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  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #21
Hm, zu dem max. 3 Würfe pro Chin, da wäre das Tier ja Dauerschwanger, es braucht jawohl auch seine Ruhezeiten.
 
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  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #22
Hallo Wildkätzchen

Chinchillas setzen von allein auch mal aus.
Meine Weibchen werfen nicht durchgängig sondern pausieren eigenständig. :wink:
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #23
Aha, das heisst du hast die Böcke immer bei den Weibchen sitzen? Und wielange setzen sie von sich aus aus?
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #24
huhu!

mein weibchen hat jetzt zum beispiel fast ein halbes jahr ausgesetzt und erst vorgestern hat sie sich decken lassen! ob sie aufgenommen hat oder nicht, kann ich erst in ein paar wochen anhand vom gewicht feststellen!

gruß
Rahel
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #25
Hallo Wildkätzchen

ich habe Pärchen sitzen und, ja sie sind permanent zusammen.
Die Weibchen setzten durchaus ein oder zwei Wurfzyklen aus.
Sie werden vielleicht bestiegen aber nehmen es nicht an. :wink:
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #26
Aha, sehr interessant. Und das ist auch immer so, das die Weibchen zwischen zwei Schwangerschaften aussetzen?
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #27
huhu!

nein, es ist nicht immer so! das kommt immer auf das tier selber an! es gibt weibchen, die würden sich ständig decken lassen und nehmen dann auch auf und es gibt welche, die lassen zwei geburten zu und lassen sich danach dann erst mal nicht mehr decken!
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #28
Hallo Wildkätzchen

nein da steckt keine Regelmäßigkeit hinter.
Es kommt auch immer auf die Konstitution der Tiere an.
Manchmal setzten sie nach einem großen 4er Wurf aus, da dieser an der Konstitution des Weibchens zehrt (säugen).
Ebenso bei Erkrankungen.
Oder auch nach einer Art Serie von Würfen. Da gibt es keine Faustregel.

Beispiel:
Eines meiner Zuchtweibchen hat mit einem bronchialen Infekt vor 2 Jahren zu kämpfen gehabt.
Nach der AB Behandlung hat sie von sich aus 3/4 Jahr mit Würfen ausgesetzt.
Seitdem wirft sie wieder.

Ansichten:
Es gibt kontroverse Meinungen dazu. Einige Chinchillahalter sehen diese permamente Zusammensitzen als skeptisch an, andere wiederum nicht.

Woher kommt das?
Viele Tierarten verwenden diese Funktion (nicht aufnehmen einer befruchteten Eizelle) auch in freier Natur.
Oft steuert es der Körper durch Hormone jedoch eigenständig.
Z.B. wenn die äußeren Gegebenheiten für eine erfolgreiche Aufzuchte schlecht sind (Dürreperiode und dadurch zu wenig Futter, schlechter Allgemeinzustand des Weibchens etc.)

Steinfrucht:
Chinchillas haben die Fähigkeit, einen Fötus im Unterlbeib auch absterben zu lassen, wenn die Begebenheiten schlecht sind.
Dafür kapseln sie die Frucht ein,d.h. die nehmen alle Nährstoffe und Flüssigkeit auf. Die Frucht wird praktisch mumifiziert.
Chinchillas können solche Steinfrüchte jahrelang mit sich tragen und werfen diese manchmal mit einem erfolgreichen Wurf aus.

Äussere Einflüsse können sein:
-schlechter Allgemeinzustand des Weibchens (Nähstoffmangel, Krankheit etc.)
-Nahrungsmangel
-Stress
-Hormonstörungen
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #29
Hm, also dann stehe ich der ganzen Sache auch eher skeptisch gegenüber, da hinter eine Schwangerschaft und Jungenaufzucht, doch viel Kraftaufwand steckt, es zehrt an den Tieren.
Was ist wenn sich jetzt aber ein Tier das zweite Mal hintereinander hat decken lassen, setzt ihr es dann lieber extra, damit es sich nicht noch ein drittes Mal decken lässt.
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #30
im zoohandel interessiert sich niemand für die tiere und es wird auch nur so getan als wenn man sich um die tiere kümmert sorry ich habe das selber mit erlebt.

produktion oder nicht ich finde egal welcher zoohandel es ist,es sollte eine art gerechte haltung geben.
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #31
Hallo Wildkätzchen

Nun da gehen die Meinungen auseinander.

Ich habe mehrere Gründe, die für mich ganz klar gegen eine Trennung der Pärchen sprechen:

1. Wie gesagt steuern die Tiere den Wurfrythmus selbst.

2. Ein weiterer Aspekt ist der immens wichtige Sozialkontakt.
Viele Chinchillaböckchen sind bei der Aufzucht der Jungtiere sehr aktiv, d.h. sie Unterstützen und entlasten das Weibchen, indem sie das Jungtier auch wärmen und auch mit ihm spielen und dabei die ersten Tests in richtung Rangeleien und Besteigen zur Klärung der Rangordnung geübt wird. Zumindest konnte ich das beobachten.
Auch während oder kurz vor der Geburt bleiben sie nah am Weibchen und leisten ihm Beistand.
Mitunter dienen sie dem Weibchen in den letzten Stunden vor dem Wurf wortwörtlich als Stütze, in dem sie unter dem Weibchen sitzen und dieses sich auf den Bock legt, um den Unterleib zu entlasten.

Eines meiner Böckchen hat sogar bei einem Wurf versucht, das Junge selbst zu säugen. Das gab zwei lustige kahle stellen am Bauch :D

3. Eine Trennung bedeutet Stress, vor allem bei der Zusammenführung. Prinzipiell ist das Weibchen bei der Chinchilla ranghöher und der Bock ordnet sich unter. Wenn man die Tiere nach dem Wurf trennt muss ein Sicht- und Schnupperkontakt gegeben sein, damit keine Enfremdung entsteht. Diese kann sonst zu einer Inakzeptanz des Böckchens führen (kann, muss aber nicht).

4. Ist es schwer im richtigen Moment die Tiere zu trennen. Sobald das Weibchen geworfen hat, ist es erneut empfängnisbereit und das für 3-5 Tage. Da Chinchillas meist in den frühen Mogenstunden werfen ist es Glückssache, ob man rechtzeitg eingegriffen hat.
Also ist das Risiko der erfolglosen Verhinderung sehr groß und man trennt die Tiere unnötig.

5. Chinchillaweibchen sind alle 28-35 Tage brünstig und dann ca. 5 Tage empfangnisbereit. Das hieße jeden Monat für mind, eine Woche trennen.
Das kann keine gute Vorgehensweise für die Tiere sein.

Wie gesagt : es muss jeder für sich selbst entscheiden. :wink:
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #32
Ja und wie ist es bei Chinchillas mit anderen Weibchen, das man die Weibchen zusammen setzen kann? Ich glaub ich hab aber mal gehört das geht so nicht mit trächtigen Tieren. Und die Böcke? Kann man die dann nicht mit anderen Böcken solange zusammen sitzen lassen? Wie gesagt, ich hab null Ahnung von Chin, deswegen muss ich das jetzt erst mal verstehen, was geht und was nicht, um mich für eine bestimmte Seite zu entscheiden.
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #33
Hallo Wildkätzchen

das kann ich verstehen. :wink:

Das Zusammensetzen ist bei Chinchillas nicht so einfach.
Um das zu verstehen muss man die naütrlichen Gewohnheiten kennen.

Wildes Chinchillas:
Chinchillas leben in freier Natur in großen Kolonien mit mehreren 100 Tieren.
Innerhab der Kolonie leben sie in eigenen Revieren mit Schlupfwinkeln.
Man kann es sich ähnlich einer Vogelkolonie vorstellen.
Innerhalb der Kolonie bilden die Weibchen immer das Oberhaupt, d.h. haben sich zwei Tiere gefunden ist das Weibchen immer ranghöher in der Verpaarung.
Ob es unter den Weibchen und/oder Böckchen der Gesamtkolonie eine Rangordungsstruktur gibt, ist nicht bekannt.
Die Erforschung der wilden Chinchillas ist durch die starke Ausrottung und massive Gefärdung sehr schwer.

Weibchen zusammen halten:
Es ist möglich, mehrere Weibchen miteinander zu halten und zusammen werfen zu lassen. Mitunter bilden sie Kindergärten, d.h. sie machen zwischen dem eigenen und dem fremden Jungtier keinen Unterschied und kümmern sich um alle gleich und z.T. abwechselnd.
Das geht aber nur, wenn die Weibchen von anbeginn (vor Belegung und Trächtigkeit) zusammen sind.
Chinchillas besitzen einen stark ausgeprägten Revieranspruch und ein fremdes Tier wird nicht geduldet.
Erst recht nicht, wenn es ebenfalls tragend ist und plötzlich hinzu kommt.
Da kann es zu Beissereien, auch gegen das fremde Jungtier kommen und tötlich enden.

Böckchen zusammen halten:
Böckchen können problemlos zusammen gehalten werden.
Solange sie nie mit einem Weibchen zusammen waren und es belegt haben.
Ein Bock akzeptiert keinen anderen Bock neben sich, wenn er bereits gedeckt hat.

Grupenhaltung gemischt:
Deshalb ist es auch möglich eine sog. Polygamzucht zu führen (ein Bock und mehrere Weibchen) aber nicht ein Gemisch.
Ich weiss von sog. Ausnahmen, bei denen z.B. ein Weibchen mit 5 Böckchen (alle nicht kastriert) erfolgreich und harmonsich zusammen lebt.
Das sind aber abolute Ausnahmen!

Sozialstruktur bei Gruppenhaltung:
Die Sozialstruktur der Chinchillas ist sehr komplex.
Wenn man eine gleichgeschlechtliche Gruppe hält, kann man zu Beginn sehen, das unter dne Tieren eine jagen, besteiegen und anpinkeln statt findet.
Chinchillas bauen immer eine Rangordnung auf, wie z.B. bei Hunden.
Es gibt immer ein sog. Alphtier. Diese Rangordnung ist solange stabil, bis ein Tier entfällt, erkrankt (geschwächt und dadurch seine Position gefärdet), oder ein neues Tier hinzu kommt.
Deshalb ist es schwer eine neues Tier in eine bereits gefestigte Gruppe zu integrieren. Meist geht es schief und die Gruppe zerbricht schlimmstenfalls auch noch.
Einmal zerbrochen ist ein zusammen kitten so gut wie unmöglich.
Bei Gruppenhaltung in Polygamform regeln die Weibchen die Rangordnung untereinander.
Der Bock hat das Nachsehen und ist rangniederster.
Ich habe eine Zeit lang einen Bock mit 6 Weibchen gehalten, bevor ich zur Pärchenhaltung gewechselt habe.

Um es kurz auf den Punkt zu bringen:
Haben Chinchillas als Pärchen oder in Gruppen gemischt gelebt, ist eine gleichgeschlechtliche Verpaarung sehr schwer und kaum möglich.
Bei Weibchen erst recht nicht möglich, wenn sie belegt sind.

Ich hoffe ich habe es nicht zu komplex beschrieben.. :oops:
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #34
Nö, das war sehr schön geschrieben und ich hatte auch noch sowas in Erinnerung mit trächtigen Weibchen und totbeissen der Jungen. Also nicht gerade sehr einfach das mit der Zucht von Chinchillas *g* Da überlass ich es doch lieber den Profis und Kennern sich darüber auszulassen, was besser ist und ziehe mich da dezent zurück *g*
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #35
huhu!

also ich kann nur aus persönlicher erfahrung sprechen:

mein böckchen kümmert sich rührend um das weibchen und den nachwuchs! er hat mich sogar beim letzten wurf geweckt um 6uhr morgens (er stand am gitter und hat geschrien), als das weibchen geworfen hat! er war auch während der ganzen geburt bei ihr! für die war er eine große unterstützung hatte ich das gefühl!
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #36
Hallo!
Also meine Schwester (18 Jahre) züchtet Kaninchen. Keine Zwerge, sondern größere. Sie ist auch in einem Verein, der sich meiner Ansicht auch gut drum kümmert, ob es den Tieren gut geht. Und die Häsinnen werden auch nicht "einfach so" gedeckt. Hat schon nen Sinn. Ich finde es auch nicht gut, dass manche sagen, dass die ALLE Züchter nur Geld machen wollen! Mit der Zucht von Kaninchen kann man glaube nicht wirklich Geld machen. Klar, auf Ausstellungen gibt es Rassekaninchen die 50 Euro oder manchmal sogar mehr kosten, aber das Geld, wird häufig in das Futter und solche Sachen gesteckt! Zur Pflege der Tiere kann ich nur sagen, dass ihre Tiere gepflegt ohne Ende gepflegt werden! Die Kaninchen leben in großen Schweineställen (alt) in Gruppen. Und sie liebt ihre Tiere wirklich unendlich! Schon von Geburt an! Stirbt ein Baby kurze Zeit nach der Geburt kullern manchmal schon Tränen...
Naja, meine Meinung zu den Züchtern: Es gibt Schlechte und Gute...
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #37
ALLE Züchter nur Geld machen

das sagt auch (glaube ich) keiner ...:)

worin ich ja gerade bei diesen STallhasen-Züchten (im herkömmlichen SInne) die Problematik sehe: es ist immer noch sehr sehr weit verbreitet (gerade auf dem Land) die Tiere einzeln in diesen "Boxen" über- und nebeneinander zu halten ... das ist natürlich wider den Interessen des Tieres ....:(

und das wird man in jedem Dorf finden ... leider :(

viele Grüße
syrinx
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #38
Hallo zusammen,

auch wenn sich jetzt einige aufregen.

Ich bin für ein absolutes Zuchtverbot in privaten vom Vet-Amt nicht kontrollierten Wohnungen Ställen u.s.w.

Wenn jemand ein Tier züchtet, wie kann dieser garantieren das bei einer Abgabe seine Nachzucht in gute Hände kommt und bleibt .

Wenn dieses Schöngerede der Züchter wahr ist, warum laufen Tierheime mit ungeliebten Tieren über?

Fallen die vom Himmel?

Gruß Silke
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #39
Wenn dieses Schöngerede der Züchter wahr ist, warum laufen Tierheime mit ungeliebten Tieren über?

Weil es erstens nicht nur gute Züchter gibt und weil die KÄUFER wohl auch eine gewisse Verantwortung haben, die kein Züchter ihnen abnehmen kann. Was ich so gar nicht abkann, ist diese Pauschalisiererei.

Klar gibt es Züchter, die ihre Tiere unter aller Sau halten, sie auf engstem Raum "stauen", sie mit dem billigsten Futter füttern, so wenig Zeit wie irgend möglich auf sie verwenden und sie ohne jegliche (korrekte) Information an jeden verkaufen, der ihnen einen Schein hinhält.
Aber es gibt auch sehr gewissenhafte Züchter, die ihre Tiere super halten und füttern, die sich sehr liebevoll und gewissenhaft um all ihre Tiere kümmern, die fachlich versiert sind und ihre Kunden über die Tierhaltung aufklären, bevor sie ihre Welpen verkaufen, oder die Kunden auch mal nach hause schicken, wenn sie meinen, die sind nicht geeignet.

Dann wurden ja auch noch die Leute angesprochen, die sich in "Fachbüchern" informieren und im Zooladen nach Infos fragen (und das natürlich für richtig halten, denn wenn sie noch nie eine andere Meinung gehört haben, woher sollen sie dann wissen, daß das falsch ist!?), sich dann Welpen aus Privathand (von sog. Einmalzüchtern aus den typischen Hoppala-Würfen) oder aus dem Zooladen holen und ihren Fehlinfos zufolge die Tiere falsch halten und dadurch ihre Probleme damit kriegen. Und jetzt mal Butter bei die Fische: Was bitteschön kann ein guter Züchter dafür, daß es Leute gibt, die ihn gar nicht kennen (also den "guten Züchter" an sich, ich meine jetzt niemand spezielles) und sich dementsprechend nicht an ihn wenden!? Es stinkt mich mördersich an, daß die Züchter an allem Elend Schuld sein sollen.

Gehst du in Zooläden und redest mit den Verkäufern und den Kunden, wenn du siehst, daß dort "deine" Tiere angeboten werden?? ICH JA! Besonders informativ finde ich auch deine HP nicht... Wieso bist DU nicht verantwortlich dafür, daß so viele Tiere in Heimen hocken?! :?:

Tina
 
  • Zoohandel/Züchter/Aufklärung Beitrag #40
Weil es erstens nicht nur gute Züchter gibt und weil die KÄUFER wohl auch eine gewisse Verantwortung haben, die kein Züchter ihnen abnehmen kann. Was ich so gar nicht abkann, ist diese Pauschalisiererei.

Wenn der Züchter keine Tiere produziert braucht er auch keine Verantwortung für Nachzuchten zu übernehmen
Klar gibt es Züchter, die ihre Tiere unter aller Sau halten, sie auf engstem Raum "stauen", sie mit dem billigsten Futter füttern, so wenig Zeit wie irgend möglich auf sie verwenden und sie ohne jegliche (korrekte) Information an jeden verkaufen, der ihnen einen Schein hinhält.
Aber es gibt auch sehr gewissenhafte Züchter, die ihre Tiere super halten und füttern, die sich sehr liebevoll und gewissenhaft um all ihre Tiere kümmern, die fachlich versiert sind und ihre Kunden über die Tierhaltung aufklären, bevor sie ihre Welpen verkaufen, oder die Kunden auch mal nach hause schicken, wenn sie meinen, die sind nicht geeignet.

Ja das hört sich ja lobenswert an doch welcher Züchter macht das?
Dann wurden ja auch noch die Leute angesprochen, die sich in "Fachbüchern" informieren und im Zooladen nach Infos fragen (und das natürlich für richtig halten, denn wenn sie noch nie eine andere Meinung gehört haben, woher sollen sie dann wissen, daß das falsch ist!?), sich dann Welpen aus Privathand (von sog. Einmalzüchtern aus den typischen Hoppala-Würfen) oder aus dem Zooladen holen und ihren Fehlinfos zufolge die Tiere falsch halten und dadurch ihre Probleme damit kriegen. Und jetzt mal Butter bei die Fische: Was bitteschön kann ein guter Züchter dafür, daß es Leute gibt, die ihn gar nicht kennen (also den "guten Züchter" an sich, ich meine jetzt niemand spezielles) und sich dementsprechend nicht an ihn wenden!? Es stinkt mich mördersich an, daß die Züchter an allem Elend Schuld sein sollen.

Ist diese „Wegwerfware“ Tier nicht erst durch das Überangebot entstanden?

Gehst du in Zooläden und redest mit den Verkäufern und den Kunden, wenn du siehst, daß dort "deine" Tiere angeboten werden?? ICH JA!

Wenn du Tiere abgibst und diese danach in Zoogeschäfte landen (die nehmen doch meines wissen nach nur sehr junge Tiere an) suchst du allen Anschein nach ja die Leute gewissenhaft aus an denen Du die Tiere vermittelst
Wie jung vermittelst du den deine Tiere?


Das ist das was mich bei einigen Züchtern anko...


Nein ich brauche nicht in Zoogeschäften Ausschau nach meinen Tieren halten.
Meine Tiere sind bei mir .
Besonders informativ finde ich auch deine HP nicht...

Informative HP? Bilder gucken alleine reicht nicht.
Wenn Du gelesen hättest wüsstest Du woher meine Tiere sind und das kein Tier jemals weitergegeben werden und nicht gezüchtet wird.
Wieso bist DU nicht verantwortlich dafür, daß so viele Tiere in Heimen hocken?! :?:

Weil ich keine Tiere produziere, wenn du mir auch unterstellst das meine Tiere in Zoogeschäften landen könnten.
Gruß Silke
 
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