Das bleibt bei Babys und Hund nicht aus, dass sowas mal passiert. Das kannst du gar nicht zu 100 % unterbinden. Und ich bin immer da wo mein Hund ist... nein umgekehrt, er ist immer da wo ich bin ^^Er ist so auf mich fixiert und akzeptiert mich als Rudelführer, dass er mir eigentlich im Haus überall hin folgt. Auch aufs Klo ^^ Wenn ich zuhause bin. Er freut sich wenn ich von der Arbeit komme als wäre ich Monate weg gewesen. Dabei waren es nur Stunden.
1. Dein Hund kontrolliert dich, er akzeptiert dich nicht als Rudelführer, sondern er kontrolliert dich permanent, wenn du auf Klo gehst und dir überall hin folgt!!!
2.Ein Kind sollte niemals weder dem eigenen Hund noch einem anderen irgendwo dran ziehen dürfen!! Dein Kind geht (später zum Beispiel im Kindergarten oder in der Schule) dann auch bei anderen Hunden unvoreingenommen hin, will die streicheln, rupft am Fell und den Ohren. Wenn der Hund der anderen Person dann nicht so reagiert wie euer Hund, dann ist das Gebrüll wieder groß. Weißt du wie anstrengend das ist, Kindern zu erklären, dass NICHT alle Hunde so reagieren wie der Hund zuhause und das NICHT alle Hunde gekuschelt werden wollen?? Ich arbeite seit Jahren mit Kindern und muss immer wieder die angelernten Verhaltensweisen von Zuhause ausbügeln, weil Kinder einfach losrennen zu den Hunden und die uuuuuuuuuunbedingt streicheln wollen, weil der Hund daheim oder von der Omi/Tante/vom Onkel mag das ja auch soooooo gerne, wenn man auf ihn zustürmt. :shock: Sorry, aber da habe ich keinerlei Verständnis für und man könnte sogar wegen Kindeswohlgefährdung das JuAmt bei euch mal reinschauen lassen, die den Hund deswegen rausnehmen bzw. die Auflage geben, dass der Hund weg muss, weil eure Kinder durch euer "ach, der lässt das über sich ergehen" gefährdet werden!!
Und irgendwie habe ich das Gefühl , dass hier wieder die Bessererzieher unterwegs sind, die alles negativ und schlecht finden. Ich beschütze meine Familie schon, aber ein Hund ist noch das ... wie sage ich das ohne wieder etwas negatives zu sagen....
DU hast gefragt, wie du mit dem Problem umgehen kannst. Dafür muss man an der Ursache arbeiten und die grundlegenden Umstände so verändern, dass es möglich ist zu arbeiten. Und man sollte einen Hund nie zur Aufwertung seiner eigenen Kompetenzen nehmen!! Never ever!! Es gibt Berufe wie Polizei, Zoll und Security, die wirklich die Unterstützung ihres Hundes brauchen, aber wenn du als normaler Familienvater auf sowas angewiesen bist, musst du in einer sehr üblen Ecke wohnen... also ich wohn selbst in einer ganz üblen Ecke und kenne noch schlimmere, aber kenne niemanden, der so eigenartig denkt wie du es scheinbar tust.
Mein Hund weiss wo er in der Familie steht und dass die Kinder über ihm stehen.
Nein, sonst würde ER die Kinder bzw. deinen vierjährigen Sohn nicht beschützen!! Denn derjenige der bestützt, steht immer weiter oben. Ein Vater beschützt seine Familie auch und steht auch nicht ganz unten, sondern ist das Familienoberhaupt. Da ER dich kontrolliert und deine Kinder beschützt, stehst nicht du als Rudeloberhaupt fest, sondern der Hund, weil er euch alle kontrolliert. Egal ob es dein Sohn ist, der mal einige Meter wegläuft oder dir an den Fersen hängt. ER ist der Chef bei euch und das solltest du ganz schnell unterbinden, sonst bekommst du ganz schnell riesige Probleme, die gravierender sind als ein kläffender Nachbarshund!!
Ich weiss noch gaaaaaaaanz am Anfang wo wir ihn hatten. Da war er im spielen etwas überschwinglich und dachte wenn Kind los rennt, darf er das auch und hat unseren Sohn beim laufen so an der Jacke gezwickt, halt Spieltrieb. Sohn natürlich geweint weil er das nicht einordnen konnte. Ich habe mit ihm geschimpft, ohne natürlich zu hauen oder so (würde ich nie tun). Seitdem absolut vorsichtig und er hat es nie mehr gemacht.
Dann würde ich ihn loben. Solange er nur schaut und signalisiert, der alte Mann soll auf Distanz bleiben, okay. Würde er direkt angreifen wäre die Kacke natürlich am Dampfen. Das sehe ich ein.
Klaro, alles Spieltrieb... einen Spieltrieb kann man nicht durch einmal schimpfen unterbinden! das ist ein TRIEB, der von Natur aus gegeben ist und der sich nicht von jetzt auf gleich ausstellen lässt!
Und nein, es geht nicht, dass er fremde Menschen einfach anknurrt, anfletscht oder dergleichen. Es gibt Situationen, da kommen einem Fremde entgegen, der Weg ist eng und da darf dein Hund egal ob es hell oder dunkel ist, nicht derjenige sein, der sagt: hey bleib weg von uns, sondern muss ohne Murren vorbei gehen!