Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ?

Diskutiere Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Dieser Blog hat ungefähr das Niveau der Bild-Zeitung. Ist das das Niveau, auf dem du dich bewegst, dann wundert mich nichts mehr. Der Schreiber...
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #21
Hallo,
ich habe mich ein wenig umgesehen ,
hier einige Zeilen aus =

Dieser Blog hat ungefähr das Niveau der Bild-Zeitung. Ist das das Niveau, auf dem du dich bewegst, dann wundert mich nichts mehr. Der Schreiber disqualifiziert sich bereits im zweiten Satz. Bei den Chihuahuas ist Merle zuchtausschließend und damit seit Generationen nicht mehr in der Zucht - bei GUTEN Züchtern.
Die Schwemme an Merle-Chis, die gerade den Markt überschwemmt, kommt entweder aus der Dissidenz - die teilweise ihre Regeln alle fünf Wochen ändern - oder es sind schlicht und einfach Mischlinge, Shelties und Dackel werden gerne eingekreuzt.
Sprich, der Schreiber vermischt bereits im zweiten Satz Mischlinge mit Rassehunden.

Dann handeln 90 % des Blogs über homozygote Tiere - Double-Merle - und deren Verpaarung und ja, das ist scheiße und VERBOTEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bei guten Züchtern, was die Dissidenz und sinnlose Vermehrer machen, da kann kein guter Züchter was für.
beim ersten Bild wird ein Homozygoter Merle mit einem genetisch freien Hund verpaart - ist verboten.
beim zweiten Bild werden zwei heterozygote Merle miteinander verpaart - ist verboten.
Lediglich das dritte Bild ist erlaubt - ein heterozygoter Merle mit einem genetisch freien Hund - ist erlaubt und keine gesundheitliche Beeinträchtigung. Und das ist kein Trick der Züchter, das nennt sich VErantwortung.

Wo ich zustimmen muss, ist die Tatsache, dass die FArbe Gelb - beim KHC nennt es sich Sable - das Merlegen überdeckt aber da gibt es eine ganz einfache Lösung. Es ist ebenfalls verboten, ich darf keinen Merle mit einem Sable verpaaren, fertig.
In Schweden ist es erlaubt Sable und Merle zu verpaaren WENN der Sable vorher genetisch getestet wurde denn - o Wunder - man kann den Merlefaktor tatsächlich testen. Ist der Sable genetisch frei, kann er problemlos verpaart werden. die Nachkommen werden dann vom Züchter ebenfalls getestet und bekommen eine entsprechende Anmerkung im Zuchtbuch und auf der Ahnentafel.

Ja, es gibt Cryptic und Phantommerle aber die Chance, dass so ein Hund in einer verantwortungsvolle Zucht fällt, ist mehr als gering und selbst bei 90 % dieser Hunde ist irgendwo am Körper eine Merleveränderung. Da muss man halt schauen udn testen.


Mir sind auch beispielsweise mehr Merle mit defekt bekannt wie welche die gesund sind, Langhaar Chi, Merle, unnatürlich blaue Augen, Eine Pupille ist schlitzförmig wie die einerViper, das andere Auge zeigt eine Doppelpupille. Laut Tierarzt ist das Tier nicht blind, wieviel das Tier sieht kann man nur abschätzen. TIER wird aber höchstwahrscheinlich erblinden, da die Reflexe der Augen nicht in Ordnung sind, 90 Prozent der merletiere haben diese hautausschläge, Allergien oder futterunverträglichkeiten. Weiss zwar nicht ob das im Zuchtverband noch geduldet wird- ich als Hundehalter dulde das nicht.

Siehe oben, es gibt im FCI keine reinrassigen Merle-Chis. So einen Hund zu finden, ist so wahrscheinlich wie ien 6er im Lotto und vom Blitz erschlagen zu werden und das innerhalb von 10 Minuten. Sprich, Mischling und da kann sonst was mitgemischt werden. Oder irgendwelche Dissidenz-Vereine, die mit allem Züchten, was es so gibt. Es gibt - o Wunder - auch keine Teacups im FCI denn dort gibt es ein Mindestgewicht für Zuchthunde beim Chi, interessiert die bekloppten Vermehrer nur nicht.

Das 90% der Merle Hautausschläge, Allerdien und Futterunverträglichkeiten haben, ist - mal wieder - gefährliches Halbwissen oder auch Schwachsinn.

Das Problem in der Zucht ist leider, dass nur maximal 50 % die gewünschten erbmerkmale beider Eltern haben.

Das ist keine Unverschämtheit, sondern genetisch bewiesen. Der Rest ist Ausschuss, oder zumindest der Verlierer im Platz für Schönheit, i Intelligenz oder Gesundheit. Gregor Mendel hat das erforscht.

Loki hat ja nun einige Halbgeschwister und - o Wunder - da sind immer Kurzhaarcollies bei raus gekommen, nicht nur 50 %. Die haben genau die Erbmerkmale bekommen, die die Züchter vorhergesagt haben weil es nachvollziehbar ist. Und da ist keiner ein Verlierer in keinem deiner Punkte. Ich bezweifle nicht, dass Mendel das erfoscht hat, ich bezweifle nur, dass du es verstanden hast.

Ne, sorry, ihr vermischt lustiv Züchter und Vermehrer, Rassehunde und Mischlinge, Homozygote Hunde mit heterozygoten Hunden, das macht keinen Sinn.
Ja, es gibt Qualzuchten, auch im VDH aber Merle gehört nicht dazu. diese Post hier haben nur ein Ziel, das Rassehunde-Bashing und dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Hallo Midoriyuki ,
ich freue mich immer , wenn es einen Widerspruch gibt ,
nun habe ich Gelegenheit , neue Argumente zu bringen
und diesen Widerspruch zu widerlegen.


Wer Hunde mit Dem Merle - Faktor , dieser krankmachenden Mutation züchtet ,
kann nicht daran glaubhaft interessiert sein ,
- dass versucht wird absehbare negative Konsequenzen auszuschließen - !!!


Ich glaube,
wichtig ist nicht der krampfhafte Erhalt irgend einer Hunderasse,
sondern die Gesundheit , Langlebigkeit und Agilität jedes einzelnen Hundes .

Die jetzt allgemein übliche Linienzucht bei den Rassenhunden,
hat aber wohl nicht ernsthaft das Ziel gesunde Hunde zu bekommen ,
sondern folgt irgendwelchen obskuren vorgaben ,
bei dem alle Hunde einem Standart entsprechen sollen ,
der meistens alles andere als gesund ist.

Auch wenn mancher Hundezüchter einen großen Aufwand betreibt
und für eine Vorpaarung , mit Hilfe von Berechnungen des Inzuchtkoeffizienten
noch hoffen gesunde Nachkommen zu bekommen, läuft alles im Eindefekt immer
darauf hinaus , dass eine genetische Sackgasse mit viel zu engem Genpool entsteht.

Auch wenn es bei manchen Hunderassen keine erblich gesunde Hunde mehr gibt ,
dann wird noch immer versucht diesen fraglichen Zuchtzielen treu zu bleiben ,
nun werden blinde Hunde mit lahmen Hunden miteinander verpaart ,
auch solche mit dem Merle - Faktor .

Doch ist es wirklich ein Rückschritt für die Ressen- Hundezucht ,
wenn eine größere genetische Vielfalt erhalten bleibt
und es keine so uniformiertes , einheitliches Erscheinungsbild bei den Hunden gibt ?

Ist die Reinzucht in geschlossenen Populationen wirklich immer das - Non Plus ultra ?

Ich finde es traurig , wie immer häufiger Hunderassen abgewirtschaftet werden,
weil die Inzucht auf die Spitze getrieben wurde und der Rassestandard ins Extreme überbetont wurde,
so ,dass die betroffenen Hunde kaum noch lebensfähig sind .

Ich kann nicht verstehen, warum Züchter sich als seriös bezeichnen dürfen ,
wenn sie diesen Weg , manchmal bis zur Qualzucht immer weiter verfolgen ?
Besonders auch im die Züchter VDH und FCI , welche den Anspruch der alleinigen
Vertretung aller Hunderassen für sich einnehmen, scheren sich kaum um die Gesundheit
ihrer Hunde !

Qualzucht im VDH =
Fritz.

Wo bringst du neue Argumente? Du schleifst alle Züchter aller Rassen über einen Kamm, egal ob gesund, krank, genetisch viel, genetisch wenig, du wiederholst irgendwelche Stammtischparolen ohne wirkliche Ahnung zu haben. Und wenn dann Gegenargumente kommen, wird mit dem Fuß aufgestampft und böse geguckt. Sorry, das ist wirklich Kindergarten oder auch Bild-Niveau.

Wie viele Züchter verschiedeneer Rassen kennst du? Wie viele Zuchthunde kennst du? Wie viele Zuchtrüdenbesitzer kennst du? Wie viele Zuchten hast du dir schon life in Farbe und vor Ort angeschaut?

Das ist reines Zucht-Bashing denn egal, was man hier schreibt. Alle Rassehunde sind totkrank und die Mischlinge, ja die sind sosooooooo super gesund und fit und toll und super und gesund und......

Es hat seine Gründe warum es verschiedene Rassen gibt, die nach bestimmten Rassemerkmalen gezüchtet werden. Einen Einheitshund wird es hoffentlich nie geben, vorallem keinen trotteligen, dummen, depperten Labrador, der mit seinem Nie-Satt-Gefühl eher unter Qualzucht fällt als ein MErlehund. ICh möchte nicht mein Leben lang Hunger haben.

Aber hier ist jedes Wort eigetnlich Zeitverschwendung, ihr seit nicht bereit auch nur annähernd darüber nachzudenken. Das ist keine Diskussion, das ist einfach Schwachsinn.
 
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  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #22
Ich muss da leiderfritz recht geben, 5 Monate alte Welpen mit 3 damaliger Operation im nasen und Gaumen Bereich, weil die Tiere beim Spielen blau anlaufen. Vor kurzem gesehen beim Tierarzt, "wir melden uns gerade für die zweite op an und dann nur noch 1, dann kann sich der hund entsprechend entwickeln", wobei eine herzschädigung nicht ausgeschlossen ist, die liefen ja nicht plötzlich blau an...

FCI Standard kurzschnauzennase mit ausgeprägten nasenfalten, damit das Blut der opfertiere abfließen kann (wenn es der hund derschnauft so ein Tier einzuholen, wobei dieses hetzjagen ja längst verboten ist- wozu so ein hund diese rachitisfalten haben muss im Jahr 2019, wo das Futter aus dem Tiefkühler oder Dose kommt, weiss der Kuckuck, rassestandard seit Jahrhunderten.).

MERLE war nie Standard und wird es nie sein. Heute sind Besonderheiten modern, dogge mit 1,14 cm schultermass welche ihr Gewicht kaum tragen kann, windhunde mit Arthrose, am Pitbull in der grösse XXL- hunde werden zum Schmuckstück der Besonderheiten herausgeputzt. Wie in den 70ern wo jeder Golf, Manta oder Porsche fahren musste. Ist es wirklich so, dass die Genetik von Hunden so verhundst werden muss. Gesundheit ist egal, Epilepsie vorprogrammiert, Herzfehler können auch passieren, King Charles hunde mit kleinhirnquetschung- aber ein puppenköpfchen ist rassestandard.

Fragt man Züchter, haben sie alle gesunde Welpen, wahrscheinlich durch ivf und chromosomenuntersuchung der Eizellen. Kritik unerwünscht auch von tierärzten, die ja wissen, dass ein Boxer mit 10 cm Schnauzer ein sch... Lebrn führen muss, weil er ganz einfach kaum atmen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #23
Ich muss da leiderfritz recht geben, 5 Monate alte Welpen mit 3 damaliger Operation im nasen und Gaumen Bereich, weil die Tiere beim Spielen blau anlaufen. Vor kurzem gesehen beim Tierarzt, "wir melden uns gerade für die zweite op an und dann nur noch 1, dann kann sich der hund entsprechend entwickeln", wobei eine herzschädigung nicht ausgeschlossen ist, die liefen ja nicht plötzlich blau an...

FCI Standard kurzschnauzennase mit ausgeprägten nasenfalten, damit das Blut der opfertiere abfließen kann (wenn es der hund derschnauft so ein Tier einzuholen, wobei dieses hetzjagen ja längst verboten ist- wozu so ein hund diese rachitisfalten haben muss im Jahr 2019, wo das Futter aus dem Tiefkühler oder Dose kommt, weiss der Kuckuck, rassestandard seit Jahrhunderten.).

Ja, es gibt Probleme bei den Plattnasen, das will auch keiner betreiten. Viele Rassen stehen vor dem Aus- Mops, Frenchies - ganz vorne mit dabei, das bestreite ich nicht. Das sind Qualzuchten, nicht umsonst hat - ich gluabe die Niederlande - jetzt die Zucht von Möpsen verboten.

Und im FCI Standard steht nichts über platte Gesichter, wenn man sich an das geschriebene Wort halten würde, gäbe es diese Auswüchse nicht, die es jetzt gibt. Selbst im Rassestandard zum Mops steht was von Fanglänge und Stopp, nichts von Gesichtern, die aussehen als wären sie gegen eine Wand gelaufen. Da liegt der Fehler bei den Richtern, die diese Hunde ganz vorne platzieren und ja, da stimme ich zu, das sollte nicht passieren. Aber solange die Leute diese Tiere kaufen, werden die Züchter nicht umdenken.

MERLE war nie Standard und wird es nie sein

Das ist schlicht und einfach falsch. Es gibt Rassen, da ist Merle schon seit jeher im Standard drin. Aussies, Collies, Dackel, Cattledogs das sind - unter Anderem - Hunderassen, die schon seit Urzeiten Merle haben und wo es schon seit Urzeiten im Standard drin steht. Beim Collie gab es sogar zuerst nur bunte Hunde bis man dann auf Einfarbigkeit gezüchtet hat.
Merle war, ist und wird immer Standard bei bestimmten Rassen bleiben.

Heute sind Besonderheiten modern, dogge mit 1,14 cm schultermass welche ihr Gewicht kaum tragen kann, windhunde mit Arthrose, am Pitbull in der grösse XXL- hunde werden zum Schmuckstück der Besonderheiten herausgeputzt.

Ja, leider, das Besondere wollen die Menshcen aber der größte Teil dieses Marktes wird von Vermehrern bedient. Das ist Fakt und macht die Aufklärungsarbeit für richtige, ordentliche Zucht so schwer. Da will jeder einen besonderen Hund aber bitte für unter 300 Euro, solange diese Geiz ist geil Mentalität herrscht, wird es weiterhin Vermehrer und ihre Hunde geben.
Und Arthrose kann jeder Hund kriegen. Meine Mischlingsgassihündin hat Arthrose seit sie 1,5 Jahre alt ist. Was sagt mir das jetzt? Alle Mischlinge sind scheiße weil sie Arthrose kriegen können? Nein denn das ist eine Krankheit, die jeder kriegen kann.

King Charles hunde mit kleinhirnquetschung- aber ein puppenköpfchen ist rassestandard.

Beweis es. Zeig mir den Rassestandard wo es genauso drin steht.

Das sind Stammtischparolen, wie ich oben schon schrieb. Das ist sinnloses Nachplappern von Dingen, die man irgendwo über fünf Ecken mal gehört hat und von dem man selbst keine oder wenig Ahnung hat.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #24
Wer verpaart denn blinde Hunde? Das interessiert mich.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #25
Wer verpaart denn blinde Hunde? Das interessiert mich.

Irgendwelche Idioten, die keine Ahnung von Vererbung haben oder denen es schlicht und einfach egal ist.

Kein verantwortungsvoller Züchter wird mit einem blinden oder tauben Hund züchten. Ja, auch in der Zucht kann so ein Hund fallen - gibt ja auch von Geburt an taube oder blinde Menschen - und ein guter Züchter zieht daraus seine Konsequenzen. Sprich, Hündin und Rüde gehen sofort aus der Zucht und die NAchkommen auf beiden Seiten werden - zum Teil auch nachträglich - noch untersucht.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #26
Aber dalmatiner haben diesen taubdefekt vermehrt, bzw können elterntiere diese übertragen.

Merle war früher ein Zufall der Natur, heute ist jeder dritte hund auf der Strasse ein halb oder vollmerle.. wie kommt das? Es gibt ja bei den hundehaltern einen Rückgang, und trotzdem mehr merke. Möglicherweise, weil sich die Züchter besser auskennen, möglicherweise modisch, möglicherweise ein genetisch defektes hundeleben.das in 3 Generationen totgeburten als flaschenhalsgenetik produziert.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #27
Das dachte ich mir naemlich auch, danke.

Trotzdem intrressant, woher so ein Verdacht stammt
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #28
Aber dalmatiner haben diesen taubdefekt vermehrt, bzw können elterntiere diese übertragen.

Merle war früher ein Zufall der Natur, heute ist jeder dritte hund auf der Strasse ein halb oder vollmerle.. wie kommt das? Es gibt ja bei den hundehaltern einen Rückgang, und trotzdem mehr merke. Möglicherweise, weil sich die Züchter besser auskennen, möglicherweise modisch, möglicherweise ein genetisch defektes hundeleben.das in 3 Generationen totgeburten als flaschenhalsgenetik produziert.

Beim Dalmatiner führt aber nicht das Merle-Gen dazu sondern die starke Weißfaktorierung, gerade an den Ohren zu vermehrter Taubheit. Das ist ein völlig anderer Genstrang, der da verantwortlich ist.

Muss ich es ständig wiederholen? Es gibt Merle bei bestimmten Rassen schon seit über 100 Jahren und noch länger, es sind immer wieder bunte Hunde damals gefallen und die Farbe hat sich bis heute gehalten. Es gab wesentlich früher bunte Hunde als einfarbige, gerade bei den Hütehunden - Collies, Cattledogs, ua. - da wurden tote Welpen in Kauf genommen weil man es nicht besser wusste. Jetzt weiß man es besser und handelt danach. Aber das will ja hier keiner hören oder es wird wieder überlesen.

Schönes Beispiel sind die Dackel - ja, Merle-Dackel sind uralt aber die Farbe wollte irgendwann keiner mehr haben. Sie sind damals fast ausgestorben aber einige Züchter haben sie gerettet und sogar weiter ausgestellt. Als jetzt der große Merle-Boom wieder los ging, hat man sich um die Tigerdackel gerissen.

Wo gibt es einen Rückgang? In der Anzahl der HH, wohl kaum, es werde immer mehr Hunde und ja, auch immer mehr Merle. Ich bin absolut dagegen in jede Rasse auf Teufel komm raus Merle einzubringen aber bei Rassen, die schon seit Urzeiten Merle im Genpool tragen, ist es völlig unproblematisch. Wenn man verantwortungsvoll damit umgeht.

Merle-Frenchies oder Merle-Möpse oder Merle-Labradore (genau wie Silberne Labradore) sind schlicht und einfach Mischlinge, die mit gewissenhafter Zucht nichts zu tun haben. Und diese Unterscheidung muss einfach getroffen werden. Was kann Züchter A dafür wenn Vermehrer B in Hintertupfingen zwei MerleHunde verpaart? Nicht, absolut gar nichts.

Eine Farbe zu verdammen nur weil es völlige Idioten auf der Welt gibt, ist dumm und einfältig. Da könnte man Autos verdammen weil es rücksichtslose Fahrer gibt.

Das dachte ich mir naemlich auch, danke.

Trotzdem intrressant, woher so ein Verdacht stammt

So ein Verdacht kommt daher wenn man sich nicht auskennt und nur nachplappert was man über fünf Ecken mal gehört/gelesen hat. Oder die Nachbarn eines Schwagers hatten einen kranken Merle-Hund, also sind ALLE Merle-Hunde krank. Typische Stammtischparolen und Bild-Niveau.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #29


Nachdem die Tierärzte wieder böse sind...

Cherry eyes, verbreitet bei doggen und anderen lefzenlsngen Hunden fällt mir auch noch ein. Im fortpflanzungsstadien sind sie noch gesund.

Egal, mein Tierarzt, Fachmann in laproskopischen Eingriffen macht jede Menge Kohle mit dem was die hundezüchter so produzieren. Eigentlich will er gar nicht so viel Kohle machen, behandelt am liebsten gesunde Hunde, und zeigt einige solcher Züchter schon mal an, . gebracht hat es noch nicht viel- Tierquälerei ist dort anscheinend normal.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #30
Nachdem die Tierärzte wieder böse sind...

Cherry eyes, verbreitet bei doggen und anderen lefzenlsngen Hunden fällt mir auch noch ein. Im fortpflanzungsstadien sind sie noch gesund.

Egal, mein Tierarzt, Fachmann in laproskopischen Eingriffen macht jede Menge Kohle mit dem was die hundezüchter so produzieren. Eigentlich will er gar nicht so viel Kohle machen, behandelt am liebsten gesunde Hunde, und zeigt einige solcher Züchter schon mal an, . gebracht hat es noch nicht viel- Tierquälerei ist dort anscheinend normal.

Falsch, Tierärzte sind nicht böse. habe ich nirgends behauptet. Nur der Blog hat halt Bild-Niveau und behandelt fast nur homozygote Hunde. Punkt.

Das in der Hundezucht nicht alles glatt läuft, will ich nicht bestreiten. Es gibt Rassen,die stehen vor dem Aus - schrieb ich oben schon, wurde aber mal wieder überlesen - aber solange es noch Leute gibt, die sie kaufen, wird es ise weiter geben.

Aber tatsächliche körperliche Deformation mit einer Farbe, die unter kontrollierten Bedingungen harmlos ist , in einen Topf zu werfen, ist einfach Schwachsinn. Da könnte man blonde Haarfarben von Menschen mit Menschen mit körperlichen Behinderungen auch in einen Topf werfen, ist genauso Schwachsinn.

Diese Vermischung zwischen Dingen, die nicht zusammen gehören, ist einfach nur dumm und naiv. Eine körperliche Deformation, die ein Leben lang beeinträchtigt und eine Fellfarbe, die keinerlei NAchteil bringt, miteinander zu vergleichen, das geht einfach nicht. Merle ist keine Qualzucht, Punkt. Ob man es schön findet, ist jedem selbst überlassen. Ob man die Zucht damit sinnvoll findet, ist auch jedem slebst überlassen.

Aber es als Qualzucht zu bezeichnen und im gleichen Atemzug mit Atemproblemen, deformierten Köpfen, Zwergenwuchs, Riesenwuchs, Cherryeyey zu nennen, ist und bleibt Schwachsinn. Und wir reden hier immer noch von heterozygoten Hunden, also keine Double-Merle denn ja, Double-Merle ist eine Qualzucht.

Aber von dem Beitrag wird wieder nur 10 % gelesen.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #31
Demona. Hut ab. Ich haett schon laengst aufgegeben weils mir zu bloed waere.

Schweinemama. Du kannst keine Farbe mit xy Krankheiten in Verbindung bringen.
Du laesterst nur wie kacke die Rassezucht ist, ist ok, aber halt das auseinander

Nebenbei ist die Dislussion von der einseitigen Sachlichkeit sehr interessant :D
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #32
Demona. Hut ab. Ich haett schon laengst aufgegeben weils mir zu bloed waere.

Schweinemama. Du kannst keine Farbe mit xy Krankheiten in Verbindung bringen.
Du laesterst nur wie kacke die Rassezucht ist, ist ok, aber halt das auseinander

Nebenbei ist die Dislussion von der einseitigen Sachlichkeit sehr interessant :D


Merle kann man aber in Verbindung setzen:
Wikipedia: .

Ich lästerte nicht wie kacke, sondern ich habe eine Meinung zu einem Thema.

Andere Meinungen sollte man akzeptieren lernen, genauso wie Hundetypen. Mein- kriegt den Arsch nicht hoch Labi ist auch ein Lebewesen, aber ein untypische Hund der einen extremen Menschenbezug braucht und sucht. Zerfleischen lassen brauche ich das Tier trotzdem nicht lassen.

Diskussion beendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #33
Merle kann man aber in Verbindung setzen:
Wikipedia: .

Auch hier wird fast nur auf die Homozygote Form eingegangen und bei der Heterozygoten Form hoffe ich, dass sämtliche Geschwister der Merle-Hunde auch untersucht wurden. Denn sonst ist das Ganze nicht aussagekräftig. Ich kann nicht einfach willkürliche Merle-Hunde nehmen, die untersuchen und dann sagen, Boah, alle Krank! Da müssen die Nicht-Merle-Geschwister mit untersucht werden denn die haben ja die gleichen Erbanlagen von den Eltern bekommen, also müssen - wenn schon - dann alle untersucht werden.

Ich lästerte nicht wie kacke, sondern ich habe eine Meinung zu einem Thema.

Andere Meinungen sollte man akzeptieren lernen, genauso wie Hundetypen. Mein- kriegt den Arsch nicht hoch Labi ist auch ein Lebewesen, aber ein untypische Hund der einen extremen Menschenbezug braucht und sucht. Zerfleischen lassen brauche ich das Tier trotzdem nicht lassen.

Du verbreitest Blödsinn und falsche Tatsachen, das ist schon mehr als nur ne Meinung. Du kannst ja der Meinung sein, dass Merle scheiße und lebensgefährlich ist, aber eine Tatsache wird es dadurch immer noch nicht.

Ach, aber ich muss meinen Hund als Qualzucht, krank und nicht überlebensfähig hinstellen lassen weil er Merle ist? Wohl kaum, ich habe nur meinen Hund bzw. seine Farbe verteidigt und das mit Tatsachen und nicht mit Stammtischgeschwätz.

Diskussion beendet.

Welche Diskussion? Ihr habt keinerlei Fakten geliefert, nur mit irgendwelchem Hörensagen um euch geworfen. Ihr habt eine Fellfarbe mit körperlichen Krüppeln verglichen. Ihr habt sinnlose Vermehrerei mit gewissenhafter Zucht verglichen. Mischlinge mit Rassehunden. Das ist keine Diskussion
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #34
Das Problem in der Zucht ist leider, dass nur maximal 50 % die gewünschten erbmerkmale beider Eltern haben. Kreuzungen von merlehunden ist nicht erlaubt, doppelmerle-gen = mehrfach Behinderungen sind nicht ausgeschlossen

Was ist denn schlimm daran, wenn bei einer Paarung zwischen Merle und Nicht-Merle auch ein paar Nicht-Merle fallen? Auch die haben Liebhaber, nicht alle Welt findet Merle schön. Und zum Glück kaufen auch nicht alle Menschen nach Optik, bei einigen - oh Wunder - wird nach Charakter gewählt.

Und nicht jeder Welpe muss perfekt für eine Weiterzucht sein. Natürlich werden nicht bei allen Welpen die Eigenschaften der Elterntiere vereint, wie es der Züchter für sein Zuchtziel wünscht. Aber nicht jeder Welpe muss in die Zucht. Gibt ja genug reine Hobbyhalter, die einfach einen Hund wollen, ohne Ausstellungen und Zucht. Solang die Hundegesund sind und der Charakter für die Besitzer stimmt, müssen nicht 100% der Welpen perfekt fallen.

Die jetzt allgemein übliche Linienzucht bei den Rassenhunden,
hat aber wohl nicht ernsthaft das Ziel gesunde Hunde zu bekommen

Bevor es Gentest gabs, half Linienzucht tatsächlich, krankmachende Allele aufzudecken und so die Rasse gesünder zu halte. Üblich ist dies bei seriösen Züchtern aber nicht, da wird bei der Wahl für Verpaarungen auch auf Inzuchtkoeffizienten geschaut, um genetisch mehr Diversität zu erhalten.

Ist es wirklich so, dass die Genetik von Hunden so verhundst werden muss.

Nein. Bei wirklich seriösen Züchtern ist das auch nicht so. Da darf man sich aber nicht auf ein Label (Zuchtverband) verlassen, da muss man dem Züchter einfach mal auf den Zahn fühlen. Erstmal über die Rasse informieren, vor allem über die Gesundheit (welche Test gibt es?), und dann anhand der Antworten des Züchters rausfinden, wo sein Fokus liegt: gesunde, charakterstarke Hunde oder doch nur Kohle (Aussehen vor Gesundheit und Charakter).
Es gibt auch seriöse Züchter, die nicht mehr im FCI / VHD züchten, weil sie die Verhunzung ihrer Rasse dort nicht gutheissen (z.B. eben zu extreme Plattnasen). Solang sie trotzdem auf Gesundheit und Charakter züchten können, kann auch das seriös sein.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #35
Merle kann man aber in Verbindung setzen:
Wikipedia: .

Ich lästerte nicht wie kacke, sondern ich habe eine Meinung zu einem Thema.

Andere Meinungen sollte man akzeptieren lernen, genauso wie Hundetypen. Mein- kriegt den Arsch nicht hoch Labi ist auch ein Lebewesen, aber ein untypische Hund der einen extremen Menschenbezug braucht und sucht. Zerfleischen lassen brauche ich das Tier trotzdem nicht lassen.

Diskussion beendet.

Eine Meinung zu haben und Dinge zu vermischen sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Es geht um Farbe, um nichts anderes.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #36
Eine Meinung zu haben und Dinge zu vermischen sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Es geht um Farbe, um nichts anderes.

Dann hast du hier die Überschrift nicht gelesen. ...oder andere ins extreme gezüchtete Rassemerkmale.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #37
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #38
Hallo demona,

ich freue mich, wie leidenschaftlich und engagiert du hier im Forum schreibst ,
doch finde ich es etwas unschön, wenn Du dabei andere Schreiber persönlich angreifst .
Aber Schwamm drüber , manchmal reagieren einige Menschen eben so ,
schön wäre es, wenn Du nur mit guten Argumenten überzeugen könntest.

Traurig , wenn manche Menschen glauben, und nicht wahrhaben möchten ,
dass auch die Farbe eines Hundes mit seiner Gesundheit zu tun haben kann
und nicht wie ein buntes Hemd getragen werden sollte.
Auch wenn es Hunde gibt , welche nicht merklich darunter leiden
z. B. der Merle - Faktor ist eine Mutation, die krank machen kann
und nicht , nur aus Lust und Laune , weil es so schön ausschaut ,
von unmoralischen , wie Ignoranten Züchtern ständig, in immer wachsenden Zahl
der Hunden weiter verbreitet darf .


Ich denke , jeder Züchter hat eine moralische Pflicht und ist verantwortlich für das Wohl seiner Hunde .

Organisationen wie VDH und FCI haben auch eine Verantwortung
für die Tiere, die bei ihren Mitgliedern , den Züchtern geboren werden .
Scheinbar ist aber Moral, oder Ethik nicht Sinn und Zweck dieser Organisationen,
sondern es besteht nur ein geschäftliches Interesse , bei dem das Wohl der Tiere nicht interessant ist.

Wenn ständig Hundezuchtvereine , die nicht im VDH organisiert sind ,
als Dissidenz - Vereine herabgesetzt werden , bei denen angeblich immer fürchterliche Zustände herrschen
und alle Welpen krank, oder auch so wie so keine Rasse - Hunde sind , dann der VDH erkennt nur Hunde seiner Züchter als Rasse - Hunde an , dann ist dieses ein unmögliches Geschäftsgebaren und außerhalb jeder Rechtsprechung.
Der VDH hat keinen Alleinanspruch auf die Hundezucht und ist auch nicht besser , oder moralisch überlegen .

Ich bin der Meinung , jeder der als Züchter die Gesetze einer natürlichen Selektion außer Kraft setzt ,
um selber die DNA anderer Lebewesen neu zusammen zustellen, der hat auch die Pflicht und Verantwortung,
dass etwas gutes daraus entsteht und sollte wenigstens versuchen, es besser zumachen als - Gott - , oder die Natur .
Leider , wenn man sich die unterschiedlichen Hunde betrachtet , ist ein großer Teil dieser Hunde behindert
und kaum noch lebensfähig , oder würde sterben, wenn er nicht von Menschen versorgt werden könnte .

Wer als Züchter , es wirklich gut mit den Hunden meint und die Hundezucht postiere beeinflussen möchte,
darf keine Hunde mit körperlichen Einschränkungen vermehren und weiter züchten
und sollte auch nicht wissentlich Hunde, die krankmachende genetische Veranlagungen besitzen
weiter vermehren .
Ich denke, es gibt keinen vernünftigen, oder moralisch vertretbaren Grund ,
Kreaturen , oder Mutanten zu erschaffen , die für ein Leben schlechtere Voraussetzungen mitbringen,
wie ihre Eltern und Vorfahren .

Bei Gebrauchs- und Arbeitshunden wird noch darauf geachtet, dass ihre Eigenschaften und körperlichen Fähigkeiten gut sind und sich möglichst noch verbessern , aber bei Hunden ,die bei Menschen nur zum Vergnügen gehalten werden, tritt das Wohl der Hunde immer stärker in den Hintergrund .

Alle Formen und Farben sind bei den Freizeithunden erlaubt , interessant ist nur ,
dass möglichst viele Mensch sie kaufen wollen.

Ich hoffe , dass wenigstens hier im Forum einige Menschen bewusster solche Entwicklungen erkennen
und vielleicht zukünftig auf denn Kauf und die Haltung solcher Hunde verzichten,
auch wenn diese von den so " seriösen " Züchtern auch vom VDH angeboten werden .

Also Augen auf , beim Wespenkauf !!

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #39
Wer als Züchter , es wirklich gut mit den Hunden meint und die Hundezucht postiere beeinflussen möchte,
darf keine Hunde mit körperlichen Einschränkungen vermehren und weiter züchten und
sollte auch nicht wissentlich Hunde, welche krankmachenden genetischen Veranlagungen besitzen weiter vermehren .
Ich denke, es gibt keinen vernünftigen, oder moralisch vertretbaren Grund ,
Kreaturen , oder Mutanten zu erschaffen , die für ein Leben schlechtere Voraussetzungen mitbringen,
wie ihre Eltern und Vorfahren .

Bei Gebrauchs- und Arbeitshunden wird noch darauf geachtet, dass ihre Eigenschaften und körperlichen Fähigkeiten gut sind und sich möglichst noch verbessern , aber bei Hunden ,die bei Menschen nur zum Vergnügen gehalten werden, tritt das Wohl der Hunde immer stärker in den Hintergrund .
Alle Formen und Farben sind bei den Freizeithunden erlaubt , interessant ist nur , dass möglichst viele Mensch
sie kaufen wollen.

Aber wo setzt man da die Grenze? Jede einzelne unserer Hunderassen ist gesundheitlich eine Verschlechterung zum Wolf.
Ein Wolf hat z.B. in Gefangenschaft (also ohne die Härten der Wildnis) eine Lebenserwartung von 16-20 Jahren. Wie viele unserer Hunderassen können sich das noch aufs Fell schreiben? Wir züchten Rassen, bei denen eine Lebenserwartung von unter 10 Jahren als normal gilt. Ist das dann auch Qualzucht?
Ist es Qualzucht, wenn die Hunde schlappe Ohren haben und dadurch zum einen schlechter kommunizieren können und zum anderen dadurch die Wahrscheinlichkeit von Entzündungen erhöht ist? Je nach Rasse sogar "normal" ist?
Ab welcher Schnauzenverkürzung oder Rückenverkrümmung und ab welcher Verkürzung der Extremitäten ist es eine Qualzucht?
Ist ein häufiges Vorkommen von bestimmen Erkrankungen eine Qualzucht? Und wenn ja, von welchen und warum genau diese und andere nicht?

Auch bei Arbeitshunden wird nicht auf Dinge wie z.B. Lebenserwartung geschaut. Sie wurden/werden ja nun wirklich nur aus egoistischen Gründen gezüchtet und das Wohlbefinden und die Gesundheit vom Tier ist/war nur dann und in den Bereichen von Interesse, die für die Arbeit nützlich sind/waren.
Mal davon abgesehen, dass Arbeitshunde in der heutigen Gesellschaft oft mehr leiden müssen als ein Hund, dessen Gehör schlechter ist. Aufgebissene Pfoten aus Langeweile etc. sind durchaus auch Leiden. Ist das also dann auch eine Qualzucht?

In einem anderen Thema wurden z.B. Wolfhunde als generelle Qualzucht hingestellt, obwohl sie gesundheitlich sehr gut dastehen. Einfach aus dem Grund, weil es bei ihnen schwerer ist einen passenden Halter zu finden.

Ich denke da zieht einfach jeder seine eigenen Grenzen.

So wie ich das nun mit der Farbgebung "Merle" verstanden habe, führt es bei gewissenhafter und kontrollierter Zucht so gut wie nie zu irgendwelchen Problemen.
Wenn dem so ist, dann sehe ich dabei keine Qualzucht. Da wäre für mein Empfinden z.B. jeder Hund mit Schlappohren "ärmer dran". 🤷‍♀️

Aber wie gerade gesagt... da wird jeder seine ganz persönlichen Grenzen ziehen.
Im Endeffekt ist Hundezucht immer egoistisch.
 
  • Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ? Beitrag #40
Auch wenn es Hunde gibt , welche nicht merklich darunter leiden
z. B. der Merle - Faktor ist eine Mutation, die krank machen kann

Es behauptet doch niemand, dass Merle krank machen KANN. Deshalb sollte man die Färbung nicht in neue Rassen reinmischen und auch keine Doppelmerle-Hunde produzieren.
Aber bei Rassen, gerade bei Gebrauchshunderassen wie dem Collie, wo die Färbung schon seit Ewigkeiten existriert, kann man davon ausgehen, dass kranke Hunde schon seit Jahrzehnten ausgemerzt worden wären, wenn sie wirklich so krank wären. Diese Hunde mussten früher funktionieren. Wenn alle Merle-Hunde damals taub, blind oder sonstwie unbrauchbar gewesen wären, hätte man damit nicht gezüchtet, man hätte sicher schnell alle Welpen der Farbe direkt nach der Geburt entsorgt. Damals hat man nicht nach Farbe gezüchtet, da musste ein Hund funktionieren. Deshalb sind Merle-Hunde bei den ursprünglichen Rassen auch unproblematisch, sofern es kein Doppelmerle ist - oder andere Krankheiten reinspielen, die mit der Farbe nichts zu tun haben.
Aber die ganzen Vermehrer, die einfach irgendwie eine neue Sonderfarbe in ihre Rasse "züchten" wollen, achten nicht unbedingt drauf, welche neuen Genkrankheiten sie einführen und ob es Inkompatibilitäten gibt. Ausserdem wird dann mit so ziemlich jedem Merle-Tier weiter vermehrt - egal ob gesund oder krank. Das hat aber nichts mit dem Merle-Collie aus seriöser Zucht zu tun.

Leider , wenn man sich die unterschiedlichen Hunde betrachtet , ist ein großer Teil dieser Hunde behindert
und kaum noch lebensfähig , oder würde sterben, wenn er nicht von Menschen versorgt werden könnte .

Das ist ein Nebeneffekt der Domestikation - die Tiere werden abhängig. Und wenn sie nicht von Klein auf z.B. auf der Strasse leben, dass überleben sie draussen nicht. Aber auch in der Natur stirbt ein Grossteil der Nachkommen im ersten Jahr - egal ob der Mensch seine Finger im Spiel hat oder nicht.

Wer als Züchter , es wirklich gut mit den Hunden meint und die Hundezucht postiere beeinflussen möchte,
darf keine Hunde mit körperlichen Einschränkungen vermehren und weiter züchten
und sollte auch nicht wissentlich Hunde, die krankmachende genetische Veranlagungen besitzen
weiter vermehren .

Das gehört zur Definition eines seriösen Züchters. Wer das nicht macht, ist schlicht ein Vermehrer, egal welches Label er trägt.
 
Thema:

Sollte man die Hundezucht mit schädlichen Mutationen, wie dem Merle - Faktor , oder ins Extrem gezüchtet Rassenmerkmale nicht stärker ächten ?

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