Rasse- oder Hauskatzen, oder beides

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  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #1
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Missimiss

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Hallöchen zusammen,

ich bin neu hier und ich habe mich dazu entschlossen, mir in ein paar Monaten wieder Katzen anzuschaffen. Bisher hatte ich EKH. Mit denen ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, vorallem mit meinen beiden letzten Katern.

Ich überlege nun, ob ich mir diesmal wieder EKH anschaffe oder Rassekatzen, oder sogar ein Mischpärchen. Ich bin mir da noch etwas unsicher, da ich mit "Mischpärchen" noch keine Erfahrungen habe.

Hat jemand Tipps, Erfahrungen oder kann er mir Empfehlungen aussprechen, welche Katzenrassen miteinander harmonieren? :roll:

vielen Dank im Voraus
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #2
Hallo,

du meinst sicher EHK :)
Denn eine EKH, Europäische Kurzhaarkatze ist eine Rasse, die mit Stammbaum etc gezüchtet wird.
Die EHK - Europäische Hauskatze sind die, die ohne Stammbaum fast überall anzutreffen sind ;)

Generell kommt es ja auch auf den Charakter der Tiere an.
Ich persönlich würde z.B. keine lebhafte Bengalkatze mit einer Britisch Kurzhaar zusammen setzen.
Aber das entscheidet halt der Einzelfall, denn nur weil manche Rasse nen bestimmten Standart hat, was auch Charakterzüge angeht, heißt es nicht, dass sich jede Rasse auch daran hält. ;)
Die Frage ist eben, was genau willst du eigentlich?
Geht es dir um die Optik?

Bei Rasse ist halt wichtig, dass du wirklich einen seriösen Züchter aufsuchst.
Mit seriös meine ich, dass die Züchter die Elterntiere entsprechend auf Krankheiten untersucht haben.
HCM, PKD, FelV, FiV und bei Meine Coon zum Beispiel auch HD, ED usw.
Die Kitten bei Abgabe geimpft, mehrfach entwurmt, gechipt und am besten sogar schon kastriert sind. (Letzteres macht leider nicht jeder.)
Du bekommst auch IMMER einen Stammbaum mit. Es gibt Züchter, die geben die nur mit einem gewissen Aufpreis mit, oder erst, wenn die Katze kastriert wurde etc, aber das ist, für mich!, alles unseriös.
Und dass die Kätzchen dann natürlich keine 100€ sondern auch, je nach Rasse, zwischen 500 bis 1500€ kosten können, sollte dir dann klar sein. (Letzteres betrifft oft Rassen wie z.B. eben diese Bengalkatze. Da sind, finde ich, 500€ dann sogar zu billig.)
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #3
ups..natürlich meine ich EHK ;) und vielen Dank für die Infos...
Hauskatzen hatte ich bereits zweimal als Pärchen. Im Hinblick auf Rassekatzen bin ich mir noch nicht sicher, ich möchte Katzen, die nicht zu anspruchsvoll sind und "relativ Pflegeleicht" sind.

Also Langharrkatze ist auf Grund der intensiveren Fellpflege schon mal raus und Bengalen, auch wenn ich sie wunderschön finde, zu lebhaft für uns.
Hauskatzen könen ja vom Charakter auch sehr unterschiedlich sein,jedenfalls sind das meine Erfahrungen. Ich tendiere ja zu Britisch Kurzharr und normaler Hauskatze, aber eine finale Entscheidung ist ja noch nicht getroffen. Ich werde mir noch einiges an Infos einholen.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #4
Hallo,

was heißt denn für dich pflegeleicht? (Abgesehen von der Fellpflege)
Was erwartest du von deinen zukünftigen Katzen? Wie sollen sie so drauf sein? Was möchtest du mit ihnen "machen"?
Sollen es Kitten oder ältere Tiere sein?

Du solltest auf jedenfall auch auf den Charakter der Tiere achten, egal ob du zwei verschiedene Rassen oder Rasse & EHK nimmst. Schaffst du dir eine Schnarchnase und ein Energiebündel an, dann hast du am Ende wahrscheinlich Ärger mit dem Energiebündel ;)

Wenn du etwas ruhiges suchst, das sich mit etwas Spielen, etwas Kuscheln und dem normalen KaKlo reinigen zufrieden gibt, dann würde ich mal dem Tierheim & Tierschutz einen Besuch abstatten und gezielt nach älteren Katzen suchen.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #5
Also anspruchsvoll sind alle Katzen egal ob Rassekatze oder Straßenmix und dass gilt besonders für Kitten. Am wichtigsten ist, egal welche Rasse oder Alter der Tiere, dass sie aus einer seriösen Quelle stammen, also entweder aus dem Tierschutz (Tierheim, Pflegestelle, Notstation usw.) oder von einem wirklich seriösen und verantwortungsvollen Züchter. Leider gibt es bei beiden schwarze Schafe, beim Tierschutz sind es zum Glück nur sehr wenige, aber bei den Züchtern gibt es leider mehr schwarze Schafe als richtig gute Züchter, da ist es ganz wichtig, genau hinzuschauen von wem man Tiere abnimmt.

Ich würde entweder zu einem Katzenpaar raten, welches sich schon gefunden hat oder vom Wesen, Charakter und Temperament bestens harmoniert, auch der Altersunterschied sollte nicht allzu groß sein. Meist klappt es mit einem gleichgeschlechtlichen Paar besser wegen dem unterschiedlichen Sozialverhalten Kater und Kätzin, die meisten Kater wollen halt gerne nach Katerart raufen und balgen, währenddessen die meisten Kätzinnen oft nur in den ersten Wochen mit ihren Geschwistern balgen und dann später gar nicht mehr auf solche Raufereien stehen und eher Jagdspiele bevorzugen. Es gibt aber auch zurückhaltende Kater und weibliche Raufbolde, wie gesagt sie müssen vom Wesen, Charakter und Temperament zusammenpassen, also einander möglichst ähnlich sein.

Aber schön, dass du dich im Vorfeld informierst, die Anschaffung eines Haustieres ist eine große Verantwortung, schließlich übernimmst du die Verantwortung für ein Lebewesen und Katzen sind Individualisten und sie können 15-20 Jahre manche sogar noch älter werden, dessen sollte man sich bei der Anschaffung auch bewusst sein.

Am "pflegeleichtesten" dürfte wohl am ehesten ein Katzenpärchen, welches sich schon gefunden hat, aus dem Tierschutz sein, so im Alter von 3-4 Jahren oder älter. Die sind dann charakterlich schon gefestigt, nicht mehr so wild und unbedacht wie Kitten, sind schon erzogen und schon vergesellschaftet, auch schon kastriert usw.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #6
Also Langharrkatze ist auf Grund der intensiveren Fellpflege schon mal raus

Das würde ich so pauschal übrigens auch nicht unterschreiben - ich hab seit Oktober eine Langhaarkatze, und bei der mußte ich genau 1x (!) bisher ein bißchen Filz ausbürsten. Den Rest kriegt sie hervorragend selber hin! Mein Ferdl hingegen hatte zwar für eine EHK vergleichsweise langes Fell, aber kein Vergleich zu meiner jetzigen Langhaarkatze - und den mußte ich regelmäßig bürsten!
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #7
Oh, und ich dann mit meinem Mist auch noch dazu ;)

Was Langhaarkatzen angeht, kann ich das nicht beurteilen, ich hab´ hier drei (und hatte bis vor einem halben Jahr sogar sechs) stinknormale Tierheim-Europäische-Hauskatzen ;)
Und lass´ Dir sagen - die können auch haaren vom Feinsten ;) Derzeit hab´ ich halt Kater Poldi - wo der sich hinlegt und wieder aufsteht, lässt er im Prinzip die Hälfte von sich liegen... Katze Netty macht das ähnlich. Katze Dinah macht das unauffälliger, mag an der Fellfarbe liegen ;) Ich bürste jeden Tag die Couch und Teile der Bettwäsche, wo sich Netty und Poldi eben so niederlassen - aber 10 Minuten später sieht´s wieder genauso aus ;)
Und ja, ich hab´ hier den Furminator und "bürste" die Katzen mehr oder weniger regelmäßig, was sie auch genießen, aber im Endeffekt nicht wirklich viel bringt - ich weiß nicht, wo sie die ganzen Haare herzaubern ;)

Ansonsten möchte ich nur als Denkanstoß geben:
Müssen es wirklich Rassekatzen sein und dann auch noch genau diese Rassen? (Ok, es kann sein, dass jemand da eine absolute Vorliebe für hat, und wenn derjenige dann darauf schaut, dass die Katzen auch wirklich aus einer seriösen Quelle stammen, spricht natürlich nichts dagegen!)
Vielleicht würde Dir ein Spaziergang durchs örtliche Tierheim ja aber auch schon ein paar wundervolle Katzen offenbaren - unter Umständen sogar auch Rassekatzen, denn auch die landen leider in Tierheimen :(
Meine/unsere Katzen waren allesamt Tierheimtiere (bzw. private Notfälle aus dem Freundeskreis), und ich würde es jederzeit wieder so machen. Mir kam es nicht auf die Farbe oder das Fell an, der Charakter ist bei Tierheimtieren in der Regel auch nicht so leicht zu beurteilen, aber da gibt´s beim Züchter auch keine Garantie... Und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Die drei, die ich jetzt noch hier habe, möchte ich nicht missen, auch wenn sie haaren, und auch wenn die Dinah ´ne olle Zicke ist ;) - sie sind einfach traumhaft und mein Ein und Alles ;)

LG seven
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #8
Off-Topic
@seven: Inzwischen sind sogar recht viele Rassekatzen im Tierheim/ Tierschutz vertreten. BKHs (Mixe) sind keine Seltenheit mehr. Auch sind seltene Rassen wie Bengalen immer mal wieder dazwischen. Sucht man ein wenig im Internet findet man auch, wie bei Hunden, spezielle Rasse Nothilfen.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #9
Off-Topic
@seven: Inzwischen sind sogar recht viele Rassekatzen im Tierheim/ Tierschutz vertreten. BKHs (Mixe) sind keine Seltenheit mehr. Auch sind seltene Rassen wie Bengalen immer mal wieder dazwischen. Sucht man ein wenig im Internet findet man auch, wie bei Hunden, spezielle Rasse Nothilfen.
Sag´ ich doch ;) Wir hätten damals auch ´nen Persermix haben können oder diverse andere Rassemixe - mein Herz schlägt aber einfach für die StiNos ;), und ich denke, die Rassekatzen bzw. - Mixe gehen nochmal schneller weg - es gibt sie auf jeden Fall (leider) auch im TH, weshalb sich meiner Meinung nach ein Weg dorthin IMMER lohnt.
LG seven
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #10
Achso hatte sich irgendwie so gelesen, als wenn es nicht so wäre oder Ausnahmefälle, in meinen Augen. :mrgreen: Ich hatte bisher auch nur StiNos, mein Freund hatte einen Perser bis kurz bevor wir zusammen gezogen sind (der ist im seeligen Alter von 22 Jahren eingeschläfert worden aufgrund eines Lungentumors). Rocky war zwar eine coole Socke, aber mit den meisten Rassekatzen kann ich mich nicht anfreunden von Optik und Verhalten. Welche ich immens toll finde sind Bengalen, nicht nur rein optisch (obwohl optisch war mir bisher immer egal... Ich wollte nie eine schwarze -, schwarz weiße - oder grau getigerte Katze und nie einen klischeehaften roten Kater... Beim wollen ist es geblieben, hier wohnen seltsamerweise nur Katzen in den Farben), sondern eben dieses wilde und aufgedrehte. Aber wahrscheinlich wird es bei diesem Wunsch bleiben, weil wenn ich mir dann irgendwann einen holen würde, würde ich wahrscheinlich doch wieder bei einem StiNo landen :lol: Aber mein Leo ist ja sowas wie Bengale tief im Herzen, da stört es auch nicht das er weiß mit braunen Flecken ist :mrgreen:
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #11
Off-Topic
Lilly ist tatsächlich wegen ihrer Farbe zu mir gekommen - ich wollte schon als kleines Kind eine schwarze Katze! Aber eine schwarz-weiße? Nee, das fand ich immer doof, das wollte ich nie, genau so wenig wie eine weiße. Und dann kam das schwarz-weiße Langhaar-Quiekie (bei der ja unbekannt ist, was da wohl langhaariges mitgemischt hat) dahergequiekt und hat mein Herz im Sturm erobert - Farbe total egal, weil einfach ein wahnsinnig toller Charakter ;) Übrigens auch eine Langhaar-Katze vom Tierschutz, aber halt ohne Rassezuordnung...
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #12
Zum Thema Langhaarkatzen und Pflegeaufwand kann ich nur sagen, dass es da nochmal mehr auf die individuelle Rasse ankommt.
Ich hab hier zwei Langhaarkitten sitzen, Nandi, die kleinere hat in etwa das Fell von Perserkatzen. Sie ist plüschig wie ein Schaaf und verfilzt sehr gerne, vor allem am Hintern. Da komme ich um fast tägliches Bürsten nicht rum, weil ich sonst relativ schnell schneiden müsste :roll:

Die größere, Mabou, hat mehr glatte / seidiges und gut sortiertes Fell. Die hält das wunderbar selbst in Schuss. Klar, bürsten tu ich sie auch immer wieder, aber das hält sich in Grenzen. Wir hatten auch schon diverse Kurzhaarkatzen und das Haaren an sich war bei keiner Fellbeschaffenheit mehr oder weniger schlimm. Im Gegenteil. Die kurzen Haare bleiben in meinen Augen noch schöner überall hängen und verkeilen sich. ;)

Das nur bgzl. kurz oder lang.

Zum Rest stimme ich den Anderen zu, das wurde ja wunderbar erklärt.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #13
Ich persönlich bin total der Hauskatzenfreund :) Es ist einfrach so schön, mit ihnen drinnen zu schmusen und man braucht sich keine Sorgen darüber zu machen, ob sie sich draußen mit anderen bekämpfen, etwas falsches Essen, sich infizieren oder sonstiges. Allerdings muss man seinen Stubentigern dann drinnen auch Beschäftigung bieten können, mit einem Kratzbaum oder ähnlichen Tools.
LG
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #14
Mal noch eine kleine Anmerkung: Nicht nur Langhaarkatzen können intensive Fellpflege brauchen, um nicht zu verfilzen.
Meine Eltern haben ein Geschwisterpaar BKHs. Das Mädel hat im Gegensatz zum Kater immer etwas Probleme mit ihrem Fell und muss daher regelmässig gekämmt werden, sonst sieht sie wohl schnell verwahrlost aus - vor allem ein Problem, wenn jemand sie während den Ferien betreut. Angeblich hat sie auch eine sehr weiche Zunge, was wohl dazu beitragen soll. Kann ich schlecht beurteilen, das Tier ist mehr ein Phantom für mich, da sie scheu ist, wenn Besuch da ist.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #15
Ich habe hier 3 BKHs und die sind nicht anspruchsvoll in der Pflege, je nachdem wie sehr sie gerade haaren, bürste ich sie 1-2 mal die Woche, wenn sie von einem verantwortungsvollem Züchter sind, kennen sie das Bürsten von klein auf und es ist kein Problem. Aber was man bei BKHs auch bedenken sollte, aufgrund ihres vielen Unterhaars haaren sie zeitweise schon sehr viel, da muss ich die Woche dann 2-3 mal staubsaugen und nicht nur 1 mal die Woche wie vor den Katzen.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #16
Off-Topic
Aber was man bei BKHs auch bedenken sollte, aufgrund ihres vielen Unterhaars haaren sie zeitweise schon sehr viel, da muss ich die Woche dann 2-3 mal staubsaugen und nicht nur 1 mal die Woche wie vor den Katzen.

Ich liege grad wimmernd am Boden...ich sauge täglich mindestens 1x, zeitweise auch 2x und hab FeWaWies ohne erwähnenswert viel Unterwolle oder extremes Haaren:D
Irgendwas mach ich falsch :089::p
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #17
Off-Topic
Dass Ferdl nimmer da ist merk ich auch am Staubsaugen - ich hab ja einen Roomba, also einen Saugroboter. Als Ferdl noch da war lief der fast täglich und war fast immer voll. Seit Ferdl nimmer ist läuft er 2x die Woche und ist einmal voll und einmal max. halbvoll. Meine jetzigen Katzen kriegen genau das gleiche zu fressen wie damals - also es liegt echt allein an der jeweiligen Katze.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #18
Off-Topic
Habs ja immer schon gewusst...3x felltechnisch ins Klo gegriffen:mrgreen:
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #19
Off-Topic
Ich leihe Euch Kitty mal ne Weile aus. Wo die geht und steht wehen Fellbüschel hinter ihr her. Beim Streicheln hat man hinterher ein Wollknäuel in der Hand. Verfilzen tut sie am Hals. ich nehm jetzt die Schere und schneide ab, denn beim Versuch, es ihr auszukämmen, hab ich blutige Schrammen versetzt bekommen.
 
  • Rasse- oder Hauskatzen, oder beides Beitrag #20
Ich gehöre zu den überzeugten Rassekatzenhaltern.
Mit Olivia ist jetzt die zweite reinrassige Norwegerin eingezogen.
Nach Destinys Tod wollte mein Mann wieder was plüschiges, und ich liebe Norweger auch einfach, also zog wieder ein Rassekätzchen ein.
Und wenn eines hoffentlich noch sehr sehr fernen Tages Joy nicht mehr ist, wird es dann auch wieder ein Norweger sein.

Der Vorteil (seriöse Zucht setz ich jetzt mal vorraus):
Ich weiß wo die Katze herkommt und von wem sie abstammt, und wo die Eltern, Großeltern etc. herkommen.
Dass die Eltern keine Erbkrankheiten tragen, keine Inzucht vorliegt, wie sie aufgewachsen ist und was ihr bisher im Leben (wenn es eine ältere Mauz ist z.B.) passiert ist.
Dies sind für mich alles Punkte, die den recht hohen Preis für die Rassekatze im Gegensatz zur Tierheim oder dem Bauernhofkätzchen rechtfertigen und ich bereit bin, den auch zu zahlen.

Was die Fellpflege/Arbeitsintensität angeht:
Mit Destiny (vorherige Norwegerin) hatte ich kaum Probleme mit der Fellpflege.
Im Fellwechsel mussten wir etwas bürsten und da gab es ab und an ein paar Filzknötchen, vor allem am Hals oder Bauch.
Die konnte man aber meistens beim schmusen vorsichtig raus zupfen oder sie wurde dabei etwas gekämmt.
Besondere Fellpflege haben wir nicht betrieben. Und extrem gehaart hat sie auch nicht.
Im Gegensatz zu Joy, einfach kurzhaarige Hauskatze.
Die haart ohne Ende, immer, von Januar bis Dezember, aber besondere Fellpflege müssen wir bei ihr zum Glück auch nicht betreiben, die lässt sich nämlich höchst ungern und nur selten bürsten oder kämmen.
Also dass Katzen mit längerem Fell automatisch arbeitsintensiver in der Fellpflege sind, kann ich auch nicht unterschreiben.

Was den Rest angeht.
Kitten sind extrem anspruchvoll und arbeitsintensiv.
Merk ich grad wieder an Olivia.
Wem sowas also zuviel oder zu anstrengend ist, sollte sich lieber ältere Mauzis suchen.
Aber ich finde es toll dabei zuzusehen, wie das Kätzchen sich entwickelt, wächst und auch wenn der ganze Blödsinn den sie anstellt manchmal echt nervig ist, ist es doch süß zu sehen, wie sie sich freut, wenn der drölfzigste Federstab gekauft wird, weil sie die anderen bereits alle binnen Minuten zerlegt hat.
Mit einem Kitten wird einem zumindest nicht langweilig :lol:
 
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