- Mein Katerchen ist verstorben und ich habe' so viele Fragen😢 Beitrag #1
Kordula65
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Mein Kater Trio kam vor drei Jahren total verängstigt auf drei Beinchen aus Griechenland zu mir. Mir fiel ziemlich schnell auf, dass er Probleme mit dem Stuhlabsatz hatte und der Tierarzt riet mir zu einem Trockenfutter mit hohem Ballaststoffanteil. Das funktionierte auch wunderbar, der Stuhl wurde weicher und der Kater, der das erste Jahr mehr oder weniger unter unserer Couch verbrachte wurde auch durch unsere anderen Katzen immer zutraulicher. Mittlerweile hatte er Vertrauen zu mir, lag mit mir auf der Couch oder im Bett, ein ganz lieber schüchterner aber jetzt auch glücklicher kleiner Kater. Letzte Woche fiel mir dann auf, dass sein Fell etwas stumpf schien und er auch Gewicht verloren hatte und scheinbar wieder Probleme beim Stuhlabsatz hatte. Also fuhr ich besorgt mit ihm sonntags in die eine Stunde entfernte Tierklinik. Die Röntgenbilder zeigten einen vollen Darm und einen scheinbar verwachsenen alten Beckenbruch, daher immer wieder die Verstopfung. Selbst das verabreichte Klistier konnte nichts ausrichten. Also musste er da bleiben und der Darm am nächsten Tag (Montag)von aussen unter Narkose manuell entleert werden. Dann kam auch schon der Anruf, dass alles gut gegangen sei und ich ihn am nächsten Tag abholen könnte. Also ich glücklich am Dienstag wieder in die Klinik mit Antibiotika und Laktulose und der Empfehlung der weiteren Fütterung desselben Futters mit dem Katerchen wieder nach Hause. Um ihm noch etwas Ruhe vor den anderen 5 Rabauken zu gönnen hielt ich es für besser, ihn erst mal noch alleine mit Klo und seinem Futter in unserem Schlafzimmer unter zu bringen. Zuerst lag er da auch noch auf unserem Bett aber als ich nach 2 Stunden wieder nach oben kam lag er mittig unter dem Bett auf dem Parkettboden. Aber da er nach wie vor etwas ängstlich war und sich gerne verkroch dachte ich mir noch nichts dabei, legte ihm aber eine Decke direkt neben ihn, so dass er sich drauf legen könnte und drehte die Heizung auf. Aber ich hatte keine Ruhe und ging nach 30 Minuten mit seinem besten Katerkumpel wieder nach oben um zu sehen, wie es ihm ging und ob er auf ihn reagieren würde. Aber ausser einem schwachen Miau passierte nichts und da wusste ich etwas stimmt nicht. Mit Mühe konnte ich das schwere Bett verschieben und als ich ihn dann schliesslich anheben konnte, fühlte er sich ganz kühl und schlapp an. Ich sofort wieder ins Auto und zurück eine Stunde Fahrt in die Klinik. Dort angekommen war seine Temperatur schon so niedrig, dass das Thermometer nichts mehr anzeigen konnte und der diensthabende Arzt konnte gerade noch genug Blut gewinnen um zu sehen, dass der Glukosewert zu niedrig war. Er wurde dann auf's Wärmekissen gelegt und mit Glukose intravenös versorgt. Für alle anderen Untersuchungen konnte zu der Zeit nicht genug Blut gewonnen werden. Ich sollte erst mal nach Hause fahren mit der Versicherung, man werde mich sofort kontaktieren, sollte er sich verschlechtern. Ich schaute stündlich auf die Uhr und freute mich für jede Minute ohne Anruf...aber dann kam der Anruf doch...um 7:00 morgens
. Ich bin am Boden zerstört, frage mich ob ich etwas falsch gemacht habe, als ich ihn alleine in das Schlafzimmer gesetzt hatte, ob es auf dem Parkettboden zu kühl war oder ich ihn doch besser mit den anderen 5 Katzen unten bei mir hätte bleiben lassen sollen. Ich bin am Boden zerstört, auch bei dem Gedanken dass er alleine in einer fremden Umgebung sterben musste. Und warum hatte er plötzlich überhaupt wieder Verstopfung
? Habe ich was falsches gefüttert oder hätte mir die Verstopfung früher auffallen müssen
? Ich wünschte es wäre so gewesen, so dass auch etwas Malzpaste oder Joghurt noch geholfen hätten...die Vorstellung dass er vllt noch leben könnte treibt mich um und ich weiss nicht wohin mit meiner Trauer.
Mein Kater Trio kam vor drei Jahren total verängstigt auf drei Beinchen aus Griechenland zu mir. Mir fiel ziemlich schnell auf, dass er Probleme mit dem Stuhlabsatz hatte und der Tierarzt riet mir zu einem Trockenfutter mit hohem Ballaststoffanteil. Das funktionierte auch wunderbar, der Stuhl wurde weicher und der Kater, der das erste Jahr mehr oder weniger unter unserer Couch verbrachte wurde auch durch unsere anderen Katzen immer zutraulicher. Mittlerweile hatte er Vertrauen zu mir, lag mit mir auf der Couch oder im Bett, ein ganz lieber schüchterner aber jetzt auch glücklicher kleiner Kater. Letzte Woche fiel mir dann auf, dass sein Fell etwas stumpf schien und er auch Gewicht verloren hatte und scheinbar wieder Probleme beim Stuhlabsatz hatte. Also fuhr ich besorgt mit ihm sonntags in die eine Stunde entfernte Tierklinik. Die Röntgenbilder zeigten einen vollen Darm und einen scheinbar verwachsenen alten Beckenbruch, daher immer wieder die Verstopfung. Selbst das verabreichte Klistier konnte nichts ausrichten. Also musste er da bleiben und der Darm am nächsten Tag (Montag)von aussen unter Narkose manuell entleert werden. Dann kam auch schon der Anruf, dass alles gut gegangen sei und ich ihn am nächsten Tag abholen könnte. Also ich glücklich am Dienstag wieder in die Klinik mit Antibiotika und Laktulose und der Empfehlung der weiteren Fütterung desselben Futters mit dem Katerchen wieder nach Hause. Um ihm noch etwas Ruhe vor den anderen 5 Rabauken zu gönnen hielt ich es für besser, ihn erst mal noch alleine mit Klo und seinem Futter in unserem Schlafzimmer unter zu bringen. Zuerst lag er da auch noch auf unserem Bett aber als ich nach 2 Stunden wieder nach oben kam lag er mittig unter dem Bett auf dem Parkettboden. Aber da er nach wie vor etwas ängstlich war und sich gerne verkroch dachte ich mir noch nichts dabei, legte ihm aber eine Decke direkt neben ihn, so dass er sich drauf legen könnte und drehte die Heizung auf. Aber ich hatte keine Ruhe und ging nach 30 Minuten mit seinem besten Katerkumpel wieder nach oben um zu sehen, wie es ihm ging und ob er auf ihn reagieren würde. Aber ausser einem schwachen Miau passierte nichts und da wusste ich etwas stimmt nicht. Mit Mühe konnte ich das schwere Bett verschieben und als ich ihn dann schliesslich anheben konnte, fühlte er sich ganz kühl und schlapp an. Ich sofort wieder ins Auto und zurück eine Stunde Fahrt in die Klinik. Dort angekommen war seine Temperatur schon so niedrig, dass das Thermometer nichts mehr anzeigen konnte und der diensthabende Arzt konnte gerade noch genug Blut gewinnen um zu sehen, dass der Glukosewert zu niedrig war. Er wurde dann auf's Wärmekissen gelegt und mit Glukose intravenös versorgt. Für alle anderen Untersuchungen konnte zu der Zeit nicht genug Blut gewonnen werden. Ich sollte erst mal nach Hause fahren mit der Versicherung, man werde mich sofort kontaktieren, sollte er sich verschlechtern. Ich schaute stündlich auf die Uhr und freute mich für jede Minute ohne Anruf...aber dann kam der Anruf doch...um 7:00 morgens