung verbreiten und diese auf die Hunde übertragen)?

War denn schon mal ein Trainer bei euch zu Hause und hat sich das alles mal angeschaut?
Wenn nicht, würde ich es empfehlen. Oft reichen dazu nur 2-3 Stunden aus, damit er sich ein Bild machen und euch empfehlen kann, was ihr aus der Situation machen könnt und wo evtl. Fehler liegen...

Wichtig wäre ja nur, das er sieht, wie die beiden miteinander klar kommen - sie müssen ja gar nicht in der Zeit "streiten".

erstmal möchte ich euch allen danken... das ist wirklich so nett dass ihr euch meiner annehmt

ich kann schon vorher erkennen wenn sie sich gegenseitig hochpushen. Es fängt an mit Haare aufstellen langsames herumschleichen und einer von beiden knurrt. In diesem Moment spreche ich dann auch nett mit ihnen oder lenke sie ab, um sie anschließend wieder zu trennen. :/

Ich kann nicht sagen was die Auslöser sind. Ich weiß es wirklich nicht. So wie gestern zum Beispiel.. Es ging innerhalb vom Sekunden, dass sie sie sich verbissen hatten. und wenn das passiert hilft kein Wasser oder sonst was. Da hilft nur einen loszureißen und hoffen dass irgendeiner kurz los lässt.
Meine Vermutung ist, dass die beiden Abstand brauchen. Sich nicht zu nah nebeneinander aufhalten wollen.

Anfangs waren die beiden immer alleine im Garten. War auch sehr lange kein Problem. Bis ich einmal nach Hause kam und meinen Hund so zerbissen vor fand dass er sich drei Tage von seinem Körbchen nicht mehr rührte. :/

ich habe es schon einmal kurz mit dem beiskorb versucht. Muss aber sagen, dass es eine Idee von mir war und nachdem sie sich auch mit dem Ding angeknurrt haben hab ich es gelassen und wieder getrennt. Weil es wie gesagt nur eine Idee von mir hat und ich nicht dachte, dass das etwas bringt.Aber wenn ihr mir sagt, dass das eine gute Methode sein kann, dann werde ich das mal längere zeit probieren. Aber soll ich das gleich machen? Oder soll ich warten bis beide wieder halbwegs auf den Beinen sind?

Sollte das auch nicht helfen werde ich dann sofort einen Trainer suchen der mir hoffentlich helfen kann. Ich möchte keinen von beiden hergeben. Darüber will ich erst nachdenken wenn ich alles versucht habe.
Ich danke euch vielmals und werde mir jetzt wieder meine chefposition zurückerkämpfen gehen ;) soll heißen keine Couch kein Bett nur Aufmerksamkeit bekommen wenn ich das möchte. Danke danke danke.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #11
Hey,

Fiestas Erfahrung kann ich mich im Übrigen anschließen: Hündinnen sind schlicht und ergreifend genetisch/evolutionär prädispositioniert Beschädigungsverhalten bis zum Ende durchzuführen.
Muss nicht so sein, sieht man allerdings häufiger bei Hündinnen.

Ist für dieses Thema ja nun aber nicht relevant:)

In dem Moment in dem du das erkennst und ihnen gut zuredest bestätigst du das Verhalten.
Das würde ich lassen- beobachten ja und wenn du es siehst auch trennen, aber wortlos und ohne weiteren Kommentar deinerseits.
Hunde können nicht unterscheiden, dass das beruhigende Einreden mal als Lob und mal als Beschwichtigung gemeint ist;)

Das Problem wird vermutlich sein, dass die Beiden einfach schon ein bestimmtes Verhaltensmuster verinnerlicht haben, das jetzt so schnell abläuft, inklusive Drohen etc., dass es für "Otto-Normalverbraucher" kaum noch zu sehen ist.
Das sehen in der Regel nur sehr, sehr hundeerfahrene Menschen, die wirklich Ahnung haben.

Das Maulkorbtraining würde ich jetzt schon anfangen.
Das wird bei Beiden etwas länge dauern. Der Maulkorb muss auf jeden Fall so sitzen, dass sie hecheln/trinken und fressen können und darf nicht einschneiden oder drücken, da sie ja länger damit herumlaufen müssen als nur mal für den TA (obwohl die Dinger auch da vernünftig sitzen müssen).
Ganz viel positiv besetzen mit ganz tollen Leckerchen usw. usf. und ihnen die Dinger so schmackhaft machen, dass sie sich schon freuen, wenn die drauf kommen, weil es dafür was tolles gibt.
Wäre sehr kontraproduktiv, wenn das Anlegen und Tragen des Maulkorbes noch mehr Stress in die Situation bringen würde.

Sie werden sich im Übrigen auch mit Maulkorb weiter fetzen- nur kann niemand verletzt werden und du kannst regulierend eingreifen ohne selbst gebissen zu werden oder etwas in der Art.
Das soll einfach die Situation entschärfen damit man überhaupt auch mal wieder halbwegs beruhigt in eine andere Richtung gucken kann.
Permanent Angst haben zu müssen, dass es doch wieder losgeht oder einer von beiden eine Tür aufbekommt...Das stresst enorm.
Und dieser Stress muss weg.
Nicht nur für die Hunde, sondern auch ganz speziell für dich.
Kenn das selbst zu Genüge, dass man da irgendwann wirklich auf dem Zahnfleisch geht, wenn man wirklich durchgehend in Hab-Acht-Stellung lebt.

Nochmal zum Rang: Es kann sinnvoll sein den ranghöheren zu bestärken um einfach ein ganz klares Gefälle zu schaffen. Aber dafür muss man wirklich wissen was man tut und sollte da nicht dran rumprobieren. Daher ist es durchaus sinnvoll zu wissen/zu vermuten wer ranghöher ist um auch bestimmte Verhaltensweisen einordnen zu können, aber im Endeffekt würde ich erstmal gleichwertig agieren.

Achte auch mal drauf, ob es noch andere Ressourcen gibt um die die beiden sich fetzen.
Das KANN schon eine bestimmte Liegeposition sein. Besonders beliebt sind da Positionen mit viel Überblick im Flur etc.

Zum Sofa-Verbot: Es macht Sinn Tabu-Bereiche einzuführen an denen du deine Ruhe haben und nicht gestört werden willst, aber ob das jetzt Sofa, Bett oder Küchenstuhl ist, ist recht egal.

Bei deinen Beiden würde ich aber vermutlich Sofa und Bett auch erstmal sein lassen einfach, weil das ein eng begrenzter Raum ist und dementsprechend auch Konfliktpotenzial bietet.

Wie gesagt: Alles nur persönliche Einschätzungen einer Situation, die man kaum per Internet beurteilen kann.
Da muss wirklich jmd. draufgucken, der das vor Ort richtig einschätzen kann.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #12
Hallo,
es wurde schon ganz viel richtiges und wichtiges gesagt. Nur eines fehlt mir noch:

Zu dem ganzen Ranghöher etc: Wenn ein Rudel einen starken, bestimmenden Rudelführer hat. Der ganz klare und eindeutige Signale gibt - brauchen sich die anderen (in diesem Falle die zwei Hunde) gar nicht um eine weitere Führungsposition "kloppen".

Neben den vielen hilfreichen Tips hier, musst du unbedingt auf DEIN Verhalten achten und es womöglich ändern.

Interessant ist auch, daß die Zwei sich NICHT ums Fressen streiten - ja sogar nebeneinander fressen können. Also würden sie sich wie du geschrieben hast "Hassen" (was Hunde nicht tun) - oder besser wären sie sich absolut feindlich und unverträglich miteinander - würde vor allem das Fressen zu heftigen Kämpfen führen.

Ich denke du musst irgendwie ein bißchen Geld zusammen sparen und dir tatsächlich 2 oder 3 Mal einen gescheiten Trainer nach Hause kommen lassen - der Euch beobachtet und dir dann vor Ort , helfen kann.
Hunde sind totale Wiederholungstäter...wenn mal was im Kopf verankert ist dann braucht man viel Energie und Geduld und eine klare Linie das wieder raus zu bekommen.

Oft ist der erste Schritt dorthin das durchbrechen gewisser Rituale, Veränderung der angestammten Schlafplätze, neues Futterritual, andere Stimmlage...aber das sollte dir ein Trainer bestätigen.

Ich weiß, daß du Angst hast die zwei zusammen zu lassen - (auch etwas, das ein guter Rudelführer nicht haben sollte) - und , alleine wirst du das glaube ich nur sehr sehr schwer schaffen. Das Ding ist nämlich, daß dieses ständige Trennen und Zusammenführen euch alle drei Stresst.....Stress will abgebaut werden und schon gehts wieder los.

Du sagt auch du erkennst die Anzeichen , kurz bevor sie loslegen - sehr gut jedesmal, gehst du auf den Aggressor zu (also der der anfängt) - und das ist nicht unbedingt der der zuerst...knurrt oder fletscht , (auch daß sollte ein guter Trainer dir mal genau erklären) baust dich vor ihm auf und NEIN.Nimm ihm Platz und Raum machst ihm klar dass du der Ansager bist... - damit bringst du den Aggressor runter und zeigst nur durch Körpersprache, dem anderen, daß du dich kümmerst .....nur wie gesagt, du bist selbst so verunsichert, daß ich glaube es wird ohne echte Hilfe nicht funktionieren.

LG Suno
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #13
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #14
Huhu,

zum Thema wurde ja schon viel gesagt und viele gute Tipps gegeben, nur da Nörgelkopp die verlinkte Seite nochmal aufgreift möchte ich ein paar Worte dazu sagen: Ich habe nicht das Gefühl, dass die Übungen auf dieser Seite Satire sind. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich das gar nicht zum Lachen finde. Das klingt nach »täglich 20 Minuten üben und damit zum Rudelführer«, was ich für unmöglich halte. Der Rudelführer ist das immer und demonstriert das nicht anhand von Übungen. Ich würde meinen Hund nie – wenn auch sanft – in eine geknickte Haltung drücken, was soll das bringen? Mein Hund soll sich freuen und aufrichten, wenn ich ihn anfasse, nicht das Gegenteil tun. Und solche Sachen wie »der Hund muss sich hochheben lassen und das ist eine gute Dominanzübung« halte ich für ein Gerücht. Von einem 80kg-Rüden sagt auch keiner, dass er das zulassen muss. Ich bin froh, dass mein Hund sich beim TA auf den Tisch und von mir bei bedarf ins Auto heben lässt, mehr muss aber auch nicht sein und ich mache es sicher nicht als Übung. Es erfordert Vertrauen und Übung, dass der Hund das zulässt, ist m.E. aber selbst keine Übung.

Den Hund wegschubsen, nur weil er mit mir schmusen will, halte ich ebenfalls für völlig unnötig. Was soll das bringen? Mein Hund sucht Zuneigung bei mir und die soll ich ihm verwehren? Warum? Ich freue mich, wenn mein Hund kuscheln möchte und lobe ihn dafür, dass er zu mir kommt, dennoch folgt er.

Und eine Sache möchte ich besonders heraus greifen:
Am Ende eines jeden Spiels sind Sie derjenige, der den "umkämpften" Gegenstand besitzt.
Das widerspricht allem, was ich über Bestätigung nach Übungen oder im Spiel gelernt und angewendet habe. Sicher, wenns zum Auto zurück geht nehme ich irgendwann den Ball wieder, aber wenn ich zum Beispiel mit meinem Hund zerre, dann lasse ich ihn gewinnen, damit er ein Erfolgserlebnis hat.

Umgreifen Sie im Spiel hin und wieder die Schnauze Ihres Hundes. In Anlehnung an das wölfische sog. "Überbeißen" zeigen Sie so Ihre Dominanz.
Und hier weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll... 1. recht kurz und knapp: Ich bin kein Wolf, mein Hund ist kein Wolf, er weiß das und ich weiß das. 2. wäre der schönste Effekt davon vermutlich, das in einem so geschickten Moment zu machen, dass der Hund einem noch aus Versehen in den Finger schnappt, weil er sein Spielzeug will. 3. finde ich die Anwendung des Schnauzengriffes grundsätzlich grenzwertig, weil ich es für gefährlich halte, den Hund immer wieder auf diese steife, gezwungene und so »durchdachte« Art zu unterdrücken und damit ggf. Frust aufzubauen. Sicher fasse ich bzw. mein Freund meinem Hund beim Spielen mal auf die Schnauze – schlicht unabsichtlich oder wenn man mal um ein Spielzeug balgt. Mein Hund respektiert mich deshalb weder weniger noch mehr.

Wohin auch immer Sie Ihren Hund mitnehmen, Sie betreten zuerst sowohl fremdes als auch bekanntes Gelände, denn auch im Wolfsrudel marschiert der Anführer an der Spitze.
Das ist äußerst umstritten und inzwischen wurde bei Beobachtungen freier Wölfe eher gesehen, dass der Rudelführer in der Mitte läuft und die Junghunde drum herum springen.

Hin und wieder, wenn Ihr Hund liegt, sitzt oder steht, stellen Sie sich über ihn. Sie demonstrieren ihm damit nicht Ihre körperliche Länge, sondern vielmehr Ihre Größe, Ihre Überlegenheit.
Auch das ist für mich eher ein Test, ob schon Vertrauen besteht, als eine Übung. Für mich gehört keine Dominanz dazu, dass ich mich über einen Hund stellen oder beugen kann, sondern Vertrauen, dass ich ihm nichts tue, und auch ein Stück Gewöhnung, sodass das für ihn »normal« ist (wenn ich z.B. über ihn steige, wenn er im Flur liegt).

Ihre Dominanz können Sie auch bei den täglichen Mahlzeiten demonstrieren, indem Sie stets vor Ihrem Hund essen. Der Chef kriegt immer zuerst! Nehmen Sie sich die Freiheit hin und wieder mit dem Finger im Napf des Hundes herumzurühren, während dieser frißt. Ihr Hund lernt so zu begreifen, daß es für Sie keine Tabus gibt.
Besonders die Formulierung »für Sie gibt es keine Tabus« stört mich gerade sehr. Das klingt, als wäre mir der Hund in jeder Weise ausgeliefert und solche Vorstellungen mag ich gar nicht. Zum zuerst essen kann ich nur sagen: Wer Zeit und Lust hat, seine Mahlzeiten nach denen des Hundes zu richten und dann auch demonstrativ vor ihm zu essen, braucht ein Hobby (besonders wenn der Hund so wie meiner vier oder fünf Mal am Tag bekommt). Mit dem Finger im Hundefutter rühren hat schon bei so manchem Hund Futteraggression ausgelöst, der zuvor keine gezeigt hat. Ich frage mich aber auch, warum der Mensch immer gleich übertreiben muss. Ich kann meinem Hund auch das Futter hinstellen, einmal freundlich über seinen Kopf fahren und ihm einen guten Appetit wünschen. Dann habe ich ihn beim Fressen berührt und er weiß, dass ihm da nichts passiert, das sollte doch genügen. Außerdem ist diese Theorie nicht wirklich mit der Leckerliefütterung kombinierbar, dann müsste ich ja »ich eins, du eins« spielen oO.

Tut mir leid für den langen Einschub, aber da wir hier ja nicht alleine lesen und das sicher noch ein paar Hilfesuchende finden werden, wollte ich gerne ein paar Worte dazu gesagt haben. Jeder hat da sicher andere Ansichten und in der Hundeerziehung gibt es sowieso zig Methoden, von denen nur sehr, sehr wenige falsch sind und keine bei jedem Hund funktioniert. Ich wollte lediglich eine andere Seite aufzeigen und keine Grundsatzdiskussion beginnen ;).


@Bernadette: Ich drücke dir die Daumen, dass deine zwei sich zusammen raufen :D. Hab Geduld, dann bekommt ihr das auch hin!
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #15
@ Mischling

Danke, so sehe ich das auch und in über dreißig Jahren Hundehaltung, bei insgesamt 9 Hunden habe ich so einen Unfug noch nie zelebrieren müssen.
Im übrigen habe ich immer nur Hündinnen und noch nie derartige Probleme gehabt und habe auch noch nie herausgefunden, welcher der Hunde wo im Rang steht.
Ich bin mir nicht mal sicher, dass es das überhaupt in einer Hundegruppe, die man um sich hat, gibt.
Es handelt sich ja schließlich nicht um ein Rudel.

Zur Zeit leben bei mir vier Hündinnen, zwischen 10 Monaten und 10 Jahren.

@ Bernadette77

Vielleicht solltest du, statt dir derartige seltsame Seiten durchzulesen, lieber das Buch "Hundereich" von Mirjam Cordt lesen.
Da wird genau deine Problematik behandelt.
Ansonsten halte ich nicht viel von Ferndiagnosen!
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #16
Es führen viele Wege nach Rom, nur kann man ein Zwangsrudel, wie im vorliegenden Fall, nicht mit einem gewachsenen Rudel vergleichen.
Aus der Sicht der Tiere sehen die sich als Rivalen, die aus zwei versch. Rudeln kommen und insofern wird auch eine Erziehung und alle Mühe die man sich macht, den Weg nach Rom nicht finden. Langfristig tut man auch den Tieren keinen Gefallen damit. Meine Erfahrung sagt: Abgabe in Einzelhand, denn bisher haben sich immer linienfremde Tiere bis aufs Blut gefetzt, selbst im größten Rudelstreit unterscheiden die Tiere das.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #17
Es führen viele Wege nach Rom, nur kann man ein Zwangsrudel, wie im vorliegenden Fall, nicht mit einem gewachsenen Rudel vergleichen.
Aus der Sicht der Tiere sehen die sich als Rivalen, die aus zwei versch. Rudeln kommen und insofern wird auch eine Erziehung und alle Mühe die man sich macht, den Weg nach Rom nicht finden. Langfristig tut man auch den Tieren keinen Gefallen damit. Meine Erfahrung sagt: Abgabe in Einzelhand, denn bisher haben sich immer linienfremde Tiere bis aufs Blut gefetzt, selbst im größten Rudelstreit unterscheiden die Tiere das.

Und hier hat es bisher immer problemlos geklappt einen neuen Hund in die Gruppe zu integrieren.

Und was heißt bitte lieneinfremde Tiere?

Denkst du, ich frage Hunde, die ich in meine Gruppe aufnehmen möchte vorher, ob sie denn auch miteinander verwandt sind?
Und die Gasthunde, die hier ein und ausgehen, und auch mal für ein paar Tage bleiben, sind auch nicht mit meinen verwandt.

Sorry, aber ich halte deine Meinung, so wie du hier vorträgst, für pauschalisiert und Unfug!

Letztendlich kommt es darauf an, wie man selbst dazu steht und den Hunden gegenüber auftritt.
Wenn ich selbst nicht das Gefühl habe, der Situation gewachsen zu sein, nur weil es mal etwas Zoff gibt, kann es nur schief gehen.
Man muss den Hunden gewisse Freiheiten lassen und wissen, wann man eingreifen muss.
Das allerdings kann man nur von Fall zu Fall und Hund zu Hund entscheiden.

Per Ferndiagnose zu raten, und das auch noch mit eigenartigen Argumenten, halte ich für absolut falsch!
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #18
@Nörgelkopp

Du musst mal richtig lesen, hier geht es um einen Fall von "Beißerei, und da liegt das vor was ich schrieb, das eine schließt das andere nicht aus, auch in meiner Truppe sind versch. Rassen und damit linienfremde friedlich nebeneinander, nur die Killer sind halt getrennt.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #19
Es führen viele Wege nach Rom, nur kann man ein Zwangsrudel, wie im vorliegenden Fall, nicht mit einem gewachsenen Rudel vergleichen.
Aus der Sicht der Tiere sehen die sich als Rivalen, die aus zwei versch. Rudeln kommen und insofern wird auch eine Erziehung und alle Mühe die man sich macht, den Weg nach Rom nicht finden. Langfristig tut man auch den Tieren keinen Gefallen damit. Meine Erfahrung sagt: Abgabe in Einzelhand, denn bisher haben sich immer linienfremde Tiere bis aufs Blut gefetzt, selbst im größten Rudelstreit unterscheiden die Tiere das.

Ich nehme noch mal deinen Post als Hilfe!

Woher willst du aus der Ferne wissen, ob sie sich wirklich als Rivalen fühlen, weil der andere nicht aus dem eigenen Rudel kommt?
Haushunde bilden kein Rudel!
Es sind lose Hundegruppen, die von Menschenhand zusammen geführt werden.
Und der Mensch hat es zum großen Teil in der Hand, wie, oder ob es funktioniert.

Der Hund ist keine Wolf, nicht mal ein gezähmter.
Auch wenn es noch einige gemeinsame Verhaltensweisen gibt unterscheiden sie sich schon.

Ich habe auch gerade gesehen, dass der Link zu der unsinnigen Dominanzseite von dir kam.

Diese Theorien sind seit Jahrzehnten veraltet und durch nichts zu halten.
Angefangen von Ziemen, über Lorenz und Trumler, bis Bloch, Gansloßer, Feddersen-Petersen und Co. findet sich nichts mehr von diesem Dominanztheater.
Es hat, in der modernen, auf verhaltensbiologischen Forschungen basierende Hundeerziehung schlicht keinerlei Berechtigung mehr!

Dieses Verhalten kann ebenso durch Erlebtes des neuen Hundes ausgelöst werden, durch ein Kommunikatives Missverständnis, zwischen den Beiden, oder etwas, dass die TE übersieht!

Deshalb finde ich es unpassend ihr, aus der Ferne, zu raten einen Hund abzugeben.
Erst Recht, wenn die Entscheidung auf Grund einer zweifelhaften, veralteten Sicht über soziale Strukturen unter Hunden basiert.
Ihr, aus der Ferne den absoluten Rat zu geben definitiv keinen abzugeben halte ich ebenfalls für mutig und nicht richtig, da niemand die Situation, die Hunde und die TE kennt.
Man kann von eigenen Erfahrungen berichten und Tipps geben, wie und wo sie sich weiter informieren kann und ggf. Hilfe bekommt.

Alles andere geht zu weit!

Jeder Hund ist ein Individuum, genau wie jeder Halter.
Wie will man da also pauschalisierte Verfahrensweisen vorgeben?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

.................... Nur bevor ich mir einen teuren Trainer nehme, habe ich die Möglichkeit, in einer hochqualitativen Informationswelt wie das Internet, Hilfe zu holen...............

Und wie unterscheide ich als Hilfesuchender und erst recht als Hundeneuling, ob ich es mit einem Rat oder einer Erziehungsmethode zu tun habe, die auf den neuesten Erkenntnissen der Caniden- oder Hundeforschung basieren oder veralteter Unfug, selbst ausgedachter Schabernack oder sonst etwas handelt.

So sind Theorien, wie die von der Rangordnung, die alles bestimmt, von der alles entscheidenden Dominanz, zwischen Mensch und Hund und die immer noch nicht tot zu kriegende Triebtheorie allseits präsent.
 
  • Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter Beitrag #20
Auch wenn es jetzt wieder große Diskussionen gibt, ich schreibe hier mein Wissen und meine Erfahrung auf in der Hoffnung das es hilft. Ich glaube fest daran dass es bei Hunden einen Hundeführer geben muss und der muss klar sagen was gemacht wird. Wenn es der Mensch nicht macht oder es unter den Hunden Zweifel an der Position gibt regeln die das. Wer der Ranghöhere Hund oder der rangniedrigere Hund ist spielt überhaupt keine Rolle, weil Du als Ranghöchster sowieso festlegst was sie dürfen und was nicht. Dazu gehört, sie bekommen von Dir das Futter, von Dir das Spielzeug, von Dir die Plätze zugewiesen. Du duldest keine Agressionen von den Hunden, kein Anstarren, kein Knurren, kein schnappen. Zur Kastration würde ich sagen, entweder alle oder keiner. Alleine durch die Gegend Streifen sollten die auch nicht und ein- und ausgehen wie sie wollen auch nicht, weil sie dann das Gefühl haben, sie müssten was unter sich ausmachen. Ob Du einen Hund vorziehst, mehr beachtest oder ähnliches interessiert in der Hundewelt nicht. Eifersucht ist ein menschliches Phänomen, Hunde Leiden nicht darunter wenn sie warten müssen oder Dinge vorenthalten Kriegen.
Aber trotz aller Vorschläge solltest Du Dir überlegen, ob Du wirklich beiden Hunden ein optimales Zuhause bieten kannst.
 
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