Hündin lernt keine Beißhemmung

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  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #1
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Hallo :)
Wir haben seit 13 Wochen eine Dalmatimer-Schäferhund Mischung bei uns Zuhause. Sie wurde sehr früh von ihrem alten Zuhause getrennt, da sie eine von neun Welpen war, mit denen die Familie nicht klar kam. Sie wäre eingeschläfert worden. Also bekamen wir einen 7 Wochen alten Hund, der von seinen Geschwistern und der Mutter weder Beißhemmung noch Anderes beigebracht bekommen hat.
Der Hund ist zwar noch "jung", aber wenn er es jetzt nicht lernt, wann dann?

Anfangs ging das in Ordnung. Ein bisschen zwicken in die Finger und das wars. Dann wurden die Klamotten mit der tollen Eigenschaft zu reißen entdeckt und später alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Jetzt ist das nicht nur nervig, sondern echt nicht mehr lustig. Wir werden zerkratzt und blutig gebissen, Hosen, Socken und Ärmel geben nach und nach den Löffel ab und auch vor den Ohren oder der Nase macht man nicht halt, wenn es in Reichweite ist.

Das ist kein aggresives Verhalten, sondern spielerisch, aber dennoch: Wann erwischt er das erste Mal ein Auge? Oder, wenn sie kräftiger wird: Wann verletzt sie jemanden im Spiel ernsthaft? Jetzt sind es "nur" Schrammen und abgerissene Haut, aber dennoch schmerzhaft.
Man sagt: Das Spiel beenden und mit dem Gesicht zur Wand stellen, den Hund ignorieren und evtl sogar wie einer quietschen.
Das Problem: Das Spiel wurde nie begonnen, der Hund hat es für eröffnet erklärt. Da ist keine Anstachelung durch das "Opfer" da, erst dann, wenn man das Tier wegdrückt. An der Wand ist man außerdem genauso Unsicher. Dann hat der Hund Beine, die sich bestens zum reißen und kauen eignen, oder Socken, die es auszuziehen gilt. Auch auf dem Sofa oder Stühlen ist man nicht sicher, denn da kommt sie bereits problemlos hoch. Ich hatte schon Bekannte bei mir, die in der Not ihre einzige Rettung nurnoch auf dem Tisch gesehen haben! Und das Qietschen wird einfach ignoriert. (Selbst ist sie übrigens ein Absoluter Jammerlappen wenn sie mit anderen Hunden spielt. Sie weiß also, dass es weh tut, wenn man gezwickt wird)

Dann dachten wir uns: Und wenn sie einfach nicht ausgelastet ist? Beim Gassigehen ist es ja immerhin nicht so, nichtmal die Leine lädt zum kauen ein. Wie lange sollte man denn mit einem so jungen Hund Gassi gehen? Ich habe im Internet diese Faustregel gefunden: Im Welpenalter am Stück nur eine Minute pro Woche im Leben (also bei uns 13 Minuten am Stück).
Daran halte ich mich auch, aber ist das überhaupt richtig? Ist er vielleicht nicht ausgelastet? Ansonsten kann man mit dem Hund nicht richtig Spielen, da alles bei ihr sehr kurzweilig ist (Außer das Beißen natürlich...). Sie frisst nur happenweise, dafür alle 10 Minuten, sie spielt wenige Sekunden mit einem Spielzeug und schnappt sich dann das nächste. und dann wieder. Und wieder. Keines ist lange genug interessant um überhaupt ein Spiel zu beginnen. Nur mit Lekerlis lässt sie sich etwas länger fesseln, und ewig Kommandos üben wird nicht nur uns, sondern auch dem Hund langweilig.

Habt ihr noch weitere Tipps, mit denen wir dem Hund beibringen können, dass es nicht gewünscht ist, von so einem Schäferhund Gebiss attakiert zu werden?
Danke im Vorraus :D
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #2
Sucht euch auf jedenfall eine gute Hundeschule oder einen Trainer der mit euch an dem Problem arbeitet. 7 Wochen ist halt viel viel viel zu früh von der Mama weg und ich verstehe auch nicht wie ein so junger Welpe so große Probleme machen kann das er unbedingt weg muss :eusa_think:
Sie braucht auf jedenfall reichlich Sozialkontakt damit sie von anderen Hunden Beißhemmung lernen kann und ihr solltet euch wie gesagt mit einem Trainer eine Strategie überlegen.
Unsere Hündin hat auch gebissen wie verrückt als wir sie neu hatten, das war echt nicht mehr lustig und sie hat auch auf nichts reagiert. Als letzte Maßnahme hat unsere Trainerin dann eine Klapperflasche empfohlen, da nimmst du dir ne alte Colaflasche und füllst sie mit kleinen Steinchen damit es eben klappert wenn man schüttelt. In Situationen wo sie gebissen hat und auf Kommandos wie "aus" nicht mehr reagiert hat haben wir einmal geklappert, darauf hat sie reagiert und abgelassen. Wir mussten sie zum Glück nur super selten benutzen weil sie bereits am ersten Tag verstanden hat das Beißen unerwünscht ist und danach mussten wir nur noch 1-2x die Woche zur Klapperflasche greifen und heute gar nicht mehr weil jetzt ein Kommando ausreicht falls sie es mal wieder zu wild treibt beim spielen.
Diese Methode ist sehr umstritten und bei vielen nicht gern gesehen deswegen war es bei uns auch nur die letzte Möglichkeit ihr das abzugewöhnen.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #3
Vor allem schläfert kein TA in Deutschland einen so jungen Hund ein, weil er unbequem geworden ist.

Ich würde mal sagen, da ist wieder mal ein Vermehrer einen Hund los geworden.
Die Tränendrüse wirkt immer wieder.

Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen und für uns natürlich ein paar Bilder von dem kleinen Klops :D
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #4
Oh und bevor ich es vergesse:uups:

Herzlich willkommen hier im Forum :)
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #5
Ich habe meinen Hunden das Beißen immer mit dem Schnautzgriff abgewöhnt und gesagt NEIN, NIMM DAS und ihm einen Quitscheknochen gegeben.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #6
Ich habe meinen Hunden das Beißen immer mit dem Schnautzgriff abgewöhnt und gesagt NEIN, NIMM DAS und ihm einen Quitscheknochen gegeben.

Das man so veralte Methoden hier immer noch lesen muss :roll:
Ein Welpe kann seine Umwelt nur mit den Zähnen erkunden und wenn man ihn deswegen abstraft, erzieht man sich einen unsicheren Hund.
Woher soll er denn Wissen, was "verboten" ist und was nicht? Dafür kann man ihn doch nicht abstrafen?

@
Du machst es dir viel einfacher, wenn du mehr und regelmäßige Welpenkontakte bzw. auch Kontakte mit souveränen erwachsenen Hunden zuläßt. Da lernt das dein Kleiner fast von alleine.

Ein Welpe von 13 Wochen(!) kann noch keine perfekte Beisshemmung bieten. Das können oft Hunde mit 5-6 Monate noch nicht perfekt
Das muss er erst lernen, Und lernen erfordert eben Zeit - und die musst du ihm auch lassen..

Es ist auch ganz logisch, das ein Welpe das Spiel beginnt, schließlich fehlen ihm ja seine Geschwister, die sonst mir ihm spielen und toben.
Wenn er dir zu grob wird, kannst du auch das Zimmer für einen kurzen Moment verlassen.

Wie lange sollte man denn mit einem so jungen Hund Gassi gehen? Ich habe im Internet diese Faustregel gefunden: Im Welpenalter am Stück nur eine Minute pro Woche im Leben (also bei uns 13 Minuten am Stück).
Daran halte ich mich auch, aber ist das überhaupt richtig?
Das gilt nur, solange der Welpe/Junghund an der Leine ist. Läuft er aber in seinem Tempo und ohne Leine, kannst du ihn laufen lassen, solange er selbst mag.
Es ist sehr wichtig, einen Welpen ohne Leine springen zu lassen, damit er Erfahrungen mit seiner Umwelt machen kann und diese auch erkunden kann.
Sicher gibt es auch bei dir in der Nähe eine Stelle, wo keine Straße ist und du den Kleinen ohne i-eine Gefahr laufen lassen kannst.

Sie frisst nur happenweise, dafür alle 10 Minuten, sie spielt wenige Sekunden mit einem Spielzeug und schnappt sich dann das nächste. und dann wieder......
Sorge dafür, dass sie in Ruhe und ohne Ablenkung fressen kann. Und nimm ihr kein Fressen weg.

Nur mit Lekerlis lässt sie sich etwas länger fesseln, und ewig Kommandos üben wird nicht nur uns, sondern auch dem Hund langweilig.
Das braucht sie alles noch nicht. Das was sie nun lernen sollte ist Vertraauen zu ihren Menschen und damit kommt auch die Bindung.
Natürlich solltest du ihr die wichtigsten Haus-Regeln schon beibringen, z.B dass sie nicht ins Bett oder auf das Sofa soll (wenn das bei euch so ist) .
Aber für Kommandos ist es viel zu früh.
Ich persönlich fange damit erst mit 6-7Monate an. Das geht dann viel einfacher und der Hund ist dann unglaublich motiviert.

Insgesamt denke ich, dass euer Welpe überfordert ist, macht einfach langsamer und habt Geduld. Glaub mir, das zahlt sich aus und später, wenn die eigentliche Erziehung beginnt, geht es wesentlich fixer. Und lasst den Welpe auch einfach Welpen sein. Ein Welpe ist ein Hundebaby, nimmt ihm nicht seinen Forschungsdrang und seine "Kindheit".
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #7
Ich habe meinen Hunden das Beißen immer mit dem Schnautzgriff abgewöhnt und gesagt NEIN, NIMM DAS und ihm einen Quitscheknochen gegeben.
Genau so habe ich das auch gemacht, dabei wird nur leicht die Schnauze zu gehalten.
Wichtig ist es dem Hund durch das Anbieten eines Spielzeuges eine Alternative zu seinem nicht erwünschten Verhalten zu geben.

Das man so veralte Methoden hier immer noch lesen muss :roll:
Ein Welpe kann seine Umwelt nur mit den Zähnen erkunden und wenn man ihn deswegen abstraft, erzieht man sich einen unsicheren Hund.
Woher soll er denn Wissen, was "verboten" ist und was nicht? Dafür kann man ihn doch nicht abstrafen?
Der Welpe darf gerne seine Umwelt mit den Zähnen erkunden, nur nicht meine Hände oder andere Körperteile.
Durch das Nein und mein Handeln weiß der Welpe das es verboten ist, die haben das schnell raus.

Anfangs ging das in Ordnung. Ein bisschen zwicken in die Finger und das wars. Dann wurden die Klamotten mit der tollen Eigenschaft zu reißen entdeckt und später alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Jetzt ist das nicht nur nervig, sondern echt nicht mehr lustig. Wir werden zerkratzt und blutig gebissen, Hosen, Socken und Ärmel geben nach und nach den Löffel ab und auch vor den Ohren oder der Nase macht man nicht halt, wenn es in Reichweite ist.
Das hört sich meiner Meinung nach doch ziemlich heftig an.
Du musst deinem Welpen klare Grenzen setzten, dass der Mensch kein Spielzeug ist.
Wie oben schon geschrieben habe ich das wie fusselbuerste gemacht und es hat funktioniert.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #8
Genau so habe ich das auch gemacht, dabei wird nur leicht die Schnauze zu gehalten.
Wichtig ist es dem Hund durch das Anbieten eines Spielzeuges eine Alternative zu seinem nicht erwünschten Verhalten zu geben..
So, dann durfte dein Welpe dich nicht erkunden und mit den Zähnen kennenlernen?
Was anderes steht ihm ja leider nicht zur Verfügung
Woher soll er dann wissen, ab wann es dir weh tut?
Sicher tut es dir schneller weh, als wenn da noch Fell dazwischen wäre....

Der Welpe muss doch erst lernen, wie fest er am Ende "zubeißen" kann, oder nicht?
Magst du immer Angst haben, wenn der Welpe/Jungspund oder erwachsene Hund dann an deinen Fingern knibbeln möchte?
Das Knibbeln wäre aber aus der Sicht des Hundes Zärtlichkeit und ein Vertrauensbeweis, was ein ganz normales Hundeverhalten wäre.

Weißt du denn, was es für einen Hund bedeutet, wenn du den Schnauzengriff bereits bei solchen Lapalien anwendest?


Das hört sich meiner Meinung nach doch ziemlich heftig an.
Du musst deinem Welpen klare Grenzen setzten, dass der Mensch kein Spielzeug ist..
Nein, natürlich ist der Mensch kein Spielzeug, aber er ist meist der innigste Sozialpartner des Hundes.
Warum sollt er dann bei ihm nicht seine, dann gemäßigte, Natur laufen lassen dürfen?

Ein Welpe ist immer noch ein Hundebaby und hat sicher nicht die Absicht, zu fest zuzubeißen oder gleich die Weltherrschaft zu übernehmen. Aber es braucht eben die Zeit um lernen zu dürfen


Wie oben schon geschrieben habe ich das wie fusselbuerste gemacht und es hat funktioniert.
Ich denke, du missverstehst hier etwas. ?
Es geht nicht um funktionieren, sondern darum, dass der Welpe lernen sollte, wie fest er zubeißen kann, ohne dass es dem Menschen weh tut und das dauert eben seine Zeit.

Mich persönlich würde es mehr als misstrauisch machen, wenn ich z.B zu einem Trainer gehe, und der mir sagt, dass Problem können wir schnell lösen - obwol er weder mich noch meinen Hund kennt
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #9
Miwok.
ich habe 2 Hunde.
Meine Hündin ist erwachsen und auch sie fährt den Hund über den Fang wenn er zu stark "beißt"!
Das ist nicht veraltete Technik sondern sind meine Beobachtungen wie Wölfe und Hunde miteinander umgehen.
Ich bin kein Hund und lasse meine Hunde auch Hunde sein, aber ich zeige Grenzen auf.
Es gibt Regeln die die Hunde lernen müssen!
Mir tut das Zwicken nicht weh, aber einen kleinen Kind schon!
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #10
Weißt du denn, was es für einen Hund bedeutet, wenn du den Schnauzengriff bereits bei solchen Lapalien anwendest?
Der User schreibt das Klamotten zerissen werden und das sie teilweise blutig gebissen werden, das ist in meinen Augen keine Lapalie oder
das Besucher auf den Tisch fliehen ist auch nicht ohne.
Es ist ein Unterschied ob mein Hund mich "erkundet'" oder mich blutig beißt, da muss man Grenzen setzten.
Ich kann jetzt mit meinem Hund spielen und er benutzt dabei sein Maul + Zähne, nur weiß er jetzt, dass er nicht feste zubeißen darf.
Es ist jetzt nicht so das mein Hund mich nicht anfassen darf, er weiß einfach wo die Grenze ist und wenn er doch mal etwas ruppiger wird
reicht ein Nein und er weiß Bescheid und spielt wieder angenehmer mit mir.


Ich denke, du missverstehst hier etwas. ?
Es geht nicht um funktionieren, sondern darum, dass der Welpe lernen sollte, wie fest er zubeißen kann, ohne dass es dem Menschen weh tut und das dauert eben seine Zeit.

Mich persönlich würde es mehr als misstrauisch machen, wenn ich z.B zu einem Trainer gehe, und der mir sagt, dass Problem können wir schnell lösen - obwol er weder mich noch meinen Hund kennt

Klar braucht das Zeit, ich sage ja nicht dass das Problem morgen schon gelöst ist, sondern lediglich das es nach Monaten funktioniert hat.
Übrigends war ich nie bei nem Trainer, ich habe verschiedenes probiert von quiecken bis ignorieren und das was geholfen hat war der Schnausgriff + Alternative anbieten.

Den Schnauzgriff kann man tot diskutieren, der User muss für sich entschieden ob das eine Option für ihn ist, das ist lediglich ein Vorschlag und ein Austausch über
einen möglichen Ansätz das Problem zu lösen.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #11
Hallo,
natürlich ist der Schnauzengriff auch ein adäquates Mittel, um einem Hund zu zeigen, hier hast Du etwas falsch gemacht.
Wichtig ist, dem Hund die Grenzen so deutlich zu machen, daß er dieses auch versteht.
Ich denke, das Beizen sollte man bei einem Hund niemals akzeptieren und sofort, auch wenn nötig mit der entsprechenden Härte
und Konsequenz unterdrücken :!:
Natürlich muß der Hund auch seinen Halter als Autorität akzeptieren und nicht so wie in Deinem Fall, sich ewig auf der Nase herum tanzen lassen.
Hunde lassen sich nur dann kontrollieren, wenn sie eine Führung bekommen, die sie auch anerkannt haben:!:

Jeder Hund ist anders und darum gibt es kein erzieherisches Konzept, welches allgemeine Gültigkeit haben kann,
hier ist Empathie gefragt, um zu erkennen, welche Maßnahmen jeweils zum Ziel führen können.

Neben der Akzeptanz, ist auch die Bindung des Hundes zu seinem Herrn sehr wichtig,
um seinen Hund führen und lenken zu können.
Durch gemeinsame Erlebnisse und beim lösen von Aufgaben, durch interessante Spiele, mit Belohnung, oder einfach,
durch die Angst des Hundes, seinen Herrn zu verlieren , ständig muß ein Hundeführe, für seinen Hund interessant
und im Mittelpunkt stehen,so kann ein Hund eine gute Bindung zu seinem menschlichen Gefährten entwickeln.

Auch wenn Dein Hund keine Notiz von Dir nimmt und er für Dich kein Interesse zeigt,
mußt Du aber unbedingt, irgendwie versuchen die Aufmerksamkeit Deines Hundes zu gewinnen,
dieses ist die Grundlage jeder erfolgreichen Hundeerziehung :!:

Ich würde Dir raten, ein Training, immer nur mit einem hungrigen Hund zu beginnen.
Jeder Hund der Hunger hat, wird gerne seinem Herrn folgen und Aufmerksamkeit schenken,
wenn dieser ihn für erfüllte Aufgaben mit etwas Futter belohnen kann. :eusa_shhh:

Fritz.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #12
Der Welpe muss doch erst lernen, wie fest er am Ende "zubeißen" kann, oder nicht?

Ähm nein, mein Hund braucht nicht lernen wie fest er zubeißen darf denn mein Hund hat weder mich noch andere Menschen zu beißen, das ist ein absolutes No Go.
Der Hund kann diese Erfahrung mit seinen Artgenossen machen, das ist bei Hunden normal aber ich bin ja kein Hund und will von meinem Hund auch nicht als solcher angesehen werden. Ich bin das Frauchen und ich werde nicht und niemals gebissen.

Heute gab es in der Hundeschule erst einen Vorfall, da hatten die Besitzer eine ähnliche Einstellung wie du. Der süße kleine Bullterrier darf ja mal ein bisschen zwicken und beißen, der ist ja noch klein... Ja heute gab es die Quittung für diese inkonsequente Haltung denn der Hund hat seine Besitzerin richtig heftig gebissen als diese ihren Hund am Halsband nehmen wollte. Die Frau hat heftig geblutet und musste vor Ort erstversorgt werden.
Unsere Trainerin hat die Besitzer vorher schon von Anfang an ermahnt konsequenter mit dem Hund zu sein, das wurde immer ignoriert weil das beißen ja so wichtig wäre. Nach diesem Vorfall hat die Frau sich nicht mal mehr getraut ihren Hund anzufassen, da musste unsere Trainerin eingreifen.

Schön und gut das der Hund seine Umwelt und seine Menschen kennenlernen soll aber es gibt einfach Grenzen und Regeln und da hat sich auch ein Welpe dran zu halten.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #13
Miwok.
ich habe 2 Hunde.
Meine Hündin ist erwachsen und auch sie fährt den Hund über den Fang wenn er zu stark "beißt"!
Das ist nicht veraltete Technik sondern sind meine Beobachtungen wie Wölfe und Hunde miteinander umgehen.
Ich bin kein Hund und lasse meine Hunde auch Hunde sein, aber ich zeige Grenzen auf.
Es gibt Regeln die die Hunde lernen müssen!
Mir tut das Zwicken nicht weh, aber einen kleinen Kind schon!
Natürlich müssen es die Welpen lernen, aber das geht nun mal nicht hoppla-hopp. Lernen erfordert Zeit.
Von Kindern habe ich nichts gelesen.
Und wenn es, wie du sagst, mit einem "Schauzengriff schnell gelernt ist", warum sollten dann andere und geeignetere Methoden langsamer sein?
Lernen ist doch lernen :eusa_think:
Dann doch besser etwas "nutzen" was gleichzeitig Vertrauen aufbaut....

Der User schreibt das Klamotten zerissen werden und das sie teilweise blutig gebissen werden, das ist in meinen Augen keine Lapalie oder
das Besucher auf den Tisch fliehen ist auch nicht ohne.
Es ist ein Unterschied ob mein Hund mich "erkundet'" oder mich blutig beißt, da muss man Grenzen setzten.
Na, dass ist aber nun nicht die "schuld" des Welpen.
Das kommt daher, dass man bisher nicht oder nicht "richtig" reagiert bzw. der Welpe total hochgeputscht ist/wurde. Bei einem Welpen mit den noch spitzen Zähnechen passiert das ganz schnell, dass es "blutig" wird.
Dafür kann aber der Welpe nichts und es rechtfertigt auch nicht, den Schnauzengriff anzuwenden

Ich kann jetzt mit meinem Hund spielen und er benutzt dabei sein Maul + Zähne, nur weiß er jetzt, dass er nicht feste zubeißen darf.
Es ist jetzt nicht so das mein Hund mich nicht anfassen darf, er weiß einfach wo die Grenze ist und wenn er doch mal etwas ruppiger wird
reicht ein Nein und er weiß Bescheid und spielt wieder angenehmer mit mir..
Nun ist dein Hund auch erwachsen und hat es gelernt. Wie auch immer, aber wohl nicht mit deiner Unterstützung. Das ist kein Vorwurf an dich!
Ich kenne weder die genaue Situation der TE, noch deine, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass dein Hund im gleichen Alter sehr viel Welpen-/Hundekontakt hatte?

Klar braucht das Zeit, ich sage ja nicht dass das Problem morgen schon gelöst ist, sondern lediglich das es nach Monaten funktioniert hat.
Übrigends war ich nie bei nem Trainer, ich habe verschiedenes probiert von quiecken bis ignorieren und das was geholfen hat war der Schnausgriff + Alternative anbieten.
Im Prinzip ist es gar kein "Problem", sondern ganz typisches und natürliches Welpenverhalten.
Für eine Alternative halte ich den Schauzengriff auch nicht, weil, wie du oben schreibst, es auch nach Monaten erst zuverlässig funktioniert. Da kan man dann besser vertrauenaufbauende "Methoden" anwenden

Ähm nein, mein Hund braucht nicht lernen wie fest er zubeißen darf denn mein Hund hat weder mich noch andere Menschen zu beißen, das ist ein absolutes No Go.
Der Hund kann diese Erfahrung mit seinen Artgenossen machen, das ist bei Hunden normal aber ich bin ja kein Hund und will von meinem Hund auch nicht als solcher angesehen werden. Ich bin das Frauchen und ich werde nicht und niemals gebissen.

Heute gab es in der Hundeschule erst einen Vorfall, da hatten die Besitzer eine ähnliche Einstellung wie du. Der süße kleine Bullterrier darf ja mal ein bisschen zwicken und beißen, der ist ja noch klein... Ja heute gab es die Quittung für diese inkonsequente Haltung denn der Hund hat seine Besitzerin richtig heftig gebissen als diese ihren Hund am Halsband nehmen wollte. Die Frau hat heftig geblutet und musste vor Ort erstversorgt werden.
Unsere Trainerin hat die Besitzer vorher schon von Anfang an ermahnt konsequenter mit dem Hund zu sein, das wurde immer ignoriert weil das beißen ja so wichtig wäre. Nach diesem Vorfall hat die Frau sich nicht mal mehr getraut ihren Hund anzufassen, da musste unsere Trainerin eingreifen.
Sorry, du schreibst es ja selbst, es lag an der Konsequenz und nicht am "Lernstil" oder einer "Methode".und hier kennst du nur den kleinen "Ausschnitt" einer Situation, wie sonst das Verhalten von Halterin zu Hund und umgekehrt ist, weiß man nicht.

Schön und gut das der Hund seine Umwelt und seine Menschen kennenlernen soll aber es gibt einfach Grenzen und Regeln und da hat sich auch ein Welpe dran zu halten.
Schrieb ich ja oben schon, der Welpe sollte erst mal die Hausregeln lernen und damit lernt er, meist spielerisch schon die ersten Grenzen und Regeln


@A-Fritz
Es geht hier um einen Welpen
Ein Welpe hat Grundbedürfnisse zu denen das Futter gehört.
Und das sollte man ihm auf keinen Fall "erarbeiten" lassen.
Auf den Rest deines Beitrages möchte ich nicht mehr eingehen, anraten kann ich es nicht
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #14
Hallo miwok,
grundsätzlich finde ich es gut, wenn jemand, so wie Du, einen Standpunkt vertritt, doch leider überzeugt mich Deine Meinung nicht.

Ich glaube, eine gute Hundeerziehung beruht darauf, unerwünschtes Verhalten strikt zu unterbinden und erwünschtes Verhalten zu belohnen.
Wichtig ist, daß der Hund seinen Herrn als Autorität anerkennt und seine Aufmerksamkeit bekommt.
Vertrauensbildende Maßnahmen, haben nichts damit zu tun, wenn der Erziehungsstiel besonders besonders sanft ist.

Bei der Fütterung aus der Hand, bekommt der Hund nicht weniger Futter,
sondern zeitlich versetzt, erst nach dem Training.

Leider übst Du hier hauptsächlich nur Kritik aus und zeigst auf,
welche der hier beschriebenen, erzieherische Maßnahme Du nicht als richtig empfindest,
aber Du bist bedauerlicher Weise sehr sparsam, wenn es darum geht, zu verraten,
wie Deine Idealvorstellung einer Erziehung umgesetzt werden soll. :roll::roll::roll:

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #15
Nun ist dein Hund auch erwachsen und hat es gelernt. Wie auch immer, aber wohl nicht mit deiner Unterstützung. Das ist kein Vorwurf an dich!
Ich kenne weder die genaue Situation der TE, noch deine, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass dein Hund im gleichen Alter sehr viel Welpen-/Hundekontakt hatte?
Wir waren ab der 13ten Woche 1 mal die Woche in der Hundeschule, da hatte er den meisten Kontakt. Bei uns Zuhause in der Umgebung leider kaum, da es die “Runde“ gemacht hat, dass diese Rasse besonders gefährlich sei. Ich glaube nicht das durch das Spiel mit anderen Hunden der Welpe lernt bei mir, einem Menschen, die Beißhemmung anderes ein zu schätzen aber da gehen ja die Meinungen auseinander.

Für eine Alternative halte ich den Schauzengriff auch nicht, weil, wie du oben schreibst, es auch nach Monaten erst zuverlässig funktioniert. Da kan man dann besser vertrauenaufbauende "Methoden" anwenden
Wie sehen diese Vertrauensaufbauende Methoden aus?
Ich kann mir da gerade nichts drunter vorstellen.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #16
Wie sehen diese Vertrauensaufbauende Methoden aus?
Ich kann mir da gerade nichts drunter vorstellen.

Hallo,
nun bin ich wohl hier nicht gefragt, doch wäre bei einem ängstlichen Hund die Vertrauensaufbauende Methoden,
wenn der Hund, welcher natürlich dabei hungrig sein sollte, von fremden Menschen Futter angeboten bekommt,
welches er, je nach dem Grad der Angst, wenn möglich direkt aus der Hand dieser Fremden bekommt,
oder noch besser,erst nach dem er sich von diesen hat berühren lassen.

Fritz.
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #17
Hallo miwok,
grundsätzlich finde ich es gut, wenn jemand, so wie Du, einen Standpunkt vertritt, doch leider überzeugt mich Deine Meinung nicht. .
Ich "muss" dich auch nicht "überzeugen", ließ einfach meine Beiträge etwas genauer und dann erkennst du die vielen Tipps, die ich gegeben habe

Ich glaube, eine gute Hundeerziehung beruht darauf, unerwünschtes Verhalten strikt zu unterbinden und erwünschtes Verhalten zu belohnen.
Wichtig ist, daß der Hund seinen Herrn als Autorität anerkennt und seine Aufmerksamkeit bekommt.
Vertrauensbildende Maßnahmen, haben nichts damit zu tun, wenn der Erziehungsstiel besonders besonders sanft ist.
Ich persönlich lege sehr viel Wert darauf, dass meine Hunde Dinge frewillig, ohne Zwang und es auch gerne tun.
Das kann aber nur klappen, wenn gegenseitiges Vertrauen und Bindung vorhanden ist und ich ihnen mit Respekt begegne.
Was du oben beschrieben hast, nenne ich "knechten" und "funktionieren", das alles passiert dann aber, ohne dass man auf seinen Sozialpartner Hund eingeht.
Autorität beim Hund muss man sich erst verdienen und mit "knechten" geht es halt nicht.
Unterbinden bedeutet meist, den Hund ins Meideverhalten zu bringen, gelernt hat er aber nichts dabei.
Er weiß nur, wenn er es trotzdem macht, dass er abgestraft wird.
In meinen Augen ist das nicht der Sinn einer Erziehung beim Hund

Bei der Fütterung aus der Hand, bekommt der Hund nicht weniger Futter,
sondern zeitlich versetzt, erst nach dem Training.
Ich habe dich richtig verstanden, nein, der Hund bekommt durch dieses Vorgehen nicht weniger Futter.
Ich persönlich füttere Welpen, je nach Alter, 4-5 mal am Tag.
Aber warum sollte ich einen Welpen, der noch nicht mal richtig einschätzen kann (von Wissen will ich schon gar nicht reden), was ich von ihm möchte, ein negatives Gefüh geben, wenn er es nicht vollbringen kann, was ich von ihm wünsche?
So bekomme ich am Ende souveränen Hund voller Selbstvertrauen.
Grundbedürfnisse von Welpen stille ich einfach, dadurch lernt der Welpe, dass auf mich Verlass ist und das bildet wiederum das Vertrauen und hilft die Bindung aufzubauen.Ich lasse einen Welpen, ein Hundebaby, einfach Welpe sein
Du bringst doch menschlichen Babys auch nicht Rechnen und Schreiben bei? Babys sind Babys...
Wenn die Welpen "verständiger" sind, sich auch ein wenig konzentrieren können, ist immer noch genügend Zeit etwas beizubringen.
Fängt man zu früh an, bedeutet das für beide Seiten einfach nur Stress.
Ein motiviertes Lernen beim Hund kann ich dann vergessen.


Leider übst Du hier hauptsächlich nur Kritik aus und zeigst auf,
welche der hier beschriebenen, erzieherische Maßnahme Du nicht als richtig empfindest,
aber Du bist bedauerlicher Weise sehr sparsam, wenn es darum geht, zu verraten,
wie Deine Idealvorstellung einer Erziehung umgesetzt werden soll. :roll::roll::roll:

Fritz.
Siehe oben.Lies meine Beiträge genauer durch.
Allerdings finde ich auch sehr schade, dass du hier nicht nachfragst sondern gleich "motzt".
Hättest du gleich gefragt, hätte ich auch geantwortet und dieser negative Aspekt wäre gar nicht aufgetaucht.

Hallo,
nun bin ich wohl hier nicht gefragt, doch wäre bei einem ängstlichen Hund die Vertrauensaufbauende Methoden,
wenn der Hund, welcher natürlich dabei hungrig sein sollte, von fremden Menschen Futter angeboten bekommt,
welches er, je nach dem Grad der Angst, wenn möglich direkt aus der Hand dieser Fremden bekommt,
oder noch besser,erst nach dem er sich von diesen hat berühren lassen.

Fritz.
Hier gehst du scheinbar nur davon aus, dass Hunde ängstlich bei Menschen reagieren, das ist aber nicht so.

Was meinst du, was du mit deinem Vorgehen wirklich erreichst? Was lernt der Hund am Ende tatsächtlich?
Das er von jedem Futter annehmen darf. Und sonst nichts.

Und welcher Hundehalter möchte schon, dass jeder seinem Hund ungefragt etwas zustecken kann?
Eine Vertrauensbasis zu diesen futtegebenden Menschen wird dadurch nicht aufgebaut.

Viel Spaß dann beim nächsten Kurs in der Hundeschule. Da geht man dann meist hin um dies seinem Hund wieder abzugewöhnen,, weil man Angst hat, dass hinter den futtergebenden Menschen evtl. mal einer ist, der keine Hunde mag und es sich vll. auch um einen Giftköder handeln könnte....

Aber was machst du, wenn dein Hund auch bei Gegenständen oder in bestimmten Situationen Angst hat?
Oder du an einen Hund gerätst, der sich nicht mit Leckerchen/Futter bestechen läßt?

Wie sehen diese Vertrauensaufbauende Methoden aus?
Ich kann mir da gerade nichts drunter vorstellen.

Allgemein kann ich hierzu sagen:
respektvollen (ja, auch bei Welpen) und souveränen Umgang und gerade bei Welpen mit einer guten Portion Humor, Empathie und sehr viel Geduld.
Wichtig ist natürlich auch liebevolle Konsequenz.

Der Welpe/Hund muss wissen, dass er sich auf dich verlassen kann.
Er sollt auch nicht bestraft werden für Dinge, die er noch gar nicht wissen kann.
Denn die Folge davon ist zu 98 % ein sehr unsicherer Hund, der seinen Halter nicht einschätzen kann - was weitere Folgen nach sich zieht
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #18
Der Welpe/Hund muss wissen, dass er sich auf dich verlassen kann.
Er sollt auch nicht bestraft werden für Dinge, die er noch gar nicht wissen kann.
Denn die Folge davon ist zu 98 % ein sehr unsicherer Hund, der seinen Halter nicht einschätzen kann - was weitere Folgen nach sich zieht

Hallo,
ich möchte jetzt nicht im Detail auf alle Deine Ausführungen eingehen,
doch zu diesem letzte Satz, muß ich etwas schreiben : Der Hund sollt auch nicht bestraft werden für Dinge, die er noch gar nicht wissen kann.

Hier sehe ich keine Logik, auch wenn Du es Strafe nennen magst, Hunde, oder Welpen, egal wie alt diese sind,
lernen nur wenn diese bei ihrem Verhalten eine gute, oder schlechte Erfahrung machen können.
Dieses ist keine Frage einer Schuld, wenn Hunde nicht daran gehindert werden, ein unerwünschtes Verhalten zu zeigen,
werden sie nicht anders reagieren lernen.

Hunde- Welpen sollten vom 1. Augenblick an, immer etwas lernen können.
Natürlich muß eine erfolgreiche Lernmethode sich immer nach dem Alter und den Möglichkeiten des Hundes richten.

Auch sollte eine guter Hundeerziehung, wenn möglich durch positive Motivation erfolgen,
doch manchmal sind " Strafen ", ohne übertriebene Härte nicht zu vermeiden.

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #19
Miwok... mir juckt es in den Fingern, was tust du, wenn dich der Welpe grade blutig beisst?
Sie fragte ja quasi danach, wie soll sie da reagieren?
 
  • Hündin lernt keine Beißhemmung Beitrag #20
Hallo,
ich möchte jetzt nicht im Detail auf alle Deine Ausführungen eingehen,
doch zu diesem letzte Satz, muß ich etwas schreiben : Der Hund sollt auch nicht bestraft werden für Dinge, die er noch gar nicht wissen kann.

Hier sehe ich keine Logik, auch wenn Du es Strafe nennen magst, Hunde, oder Welpen, egal wie alt diese sind,
lernen nur wenn diese bei ihrem Verhalten eine gute, oder schlechte Erfahrung machen können.

Dieses ist keine Frage einer Schuld, wenn Hunde nicht daran gehindert werden, ein unerwünschtes Verhalten zu zeigen,
werden sie nicht anders reagieren lernen..

Sobald man das Verhalten vom Welpen in "richtig" und "falsch" einteilt, beurteilt man das Verhalten auch danach.
Wie kann sich ein Welpe "falsch" verhalten, der noch nichs von dem Zusammenleben mit dem Menschen weiß und sich noch ganz natürlich, entsprechend seinem Ater verhält?


Zur Veranschaulichung:
Macht der Welpe eine Pfütze in die Wohnung ist das kein "falsches" verhalten.
Bisher hat ja seine Mutter alles entsorgt.

Ein Hund kann erst mit ca. 5-6 Monaten seine Schließmuskeln wirklich kontrollieren.
Schimpfe ich jetzt wegen der Pfütze mit ihm, gebe ich ihm ein negatives Gefühl und strafe ihn damit ab.
Mit dieser Strafe erreiche ich nichts, höchstens, dass (in diesem Beispiel) der Welpe "heimlich" Ecken aufsucht, wo ich vll. gar nicht wischen kann (Sofa z.B.)
Will man das??


Hunde- Welpen sollten vom 1. Augenblick an, immer etwas lernen können..
Warum, Fritz?
Ist es denn noch nicht genug, wenn der Welpe aus seinem bisherigen Rudel (meist Mutter und Geschwister) und bisherigen Umgebung herausgerissen wird, neue Menschen, neue Umgebung, neue Geräusche und Gerüche, einen neuen Tagesablauf, neue Wege, evtl. noch neues Futter etc.pp. plötzlich um sich hat?
DAS muss er doch erst mal verdauen? Und wie lange das dauert, ist natürlich unterschiedlich.
Und natürlich lernt der Welpe dabei vom ersten Tag an.
Denn er versucht sich doch in die neuen Umtände einzufügen, soweit er es eben schon kann.....Er geht doch dabei auf die einzigsten, die ihm behilflich sein können, die neuen Halter, zu

Natürlich muß eine erfolgreiche Lernmethode sich immer nach dem Alter und den Möglichkeiten des Hundes richten.
Aha, das schreibst du jetzt.
Weiter oben schreibst du, dass du den Schnauzengriff für "ein ädaquates Mittel" zum Erlernen der Beißhemmung hälst.
Welpen erkunden in erster Linie ihre Umwelt durch ihr Maul.
Warum sollte man bei ihnen dann den Schauzengriff anwenden, wenn man das nicht verhindern möchte?

Warum presst du "Erziehung" in eine Methode und gehst nicht individuell auf den Welpen/Hund ein?

Auch sollte eine guter Hundeerziehung, wenn möglich durch positive Motivation erfolgen,
doch manchmal sind " Strafen ", ohne übertriebene Härte nicht zu vermeiden.

Fritz.
Und da hälst du dann den Schanuzengriff "für eine Hundeerziehung durch positive Motivation"??
Ich empfehle dir, dich mit dem Lernverhalten von Welpen und, vor allem mit ihrem natürlichen Verhalten, richtig auseinander zu setzen.

Vll magst du auch mal auf den Rest des von mir geschriebenen, eingehen?
Denn das ist das Gesamtbild/-konzept in meiner Erziehung und das eine taugt ohne das andere nichts.
Es nutzt daher nichts, sich nur einen Punkt herauszusuchen und den diskutieren zu wollen.

Wäre auch sehr nett, wenn du darauf eingehen würdest, was du machst, wenn ein Hund nicht mit Leckerchen zu bestechen/locken ist?

Ich finde es schade, wenn du meinst, ich habe dir alle Fragen zu beantworten, aber du meine ganz einfach nur übergehst, denn das mache ich, auf längere Zeit gesehen, nicht mit, da dies kein wirklicher Austausch ist.


@hundefreundin12
Lies meine Beiträge bitte etwas genauer., da stehen jede Menge Tipps
Ich habe alles weiter oben geschrieben.

Dabei kann man nicht persönlich von mir ausgehen, weil ich mit Welpen ganz anders umgehe.
Welpen sind für mich keine Maschinen, die auf Knopfdruck zu funktionieren haben.

Wenn ich mir einen Welpen hole, dann habe ich auch genügend Zeit für ihn und sein welpentypisches Verhalten.
Dieses typische Welpenverhalten lernt man einzuschätzen und bevor der Welpe so hochgepuscht ist, dass nur noch "gebissen" wird, reagiere ich schon vorher.
Ich weiß auch, was es bedeutet einen Welpen zu holen.

Den Welpen einzuschätzen kann auch die TE lernen, wenn sie sich die Zeit nimmt, ihren Welpen kennen zu lernen.
Aber lernen, auch beim Menschen, erfordert eben seine Zeit


Meine Welpen, die ich bisher hatte, haben mich nur seltens blutig gebissen (was aber auch schnell passiert bei den spitzen Zähnchen) oder die Kleidung zerissen.
 
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