- Hahn zu dünn, Henne zu dick Beitrag #1
demona
- Beiträge
- 7.407
- Punkte Reaktionen
- 6.118
Hallo,
Ich habe mich mal wieder zu euch verirrt.
Vorsicht, könnte lang werden.
Zur Vorgeschichte (zum allgemeinen Verständnis):
Papa geht mit Kindern (5 u 7 Jahre) in das Gartenbaucenter. Kinder laufen zu den Tieren, finden die Wellensittiche ja so süüüß und niedlich und Papa läßt sich breit schlagen. Zwei Tiere werden ausgesucht, natürlich nach Farbe und nicht nach eventuell bestehenden Paaren. Ein blauer Hahn und eine hellgelbe Henne. Käfig samt Futter und Zubehör werden auch gleich mitgenommen, normaler Winzkäfig, Plastikstangen, Spiegel, Futter- und Wassernapf, sowie nur Futter. Nichts in Richtung Mineralien.
Die Mama ist die Arbeitskollegin meiner besten Freundin, die war völlig vor den Kopf geschlagen als die Familie samt Vögeln nach Hause kam. Das Ganze war vor ungefähr 6 Monaten.
Auf Anraten meiner besten Freundin und mir hat sich bis jetzt geändert:
- wesentlich größerer Käfig
- sämtliches Plastik sowie der Spiegel raus
- Naturäste in verschiedenen Stärken rein
- Sepiaschale, Grit im Extranapf
- Sandbad
- Verschiedenes Spielzeug aus Holz, Naturbast und Papier
- es wird mittlerweile Gemüse und selten Obst angeboten aber bis auf Salat, Gurke und Apfel fressen sie nichts
Am Freiflug beißt sich die Kollegin momentan noch die Zähne aus. Ihr Mann will das einfach nicht und der ist leider den ganzen Tag zuhause (arbeitet von daheim) und der würde den Käfig immer wieder zu machen. Aber sie bleibt dran.
So, jetzt die eigentliche Krankheitsgeschichte:
Vor etwas über zwei Wochen hatte die Kollegin ihren Mann endlich soweit um die Tiere einem Tierarzt vorzustellen. Ich habe sie zu der Tierärztin geschickt, die damals den Vogel meiner Freundin operiert hatte und die mir sehr kompetent vorkam.
Dort wurde erstmal das GEschlecht bestimmt, die Tiere untersucht und gewogen. Dabei kam raus, Hahn 31 g, Henne 45 g. Die TA sofort alamiert. Es wurde ein Abstrich im Kropf gemacht und auch Megabakterien untersucht, negativ. Dann wurde ein Kropf- und Kloakenabstrich bei Beiden gemacht und eingeschickt.
Der Hahn bekam ein Aufbaumittel und da der Kropf geschwollen war, wurde sofort mit Antibiotika angefangen. Bei der Henne wollten sie warten bis die ERgebnisse da sind, da sie auch einen wesentlich besseren Eindruck machte. Die Kollegin sollte Kolbenhirse anbieten, da leichter verdaulich. HAt sie auch sofort reingemacht.
Vier Tage später kam das Ergebnis: Bakterien. Fragt mich bitte nicht welche aber das Ab war wohl schon das Richtige. Also wurde es weiter gegeben. Allerdings nur beim Hahn, die Henne ist kerngesund.
Montag, 19. Mai, Nochmal zur Kontrolle. Kropfschwellung ist so gut wie weg, aber er würgt und sieht schlecht aus. Weitere Anweisung: Ab nochmal bis heute, Freitag, und ein Aufbaumittel. Zusätzlich ein Pulver zur Darmsanierung, welches übers Futter gegeben wird. Beim Hahn nochmal ein Abstrich und eingeschickt.
Freitag, 23. Mai, Nochmal Kontrolle, Ergebnisse sind auch da. Bakterien fast vollständig weg also geht die Ta davon aus, dass es weg ist - da der Abstrich ja von Montag ist. Kropf ist wieder normal. Beide nochmal gewogen. Hahn hat abgenommen - 30 g, Henne hat zugenommen 49 g.
Jetzt unser Problem:
Wie kriege ich den Hahn dazu zuzunehmen und die Henne gleichzeitig abzunehmen?
Momentan angeboten wird: normales Wellensittichfutter, Kolbenhirse, klein gehackte Sonnenblumenkerne - war der Vorschlag der Ta damit der Hahn zunimmt
Beide Tiere sind nicht handzahm, es war für den Hahn in den letzten zwei Wochen enormer Streß da er jeden Tag raus gefangen wurde, festgehalten, Medis eingeben. Meine Freundin war sie heute besuchen, ihr Kommentar "Das Tier ist fertig, das braucht Ruhe." Klar, zwei Wochen jeden Tag rausgefangen, das AB, das den Körper belastet, das war wohl etwas viel für den Zwerg.
Also alles, was damit zusammen hängt, den Vogel rauszufangen, fällt weg. Definitiv.
Jetzt ist es aber so, dass die Henne ihn teilweise richtig ärgert, ihn hakt und auch beim Schlafen stört.
Mein persönlicher Vorschlag war, den Käfig zu trennen - Trenngitter wäre vorhanden - und das Futter anzupassen. Also beim Hahn mehr und fetthaltigeres und bei der Henne halt das Normale. Aber da Wellensittich ja nicht mein Spezialgebiet sind, frage ich einfach mal hier nach.
Hat Jemand eine Idee? Oder einen Vorschlag? Was können wir machen damit der Piepser wieder auf die Flügel kommt?
Achja, eine Abgabe steht nicht zur Debatte, das ältere Kind liebt die Vögel, hilft Mama beim Käfig sauber machen und der Mann ist eher der Typ "Ich habe dafür bezahlt, es muß funktionieren."
Lg Demona und sorry für den langen Text.
Ich habe mich mal wieder zu euch verirrt.
Zur Vorgeschichte (zum allgemeinen Verständnis):
Papa geht mit Kindern (5 u 7 Jahre) in das Gartenbaucenter. Kinder laufen zu den Tieren, finden die Wellensittiche ja so süüüß und niedlich und Papa läßt sich breit schlagen. Zwei Tiere werden ausgesucht, natürlich nach Farbe und nicht nach eventuell bestehenden Paaren. Ein blauer Hahn und eine hellgelbe Henne. Käfig samt Futter und Zubehör werden auch gleich mitgenommen, normaler Winzkäfig, Plastikstangen, Spiegel, Futter- und Wassernapf, sowie nur Futter. Nichts in Richtung Mineralien.
Die Mama ist die Arbeitskollegin meiner besten Freundin, die war völlig vor den Kopf geschlagen als die Familie samt Vögeln nach Hause kam. Das Ganze war vor ungefähr 6 Monaten.
Auf Anraten meiner besten Freundin und mir hat sich bis jetzt geändert:
- wesentlich größerer Käfig
- sämtliches Plastik sowie der Spiegel raus
- Naturäste in verschiedenen Stärken rein
- Sepiaschale, Grit im Extranapf
- Sandbad
- Verschiedenes Spielzeug aus Holz, Naturbast und Papier
- es wird mittlerweile Gemüse und selten Obst angeboten aber bis auf Salat, Gurke und Apfel fressen sie nichts
Am Freiflug beißt sich die Kollegin momentan noch die Zähne aus. Ihr Mann will das einfach nicht und der ist leider den ganzen Tag zuhause (arbeitet von daheim) und der würde den Käfig immer wieder zu machen. Aber sie bleibt dran.
So, jetzt die eigentliche Krankheitsgeschichte:
Vor etwas über zwei Wochen hatte die Kollegin ihren Mann endlich soweit um die Tiere einem Tierarzt vorzustellen. Ich habe sie zu der Tierärztin geschickt, die damals den Vogel meiner Freundin operiert hatte und die mir sehr kompetent vorkam.
Dort wurde erstmal das GEschlecht bestimmt, die Tiere untersucht und gewogen. Dabei kam raus, Hahn 31 g, Henne 45 g. Die TA sofort alamiert. Es wurde ein Abstrich im Kropf gemacht und auch Megabakterien untersucht, negativ. Dann wurde ein Kropf- und Kloakenabstrich bei Beiden gemacht und eingeschickt.
Der Hahn bekam ein Aufbaumittel und da der Kropf geschwollen war, wurde sofort mit Antibiotika angefangen. Bei der Henne wollten sie warten bis die ERgebnisse da sind, da sie auch einen wesentlich besseren Eindruck machte. Die Kollegin sollte Kolbenhirse anbieten, da leichter verdaulich. HAt sie auch sofort reingemacht.
Vier Tage später kam das Ergebnis: Bakterien. Fragt mich bitte nicht welche aber das Ab war wohl schon das Richtige. Also wurde es weiter gegeben. Allerdings nur beim Hahn, die Henne ist kerngesund.
Montag, 19. Mai, Nochmal zur Kontrolle. Kropfschwellung ist so gut wie weg, aber er würgt und sieht schlecht aus. Weitere Anweisung: Ab nochmal bis heute, Freitag, und ein Aufbaumittel. Zusätzlich ein Pulver zur Darmsanierung, welches übers Futter gegeben wird. Beim Hahn nochmal ein Abstrich und eingeschickt.
Freitag, 23. Mai, Nochmal Kontrolle, Ergebnisse sind auch da. Bakterien fast vollständig weg also geht die Ta davon aus, dass es weg ist - da der Abstrich ja von Montag ist. Kropf ist wieder normal. Beide nochmal gewogen. Hahn hat abgenommen - 30 g, Henne hat zugenommen 49 g.
Jetzt unser Problem:
Wie kriege ich den Hahn dazu zuzunehmen und die Henne gleichzeitig abzunehmen?
Momentan angeboten wird: normales Wellensittichfutter, Kolbenhirse, klein gehackte Sonnenblumenkerne - war der Vorschlag der Ta damit der Hahn zunimmt
Beide Tiere sind nicht handzahm, es war für den Hahn in den letzten zwei Wochen enormer Streß da er jeden Tag raus gefangen wurde, festgehalten, Medis eingeben. Meine Freundin war sie heute besuchen, ihr Kommentar "Das Tier ist fertig, das braucht Ruhe." Klar, zwei Wochen jeden Tag rausgefangen, das AB, das den Körper belastet, das war wohl etwas viel für den Zwerg.
Also alles, was damit zusammen hängt, den Vogel rauszufangen, fällt weg. Definitiv.
Jetzt ist es aber so, dass die Henne ihn teilweise richtig ärgert, ihn hakt und auch beim Schlafen stört.
Mein persönlicher Vorschlag war, den Käfig zu trennen - Trenngitter wäre vorhanden - und das Futter anzupassen. Also beim Hahn mehr und fetthaltigeres und bei der Henne halt das Normale. Aber da Wellensittich ja nicht mein Spezialgebiet sind, frage ich einfach mal hier nach.
Hat Jemand eine Idee? Oder einen Vorschlag? Was können wir machen damit der Piepser wieder auf die Flügel kommt?
Achja, eine Abgabe steht nicht zur Debatte, das ältere Kind liebt die Vögel, hilft Mama beim Käfig sauber machen und der Mann ist eher der Typ "Ich habe dafür bezahlt, es muß funktionieren."
Lg Demona und sorry für den langen Text.