Stierkampf

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  • Stierkampf Beitrag #61
Auf jeden Fäll gibt es keine "schnelle Tot" am Ende eine Corrida.
Ich freue mich auf die Verletzung die einem Torero kriegen kann. Er hat ja gewählt. Der Stier ist eine sehr friedliches Tier, es is Niemals geboren um "etwas zu kämpfen". Er will nur sich ernähren auf die Wiesen laufen und mit der Kühe zusammen gehen.
Im Spanien gibt es Leute die sehr aktiv sind gegen Stierkämpfe arbeiten.
Da sind Leute sehr mutig, sehr mutig. Sie sind unseren Beispiele, In mehreren Orte in Spanien sind schon Stierkämpfe abgeschafft worden.
Stierkämpfe haben wir es wirklich satt.

..../...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Die Zuschauer nehme ich als Psychopath ja, wie sie bei ihren Benehmung rum eines Arena gern zu sehen haben.
Sie neigen so gern zu Gewalt, ja zu Gewalt.
Haben wir uns geschlagt, geprüdelt leiden da wie wir mit unseren Wimpel gegen die Corrida vor dem einem Eingang standen.
Zuschauer trinken so gern vor dem Folterungen, sie geniessen Menschen sowie die Frauenmenschen.
Wenn ich nach einem Konzert gehe begegne ich nicht betrunkenen, oder Menschen die zum Gewalt Lust haben.
Bei dem Stierkämpfe es ist aufmerksam wie die Leute unfreundlichen und unfriedlichen Benehmeung haben.
Habe ich dazu eine mehr als 45 Jahren Erfahrungen.

.../...
 
  • Stierkampf Beitrag #62
Off-Topic
erstmal Isazsa, Lob für dein tolles Deutsch


die Zuschauer generell für Psychopaten halten, ist wirklich übertrieben. Es sind vor allem auch sehr viele ältere Leute wie meine Schwiegermutter, die die friedlichste Frau auf Gottes Erden ist. Man ist hier damit aufgewachsen, es ist die Fiesta Nacional wie viele das nennen, jahrhundertelange Tradition, die vieles in Spanien geprägt hat. Nein, die Zuschauer sind weder gewalttätig noch Psychopathen
 
  • Stierkampf Beitrag #63
Nun, Psychopathen sicher nicht, allerdings finde ich es schon verwerflich, wenn man sich anguckt, wie jemand ein Tier tötet und das als Tradition zelebriert, obwohl es in keinster Weise einen Nutzen hat.
Oder hat es das? Einen Nutzen? Und jetzt komm mir bitte nicht mit Unterhaltung - da kann man sich auch vor den Fernseher setzen, ein gutes Buch schnappen, ins Theater/Kino/XYZ gehen.
 
  • Stierkampf Beitrag #65
Letzter Kommentar noch: zum Müllt kommen die toten Stiere nicht, das Fleisch wird teuer verkauft, die Restaurants rund um die Plaza reissen sich darum.

gute Nacht, buenas noches, bonne nuit
 
  • Stierkampf Beitrag #66
Mh.

Ganz ehrlich: Dem Tod eines Lebewesens beizuwohnen sollte immer unangenehm sein und nicht unbedingt dazu beitragen in Feierstimmung zu versetzen.
Egal in welchem Kontext.

Was jetzt mein Problem bei den Stierkämpfen ist, ist, dass da eine Tradition zelebriert wird, die vermittelt, dass es ok ist Tiere zum reinen Vergnügen recht unschön niederzumetzeln.
Tradition rechtfertigt alles?

[VERSTECK]Hatte irgendwo mal so einen grandiosen Artikel gelesen wo "Killer-Spiele" mit Stierkämpfen in Verbindung gebracht wurden. So á la "Bei Killer-Spielen werden die Jugendlichen auf jeden Fall aggressiv, Stierkämpfe (und andere "Traditionen") tragen aber zur seelischen Reifung/Traditionsbewusstsein bei". Ich werde mal meine Lesezeichen durchforsten.[/VERSTECK]

Soll ja jeder halten wie er will und jaja, Gruppendynamik ist bei sowas auch nicht unwichtig, aber jmd., der sich ernsthaft irgendwo daneben setzen kann, während ein Lebewesen getötet wird, dem fehlt mMn ein gehöriges Stück Empathie.
Besonders, wenn es in einer zirkusähnlichen Umgebung geschieht, die dem Ganzen einen hübschen bunten Anstrich verpasst damit man vor lauter Atmosphäre gar nicht weiß wohin mit seinem Traditionsbewusstsein.

Das Argument, dass es anderen Tieren noch viel schlechter geht- ja. Ich denke das wurde zu Genüge erörtert, dass "Das ist aber schlimmer!" nichts an "Das ist schlimm" ändert.

Off-Topic
In einen Stierkamf gehen die Leute aber ganz im Gegenteil weil sie es "spannend" finden zu sehen wie ein Tier gequält und getötet wird.
Man stelle sich nur vor man würde hierzulande Eintrittskarten und Zuschauerränge in die Schlachthöfe bauen, klar, da würden sicher ein paar Leute kommen und mit Popkorn in der Hand zusehen, aber wenn ich ehrlich bin, ich würde ihnen eine gewisse Perversion unterstellen.
So geht es mir auch bezüglich des Stierkampfes, dieses hingucken und sehen wollen wie ein Tier gequält wird finde ich einfach irgendwie, naja....pervers.

Ich würde solche Schlachthöfe übrigens absolut begrüßen.
"Ich will wissen was ich esse!" ist ja ein Standardsatz, wenn es um die Diskussion diesbezüglich geht und wenn schon geschlachtet wird sollte man eben wirklich wissen was man da ist. In letzter Konsequenz. Aber das nur anbei.


Kein Stierkampffan er freut sich am Leiden des Tieres. Es ist die Geschicklichkeit des Toreros, was zählt. Ein feigen, schlechter Torero wird ausgepfiffen, genauso wie einer, der den Stier nicht schnell tötet sondern mehrmals zustechen muss. Das bringt die Zuschauer auf die Palme, das will keiner sehen.

Die Frage wäre ja: Warum kann man sich dann nicht an der Geschicklichkeit einer Sportart ohne Tötungsabsicht erfreuen?
Bei Fußball o.ä. hat man auch nicht ganz so große Blutflecken.

und wieviele Toreros sterben in der Arena oder werden schwerst verletzt.

Selbst verschuldetes Risiko.
Ich spring´auch nicht ohne Sicherung von einer Klippe und beschwere mich dann über meinen zertrümmerten Schädel.

Was mich jetzt aber tatsächlich etwas amüsiert:
Es sind vor allem auch sehr viele ältere Leute wie meine Schwiegermutter, die die friedlichste Frau auf Gottes Erden ist.

Stimmt, alte Leute sind allein durch ihr Alter freigesprochen von Perversion, Empathielosigkeit und können sich nicht fürchterlich an Blutvergießen erfreuen. Das ist die magische Grenze- sobald man 60 wird - BÄMM- ist man ein guter, netter Mensch, der einfach nur unheimlich gern den Traditionen seines Landes frönt.
Mit Blut.
Und so.
 
  • Stierkampf Beitrag #67
:clap::clap::clap::clap:
 
  • Stierkampf Beitrag #68
Aus meiner Sicht ist nichtmal die Tötung der Stiere hier der verwerflichste (dies geschieht wie mehrfach gesagt ja auch in der "Fleischgewinnung"), selbst über das Maß der Qual in der Arena könnte man diskutieren.
Aber letztendlich geht es für den Zuschauer darum einen Lustgewinn zu haben beim Anblick einer Tötung (egal ob schnell oder langsam) und wenn man (wie hier ja manchmal gewünscht wird) einen Kampf machen würde der zwischen Mensch und Tier ausgeglichen wäre dann bliebe es immer noch genau das: Freude beim Anblick einer Tötung (und nein - aus meiner Sicht wäre nichts verbessert wenn nun der Mensch verletzt würde oder dabei sterben könnte, ich würde mich auch nicht darüber "freuen").

Spaß daran zu sehen wie jemand anders stribt ist zwar in der Menschheit weit verbereitet (es gibt z.B. noch genügend Länder mit gut besuchten, öffentlichen Hinrichtungen), aber ich komme nicht drumhin das irgendwie falsch zu finden, irgendwie eben pervers.

Ich hatte letztes Semester an der Uni eine längere Diskussion weil wir "Apokalypse Now" geguckt haben und in der Schlusszene eine lebendige Kuh zerhackt wird (nein, es ist keine Trickaufnahme), für mich machte das den Film ablehnenswert - nicht grundsätzlich weil eine Kuh gestorben ist, sondern weil die Aufnahme ihrer Tötung aus ästhetischen Gründen im Film landete...weil der Regisseur es eben "schick" fand und dachte die Zuschauer fänden das auch.
Tötungen (egal aus welchen Gründen und in welcher Form) besitzen für mich aber keine Ästhetik und ich kann es auch nicht verstehen wie man sich sowas gerne ansieht. Hat man keine Erfurcht vor dem Tod? Ist einem so gar nicht unheimlich bei dem Gedanken daran wie zerbrechlich das Leben ist? Hat man keine Skrupel, kein Gewissen?

Ich persönlich fühle mich schlecht wenn ich versehentlich auf eine Schnecke trete, andere Leute fahren mit dem Rad extra Schlenker weil sie es "lustig" finden so viele Schnecken wie möglich zu erwischen.
Der Wunsch Leben zu erhalten fühlt sich an wie so eine Urgewalt in mir, dass ich es einfach nicht verstehen kann wie es wohl in Menschen aussieht denen dieses Empfinden fehlt. Vielleicht drifte ich daher in eben jene Gewässer ab in die wir uns gerne verschwimmen wenn wir etwas nicht kennen und verstehen können und halte die Abweichung von meiner "Norm" deswegen schlichtweg für Perversion (aber dessen machen wir uns (themenabhänigig) ja alle schuldig).

Sie machen es freiwillig, der stier nicht!!
Da wir nicht wissen, was die Menschen dazu bringt Torerro zu werden halte ich diese Aussage für zu pauschal.
Wir können ja auch nicht annehmen das jeder Selbstmordattentäter seine Mission freiwillig begangen hat.
Jemand der vielleicht in eine Familie von Stierkämpfern hineingeboren wurde unterliegt z.B. sicher einer gewissen Programmierung.
 
  • Stierkampf Beitrag #69
Kompassqualle, lass´dich hierfür

Tötungen (egal aus welchen Gründen und in welcher Form) besitzen für mich aber keine Ästhetik und ich kann es auch nicht verstehen wie man sich sowas gerne ansieht. Hat man keine Erfurcht vor dem Tod? Ist einem so gar nicht unheimlich bei dem Gedanken daran wie zerbrechlich das Leben ist? Hat man keine Skrupel, kein Gewissen?

Ich persönlich fühle mich schlecht wenn ich versehentlich auf eine Schnecke trete, andere Leute fahren mit dem Rad extra Schlenker weil sie es "lustig" finden so viele Schnecken wie möglich zu erwischen.
Der Wunsch Leben zu erhalten fühlt sich an wie so eine Urgewalt in mir, dass ich es einfach nicht verstehen kann wie es wohl in Menschen aussieht denen dieses Empfinden fehlt. Vielleicht drifte ich daher in eben jene Gewässer ab in die wir uns gerne verschwimmen wenn wir etwas nicht kennen und verstehen können und halte die Abweichung von meiner "Norm" deswegen schlichtweg für Perversion (aber dessen machen wir uns (themenabhänigig) ja alle schuldig).

mal ne Runde knutschen:mrgreen:
Ne, ernsthaft, das trifft genau das was ich eig. aussagen wollte- irgendwie:p
 
  • Stierkampf Beitrag #70
Off-Topic
mal ne Runde knutschen:mrgreen:
Mido, aber doch nicht hier wo alle gucken! :uups::lol:
 
  • Stierkampf Beitrag #71
Off-Topic
Ach, sei mal nicht so prüde:mrgreen:
 
  • Stierkampf Beitrag #72
Ist das wirklich so? Oder ist das einfach nur der bequemste Weg? Ich selbst sehe sicherlich einige Dinge ganz anders als der "Durchschnittsdeutsche" und laufe nicht mit den anderen mit, weil man das halt so tut :102:.

Wieso kannst du mit deiner Schwiegermutter nicht alle möglichen anderen Dinge unternehmen, für die keine Tiere qualvoll getötet werden müssen?


Elke angenommen du würdest in China leben. Würdest du dann auch so über das Hundefleischfestival reden und denken? Das ist schließlich auch Tradition dort. Da sind Hunde die Nutztiere. Und seit etlichen Jahren verankert. Wenn nicht würde ich die Doppelmoral nicht verstehen. Warum eins geht und das andere nicht. Bei beiden Traditionen werden Tiere gequält und getötet.
Der Frage nach Alternativen von Ina schließe ich mich an.
Und sage ganz ehrlich, MEINE Schwiegermutter müsste entweder allein gehen oder hätte ganz einfach Pech.
 
  • Stierkampf Beitrag #73
Spaß daran zu sehen wie jemand anders stribt ist zwar in der Menschheit weit verbereitet (es gibt z.B. noch genügend Länder mit gut besuchten, öffentlichen Hinrichtungen), aber ich komme nicht drumhin das irgendwie falsch zu finden, irgendwie eben pervers.

Ich hatte letztes Semester an der Uni eine längere Diskussion weil wir "Apokalypse Now" geguckt haben und in der Schlusszene eine lebendige Kuh zerhackt wird (nein, es ist keine Trickaufnahme), für mich machte das den Film ablehnenswert - nicht grundsätzlich weil eine Kuh gestorben ist, sondern weil die Aufnahme ihrer Tötung aus ästhetischen Gründen im Film landete...weil der Regisseur es eben "schick" fand und dachte die Zuschauer fänden das auch.
Tötungen (egal aus welchen Gründen und in welcher Form) besitzen für mich aber keine Ästhetik und ich kann es auch nicht verstehen wie man sich sowas gerne ansieht. Hat man keine Erfurcht vor dem Tod? Ist einem so gar nicht unheimlich bei dem Gedanken daran wie zerbrechlich das Leben ist? Hat man keine Skrupel, kein Gewissen?

Ich persönlich fühle mich schlecht wenn ich versehentlich auf eine Schnecke trete, andere Leute fahren mit dem Rad extra Schlenker weil sie es "lustig" finden so viele Schnecken wie möglich zu erwischen.
Der Wunsch Leben zu erhalten fühlt sich an wie so eine Urgewalt in mir, dass ich es einfach nicht verstehen kann wie es wohl in Menschen aussieht denen dieses Empfinden fehlt. Vielleicht drifte ich daher in eben jene Gewässer ab in die wir uns gerne verschwimmen wenn wir etwas nicht kennen und verstehen können und halte die Abweichung von meiner "Norm" deswegen schlichtweg für Perversion (aber dessen machen wir uns (themenabhänigig) ja alle schuldig).

Ich knutsch mal mit, du bringst es auf den Punkt! :clap:
 
  • Stierkampf Beitrag #74
Jetzt muss ich dazu doch mal was sagen, ich fall hier gleich vom Glauben ab...

Respekt gegenüber einem Tier ist es also, es in einem ungleichen Kampf, der sowieso mit seinem Tod endet, so zu reizen und zu schickanieren, dass die Leute noch was davon haben? Und dann sagt man ruhigen Gewissens noch, die kämen ja nicht, um das Tier leiden zu sehen?
Wer so einen gleichen, fairen Kampf haben möchte stelle sich bitte dem Stier allein gegenüber, ohne Hilfsmittel und ähnliches, und trage das bis zum Schluss aus. Wetten würde ich dann aber auf die Bestie...

Es ist auch immer einfach, sich hinter dem Begriff Kunst zu verstecken, weil das so schön viel drunter passt. Aber woher willst du wissen, was in den Köpfen derer vorgeht, die sich das ansehen? Zumal das Quälen und der Tod des Tieres eben das zentrale Event sind? Die Leute kommen, um zu sehen, wie der Stier kämpft, und wissen schon, dass er verlieren wird. Und dann sagst du, sie kommen nicht, um ihn sterben zu sehen?

Mir fehlt hier echt jegliches Verständnis, vor allem, wenn man alle Argumente der anderen User hier einfach so beiseite schiebt, weil man sie nicht wahrhaben will.
Da möchte ich mich komplett anschließen.

Ergänzend zum Thema "Kunst": War nicht Anfang des Jahres das Geschrei groß, als ein junger "Künstler" eine Ratte in einer Box nach 11 Tagen Beobachtung per Webcam einfach durch Mausklick online erschießen lassen wollte? Dem ging es (angeblich) auch nicht um das Leid des Tieres sondern um andere Dinge, toll fanden das trotzdem die wenigsten.

Elke, ich kann hier nach wie vor nicht ein einziges Argument PRO erkennen und du gehst, obwohl du selbst diese Diskussion gewünscht hast, kaum bis gar nicht auf die Gegenargumente und Fragen ein oder weist sie einfach von dir - was genau möchtest du denn eigentlich hiermit bezwecken :eusa_eh:?
 
  • Stierkampf Beitrag #75
Bezwecken will ich eigentlich nichts. Ich höre nur immer von vielen Seiten, wie schrecklich der Stierkampf ist und sehe die Demonstrationen und die Meinung, dass Stierkampfverfechter blutgeil sind. Ja und ich da dachte ich, ich könnte auch mal die andere Seite beleuchten, die man normalerweise seitens der Tierschützer nicht hört. Ich wollte auch ein bisschen Verständnis für die Argumente der anderen Seite erzeugen. Eben, das WARUM man in Spanien immer noch auf dieser - für den Rest der Welt - unverständlichen Tradition beharrt.

Versteht mich nicht falsch, ich selbst mache mir nichts aus Stierkampf. Aber ich bin auch nicht dagegen. Was mir missfällt ist, wenn die spanische Regierung jetzt noch hergeht, und den Stierkampf zum "Patrimonio Nacional" erklärt, vor allem, nachdem man in Cataluña den Stierkampf verboten hat (teilweise aus Bockigkeit, denn Stierkampf ist etwas typisch "Spanisches", und die Katalanen sind ja immer sehr erpicht darauf, alles "Spanische" zu verdammen). Denn warum sollte man den Stierkampf schützen? Und wovor? Bei solchen Dingen kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Ansonsten denk ich "jedem Tierchen sein Pläsierchen", und wems gefällt, der soll sich den Sonntag nachmittag in der Plaza den Kopf in der Sonne verbrennen.

Gut, ich habe gesehen, dass alle, ausser dem Kommentar von Martin, nicht das geringste Verständnis für die aufgezählten PROs aufbringen. War mir eigentlich auch von vornherein klar. Aber gut, im Ausland hört man nie die Argumente der anderen Seite, und vom Ausland her kann man sich auch nicht in die Mentalität eines Spaniers versetzen, der mit dem Stierkampf aufgewachsen ist und für den es nicht die Grausamkeit einer Tötung ist, sondern die Bewunderung für die Geschicklichkeit und die Performance eines "Diestro" (so wird der Torero auch genannt, "diestro" heisst "geschickt") und auch die Bewunderung für den Stier, vor allem, wenn er nobel und mutig kämpft. Es ist - das muss ich zugeben - wirklich schwierig, all das auszudrücken, was der Stierkampf für den Spanier bedeutet. Auch ich hab es ehrlich gesagt bis heute nicht ganz begriffen. In meinem Freundeskreis hier gibt es keine, die am Stierkampf interessiert sind. Unsere Kinder haben auch kein Interesse, und das ist eigentlich so der Durchschnitt. Will heissen, wenn es so weitergeht, wird der Stierkampf am fehlenden Interesse der jüngeren Generationen sterben.

In den Dörfern ist es nochmal anders. Die "Fiesta" ist heilig. In vielen Orten werden die Stiere auch wie in Pamplona durch die Strassen zur Arena getrieben und die Jugendlichen laufen mit. Nachmittags zieht das gesamte Dorf mit Essen und Trinken in die Plaza de Toros (oft eine, die man auf- und abbaut, nur für die Fiestas) und das Dorf ist dann wie ausgestorben. Finde das ganze ziemlich "paleto" (dorftrampelig), aber wehe Du sagst was, ich bin schon einmal fast gelyncht worden. Besser man ist still und denkt sich seinen Teil.
 
  • Stierkampf Beitrag #76
Gut, ich habe gesehen, dass alle, ausser dem Kommentar von Martin, nicht das geringste Verständnis für die aufgezählten PROs aufbringen. War mir eigentlich auch von vornherein klar.
Das Problem ist der Blickwinkel schätze ich: Mag ja sein, dass das ganze (zweifelhafte) PROs für den Menschen hat, aber wo sind die für die Stiere? Das war von Anfang an meine Frage, denn um die Stiere geht es da meiner Meinung nach doch und nicht um das (in meinen Augen perverse) Vergnügen der Menschen.

Aber gut, im Ausland hört man nie die Argumente der anderen Seite, und vom Ausland her kann man sich auch nicht in die Mentalität eines Spaniers versetzen, der mit dem Stierkampf aufgewachsen ist und für den es nicht die Grausamkeit einer Tötung ist, sondern die Bewunderung für die Geschicklichkeit und die Performance eines "Diestro" (so wird der Torero auch genannt, "diestro" heisst "geschickt") und auch die Bewunderung für den Stier, vor allem, wenn er nobel und mutig kämpft.
Da ist es mir ehrlich gesagt herzlich egal, ob das nun in Spanien betrieben wird oder in Schweden oder in Japan oder sonst wo. Das hat doch nichts mit dem Land zu tun, sondern ist unabhängig vom Ort schlicht und ergreifend Tierquälerei.

Besser man ist still und denkt sich seinen Teil.
Das ist natürlich immer eine ganz tolle Einstellung - wenn was doof ist, guck ich einfach nicht hin und halte die Klappe :eusa_doh:.
 
  • Stierkampf Beitrag #77
Gut, ich habe gesehen, dass alle, ausser dem Kommentar von Martin, nicht das geringste Verständnis für die aufgezählten PROs aufbringen. War mir eigentlich auch von vornherein klar. Aber gut, im Ausland hört man nie die Argumente der anderen Seite
Also die Aussage finde ich schon fast etwas unfair. Wir hören doch die Argmente. Es sind jetzt verschiedene Personen mehrfach auf jedes einzelne Argument eingegangen. Das ändert nur nichts daran, dass sie in unseren Augen nicht stichhaltig sind.

Mich erinnern Stierkämpfe ganz stark an Gladiatorenkämpfe - nur das die deutlich fairer waren, da war nämlich nicht einer von vorne herein dazu bestimmt zu sterben und wurde deshalb vor dem eigentlichen Kampf systematisch gequält, um ihn zu schwächen.
 
  • Stierkampf Beitrag #78
Es gibt keine « Rasse » unter die Stiere, die speziel zur Stierkampf gewidmet sind.
Die Stiere sind « vorbeireitet » bevor sie in der Arena betreten sollen. Ihren Hörne sind abgeschleifft, oder abgesägt werden
die Sierkämpfveranstalter gehören zu einer echte « Mafia ». Es gibt ein echte Lobbying die bei Politikern, Bürgermeistern, Abgeordneten drücken um Publike Spende zu bekommen. Wenne es keine Finanzielle Unterstüztung gäbe, wäre die Stierkämpfe und Spielkämpfe fast schon veschwunden worden. Publike Geld fliesst in die Hände der Stierzüchter, Torero’s Gesellschaften, und Politiker (Parlament EG unter anderem).
Spanischen Züchter bekomme jeden Jahr um € 130.000.000 Spende aus der U.E. Wenn es keine Geldspende ausgegegeben worden werde diesen Schauspiele zurüknehemen.
Stierkämpfe sind ja echet Plage, Schäme in unseren Ländern Spanien und Süd Frankeich.

…./….
 
  • Stierkampf Beitrag #79
Oh wow, der betrag ist schockierend...:shock:

Isasza, ich finde deine einstellung so unglaublich toll!
Du bist der beweis dafuer, dass man auch anders denken kann, auch wenn man inmitten diesem tierquaehlerischen schauspiel lebt!
 
  • Stierkampf Beitrag #80
Es gibt ja keine « Urrasse » von Stier die zum kampfen geboren Es gibt nur von menschen « geschäffte rasse zum Stierkämpfe » gezucht worden.
Ursprünglich sind die Stiere nur Friedlichen Tiere, inbegreiffen die sogennante « Stierkampfe ».
Fadgen ist ein Stier die als Kalb abgekauft worden bei einer Französischer Zuchter.
Diesen Stier wiegt jetzt mehr als 800 kg, aber er bleibt sehr friedlich und freundlich bei den Leuten die um Ihm kümmern.
Es gibt keinen Rasse zum Kampf, es ist nu reine Legende, eine « Erfindung » der Zuchtern, corrida liebhaftern, und Geschäftemacher des corridas…
Dass weiss ich es und sogar kenne ich auch, leider.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Entschuldigung für meine Flood ich kann nicht anderer schreiben tippen. Deutsche Sprache kann ich nicht mehr so oft ausüben, leider.
Vielen an echte Freunden die in diesen Forum die zu mir sehr Freundlich und Verständnis zeigen.

Stierkämpfliebhabern mögen Gewalt. Ja sie lieben Gewält, und Gewaltigung gegen Stier sowie Leute die zu ihnen ihre Meinung gegen Corrida äussern. Es ist für sie ja unverträglich.
Ich habe auch gesehen wie manche Eltern zuschauer der Stierkämpfe nehmen ihren jungen Kindern mit. Habe ich selbst gesehen wie eine kleine Mädchen weinte als ihrer « Mutter » nahm ihr bei ihrer Arm um nach der Arena zu leiten.
Sprechen wir jetzt auch über die Kindheit und das Kinderschutzt.
Es gibt in Süd Frankreich sogennante « Stierschule », ja « Stierschule » ich wiederhole es. Die solche « hauptschule » liegen in Arles und Nîmes. Dort lernen die Kindern ab 6 / 8 Jahren wie ein Kälbchen gefoltert und getötet wird. Ja, das habe ich auch selbst gesehen. Es ist unvorstellbar aber es ist so in der volle Wirklichkeit. Was für eine Erziehung bekommen diese Jungen ?
 
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