- Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #1
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lonely_wolf
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Hallo 
Wir haben seit 13 Wochen eine Dalmatimer-Schäferhund Mischung bei uns Zuhause. Sie wurde sehr früh von ihrem alten Zuhause getrennt, da sie eine von neun Welpen war, mit denen die Familie nicht klar kam. Sie wäre eingeschläfert worden. Also bekamen wir einen 7 Wochen alten Hund, der von seinen Geschwistern und der Mutter weder Beißhemmung noch Anderes beigebracht bekommen hat.
Der Hund ist zwar noch "jung", aber wenn er es jetzt nicht lernt, wann dann?
Anfangs ging das in Ordnung. Ein bisschen zwicken in die Finger und das wars. Dann wurden die Klamotten mit der tollen Eigenschaft zu reißen entdeckt und später alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Jetzt ist das nicht nur nervig, sondern echt nicht mehr lustig. Wir werden zerkratzt und blutig gebissen, Hosen, Socken und Ärmel geben nach und nach den Löffel ab und auch vor den Ohren oder der Nase macht man nicht halt, wenn es in Reichweite ist.
Das ist kein aggresives Verhalten, sondern spielerisch, aber dennoch: Wann erwischt er das erste Mal ein Auge? Oder, wenn sie kräftiger wird: Wann verletzt sie jemanden im Spiel ernsthaft? Jetzt sind es "nur" Schrammen und abgerissene Haut, aber dennoch schmerzhaft.
Man sagt: Das Spiel beenden und mit dem Gesicht zur Wand stellen, den Hund ignorieren und evtl sogar wie einer quietschen.
Das Problem: Das Spiel wurde nie begonnen, der Hund hat es für eröffnet erklärt. Da ist keine Anstachelung durch das "Opfer" da, erst dann, wenn man das Tier wegdrückt. An der Wand ist man außerdem genauso Unsicher. Dann hat der Hund Beine, die sich bestens zum reißen und kauen eignen, oder Socken, die es auszuziehen gilt. Auch auf dem Sofa oder Stühlen ist man nicht sicher, denn da kommt sie bereits problemlos hoch. Ich hatte schon Bekannte bei mir, die in der Not ihre einzige Rettung nurnoch auf dem Tisch gesehen haben! Und das Qietschen wird einfach ignoriert. (Selbst ist sie übrigens ein Absoluter Jammerlappen wenn sie mit anderen Hunden spielt. Sie weiß also, dass es weh tut, wenn man gezwickt wird)
Dann dachten wir uns: Und wenn sie einfach nicht ausgelastet ist? Beim Gassigehen ist es ja immerhin nicht so, nichtmal die Leine lädt zum kauen ein. Wie lange sollte man denn mit einem so jungen Hund Gassi gehen? Ich habe im Internet diese Faustregel gefunden: Im Welpenalter am Stück nur eine Minute pro Woche im Leben (also bei uns 13 Minuten am Stück).
Daran halte ich mich auch, aber ist das überhaupt richtig? Ist er vielleicht nicht ausgelastet? Ansonsten kann man mit dem Hund nicht richtig Spielen, da alles bei ihr sehr kurzweilig ist (Außer das Beißen natürlich...). Sie frisst nur happenweise, dafür alle 10 Minuten, sie spielt wenige Sekunden mit einem Spielzeug und schnappt sich dann das nächste. und dann wieder. Und wieder. Keines ist lange genug interessant um überhaupt ein Spiel zu beginnen. Nur mit Lekerlis lässt sie sich etwas länger fesseln, und ewig Kommandos üben wird nicht nur uns, sondern auch dem Hund langweilig.
Habt ihr noch weitere Tipps, mit denen wir dem Hund beibringen können, dass es nicht gewünscht ist, von so einem Schäferhund Gebiss attakiert zu werden?
Danke im Vorraus
Wir haben seit 13 Wochen eine Dalmatimer-Schäferhund Mischung bei uns Zuhause. Sie wurde sehr früh von ihrem alten Zuhause getrennt, da sie eine von neun Welpen war, mit denen die Familie nicht klar kam. Sie wäre eingeschläfert worden. Also bekamen wir einen 7 Wochen alten Hund, der von seinen Geschwistern und der Mutter weder Beißhemmung noch Anderes beigebracht bekommen hat.
Der Hund ist zwar noch "jung", aber wenn er es jetzt nicht lernt, wann dann?
Anfangs ging das in Ordnung. Ein bisschen zwicken in die Finger und das wars. Dann wurden die Klamotten mit der tollen Eigenschaft zu reißen entdeckt und später alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Jetzt ist das nicht nur nervig, sondern echt nicht mehr lustig. Wir werden zerkratzt und blutig gebissen, Hosen, Socken und Ärmel geben nach und nach den Löffel ab und auch vor den Ohren oder der Nase macht man nicht halt, wenn es in Reichweite ist.
Das ist kein aggresives Verhalten, sondern spielerisch, aber dennoch: Wann erwischt er das erste Mal ein Auge? Oder, wenn sie kräftiger wird: Wann verletzt sie jemanden im Spiel ernsthaft? Jetzt sind es "nur" Schrammen und abgerissene Haut, aber dennoch schmerzhaft.
Man sagt: Das Spiel beenden und mit dem Gesicht zur Wand stellen, den Hund ignorieren und evtl sogar wie einer quietschen.
Das Problem: Das Spiel wurde nie begonnen, der Hund hat es für eröffnet erklärt. Da ist keine Anstachelung durch das "Opfer" da, erst dann, wenn man das Tier wegdrückt. An der Wand ist man außerdem genauso Unsicher. Dann hat der Hund Beine, die sich bestens zum reißen und kauen eignen, oder Socken, die es auszuziehen gilt. Auch auf dem Sofa oder Stühlen ist man nicht sicher, denn da kommt sie bereits problemlos hoch. Ich hatte schon Bekannte bei mir, die in der Not ihre einzige Rettung nurnoch auf dem Tisch gesehen haben! Und das Qietschen wird einfach ignoriert. (Selbst ist sie übrigens ein Absoluter Jammerlappen wenn sie mit anderen Hunden spielt. Sie weiß also, dass es weh tut, wenn man gezwickt wird)
Dann dachten wir uns: Und wenn sie einfach nicht ausgelastet ist? Beim Gassigehen ist es ja immerhin nicht so, nichtmal die Leine lädt zum kauen ein. Wie lange sollte man denn mit einem so jungen Hund Gassi gehen? Ich habe im Internet diese Faustregel gefunden: Im Welpenalter am Stück nur eine Minute pro Woche im Leben (also bei uns 13 Minuten am Stück).
Daran halte ich mich auch, aber ist das überhaupt richtig? Ist er vielleicht nicht ausgelastet? Ansonsten kann man mit dem Hund nicht richtig Spielen, da alles bei ihr sehr kurzweilig ist (Außer das Beißen natürlich...). Sie frisst nur happenweise, dafür alle 10 Minuten, sie spielt wenige Sekunden mit einem Spielzeug und schnappt sich dann das nächste. und dann wieder. Und wieder. Keines ist lange genug interessant um überhaupt ein Spiel zu beginnen. Nur mit Lekerlis lässt sie sich etwas länger fesseln, und ewig Kommandos üben wird nicht nur uns, sondern auch dem Hund langweilig.
Habt ihr noch weitere Tipps, mit denen wir dem Hund beibringen können, dass es nicht gewünscht ist, von so einem Schäferhund Gebiss attakiert zu werden?
Danke im Vorraus