- Freigänger nach Umzug schreckliche Angst draußen? Beitrag #1
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LuckysPfote
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Hallo liebe Community,
Ich versuch mich mal an meinem ersten Beitrag - und damit den Grund für meine Anmeldung:
Die Überschrift ist eigentlich schon die Kurzfassung, hier aber nochmal genauer:
Unser Kater ist seit 8 Jahren Freigänger und hat es draußen immer geliebt: beschlagnahmte unsere Terassenstühle, düngte fleißig unseren Garten
und knurrte und vertrieb alles was nur ansatzweise auf unserem Grundstück war - sprich, er hat es einfach nur genossen draußen zu sein. Natürlich hatte er tagsüber auch die Möglichkeit zu uns rein zu kommen um mal in ruhe ohne aufpassen zu müssen, schlafen zu können und etwas zu kuscheln.Bei unserem alten Haus hatte er zudem den kompletten Keller frei zugänglich (da die Treppe und Tür von außen erreichbar waren hatten wir in diese eine Katzenklappe eingebaut.
Nun konnten wir endlich vor einem Jahr in unser eigenes Haus umziehen: Keller allerdings nur noch von innen erreichbar, sonst aber einen riesen Garten (mittlerweile auch umzäunt). Da dieses Haus nur knapp 2-3 km vom alten entfernt war gab es natürlich erstmal das Problem das unser Kater ständig zurücklief - letztendlich mit der Folge das er sich fast eine Woche selbst im alten Keller eingesperrt hatte und dehydriert war - seit dem bleibt er zum Glück bei uns.
Anfangs war es natürlich extrem schwer für ihn, er hat alles und jeden gemieden. Im Haus fühlt er sich aber momentan scheinbar recht wohl, er macht zu mindestens keinen Eindruck von Panik etc.
Ausser an manchen Tagen, da ist er nur panischen - man kann es schon mit einem sehr schlechten Tag (denke mal psychisch bedingt) vergleichen. Er rennt nur weg und verkriecht sich in seinen Karton den wir ihn zu verfügung gestellt haben - sein Schaffell benutzt er leider gar nicht mehr, oder nur selten.
Unser größtes Problem haben wir aber mit ihm nachts: Er schleicht die ganze Zeit ums Haus, springt an die Klinke (Angewohnheit von früher, da er so immer ins Haus gekommen ist) und Kratzt an den Scheiben - er miaut auch kläglich und klemmt seinen Schwanz zwischen die Beine - wird also richtig panisch.
Eine Psychologin hatten wir schon mal herbestellt, die verschrieb uns homöopathische Tabletten gegen Stress die auch gut wirken - scheinbar nachts aber überhaupt nicht.
Wir haben eigentlich schon alles mögliche versucht aber irgendwie hilft nichts so richtig.
Uns ist natürlich klar das er in eine komplett neue Umgebung gekommen ist und der Baulärm auch unerträglich für ihn ist aber trotzdem soll und muss er ein Freigänger bleiben und wirmögen es überhaupt nicht unseren klugen und tapferen Kerl so verängstigt zu sehen.
Ich hoffe ihr habt eine Idee, wie man ihn evtl. beruhigen könnte o.ä.
Schonmal dankeschön für alle Anregungen und lieben Worte :039:
Ich versuch mich mal an meinem ersten Beitrag - und damit den Grund für meine Anmeldung:
Die Überschrift ist eigentlich schon die Kurzfassung, hier aber nochmal genauer:
Unser Kater ist seit 8 Jahren Freigänger und hat es draußen immer geliebt: beschlagnahmte unsere Terassenstühle, düngte fleißig unseren Garten
Nun konnten wir endlich vor einem Jahr in unser eigenes Haus umziehen: Keller allerdings nur noch von innen erreichbar, sonst aber einen riesen Garten (mittlerweile auch umzäunt). Da dieses Haus nur knapp 2-3 km vom alten entfernt war gab es natürlich erstmal das Problem das unser Kater ständig zurücklief - letztendlich mit der Folge das er sich fast eine Woche selbst im alten Keller eingesperrt hatte und dehydriert war - seit dem bleibt er zum Glück bei uns.
Anfangs war es natürlich extrem schwer für ihn, er hat alles und jeden gemieden. Im Haus fühlt er sich aber momentan scheinbar recht wohl, er macht zu mindestens keinen Eindruck von Panik etc.
Ausser an manchen Tagen, da ist er nur panischen - man kann es schon mit einem sehr schlechten Tag (denke mal psychisch bedingt) vergleichen. Er rennt nur weg und verkriecht sich in seinen Karton den wir ihn zu verfügung gestellt haben - sein Schaffell benutzt er leider gar nicht mehr, oder nur selten.
Unser größtes Problem haben wir aber mit ihm nachts: Er schleicht die ganze Zeit ums Haus, springt an die Klinke (Angewohnheit von früher, da er so immer ins Haus gekommen ist) und Kratzt an den Scheiben - er miaut auch kläglich und klemmt seinen Schwanz zwischen die Beine - wird also richtig panisch.
Eine Psychologin hatten wir schon mal herbestellt, die verschrieb uns homöopathische Tabletten gegen Stress die auch gut wirken - scheinbar nachts aber überhaupt nicht.
Wir haben eigentlich schon alles mögliche versucht aber irgendwie hilft nichts so richtig.
Uns ist natürlich klar das er in eine komplett neue Umgebung gekommen ist und der Baulärm auch unerträglich für ihn ist aber trotzdem soll und muss er ein Freigänger bleiben und wirmögen es überhaupt nicht unseren klugen und tapferen Kerl so verängstigt zu sehen.
Ich hoffe ihr habt eine Idee, wie man ihn evtl. beruhigen könnte o.ä.
Schonmal dankeschön für alle Anregungen und lieben Worte :039:
