- Vetrauensprobleme zwischen Pferd und reiter - Probleme im Gelände und Umgang Beitrag #1
honeyleschoki
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Also, ich muss von vorne Anfangen, versuche mich kurz zu fassen.
Ich habe Weihnachten letztes Jahr ca. eine Reitbetiligung in einem Verein in der nachbarschaft bekommen.
Ein Schulpferd. Da dieser wie blöd buckelte bekam ich eine neue ein paar Wochen Später. Das ist meine Contessa.
Contessa ist eine 16 jährige Spaneirstute, Die Besitzerin hat 2 junge Kinder und daher kümmer ich mich seither 2 mal die Woche um die kleine.
Im Umgang ist sie lieb, sobald man richtig mit ihr reitet wird's komplizierter.... Sie hetzt sich im Schritt sehr und Seitengänge sind daher ein Problem, da sie sehr schnell und ungenau ist. Dann ist sie krank geworden, um Ostern rum. Knochenhautreizung, eine Beule am Vorderbein.
Erst war sie nur im Schritt in der Halle zu reiten, dann gar nicht mehr. Sie stand nur auf der Wiese oder im Stall, ich habe mich trotzdem um sie gekümmert, weil ich mich auch dann noch verpflichtet gefühlt habe und sie ja gern habe.
Dann kam eine Wassereinlagerung auf dem anderen Bein hinzu, die entstand, weil sie sich eben so wenig bewegte.
Schließlich konnte ich sie nach ein paar Monaten wieder im Schritt reiten, jedoch nahm die Besi sie nach ein paar Tagen aus der Halle raus, weil enge wendungen auf weichem Boden den Beinen nicht gut tun. Also ins Gelände. Seitdem reite ich immer alleine im Gelände, ist ihr ein Pferd zu langsam, zickts sie rum weil sie weiter möchte. Ist ein schnelles dabei stachelt sie das quasi an. Also lieber alleine, soweit lief das auch gut. Jedoch wurde sie immer nervernzereißender wegen dem Bewegungsmangel. Dann schließlich begann es. Sie fing immer wieder an zu traben, man konnte sie im Gelände nicht stehen, außerdem hasste sie es schon immer wenn man die Zügel zu kurz nimmt. Und dann wurde es noch schlimmer. Sie wollte gewisse wege nicht mehr lang gehen und machte dann total zu, jegliche hilfen halfen nichts. Als wir dann über ein Feld ritten, schoss sie los, am ende war ein Graben und dahinter asphalt. Contessa springt zudem nicht, ich sah sie daher schon in deisen Graben reinfallen und sich sonst was brechen. Also, bein dran und und rumgerissen. einen meter vor dem Graben schoss sie dann nach rechts und stürzte beinahe in ein Getreidefeld hinein, nach 2 meter bleib sie aber stehen, weil sie nicht mehr weiter kam. Ich ritt mit einem ganz miesen gefühl im bauch über das ganze feld im schirtt zurück, damit sie wusste, dass sie nicht rennen durfte. Und dann, eine woche bevor ihre besi sie mit in den urlaub nahm, ging gar nichts mehr. Sie bleib einfach stehen, wollte nicht weiter. Wollte nur zum Stall zurück laufen. Ich steig nodgedrungen ab und führte sie in die andere Richtung, hohlte mir eine Biogerte und setzte mich wider drauf. Mit gerte ging es dann letzten endes doch. wir ritten auf einen weg zwischen zwei Feldern zu, tippte sie gerade als wir auf dem Grünstreifen angekommen waren an und sie ging mit wehenden Fahnen durch . ich ließ gleich die Biogerte fallen, doch sie stürmte immer weiter. Irgendwann bleib sie endlich stehen. Das war der Moment in dem ichs sagen wollte: Ok, ich höre auf. Das bringt nichts mehr. Aber insgeheim finde ich es doch toll, herausgefordert zu werden und ich habe mit ihr so erlebt, ich wollte es nicht kampflos aufgeben. Beim nächsten mal bin ich auf den Paddock und habe ein Join Up gemacht. Aber Ohne Peitsche, nur mit Stimme und strick. dann war sie wie gesagt die Woche weg, kam wider und durch die viel Bewegung zusätlich klappte es wider halbwegs. Aber unter diesen Aktionen hat sowohl mein Vertrauen zu ihr, als auch anders herum stark gelitten. Im Gelände bin ich dauernd angespannt und auch wenn sie nicht mehr so viel mist baut habe ich nicht ihr vertrauen. Ich denke dass das alles meine schuld war, ich hätte irgendwie anders reagieren sollen. Jetzt gehe ich möglichst viel mit ihr spazieren, weil uns beiden das immer viel bringt und mache etwas t-Touch, worauf sie jedoch nicht all zu gut anspringt. Durch ihr bein habe ich ja nicht all zu viele Möglichkeiten. Habt ihr eine Idee, wie ich weiter an unserem Vertrauensverhältnis arbeiten kann?
Meine Mutter (sie kann Pferde nicht leiden) will jetzt dauernd eine neue Reitbeteiligung für mich suchen, aber ich will keine andere, ich habe mit Contessa so viel erlebt und die besi gibt mir echt viel freiheiten. sie ist sehr billig. Und wir haben schon so viel geschafft....
Würde mich auf antworten reuen,:uups:
Grüße
HonesLeSchoki
Ich habe Weihnachten letztes Jahr ca. eine Reitbetiligung in einem Verein in der nachbarschaft bekommen.
Ein Schulpferd. Da dieser wie blöd buckelte bekam ich eine neue ein paar Wochen Später. Das ist meine Contessa.
Contessa ist eine 16 jährige Spaneirstute, Die Besitzerin hat 2 junge Kinder und daher kümmer ich mich seither 2 mal die Woche um die kleine.
Im Umgang ist sie lieb, sobald man richtig mit ihr reitet wird's komplizierter.... Sie hetzt sich im Schritt sehr und Seitengänge sind daher ein Problem, da sie sehr schnell und ungenau ist. Dann ist sie krank geworden, um Ostern rum. Knochenhautreizung, eine Beule am Vorderbein.
Erst war sie nur im Schritt in der Halle zu reiten, dann gar nicht mehr. Sie stand nur auf der Wiese oder im Stall, ich habe mich trotzdem um sie gekümmert, weil ich mich auch dann noch verpflichtet gefühlt habe und sie ja gern habe.
Dann kam eine Wassereinlagerung auf dem anderen Bein hinzu, die entstand, weil sie sich eben so wenig bewegte.
Schließlich konnte ich sie nach ein paar Monaten wieder im Schritt reiten, jedoch nahm die Besi sie nach ein paar Tagen aus der Halle raus, weil enge wendungen auf weichem Boden den Beinen nicht gut tun. Also ins Gelände. Seitdem reite ich immer alleine im Gelände, ist ihr ein Pferd zu langsam, zickts sie rum weil sie weiter möchte. Ist ein schnelles dabei stachelt sie das quasi an. Also lieber alleine, soweit lief das auch gut. Jedoch wurde sie immer nervernzereißender wegen dem Bewegungsmangel. Dann schließlich begann es. Sie fing immer wieder an zu traben, man konnte sie im Gelände nicht stehen, außerdem hasste sie es schon immer wenn man die Zügel zu kurz nimmt. Und dann wurde es noch schlimmer. Sie wollte gewisse wege nicht mehr lang gehen und machte dann total zu, jegliche hilfen halfen nichts. Als wir dann über ein Feld ritten, schoss sie los, am ende war ein Graben und dahinter asphalt. Contessa springt zudem nicht, ich sah sie daher schon in deisen Graben reinfallen und sich sonst was brechen. Also, bein dran und und rumgerissen. einen meter vor dem Graben schoss sie dann nach rechts und stürzte beinahe in ein Getreidefeld hinein, nach 2 meter bleib sie aber stehen, weil sie nicht mehr weiter kam. Ich ritt mit einem ganz miesen gefühl im bauch über das ganze feld im schirtt zurück, damit sie wusste, dass sie nicht rennen durfte. Und dann, eine woche bevor ihre besi sie mit in den urlaub nahm, ging gar nichts mehr. Sie bleib einfach stehen, wollte nicht weiter. Wollte nur zum Stall zurück laufen. Ich steig nodgedrungen ab und führte sie in die andere Richtung, hohlte mir eine Biogerte und setzte mich wider drauf. Mit gerte ging es dann letzten endes doch. wir ritten auf einen weg zwischen zwei Feldern zu, tippte sie gerade als wir auf dem Grünstreifen angekommen waren an und sie ging mit wehenden Fahnen durch . ich ließ gleich die Biogerte fallen, doch sie stürmte immer weiter. Irgendwann bleib sie endlich stehen. Das war der Moment in dem ichs sagen wollte: Ok, ich höre auf. Das bringt nichts mehr. Aber insgeheim finde ich es doch toll, herausgefordert zu werden und ich habe mit ihr so erlebt, ich wollte es nicht kampflos aufgeben. Beim nächsten mal bin ich auf den Paddock und habe ein Join Up gemacht. Aber Ohne Peitsche, nur mit Stimme und strick. dann war sie wie gesagt die Woche weg, kam wider und durch die viel Bewegung zusätlich klappte es wider halbwegs. Aber unter diesen Aktionen hat sowohl mein Vertrauen zu ihr, als auch anders herum stark gelitten. Im Gelände bin ich dauernd angespannt und auch wenn sie nicht mehr so viel mist baut habe ich nicht ihr vertrauen. Ich denke dass das alles meine schuld war, ich hätte irgendwie anders reagieren sollen. Jetzt gehe ich möglichst viel mit ihr spazieren, weil uns beiden das immer viel bringt und mache etwas t-Touch, worauf sie jedoch nicht all zu gut anspringt. Durch ihr bein habe ich ja nicht all zu viele Möglichkeiten. Habt ihr eine Idee, wie ich weiter an unserem Vertrauensverhältnis arbeiten kann?
Meine Mutter (sie kann Pferde nicht leiden) will jetzt dauernd eine neue Reitbeteiligung für mich suchen, aber ich will keine andere, ich habe mit Contessa so viel erlebt und die besi gibt mir echt viel freiheiten. sie ist sehr billig. Und wir haben schon so viel geschafft....
Würde mich auf antworten reuen,:uups:
Grüße
HonesLeSchoki