- Schulhund: Kromfohrländer oder welche Rasse? Beitrag #41
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A-Fritz
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Hallo,
bei der Suche nach dem geeigneten Hund für den Schuldienst, mit Kindern, sind kleinere Hunderassen wohl immer benachteiligt,
da diese Hunde sich meist leichter verunsichern lassen und dann überreagieren können.
Natürlich ist jeder Hund anders und ganz individuell, doch gibt es bei jeder Hunderasse auch besondere, selektive Anlagen,
nach denen man eine Vorauswahl treffen kann.
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, die genetischen Anlagen eines Hundes sind nur ein Aspekt,
der verantwortlich für das Wesen und den Charakter eines Hundes ist,
wichtiger ist aber wohl immer die Prägung, durch Ausbildung und Sozialisierung.
Ich habe mich bei meiner Suche, um einen geeigneten Hund zu finden, nach einem Hundespaziergang mit den Kromfohrländern,
gegen diese Rasse entschieden, diese Hunde erschienen mir ziemlich mutig,
manchmal schon frech und auch mit einem großem Selbstbewusstsein,
ähnlich wie bei den Terriern , welches ich nicht als so gut empfand.
Danach habe ich mich für das Kooikerhondje entschieden, diese Hunderasse kann aber durch seine sensibel und zurückhaltende Art
Fremden gegenüber, manchmal sehr distanziert und misstrauisch reagieren.
Da ich als Märchenerzähler mit dem Hund in unterschiedlichen Einrichtungen unterwegs war,
habe ich mit meiner Kooikerhündin eine Besuchshunde - Ausbildung gemacht,
doch war dieses, eigentlich nur aus formalen Gründen nötig.
Es ist wohl immer wichtig, möglichst früh schon im Welpenalter, durch ein gezieltes Training
damit zu beginnen, alle Schwächen seines Hundes auszugleichen.
Unklug wäre es zu glauben, daß man sich dabei schon vorab auf eine Vorgehensweise festlegen kann.
Ich habe 3 Enkelkinder, aber auch einen Kater, meine 92 jährige Schwiegermutter lebt mit der Familie meines Schwagers im Nebenhaus
und so war es immer selbstverständlich, daß meine Hündin ein gutes Verhältnis zu allen fremden Menschen und Tieren haben mußte.
In einem Hundeverein, habe ich mit meiner Hündin die Begleithundeprüfung gemacht,
doch auch der häufige Besuch in Kindergärten und Altenheimen, hat natürlich die Toleranz meiner Hündin geprägt,
die ein Besuchshund haben sollte, obwohl dieses nicht unbedingt ein Wesenszug der Kooikerhondje ist.
Die Idee, einen kleineren Hund für den Einsatz als Schulhund, würde ich an Deiner Stelle noch einmal gründlich überdenken.
Ich denke ein größerer Hund, z.B. wie der Golden Retriever, oder auch als Hybridhund,
hat es wesentlich leichte in einer Umgebung von unruhigen, lauten Kindern immer die nötige Souveränität zu zeigen.
Mit einem kleiner Hund, der sich schon aus rein physischer Unterlegenheit ständig bedrängt fühlen muß,
benötigt man bestimmt einen großen Arbeits- und Trainingsaufwand,
der manchmal, bei einigen Hunden gar nicht zielführend sein muß .
Um Schwächen zu kompensieren, muß das Vertrauen bei einem kleinen Hund mühsam in solchen Situationen aufzubauen werden,
welches in diesen stressigen Situationen bei den Hunden dazu dringend erforderlich ist,
um auch immer Ruhig bleiben zu können.
Fritz
bei der Suche nach dem geeigneten Hund für den Schuldienst, mit Kindern, sind kleinere Hunderassen wohl immer benachteiligt,
da diese Hunde sich meist leichter verunsichern lassen und dann überreagieren können.
Natürlich ist jeder Hund anders und ganz individuell, doch gibt es bei jeder Hunderasse auch besondere, selektive Anlagen,
nach denen man eine Vorauswahl treffen kann.
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, die genetischen Anlagen eines Hundes sind nur ein Aspekt,
der verantwortlich für das Wesen und den Charakter eines Hundes ist,
wichtiger ist aber wohl immer die Prägung, durch Ausbildung und Sozialisierung.
Ich habe mich bei meiner Suche, um einen geeigneten Hund zu finden, nach einem Hundespaziergang mit den Kromfohrländern,
gegen diese Rasse entschieden, diese Hunde erschienen mir ziemlich mutig,
manchmal schon frech und auch mit einem großem Selbstbewusstsein,
ähnlich wie bei den Terriern , welches ich nicht als so gut empfand.
Danach habe ich mich für das Kooikerhondje entschieden, diese Hunderasse kann aber durch seine sensibel und zurückhaltende Art
Fremden gegenüber, manchmal sehr distanziert und misstrauisch reagieren.
Da ich als Märchenerzähler mit dem Hund in unterschiedlichen Einrichtungen unterwegs war,
habe ich mit meiner Kooikerhündin eine Besuchshunde - Ausbildung gemacht,
doch war dieses, eigentlich nur aus formalen Gründen nötig.
Es ist wohl immer wichtig, möglichst früh schon im Welpenalter, durch ein gezieltes Training
damit zu beginnen, alle Schwächen seines Hundes auszugleichen.
Unklug wäre es zu glauben, daß man sich dabei schon vorab auf eine Vorgehensweise festlegen kann.
Ich habe 3 Enkelkinder, aber auch einen Kater, meine 92 jährige Schwiegermutter lebt mit der Familie meines Schwagers im Nebenhaus
und so war es immer selbstverständlich, daß meine Hündin ein gutes Verhältnis zu allen fremden Menschen und Tieren haben mußte.
In einem Hundeverein, habe ich mit meiner Hündin die Begleithundeprüfung gemacht,
doch auch der häufige Besuch in Kindergärten und Altenheimen, hat natürlich die Toleranz meiner Hündin geprägt,
die ein Besuchshund haben sollte, obwohl dieses nicht unbedingt ein Wesenszug der Kooikerhondje ist.
Die Idee, einen kleineren Hund für den Einsatz als Schulhund, würde ich an Deiner Stelle noch einmal gründlich überdenken.
Ich denke ein größerer Hund, z.B. wie der Golden Retriever, oder auch als Hybridhund,
hat es wesentlich leichte in einer Umgebung von unruhigen, lauten Kindern immer die nötige Souveränität zu zeigen.
Mit einem kleiner Hund, der sich schon aus rein physischer Unterlegenheit ständig bedrängt fühlen muß,
benötigt man bestimmt einen großen Arbeits- und Trainingsaufwand,
der manchmal, bei einigen Hunden gar nicht zielführend sein muß .
Um Schwächen zu kompensieren, muß das Vertrauen bei einem kleinen Hund mühsam in solchen Situationen aufzubauen werden,
welches in diesen stressigen Situationen bei den Hunden dazu dringend erforderlich ist,
um auch immer Ruhig bleiben zu können.
Fritz
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