- Tyson - Ein Hund auf Abwegen? Bitte um Rat.... Beitrag #1
Foss
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Grüß euch,
Vorerst: es fällt mir sehr schwer über das Thema zu schreiben, da ich emotional involviert bin. Es handelt sich bei besagtem Hund um den Hund meines Freundes (und deren Familie).
Es handelt sich um "Tyson", einen kastrierter Pitbull-Mix 4-5 Jahre alt. Im Grunde gehört der Hund "allen", Hauptbespaßungsperson sind jedoch mein Freund und seine Mutter.
Mit Tyson ging im Prinzip alles schief, was schief gehen konnte. Mein Freund und seine Mutter haben versucht, den Hund zu erziehen, bei dem Vater jedoch darf der Hund machen was er will. Der "Typ" geht raus, einfach weil er ja "nen so coolen Pitbull" hat...der darf sich bei dem Mann erlauben was er will. Verhalten wie Knurren und co. werden von dem Vater auch noch positiv belohnt.
Der Vater fällt in die Sparte "Kontakt zu Bikergangs" und so...ihr wisste welche "Typen" ich meine :roll:
In der Vergangenheit hat es öfter mal Vorfälle gegeben....Tyson spielt mit anderen Hunden und wird von einen Moment zum anderen aggressiv und beisst andere Hunde. Ohne körperliche Signale, ohne Vorwarnung, ohne gar nichts.
Mittlerweile haben sie Maulkorbpflicht - und auch der Maulkorb wurde falsch verknüpft: nämlich gar nicht. Von einen Tag auf den anderen drauf und gut ist. :eusa_doh:
Tyson ist jetzt mit Maulkorb entsprechend noch aggressiver und die Mutter traut sich dank eines Vorfalls mit dem Hund nicht mehr vor die Türe.
Der Hund merkt das natürlich....bleiben also nur noch mein Freund und sein Vater. Mein Freund versucht sich so artgerecht wie möglich mit dem Tyson zu beschäftigen, hält sich auch an die Maulkorbpflicht und alles und bei ihm hört der Hund auch halbwegs gut.
Jetzt ist aber das Thema: wenn der Vater rausgeht, ist alle Erziehung für den Arsch.
Trotz Maulkorbpflicht kommt dieser ab und man läuft wieder mit dem Motto: "Ha! Ich hab einen Kampfhund!" durch die Gegend.
Und ich weiß langsam nicht, was ich machen soll/raten soll. Ich habe ja angeboten, den Hund von meinem Ausbilder mal checken zu lassen, aber mal eben 800 km zu fahren ist halt auch nicht....dem Vater sind alle Tipps wurscht, Hundeschulen braucht ja sowieso keiner....genau diese Art von Mensch, dem man am liebsten direkt in den Hintern treten würde.
Mein Freund ist am Boden zerstört, da er immer noch Hoffnung hat, das Tyson irgendwie erziehbar ist, aber durch die Aktionen seines Vaters wird das nichts.
Zumal die Familiensituationa cuh nicht so einfach ist....Vater verprügelt meinen Freund und alles....ich ärgere mich halt, weil ich hier sitze und niemanden helfen kann. Weder Freund noch Hund.
Ich bin kurz davor, selbst beim nächsten Amt anzurufen und den Fall zu schildern....hat da vielleicht noch jemand andere Ideen und Vorschläge für mich?
LG Foss
Vorerst: es fällt mir sehr schwer über das Thema zu schreiben, da ich emotional involviert bin. Es handelt sich bei besagtem Hund um den Hund meines Freundes (und deren Familie).
Es handelt sich um "Tyson", einen kastrierter Pitbull-Mix 4-5 Jahre alt. Im Grunde gehört der Hund "allen", Hauptbespaßungsperson sind jedoch mein Freund und seine Mutter.
Mit Tyson ging im Prinzip alles schief, was schief gehen konnte. Mein Freund und seine Mutter haben versucht, den Hund zu erziehen, bei dem Vater jedoch darf der Hund machen was er will. Der "Typ" geht raus, einfach weil er ja "nen so coolen Pitbull" hat...der darf sich bei dem Mann erlauben was er will. Verhalten wie Knurren und co. werden von dem Vater auch noch positiv belohnt.
Der Vater fällt in die Sparte "Kontakt zu Bikergangs" und so...ihr wisste welche "Typen" ich meine :roll:
In der Vergangenheit hat es öfter mal Vorfälle gegeben....Tyson spielt mit anderen Hunden und wird von einen Moment zum anderen aggressiv und beisst andere Hunde. Ohne körperliche Signale, ohne Vorwarnung, ohne gar nichts.
Mittlerweile haben sie Maulkorbpflicht - und auch der Maulkorb wurde falsch verknüpft: nämlich gar nicht. Von einen Tag auf den anderen drauf und gut ist. :eusa_doh:
Tyson ist jetzt mit Maulkorb entsprechend noch aggressiver und die Mutter traut sich dank eines Vorfalls mit dem Hund nicht mehr vor die Türe.
Der Hund merkt das natürlich....bleiben also nur noch mein Freund und sein Vater. Mein Freund versucht sich so artgerecht wie möglich mit dem Tyson zu beschäftigen, hält sich auch an die Maulkorbpflicht und alles und bei ihm hört der Hund auch halbwegs gut.
Jetzt ist aber das Thema: wenn der Vater rausgeht, ist alle Erziehung für den Arsch.
Trotz Maulkorbpflicht kommt dieser ab und man läuft wieder mit dem Motto: "Ha! Ich hab einen Kampfhund!" durch die Gegend.
Und ich weiß langsam nicht, was ich machen soll/raten soll. Ich habe ja angeboten, den Hund von meinem Ausbilder mal checken zu lassen, aber mal eben 800 km zu fahren ist halt auch nicht....dem Vater sind alle Tipps wurscht, Hundeschulen braucht ja sowieso keiner....genau diese Art von Mensch, dem man am liebsten direkt in den Hintern treten würde.
Mein Freund ist am Boden zerstört, da er immer noch Hoffnung hat, das Tyson irgendwie erziehbar ist, aber durch die Aktionen seines Vaters wird das nichts.
Zumal die Familiensituationa cuh nicht so einfach ist....Vater verprügelt meinen Freund und alles....ich ärgere mich halt, weil ich hier sitze und niemanden helfen kann. Weder Freund noch Hund.
Ich bin kurz davor, selbst beim nächsten Amt anzurufen und den Fall zu schildern....hat da vielleicht noch jemand andere Ideen und Vorschläge für mich?
LG Foss