Hallo,
lass dich nicht direkt entmutigen (tina, was soll denn sowas??).
Das hat nichts mit entmutigen zu tun, sondern mit einer realistischen Einschätzung der Situation.
*tierfreundin* hat scheinbar nicht den geringsten Plan über Frettchen und wollte Notfrettchen aufnehmen. Bei dem Wort Notfrettchen klingeln bei mir alle Alarmglocken: Unkastriert, dementsprechend ranzig, evtl. krank und bissig... Und das alles bei jemandem, der sich noch gar nicht mit Frettchen auskennt. Wie das endet, kenn ich nur zu gut, vor 2 Wochen hab ich mal wieder so ein Frettchen bei mir aufgenommen.
Jemand, der mit Frettchen gerade anfängt, sollte lieber mit solchen Fretts anfangen, die nicht sofort Probleme machen, sondern zumindest die erste Zeit einfach nur ihr normales Chaos verbreiten.
informier dich ein wenig über frettchen
Siehste, genau das wäre in diesem Fall erst im Nachhinein gegangen. In groben Zügen auch vorher, aber die Frettchen wären ja ziemlich zeitnah bei ihr eingezogen und zur gründlichen Information wäre keine Zeit gewesen.
(am besten in einem forum NUR für frettchen)
Dazu sag ich jetzt mal nix... :eusa_think:
und stell sicher, das sie den hamster net erwischen können.
Besser wäre es... Frettchen haben einen recht ausgeprägten Jagdinstinkt und wenn sie einmal spitzgekriegt haben, daß da "nebenan" potentielles Futter wohnt, geben sie keine Ruhe, bis sie den Hamster haben.
Der Hamster riecht ständig seine Feinde und lebt in Angst - super für alle Beteiligten.
dann seh ich kein problem, warum du nicht notfallfretts aufnehmen solltest.
Ach nicht? Dann hattest du noch keine Notfrettchen, oder!? Hast du, als du mit Frettchen anfingst, sofort einen kompetenten TA? Denn Notfrettchen brauchen in der Regel SOFORT einen. Hattest du gleich den richtigen Dreh raus, wie du die Frettchen anfassen konntest, ohne daß sie dich bissen? Denn Notfrettchen sind oft ängstlich oder agressiv gegen Menschen und schnappen lieber zu, als sich kraulen zu lassen.
kastrieren solltest du nur die fähen wegen der gefahr einer dauerranz (ich habe gehört einige machen es nicht und die ranz vergeht wieder von selber). Aus Gründen des Risikos würde ich aber kastrieren.
Rüden kastrieren ist wegen des geruches aber es ist bei ihnen kein muss.
Entschuldige, aber jetzt muss es einfach sein:
Du weißt doch offenbar auch nicht, wovon du redest...
Frettchenfähen neigen mehr zu einem Hyperöstrogenismus (landläufig auch Dauerranz, Dauerrolligkeit usw. genannt), als andere Haustiere. Das Risiko, daran zu erkranken, ist bei Frettchenfähen wesentlich höher und wenn sie einmal daran erkrankt sind, endet das oft tödlich. Einerseits weil es oft nicht erkannt wird, bis es zu spät ist, andererseits weil eine Kastration (die einzige Rettung) im kranken Zustand für die Fähe mit enormen Risiken verbunden ist. Sie ist dann eh schon schwach, ihre Blutgerinnung ist gehemmt und das Gewebe der Eierstöcke und Gebärmutter brüchig.
Eine Kastration im gesunden Zustand ist zwar auch ein Risiko (ist eine Narkose immer), aber ein wesentlich geringeres! Damit hat man allen Folgeerkrankungen vorgebeugt, ebenso wie ungewolltem Nachwuchs.
Auch Rüden sollten immer kastriert werden. Die Ranzzeit ist auch für sie eine körperliche und seelische Belastung! Ein unkastrierter Rüde wird den ganzen Frühling und Sommer hindurch einen heftigen Fortpflanzungstrieb verspüren und alles begatten, was nicht bei (1, 2,) 3 auf den Bäumen ist. Sein ganzes Denken und Tun beschränkt sich darauf, seine Gene zu streuen, er frißt kaum noch, spielt kaum noch, schläft weniger, nimmt stark ab und wird zunehmend nervös. Artgenossen werden malträtiert und sehen binnen kürzester Zeit so aus:
In diesem Sinne...
LG Tina