Die volle Kontrolle?

Diskutiere Die volle Kontrolle? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallöchen zusammen! Kurz zu den Hunden: Fibi, 2 Jahre alt, Jack Russel / Dackel / irgendwas Mix, anderthalb Jahre bei uns Nova, 1 Jahr alt, Jack...
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #1
FinnFinn

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Hallöchen zusammen!

Kurz zu den Hunden:
Fibi, 2 Jahre alt, Jack Russel / Dackel / irgendwas Mix, anderthalb Jahre bei uns
Nova, 1 Jahr alt, Jack Russel / Chihuahua Mix, 3 Wochen bei uns
Beide aus Spanien, beide Mischungen geschätzt.

Nun ist Nova gute 3 Wochen bei uns. Klar gibts noch kleine Baustellen, aber alles in Allem klappt es gut. Die Beiden verstehen sich super. Nur eine Sache gibt es, die ich nicht so ganz zuordnen kann. Ich würde sagen, es hat mit Kontrolle zu tun...

Beispiele:
Spaziergang, beide Hunde frei. Wir treffen einen anderen Hund. Fibi ist wie immer eher desinteressiert, Nova guckt aber mal, ob der andere Hund spielen möchte. Der möchte und es geht ein harmonisches Flitzen und Balgen los. Sofort geht Fibi aber dazwischen, drängt Nova ab, knurrt, beißt ihr von oben in den Hals -> Maßregeln? Du sollst nicht spielen? Nova ist das übrigens herzlich wurscht, die macht einfach weiter.
Ich habe Fibi dann gerufen und festgehalten, damit Nova und der fremde Hund in Ruhe spielen können. Okay so?

Picknick am Rheinstrand. Fibi frei, Nova an der Schlepp. Großer Wuschelhund kommt dazu, Herrchen wirft Stöcke und Hundi schwimmt. Fibi und Wuschel sagen sich in einiger Entfernung Hallo, alles fein. Nova ist derweil bei mir, weil sie große fremde Hunde gerne mal ankläfft (richtig mit drauflosrennen und anbellen -> Angst? Dachte ich bis jetzt). Ich also fleißig am umorientieren, sitzen lassen, belohnen. Kurz drauf entspannt sie und guckt nur noch, dann schnuppernde Annäherung an den an Wuschelhund. Alles super denk ich und mach ab, damit sie mitflitzen kann. Herrchen von Wuschel wirft Stöckchen und Wuschel rennt mit Fibi hinterher. Und Nova? Nix wie hin und mal ordentlich den Wuschel angepöbelt! Aber das sah dann für mich eher aus wie: Hey, hier wird nicht rumgerannt und Stöckchen gejagt! Der Wuschel hat dann sogar ein paar mal tief gewufft als sie sich ihm in den Weg gestellt hat.
Ich hab sie dann wieder zu mir genommen und weiter abgelenkt, hat dann auch wieder super geklappt.

So, nun zu meiner Frage... Bis jetzt dachte ich, Nova hat einfach nach der kurzen Zeit noch kein richtiges Vertrauen in mich, das ich die Situation klären kann und bellt deswegen andere Hunde an. Das ist vom ersten Tag an kontinuierlich besser geworden, Straße, Innenstadt, alles kein Thema mehr.

Aber die Situationen jetzt lassen mich anders Denken.

Ist es vielleicht doch eher eine Art von Kontrolle, ähnlich wie bei dem ersten Beispiel? Und wie gehe ich in den Situationen jeweils mit den Hunden um? Habe ich richtig gehandelt? Ist es besser, je nach Situation den Hund bei mir zu behalten? Kann ich was Besser machen?

Bin für jede Analyse und Tipps dankbar!
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #2
Sofort geht Fibi aber dazwischen, drängt Nova ab, knurrt, beißt ihr von oben in den Hals -> Maßregeln? Du sollst nicht spielen? Nova ist das übrigens herzlich wurscht, die macht einfach weiter.
Ich habe Fibi dann gerufen und festgehalten, damit Nova und der fremde Hund in Ruhe spielen können. Okay so?

Korrekt erkannt.
Jap, richtig.

richtig mit drauflosrennen und anbellen -> Angst? Dachte ich bis jetzt). Ich also fleißig am umorientieren, sitzen lassen, belohnen. Kurz drauf entspannt sie und guckt nur noch, dann schnuppernde Annäherung an den an Wuschelhund. Alles super denk ich und mach ab, damit sie mitflitzen kann. Herrchen von Wuschel wirft Stöckchen und Wuschel rennt mit Fibi hinterher. Und Nova? Nix wie hin und mal ordentlich den Wuschel angepöbelt! Aber das sah dann für mich eher aus wie: Hey, hier wird nicht rumgerannt und Stöckchen gejagt! Der Wuschel hat dann sogar ein paar mal tief gewufft als sie sich ihm in den Weg gestellt hat.

Kann beides sein;)
Gerade unsichere Hunde neigen zu Kontrollverhalten. Hat man also erstmal Angst vor etwas und stellt fest, dass das gar nicht soooo gruselig ist, ist es natürlich besser, wenn man das unter Kontrolle hat- dann kann´s einem keine Angst mehr machen:p

Den jeweils kontrollierenden Hund abrufen und fixieren, fertig:)

Gerade eure neue Maus wird sich vermutlich freuen, wenn sie weiß was Phase ist:)

Denk´auch gerade bei Nova daran, dass sie nach 3 Wochen noch nicht ihr volles Verhaltenskontingent zeigt.
Bestehende Ansätze können sich verstärken und sollten direkt in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #3
@Mido: Sorry, irgendwie wurde meine Antwort nicht gespeichert. :shock: Vielen Dank für die schnelle Antwort. Da lag ich doch schonmal nicht so falsch...

In letzter Zeit fällt mir vor Allem diese Unsicherheit immer stärker auf. Pferde, fremde Menschen (mit Kinderwagen, auf ner Parkbank), komische Konturen / Gegenstände... An manchen Tagen schießt sie kläffend drauflos. Oft lässt sie sich schnell Abrufen, manchmal dauerts etwas länger. Vor Allem bei anderen Leuten ist es ziemlich unangenehm.

Klar, erste Maßnahme ist Leine dranlassen und Abruf weiter üben... Aber gibts vielleicht noch andere Maßnahmen?
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #4
Hört sich für mich auch stark nach einem Kontrollfreak an.
Ein Hund der den anderen in seiner Bewegung einschränken möchte und einfach Herr der Lage sein will.
Das losbrettern was sie da tut ist nichts anderes wie ein Scheinangriff und hat leider nicht viel Soziales an sich, wenn sie da mal an den richtigen Hund kommt, wird es knallen.
Sie hat gelernt das dieser "Scheinangriff" die beste Möglichkeit ist um andere Hunde einzuschüchtern, da wären wir auch wieder bei dem Thema mit dem Kontrollieren wenn 2 Hunde spielen.
Ein sozial, sicherer Hund hat es nicht nötig ein Scheinangriff auf einen anderen Hund zu starten um ihn damit einzuschüchtern, wieso auch? die Hunde sind von der Energie und Austrahlung her so ruhig das sie damit einiges regeln und klären können.
Ich würde diese Angriffe nicht mehr zulassen, besonders entscheidet sie dabei jedesmal die Situation und das ist ja deine Entscheidung, nicht ihre ;)
Wenn du schreibst, dass sie mehr und mehr unsicher wird, kann das unter anderem ne Phase sein oder auch ein anderen wichtigen Grund haben.
Wichtig ist aber, und das ist bei beiden Möglichkeiten gleichzeitig wichtig, gib ihr Sicherheit, lass sie nicht Situationen entscheiden und geb ihr die Last ab alles selber bestimmen zu müssen.
Nimm sie hinter dich, lass sie verstehen das sie hinter dir entspannen kann, sie nichts mehr regeln muss sondern du dies machst.
Wenn sie vorbei läuft, "drängst" du sie nur mit deinem Körper wieder hinter dich, kein Kommando, kein Ton, alles nur aus reiner Körpersprache.
ab und an kannst du gerne mal ein Leckerli nach hinten werfen damit sie auch was positives draus lernt, aber dies sollte kein Dauerzustand sein den sie soll es schließlich nicht wegen dem Futter machen.
Natürlich soll sie nun nicht für immer hinter dir laufen, das solltest du nur tun wenn du merkst es kommt ne Situation wo sie unsicher wird oder wo du weißt das sie was tun wird ( Hund und hinbrettern).

Mit dem bellen kann es auch einiges auf sich haben, das natürlich schwer zu sagen wenn man es nicht live gesehen hat.
Es kann unter anderem ein motzen sein, eine Einschränkung oder auch ne Unsicherheit weil sie mit der Energie von dem Hund nicht klar kommt.
Es gibt viele Hunde die z.B hibbelige, unruhige Hunde nicht leiden können, einfach weil die Energie nicht stimmt.. meine eine Hündin kann z.B Labradore nicht besonders leiden weil sie immer ziemlich hibbelig sind und sie damit nicht klar kommt, schlussendlich möchte sie den Hund einschränken, ihm die Energie nehmen damit er ruhig ist.
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #5
ab und an kannst du gerne mal ein Leckerli nach hinten werfen damit sie auch was positives draus lernt, aber dies sollte kein Dauerzustand sein den sie soll es schließlich nicht wegen dem Futter machen.
Was genau ist besser daran, wenn der Hund unter Strafe lernt, dass er hinten laufen soll?

Dat hat auch nicht viel mit "Energie" zu tun, sondern einfach mit Unsicherheiten - ein hibbeliger Hund ist potentiell schlechter einzuschätzen als ein ruhiger, ergo wird der auch schneller "angegriffen".
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #6
Was daran ist bitte Strafe?
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #7
Wegdrängeln empfinden wohl nur die wenigsten Hunde als positiv.
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #8
Das hat nichts mit wegdrängen zutun sondern eine Führung entnehmen womit viele Hunde einfach überfordert sind und dies nicht bewältigen können.
Wenn ein Hund erstmal gelernt hat, das er die Führung seinem Besitzer anvertrauen kann, weil er weiß das der Mensch alles kontrolliert und regelt, wird es für den Hund angenehmer und entspannter.
Außerdem fühlen sich Hunde, besonders die sehr unsicher sind, hinter seinem Besitzer, wenn er gelernt hat das dort Schutz für ihn ist, wohl und können sich entspannen.

Aber okay, ist Ansichtsache ;)
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #9
Ich habe noch nie einen Hund kennengelernt, der "sich hinter dem Menschen sicher fühlt" auch wenn überall damit geprahlt wird. *schulterzuck*

Wieso sollte sich eine Unsicherheit auflösen, nur weil der Hund hinter meinem Bein ist? Mal kurzfristig, um den Hund zu schützen - kann ich noch nachvollziehen..
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #10
Ich habe noch nie einen Hund kennengelernt, der "sich hinter dem Menschen sicher fühlt" auch wenn überall damit geprahlt wird. *schulterzuck*

Wieso sollte sich eine Unsicherheit auflösen, nur weil der Hund hinter meinem Bein ist? Mal kurzfristig, um den Hund zu schützen - kann ich noch nachvollziehen..

Kann ich so bestätigen- Abbey wars egal ob vor oder hinter mir, Angst hatte sie überall.

Der vorteil wenn Hund vor einem läuft ist aber dass man sieht was er anstellt. Mangels Augen im Hinterkopf (und die Hunde wissen das) stellen sie hinter meinem Rücken gefühlt 10x so viel Blödsinn an.
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #11
Naja, aber wenn der Hund Hinter mir ist, kann ich doch eher Fremde Hunde von ihm Fernhalten.
So lernt der Hund eben, das wir die Sache regeln und er sich nicht darum kümmern muss. Grade wenn er unsicher ist.

Leika hat ja auch dazu geschrieben, das es nicht IMMER so sein soll, sondern in den Besagten Situationen.
Balou kommt auch freiwillig zu mir ,wenn ihm was unheimlich ist.

Ivy... der hund soll ja nicht Kilometerweit hinter einem Laufen sondern direkt bei einem sein, im besten Fall an der Leine, da ist nicht viel mit Unsinn treiben;).
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #12
Danke willi, jedenfalls eine die versteht was ich meine.

Komisch das dann meine Hunde immer automatisch zu mir kommen und sich hinter mir einordnen wenn was kommt wo sie unsicher werden.
Wenn ein Hund das nicht akzeptiert, weil er dem Menschen dabei nicht vertraut das er es regelt, wird er natürlich auch hinter einem nen Affen machen, unsicher sein usw.
Und wie gesagt, das soll nicht für immer sein.

Aber da hat jeder seine eigene Meinung und seine eigenen Erfahrungen gemacht und das ist, denke ich, auch gut so. :)
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #13
Wieso sollte sich eine Unsicherheit auflösen, nur weil der Hund hinter meinem Bein ist? Mal kurzfristig, um den Hund zu schützen - kann ich noch nachvollziehen..

Ich denke das hier ist der Knackpunkt:)

Der Praktikabilität geschuldet nehme ich meine Hunde auch durchaus hinter meine Beine.
Aber meine Hunde fühlen sich immer sicher, ob sie vor/hinter/neben oder sonstwo laufen und wissen, dass ich im Zweifelsfalle eingreife.

Genau so sollte es auch sein;)
Unsicherheit muss global gesehen werden und lässt sich durch ein reines Positionieren nicht lösen.

Bei einem unsicheren Hund/Angsthund muss der komplette Alltag und besonders ich Sicherheit vermitteln- da komm´ich mit "einordnen" o.ä. nicht wirkich weit.

Ergo- ja, den Hund hinter sich nehmen ist durchaus sinnig, um andere auf Abstand zu halten, aber ich würde das immer mit einem Signal belegen und nicht über wegschieben/hinschieben o.ä. machen, da das einen wirklich unsicheren Hund noch mehr verunsichert, wenn der Mensch auch noch an ihm rummanipuliert.

Denn, sind wir mal ehrlich, wenn ich nicht verflucht viel Übung damit habe bin ich selbst nicht schnell genug um fremde Hunde zu blocken;)
[VERSTECK]Blocken kann man übrigens auch auf recht große Distanz und braucht keinen "Beinkontakt". Das klappt auch, wenn mein Hund 20 Meter hinter mir und der Fremdhund 10 Meter vor mir steht:p [/VERSTECK]
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #14
Das wegdrängen hab ich auch nicht so gemeint das man seinen Hund als rumschubst sondern das man mit der reinen Körpersprache ihm das verdeutlicht. :)
Aber kommen wir mal auf die Frage des Themas zurück, sonst laden wir am Ende ganz woanders :lol:
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #15
Ich denke das hier ist der Knackpunkt:)

Der Praktikabilität geschuldet nehme ich meine Hunde auch durchaus hinter meine Beine.
Aber meine Hunde fühlen sich immer sicher, ob sie vor/hinter/neben oder sonstwo laufen und wissen, dass ich im Zweifelsfalle eingreife.

Genau so sollte es auch sein;)
Unsicherheit muss global gesehen werden und lässt sich durch ein reines Positionieren nicht lösen.

Bei einem unsicheren Hund/Angsthund muss der komplette Alltag und besonders ich Sicherheit vermitteln- da komm´ich mit "einordnen" o.ä. nicht wirkich weit.

Ergo- ja, den Hund hinter sich nehmen ist durchaus sinnig, um andere auf Abstand zu halten, aber ich würde das immer mit einem Signal belegen und nicht über wegschieben/hinschieben o.ä. machen, da das einen wirklich unsicheren Hund noch mehr verunsichert, wenn der Mensch auch noch an ihm rummanipuliert.

Denn, sind wir mal ehrlich, wenn ich nicht verflucht viel Übung damit habe bin ich selbst nicht schnell genug um fremde Hunde zu blocken;)
[VERSTECK]Blocken kann man übrigens auch auf recht große Distanz und braucht keinen "Beinkontakt". Das klappt auch, wenn mein Hund 20 Meter hinter mir und der Fremdhund 10 Meter vor mir steht:p [/VERSTECK]

Off-Topic
Dein Beitrag ist mal wieder sehr lehrreich für mich :mrgreen:

Ich übe ja momentan das "Hinter mir" Kommando mit Susi, sie weiß auch mittlerweile von selber was damit gemeint ist und macht es ohne Leckerchen. Es sei denn etwas verunsichert sie arg, dann stellt sie sich steif hin und fixiert das entgegen kommende. Da bringt es aber garnix sie anzusprechen, also kommt da das Leckerchen zum Einsatz. Ich habe aber mittlerweile den Punkt raus wo sie noch ablenkbar ist und führe dann gemeinerweise das Leckerchen an die Nase und locke sie damit in meine Richtung, so dass sie sich auf mich konzentriert und dann habe ich ihre Aufmerksamkeit wieder. In so einem Moment würde das "Hinter mir" Kommando sie nur zum los pöbeln anstacheln, aber gut, wir sind ja noch am üben:p.

Ich finde die Aussage, dass der Hund wenn er Sicherheit braucht nicht zwingend hinter einem sein muss, sondern er weiß, dass der Besitzer eingreift und deswegend grundlegend Sicherheit hat total interessant und das strebt an, noch andere Sichtweisen anzunehmen.

Wie meinst du denn das Blocken, wenn dein eigener Hund weiter hinter dir ist und der andere weiter vor dir?
Der eigene Hund sollte ja hören, ich mache mir eher Gedanken um den fremden Hund..

Ich kann mich an eine Situation erinnern, das ist auch garnicht soo lang her.
Da war Susi schon weiter vorne, mit einem Spielzeug.
Und ein brauner Labbi kam übers Feld geschossen, das war keine kleine Strecke, aber er kam echt angelaufen.
Und der war so Menschen bezogen, dass er freudig auf mich zu lief, als ich ihn lockte, und verlor in dem Moment keinen Gedanken an meinen Hund. Also Hund am HB fest gehalten. Susi ignoriert übrigens Hunde, die ich im Griff habe. Das hat sie gut raus. Der Besitzer war schlussendlich sauer und verstand es net, warum ich seinen Hund fest hielt, aber darum geht es ja nicht. (Wie) hätte ich den Hund anders blocken können? Labradore sind ja sowieso total draufgängerisch..
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #16
Off-Topic
Wie meinst du denn das Blocken, wenn dein eigener Hund weiter hinter dir ist und der andere weiter vor dir?

Manche Hunde sind einfach totale Rüpel, aber generell bekommt man doch recht viele Hunde gestoppt indem man eben frontal auf sie zugeht, Schwerpunkt nach vorne usw. Das was man halt eig. nicht tun sollte, wenn man will, dass der Hund einen mag:p

Braucht aber Übung und klappt auch nicht bei jedem Hund, weil es eben sehr viele gibt, die es schon "ganz toll" gelernt haben, dass man auf Körpersprache kaum/gar nicht achten muss. Wenn bei Herrchen so die Aufforderung aussieht herzukommen wirds schwierig:p

Bei manchen Hunden kommt man da auch nicht um ein Festhalten herum, da eben einige einfach echt Legastheniker sind;)
 
  • Die volle Kontrolle? Beitrag #17
Off-Topic
Echt doof, man bräuchte glaube Hunde, mit denen man gezielt so ein Blocken üben kann.
Das ist echt ne Marktlücke, so in etwa:
Biete gut sozialisierte Hunde, die in der heutigen Zeit noch auf Körpersprache des MENSCHEN eingehen zum Blocken an:mrgreen:
Bis man das als Mensch gelernt hat, bei den Hunden die draußen rum laufen können Jahrhunderte vergehen, lach.
Also mal Spaß bei Seite, die Hunde die wir hier größtenweils treffen die FREI laufen UND auf uns zu kommen, reagieren auf dieses Frontale zugehen kein bisschen. Nach dem Motto, entweder ganz oder garnicht. (ignorieren oder voll drauf los)
Die sind irgendwie so in ihrem Wahn drin..
 
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