Ist das normal??!

*max*

*max*

03.11.2008
1.025
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...oder stellen mich so hin als wäre ich daran Schuld.
Wie kommen sie denn darauf, dass du an der Situation schuld bist?

Ich war ja selbst vor über einem Jahr selbst in der Situation. Ich hab die kleinen auch zum ersten mal gesehen, da waren sie ca
8 Wochen. Mutter war in schlechtem Zustand und Streunerin, Kitten extrem scheu und die Leute, denen die Scheune gehörte wollten auch den Zustand so schnell wie möglich "bereinigt" haben. Aber ich habe ihnen eine Abnahmegarantie gegeben, ein Versprechen, dass ich sie zu 100% nehme, wenn sie noch bis zu 12. Woche bei der Mutter bleiben können. Damit waren die Leute einverstanden. Ich hab reichlich Futter hingeschafft und war mit ihnen beim TA.

Mir war es damals auch extrem schwer gefallen, sie noch da zu lassen.

Als sie dann bei mir waren, hab ich erstmal gesehen, wie wichtig es war, ZWEI zu nehmen. Man, was haben die gespielt, getollt und geschmust. Sie waren einfach unzertrennlich und wurden beide extrem zahm.

Da stelle ich mir dein Einzelkitten als sehr einsam und traurig vor. :( Da ja deine Eltern uneinsichtig sind, fällt mir da nichts ein, was ich dir raten kann.
 
M

MorleMiez04

13.10.2017
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Schuld soll ich deshalb sein,weil ich Stella damals mitnehmen wollte. Heute war ich auch wieder im Tierheim (da gehe ich ca 1× die Woche hin). Und selbst die Pfleger dort sagten es ist besser sie zu weit aufwachsen zu lassen. Doch auch das hat nichts gebracht
 
seven

seven

24.12.2006
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Kannst Du nicht irgendwie die Pfleger mit ins Boot nehmen? Dass die z. B. nochmal mit Deinen Eltern reden? Oder dass Du es irgendwie schaffst, die Kleine dort hinzubringen - dann könntest Du Dich sogar vor Ort um sie kümmern und sie wäre nicht allein?
Hachz... das tut mir so leid für Dich und für die Katze :(
Das Beste wäre wirklich, sie käme noch für einige Wochen ins Tierheim, könnte mit Artgenossen aufwachsen und dann mit einem von denen zurück zu Dir ziehen...
Da sagt man immer, Kinder müssen fleißig lernen - in diesem Fall müssen Deine Eltern leider noch sehr, sehr fleißig lernen...

Daumendrückende Grüße
seven
 
Hexe76

Hexe76

24.08.2011
849
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Ich schliesse mich Midoriuky an: wenn die Katze eh beizeiten raus soll, würde ich sie heimlich ins Tierheim oder zu einer Pflegestelle bringen. Da hat sie bessere Chancen auf ein richtiges, artgerechtes Katzenleben.
Katzen die so früh schon rausgelassen werden, überleben in den meisten Fällen eh nicht.
Also rette ihr kleines Katzenleben und bring sie ins Tierheim oder zu einer Pflegestelle.
 
seven

seven

24.12.2006
15.128
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Off-Topic
Ihr bedenkt bitte, dass die TE 13 ist? In dem Alter hätte ich mich im Leben nicht getraut, mich gegen meine Eltern aufzulehnen . wobei die Eltern natürlich nicht mitkriegen müssten, wie die Katze ins TH kommt - aber dazu braucht man ´ne Transportbox oder ein anderes Behältnis, dann kommt die Entfernung zum TH dazu - hier bei mir wären das z. B. locker 5km, die man mit Katze im Korb zu Fuß erstmal bewältigen muss - und dann kommt da ´ne 13jährige, die ´ne Katze abgeben will - da werden die im TH doch sicher nach Erziehungsberechtigten fragen, oder? Die Idee an sich ist also gut, die Umsetzbarkeit könnte schwierig werden...
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

Moderator
01.12.2006
2.433
3
Off-Topic
danke seven, das ging mir schon heute mittag durch den Kopf. Überhaupt großes Lob an die TE das sie sich mit 13 Jahren soviele Gedanken um das Kätzchen macht. Ich hatte mit 13 Jahren einen 7 Jahre alten Welli in Einzelhaltung und habe mir auch ehrlich gesagt gar keine Gedanken drum gemacht was "natürlich" und "besser" ist. Schließlich hat meine Familie das schon immer so gemacht.


Ich finde sevens Plan gar nicht so schlecht einen Erwachsenen mit ins Boot zu holen. Manchmal sehen Eltern leider nicht so die Dringlichkeit wenn Kinder was erzählen. Sind deine Eltern mit im Tierheim oder holen dich ab? Vielleicht kann ein Tierpfleger dann mal das Gespräch mit deinen Eltern suchen und ihnen auch erklären das es das Todesurteil für das Kitten wäre so früh rauszukommen. Ich finde man kann das gut mit einem Kleinkind vergleichen, man würde ja auch kein vierjähriges Kind alleine raus lassen. Das vierjährige Kind weiß zwar das die Straße gefährlich ist und man nicht einfach drauflaufen darf genauso weiß das Katzenkind das Autos gefährlich sind, aber liegt z.B. auf der anderen Seite der Straße etwas Schönes zum spielen ist die Gefahr schnell vergessen und die Neugier siegt. Leider endet das dann ganz oft mit schweren Verletzungen oder gar tödlich. Auch verlaufen kleine Katzen sich schnell und finden nicht mehr zurück nach Hause. Gibt es Gründe warum deine Mutter sie schon so früh zum Freigänger machen möchte?
 
M

maluli

18.02.2014
75
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Ich bin absoult sprachlos, traurig und schockiert wie ignorant, herzlos und tierfeindlich deine Eltern sind.
Weißt du, was sie mit der Katze vor haben, wenn ihr mal in den Urlaub fahrt? Ich denke nicht, dass sie darüber schon nachgedacht haben?

Du bist als 13 jährige so gut informiert, und wenn dich deine Eltern einfach nicht Ernst nehmen, würde ich dir echt raten sie (auch wenn man das eigentlich nicht macht, aber ganz ehrlich, es hängt das LEBEN einer Katze dran) zu "hintergehen" und sie ins Tierheim bringen. Du findest bestimmt jemand, der dir hilft, vielleicht die Eltern einer Freundin die was von Katzen verstehen, oder Bekannte/Verwandte? Wenn du mal alleine bist oder es die Gelegenheit gibt soll er/sie mit Transportbox kommen und die Katze mitnehmen, und deinen Eltern sagst du einfach, du hattest die Tür kurz offen gelassen, da ist sie rausgehuscht... aber sie muss einfach nur schnell zu Artgenossen bevor es zu spät ist.
Wie die andern schon gesagt haben, ist es eh vorbei wenn deine Mutter sie nächste Woche schon rauslassen will, entweder sie findet nicht mehr heim, sie wird überfahren, von einem Greifvogel gefangen oder als Fundkatze ins Tierheim gebracht. Hoffen wir das letzte... noch besser, hoffen wir du schaffst es sie vorher zu retten :(

Und wenn du ausziehst kannst du dir endlich den Katzentraum erfüllen, und ihnen ein schönes Leben bei dir schenken. Deine Eltern aber leider ungeeignet Tiere zu halten :(
 
Sini

Sini

10.07.2010
1.044
0
Also jetzt mal halblang. Woher nehmt ihr euch die Gewissheit, dass diese kleine Katze mit Sicherheit sterben wird sobald sie draussen ist?

Natürlich gibt es ein erhöhtes Risiko für Freigänger dass sie gerade ihr erstes Jahr draussen nicht überleben. Dazu gibt es auch Statistiken. Denn in der Zeit muss die Katze lernen, mit den Gefahren draussen zurecht zu kommen. Ich glaube aber nicht, dass überhaupt schon mal untersucht wurde, ob das grundsätzlich im ersten Freigangsjahr so ist, oder ob das etwas mit dem Alter zu tun hat ab dem die Katze raus darf?
Aber hier auf dem Land, gerade auf Bauernhöfen würde niemand auf die Idee kommen, die Katzen monatelang im Haus zu halten falls sie nicht sowieso schon draussen in einer Scheune oder ähnlichem geboren werden. Und wäre es so, dass dieser Nachwuchs sowieso versterben würden, dann hätte sich die ganze Problematik mit ungewollter Katzenvermehrung und verwilderten Katzen schon längst von alleine erledigt.

Und bitte... Dieses Kind ist 13 Jahre alt. Dass ihr solche Horrorgeschichten erzählt und es dazu anstiften wollte, seine Eltern derart zu hintergehen finde ich unter aller Kanone.
 
M

maluli

18.02.2014
75
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Die Bauernhofkatzen wachsen aber ja bei ihren Eltern/Geschwistern auf und lernen ja so "die Gefahren des Alltags" etwas kennen und die Mutter passt ja auch noch auf die Babys auf.
Und die aktuelle Situation ist ja wirklich kein Zustand, wenn ihre Eltern jetzt schon so genervt sind und die Babykatze mit Wasser bestrafen nur weil sie mit ihnen auf Kittenart spielet??

Ich war mit 13 mitten in der Pubertät und hätte da nicht einfach zugeschaut, da hätte ich so lange Aufstand gemacht, bis sich was geändert hat oder sie mich vor die Tür gesetzt hätten :evil::silence:
 
Ina4482

Ina4482

Moderator
09.09.2008
9.797
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Natürlich ist das kein Zustand, aber ich gebe da trotzdem Sini Recht: Solche Tipps sind wahrscheinlich wenig hilfreich. Ich denke, dass sie da mit vernünftigen Argumenten und ggfs. der Unterstützung eines Erwachsenen mehr erreichen könnte. Was auch für sie deutlich einfacher umzusetzen ist.
 
M

maluli

18.02.2014
75
0
Mit den Eltern einer Freundin, Bekannten oder Verwandten meint ich natürlich einen Erwachsenen, der auch ein Auto hat um ins Tierheim zu kommen ;)
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

Moderator
01.12.2006
2.433
3
Bin da absolut Sinis Meinung, MorleMiez jetzt Horror zu machen oder gar Vorwürfe ist der falsche Weg. Auch der Rat die Eltern zu hintergehen finde ich absolut falsch, egal ob mit Hilfe oder ohne, in einer Familie muss es doch möglich sein das alle miteinander reden können. Ich bin eine katzenliebende Mama, würde mich in ein paar Jahren von meinem Sohn ein Freund ansprechen das ich ihm bitte helfen soll die Katze heimlich ins Tierheim zu bringen würde ich das niemals einfach so machen, ich würde erst die Eltern ansprechen und mit denen darüber von "Erwachsenem zu Erwachsenem" reden.
 
Audrey

Audrey

Moderator
13.12.2005
10.118
7
Ich schließe mich Sini, Luna & Co an - ich find es sogar schrecklich, einer 13jährigen zu raten, ihre Eltern so zu hintergehen. Ich hätte das jdfs. nicht gekonnt, egal wie falsch mir der Gedanke meiner Eltern vorgekommen ist - na hey, ich könnte das noch nichtmal jetzt!

Ich plädiere auch sehr dafür, einen Erwachsenen ins Boot zu holen, der den Eltern aus "Erwachsenensicht" mal erzählt, was bei Stella grad verkehrt läuft, warum sie so komisch reagiert und wie das weitergehen wird. Kennen wir das nicht alle? Je öfter man ein Thema anspricht als Kind oder Teenie, desto verfahrener wird das "nein" der Eltern, bei mir zumindest war das so: "das hatten wir schon - nein bleibt nein und basta", ohne weiter zuzuhören - also weiteres argumentieren der TE hat da meiner Erfahrung nach keinen Sinn.

Aber zum Lügen und Hintergehen anstiften - nee, sorry, ist nicht meine Welt.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

Moderator
01.12.2006
2.433
3
Ich hatte das in dem Alter auch, nach langem bitten und betteln wurde endlich meinem Wunsch nachgegeben !einen! "Hasen" zu kriegen. Natürlich alles falsch gemacht, was nur falsch ging, hauptsache Kind hat das Wort "Hase" nicht mehr in den Mund genommen. (Ich war ein fürchterliches Kind :silence:) Erst wo Luna da war habe ich mich mal vorsichtig in die Materie Kaninchen eingelesen (hatte bis dato nur Infos vom Zooladen) und siehe da, Luna brauchte einen Artgenossen. Mein Opa hat ziemlich klar zu verstehen gegeben das ich kein 2. Kaninchen kriege, ich soll froh sein das ich überhaupt "eins von den Stinkeviechern" bekommen habe und meine Großtante war ähnlicher Meinung, wenn ich oft genug mit Luna spiele wird die sich schon nicht alleine fühlen... Unsere damalige Familienhelferin (also ein Erwachsener) hat mir dann geholfen meine Familie vom 2. Kaninchen zu überzeugen, dann wurde ganz schnell aus "Jaja die gibt sich mit nichts zufrieden" ein "es wäre wirklich vernünftig ein 2. Kaninchen zu holen".

Ich war mit 13 mitten in der Pubertät und hätte da nicht einfach zugeschaut, da hätte ich so lange Aufstand gemacht, bis sich was geändert hat oder sie mich vor die Tür gesetzt hätten :evil:
Naja jetzt den Krieg anzuzetteln ist auch falsch, manche Kinder kommen mit sowas durch oder wie ich mit meinem ewigen Bitten und Betteln, es gibt aber auch genug Eltern die dann sagen "Jetzt erst recht nicht!"

@Morlemiez: Du hilfst ja anscheinend öfters im Tierheim aus, gibt es da nicht einen Pfleger mit dem du dich gut verstehst? Vielleicht kann dieser dir dann ja helfen. Wenn das TH gerade Kitten da hat oder eine junge Katze (vielleicht wäre sogar in dem Fall eine etwas "ältere" Katze (ca. 4-6 Monate alt), die lange genug bei Geschwistern und Mama war angebrachter, da diese das normale Sozialverhalten was deiner jungen Katze fehlt erlernt hat. Das kann sich dein Kitten auch abgucken. Auch sollte der Pfleger dann nochmal evtl. einen kleinen Hinweis geben wann die beste Kastrationszeit ist und wann und wie man Katzen an draußen gewöhnen sollte.
 

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