Hunde- und Katzenzucht: Sollte man Wildhybride bzw. mit Wildhybriden züchten oder nicht?

Diskutiere Hunde- und Katzenzucht: Sollte man Wildhybride bzw. mit Wildhybriden züchten oder nicht? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Ja das stimmt, fuer viele ist es firstetwas zu viel. Es gibt NICHTS, was die Hunde vererben koennen? Hm. Das du so ein grosses Gelaende hast, ist...
Hundefreundin12

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Ja das stimmt, fuer viele ist es
etwas zu viel.
Es gibt NICHTS, was die Hunde vererben koennen? Hm.

Das du so ein grosses Gelaende hast, ist lobenswert.
 
kingbangkaew

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Ja das stimmt, fuer viele ist es etwas zu viel.
Es gibt NICHTS, was die Hunde vererben koennen? Hm.

Das du so ein grosses Gelaende hast, ist lobenswert.
Ich habe meine Hunde nicht aus Gewinnsucht gezüchtet, sondern aus Spaß an der Rasse und dazu gehörte eben auch ein großes Grundstück, mit natürlichem Obstbaum bestand, weil ich ja wusste das sich diese Hunde früher gerade in Trockenzeit, wenn das Fleischangebot nicht so üppig ausgefallen ist, sie sich auch mit Obst, Wurzeln und kleineren Beutetiere zufriedengaben.

Ich wollte einfach nur der Rasse ein ganz natürlich Umfeld bieten, wo Sie ihre Welpen artgerecht Aufziehen konnten und das habe ich mithilfe der großen Auslauffläche auch geschafft, Welpen großzuziehen die nicht bei jeden Windstoß gleich Umfallen.

Und das hat sich klar auch auf den Welpen preis niedergeschlagen und wem das eben zu viel war der (konnte) gerne zu einem anderen Züchter gehen denn ich konnte Verkaufen (musste) aber bedingt durch den Platz und meiner Spargroschen nicht, was mich Später zum teuersten Züchter von ganz Thailand machte.
 
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Simpat

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Ich habe gerade bei Monitor wieder einen sehr interessanten Bericht gesehen und bin auf folgende Doku gestoßen, echt sehenswert und genau deswegen bin ich gegen diese Zucht mit Wildhybriden: DokThema : Zwischen Wolf und Hund - Wie gefährlich sind Wolfshybriden?

Für mich ist die Zucht solcher Rassen einfach Tierquälerei, nicht nur wegen der Vermehrer und dem Schwarzmarkt, sondern was sollen die ersten Generationen der F1-F5 Tiere hier für ein Leben führen und solange es solche Rassen gibt, wird es immer wieder reiche Leute geben, die meinen etwas ganz besonderes haben zu wollen und die wollen einen Hund mit hohem Wildblutanteil und bekommen den dann auch, egal, wie der hinterher gehalten wird, die Nachfrage und der Preis bestimmen das Angebot, da spielt der Tierschutz und die artgerechte Haltung dann keine Rolle.
 
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Du kannst doch eine ganze Hunderasse nicht als Qualzucht bezeichnen, nur weil es Züchter gibt, die sich nicht um entsprechende Zuchtbedingungen und artgerechte Aufzucht etc. bemühen. Dann wäre absolut jede Hunderasse eine Qualzucht, weil es bei allen auch "Züchter" bzw Vermehrer gibt, die sich darum nicht kümmern... ich sage nur Kofferraumwelpen...

Nochmal: Die Tiere an sich sind im Vergleich zu vielen anerkannten und im Verein gezüchteten Rassen sogar wesentlich gesünder. Sie haben aufgrund ihrer Zucht keine Fehlbildungen, Schmerzen etc.

Die Tiere leiden aufgrund von nicht erfüllten Halte- und Zuchtbedingungen. Das kann jedem Hund so gehen. Natürlich ist es schade, dass es bei Wolfhunden öfter der Fall ist (wobei selbst das ja nicht irgendwo erhoben oder untersucht wurde, sondern man das eben "so meint"...), aber das macht die "Rasse" nicht zu einer Qualzucht.
 
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Schweinemama

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Du kannst doch eine ganze Hunderasse nicht als Qualzucht bezeichnen, nur weil es Züchter gibt, die sich nicht um entsprechende Zuchtbedingungen und artgerechte Aufzucht etc. bemühen. Dann wäre absolut jede Hunderasse eine Qualzucht, weil es bei allen auch "Züchter" bzw Vermehrer gibt, die sich darum nicht kümmern... ich sage nur Kofferraumwelpen...

Nochmal: Die Tiere an sich sind im Vergleich zu vielen anerkannten und im Verein gezüchteten Rassen sogar wesentlich gesünder. Sie haben aufgrund ihrer Zucht keine Fehlbildungen, Schmerzen etc.

Die Tiere leiden aufgrund von nicht erfüllten Halte- und Zuchtbedingungen. Das kann jedem Hund so gehen. Natürlich ist es schade, dass es bei Wolfhunden öfter der Fall ist (wobei selbst das ja nicht irgendwo erhoben oder untersucht wurde, sondern man das eben "so meint"...), aber das macht die "Rasse" nicht zu einer Qualzucht.

Natürlich kannst du diese qualzuchten als solches benennen. Noch etwas mehr Prozente wolf und jeder Schäferhund wird unkontrollierbar. Ich kenne die Doku, und ganz ehrlich die Tiere sind weder Wildtier noch domestiziert. Und sie lassen sich auch nicht domestizieren. Ein wolfgatter mit Gittern von über 4 Metern in einem Hinterhof? Schön, Lebensqualität, wohlfühlcharakter?

Die Definition gesund hinkt hinten nach. Entweder habe ich einen gesunden Hund der in einer gesunden Umgebung aufwachsen kann, oder ich habe einen körperlich gesunden, psychisch aber Totalschaden wolfhybriden... da ist die genetische Gesundheit nebensächlich und verlängert eigentlich nur sein lebensleiden
 
Syn

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Natürlich kannst du diese qualzuchten als solches benennen. Noch etwas mehr Prozente wolf und jeder Schäferhund wird unkontrollierbar. Ich kenne die Doku, und ganz ehrlich die Tiere sind weder Wildtier noch domestiziert. Und sie lassen sich auch nicht domestizieren. Ein wolfgatter mit Gittern von über 4 Metern in einem Hinterhof? Schön, Lebensqualität, wohlfühlcharakter?

Die Definition gesund hinkt hinten nach. Entweder habe ich einen gesunden Hund der in einer gesunden Umgebung aufwachsen kann, oder ich habe einen körperlich gesunden, psychisch aber Totalschaden wolfhybriden... da ist die genetische Gesundheit nebensächlich und verlängert eigentlich nur sein lebensleiden
Wer sagt dir denn bitte, dass die Tiere einen psychischen Schaden haben?
Das Tier durchleidet keine existenziellen Krisen, weil es sich nicht sicher ist ob es nun Wolf ist oder Hund.... es lebt einfach. Es hat die Bedürfnisse, die es hat und fertig. Natürlich ist es wichtig diese auch zu erfüllen, wie eben bei jedem Tier, welches wir egoistisch bei uns leben lassen und da ist es vollkommen egal, ob das ein Golden Retriever ist, ein Hamster, eine Katze, ein Pferd, eine Kuh oder Tiere im Wildpark oder Zoo.

Für mich ist es ganz klar, dass ich mir keinen hochprozentigen Wolfhund holen würde, weil ich nicht denke, dass ich ihm gerecht werden und seine Bedürfnisse erfüllen könnte. Ich war mir aber durchaus sehr sicher, dass ich das bei einem SWH können würde und das hat sich als richtig herausgestellt. Ich kann das sogar eher, als ich die Bedürfnisse so manch anderer "normalen" Hunderasse erfüllen könnte...

So gibt es eben verschiedene Menschen, mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Persönlichkeiten und wenn sich dazu die passenden Tiere finden ist doch alles gut.. wenn nicht, ist das immer sehr traurig! Der Border Collie, der sich aus Langeweile die Pfoten kaputt beißt, hat auch unpassende Halter abbekommen und trotzdem schreit da keiner Qualzucht und verteufelt die ganze Rasse.
 
demona

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Ich glaube, hier liegt der Krux. 🤔

Es wird nicht unterschieden zwischen echten Wolfshybriden und den anerkannten Wolfshunderassen - Saarloos, die Tschechen, was gibt es noch?

Den Trend immer mehr Wolfsblut in eine Hunderasse zu bringen, werde ich nicht verstehen. Es sollte genug passendes Genmaterial in den entsprechenden Rassen geben um gesunde Hunde zu züchten. Aber das ist dann leider nichts mehr Besonderes. Ich persönlich halte diesen Trend immer mehr Wolfsblut im Hund haben zu wollen, für gefährlich. Die Tiere werden es ausbaden müssen wenn sie mehr nach Wolf als nach Hund kommen und dann ihr Dasein irgendwo in einem kleinen Gehege fristen müssen. Von den ganzen Wolfsflüsterern mal abgesehen, die unbedingt ein Wildtier auf dem Sofa haben wollen.

Der Wunsch nach einer gesunden Rasse mit entsprechenden, wölfischem Aussehen muss nicht zu Wildtierhybriden führen. Da gibt es genug Rassen, die das bereits erfüllen. Aber mittlerweile ist ja sogar ein Saarloos nichts Besonderes mehr, es muss immer ausgefallener sein.

Ich traf neulich eine 9 Monate alte Hündin, Mix zwischen Saarloos und Marxdorfer Wolfshund. Eine Test"zucht". WArum genau diese Rasse und dieser Mischling - nein, der Marxdorfer ist keine Rasse - konnte mir die Besitzern nicht erklären. Der wäre aber sooo gesund und toll, was ganz Besonderes und absolut toll und super und gesund. Joah, noch nichts geröntgt oder getestet aber natürlich sooooo gesund.

LG Demona
 
Syn

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Ich glaube, hier liegt der Krux. 🤔

Es wird nicht unterschieden zwischen echten Wolfshybriden und den anerkannten Wolfshunderassen - Saarloos, die Tschechen, was gibt es noch?

Den Trend immer mehr Wolfsblut in eine Hunderasse zu bringen, werde ich nicht verstehen. Es sollte genug passendes Genmaterial in den entsprechenden Rassen geben um gesunde Hunde zu züchten. Aber das ist dann leider nichts mehr Besonderes. Ich persönlich halte diesen Trend immer mehr Wolfsblut im Hund haben zu wollen, für gefährlich. Die Tiere werden es ausbaden müssen wenn sie mehr nach Wolf als nach Hund kommen und dann ihr Dasein irgendwo in einem kleinen Gehege fristen müssen. Von den ganzen Wolfsflüsterern mal abgesehen, die unbedingt ein Wildtier auf dem Sofa haben wollen.

Der Wunsch nach einer gesunden Rasse mit entsprechenden, wölfischem Aussehen muss nicht zu Wildtierhybriden führen. Da gibt es genug Rassen, die das bereits erfüllen. Aber mittlerweile ist ja sogar ein Saarloos nichts Besonderes mehr, es muss immer ausgefallener sein.

Ich traf neulich eine 9 Monate alte Hündin, Mix zwischen Saarloos und Marxdorfer Wolfshund. Eine Test"zucht". WArum genau diese Rasse und dieser Mischling - nein, der Marxdorfer ist keine Rasse - konnte mir die Besitzern nicht erklären. Der wäre aber sooo gesund und toll, was ganz Besonderes und absolut toll und super und gesund. Joah, noch nichts geröntgt oder getestet aber natürlich sooooo gesund.

LG Demona

Ich bin auch kein Fan davon und kann auch nicht verstehen, warum man möglichst viel Prozenten nachjagen möchte.
Vor allem ist es bei diesen Tieren dann auch wieder um einiges schwieriger eine passende Haltung zu gewährleisten.

Ja, ein SWH und TWH ist damit gar nicht mehr zu vergleichen. Natürlich haben sie auch besondere Bedürfnisse, aber an sich finde ich es vom Niveau nicht unbedingt schwieriger, als die Haltung anderer Hunderassen. Durchaus anders, aber eben nicht unbedingt schwieriger.
Meine Sicht mag da aber subjektiv angehaucht sein, denn ich persönlich komme mit der Haltung und der Art des SWH einfach sehr viel besser zurecht als mit der vom Golden Retriever.

Bei hochprozentigen Wolfhunden habe ich höchsten Respekt vor den Menschen, die das gut hinbekommen, denn das stelle ich mir durchaus nicht mehr "normal machbar" vor und denke, dass es neben den räumlichen Bedingungen, die schon nicht ohne sind, auch einfach ein sehr gutes Gespür für die Tiere braucht.

Ich finde diese Tiere wunderschön, kann mir aber nicht vorstellen einen zu halten und finde es sehr schade, dass viele der Tiere darunter leiden müssen, dass es gerade im Trend liegt möglichst viel "Wolf" zu haben.

Trotzdem empfinde ich es als falsch hier generell von Tierquälerei oder Qualzucht zu sprechen.
Denn es gibt durchaus Züchter und Halter von hochprozentigen Wolfhunden, die den Anforderungen gerecht werden und bei denen die Tiere einfach ein tolles Leben führen. Auch da mag meine Meinung subjektiv sein, denn ich habe das schon hautnah erleben dürfen und was ich erlebt habe war weit entfernt von leidenden Tieren...
 
demona

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Trotzdem empfinde ich es als falsch hier generell von Tierquälerei oder Qualzucht zu sprechen.
Denn es gibt durchaus Züchter und Halter von hochprozentigen Wolfhunden, die den Anforderungen gerecht werden und bei denen die Tiere einfach ein tolles Leben führen. Auch da mag meine Meinung subjektiv sein, denn ich habe das schon hautnah erleben dürfen und was ich erlebt habe war weit entfernt von leidenden Tieren...
Da von Qualzucht zu sprechen, ist wirklich Blödsinn. Von Tierquälerei würde ich in dem Fall sprechen wenn man auf Biegen und Brechen versucht einen hochprozentigen Wolfshybriden als normalen Hund in der Großstadt zu halten. Wo alles gegen das Wesen des Hundes spricht, wo er sich nie wohlfühlt, wo er völlig gegen seine Natur als Wolf lebt. Da würde ich von Tierquälerei sprechen.

Und wenn wir mal ehrlich sind, wirklich kompetente Halter für solche Wolfshybriden fallen nicht vom Himmel und dürften eher rar gesät sein. Mal vom Platz abgesehen, da braucht man ja doch einiges an Fläche denn wirklich Gassi gehen wird man mit so einem halben Wolf nicht können. Ich könnte mir vorstellen, dass es wesentlich mehr unpassende Halter für Wolfshybriden gibt als bei anderen Rassen.

Aber man sollte halt unterscheiden zwischen den anerkannten Wolfshundrassen, die nach bestimmten Regeln gezüchtet werden und Wolfshybriden, die jeder lustig vermehren kann wie er gerade Lust und Laune hat.

Für mich wäre ein Wolfshund nichts, auch wenn ich sie bildschön finde und jeden ansabber, dem ich begegne. Ich frag auch bei jedem ob man anfassen darf - Ausstellung sei dank habe ich da sehr viel Fragemöglichkeit 🥰 - und durfte schon öfters gerade jüngere Saarloos oder Tschchen knuddeln. Die Älteren hatten daran kein Interesse oder die Halter haben gleich gesagt, lieber nicht. Wenn man aber dann sieht wie diese Hunde mit ihren Besitzern umgehen, einfach ein Traum. 🥰

Ich kann jeden verstehen, der sich in dieses Aussehen verliebt aber nur ein Bruchteil dieser Leute kommt auch mit dem Charakter klar. Wie leider bei vielen Rassen.
Ich empfinde es halt als Steigerung wenn man dann einen echten Wolfshybriden sitzen hat, der mehr Wolf als Hund ist und mit seinem erzwungenen Leben nicht klar kommt. Da tun mir Hunde und Menschen einfach nur leid. Und genau diese sinnlose Vermehrerei von halben Wildtieren ist das, was mich aufregt. Weil halt immer mehr Wolfsblut in den Hund muss, immer wölfischer aussehen, immer besser, seltener und krasser. Das ist in allen Lebenslagen ein scheiß Trend. 😒
 
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Ja, dem kann ich so zustimmen.

Bei Askan war es übrigens andersherum.. als Jungspund lies er sich nicht gerne von Fremden anfassen, aber nun mit 8 Jahren ist er ein sehr offener und verschmuster Hund. Ich glaube er hat sich da viel vom Goldi abgeschaut. Wenn jemand ihn streicheln möchte, ist er da sofort dabei und genießt das sichtlich. Er hinterlässt dann zum Dank auch immer freudig Andenken von sich (Haare, viele viele Haare). 😅
 
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Schweinemama

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Wer sagt dir denn bitte, dass die Tiere einen psychischen Schaden haben?
Das Tier durchleidet keine existenziellen Krisen, weil es sich nicht sicher ist ob es nun Wolf ist oder Hund.... es lebt einfach. Es hat die Bedürfnisse, die es hat und fertig. Natürlich ist es wichtig diese auch zu erfüllen, wie eben bei jedem Tier, welches wir egoistisch bei uns leben lassen und da ist es vollkommen egal, ob das ein Golden Retriever ist, ein Hamster, eine Katze, ein Pferd, eine Kuh oder Tiere im Wildpark oder Zoo.

Für mich ist es ganz klar, dass ich mir keinen hochprozentigen Wolfhund holen würde, weil ich nicht denke, dass ich ihm gerecht werden und seine Bedürfnisse erfüllen könnte. Ich war mir aber durchaus sehr sicher, dass ich das bei einem SWH können würde und das hat sich als richtig herausgestellt. Ich kann das sogar eher, als ich die Bedürfnisse so manch anderer "normalen" Hunderasse erfüllen könnte...

So gibt es eben verschiedene Menschen, mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Persönlichkeiten und wenn sich dazu die passenden Tiere finden ist doch alles gut.. wenn nicht, ist das immer sehr traurig! Der Border Collie, der sich aus Langeweile die Pfoten kaputt beißt, hat auch unpassende Halter abbekommen und trotzdem schreit da keiner Qualzucht und verteufelt die ganze Rasse.

Das Problem ist: den Hunden wurden die letzten jahrzehnte so lange umgezüchtet, bis der Jagdhund ne couchpotatoe wurde, gebrauchshunde braucht niemand mehr und der deutsche Schäfer ist nun kein wach und Schutzhund sondern ein Herdenschutzhund (wofür er auch gezüchtet wurde).

Das Ideal geht zurück zum Ursprung überall, die Kartoffel sind schrumpelig, aber dafür die erste domestiziert kartoffelart der Welt, Äpfel werden schäbig gezüchtet, bei Hunden ist das ein Problem. Mehr Wolf bedeutet mehr Zurückhaltung und Angriff bei Problemen die der Wolf nicht lösen kann. Einen hund kannst du erziehen, ein Wolf tut dies durch learning by Doing. Und nun setz einen wolfhybriden in die Familie mit 3 Kindern die 2x wöchentlich im Wald wandern gehen, aber trotzdem alle Wege zu fuss machen. Ein Wolf in der Großstadt tickt aus. Denn wie wir alle wissen, Experten für wolfshybriden gibts genug, für einige reicht das Fachwissen aus dem Zeitungsartikel "der wald" aus dem Jahr 1840, damit sie sich Experten schimpfen lassen dürfen.

Hier im Urlaub streifen des öfteren einsame Wölfe herum, entweder alttiere oder Überläufer. Was meine hunde davon halten- denen rollt es sichtlich die Krallen auf- ganz vehement, wollen sie absolut nicht. Sichtkontakt hatten wir vor ein paar Jahren, aber auch hier, die cairnterrierdame hätte den Wolf zerfleischt, wenn sie können hätte. Gehört nicht zu ihrer art, zur Rasse hund und wäre vertrieben worden. Sie mag aber auch grundsätzlich keine eingekreuzren wolfshunde, egal ob tschechisch oder andere Rassen, die dürfen bei ihr nicht mal atmen.

Du kannst selbst als Jäger mit eigenem Revier einen wolfhybriden nicht auslassen. Die Jagd mit hetzenden Hunden ist in Europa verboten, ausnahmen gibts in den USA für koyoten.
 
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Simpat

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Du kannst doch eine ganze Hunderasse nicht als Qualzucht bezeichnen, nur weil es Züchter gibt, die sich nicht um entsprechende Zuchtbedingungen und artgerechte Aufzucht etc. bemühen. Dann wäre absolut jede Hunderasse eine Qualzucht, weil es bei allen auch "Züchter" bzw Vermehrer gibt, die sich darum nicht kümmern... ich sage nur Kofferraumwelpen...

Nochmal: Die Tiere an sich sind im Vergleich zu vielen anerkannten und im Verein gezüchteten Rassen sogar wesentlich gesünder. Sie haben aufgrund ihrer Zucht keine Fehlbildungen, Schmerzen etc.

Die Tiere leiden aufgrund von nicht erfüllten Halte- und Zuchtbedingungen. Das kann jedem Hund so gehen. Natürlich ist es schade, dass es bei Wolfhunden öfter der Fall ist (wobei selbst das ja nicht irgendwo erhoben oder untersucht wurde, sondern man das eben "so meint"...), aber das macht die "Rasse" nicht zu einer Qualzucht.
Ich bezeichne nicht die Rasse als Qualzucht, es geht hier nicht um die gesundheitlichen Aspekte, es geht darum, dass es kaum Halter gibt, die diesen Hunden dann auch gerecht werden, sie werden gekauft wegen der Wolfs-Optik, aber wenn sich dann herausstellt, dass man die aber ganz anders ticken als ein normaler Hund, dann geht es meist auf Kosten der Hunde, was die Haltung anbelangt und dass nur, damit Leute was zum Angeben haben oder sonst irgendwelchen Gründen glauben einen solchen Hund halten zu müssen. Es geht darum, dass die ja nicht aus dem Nichts entstehen und dass da mehrere Generationen gezüchtet werden müssen und diese Tiere, diese F1-F5 Generationen, denen ihr Wohlbefinden oder eher "Nicht-Wohlbefinden" nimmt man billigend in Kauf und sagt, was für eine tolle und gesunde Rasse man da züchtet und das Tierleid davor wird außer acht gelassen.
 
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Ich bezeichne nicht die Rasse als Qualzucht, es geht hier nicht um die gesundheitlichen Aspekte, es geht darum, dass es kaum Halter gibt, die diesen Hunden dann auch gerecht werden, sie werden gekauft wegen der Wolfs-Optik, aber wenn sich dann herausstellt, dass man die aber ganz anders ticken als ein normaler Hund, dann geht es meist auf Kosten der Hunde, was die Haltung anbelangt und dass nur, damit Leute was zum Angeben haben oder sonst irgendwelchen Gründen glauben einen solchen Hund halten zu müssen. Es geht darum, dass die ja nicht aus dem Nichts entstehen und dass da mehrere Generationen gezüchtet werden müssen und diese Tiere, diese F1-F5 Generationen, denen ihr Wohlbefinden oder eher "Nicht-Wohlbefinden" nimmt man billigend in Kauf und sagt, was für eine tolle und gesunde Rasse man da züchtet und das Tierleid davor wird außer acht gelassen.
Ja, aber das Tierleid hast du doch nur, wenn die Haltung nicht passt und das ist bei jedem Tier der Fall.

Unterforderte Arbeitshunde leiden auch, aber nur selten zeigt es sich und noch seltener ist es den Medien ein Bericht wert... da fehlt halt einfach der "WOW-Effekt" und zu viele Hundehalter würden sich wohl angesprochen fühlen und das käme kaum gut an...
Vom Leid der "Kampfhunde" die aus Prestigegründen in falsche Hände geraten hat man schon ab und an mal gehört... "Kampfhund" kann man ja auch in den Medien unterbringen, also kein Wunder.
Dazu kommen dann die echten Qualzuchten, bei denen die Tiere körperliche Leiden angezüchtet bekommen und natürlich generell die ganzen Vermehrer und Kofferraumwelpen etc.

Das ist alles furchtbar!

Aber es gibt nun mal auch die Hundehalter und Züchter, die verantwortungsvoll sind. Die gibt es bei den Wolfhunden genauso wie bei Border Collies oder den "Kampfhunden".

Also Ja, es ist wirklich schlimm, dass es Wolfhunde gibt, die abgegeben werden weil ihre Besitzer die Haltung unterschätzt haben, aber es ist und bleibt ein Problem der falschen Haltung und das ist kein generelles Problem.
Ich wäre sogar vorsichtig mit der Aussage, dass es oft oder sogar meistens der Fall ist. Ich bin sehr vernetzt mit allem, was mit Wolfhunden zutun hat (wie generell viele Wolfhundehalter) und da macht es mir (auch bei den Wolfhunden mit hohen Prozenten) nicht den Eindruck, als wäre das so viel häufiger der Fall. Aber offizielle Zahlen dazu habe ich nicht, aber ich denke die hat hier niemand.

Den Tieren geht es in passender Haltung gut und in unpassender Haltung schlecht. Genauso wie das bei jedem Hund der Fall ist.
 
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Ich denke, dass wir alle einer Meinung sind:
Es liegt wie immer am Menschen, das richtige zu tun und das Tier annaehernd bedarfsgerecht zu halten.
Schwierig, aber da haben die Tiere nix mit zu tun.
 
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Schweinemama

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Ich denke, dass wir alle einer Meinung sind:
Es liegt wie immer am Menschen, das richtige zu tun und das Tier annaehernd bedarfsgerecht zu halten.
Schwierig, aber da haben die Tiere nix mit zu tun.
Sicherlich, aber solang es um Vermarktung und Kommerz geht schaltet dich das Hirn aus. Staffs in der Farbe Merle, ein hoher Prozentsatz der Tiere ist genetisch krank, hat nervenkrsnkheiten, ist behindert haben Epilepsie... ich kenne einige merkle staffs, ist der Club der Exklusivität so einen hund...
 
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Ja, aber das Tierleid hast du doch nur, wenn die Haltung nicht passt und das ist bei jedem Tier der Fall.

Unterforderte Arbeitshunde leiden auch, aber nur selten zeigt es sich und noch seltener ist es den Medien ein Bericht wert... da fehlt halt einfach der "WOW-Effekt" und zu viele Hundehalter würden sich wohl angesprochen fühlen und das käme kaum gut an...
Vom Leid der "Kampfhunde" die aus Prestigegründen in falsche Hände geraten hat man schon ab und an mal gehört... "Kampfhund" kann man ja auch in den Medien unterbringen, also kein Wunder.
Dazu kommen dann die echten Qualzuchten, bei denen die Tiere körperliche Leiden angezüchtet bekommen und natürlich generell die ganzen Vermehrer und Kofferraumwelpen etc.

Das ist alles furchtbar!

Aber es gibt nun mal auch die Hundehalter und Züchter, die verantwortungsvoll sind. Die gibt es bei den Wolfhunden genauso wie bei Border Collies oder den "Kampfhunden".

Also Ja, es ist wirklich schlimm, dass es Wolfhunde gibt, die abgegeben werden weil ihre Besitzer die Haltung unterschätzt haben, aber es ist und bleibt ein Problem der falschen Haltung und das ist kein generelles Problem.
Ich wäre sogar vorsichtig mit der Aussage, dass es oft oder sogar meistens der Fall ist. Ich bin sehr vernetzt mit allem, was mit Wolfhunden zutun hat (wie generell viele Wolfhundehalter) und da macht es mir (auch bei den Wolfhunden mit hohen Prozenten) nicht den Eindruck, als wäre das so viel häufiger der Fall. Aber offizielle Zahlen dazu habe ich nicht, aber ich denke die hat hier niemand.

Den Tieren geht es in passender Haltung gut und in unpassender Haltung schlecht. Genauso wie das bei jedem Hund der Fall ist.
Natürlich gibt es bei vielen Rassen Probleme und viele Leute machen Fehler in der Haltung bei ihren Hunden, dass spreche ich ja gar nicht ab, ist aber hier auch nicht das Thema. Es geht um die vollkommen unnötige Zucht von Wildhybriden, die in meinen Augen egal ob Hunde- oder Katzenrassen verboten gehört. Weil kein Zuchtziel soviel Tierleid rechtfertigt.

Ich sehe nur überhaupt keinen Grund und keine Notwendigkeit Rassen zu züchten, wo Wildtiere mit eingekreuzt werden, wo da soviel Tierleid über Generationen hinweg in Kauf genommen wird, nur damit irgendwelche Angeber sich damit brüsten können einen "Wolf" zu halten. Wohin willst du denn mit den ganzen F1-F5 Tieren, auch wenn beim Züchter die Haltungsbedingungen passen, da ist doch kein ausreichender Platz, um dort die Tiere ein Leben lang unterzubringen, rechne doch mal nach. Selbst wenn der nur eine Zuchthündin hätte`, dann hat die pro Wurf sagen wir mal 4-6 Welpen Generation F1, sind dann schon mal bei nur 1 Wurf, mit Elterntieren mindestens 6-8 Hunde, nach einem Jahr wird die F2 Generation gezüchtet, sind wieder ca. 4-6 weitere Hunde usw. dann rechne das Lebensalter von Hunden mal dazu, glaubst du dass der Züchter dann 40-50 Hunde bei sich hält??? Nein, da werden auch F1-F3 Hund abgegeben, damit es nicht nur zu viele Hunde werden, sondern auch weil nicht jeder für die Weiterzucht geeignet ist und die werden teuer an Privatleute verkauft, die keine Ahnung haben, wie sie mit solchen Hunden umgehen und dass sind Hunde, die in unserer Umgebung keinesfalls glücklich werden, denen nur die allerwenigsten Halter gerecht werden. Womit rechtfertigst du dass?

Auch wenn dann irgendwann eine sehr gesunde Rasse entstehen würde, Generation 8-10 meinetwegen, wo auch ein normaler Hundebesitzer, denen ein gutes Leben bieten kann, der Weg dorthin, den kann man nicht rechtfertigen und vor allem, ist in unserer Marktwirtschaft ja auch bei Tieren, alles nur eine Preisfrage und die höchsten Preise werden für Tiere erzielt, die noch möglichst viel Wolfsblut enthalten.

Gesunde Rassen könnte man auch aus den vorhandenen Rassen züchten, wenn es endlich strengere und bessere Vorschriften und Gesetze geben würde, es für die Zuchtzulassung strengere Prüfungen geben würde, dass nur noch mit nachweislichen gesunden Tieren gezüchtet werden darf, dass die Richtlinien der Vereine nicht nur strenger werden sondern die Zuchtverbände auch die Einhaltung strenger überprüfen.

Aber am meisten, da sind wir wieder bei unserer Marktwirtschaft, Nachfrage und Angebot, wenn die Menschen endlich solche "kranken" Rassen, Qualzuchten, Wildhybride usw. nicht mehr kaufen würden oder meinen einen vermeintlichen Rassehund auch billig im Internet oder aus dem "Kofferraum" kaufen zu müssen, damit könnte man soviel Tierleid verhindern und dass noch gekoppelt mit einen "Tierhalterschein", wo jeder Tierhalter eine Prüfung ablegen muss, Sachkunde-Nachweis über das zu haltende Tier und Nachweis, dass er es artgerecht unterbringen kann.
 
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Natürlich gibt es bei vielen Rassen Probleme und viele Leute machen Fehler in der Haltung bei ihren Hunden, dass spreche ich ja gar nicht ab, ist aber hier auch nicht das Thema. Es geht um die vollkommen unnötige Zucht von Wildhybriden, die in meinen Augen egal ob Hunde- oder Katzenrassen verboten gehört. Weil kein Zuchtziel soviel Tierleid rechtfertigt.

Ich sehe nur überhaupt keinen Grund und keine Notwendigkeit Rassen zu züchten, wo Wildtiere mit eingekreuzt werden, wo da soviel Tierleid über Generationen hinweg in Kauf genommen wird, nur damit irgendwelche Angeber sich damit brüsten können einen "Wolf" zu halten. Wohin willst du denn mit den ganzen F1-F5 Tieren, auch wenn beim Züchter die Haltungsbedingungen passen, da ist doch kein ausreichender Platz, um dort die Tiere ein Leben lang unterzubringen, rechne doch mal nach. Selbst wenn der nur eine Zuchthündin hätte`, dann hat die pro Wurf sagen wir mal 4-6 Welpen Generation F1, sind dann schon mal bei nur 1 Wurf, mit Elterntieren mindestens 6-8 Hunde, nach einem Jahr wird die F2 Generation gezüchtet, sind wieder ca. 4-6 weitere Hunde usw. dann rechne das Lebensalter von Hunden mal dazu, glaubst du dass der Züchter dann 40-50 Hunde bei sich hält??? Nein, da werden auch F1-F3 Hund abgegeben, damit es nicht nur zu viele Hunde werden, sondern auch weil nicht jeder für die Weiterzucht geeignet ist und die werden teuer an Privatleute verkauft, die keine Ahnung haben, wie sie mit solchen Hunden umgehen und dass sind Hunde, die in unserer Umgebung keinesfalls glücklich werden, denen nur die allerwenigsten Halter gerecht werden. Womit rechtfertigst du dass?

Auch wenn dann irgendwann eine sehr gesunde Rasse entstehen würde, Generation 8-10 meinetwegen, wo auch ein normaler Hundebesitzer, denen ein gutes Leben bieten kann, der Weg dorthin, den kann man nicht rechtfertigen und vor allem, ist in unserer Marktwirtschaft ja auch bei Tieren, alles nur eine Preisfrage und die höchsten Preise werden für Tiere erzielt, die noch möglichst viel Wolfsblut enthalten.

Gesunde Rassen könnte man auch aus den vorhandenen Rassen züchten, wenn es endlich strengere und bessere Vorschriften und Gesetze geben würde, es für die Zuchtzulassung strengere Prüfungen geben würde, dass nur noch mit nachweislichen gesunden Tieren gezüchtet werden darf, dass die Richtlinien der Vereine nicht nur strenger werden sondern die Zuchtverbände auch die Einhaltung strenger überprüfen.

Aber am meisten, da sind wir wieder bei unserer Marktwirtschaft, Nachfrage und Angebot, wenn die Menschen endlich solche "kranken" Rassen, Qualzuchten, Wildhybride usw. nicht mehr kaufen würden oder meinen einen vermeintlichen Rassehund auch billig im Internet oder aus dem "Kofferraum" kaufen zu müssen, damit könnte man soviel Tierleid verhindern und dass noch gekoppelt mit einen "Tierhalterschein", wo jeder Tierhalter eine Prüfung ablegen muss, Sachkunde-Nachweis über das zu haltende Tier und Nachweis, dass er es artgerecht unterbringen kann.
Nochmal und das tust du jedes mal einfach ab:
Die Hunde leiden nicht, wenn die Haltung passt und ja, diese passende Haltung gibt es.

Bei uns in Deutschland dürfte das gerade für Tiere der ersten 5 Generationen sicherlich die Ausnahme sein, aber bei uns ist das in den ersten 5 Generationen sowieso verboten! Schaut man aber in andere Länder, sind Grundstücke die die Größe mancher Ortschaften von Deutschland haben, keine Seltenheit mehr.

Wenn irgendwelche Menschen meinen sie müssten es trotz unpassender Haltebedingungen und sogar trotz der Verbote tun, dann ist das kurz gesagt 💩...

Das hast du aber nun mal immer und überall, wenn es um die Haltung von Tieren geht.
Es gibt sie überall; die Menschen, denen das Wohl der Tiere egal ist oder auch schlicht die Menschen, die sich Tiere aussuchen, die nicht zu ihnen passen und denen sie nicht gerecht werden können. Und das ist IMMER schlimm!

Ich verstehe eben nicht, wie und warum du deine Grenze bei den Wolfhunden ziehst.
Bei den anderen Hunderassen forderst du bessere Zucht und eine bessere Prüfung der Eignung der Hundehalter, aber bei Wolfhunden einfach die Abschaffung.

Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass es schon zwei anerkannte Wolfhunderassen gibt, ist der Gedankengang dahinter schwer nachzuvollziehen...
 
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@Syn: Ich denke es macht keinen Sinn da weiter zu diskutieren, anscheinend verstehst du nicht worauf ich hinaus will bzw. liegt es an mir, dass ich mich nicht verständlich genug ausdrücken kann.

Bei dir hört es sich an, als ob bei fast allen Wolfshunden die Haltungsbedingungen passen würden und die wo es nicht passt die Ausnahmen sind, dabei ist es genau umgekehrt.
 
Syn

Syn

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@Syn:

Bei dir hört es sich an, als ob bei fast allen Wolfshunden die Haltungsbedingungen passen würden und die wo es nicht passt die Ausnahmen sind, dabei ist es genau umgekehrt.

Und dafür hast du irgendwelche Belege oder Zahlen?

Bei dir hört es sich so an, als sei das bei Wolfhunden die Regel, dass die Tiere in schlechte Haltung kommen.

Gerade bei den anerkannten Wolfhunderassen kann ich dem aber nur vehement widersprechen.
Ich habe Kontakt zu vielen Züchtern, habe schon sehr viele Wolfhundebesitzer kennengelernt, bin in vielen Wolfhund-Gruppen und habe wirklich nicht das Gefühl, dass es hier vermehrt zu schlechter Haltung oder Abgaben kommt. Vor allem sind das nicht nur Ausnahmen bei denen es mal klappt...
Ich empfehle dir da einfach mal in Kontakt mit den Züchtern zu treten oder an Wolfhund-Treffen teilzunehmen.
Da die Wolfhunde Züchter und die Tiere selbst in Deutschland noch recht überschaubar sind, wissen viele sowieso wo der Hund "H" aus der Verpaarung "X+Y" gelandet ist und wie es ihm heute geht...
"Wie im Dorf" geht es da zu, jeder kennt jeden. 😅

Aber ja, wenn du davon ausgehst, dass fast alle Wolfhunde in falscher Haltung landen (müssen), dann verstehe ich deinen Standpunkt.

In den Bereichen der hochprozentigen Tiere habe ich zwar auch Kontakte und nicht den Eindruck, als wären es die Ausnahmen bei denen es dann "mal" klappt, aber da würde ich meine Hand auch nicht für ins Feuer legen. Da passiert einfach sehr viel, bei dem ich keinen Einblick habe (z.B. verlaufen Vermittlungen von Abgabetieren dort auch meist "intern" - was ja an sich auch wieder etwas Positives ist) und ich bin wie gesagt auch absolut kein Fan davon unbedingt wieder mehr Wolf reinzubringen, die Gesetze "zu umgehen", nur um am Ende dann auf dem Papier "möglichst viel Wolf" zu haben.
Was das angeht bin ich also gar nicht so weit von deinem Standpunkt entfernt.
 
S

Simpat

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Und dafür hast du irgendwelche Belege oder Zahlen?

Bei dir hört es sich so an, als sei das bei Wolfhunden die Regel, dass die Tiere in schlechte Haltung kommen.

Gerade bei den anerkannten Wolfhunderassen kann ich dem aber nur vehement widersprechen.
Ich habe Kontakt zu vielen Züchtern, habe schon sehr viele Wolfhundebesitzer kennengelernt, bin in vielen Wolfhund-Gruppen und habe wirklich nicht das Gefühl, dass es hier vermehrt zu schlechter Haltung oder Abgaben kommt. Vor allem sind das nicht nur Ausnahmen bei denen es mal klappt...
Ich empfehle dir da einfach mal in Kontakt mit den Züchtern zu treten oder an Wolfhund-Treffen teilzunehmen.
Da die Wolfhunde Züchter und die Tiere selbst in Deutschland noch recht überschaubar sind, wissen viele sowieso wo der Hund "H" aus der Verpaarung "X+Y" gelandet ist und wie es ihm heute geht...
"Wie im Dorf" geht es da zu, jeder kennt jeden. 😅

Aber ja, wenn du davon ausgehst, dass fast alle Wolfhunde in falscher Haltung landen (müssen), dann verstehe ich deinen Standpunkt.

In den Bereichen der hochprozentigen Tiere habe ich zwar auch Kontakte und nicht den Eindruck, als wären es die Ausnahmen bei denen es dann "mal" klappt, aber da würde ich meine Hand auch nicht für ins Feuer legen. Da passiert einfach sehr viel, bei dem ich keinen Einblick habe (z.B. verlaufen Vermittlungen von Abgabetieren dort auch meist "intern" - was ja an sich auch wieder etwas Positives ist) und ich bin wie gesagt auch absolut kein Fan davon unbedingt wieder mehr Wolf reinzubringen, die Gesetze "zu umgehen", nur um am Ende dann auf dem Papier "möglichst viel Wolf" zu haben.
Was das angeht bin ich also gar nicht so weit von deinem Standpunkt entfernt.
Welche Generationen sind das? F2, F3 oder schon nach F5? ich meine vor allem bei den privaten Besitzern die du kennst.

Ich denke wir reden aneinander vorbei, mir geht es vor allem um die Tiere der F1 bis F5 Generation, welche nicht beim Züchter leben, weil sie zum einen teuer verkauft werden können, zum anderen es sonst beim Züchter zu viele Tiere wären und weil sich halt auch nicht jeder Hund für die Zucht eignet. Mir geht es darum wie diese Hunde leben und unter welchen Verhältnissen die dann gehalten werden, nur damit dann eine Rasse entsteht, wo dann "normale" Hundehalter sich einen Wolfshund kaufen können, ganz legal, Generation F6 und höher, wo dann eben nicht mehr soviel Wolfsblut drin ist und wo die Hunde auch vom Wesen her viel mehr Hund als Wolf sind, sich deutlich besser in Obhut des Menschen und unserer Umgebung dann auch wohlfühlen.

Aber bis solche Wolfshunde entstehen, müssen ja erst mehrere Generationen gezogen werden, die sich eben in einer "normalen Hundehaltung" absolut nicht wohlfühlen und auch nicht dafür geeignet sind, dass ist für mich der Knackpunkt bei solchen Rassen, die Entstehungsgeschichte, dass kann in meinen Augen kein Zuchtziel rechtfertigen.

Bei den Katzen ist es noch schlimmer, da werden Wildtiere eingefangen und mit Katzen verpaart oder bringen diese auch schon einmal um und die Generation die da dann rauskommt, sind die Sterblichkeitsrate der Kitten bei gut 50 % und die Kater der ersten Generation zu 90 % unfruchtbar usw. und nur, damit dann irgendwelche Leute mit ihren Savannahs angeben können.
 
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