Mein zwei Jahre alter Hund wird immer aggressiver!!

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  • Mein zwei Jahre alter Hund wird immer aggressiver!! Beitrag #21
Noch mehr beleidigende und abwertende Kommentare zu Kleinhunden?

Ich würde deinen nicht abrufbaren, ganz offensichtlich sehr rüpeligen Hund auch nicht an meinen Kleinhund lassen (und ich beziehe mich ausschließlich auf Beschreibungen deinerseits!).

Davon abgesehen kann hier keiner einschätzen wie das allgemeine Verhältnis des TE zu seinem Hund ist.
Also bitte ein bisschen zurück halten mit Aussagen a la IQ auf Zimmertemperatur.

Habe selber einen kleinhund, der trotz allem ein hund ist und Bedürfnisse hat wie ein grosser. Nur zulassen muss man es sich trauen. Heute schreien schon die grosshundbesitzer wenn ein chi daherkommt, kein katzi- nicht töten... wo sollen die kleinhund denn ihren Platz haben, wenn sich das ein normales grosshundverhalten ist?

Ich habe vor kurzem einen Besitzer mit zwei Malamuts getroffen, der mir erklärt hat, dass seine zwei hunde noch nichts gefressen haben, und ich mich mit meinem hund vertschüssen soll.. frisst hier der Hundehalter auch kleine Kinder?
 
  • Mein zwei Jahre alter Hund wird immer aggressiver!! Beitrag #22
Was genau hat dieses total generalisierte und unreflektiert Wehklagen mit dem Thread und dem Problem des TEs zu tun?
 
  • Mein zwei Jahre alter Hund wird immer aggressiver!! Beitrag #23
Was genau hat dieses total generalisierte und unreflektiert Wehklagen mit dem Thread und dem Problem des TEs zu tun?

Es hat mit Erziehung zu tun. In wien gibt es bei mir um die Ecke eine hundeschule- nur für kleinsthunde, schon vor Jahren wollte ich mit der Cairndame dort hin, die nehmen nur hunde bis 5 kg, etwas anderes erlauben sie nicht (cairn haben ab 5 KG- dass heißt grosshunde). Mag sein, dass das im welpenkurs sinnvoll ist, aber sonst? Vielleicht trage ich labi portionsweise hin, dennoch sollte doch zumindest der Umgang miteinander auch geschult sein.

Zum Thema labi, ich wäre froh, wenn er mal nicht abrufbar wäre mittlerweile. Er hängt an meinem Hosenbein. Abrufbar zu 100%, dennoch derzeit an der leine (um ihn zu schptzen) , weil bei uns eine illegale tierpension eröffnet wurde und die Besitzer sich um nichts scheren (hunde im Wald auch über Nacht, lange wird sie nicht bestehen, bei 10 Hunden auf etwa 70 m2 Wohnfläche).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein zwei Jahre alter Hund wird immer aggressiver!! Beitrag #24
Wenn ein Hund beisst, sollte man sich als aller erstes mal mit der Hand auf den Hinterkopf hauen.
Bevor ein Hund beisst, hat man so viele Vorzeichen und Unwohlseinsbekundungen des Hundes ignoriert, dass man einfach mal einsehen sollte, wie sehr man versagt hat.

Auf eine solche Reaktion mit Gewalt zu reagieren, bringt einen nur tiefer ins Unheil. Der Hund ist schon an Beschwichtigen, Knurren und Schnappen vorbei. Dem bleibt jetzt nur noch Beissen mit Verletzungsabsicht. Unterdrückt man das, dann nur, bis man die geringste Schwäche zeigt und schon geht der Hund wieder nach vorn.

Statt mit Gewalt zu antworten, muss der Hund an die Situationen habituiert werden. In seinem Tempo.



So bleibt in diesen Situationen in Erinnerung:
"Meinen Besitzer ist es sch****egal, wie ich mich fühle." Und das ist ein nachhaltiger Vertrauensbruch.
Wunderbar - genau das, was man bei einem Hund braucht, der gelernt hat, dass er seine Zähne einsetzen muss, um sich Unangenehmes vom Leib zu halten.

Im Übrigen: Angstreaktionen kann man kaum mit Gewalt unterdrücken. Vielmehr verstärkt man die Angst, wenn der Hund zusätzlich noch Angst vor der Reaktion seines Besitzers haben muss.
Im "besten" Fall für den Besitzer traumatisiert er den Hund, weil er ihn in eine unlösbare Situation bringt. Traumata haben verschiedenste Auswirkungen auf das Verhalten - nicht nur auf auslösende Situationen.
Man schafft sich damit nur noch weitere Probleme.

Hallo Nienor,
hier bringst Du verschiedene Probleme durcheinander und verbindest sie .
Natürlich sollte man versuchen ein Trauma langsam und behutsam zu überwinden,
dabei wäre die Konfrontation mit der Trauma auslösenden Situation hilfreich .

Doch ich denke, das Beißen, insbesondere in Richtung Hundeführer geht gar nicht ,
auch mit und ohne Trauma .
Dieses sollte niemals geduldet und schnell unterbunden werden.

Und natürlich ist auch die Konfrontation entscheidend , wenn es darum geht,
einen Hund gut zu erziehen und zu sozialisieren .

Fritz.
 
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