Hunde und Kinder auf Fahrrädern

Diskutiere Hunde und Kinder auf Fahrrädern im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Abend, ich wende mich mich an euch, um euch um Rat zu fragen. Ich selbst habe keinen Hund, allerdings treffe ich momentan auf Unmengen, da...
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #1
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Schänis

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Guten Abend,

ich wende mich mich an euch, um euch um Rat zu fragen. Ich selbst habe keinen Hund, allerdings treffe ich momentan auf Unmengen, da ich mit meinem Sohn jetzt viel Fahrrad fahre, nun, da er es endlich gelernt hat.
Allerdings wirft mich das vor eine Frage:
Wie sollen wir uns verhalten, wenn wir auf einen Hund treffen?
Hatte gestern zwei Situationen, die mich verunsichert haben. Eigentlich drei, aber bei einer kann ich nur den Kopf schütteln.
Erste Situation: Ich sehe den Hund und rufe meinem Sohn, der so circa fünf Meter vor mir fährt (war zu Fuß) zu, dass er anhalten soll. Halter hat Hund herangerufen und sich bedankt, ich mich auch, alle happy.
Situation zwei: gleiches Spiel, rufe meinem Sohn zu, dass er anhalten soll, ich werde angepampt, dass der Hund nix tut und ja sowieso an der (irrelangen Schlepp)Leine ist. Die Erwähnung, dass mein Sohn erst Fahrradfahren gelernt hat und etwas unkoordiniert ist, war eine faule Ausrede und so kann der Junge ja nur Angst vor Hunden bekommen.

Soll ich ihn also wirklich fahren lassen oder ist das bei der Allgemeinheit der Hundebesitzer eher nicht so gern gesehen? Reagiere ich da über, weil ich selbst tatsächlich Angst vor fremden Hunden habe, besonders, wenn sie frei laufen?

Vielen Dank schonmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #2
Also wenn ich einem Hund begegne, dann ware ich weiter, bremse aber ab. Man weiß ja nie, wie der Hund reagiert. Meine Tante hat ihrer Hündin z.B. das Kommando "Seite" beigebracht. Wenn ein Fahrrad kommt, sagt meine Tante "Sally Seite" und sie bleibt eben an der Seite.

Wie das jetzt bei einem Kind ausschaut, das grade erst fahren lernt... Ich würde wohl trotzdem weiter fahren, ihm aber sagen, dass er eher langsam vorbei fahren soll. Aber ich hab kein Kind...
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #3
Naja, langsam ist gerade am Anfang schlecht, da man das Gleichgewicht verliert und mit viel Pech vor/auf dem Hund landet. :/
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #4
Er wird doch aber auch nicht schnell fahren? Gemütlich halt?!

Bei mir ist das Rad fahren lernen schon etwas her und ich wurde von meiner Oma drauf gesetzt und musste los fahren :lol:
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #5
Öh naja, gemütlich ist relativ. Also ich würde nicht lange Schritt halten können, sagen wirs mal so.
Off-Topic
Er hat rumgezickt "ich kann das ja eh nicht" und beleidigt weggefahren. Das war Fahrradfahrenlernen bei ihm. :D
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #6
Ohne selber einen Hund zu besitzen, finde ich deine Reaktion total in Ordnung. Wenn dein Sohn noch nicht so fit auf dem Rad ist, machts ja Sinn, dass er anhält, wenn ihm etwas entgegen kommt, dass nicht weiß, wie es auf ihn reagieren soll, egal ob Hund, Katze, Pferd, Ente. Also bevor dein Sohn da noch einen Unfall baut und sich wehtut, soll er doch lieber anhalten ;)
Sobald er gut genug Fahrradfahren kann, um auch ausweichen zu können, würde ich ihm zwar sagen, dass er langsam fahren soll, aber ich würde ihn vorbeifahren lassen. So gesehen ist dann schließlich der Halter dafür verantwortlich sein Tier im Zaum zu halten - wobei man natürlich nichts provozieren sollte, wenn man schon merkt, dass das Tier unruhig ist.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #7
Grüß dich

Es kommt wohl auf die Situation an, ob man das jetzt pauschalisieren kann...schwierig.
Ich persönlich bin meistens rücksichtsvoll und wenn ich sehe, das jemand kerzengerade auf uns zu kommt, bleibe ich sowieso lieber einmal öfter stehen und warte ab. Gerade bei Kindern. Die 2 Minuten stehen bleiben tun keinem weh.
Mir persönlich sind die Leute am liebsten, die sich einfach natürlich bewegen und ihren Weg fortsetzen und meine Hunde ignorieren.
Bei uns wird bei Radfahren im Fuss gelaufen und selbst wenn uns ein anderer Hund reinbrettert der ohne Leine daher geschossen kommt, wird weiterhin am Rad mitgelaufen.

Ich denke, das Vorsicht und Respekt von beiden Seiten ausgehen sollte. Sowohl vom Hundebesitzer als auch von Eltern.
Lieber einmal zu viel stehen bleiben o.a. als zu wenig.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #8
Ich freue mich immer, wenn ich Leuten begegne die es nicht selbstgefällig erwarten, dass ich mich in Luft auflöse und gleichermaßen Rücksicht nehmen. ;)
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #9
Oh gut, dann werde ich das wohl weiter so handhaben, bis er vernünftig fahren kann. Bei schnellen Fahrradfahrern oÄ mache ich das auch, nur hat sich da keiner angegriffen gefühlt und da muss ich nicht die Angst haben, dass ich meinem Kind Angst vor Hunden anerziehe.

Also vielen Dank für euren Zuspruch!
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #10
Als Oma von einem 5 jährigen und Hundehalter, würde ich sagen es ist nicht verkehrt wenn das Kind anhält, besonders wenn es noch unsicher ist. Mein Enkel wird unsicher und wackelig wenn es auf dem Weg eng wird und da hat er auch nicht unbedingt den Überblick wo er dann hinfährt.
Zum anderen macht es Hund und Kind Spaß um die Wette zu fahren/laufen. Was meiner dann auch gerne mit fremden Kindern machen würde.
So ein radelndes Kind kann schnell den Beutetrieb eines Hundes auslösen und da ist es einfach sicherer wenn das Kind stehen bleibt und den Hund vorbei läßt.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #11
Ich freue mich immer, wenn ich Leuten begegne die es nicht selbstgefällig erwarten, dass ich mich in Luft auflöse und gleichermaßen Rücksicht nehmen. ;)

Dem schließe ich mich voll und ganz an! :D
Und dein Kind lernt doch keine Angst, sondern Respekt! Und das finde ich sehr gut!
(Angst würde er lernen, wenn du ihn panisch vom Fahrrad zerrst und hinter dich drückst, sobald ein Hund auftaucht...;))

Hier auf dem Kinzigdamm habe ich oft genug die Situation, dass mir Rennradfahrer mit immenser Geschwindigkeit oder eben Kinder bzw. Senioren mit bedenklich wackeligen Fahrkünsten begegnen und eben von mir erwartet wird, dass ich mich und vor allem die vier Hunde sich schlagartig in Luft auflösen oder zumindest in halsbrecherischer Manier vom Wegspringen...:roll: So freundliche Leute wie euch würde ich hier auch gerne treffen!
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #12
Hallo.
Bei uns wird das so geregelt, wenn Radfahrer entgegen kommen.
Moeglichkeit 1, Hund wird abgerufen, Sitz und es wird gewartet bis der Weg frei ist. Ist meine Lieblingsoption, grade bei Rennfahrern und Kindern.
2. Hund in der Ferne ins Platz, geht aber nur wenn sie rechts ist. Ihr wurde dabei naemlicg schon oefter fast auf die Rute gefahren von Rennfahrern. Die glauben, denen gehoert die Welt:evil:
Oder 3, rechts. Dann laeuft sie langsam auf der rechten Spur. Das mache ich selten, eignet sich gut wenn sie links laeuft und von hinten kommen um die Ecke Radfahrer.

Ich finde es total ok, wie du das handhabst.
Ich wuerde wohl noch vor Freude von deiner Reaktiin ein Gespraech anfangen:D
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #13
ich finds auch gut wie du das machst und wär begeistert wennbei uns die Radfahrer auch so rücksichtsvoll wären.

Bei Kindern ruf ich den Hund grundsätzlich zurück und lass ihn neben mir absitzen (außer ich seh die zu spät, dann schick ihn auf die Seite und sag dass sie vorbei können, oder wenn sie warten ich ihn ranrufen kann), ein Großteil der Mütter bedankt sich dann auch. Das mach ich auch bei großen Fahrradgruppen oder bei sehr engen Wegen. Ansonsten kennt er links und rechts, und ich schick ihn dann auf die entsprechende Seite bzw. macht er das in der Regel von selbst, wenn er Fahrrad fahrer sieht.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #14
Huhu!
Auf dem Weg zur Gassistrecke kommen uns auch viele Radfahrer entgegen oder von hinten angefahen. Oft wird nicht einmal geklingelt, wenn sie von hinten vorbeidüsen, es wird dann einfach um den Hund herumgefahren. Ist bei Mo o.k., da er sich nicht für die Radfahrer interessiert, aber man sollte schon aufpassen, dass man beim falschen Hund nicht zum Jagtobjekt wird, denke ich.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #15
Huhu!
Auf dem Weg zur Gassistrecke kommen uns auch viele Radfahrer entgegen oder von hinten angefahen. Oft wird nicht einmal geklingelt, wenn sie von hinten vorbeidüsen, es wird dann einfach um den Hund herumgefahren. Ist bei Mo o.k., da er sich nicht für die Radfahrer interessiert, aber man sollte schon aufpassen, dass man beim falschen Hund nicht zum Jagtobjekt wird, denke ich.


Ahja, Klingeln ist ueberfluessig, auch bei uns.
Wenn ich dann mal einen schlechten Tag habe und rufe, dass es auch ne Klingel gibt, wird gerufen, dass man doch an sie Seite gehen soll. Wie gesagt, ich achte wirklich sehr auf meine Umwelt, alleine schon deswegen weilich schauen muss wegen fremden Hunden, aber bei der Geschwindigkeit manchmal... ich frage mich manchmal, wo die so schnell her kommen koennen..:shock:
Aber es gibt auch Menschen, da bekommt man sogar ein Danke, wenn man den Hund absitzen laesst.:D
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #16
Oh, wow, danke für euer Lob!

@Tompina: So sollte es auch sein, also, dass er Respekt lernt und weiß, dass er den Weg nicht alleine benutzt. Und halt auch, dass man auf seine Umgebung achten soll.
Nur hatte mir der Ausruf der einen Halterin zu denken gegeben. Aber vielleicht hatte sie auch einen schlechten tag, wer weiß.

@Balthasar: Das war unter anderen auch eine meiner Überlegungen. Gerade bei freilaufenden Hunden kann immer mal einer dabei sein, der an sowas Spaß findet. Es muss ja nicht einmal böswillig sein oder dass der Hund mein Kind vom Fahrrad holt, aber da können auch so schon unschöne Unfälle passierten. Mein Kind bekommt Angst und fällt, der Hund ist schneller und rennt irgendwie ins Fahrrad, alles Dinge, die ich nicht erleben möchte.

@Hundefreundin: oh, danke. Ja bisher ist es noch nicht zu Gesprächen gekommen, aber ich würde mich ehrlich freuen. (Außer, wenn ich wie oben angepampt werde.)

@Katy95: Ich empfinde es nichtmal als besonders rücksichtsvoll meinerseits, es ist für mich ehrlich selbstverständlich. Im Gegenzug erwarte ich dann aber, dass der Hund zumindest rangerufen wird, wenn er locker flockig auf mein Kind oder mich zusteuert.
Deshalb finde ich es auch so toll, dass das im Gegenzug für euch alle selbstverständlich ist.

Kiwi: Da muss ich als Fahrradfahrer aber sagen, dass ich bei Hunden lieber rufe als zu klingeln. Mir selbst alleine ist es schon passiert, dass ein Hund durch die Klingel richtig abgedreht ist und sich losgerissen hat, um hinter mir herzurennen. Glücklicherweise war Herrchen schneller und stand dann mit dem Fuß auf der Leine oder so und hat mir noch ne Entschuldigung hinterhergerufen, aber ich war weg.
Aber auf sich aufmerksam machen ist eigentlich auch ein Muss.


Off-Topic
Und Rennradfahrer regen mich zum großen Teil sowieso auf. Viele sind rücksichtslos und denken, sie sind der King der Straße. Ob man jetzt selbst auf dem Fahrrad sitzt, läuft oder mit dem Auto unterwegs sind, mir fallen meistens welche unangenehm auf. Aber vielleicht bin ich auch vorbelastet, weil bei uns mal einer ins Auto geflogen ist, da er nicht auf die Straße geachtet hat. Und mit geflogen meine ich ins geparkte,offene Cabrio, in dem mein Kind als Baby saß.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #17
Wenn alle Hundehalter ihrer Hunde erziehen würden, wäre es gar nicht nötig anzuhalten. Langsamer fahren finde ich vollkommen ausreichend - meiner Meinung nach. Ich rufe bei Radfahrern meinen Hund immer ran und setze ihn ab, sodass es nicht nötig ist als Radfahrer anzuhalten. Es ist nur nett, wenn die Radfahrer, die von hinten ankommen, klingeln würden, denn ich hab hinten keine Augen.
 
  • Hunde und Kinder auf Fahrrädern Beitrag #18
Off-Topic
Nut gut, rufen, klingeln.. hauptsache mal auf sich aufmerksam machen.. aber das geschieht hier gar nicht.
Es wurde hier aber auch schon ein Kind über den Haufen gefahren, das dann noch angemeckert wurde, es solle doch gefälligst schauen, wo es hingeht. :silence:
 
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