Sommerfrische mit Folgen

Diskutiere Sommerfrische mit Folgen im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Rassistisch.........:lol::lol::lol:, das ist spanische Geschichte, nochmal: überall nachlesbar und hat mit Deiner falschen...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #61
Off-Topic
Fiesta, ich hatte deinen Kommentar überlesen, aber nun muss ich doch nochmal fragen.. ließt du eingentlich, was du da von dir gibst?! Nicht nur, dass du Elke mit hochgradig rassistischen Unterstellungen gegenüber ihr und ihrer Familie kommst, dann beharrst du auch noch auf dem Standpunkt aufgrund von Informationen die du irgendwo nachgelesen haben willst? Entschuldige mal aber... Geht's dir irgendwie zu gut?

Rassistisch.........:lol::lol::lol:, das ist spanische Geschichte, nochmal: überall nachlesbar und hat mit Deiner falschen Darstellung/Unterstellung es sei Rassismus überhaupt nichts zu tun, nicht das Geringste. Traurig was so in einfache Worte hinein interpretiert wird.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #62
Off-Topic
Oh entschuldige bitte, ich habe ganz vergessen, dass du absolut das Recht voreilige Schlüsse über Elke und ihre Familie zu ziehen anhand von vermeintlichen geschichtlichen Fakten. Ich mein, wir deutschen sind schließlich auch alle Nazis, das ist absolut nicht zu leugnen, ist schließlich deutsche Geschichte! Die Türkischen Frauen tragen schließlich auch ausnahmslos Kopftücher und sind unterdrückt und mein Russischer Freund geht nie ohne seine Fellmütze, ne Flasche Vodka und ein Gläschen Kaviar aus dem Haus. Ist ja alles geschichtlich zu belegen. *Ironie aus*
Jetzt mal im Ernst, kann es sein, dass du den Begriff Rassismus irgendwie nicht ganz verstanden hast?
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #63
Wir wollen doch jetzt hier bitte keine Diskussion über Rassismus oder nicht anfangen, oder?
Das Grundproblem der TE ist ein anderes. Aus diesem Grunde.... zurück zum Thema
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #64
Rassistisch.........:lol::lol::lol:, das ist spanische Geschichte, nochmal: überall nachlesbar und hat mit Deiner falschen Darstellung/Unterstellung es sei Rassismus überhaupt nichts zu tun, nicht das Geringste. Traurig was so in einfache Worte hinein interpretiert wird.

Off-Topic
Fiesta, Franco ist nunmehr schon fast 40 Jahre tot. Spanien lebt schon 40 Jahre Demokratie. 40 Jahre sind fast 2 Generationen. Aber viele haben wohl noch das Spanien der 50iger und 60iger Jahre im Kopf. Und für viele ist Spanien wohl immer noch gleichbedeutend mit Strand, Sonne, Palmen, Stierkampf, Toreros, Flamenco, Siesta und Paella, Stereotypen, die den Blick auf das aktuelle moderne Spanien vernebeln. Spanien ist in vielem sogar anderen europäischen Ländern voraus. Ich denke da zB an die Homo-Ehe, Adoption auch für Homo-Ehen, die Möglichkeit, dass auch heterosexuelle Paare eine "eingetragene Partnerschaft" anmelden können, die unbürokratische Art und Weise, wie nichtverheiratete Paare ein "Libro de Familia" bekommen, ohne dass der Vater sein Kind adoptieren muss, und das Kind automatisch die Nachnamen beider Elternteile erhält. Dinge, die zB in Deutschland nicht unbedingt üblich sind. Der "español machista" (macho bedeutet schlicht und ergreifend "männlichen Geschlechts", ohne jegliche Wertung) ist ebenso ein Stereotyp, denn die spanische Gesellschaft ist beileibe nicht stehengeblieben

Stereotype
Sonne: Geht mal nach Asturien, Cantabrien oder Galicien in Sommerurlaub .... aber vergesst bitte den Schirm nicht
Strand: Ich werde heute noch von verschiedenen Verwandten in meinem Dorf in D gefragt, ob ich jeden Tag an den Strand gehe (bei fast 400 km bis zum nächsten Strand wohl eher ein schwieriges Unterfangen)
Palmen: Ok, die wachsen wenigstens überall in Spanien, nur in meinem Garten weigern sie sich standhaft zu überleben (liegt wohl an mir)
Stierkampf und Toreros: eine Tradition, die wohl auf lange Frist eh aussterben wird, aber auf natürliche Art und Weise. Zum Stierkampf gehen nur noch die älteren Semester, kaum junge Spanier. Fussball ist da viel wichtiger
Flamenco: ist ein Tanz, der eigentlich nur in Andalusien üblich ist und auch dort hauptsächlich Sache der Gitanos ist. Jede Region hat seinen eigenen Tanz (Madrid-Chotis, Catalonien-Sardana, Aragón-Jota ...). Iin Andalusien tanzt man sehr häufig "Sevillanas", was von Ausländern fälschlicherweise mit "Flamenco" gleichgesetzt wird.
Siesta: kaum noch möglich, bzw. allerhöchsten am Wochenende. Die arbeitende Bevölkerung kann sich keine Siesta leisten.
Paella: Das regionale Gericht der Provinz "Valencia", zusammenhängend mit dem intensiven Reisanbau in der Gegend. Hab mich kringelig gelacht über die Touristen, die auf Gran Canaria ständig Paella gegessen haben. Ist auf Gran Canaria so "untypisch" und exotisch wie Nasi Goreng in Bayern. Noch dazu, und da kringeln sich jedem Spanier die Fussnägel hoch: ZUM ABENDESSEN (Paella liegt viel zu schwer im Magen, als das ein Spanier jemals Paella zum Abendessen auftischen würde)

Diese Liste kann man noch lange fortsetzen. Ich lass es mal dabei.


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Im übrigen gebe ich Para Recht. Wollte eigentlich gar nicht mehr auf Fiesta antworten, aber es gibt Dinge, die mich auf die so typisch spanische "Palme" bringen.
Haben übrigens inzwischen auch sachlicher darüber geredet, und weiss nun auch, weswegen er anfänglich so stur reagiert hat. Ist aber ne persönliche Sache. Werde berichten, wie es weitergeht.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #65
Das ist natürlich die beste Lösung, wenn noch ein ganz entspanntes und Sachliches Gepräch möglich war :)
Bin gespannt, was dabei herauskam!
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #66
Off-Topic
Fiesta, Franco ist nunmehr schon fast 40 Jahre tot. Spanien lebt schon 40 Jahre Demokratie. 40 Jahre sind fast 2 Generationen. Aber viele haben wohl noch das Spanien der 50iger und 60iger Jahre im Kopf. Und für viele ist Spanien wohl immer noch gleichbedeutend mit Strand, Sonne, Palmen, Stierkampf, Toreros, Flamenco, Siesta und Paella, Stereotypen, die den Blick auf das aktuelle moderne Spanien vernebeln. Spanien ist in vielem sogar anderen europäischen Ländern voraus. Ich denke da zB an die Homo-Ehe, Adoption auch für Homo-Ehen, die Möglichkeit, dass auch heterosexuelle Paare eine "eingetragene Partnerschaft" anmelden können, die unbürokratische Art und Weise, wie nichtverheiratete Paare ein "Libro de Familia" bekommen, ohne dass der Vater sein Kind adoptieren muss, und das Kind automatisch die Nachnamen beider Elternteile erhält. Dinge, die zB in Deutschland nicht unbedingt üblich sind. Der "español machista" (macho bedeutet schlicht und ergreifend "männlichen Geschlechts", ohne jegliche Wertung) ist ebenso ein Stereotyp, denn die spanische Gesellschaft ist beileibe nicht stehengeblieben
Off-Topic




An sich hatte es Para schon geregelt, nur wenn ein erneuter Angriff gestartet wird, möchte ich mich auch nicht in die Ecke „Rassismus“ stecken lassen, was ohnehin nicht dazu passt und völlig daneben liegt.
Schade, dass ich nun auch von Dir falsch verstanden worden bin. Mir ist es eigentlich nur aufgefallen, weil die Unterwürfigkeit gegenüber Deinem Mann stark ankam, deshalb habe ich nachgesehen und die Information bekommen, dass die spanischen Frauen mehr Angst vor ihren Lebenspartner haben müssen als vor Krebs und Todesursache Nr.1 ist, ist mir eigentlich auch neu, aber hier:

Quelle:


Mag sein, dass Spanien in vielen Dingen Vorreiter ist, aber man sollte sich den Kopf freihalten für die Dinge, die eben nicht so sind lt. Link, oben. Mir ging es um die Gleichberechtigung und gemeinsame Entscheidung und das war ja auch Euer ursprüngliches Anliegen/Post 37, das alles hat nichts mit Rassismus zu tun, das ist eine andere Spielwiese, ebenso die Ausführungen zu Stereotypen einfach nur: Thema verfehlt… 6….. setzen.
Wenn es bei Euch moderner zugeht, dann schön für Euch und Eure Lösung.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #67
Off-Topic
Ich fände dennoch, dass auch eine Entschuldigung angebracht wäre *wieder davonschleich*
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #68
Zurück zum Kern (hab extra alles gelesen ^^) :

Du und dein Mann seid unterschiedlicher Meinung aber ihr seid beide gleichberechtigt.
Da gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten

1. sachlich argumentieren (gute Argumente finden sich ja hier genug)
2. Münze werfen

sry aber da ich selbst ein Dickkopf mit einem dickköpfigen Sohn bin musste ich tatsächlich öfter auf 2. zurückgreifen, zum Glück nie bei so ernsten Themen, bei Haustieren half meistens ein Buch oder eine Website mit anschließender Fragerunde (Das ist allerdings eher nichts für dich und deinen Mann)

Liebe Grüße
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #69
hi elkecita,

wenn dein mann darauf besteht, dass das eure gemeinsame entscheidung ist, du aber deine entscheidung eigentlich schon getroffen hast, dann bleibt eigentlich nur eins: entweder ihr einigt euch auf deine oder seine entscheidung. wenn es bei seiner entscheidung bleibt, dann muß ER aber auch die konsequenzen tragen, nicht du! Er muß sich darüber bewusst sein, dass er dann täglich putzt und aufräumt und sich um die welpen kümmert. sich darum kümmert dass sie in gute hände kommen, das muss ER dann tun, nicht du, weil deine entscheidung wäre eine andere.

schreib mal all die aufgaben, die täglich so anfallen auf ein blatt papier. kann und will er das leisten? hoffen wir mal, dass ihn das zur vernunft bringt, wenn er alleine mit all den problemen dasteht.

das heißt nicht, dass du ihm später nicht helfen darfst, aber du kannst dich aus der verantwortung ziehen wenn du zum bsp zu müde oder zu kaputt bist... und dann überlegt er sich das nächste mal vielleicht zweimal, ob er nicht besser auf dich hören soll.

ne frechheit ist das, er denkt nur an sich. aber nicht an den hund, die welpen und an dich. (so kommt es hier zumindest rüber)
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #70
Eig. wurde ja schon alles gesagt... Und ich hab den Thread von Anfang an verfolgt, hatte nur dann ne Woche kein Internet...

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man sich das als Tierliebhaber, dem die Situation in Spanien sicherlich bewusst ist, darüber noch groß Gedanken machen muss... :eusa_think:

Hast du dir auch gedanken gemacht, wenn du keine guten neuen Besitzer findest? Was ist, wenn sich einer als "gut" herausstellt, den Hund im Nachhinein aber in ein Tierheim abschiebt, wo er dann evtl. eingeschläfert wird?! Könntest du damit leben?
Luna gehört sicherlich nicht zu den Rassen, die ganz oben auf der Liste stehen um ein neues Zuhause zu finden oder nach Deutschland reisen zu dürfen, dafür ist diese Art von Hunden (damit meine ich alle großen Rassen) auch hier in Deutschland zu lang im Tierheim.

Vielleicht bilde ich mir das ein, aber irgendwie hab ich den Eindruck, als ob es nicht ganz so "ungewollt" ist. Vielleicht etwas früh, aber das du doch mit dem Gedanken gespielt hast. Du hast ja ein großes Problem damit, sie kastrieren zu lassen (unabhängig von dem möglichen Nachwuchs der nun unterwegs sein könnte). Irgendwie kennt man das doch nur von Männern, die ihren Rüden nicht kastrieren lassen wollen, weil er dann die Männlichkeit verliert...

So, ich hab meinen Senf dagelassen, der mir schon die ganze Zeit auf der Zunge lag...
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #71
Also bitte. Nur weil man seinen Hund nicht kastrieren lassen will da mutwilligkeit zu unterstellen ist aber extrem weit hergeholt.
Ich will meine Huendin auch nicht kastrieren lassen und plane eigentlich nicht mit ihr Würfe zu machen, obwohl sie Papiere hat.

Selbst wenn da ein Wurf unterwegs sein sollte, ist weniger Elke Schuld an der Situation in Spanien als mehr die Menschen, deren Hunde sich unkontrolliert mehrmals vermehren und deren Welpen dann gleich dazu.
Das ist für mich ein enormer Unterschied zu "Unfallwurf unterwegs und fast ausgebildete lebende Welpen abtreiben ist nicht mein Hobby".
Ja es verbessert die Situation nicht dort, aber es wird sie auch nicht nachhaltig beeinflussen oder gar verschlimmern.

Leben und leben lassen.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #72
als "tierliebhaber" würde ich persönlich die welpen kommen lassen, denn jetzt isses nun mal passiert und sie sind eh im anmarsch. als "tierliebhaber" entscheidet man sich für das leben und nicht dagegen. als vernunftsmensch sieht das natürlich anders aus. aber nur weil das kollektiv gegen das leben ist, heißt es nicht, dass es "richtig" ist.

wenn es sich um menschen, statt um tiere handeln würde gäbe es hier ne ganz andere diskussion. ist ein hundeleben weniger wert als ein menschenleben? das weiß ich nicht. (übrigens, auch wenn in afrika kinder verhungern bekommen wir hier in europa trotzdem unsere eigenen)

man darf nicht alles mit der vernunft entscheiden, gefühl und intuition sind genauso wichtig. angenommen beide wünschen sich die welpen und tun alles in ihrer macht stehende, dass es ihnen gut geht, dann steht dem meiner meinung nach nichts im wege. man kann immer dagegen argumentieren oder dafür, es kann alles mögliche schief gehen, egal ob die welpen kommen oder ob sie "abgetrieben" werden. in beiden fällen gibt es risiken. meine mutter hat immer gesagt, wenn du etwas wirklich möchtest, dann tu es, denn für jedes problem gibt es ein lösung.

aber das ist nun die frage, ist es eine halbherzige entscheidung oder stehen beide voll und ganz dahinter und sind sie sich der verantwortung und arbeit bewusst. was mir persönlich zu denken gibt, wie fühlt sich eine hündin, die all ihre welpen abgeben muß?
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #73
Also bitte. Nur weil man seinen Hund nicht kastrieren lassen will da mutwilligkeit zu unterstellen ist aber extrem weit hergeholt.
Ich will meine Huendin auch nicht kastrieren lassen und plane eigentlich nicht mit ihr Würfe zu machen, obwohl sie Papiere hat.

Selbst wenn da ein Wurf unterwegs sein sollte, ist weniger Elke Schuld an der Situation in Spanien als mehr die Menschen, deren Hunde sich unkontrolliert mehrmals vermehren und deren Welpen dann gleich dazu.
Das ist für mich ein enormer Unterschied zu "Unfallwurf unterwegs und fast ausgebildete lebende Welpen abtreiben ist nicht mein Hobby".
Ja es verbessert die Situation nicht dort, aber es wird sie auch nicht nachhaltig beeinflussen oder gar verschlimmern.

Leben und leben lassen.

Du lebst aber auch nicht in einem Land, wo praktisch jede Minute ein unkastrierter Rüde über den Zaun springen kann und deine Hündin deckt. Natürlich ist das auch hier möglich, aber in Spanien doch wahrscheinlicher.

Ne, man hätte das alles schon direkt erledigen sollen und natürlich nicht warten, bis es zu spät ist. Das jetzt noch abgetrieben werden soll, habe ich nirgends geschrieben, sondern einfach wieso man da noch überlegen muss.

Ich bin einfach der Meinung, dass Elke jetzt schon mal alles besorgen sollte. Welpenaufzuchtsmilch und ggf. Welpenfutter (weiß ja nicht, ob man sowas in Spanien an jeder Ecke bekommt), die Notfallnummer vom TA, Ultraschall-Termin machen, Wurfkiste basteln, sobald der Ultraschall-Termin war. Und wenn was war, dann nach vernünpftigen neuen Besitzern ausschau halten. Wenn man weiß, wieviele es werden, weiß man auch, nach wievielen neuen Besitzern man schauen muss.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #74
man darf nicht alles mit der vernunft entscheiden, gefühl und intuition sind genauso wichtig.

Es ist aber weder der Hündin noch den Welpen und auch nicht Elke und ihrem Mann geholfen, wenn man die Vernunft ausschaltet, die Welpen kommen lässt und dann hoffnungslos überfordert ist, weil es (neben Arbeit, Haushalt und kranken Familienmitgliedern) DOCH zu viel ist. Auch als Tierliebhaber kann man sich GEGEN Welpen entscheiden. Der Vergleich mit den Menschen hinkt - ein Hundeleben ist nicht weniger wert als ein Menschenleben, aber beim Menschen kann die Mutter selbst entscheiden und trägt die Verantwortung.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #75
hi andie,

natürlich soll man die vernunft nicht ausschalten! da sind wir uns einig.

was ich sagen wollte ist, dass man aber AUCH auf das gefühl hören soll. denn nur weil alle vernünftig sind heißt das nicht, dass es richtig sein muß. ein hund ist doch meistens eine bauchentscheidung, außer es sind arbeitshunde. die meisten hunde würden nicht angeschafft werden, wenn man vernünftig wäre (kosten geld, machen schmutz, schränken ein...)

elke hat ihre entscheidung eigentlich schon getroffen, aber ihr mann scheint ja FÜR die welpen zu sein. man kann nicht sagen, der eine hat recht und der andere nicht. wenn beide zusammen lösungen für die ewähnten probleme finden würden (zum bsp, dass sich der mann mehr drum kümmert (wie ich oben schon erwähnte) und vor allem, dass die kleinen in gute hände kommen), was spräche dann gegen die kleinen?

ich persönlich habe zu elkes welpen keine meinung, ich versuche nur, dieser diskussion weitere aspekte hinzuzufügen und einen anderen standpunkt einzunehmen. man ist schlecht beraten, wenn alle ins gleiche horn blasen. es geht nicht darum, was wir gut finden und wollen. es geht darum was das beste für elke ist, und dazu gehört auch die beziehung zu ihrem mann. da kann man nicht rigoros "nein" sagen, man kann einfach mal zusammen sitzen und alle erdenkliche probleme aufschreiben, und wenn man gemeinsam lösungen dafür findet super. wenn es darauf hinausläuft, dass alles an elke hängen bleiben soll, dann hat ihr mann auch kein stimmrecht.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #76
wenn beide zusammen lösungen für die ewähnten probleme finden würden (zum bsp, dass sich der mann mehr drum kümmert (wie ich oben schon erwähnte) und vor allem, dass die kleinen in gute hände kommen), was spräche dann gegen die kleinen?
Ja eben. WENN. Wenn der Mann mithilft (wobei da halt die Frage ist, wie viel Mithilfe seinerseits überhaupt möglich ist in seiner Situation) und wenn die Welpen in gute Hände kommen. Aber was, wenn nicht? Was, wenn sich nicht genug Leute finden lassen, die den Kleinen einen guten Platz bieten können? Oder wenn sie Leute nach einem halben Jahr drauf kommen, dass sie dem Hund doch nicht gerecht werden können? Und wenn Elke's Mann nicht mithilft? Oder gesundheitlich gar nicht kann? Das sind eben alles Dinge, die auch bedacht werden müssen.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #77
Ich finde, wir sollten hier alle nicht vergessen, dass wir Elke nur Ratschläge geben, wie sie verfahren könnte. Und eigentlich sind diese ja nun auch ausreichend diskutiert, dass ich es auch nicht schlimm finde, wenn mal ein anderer Input kommt.

Sollten die Welpen nun kommen, wird es entwerder der horror, es wird anstrengend aber machbar oder es wird nur halb so schlimm wie gedacht. Das können wir aber nur abwarten.

Ich sage es ganz ehrlich: Ich würde dir, Elke zwar empfehlen, die Welpen nicht zu bekommen, an deiner Stelle würde ich mich aber für die Kleinen entscheiden.
Und wenn das Herz zu stark ist, als dass die Vernunft triumpfieren könnte (und ja, bei mir wäre es eine Herzenssache, die Welpen zu bekommen), dann ist es nunmal so und dann kann das auch niemand verurteilen, da das etwas ist, was sicher jedem schon mehr als nur ein Mal passiert ist!
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #78
Ich verfolge den Thread von Anfang an und senfe nun mal mit.

Ich bin zwar auch gegen geplante Vermehrung, wenn es aber passiert ist, würde ich mich für den Wurf entscheiden. Ich bin kein Abtreibungsgegner und finde, dass jede Frau dies für sich entscheiden kann - ich bin aber dagegen, diese Entscheidung einem anderen Lebewesen abzunehmen. Solange die Zeichen auf eine normale Geburt stehen, bin ich dafür, dass die Welpen ausgetragen werden. Etwas anderes ist es, wenn Komplikationen schon fast sicher sind. Ich finde allerdings auch, dass man als Mensch (Halter) in diesem Fall für die Welpen zu sorgen hat, und zwar mit allen Konsequenzen: Aufzucht, Sozialisation, Vermittlung - und sich ein Bein dafür auszureißen hat, dass diese Aufgabe anständig erledigt wird.

Dafür, dass es in Spanien (und einigen anderen Ländern) so viele Straßenhunde gibt, kann Elke nichts und jeder andere auch nicht, dem so ein Unfall passiert ist. Die Baustellen bzgl. der Straßenhunde sind wo ganz anders zu finden.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #79
Dafür, dass es in Spanien (und einigen anderen Ländern) so viele Straßenhunde gibt, kann Elke nichts und jeder andere auch nicht, dem so ein Unfall passiert ist. Die Baustellen bzgl. der Straßenhunde sind wo ganz anders zu finden.

Mal ein anderer Gedanke: Wer sagt denn, das der Hund von den Freunden/Bekannten der Vater ist? Wenn die Besitzer des Rüden so unverantwortlich sind (man kann Rüde & Hündin, auch unkastriert, in einem Haus halten, wenn man entsprechend aufpasst), wer sagt denn, dass nicht ausversehen auch ein anderer Rüde drauf war...
Elke kann dafür ja nichts, sie muss es aber ausbaden...

Ich würde ehrlich gesagt, die Freunde/Bekannten die Hälfte der Kosten zahlen lassen... Auch wenn bei dem Ultraschall raus kommt, das sie nicht tragend ist, sind bis dahin ja schon Kosten entstanden.

Mich würde mal interessieren, ob schon ein Termin steht? Also für den Ultraschall.
 
  • Sommerfrische mit Folgen Beitrag #80
Wer sagt denn, das der Hund von den Freunden/Bekannten der Vater ist? Wenn die Besitzer des Rüden so unverantwortlich sind (man kann Rüde & Hündin, auch unkastriert, in einem Haus halten, wenn man entsprechend aufpasst), wer sagt denn, dass nicht ausversehen auch ein anderer Rüde drauf war...
Elke kann dafür ja nichts, sie muss es aber ausbaden...
Ich drehe und wende den Absatz, komme aber nicht drauf, was du mir damit sagen willst. Was macht das für einen Unterschied, ob der Rüde der Bekannten der Vater ist oder ein Straßenhund? Es geht doch um Elkes Hündin, die ist (wahrscheinlich) schwanger. Und das ist die Problematik und nicht die Straßenhundsache - selbst wenn der (mögliche) Vater ein Straßenhund wäre.

Elke hat sich - was ich total legitim finde - dafür entschieden ihre Hündin bisher nicht kastrieren zu lassen. Das finde ich bei Hunden total in Ordnung. Ich persönlich finde dann aber auch, dass man dann zu Nachwuchs stehen "muss" und darf. (Ich setze das Muss in Klammern, da das einfach für meine Welt, meine Denkweise gilt.;)) Die Läufigkeit der Hündin kam jetzt halt früher, da kann Elke nichts zu, ihr Mann nicht, der Hund nicht und die Urlaubsbetreuung auch nicht. Da gilt für mich einfach die Geschichte mit der Kastra und dem "Verantwortung zeigen" und dem "ich würde nicht Gott spielen, solange nicht vorprogrammiert ist, dass die ganze Geschichte übel ausgeht".

Ich würde dem ganzen übrigens kritischer gegenüberstehen, wenn Elke eine kleine Hündin hätte und nicht sicher ist, wer der Vater ist. Eine kleine Hündin, die von einem großen Hund gedeckt worden sein könnte, das fällt für mich unter die Sache mit der fast sicheren Gefährdung der Hündin.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Sommerfrische mit Folgen

Oben