- Vergesellschaftung von Kater mit Katze läuft nicht gut Beitrag #1
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riddermark
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Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier und habe direkt ein dickes Problem:uups:
Wir mussten unsereren Kater Fredo letztes Jahr im Oktober leider einschläfern lassen. Der andere Kater, Robin, wird im Mai 13 Jahre alt. Da wir beide den ganzen Tag berufstätig sind habe ich relativ schnell nach einer neuen Gesellschaft gesucht. Es war gar nicht so einfach eine einzelne Wohnungskatze aus dem Tierheim zu bekommen. Seit Anfang Dezember ist Pepper bei uns eingezogen, die im März vier Jahre alt wird. Seitdem wohnt sie mehr oder weniger unter dem Klappfuton im Arbeitszimmer.
Mit uns ist sie inzwischen ein wenig warm geworden, obwohl sie sich nicht von uns anfassen lässt. Ich hätte allerdings keine Zweifel, dass wir da auf einem guten Weg sind. Jedenfalls kommt sie sicher zum Spielen im Arbeitszimmer hervor.
Das Problem ist Robin, der ungnädig reagiert. Die Kleine hat aber inzwischen auch so viel Angst, dass sie sich auch sofort aus dem Staub macht, wenn sie den Kater sieht. Zudem betritt sie nicht das Wohnzimmer, weil der Kater das zum Sperrgebiet erklärt hat. Dafür hat er bis gestern - ziemlich genervt - akzeptiert, wenn sie das Katzenklo benutzt und wenn sie abends in der Küche frisst. Wir konnten bis jetzt mit Pepper im Flur spielen, ohne dass es zu großen Zwischenfällen gekommen wäre. Meine Frau hat auch sehr erfolgreich ein Ritual etabliert, bei dem sie an die beiden Leckerchen verteilt. Die beiden sehen sich zwar nicht, aber es ist beiden klar, dass der jeweils andere um die Ecke sitzt.
Gestern hat Robin dann als erstes einen Köttel als Abgrenzung vor die Tür zum Flur gesetzt und hat Pepper gestern Abend am Napf gestellt. Pepper hat die Flucht ergriffen, aber er hat sie doch noch zwischen gehabt, dass sie sich ein wenig eingenässt hat. Es fließt zwischen den beiden kein Blut und die Fellmengen, die dabei verloren gehen sind auch eher gering. Da hatten die beiden Kater durchaus heftigere Auseinandersetzungen. Außerdem gibt der Kater sich auch damit zufrieden, die Katze wieder in ihre Höhle zu treiben. Dann ist die Ordnung wieder hergestellt und Robin kommt ab und an vorbei und guckt eigentlich eher neugierig, ob Pepper noch da ist.
Wir haben seit ein paar Wochen im Wohnzimmer und dem Arbeitszimmer Feliway-Stecker angebracht, die aber keine große Wirkung zeigen. Zudem bekommt der Kater zusätzlich Zylkene, was aber auch nichts bringt.
Wir haben vor zehn Jahren schon einmal erfolglos versucht, den Kater mit einer Katze zu vergesellschaften, weswegen wir uns geschworen haben, dass wir diesmal keine sechs Monate warten werden, sondern das Experiment abbrechen, sobald klar wird, dass wir keine Chance haben. Ich habe auch schon mit dem Tierheim gesprochen, dass wir den Eindruck haben, es wird nicht funktionieren. Die waren auch sehr verständnisvoll und nehmen die Katze wieder zurück. Es hat ja auch keinen Zweck, die Katze so zu stressen bis sie krank wird.
Bevor ich die Arme jetzt wieder zurückbringe, will ich aber nichts unversucht lassen und hier nochmal fragen, ob noch jemand eine zündende Idee hat.
ich bin neu hier und habe direkt ein dickes Problem:uups:
Wir mussten unsereren Kater Fredo letztes Jahr im Oktober leider einschläfern lassen. Der andere Kater, Robin, wird im Mai 13 Jahre alt. Da wir beide den ganzen Tag berufstätig sind habe ich relativ schnell nach einer neuen Gesellschaft gesucht. Es war gar nicht so einfach eine einzelne Wohnungskatze aus dem Tierheim zu bekommen. Seit Anfang Dezember ist Pepper bei uns eingezogen, die im März vier Jahre alt wird. Seitdem wohnt sie mehr oder weniger unter dem Klappfuton im Arbeitszimmer.
Mit uns ist sie inzwischen ein wenig warm geworden, obwohl sie sich nicht von uns anfassen lässt. Ich hätte allerdings keine Zweifel, dass wir da auf einem guten Weg sind. Jedenfalls kommt sie sicher zum Spielen im Arbeitszimmer hervor.
Das Problem ist Robin, der ungnädig reagiert. Die Kleine hat aber inzwischen auch so viel Angst, dass sie sich auch sofort aus dem Staub macht, wenn sie den Kater sieht. Zudem betritt sie nicht das Wohnzimmer, weil der Kater das zum Sperrgebiet erklärt hat. Dafür hat er bis gestern - ziemlich genervt - akzeptiert, wenn sie das Katzenklo benutzt und wenn sie abends in der Küche frisst. Wir konnten bis jetzt mit Pepper im Flur spielen, ohne dass es zu großen Zwischenfällen gekommen wäre. Meine Frau hat auch sehr erfolgreich ein Ritual etabliert, bei dem sie an die beiden Leckerchen verteilt. Die beiden sehen sich zwar nicht, aber es ist beiden klar, dass der jeweils andere um die Ecke sitzt.
Gestern hat Robin dann als erstes einen Köttel als Abgrenzung vor die Tür zum Flur gesetzt und hat Pepper gestern Abend am Napf gestellt. Pepper hat die Flucht ergriffen, aber er hat sie doch noch zwischen gehabt, dass sie sich ein wenig eingenässt hat. Es fließt zwischen den beiden kein Blut und die Fellmengen, die dabei verloren gehen sind auch eher gering. Da hatten die beiden Kater durchaus heftigere Auseinandersetzungen. Außerdem gibt der Kater sich auch damit zufrieden, die Katze wieder in ihre Höhle zu treiben. Dann ist die Ordnung wieder hergestellt und Robin kommt ab und an vorbei und guckt eigentlich eher neugierig, ob Pepper noch da ist.
Wir haben seit ein paar Wochen im Wohnzimmer und dem Arbeitszimmer Feliway-Stecker angebracht, die aber keine große Wirkung zeigen. Zudem bekommt der Kater zusätzlich Zylkene, was aber auch nichts bringt.
Wir haben vor zehn Jahren schon einmal erfolglos versucht, den Kater mit einer Katze zu vergesellschaften, weswegen wir uns geschworen haben, dass wir diesmal keine sechs Monate warten werden, sondern das Experiment abbrechen, sobald klar wird, dass wir keine Chance haben. Ich habe auch schon mit dem Tierheim gesprochen, dass wir den Eindruck haben, es wird nicht funktionieren. Die waren auch sehr verständnisvoll und nehmen die Katze wieder zurück. Es hat ja auch keinen Zweck, die Katze so zu stressen bis sie krank wird.
Bevor ich die Arme jetzt wieder zurückbringe, will ich aber nichts unversucht lassen und hier nochmal fragen, ob noch jemand eine zündende Idee hat.