Hundebegegnungen - es ist zum heulen

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  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #1
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Hallo zusammen,

langsam weiß ich echt nicht mehr weiter... eigentlich wollte ich diesen Thread garnicht erst erstellen, weil ich doch schon soo oft um Rat frage.. aber dieses mal weiß ich wirklich nicht mehr was ich machen soll.

Wir üben im Moment mit der Schleppleine dass er bei Hundebegegnungen am Anfang auf mich achten soll und nicht einfach so losrennen darf wie ihm es gerade passt. Er soll erst einmal absitzen und auf mein ok warten, damit er darf. Wir machen das, weil er immer wieder anfängt wie wild an der Leine zu ziehen, auch an Straßen. Letzens habe ich nicht aufgepasst und mit einem Ruck landeten wir beide auf der Straße weil ein Hund auf der anderen Seite unterwegs war..

Wir schaffen es einfach nicht mit dem Training, ich denke, wir drehen uns immer im Kreis und ich darf jeden Tag von 0 anfangen. Ständig kommen mir Leute entgegen, die ich doch bitte, keinen Kontakt zum Hund zuzulassen. Nichts da, der Arme, er will doch nur schnuppern. Vorbeigehen nützt da nichts, alle lassen immer die volle Länge für ihren Hund und lassen die trotzdem an meinem schnuppern obwohl ich ihn kurz halte.
Es ist einfach zum Haareraufen. Wir sind dann extra Morgens im Dunkeln losgegangen, total blöd, ich weiß. Ich wollte nur erst einmal so viele Begegnungen vermeiden und bin aufs Feld "geflohen". Dann haben wir etwas gespielt und mit dem Dummy geübt, später natürlich kamen mega viele Besitzer wieder um die Ecke..
Ich mit Chester also weiter aufs Feld, sogar auf das Feld wo kein Weg ist. Ich habe alle von weitem gebeten, die Hunde doch bitte anzueleinen. Dann kam nur ein "ach, unsere wollen nur spielen !" - alle Hunde losgedüst zu meinem an der Leine. Sie haben ihn zu 6. auf den Boden gedrückt, so schnell konnt ich garnicht gucken.. er hat gekreischt wie blöd und sich total in der dünnen Leine verheddert (ich hatte eine voll ausgeleinte Flexileine mit als "Schleppleinenersatz", meine alte wurde kaputt gebissen von einem anderen Hund -.-) und er hat sich die Beine aufgeschnitten durch das dünne Band...
Super, keine Entschuldigung, kein garnichts...

Ich weiß echt nicht mehr weiter, muss ich erst im Nirvana, am äußersten Waldrand hinter den 7 Bergen die 7 Zwerge besuchen, um mal nicht auf so rücksichtslose Menschen zu treffen?
Kann man das nicht irgendwie anders trainieren? :088:

LG
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #2
Leider fällt mir auch keine andere Lösung ein :)
Aber sei getrost: So ziemlich jeder kennt dein Problem und zumindest ich bin nach 1,5 Jahren erst halbwegs soweit, dass das bei meinem Hund funktioniert. Oft, aber auch nicht immer.
Ich hab es so gemacht: Wenn ich gesehen habe dass da ein anderer Hund kommt der voll auf BJ zuprescht hab ich meinem Hund direkt die "Erlaubnis" gegeben, also OK gesagt und Leine abgemacht/Schleppleine losgelassen. Bringt ja sonst eh nichts, außer dass man sich voll unglaubwürdig macht ;)
Andere Hunde an der Leine... naja. Je nachdem wird man oft eben mehr oder weniger gezwungen, die Hunde "nur mal schnuppern" zu lassen. Ist mir auch mittlerweile relativ egal. Dann ist das halt so, ich passe auf dass sich die Leinen nicht verheddern und zumindest gespielt wird nicht.
Aber auch da hat der Hund dann vorher mein Ok.
Wenn ich es vermeiden kann gehen wir auf die andere Straßenseite, ich immer zwischen den Hunden und mein Hund bekommt, wenn er zu neugierig wird, ein Nein.
Damit haben wir es mittlerweile halbwegs anständig im Griff, zumindest an der Leine. Im Freilauf haperts manchmal noch ein bisschen, aber ist ja auch klar dass das Zeit braucht :)
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #3
Ich kann dich ja so gut verstehen! Ähnlich verzweifelt war ich bei Hundebegegnungen an der kurzen Leine, weil da von vielen Leuten auch Null Rücksichtnahme oder auch nur Verständnis kommt, selbst wenn man ausdrücklich darum bittet, keinen Kontakt zuzulassen. Zwischenzeitlich bin ich auch mal echt unfreundlich geworden und hab die Leute ziemlich angegiftet, weil es mir absolut zum Hals raushing, nach jeder Hundebegegnung mit dem Training wieder bei Null anfangen zu dürfen. Inzwischen habe ich einige wenige Hundehalter kennen gelernt, die sich für uns als Übungsobjekt zur Verfügung stellen, wenn wir ihnen begegnen und dabei meine Spielregeln akzeptieren. Um alle anderen mache ich einen großen Bogen und gehe ihnen notfalls aus dem Weg oder sehe zu, dass ich so viel Abstand halte, dass ich mit Paco auf eine gewisse Entfernung üben kann.

Bei der Schleppleine handhabe ich es so, dass Paco da spielen darf. Wenn uns also jemand entgegen kommt, der seinen Hund offensichtlich nicht anleinen oder abrufen wird, bekommt er einfach eine Freigabe von mir, solange er noch in meinem Einflussbereich ist. Eigentlich möchte ich es zwar auch gerne so haben, wie du es vorhast, aber wenn der andere Hund schon auf dem Weg zu uns ist, habe ich keine Chance, Paco erst noch abzusetzen oder Ähnliches ... :?
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #4
Fühlt euch gedrückt.
Mir geht es gerade auch so. :evil:

Da müssen wir durch, es werden bessere Zeiten kommen. :eusa_shhh::D
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #5
Merlin ist derzeit auch so schlimm :roll:
Und mit seinen fast 2 Jahren sollte es ja mal irgendwann klappen.
Wenn der 30 Kilo Protz sich in die Leine stemmt, dann ist das echt nicht lustig.
Mein Hund bellt dazu noch, obwohl er eigentlich nichts gegen andere Hunde hat.
Da aber unser kleiner Giftzerg immer andere Hunde anbellt, pöbelt mein Hund gleich mit.
Zum Haare raufen...
Wenigstens gibt es hier nicht die rücksichtslosen Hundebesitzer.

Leider hab ich auch keinen Tipp :(
Außer das ich ihn eben versuche absitzen zu lassen und auf mich zu fixieren.
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #6
Danke für eure Antworten :)
da fühlt man sich gleich nicht mehr so alleine mit dem Problem :mrgreen: Ich versteh auch nicht, wie einem der Hund so "egal" sein kann (beim Thema Erziehung). Viele lassen sich hier von ihren Hunden regelrecht hinterher ziehen, sieht immer lustig aus, von einem Hund zum anderen, ach, da kommt ja noch einer..:mrgreen:
Ich werde ihn dann wohl einfach auch losmachen, ich dachte erst, das würde einen zurück fallen lassen aber so ists ja nicht.
Vom Straßenseitenwechsel kann ich schon ein Liedchen singen, da kommen die wildesten Gerüchte zu Stande kann ich euch sagen. :lol: Wenn ich die "Lästermenschen" mit ihren Hunden dann persönlich treffe wundern die sich immer, wie lieb Chester doch ist. Von aggressiv bis hin zum kranken Tier kam alles schon vor. :silence: "Ist er denn jetzt wieder gesund, der arme Kerl?" ..Hö? :lol: Mach mir dann immer einen Spaß draus den Wuschel mal so richtig durchzuwuseln, das Fell hängt dann kreuz und quer und sieht richtig.. naja, nach kranker Hund aus. Da weichen mir dann die Leute von alleine aus. :lol: Vorallem wenn ich ihn vorher in den Matsch geshcickt habe... nein nein, er machts freiwillig. :mrgreen:

fluty hauptsache hier habt ein paar Leute gefunden. Hier ist es schon eine Todsünde, den Hund nicht schnuppern zu lassen. Frage mich warum...ist doch meine Sache. :eusa_think: Solange er genug Hundekontakt ohne Leine hat ists ja ok und das hat er aufjeden Fall. Muss aber auch gestehen, dass ich auch schon öfter wütend geworden bin, vorallem weil ich auch doof angesprochen worden bin, wie ich denn bitte meinen Hund so quälen könnte... ja, der sieht richtig gequält aus. :lol:

Oh, ja... meiner wiegt zwar nicht annähernd 30kg, aber ich weiß was du meinst. Meist fühlt sich das gleich doppelt so viel an, ich weiß auch nicht wie die das immer schaffen. :eusa_think: Ich hoffe ihr bekommt das auch noch hin, habe leider keinen Rat für euch. :( Aber ihr seid auf jeden Fall nicht alleine, wir leiden mit euch :D
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #7
Ach, du quälst den armen armen Chester auch so? Nett war auch die Frau mit kläffendem Kleinhund neulich, die Paco dann auch noch erzählt hat, was er doch für ein strenges Frauchen hat, dass er noch nicht einmal ihren süßen Wauwau begrüßen darf :eusa_doh:. Muss ich noch erwähnen, dass es sich da mit "Sitz" und Aufmerksamkeit erstmal wieder erledigt hatte? Dabei hatte ich extra drum gebeten, einfach weiterzugehen :102:.

Wobei wir ganz ganz langsam Fortschritte machen, solange ich es schaffe, eine ausreichende Distanz zu fremden Hunden einzuhalten. Nur eine durchschnittliche Bürgersteigbreite ist halt momentan noch etwas wenig. Aber es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine ist ;).
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #8
Grüß dich!

Das ist natürlich sehr ärgerlich, ich finde so ein Verhalten von andern Hundebesitzern echt unmöglich. Was mir jedoch einfällt:

Es gibt ja diese "Aktion" mit der gelben Schleife. Vielleicht wär es eine Möglichkeit, eine gelbe Schlife an die LeineHB zu binden. Vielleicht ist diese Aktion scon so bekannt, das dieses Zeichen erkannt wird und man dich/deinen Hund in Ruhe läßt?

LG Foss
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #9
Ich rate euch mal das Buch: Am anderen Ende der Leine durchzulesen, da erklärt die Autorin sehr gut warum wir Primaten mit so was einfach nicht aufhören können, anderre Hunde antatschen und streicheln. Echt interessant.

Verstehe aber was ihr ment. Hatte meinen letztens im Dehner dabei, läuft ne Frau vorbei und streichelt Yuukan einfach über den Kopf. Einfach so beim vorbeigehen, als wäre es nicht MEIN Hund, MEIN Eigentum sondern da stände ´Tatschen erlaubt´. Und wenn Yuukan gebissen hätte? Dann wäre das geschrei aber groß gewesen, war so baff ich konnt nix sagen. :shock:
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #10
Hey,

das Problem haben wir hier auch:)

Daher sind meine Hunde schon als unsoziale Bazillenmutterschiffe bekannt:mrgreen:
Was die schon alles hatten..Läuse, Flöhe, Krätze...

Leni erleichtert einem das Ganze inzwischen (leider) sehr, weil sie wirklich aggressiv auf andere Hunde reagiert.
Ist dann besonders toll, wenn man gerade eben den Wahnsinnserfolg hatte, dass sie entspannt an einem anderen Hund vorbei gehen konnte und dann kommt sowas Unpassendes wie "Ach, die ist ja doch ganz lieb, dann kann mein Hasko/Bello/Tunichtgut ja doch Hallo sagen!".

Inzwischen werde ich bei sehr lernresistenten Menschen auch wirklich unangenehm (wenn ich sie zumindest flüchtig kenne, weil sie in der Nachbarschaft wohnen- bei vollkommen fremden Menschen natürlich nicht) und meckere ziemlich viel herum oder "drohe" damit die Leinen einfach loszulassen.

Pädagogisch nicht wirklich wertvoll, aber lieber verscherze ich es mir mit ein paar Leuten als jedes Mal beim Training wieder von vorn anfangen zu müssen- was bei Leni nach jeder einzelnen negativen Erfahrung der Fall ist.

Bei fremden Leuten die meinen Hund anfassen frage ich schon mal ganz entsetzt, ob sie Desinfektionsmittel mit haben, weil er noch ansteckend ist:mrgreen:
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #11
Naja, Wunder passieren nicht und Erziehung braucht Zeit und Geduld ;)
Ich persönlich halte die Schleppleine eh nicht für die Lösung deines Problems.. Gehorsam und Schleppleine ?
Um den Hund auf dich zu fixieren, musst du mit seinem Trieb spielen, da fallen mir spontan 2 Sachen ein... Spieltrieb oder Fresstrieb :)
Nutze doch diese und fixier ihn auf dich damit... Die Schleppleine macht doch Sinn wenn ein Grund im Schema ist!
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #12
Ich persönlich halte die Schleppleine eh nicht für die Lösung deines Problems.. Gehorsam und Schleppleine ?
Um den Hund auf dich zu fixieren, musst du mit seinem Trieb spielen, da fallen mir spontan 2 Sachen ein... Spieltrieb oder Fresstrieb :)
Nutze doch diese und fixier ihn auf dich damit... Die Schleppleine macht doch Sinn wenn ein Grund im Schema ist!

Verstehe ich das jetzt richtig, dass sie ohne Schleppleine arbeiten soll?
Da würde dann die Arbeit mit einem Dummy/Rückruftraining etc. wie genau aussehen?oO
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #13
Off-Topic
Passt hier nicht rein, aber ich schmeiß es trotzdem mit rein: Ich war letztens mit mit meinem Pferd ausreiten und hab ihn abseits ein bisschen grasen lassen. Plötzlich kam eine ältere Frau von seitlich-hinten an und hat ihn einfach gestreichelt :shock: Wir (ich&Star) haben uns vielleicht erschreckt... Ich mein hallo?! Man kann doch nicht einfach von hinten ankommen:eek: Star hätte austreten oder so können! Zum Glück ist nichts passiert. Im übrigen macht man das sowie so nicht einfach nach dem Prinzip "Ach, die stehen da so schön, kann ich ja mal..." :x
Wenn welche z.B. Mit Kindern nett fragen, ob die das Pferd mal streicheln können, hab ich da echt nichts gegen, da spielt ja keine Erziehung mit, weil ich bestimm ja immer noch, ob Star die "beschnüffeln" darf. Der hab erstmal schön die Meinung gegeigt und auch gesagt, dass ein Pferd austreten kann, dann ist sie beleidigt mit " Man wird doch noch streicheln dürfen" abgezogen. :roll:
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #14
Off-Topic
HoundMan: Die Schleppleine an sich ist auch nie die Lösung des Problems sondern im Optimalfall einfach nur eine Sicherung, damit der Hund nicht wegläuft. Weil man es eben noch nicht geschafft hat, den Hund zu 100% von sich zu überzeugen. Wie auch immer.
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #15
Es gibt ja diese "Aktion" mit der gelben Schleife. Vielleicht wär es eine Möglichkeit, eine gelbe Schlife an die LeineHB zu binden. Vielleicht ist diese Aktion scon so bekannt, das dieses Zeichen erkannt wird und man dich/deinen Hund in Ruhe läßt?

Foss kläre mich bitte auf ;) Bis zu uns kam das anscheinend noch nicht :mrgreen:

Aber darüber kann ich auch nen Lied singen. Handhabe das wie infano, wenn ich schon sehe das die Hunde eh auf mich zugedallert kommen, lasse ich Larry los.
Obwohl ich im Wald eher verständnisvollere Menschen sehe als in ner Stadt. Denen ist es schnuppe. Im Wald schauen die, und wenn ich anleine packen die meisten ihren Hund auch an ne Leine.
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #16
Ja, es ist wirklich total nervig immer wieder so zurück geworfen zu werden... meistens immer am Ende der Gassirunde. :roll: Es läuft alles super, man watschelt nach Hause und plötzlich sitzen da diese Frauchen mit Hundchen und rennen samt Frauchen an der Leine auf einen zu - meiner will spieeelen... er tut doch nichts...

Es gibt ja diese "Aktion" mit der gelben Schleife. Vielleicht wär es eine Möglichkeit, eine gelbe Schlife an die LeineHB zu binden. Vielleicht ist diese Aktion scon so bekannt, das dieses Zeichen erkannt wird und man dich/deinen Hund in Ruhe läßt?
Welche Schleife meinst du? Nicht dieses Bändchen von Blinden oder? :eusa_think: Ok, das wär auch irgendwie komisch wenns die wäre :lol:

Ich rate euch mal das Buch: Am anderen Ende der Leine durchzulesen, da erklärt die Autorin sehr gut warum wir Primaten mit so was einfach nicht aufhören können, anderre Hunde antatschen und streicheln. Echt interessant.

Ah, das wurde mir auch öfter mal gesagt, dass das Buch gut sein soll. Werde es mir bestimmt mal kaufen. :D
Oh ja.. mit dem streicheln... und wenn der Hund sich erschreckt und mal was schlimmes passiert, ist man ja selber schuld. :? Gott sei dank ist meiner daran schon gewöhnt, jeder betatscht den immer ob mit oder ohne Erlaubnis...

Manchmnal wünscht man sich ja, das der Hund etwas Grummelt oder so wie bei Leni, aber dann ists ja wieder schwer das wieder hinzubekommen. Ich verstehe dich. :(
Die Nachbarschaft ist ja meist immer so drauf, dass die sagen "ach, keine Sorge. Den Hund kenn ich doch" und dann Wuffi und Fiffi drauf losstürmen lassen. Fremde finde ich dagegen besser, obwohl da meist eher "beleidigt" wird als bei den Nachbarn.

Oh, was sagen die denn bei dem Desinfektionsmittelchen? Rennen die da kreischend nach Hause? :lol:

Wunder erwarten wir ja auch nicht. Warum denn keine Schleppleine? Wenn ich auf Hunde treffe, sollte der Hund erst zu mir kommen. Dann entscheide ich (und nicht der Hund) ob Kontakt erlaubt ist. Wenn ja, dann wird er durch das hinschicken belohnt. Wenn nicht, belohne ich ihn für sein Kommen und werfe den Dummy. Da ist beides drin, Fress- und Spieltrieb.

Versteh gerade nicht, was daran falsch ist? Das Dummytraining sitzt für unsere "Möchtegerndummyarbeiter":mrgreen: Verhältnisse sehr gut, mir gehts ja um das Rückrufen und vorher auf mich achten, statt einfach zu anderen Hunden hinzurasen.
Vorallem wenn diese an der Leine sind, am Rad laufen usw. Da kann er ja nicht volle Möhre dahin preschen..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Aber darüber kann ich auch nen Lied singen. Handhabe das wie infano, wenn ich schon sehe das die Hunde eh auf mich zugedallert kommen, lasse ich Larry los.
Obwohl ich im Wald eher verständnisvollere Menschen sehe als in ner Stadt. Denen ist es schnuppe. Im Wald schauen die, und wenn ich anleine packen die meisten ihren Hund auch an ne Leine.
Ist mir auch aufgefallen, auf dem Feld treffen sich total viele Leute aus der Stadt - nicht um die Hunde Gassi zu führen sondern um eine Tratschrunde zu eröffnen. Da lässt man dann die Hunde einfach wie wild durch die Gegend eiern, wenn Stress entsteht zwischen dem "Rudel" und eines neu dazu gekommenen Hundes wird nur gelacht. Hihi, guck mal, Hasso legt ich wieder mit anderen an...
Im Wald dagegen sind echt super Leute unterwegs gewesen. Vorallem die Älteren waren total nett und freundlich. :mrgreen:

Off-Topic
Gut, dass das Pferd nicht zugetreten hat :shock: Mein Gott, was denken sich manche Leute eigentlich... ich muss gestehen, das mir Pferde nicht ganz geheuer sind und ich nicht viel über sie weiß, aber selbst ich weiß das man sich jedem Tier von vorne nähern sollte. oO
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #17
Foss kläre mich bitte auf ;) Bis zu uns kam das anscheinend noch nicht :mrgreen:

Ich meine die Aktion "Gelber Hund". Man hängt eine gelbe Schleife an das HbB/Leine/Geschirr, damit andere Leute erkennen, das der Hund ängstlich ist, gerade im Training ist, unverträglich ist etc. und man ihn in Ruhe läßt bzw. Abstand hält.
Die Aktion geht derzeit um die Welt, wurde scon oft in div. Tiermagazinen erklärt und ist derzeit auch schon in der USA im Umlauf:

Hier die Homepage:


Oh ja, haben wir hier im Dorf auch. Ich meid deshalb ja konsequent die "normalen" Gassizeiten, damit ich extra solchen Leuten nicht noch zusätzlich begegne und ich den beiden meine Ruhe habe.
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #18
Dazu muss ich aber auch sagen da war die Schlepp mehr als hilfreich.
Wieso sollte ich das Risiko BEIM üben eingehen, das er doch abhaut?
Dann nimmt mich der Hund doch eh nie ernst, wenn er, wenn es noch nicht richtig sitzt, machen kann was er will.

So hab ich die Sicherung in der Hand, das er nur bestimmt weit laufen kann.
Und die Schlepp hat damals auch Mir sehr viel Stärkung gegeben, weil ich eben wusste, wenn es brenzlich wird und es kommt ein Hund/Reh was auch immer, ich habe den Hund.

Deswegen soll man sie ja auch ausschleichen.
Und beim Dummytraining war sie auch wunderbar.. weil der Dicke schnell den Dummy hatte und damit weglief um ihn alleine zu plündern (indem er ihn zerriss -.-)

aha... gut Foss, davon habe ich noch nie gehört, geschweige denn gesehen ^^
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #19
Die Aktion hört sich ja super an :mrgreen: ich werds einfach mal machen, vllt. spricht mich ja jemand drauf an und so verbreitet sich das dann eh wie ein Laubfeuer. Wir meiden auch immer öfter die Gassizeiten, aber irgendwie gibts immer welche, die genauso denken :lol:

Er ist ja eigentlich auf mich fixiert, er ist halt im Pflegelalter (8 Monate) - wenn da eine heiße Hündin rumtänzelt geht dann nichts mehr. Er besteigt sie nicht aber fordert wie versessen zum Spiel auf.. :roll: Er kommt zwar wieder aber mir wärs lieber, wenn er von vorne herein bei mir bleiben würde bzw.in einem bestimmten Radius..
 
  • Hundebegegnungen - es ist zum heulen Beitrag #20
Dadurch das es noch nicht so ekelhaft draußen ist, rennen hier auch immer noch mehr Leute mit Hund rum als gewöhnlich für diese Zeit :silence:
 
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Hundebegegnungen - es ist zum heulen

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