Hol Dir bitte eine Zweitmeinung ein. Es gibt auch Brüche die wenn man die Tiere ruhig hält wieder zusammenwachsen und die Tier damit gut leben können. Dazu müsste man aber mehr wissen über den Bruch. lass Dir die Röntgenbilder geben und geh damit zu einem anderen TA
So ist es . Erst recht bei jungen Tieren .
Ich hatte glücklicherweise erst einmal ein Kaninchen mit gebrochenem Bein im laufe meiner Kaninchenhaltung .
Pflümli war schon etwas älter als deines ........... etwa vier Monate .
Es war ein glatter Bruch des Oberschenkels (also Hinterbein , gell) und auch nichts verschoben , was natürlich wichtig war .
Mein TA. sagte ich sollte sie klein setzen und sechs Wochen ruhig halten . Ich fragte dann ob man nichts operativ machen müsste/könnte . Er meinte klar , er könnte es mit solch einem Fixateur-Extern versorgen .
Kostet dann ein paar hundert Euro und das Ergebnis bleibt das gleiche .
Ich habe dann in Absprache mit ihm aus einem alten Stützstrumpf (die sind schön fest und formstabil) einen Body für sie geschnitten . Zusätzlich habe ich noch das kranke Bein so getaped , dass sie eigentlich nur noch den Fuß , also das Knöchelgelenk bewegen konnte .
Wenn man damit nicht bewandert ist , sollte man so etwas nicht ohne ärztliche Anleitung machen , weil es schnell mal Scheuerstellen oder Einschnürungen geben kann . Dann schadet es mehr als es nützt .
Bei Pflümli hat es bestens funktioniert . Der Bruch war später nicht einmal mehr tastbar .
Das entspricht natürlich nicht unbedingt den neuesten tiermedizinischen Erkenntnissen und Möglichkeiten und so eine Klinik hat ja auch einen Ruf zu verteidigen , dass sie die Tiere bestmöglich und nach neuesten Erkenntnissen versorgen .
Ein praktischer TA. oder sogar ein Landtierarzt , wie der meine , ist da vielleicht der bessere Ansprechpartner . Die sind eher praktisch veranlagt und besser im improvisieren .
Voraussetzung ist sicherlich , dass es kein Splitter.- oder Trümmerbruch (ist das überhaupt ein Unterschied ?) ist .