Und dafür hast du irgendwelche Belege oder Zahlen?
Bei dir hört es sich so an, als sei das bei Wolfhunden die Regel, dass die Tiere in schlechte Haltung kommen.
Gerade bei den anerkannten Wolfhunderassen kann ich dem aber nur vehement widersprechen.
Ich habe Kontakt zu vielen Züchtern, habe schon sehr viele Wolfhundebesitzer kennengelernt, bin in vielen Wolfhund-Gruppen und habe wirklich nicht das Gefühl, dass es hier vermehrt zu schlechter Haltung oder Abgaben kommt. Vor allem sind das nicht nur Ausnahmen bei denen es mal klappt...
Ich empfehle dir da einfach mal in Kontakt mit den Züchtern zu treten oder an Wolfhund-Treffen teilzunehmen.
Da die Wolfhunde Züchter und die Tiere selbst in Deutschland noch recht überschaubar sind, wissen viele sowieso wo der Hund "H" aus der Verpaarung "X+Y" gelandet ist und wie es ihm heute geht...
"Wie im Dorf" geht es da zu, jeder kennt jeden.
Aber ja, wenn du davon ausgehst, dass fast alle Wolfhunde in falscher Haltung landen (müssen), dann verstehe ich deinen Standpunkt.
In den Bereichen der hochprozentigen Tiere habe ich zwar auch Kontakte und nicht den Eindruck, als wären es die Ausnahmen bei denen es dann "mal" klappt, aber da würde ich meine Hand auch nicht für ins Feuer legen. Da passiert einfach sehr viel, bei dem ich keinen Einblick habe (z.B. verlaufen Vermittlungen von Abgabetieren dort auch meist "intern" - was ja an sich auch wieder etwas Positives ist) und ich bin wie gesagt auch absolut kein Fan davon unbedingt wieder mehr Wolf reinzubringen, die Gesetze "zu umgehen", nur um am Ende dann auf dem Papier "möglichst viel Wolf" zu haben.
Was das angeht bin ich also gar nicht so weit von deinem Standpunkt entfernt.