Angst

Diskutiere Angst im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, ich hoffe ich finde bei euch Rat. Ich habe 2 Chihuahua Mädels ( 3 Jahre und 0,5 Jahre) Meine Große ist total unproblematisch aber...
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Nur--Ich

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Hallo zusammen,
ich hoffe ich finde bei euch Rat.
Ich habe 2 Chihuahua Mädels ( 3 Jahre und 0,5 Jahre)
Meine Große ist total unproblematisch aber bei der Kleinen hat sich ( ich glaube) Angst breit gemacht.
Sie lässt sich nicht von Fremden anfassen ( Was ich nicht sooo schlimm finde) aber sie knurrt und bellt Fremde an und kommt dann auch gleich zu mir und will auf meinen Schoss.
Außerdem knurrt und bellt sie bei jedem Geräusch und auch da führt der direkte Weg zu mir. Selbst wenn eins meiner Kinder den Raum mit einer Kopfdeckung oder zusammengemachten Harren betritt, fängt sie sofort an zu knurren und bellen bis die Person wieder so aussieht wie sie es gewohnt ist.
Sie war von Anfang an sehr auf mich bezogen und fing auch gleich an zu weinen wenn ich den Raum verlassen habe. Das habe ich nun mit viel Geduld und kleinen Schritten im Griff. Ich will nun auch nichts falsch machen und ihre Angst bestätigen indem ich sie tröste und beschütze genau so will ich sie nicht vor den Kopf stoßen und ihr das Gefühl geben sie ist alleine mit ihrer Angst ( Wenn es welche ist)
Der einzige Ort wo sie nicht immer zu mir kommt wenn sie knurrt und bellt ist auf dem Campingplatz. Da steht sie teilweise wie ein Großer am Zaun und bellt die vorbei gehenden Leute gezielt an.
Wie verhalte ich mich nun richtig das sie das Bellen und knurren wieder abstellt. Als ich sie bekommen habe war das noch nicht ich weiß aber auch keinen Zeitpunkt wann genau bzw. in welcher Situation es anfing.
Ich hoffe ihr habt Tipps für mich :D

LG
 
  • Angst

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  • Angst Beitrag #2
Hallo und Willkommen hier im Forum,

das hört sich wirklich sehr nach einer unsicheren Hündin an. Sie ist ja auch noch sehr jung und muss noch viel kennen lernen.

Zuersteinmal ist es gut, dass du sie nicht in ihrer Angst bestätigen willst. Nimm sie nicht hoch, aber sei einfach bei ihr und sag vielleicht auch ganz spielerisch "hey Mäuschen, ist doch alles ok." Aber eben nicht anhaltend auf sie einreden.

Angst vor Fremden ist wohl das schwierigste Problem. Man kann es auf diverse Weisen angehen. Man kann gezielt einfach ein paar Fremden Leckereien in die Hand drücken, die sie dann deiner Hündin zu werfen sollen. Theoretisch ist dies eine tolle Variante, damit deine Hündin eine Postive Verknüpfung zu Fremden herstellt, praktisch ist es aber mit sehr vielen Fehlerquellen behaftet. Manch einer will grundsätzlich nicht, dass der Hund etwas von Fremden nimmt. Die angsprochenen Personen sollten aufrecht stehend, aus einer für den Hund noch unbedrohlichen Entfernung die Leckereien werfen. Und hier passieren die meisten Fehler. Die Leute beugen sich vor, gehen zu nah vor, werfen zu impulsiv - das kann dann wiederum Angst auslösen.

Ich würde selbst wohl mit Anbieten einer Alternative arbeiten. Auch hier entsteht eine indirekte postive Verknüpfung.
Beobachte deine Hündin. Wann genau zeigt sie das Verhalten? Ab welchem Punkt, weißt du schon "oh, gleich wird gemotzt"? Und genau hier - kurz bevor sie bellt - bietest du ihr ein alternatives Verhalten an, bevorzugt ein Sitz. Sprich sie an und gib ihr die Alternative, wenn sie dir Beachtung schenkt, belohne es entsprechend. Sollte sie in der Situation zu nervös sein, war der Abstand vielleicht zu gering oder dein Timing nicht optimal. Sollte sie ein Problem mit dem Sitz haben, weil sie zu große Angst hat, kann man auch den bloßen Blickkontakt belohnen.

Die Situation mit deinen Kindern ist ähnlich. Hier kannst du wunderbar damit arbeiten, deinen Kindern Leckereien in die Hand zu drücken, die sie deiner Hündin zu werfen sollen. Oder lass sie ein kleines Spiel mit ihr machen, wenn die Angst schon etwas weniger ist, am besten auf gleicher Ebene. Dabei kannst du deine Kinder schrittweise auch "verkleiden", wenn deine Hündin dann mit einzelnen Sachen, wie gebundenen Haaren klar kommt. Lass sie eine Sonnenbrille tragen, Halstuch, Hut usw. Wichtig ist: immer in ganz kleinen Schritten arbeiten, wenn deine Hündin Angst zeigt, ward ihr einen Schritt zu weit.

Ihr Verhalten am Zaum ist genauso auf Angst begründet. Sie fühlt sich hinter dem Zaun sicher, daher geht sie nach vorne und verbellt die Leute. Mach dir bitte klar, dass sie da bei JEDEM Menschen ein Erfolgserlebnis hat. Mensch kommt, sie bellt, Mensch geht wieder weg, also hat sie ihn in ihren Augen erfolgreich vertrieben. Das verstärkt u.U. auch ihr Verhalten in den anderen Situationen. Ich würde ihr hier gar nicht mehr die Gelegenheit dazu geben, an den Zaun zu sprinten. Nimm sie an die Leine oder setz sie in den Camper. Das ist dein Zaun, dort hat sie nichts verloren.
 
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