kleine Problemchen

Diskutiere kleine Problemchen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo! Wir haben unseren Hund (franz. Bully, 6 Monate alt) ja noch nicht lange (gut 2 Wochen) Wir beschäftigen uns viel mit ihm und üben auch...
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anca0903

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Hallo!

Wir haben unseren Hund (franz. Bully, 6 Monate alt) ja noch nicht lange (gut 2 Wochen)

Wir beschäftigen uns viel mit ihm und üben auch fleißig...

Nur leider gibt es kleine Problemchen bei denen wir nicht mehr weiter wissen.
Daher fragen wir lieber bevor wir was falsch machen... Es ist nichts Großartiges, aber wir wollen ihn ja auch nicht falsch erziehen ;)

Zur Vorgeschichte:

Er hat die ganzen 6 Monate seines Lebens bei seiner Mutter verbracht.
Glaube die Herrchen sind nie gassi gegangen, sie meinten 'Wir lassen sie immer in den Garten'



Also...


1.)
Er kann sich nicht dran gewöhnen allein zu bleiben.
Haben bei 15 Minuten angefangen und es leicht gesteigert...Doch schon nach ner halben Stunde allein sein hat er irgendwo hin gepinkelt und was angestellt (Pappe zerrupft, Handtücher aus der Küche geholt und rumgewirbelt...)
Teilweise sch**** er auch irgendwo hin und frisst es dann auf...finde immer nur die Spuren... und das auch wenn wir vorher mit ihm gehen.Hab auch schon Hartkäse und Pansen probiert...

Klar, er ist noch klein und muss sich erst dran gewöhnen, aber wie mach ich das? Hab schon gelesen dass ich ihn im Nachhinein nicht ausschimpen soll, weil er das nicht mit seiner 'Tat' verknüpft und das Vertrauen nur sinkt... Aber irgendwann muss auch ich mal einkaufen, zur Bank, zum Friseur etc.

Hab festgestellt dass er, wenn es dunkel ist, einfach nur schläft...

Aber so langweilig kann ihm doch in ner halben Std auch nicht sein, er hat Spielzeug...




2.)
Da er das Gassi-gehen nicht wirklich kennt bellt er wirklich Alles an was er nicht kennt, läuft drauf zu und will es anspringen - Kinder, Spatziergänger, andere Hunde, sogar Mülltonnen :roll:

Wir wohnen direkt am Wald und haben auch viele Felder hier. Lassen ihn auch ohne Leine laufen und üben mit Leckerli's fleißig 'komm her' Klappt auch super - bis er einen der oben genannten Dinge sieht... :(
Daher müssen wir immer gucken ob ein anderer Hund, Jogger, etc. zu sehen ist. Dann rufen wir ihn - er kommt und wird angeleint. Wenn der Jogger (o.Ä.) dann weg ist kommt die Leine wieder ab.

Mit Hunden darf er nach kurzem Beschnuppern und Einverständnis des anderen Hundehalters auch frei spielen und rumtoben...

Aber auch mit Leine will er Jeden anspringen etc.

Was kann man da machen? Ist z.B. schon passiert, dass er ein älteres Ehepaar vor mir erspäht hat und weg war er :eusa_doh: Die hatten voll Angst und er ist an ihnen hoch gesprungen und wollte spielen :roll:
Macht sich bei Matsch-Wetter nicht so gut wenn er andere Leute anspringt... :lol:


Ich schreib später noch mehr, hab grad nicht so viel Zeit...
Hoffe der lange Text schreckt euch nicht ab...will es aber so genau wie möglich beschreiben...
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Achso, stubenrein ist er eigentlich schon. (wenn Jemand da ist)
Also er macht sich bemerkbar wenn er muss.

Er hält auch mal 4-5 Stunden aus, wenn wir ihn durch spielen, kuscheln, schlafen etc ablenken sogar bis zu 10 (ist mal ganz unbewusst passiert)

Generell gehen wir so 6 mal mit ihm raus in den Wald und auf's Feld


Ist aber Niemand zu Hause, reichen 20 Min und er macht irgendwo hin :(
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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3.)
Wenn Schatzi da ist (zur Zeit nur am WE) ist er ganz ruhig, schläft und kuschelt viel etc.

Sobald er Sonntags wieder fährt dreht der Kleine voll ab....bellt sich selbst in der Glastür an (spiegelt sich ja wenn es dunkel ist) schnappt sich irgendwas vom Regal, wirbelt es rum usw.

Warum ist das so?
Ich tobe doch auch viel mit ihm...
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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4.)
Wie viele Welpen nimmt er einfach alles ins Maul was er kriegen kann und frisst überall dran rum... :roll:

Weiß ja dass das normal ist, das tägliche Staubsaugen stört mich auch schon nicht mehr, aber wenn er draußen rumläuft, oder durchs Haus rennt (z.B. wenn ich Wäsche waschen gehe) ist das schon was anderes... Unser Haus ist noch voll die Baustelle, überall liegt Schutt, Zigarettenstummel, Tapetenreste etc rum...

Und ich seh ihn fast täglich irgendwas kauen und finde nix in seinem Maul weil er es dann schnell verschluckt...

Wie gewöhn ich ihm das ab?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • kleine Problemchen Beitrag #2
So ein junger Hund ist eigentlich nur ein braver Hund, wenn er müde ist. Man muss ihn draußen fordern. Er hat vieles versäumt, er war anscheinend viel sich selbst überlassen, in der Zeit, im ersten halben Jahr sind andere Hunde schon mit "lernen" beschäftigt. Man braucht viel Geduld, aber muss konstant mit ihm üben. Das wird schon.
Gruß HelgaK
 
  • kleine Problemchen Beitrag #3
Hallo Anca!

Insgesamt klingt es ganz so, als sei die Hauptursache etlicher Eurer Probleme die mangelnde Umweltsozialisation des Hundes. Normalerweise sollte ein Welpe in der Zeit zwischen der 7 und der 14. Lebenswoche ja möglichst vieles kennenlernen: Lärm, Straßenverkehr, vor allem aber Menschen in jeder Form von Aussehen, Bewegung etc. (also Kinder, Jogger, Männer mit Hüten, Leute mit Regenschirmen und was nicht alles). Das hat Euer Hund leider alles nicht kennengelernt, weil der vermaledeite Züchter :)evil: ) ihn nur in den Garten gelassen hat.

Nun müsst Ihr ihn mit viel Geduld an alles heran führen und ihm zeigen, wie er mit all diesen Situationen umzugehen hat.

Damit er lernt, fremde Menschen nicht anzuspringen und nicht alles anzubellen, würde ich ihn zunächst mal an einer langen Leine spazieren führen und ihm durch "Nein" bei unerwünschtem und viel Lob bei richtigem Verhalten zeigen, was Ihr von ihm möchtet.

Damit er zuhause nicht alles ankaut, müsst Ihr ihn beobachten wie einen Welpen und direkt "Nein" sagen, wenn er was "falsches" ankaut - und ihm gleich darauf aber auch etwas geben, worauf er eben kauen darf. Ein Knotentau, einen Kauknochen. Denn dieses Kauen ist ein Grundbedürfnis, besonders bei jungen Hunden.

Auch die Sache mit der Stubenreinheit ist ihm offenbar noch nicht ganz klar. Vielleicht war er bei dem Züchter auch in einem Zwinger? Dort sind die Hunde ja quasi gezwungen, auf den Boden zu machen, egal wie unangenehm ihnen das ist. (Sie würden lieber weg gehen vom "Nest" und sich ein Gebüsch oder Rasen als Untergrund wählen!) - Auch hier solltet Ihr noch mal anfangen wie bei einem Welpen: Ihn draußen loben und belohnen für jedes Geschäft am "richtigen" Ort. Drinnen müsst ihr ihn gut beobachten und ihn, wenn er sich hinhockt (möglichst noch, bevor er anfängt, sein Geschäft zu verrichten!) mit einem deutlichen "Nein!" unterbrechen und sofort hinaus führen und an der richtigen Stelle loben und belohnen.

Habt Geduld! Noch ist er erst zwei Wochen bei Euch! Und auch wenn er "schon" 6 Monate alt ist. Ihr müsst leider davon ausgehen, dass er bei diesem Züchter nichts gelernt und nichts kennengelernt hat! :eusa_doh: (Auf solche "Züchter" kann ich richtig wütend werden! Denn die Umweltsozialisation des Welpen ist doch mindestens so wichtig wie Papiere und tolle Deckrüden und all das Zeug!)
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Nachtrag:
Mir ist noch was eingefallen zum Thema Alleinbleiben: Auch hier liegt die Ursache seiner Schwierigkeit wahrscheinlich darin, dass er ja bisher nie allein bleiben musste; es war ja immer wenigstens die Hündin bei ihm.

Ihr müsst hier also langsam anfangen. Zuerst nur innerhalb des Hauses mal eine Zimmertür zumachen, als nächstes für eine Minute rausgehen, wieder reinkommen.
Wichtig ist: Immer wortlos rausgehen und genau so wortlos wieder reinkommen! - Es ist das Normalste von der Welt, dass Ihr geht und kommt, und daher ist kein Kommentar nötig, auch keine Verabschiedung oder Begrüßung. So lernt er am schnellsten, das zu akzeptieren.

Wenn Du ihn während dieser Übungsphase mal etwas länger (sagen wir, für eine halbe Stude etwa) allein lassen muss, darfst Du ihn durchaus in seinem Bewegungsspielraum einschränken, ihn also ein Zimmer bringen, in dem er so lange nichts anstellen kann. Damit er sich das nicht angewöhnt, immer was kaputt zu machen, sobald Ihr mal kurz weg seid! Wenn er sich vorher ausreichend bewegen und austoben durfte, spricht in meinen Augen auch nichts dagegen, ihn für eine halbe Stunde (bis zu höchstens einer Stunde) an seinem Platz anzubinden. Parallel aber unbedingt in diesen ganz kleinen Schritten das Alleinbleiben üben! Nutzt ruhig jede Gelegenheit (mal kurz Müll rausbringen oder sowas), um wortlos zu gehen - und zu kommen. So wird das für ihn nach und nach etwas Normales werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • kleine Problemchen Beitrag #4
Erstmal vielen Dank für die schnellen und umfangreichen Antworten :clap:


Insgesamt klingt es ganz so, als sei die Hauptursache etlicher Eurer Probleme die mangelnde Umweltsozialisation des Hundes. Normalerweise sollte ein Welpe in der Zeit zwischen der 7 und der 14. Lebenswoche ja möglichst vieles kennenlernen: Lärm, Straßenverkehr, vor allem aber Menschen in jeder Form von Aussehen, Bewegung etc. (also Kinder, Jogger, Männer mit Hüten, Leute mit Regenschirmen und was nicht alles). Das hat Euer Hund leider alles nicht kennengelernt, weil der vermaledeite Züchter :)evil: ) ihn nur in den Garten gelassen hat

Ok, daran hab ich noch gar nicht gedacht... :eusa_think:


Damit er lernt, fremde Menschen nicht anzuspringen und nicht alles anzubellen, würde ich ihn zunächst mal an einer langen Leine spazieren führen und ihm durch "Nein" bei unerwünschtem und viel Lob bei richtigem Verhalten zeigen, was Ihr von ihm möchtet.

Haben wir von Anfang an gemacht :045:


Damit er zuhause nicht alles ankaut, müsst Ihr ihn beobachten wie einen Welpen und direkt "Nein" sagen, wenn er was "falsches" ankaut - und ihm gleich darauf aber auch etwas geben, worauf er eben kauen darf. Ein Knotentau, einen Kauknochen. Denn dieses Kauen ist ein Grundbedürfnis, besonders bei jungen Hunden.

Ja aber wenn ich mal ne halbe Std nicht da bin kann ich nicht beobachten worauf er kaut... Er hat z.B. schon das Gummi-Gestell unserer Web-Cam und unseren Drucker nieder gemacht... Besonders interessant ist die PC-Ecke für ihn...Da darf er nicht rein wenn wir da sind (und er hält sich dran). Wenn wir weg gehen sperren wir die Ecke ab (schon allein wegen den Kabeln die er auch anfrisst) aber irgendwie findet er immer nen Weg :(


Auch die Sache mit der Stubenreinheit ist ihm offenbar noch nicht ganz klar. Vielleicht war er bei dem Züchter auch in einem Zwinger? Dort sind die Hunde ja quasi gezwungen, auf den Boden zu machen, egal wie unangenehm ihnen das ist. (Sie würden lieber weg gehen vom "Nest" und sich ein Gebüsch oder Rasen als Untergrund wählen!) - Auch hier solltet Ihr noch mal anfangen wie bei einem Welpen: Ihn draußen loben und belohnen für jedes Geschäft am "richtigen" Ort. Drinnen müsst ihr ihn gut beobachten und ihn, wenn er sich hinhockt (möglichst noch, bevor er anfängt, sein Geschäft zu verrichten!) mit einem deutlichen "Nein!" unterbrechen und sofort hinaus führen und an der richtigen Stelle loben und belohnen.

Ne ne, die 2 Waren in der Wohnung und haben halt mit der Familie (auch mit Kind) zusammengelebt, konnten aber immer auf die Terasse wenn sie 'Bescheid gesagt haben'


Zuerst nur innerhalb des Hauses mal eine Zimmertür zumachen, als nächstes für eine Minute rausgehen, wieder reinkommen.


Ist bloß blöd, weil wir nur ne 2-raum-Wohnung haben und zwischen Küche und Stube keine Tür ist...Schlafzimmer ist noch nicht eingerichtet, also eigentlich nur Abstellkammer, somit muss ich nie in einen anderne Raum :(
Aber ich kann ja mal hin und wieder in unser 'Abstellschlafzimmer' gehen um zu üben...oder ins Bad...



Wichtig ist: Immer wortlos rausgehen und genau so wortlos wieder reinkommen! - Es ist das Normalste von der Welt, dass Ihr geht und kommt, und daher ist kein Kommentar nötig, auch keine Verabschiedung oder Begrüßung. So lernt er am schnellsten, das zu akzeptieren.

Ok, wir haben immer genau das Gegenteil gemacht :eusa_doh:






Das Problem ist ja auch nicht unbedingt DASS er was anstellt (klar is es ärgerlich, aber man kann drüber hinweg sehen) sondern WAS.



z.B. hat er unseren Drucker vom Schreibtisch gerissen und zerpflückt....
Wer weiß ob er nicht auf ihn drauf gefallen ist? :shock:
Oder ob er Plaste-Teilchen gefressen hat als er drauf rum gekaut hat :?

Er hat sich auch aus nem Schubkasten ne Tüte Schrauben geholt und rumgewirbelt... Was wenn er davon frisst? :(

Kabel hat er auch schon angefressen...gut dass kein Strom drauf war :107:

Ich hab auch einfach Angst um unseren kleinen Franzmann :090:
 
  • kleine Problemchen Beitrag #5
Du hast gesagt ,das ihr euren Hund erst 2 Wochen habt.Das dauert dann aber auch bis er das eine oder andere kann und weiß.
Geduld ist eine Tugend;und so wie du es beschrieben hast,braucht ihr wohl ein wenig mehr Geduld.
 
  • kleine Problemchen Beitrag #6
Ist bloß blöd, weil wir nur ne 2-raum-Wohnung haben und zwischen Küche und Stube keine Tür ist...Schlafzimmer ist noch nicht eingerichtet, also eigentlich nur Abstellkammer, somit muss ich nie in einen anderne Raum :(
Aber ich kann ja mal hin und wieder in unser 'Abstellschlafzimmer' gehen um zu üben...oder ins Bad...

Naja, Du kannst ja auch einfach ab und an kurz die Wohnungstür hinter Dir zumachen und nach einer Minute einfach wieder reinkommen.


Das Problem ist ja auch nicht unbedingt DASS er was anstellt (klar is es ärgerlich, aber man kann drüber hinweg sehen) sondern WAS.
...
Ich hab auch einfach Angst um unseren kleinen Franzmann :090:

Das kann ich echt gut verstehen! Das ist ja auch ganz schön heftig, was er da alles zerkaut! Ich fürchte, da bleibt Euch während der Zeit des Trainings nicht viel anderes übrig, als den Hund zu seiner eigenen Sicherheit entweder anzubinden oder in einer ausreichend geräumigen Box unterzubringen, wenn Ihr weggeht und ihn nicht mitnehmen könnt.

Parallel müsst Ihr ihn natürlich gut auslasten, durch viel Bewegung und auch ein bisschen "Kopfarbeit", damit er auch müde ist, wenn er eine Weile allein bleiben muss.

Ich bin sicher, alles zusammen wird nach einer Weile sicher fruchten. Habt Geduld, seid ruhig und konsequent mit ihm, vertraut auch auf seine Lernfähigkeit. Er kennt ja so vieles noch nicht, aber mit der Zeit wird er sich sicherer fühlen und kann dann auch eher zur Ruhe kommen, denke ich.
 
  • kleine Problemchen Beitrag #7
Hallo :)

Punkt 1: Das sind schon starke Anzeichen, an denen ihr arbeiten solltet, ich persönlich würde empfehlen eine Hundetrainer zu besuchen um die Mensch-Hund-Beziehung zu stärken, stabilisieren und zu festigen.... Lasst euch bitte bei der Suche Zeit und sucht euch jemanden, der mit Herz arbeitet, das heisst ohne Zwang, Gewalt (körpelich oder psychisch) und vor allem ohne "Werkzeug" das mehr schadet als hilft (Stachelhalsband, Elektroschocker und ähnliches)..... Es ist auf Distanz und mit so wenigen genauen Angaben eigentlich nicht möglich einen guten Ratschlag zu geben, da man weder die Körpersprache des Hundes, noch das Verhalten und Handeln eurerseits sieht :) Wenn er uriniert, bitte auf KEINENFALL anschreien, damit kann herbeigeführt werden, dass der kleine es noch mehr macht, um euch zu beschwichtigen.... Wenn es passiert ist, bringt alles toben, schreien und schimpfen nichts mehr.... Was man versuchen kann, ist wenn er draussen etwas macht ihn intensiv zu loben - bitte so wenig wie möglich Leckerchen verwenden, denn er soll zum Menschen und nicht zum Fressen eine Verbindung aufbauen.... Wenn er im Haus/in der Wohnung etwas macht und man es erst nachträglich sieht - so hart und schwer es einem fällt - ignorieren und einfach aufwischen..... Kenne auch hier eure Wohnsituation nicht.... das erst einmal zum ersten Punkt....

Punkt 2: Ist doch total verständlich, dass er alles VERBELLT denn er kennt es nicht..... Leider erfährt er hier eine ständige Bestätigung, weil wenn er ein Fahrradfahrer anbellt einfach weiterfährt und er denkt - Bo geil, dem hab ich es aber gezeigt!!! - Wichtig ist hier, zu trainieren, dass ihm diese Dinge nicht tun, er aber auch keinen Erfolg mehr beim Verjagen, Verbellen oder Jagen haben sollte.... Fragt Freunde, Bekannte oder Hundeleute, ob sie sich für das vorbeifahren mit dem Fahrad und co zur Verfügung stellen und auch mal anhalten..... Ich denke, das hat auch mit dem Verbellen wollen zu tun... generell ist das Anspringen nichts böswilliges sondern gehört zur Körpersprache.... es könnte jedoch sein, dass er den Verjagungserfolg herbeiführen will, in dem er quasi sagen will - hallo gehts noch, los verschwinde, warum rennt ihr nicht davon - oder so ähnlich....

Es ist sehr viel und eigentlich nur oberflächlich weil wichtige Bestandteile um überhaupt ein Erkennen möglich zu machen fehlen... :)

Sicher ist - da ist man in der Hundeerziehung nie falsch - die Mensch-Hund-BEZIEHUNG sollte vorhanden sein und vor allem immer wieder daran beidseitig gearbeitet werden, dann gibt es kaum Probleme.... :)

Ich wünsche euch viel Erfolg, ich denke, dass du hier sicher die ein oder anderen guten Ratschläge erhalten hast und sicher noch wirst - gerne möchte ich einfach noch ans Herz legen - Hunde sind Lebewesen, behandle den kleinen auch so, von Herzen.... Gehe bitte zu niemandem, der mit veralteten Erziehungsmassnahmen und sonstigem wie oben erwähnt arbeitet, das zerstört mehr als es heilt.....
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PS: Mache aus dem gehen und kommen keine grosse Sache, es soll einfach NORMAL sein.... Selbstverständlich sein.... dann macht der Kleine auch nicht besonderes daraus.... :)
 
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  • kleine Problemchen Beitrag #8
Ich wünsche euch viel Erfolg, ich denke, dass du hier sicher die ein oder anderen guten Ratschläge erhalten hast und sicher noch wirst
Na auf jeden Fall - ich danke euch schonmal ;)


Dachte nur in meinem jugendlichen Leichtsinn man könnte ein paar Sachen einfach so lösen... :eusa_doh:

Aber wahrscheinlich brauchen wir einfach nur Gedult :lol:

Denke aber auch dass noch Alles gut wird ;)
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achja, zu den Denkspielen - was macht ihr da so?
Gibts da hier vllt schon Links?

Wir üben derzeit etwas mit einem Klicker...
 
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  • kleine Problemchen Beitrag #9
Keiner was zu den Denkspielen?



Mir ist noch ein Punkt eingefallen:

Da er ja 'vor unserer Zeit' nie oder selten (weiß es nicht genau) gassi gegangen ist, kennt er weder Halsband noch Geschirr...

Halsband finde ich persönlich nicht gut, also bekommt er bei uns ein Geschirr um. Da er das aber nicht kennt mag er das gar nicht...es ist immer sehr schwer ihm das Ding anzulegen...Lobe ihn danach auch immer kräftig

Und wenn er beim Gassi-Gehen gerade nicht spielt, tobt oder sonstwas bleibt er alle 5 Meter stehen und kratzt sich am Geschirr :(

Haben schon überlegt ob wir es vllt. mal tagsüber dran lassen sollen damit er sich dran gewöhnt, aber eigentlich wollt ich ihm das nicht antun :(

Hat Jemand nen Tipp?
 
  • kleine Problemchen Beitrag #10
Hallo,
vielleicht findest du hier etwas dazu:

Oder durchsuch mal das Unterforum Hundesport, dort wurden schon schöne Suchspiele beschrieben.
Auch hier findest du viele Ideen:

Wegen dem Geschirr: Ich würd da gar nicht zu sehr auf sein kratzen eingehen, lass ihn gar nicht erst hinsetzen und kratzen, einfach weitergehen. Das tragen eines Geschirrs soll ja zur Normalität werden, ich denke er wird sich da mit der Zeit einfach dran gewöhnen.

LG
 
  • kleine Problemchen Beitrag #11
Würde das wie bei einem Welpen machen. Nils kratzte sich damals auch ständig am Halsband. Einfach ignorieren!

Die ersten zwei oder drei Tage Bekam Nils beim Fressen, spielen und Gassi gehen sein Halsband um. Dann den ganzen Tag.

Unser Lieblingsspiel: Suchen. Nils muss "Sitz" bzw. "Platz" und "Bleib" machen, während ich zu Beginn in Sichtweite sein Kauseil hinlege, zu ihm zurück gehe und "Such" sage + Handbewegung. Er flitzt dann los, holt und bringt es. Als Steigerung dann außer Sichtweite verstecken, in anderen räumen, wo dahinter, drunter, oben usw. Wichtig ist, dass er weiß, was er suchen soll. Das bedeutet, er stellt zuvor einen Bezug zu dem Spieli her (spielt mit ihm). Dieses Spiel macht Nils sehr gerne, freut sich immer und kann es kaum erwarten, suchen zu dürfen. :lol: Hinterher ist er dann total k.o.
Inzwischen sucht er auch draußen.

Musst halt herausfinden, was euch Spaß macht ;)
 
  • kleine Problemchen Beitrag #12
Mag er Leckerlis?
Versuch ihm das Geschirr (den Moment, wo Du es ihm anziehst, meine ich) "schmackhaft" zu machen. Beim Überstreifen des Geschirrs kann man in der Hand ein Leckerli hinhalten, ihn also schon belohnen, wenn er es sich über den Kopf legen lässt, nicht erst, wenn man es fertig angeschnallt hat. Auch ich finde ein Geschirr viel besser als ein Halsband! Und er wird sich bestimmt daran gewöhnen. Leckerli, wenn Du es ihm zeigst - und danach ignorieren, wenn er sich kratzt oder so. Er gewöhnt sich daran wie wir an ein neues Kleidungsstück.

Klickertraining finde ich als Auslastung für den Kopf schon eine gute Sache! Wir machen außerdem auch ganz simple Übungen im Haus. Also "Platz" und "Bleib", "Sitz" und "Bleib" (das fördert die Konzentration), und dann mache auch ich Leckerli-Verstecken im Haus. Die Hunde müssen liegen bleiben, bis ich (zunächst vor ihren Augen, dann auch im Nebenzimmer) Leckerlis versteckt habe, und dann dürfen sie loslaufen und suchen. Nasenarbeit ist viel anstrengender, als wir uns das manchmal vorstellen!

Auch kleine Kunststücke kann man einüben. Pfötchen geben, Rolle, auf den Schoß hüpfen, Männchen und sowas. Dein Hund wird sich freuen, dass Du Dich auf diese Weise mit ihm beschäftigst, es ist ziemlich egal, was Du letztendlich mit ihm übst - hauptsache Ihr übt was zusammen! Es muss anfangs gar nichts Besonderes sein!
_________________

Ich weiß nicht genau, ob ich hier Buch-Tipps posten darf. Ich könnte Dir sonst per PN ein paar gute Bücher empfehlen, wenn Du magst!?
 
  • kleine Problemchen Beitrag #13
Hi!

Erstmal danke für die Links und die vielen Tipps :clap:

Also das mit dem Leckerlie beim Geschirr mach ich schon, Clickertraining auch - also hab ich ja gar nich so viel falsch gemacht :D



Gestern Abend musste ich ihn 2 Stunden allein lassen, weil ich (noch) nen Nebenjob hab...Muss noch bis Ostern, danach hab ich ihn nicht mehr...

Dachte es geht gut, weil er eigentlich um die Zeit schon schläft...Aber mir bot sich folgender Anblick als ich heim kam: :roll:

medium_1izw4u.jpg



Er hat sein halbes Bett zerpflückt...
Wir hatten es erst 2 Wochen...und ich glaube ihr wisst was so'n Ding kostet :roll:

Hab mich dann also gestenr Abend noch hingesetzt und genäht, danach noch ne Runde mit ihm draußen getobt...Und dann sind wir beide total platt ins Bett gefallen :lol:

Zum Glück kommt Schatzi heute wieder, dann ist er heute Abend nicht allein ;)
 
  • kleine Problemchen Beitrag #14
Ups, da war aber einer Aktiv.:mrgreen::silence::angel:

Gib im besser eine einfache Hundedecke, die kann dein Hund bestenfalls durch die Gegen zerren, sollte die aber eigentlich nicht kaputt bekommen.
Hoffentlich hat er nichts von dem grünen Zeug verschluckt.
Halte mal seine Verdauung im Auge nicht das es da Probleme gibt.
 
  • kleine Problemchen Beitrag #15
Gib im besser eine einfache Hundedecke, die kann dein Hund bestenfalls durch die Gegen zerren, sollte die aber eigentlich nicht kaputt bekommen.

Die hat er ja ebenfalls da liegen ;)
Denke mal ich werd ab sofort einfach das Bett weg tun wenn ich aus dem Haus gehe wenn sowas nochmal passiert...

Hoffentlich hat er nichts von dem grünen Zeug verschluckt.

Da hab ich auch schon drüber anchgedacht :(
Werd es beobachten, aber er hat gestern Abend und heute früh normal gefressen und ge***** :D
 
  • kleine Problemchen Beitrag #16
Ich mal wieder :lol:

Ich schmeiss meine Problemchen jetzt einfach alle hier rein...bevor ich mehrere Themen eröffne ;)


Also,

1)
Lou weiß ganz genau dass er nicht ins Bett bzw. auf die Couch darf, hält sich auch dran. Er schläft ganz brav in seinem Körbchen ein und schnarcht lauthals.

Irgendwann Nachts scheint er dann wach zu werden und ihn die Sehnsucht zu packen :lol:
Jedenfalls wache ich eigentlich jeden Morgen auf und er liegt mit irgendwo im Bett :roll:




2)
Frisst er seit 2 oder 3 Tagen nur wenn er ganz hungrig ist aus seinem Napf..
Ich hab mal probiert ihn mit nem Löffel zu füttern, da reißt er es mir fast aus der Hand :shock:
Höre ich auf, frisst er nicht weiter...
Irgendwann nach ein paar Stunden (er scheint dann sehr hungrig zu sein) geht er zu seinem Napf und frisst...
Warum macht er das? Vorher hat er sich immer ganz gierig drauf gestürzt und die schüssel war innerhalb von Sekunden leer...

Egal was ich rein tu, es ist immer das selbe...Komm ich dann mit dem Löffel frisst er Alles gierig auf :eusa_think:
 
  • kleine Problemchen Beitrag #17
Du verwöhnst ihn halt zu arg, das gefällt ihm.
Das mit dem Bett habe ich bei meiner Anka auch kennen gelernt.
Sie hatte halt raus wie sie es machen muß, damit wir sie nicht bemerken. Dein Lou ist genauso schlau. Da hilft nur konsequent ihn rauszujagen, sobald du ihn bemerkst. wenn ihm das nichts ausmacht hast du da schlechte Karten, außer du würdest ihn eine Weile Nachts so anbinden das er nicht ins Bett kommt aber auch nicht zu kurz. Nur mit dem Anbinden ist das halt auch so eine Sache, er könnte die Leine durchnagen oder sich drinn verhäddern, also auch nicht optimal.
 
  • kleine Problemchen Beitrag #18
ne, anbinden will ich ihn nicht... aber ich bemerk es immer erst morgens wenn ich aufstehen will, dass ich da ein kleines haariges Monster im Bett hab :D

Also sollte ich das mit dem Löffel besser lassen?
Weil hab immer Angst dass er dann zu wenig frisst, weil es dauert doch schon recht lange bis er dann von allein an den Napf geht :(
 
  • kleine Problemchen Beitrag #19
er wartet halt ob er von dir nichts besseres bekommt.
Stell ihm sein futter hin und gib ihm dann Zeit, ich setzte mich dann immer in der Küche hin und warte ab bis beide fertig sind.( Das ist bei mir nötig, da Ricalein jeden Brocken einzeln frisst während Anja das glaube ich nur reinsaugt um um so schneller bei Rica klauen zu können, der das nichts ausmacht)
Da dein Lou ja keinen Futterkonkurrenten hat brauchst du das nicht so machen, aber wenn du dich mit der Essenszubereitung beschäftigst lenkt ihn das ab, es macht aber auch nichts wenn er erst etwas später frisst, er wird schon nicht verhungern.
 
  • kleine Problemchen Beitrag #20
naja, aber teilweise frisst er sein 'Frühstück' erst um die Zeit wenn's eigentlich schon wieder 'Mittag' gibt und somit frisst er ja weniger als sonst :(


Und es ist wie gesagt auch erst ein paar Tage so...

Sollte das Futter unbedingt in der Küche stehen?
Momentan frisst Lou nämlich im Flur, weil für ne Futterstelle noch kein Platz in der Küche ist....Aber wir haben zwischen Flur, Stube und Küche keine Türen bzw. Wände, also er hört mich und wenn er um die Ecke guckt sieht er mich auch
 
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