- White Cloud High Energy - Gewichtsverlust? Beitrag #41
Ivy-maire1
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Soll ich dem Dumpfdödel nun nen Mantel Nähen? :mrgreen: damit der Buckel in Zukunft warm bleibt?
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Quelle: http://www.paracelsus-magazin.de/alle-ausgaben/1-heft-012009/13-spondylose-beim-hund.htmlSpondylose ist eine degenerative Veränderung der Wirbelkörper und der Intervertebralräume mit zunehmender Verknöcherung, ähnlich dem Morbus Bechterew beim Menschen, was im Verlauf Bewegungsstörungen und Schmerzen verursacht.
Quelle:[VERSTECK]http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=74[/VERSTECK]Welche Nachweismethoden gibt es?
1. Kann die Zecke noch lebend entfernt werden, kann sie in ein spezielles Labor versandt und auf Borrelien untersucht werden.
2. Nach Zeckenbiß kann der betroffene Hund mittels verschiedener Techniken untersucht werden:
a. Borreliose-Antikörpertiter (Blutuntersuchung)
Er weist gegen Borrelien gerichtete Antikörper nach und gilt als guter Screeningtest bei Verdacht auf eine Infektion, wenn das Tier nicht geimpft ist. Mit Antikörpern kann frühestens zwei Wochen nach Infektion gerechnet werden; zu einem früheren Zeitpunkt ist lediglich ein direkter Erregernachweis möglich.
Eine Impfung induziert eine Antikörperproduktion ebenso wie eine Infektion, daher werden bei geimpften Tieren andere Methoden bevorzugt.
Anzuraten ist auch bei positivem Antikörpertiter eine Differenzierung dieser Antikörper in die Untergruppen IgG und IgM:
IgM-Antikörper sind die ersten spezifischen Laborbefunde im Verlauf einer Infektion und frühestens eine Woche später nachweisbar. IgG-Antikörper werden frühestens nach ca. zwei Wochen meßbar, wobei gleichzeitig der IgM-Titer wieder abfällt. IgM-Titer sprechen immer für eine frische Infektion.
IgG-Titer von 1:64 werden als fraglich hinsichtlich einer Infektion mit B.burgdorferi angesehen. Titer ab 1:128 gelten als positiv. Da klinische Befunde häufig nicht eindeutig auf die Erkrankung hinweisen, ist die Bewertung des Titers besonders wichtig.
Kreuzreaktionen mit anderen Spirochäten sind nach eigenen Untersuchungen ohne Bedeutung, wenn die Bewertung der Titer nach oben angegebenen Kriterien erfolgt.
b. Borreliose-Immunoblot (Blutuntersuchung):
Hier werden im Blut Antikörper gegen einzelne Borrelien-Antigenfraktionen nachgewiesen, was eher erlaubt, Impfreaktionen von Infektionen zu differenzieren. Dieser Test ist spezifischer aber auch aufwendiger und daher auch teurer als der Antikörpertiter.
Nach umfangreichen Untersuchungen der Firma Laboklin, Bad Kissingen, scheint mit dem Immunoblot die Ergebnisse negativer sowie die deutlich positiver Fluoreszenztiter bestätigt werden. Der Blot dient daher in erster Linie zur Abklärung fraglicher oder niedriger Titer.
Eine Differenzierung zwischen Impfung und Infektion ist derzeit auch über einen Blot nicht sicher möglich; intensive Untersuchungen zu diesem Thema laufen aber noch.
c. Borrelien-PCR (Haut, Gelenkflüssigkeit):
Dieser Direktnachweis der Borrelien ist schnell und immer dann möglich, wenn man Untersuchungsmaterial hat, in dem der Erreger selbst zu erwarten ist (PCR bedeutet Polymerase Chain Reaction, also den direkten Nachweis der Kernsäuren in den Zellkernen der Borrelien, eine sehr spezifische und sehr empfindliche Untersuchungsmethode). Das ist der Fall z.B. bei Gelenksflüssigkeit im Rahmen von Arthritiden oder bei infizierten Hautarealen.
Ein besonderes Phänomen ist bei Berner Sennenhunden beschrieben. Verschiedentlich wurden nicht therapierbare Nierenerkrankungen mit familiärer Häufung beschrieben. Bei diesen Tieren lagen hohe Antikörper-Titer gegen Borrelien vor, ohne daß sie in Gewebeproben der entsprechenden Nieren nachweisbar waren.
Nur weil etwas selten ist, ist es ja nicht unmöglichEr schließt Borr. aus weil das laut seiner Meinung hier relativ selten ist