Suche Labradoodle Besitzer

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  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.441
Hallo Barfussläuferin,
ich weiß gar nicht, ob ich da so die kompetente Ansprechpartnerin bin, ich kann ja nur von meiner Erfahrung mit meiner Frieda berichten. Die ist ja jetzt ziemlich genau 6 Monate alt und kann sich auch nicht immer wirklich lange konzentrieren, obwohl das auch Tagesformabhängig ist. Aber ich denke 7 Minuten ist eh schon gut. Ich mache einzelne Übungen nie mehr als 3, 4 höchstens 5 mal hintereinander, weil dann merke, ich, dass es zu viel wird. In der Hundeschule machen wir auch in 1 Stunde 4- 5 Spielblöcke von ca. 5 Minuten, wo die Hunde frei laufen und spielen dürfen; dh. die Übungsphasen dauern auch nie länger als max. mal 10 Minuten.

Bezüglich Aufmerksamkeit mir gegenüber hat aber Folgendes bei Frieda total gut geholfen: Ich mache auf fast jedem Spaziergang mit ihr (ich gehe ja 3 mal am Tag etwa eine halbe Stunde mit ihr; die reinen Gassi-Gänge zähle ich da nicht mit) folgendes: Ich "finde" irgendwo plötzlich ein Leckerli; d.h. ich werfe es so, dass Frieda es nicht sieht, kurz vor mir auf den Boden und dann sag ich :"Ohhh! - Frieeeda - schau!!", dann beug ich mich runter und zeige direkt auf das Leckerli, halte praktisch meinen Finger drauf, dass sie es auch auf keinen Fall übersehen kann. Das mach ich dann einmal oder manchmal auch 2, 3, 4 mal hintereinander; mal direkt auf dem Weg, mal bei einem Baum oder unter einem Blatt oder auf einem Baumstumpf oder oder oder. Beim ersten Mal ist sie noch recht unbeteiligt hergeschlendert; inzwischen rast sie schon von weitem her, wenn ich nur leise "oohh!" sage, und sucht überall rum. Oft reicht auch schon, wenn ich mich runterbeuge und mit dem Finger an einer Wurzel kratze, dass sie hergefegt kommt und sich freut. Diese Übung macht mich für sie total interessant und das generalisiert auch, dh. sie ist insgesamt bei den Spaziergängen aufmerksamer, guckt öfter her zu mir, lässt sich leichter abrufen, und bleibt besser in meiner Nähe. Super ist auch, das Leckerli irgendwo fallen zu lassen, wo sie grad eben drübergeschnuppert hat - dann wirst Du für sie der Superhelden-Hund, der aber auch wirklich alle Leckerlis findet, die irgendwo auf dieser Welt versteckt sind :)
 
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  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.442
Hallo Barfussläuferin,
ich weiß gar nicht, ob ich da so die kompetente Ansprechpartnerin bin, ich kann ja nur von meiner Erfahrung mit meiner Frieda berichten. Die ist ja jetzt ziemlich genau 6 Monate alt und kann sich auch nicht immer wirklich lange konzentrieren, obwohl das auch Tagesformabhängig ist. Aber ich denke 7 Minuten ist eh schon gut. Ich mache einzelne Übungen nie mehr als 3, 4 höchstens 5 mal hintereinander, weil dann merke, ich, dass es zu viel wird. In der Hundeschule machen wir auch in 1 Stunde 4- 5 Spielblöcke von ca. 5 Minuten, wo die Hunde frei laufen und spielen dürfen; dh. die Übungsphasen dauern auch nie länger als max. mal 10 Minuten.

Bezüglich Aufmerksamkeit mir gegenüber hat aber Folgendes bei Frieda total gut geholfen: Ich mache auf fast jedem Spaziergang mit ihr (ich gehe ja 3 mal am Tag etwa eine halbe Stunde mit ihr; die reinen Gassi-Gänge zähle ich da nicht mit) folgendes: Ich "finde" irgendwo plötzlich ein Leckerli; d.h. ich werfe es so, dass Frieda es nicht sieht, kurz vor mir auf den Boden und dann sag ich :"Ohhh! - Frieeeda - schau!!", dann beug ich mich runter und zeige direkt auf das Leckerli, halte praktisch meinen Finger drauf, dass sie es auch auf keinen Fall übersehen kann. Das mach ich dann einmal oder manchmal auch 2, 3, 4 mal hintereinander; mal direkt auf dem Weg, mal bei einem Baum oder unter einem Blatt oder auf einem Baumstumpf oder oder oder. Beim ersten Mal ist sie noch recht unbeteiligt hergeschlendert; inzwischen rast sie schon von weitem her, wenn ich nur leise "oohh!" sage, und sucht überall rum. Oft reicht auch schon, wenn ich mich runterbeuge und mit dem Finger an einer Wurzel kratze, dass sie hergefegt kommt und sich freut. Diese Übung macht mich für sie total interessant und das generalisiert auch, dh. sie ist insgesamt bei den Spaziergängen aufmerksamer, guckt öfter her zu mir, lässt sich leichter abrufen, und bleibt besser in meiner Nähe. Super ist auch, das Leckerli irgendwo fallen zu lassen, wo sie grad eben drübergeschnuppert hat - dann wirst Du für sie der Superhelden-Hund, der aber auch wirklich alle Leckerlis findet, die irgendwo auf dieser Welt versteckt sind :)

Das mit den Leckerchen ist eine tolle Sache. Das mache ich auch heute noch mit Mette. Dann ist man sozusagen der Oberjagdhund. Bei Mette verstreue ich auch mal eine ganze Handvoll Leckerchen im dichten Laub oder langen Gras, so dass sie richtig suchen muss. Sie ist aber auch schon 17 Monate alt und richtig gut im Suchen. Außerdem habe ich auf dem Spaziergang den Lieblingsdummy mit, den es NUR auf dem Spaziergang gibt. Konzentration beim Üben soll man nicht übertreiben. Der Hund muss mit Freude üben, dann bleibt es sitzen. Besser ganz kurze Einheiten, dafür immer wieder einbauen. Steter Tropfen höhlt den Stein ;-)

Frau Otto, du kannst dir mal unsere Urlaubsfotos auf facebook oder meiner homepage angucken. Sind letzte Nacht wieder zuhause eingetrudelt. Blog ist auch schon nachgetragen.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.443
Hallo Barfussläuferin,
ich weiß gar nicht, ob ich da so die kompetente Ansprechpartnerin bin, ich kann ja nur von meiner Erfahrung mit meiner Frieda berichten. Die ist ja jetzt ziemlich genau 6 Monate alt und kann sich auch nicht immer wirklich lange konzentrieren, obwohl das auch Tagesformabhängig ist. Aber ich denke 7 Minuten ist eh schon gut. Ich mache einzelne Übungen nie mehr als 3, 4 höchstens 5 mal hintereinander, weil dann merke, ich, dass es zu viel wird. In der Hundeschule machen wir auch in 1 Stunde 4- 5 Spielblöcke von ca. 5 Minuten, wo die Hunde frei laufen und spielen dürfen; dh. die Übungsphasen dauern auch nie länger als max. mal 10 Minuten.

Bezüglich Aufmerksamkeit mir gegenüber hat aber Folgendes bei Frieda total gut geholfen: Ich mache auf fast jedem Spaziergang mit ihr (ich gehe ja 3 mal am Tag etwa eine halbe Stunde mit ihr; die reinen Gassi-Gänge zähle ich da nicht mit) folgendes: Ich "finde" irgendwo plötzlich ein Leckerli; d.h. ich werfe es so, dass Frieda es nicht sieht, kurz vor mir auf den Boden und dann sag ich :"Ohhh! - Frieeeda - schau!!", dann beug ich mich runter und zeige direkt auf das Leckerli, halte praktisch meinen Finger drauf, dass sie es auch auf keinen Fall übersehen kann. Das mach ich dann einmal oder manchmal auch 2, 3, 4 mal hintereinander; mal direkt auf dem Weg, mal bei einem Baum oder unter einem Blatt oder auf einem Baumstumpf oder oder oder. Beim ersten Mal ist sie noch recht unbeteiligt hergeschlendert; inzwischen rast sie schon von weitem her, wenn ich nur leise "oohh!" sage, und sucht überall rum. Oft reicht auch schon, wenn ich mich runterbeuge und mit dem Finger an einer Wurzel kratze, dass sie hergefegt kommt und sich freut. Diese Übung macht mich für sie total interessant und das generalisiert auch, dh. sie ist insgesamt bei den Spaziergängen aufmerksamer, guckt öfter her zu mir, lässt sich leichter abrufen, und bleibt besser in meiner Nähe. Super ist auch, das Leckerli irgendwo fallen zu lassen, wo sie grad eben drübergeschnuppert hat - dann wirst Du für sie der Superhelden-Hund, der aber auch wirklich alle Leckerlis findet, die irgendwo auf dieser Welt versteckt sind :)

Das mit den Leckerchen fallen lassen ist ansich eine gute Idee kann aber auch kontraproduktiv sein wie es bei unserem "Staubsauger" der Fall wäre. Er sucht sowieso schon bei jeder Gelegenheit den Boden nach Leckerli ab und ich habe ihm von Anfang an beigebracht auf dem Boden draussen gibt es nichts zu fressen, fressen gibt es nur aus der Hand oder aus dem Napf (Ausnahme daheim das Kauzeug, Knochen, Ochsenziemer etc). Wenn ich nun dieses "Spiel" mit ihm machen würde, würde er nur lernen dass es draussen doch fressbare Dinge gibt.
Unser Merte läuft meist an der Schleppleine, diese kommt erst dann weg wenn ich weiß das er Kommandos nicht nur zu 60-80% befolgt sondern mind zu 85% befolgt, das Ziel war schonmal kurzzeitig erreicht aber nun ist er in der Pupertät und man meint er hat seine Ohren im Welpenalter vergessen ;-). Jedenfalls läuft er an der Schleppleine (5m) diese halte ich aber nicht in der Hand sondern diese liegt auf dem Boden. Er darf sich ruhig auch weiter als diese 5m entfernen merke ich aber das er beim ersten abrufen nicht folgt dann sind es eben nur diese 5m. Von Zeit zu Zeit trete ich mal auf das Ende der Leine, eine Markierung ist etwa 50cm vor dem Ende, kommt diese Markierung an mir vorbei dann kommt ein kurzer Tritt von mir auf die Leine. Merte bekommt dann einen kurzen Ruck, den er aber nicht mit mir in Verbundung bringt, er bleibt aber stehen und schaut mich an, für dieses anschauen und stehen bleiben wird er mit einem "Feeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin" belohnt. Mittlerweile klappt das so gut das er immer wieder von selber stehen bleibt und nach "seinem Rudel" schaut auch wenn ich nicht auf die Leine trete und er mehr als 5m von mir/uns weg ist. Wenn er mal meint das er am Wegesrand was interessantes zum schnuppern hat, und nicht mit läuft, wir schon sehr weit vorraus sind, dann verstecken wir uns, wenn wir dann weg sind hat es einer immer eilig "sein verlorenes Rudel" wieder zu finden, danach ist seine Aufmerksamkeit auch wieder da wo sie sein soll.
Der Vorteil der Schleppleine ist auch das man ein Kommando nicht mehr als einmal sagen muss, wenn ich ihn rufe und er kommt nicht dann kann ich ihn "einsammeln" und er lernt erst gar nicht, dass er erst beim 3., 4. oder gar erst 10. mal rufen folgen muss. Merte ist nicht mein erster Hund, ich muss sagen meine bisherigen Hunde sind alle etwa bis zum Alter von 1,5 Jahren an der Schleppleine gewesen und mit keinem Hund hatte ich danach dann Probleme beim abrufen.
Was das abrufen aus dem Spiel bei so jungen Hunden anbelangt ist es sowieso schwer, das ist auch nicht anders als bei Kindern, mein Sohnemann (fast 3 Jahre9 bekomme ich auch nicht vom Spielplatz wenn er gerade mit anderen Kindern spielt. Aus dem Spiel raus nutze ich daher auch keine Kommandos zum abrufen, sondern versuche ihn auf mich aufmerksam zu machen wenn ich das Gefühl habe das er gerade mal einen Moment nicht so im Spiel vertieft ist. Auch wenn ein so junger Hund gerade am "untersuchen" ist vergisst er alles um sich rum, da ist die Schleppleine eben auch eine große Hilfe denn damit kann man den Hund gut aus der Situation rausnehmen um ihn danach auf sich aufmerksam zu machen.
Aufgrund von Umzügen habe ich in den letzten 20 Jahren schon 3 Hundeschulen (mit 3 verschiedenen Hunden) besucht, und in allen 3 Hundeschulen waren die Ansätze ähnlich, immer wurde relativ lange mit der Schleppleine gearbeitet. Ich weiß es auch von einigen Hundeschulen in der Schweiz dass sie diese Art der Erziehung bevorzugen. Natürlich nicht auf eingezäuntem Gelände sondern nur draussen im Alltag. Wir waren immer in Hundeschulen nicht in Hundevereinen. Wobei ich damit nicht sagen möchte dass Hundevereine schlecht sind, wir fühlen uns aber in der Hundeschule wohler. Leider haben wir bisher nur Hundevereine gefunden (zumindest bei uns in direkter Nähe) welche doch noch sehr diesen "militärischen" Drill gut finden.

@ Barfussläuferin
geht Ihr in eine Hundeschule oder Verein. Da sollte Euch eigentlich gezeigt werden wie Ihr Euch für den Hund wichtig machen könnt. Das wird in guten Hundeschulen auch gelernt. Bei uns war die Welpenspielstunde immer eine ganze Stunde. Davon war am Anfang eine Übungseinheit von etwa 10 min., danach war freies Spiel wo die Racker miteinander getobt, gespielt, gerauft etc haben. Während diesem freien Spiel haben wir (nach Aufforderung der Hundetrainerin) versucht unsere Hunde einzeln aus dem Spiel zu uns zu locken, dabei bekamen wir dann auch Tipps wie wir uns wichtig machen können, was mich dabei immer wieder erstaunte ist auch dass jeder Hund auf andere Dinge reagiert hat. Nach dem freien Spiel kam wieder eine Übungseinheit von ca 10 min., dann wieder freies Spiel, dann eine Übungseinheit mit 10 min (meist an irgendwelchen "Geräten" wie zb über die Leiter laufen, auf einer Plastikfolie laufen etc) und zum Schluss nochmal freies Spiel. Meist ging die Stunde länger als eine Stunde ;-). Es gab auch die "Wichtigmachübung" während der "normalen" Übungszeit, die Hundetrainerin nahm den Welpen zu sich, der Besitzer hat sich irgendwo auf dem Hundeplatz "versteckt" relativ weit weg und sollte sich wichtig machen dass sein Hund kommt, die Ablenkung war dabei das wir anderen mit unseren Hunden über dem Platz verstreut standen.
Sollter Ihr noch nicht in einer Hundeschule sein so kann ich dies nur empfehlen, dort lernen nicht nur die Hunde etwas, sondern vor allem wir die Besitzer ;-).

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo an alle

unser Merte ist nun schon stolze 8,5 Monate :). Derzeit pflegen wir ihn indem wir ihn regelmäßig bürsten. Nun meine Frage, was macht Ihr ausser bürsten noch an Pflege? Wie steht Ihr zu trimmen bzw scheren? Merte ist ein F1b Labradoodle und man hört unterschiedliche Meinungen hierzu. Vom Züchter bekamen wir gesagt man muss nicht aber man kann scheren oder trimmen.
Meine zweite Frage ist: Wann haben Eure ihr Welpenfell verloren? Meine bisherigen Hunde hatten immer im Alter von etwa 6 Monaten ihr "Erwachsenenfell", Merte hat aber immer noch zum Großteil sein Welpenfell.
Danke schon mal für Eure Antworten :)
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.444
@coniectrix:
Ja, ich kann da nur zustimmen. Es ist ja ganz grundsätzlich so, dass man immer erst überlegen (oder manchmal auch ausprobieren...) muss, was für den eigenen Hund passt und was nicht. Und ich bin auch bzgl. Hundeschule Deiner Meinung: eine gute Hundeschule ist total wichtig, man lernt echt viel über den eigenen Hund (und sich selbst :).
Das mit der Schleppleine machen wir ganz ähnlich. Ich hab vor 1 Monat in einem Anfall von Übermut die Schleppleine für ein paar Tage ganz weggelassen, Frieda kam anfänglich super gut, hat aber aus diesem Privileg des Freilaufens offenbar abgeleitet, dass sie sich alles mögliche (auch mir gegenüber) erlauben darf. Seit die Schleppleine wieder dran ist, ist alles wieder im Lot. Jetzt bleibt sie auch erstmal dran, mindestens das ganze 1. Jahr. Und Spaziergänge sind super entspannt mit Schleppleine.

Zur Pflege: Frieda ist ja ein Double-Doodle, sie hatte zu Beginn fast ganz glattes Fell, inzwischen ist der Rücken wellig bis lockig, der Schwanz auch und die Ohren. Bislang scheint scheren oder trimmen nix zu sein, aber mal sehen. Wir haben die gleiche Auskunft vom Züchter gekriegt, er meinte noch, sie würde danach noch lockiger werden. Welpenfell hat sie nur noch an den Ohren, das wächst jetzt grad raus.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.445
Super, das sind viele gute Tipps. Das mit den Leckerchen habe ich auch schon versucht, aber noch nicht so intensiv und regelmässig, Jojo findet es auch klasse, aber ich muss aufpassen, dass ich es nicht zu oft mache, sonst wirds schnell uninteressant. Das Thema Schleppleine gefällt mir sehr gut. Jojo läuft auch an einer 5m Schleppleine, aber da wo keine Straßen in der Nähe sind, läuft sie frei. Bisher habe ich mich nicht getraut, sie konstant an der Schleppleine zu lassen, weil in unserer Hundeschule der Tenor lautet: der Hund braucht den Freilauf, um sich wohlzufühlen und die anderen Hunde wirken insgesamt deutlich bezogener auf ihre Leute als Jojo. Problem bei uns ist, dass Leckerlis nur sehr begrenzt interessant sind. Hundewurst geht für Übungen wie bei Fuß o.ä., aber für Abruf nur einmal, dann ist sie uninteressant und Jojo kommt nicht mehr. Das gleiche gilt für Käse, nur Hundeleberwurst geht öfter, aber sobald ein anderer Hund in der Nähe ist, geht gar nichts.
In unserer Hundeschule ist der Ablauf wie bei euch beschrieben, aber das letzte mal kam Jojo gar nicht mehr und unsere Trainerin wußte sich auch keinen Rat mehr. Dann bin ich auf die Idee gekommen den Platz zu verlassen und dann kam Jojo sofort an den Zaun, so dass die Trainerin sie an die Leine nehmen konnte. Mein Eindruck ist je mehr Spieleinheiten in einer Stunde, um so schwieriger kommt sie zu uns.
In unserer Hundeschulstunde sind alle Hunde (Dalmatiner, weißer Schäferhund, Border Collie, Schnauzer) deutlich besser abrufbar als Jojo und können sich insgesamt länger konzentrieren. Unterscheiden sich Eure Doodles auch so deutlich von den anderen Hunden in der Hundeschule, mich verunsichert das ganze sehr. Unsere Hundetrainerin reagiert auch oft genervt auf Jojo, weil sie so hummelig ist und eine "ordentliche Granate".

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was für eine Schleppleine hast du? Mit Schlaufe oder ohne, breites Band oder dünnes? Wie kommt Merte, denn zu dir zurück, wenn er weiter als 5m von dir weg ist? Wie reagiert Merte, wenn er andere Hunde sieht? Lässt du ihn dann mit Schleppleine mit den anderen spielen? grüße Barfussläuferin
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.446
Was für eine Schleppleine hast du? Mit Schlaufe oder ohne, breites Band oder dünnes? Wie kommt Merte, denn zu dir zurück, wenn er weiter als 5m von dir weg ist? Wie reagiert Merte, wenn er andere Hunde sieht? Lässt du ihn dann mit Schleppleine mit den anderen spielen? grüße Barfussläuferin

Wir haben eine Schleppleine ohne Schlaufe, eine Schleppleine darf keine Schlaufe haben da sich der Hund sonst darin verheddern kann. Sie ist in etwa so dick wie die "normale" Leine. Ja Merte spielt auch mit der Schleppleine mit anderen Hunden und es gibt in der Regel keine Probleme beim spielen mit anderen Hunden was das verheddern anbelangt. Wenn er mehr weiter weg ist als die Schleppleine und er kommt nicht wenn ich ihn rufe dann kommt es auf die Situation an wie ich mich verhalte. Ist er mit schnüffeln beschäftigt dann gehe ich Reichweite der Leine, nehme diese und ziehe ihn mit einem kurzen Ruck zu mir heran, aber ohne nochmals ein Kommando zu geben, dies muss aber relativ schnell nach "nichthören" erfolgen, sonst kann es der Hund nicht mehr verknüpfen. Ist er im Spiel mit anderen Hunden, ist es schon schwerer je nach dem wie weit er weg ist, aber meist steht man ja mit den anderen Hundebesitzern zusammen und die Hunde kommen immer wieder im Spiel in Reichweite. Nur wenn Merte dann in Reichweite ist, so das ich die Leine in die Hand nehmen kann gebe ich ein Kommando wie zb "hier", befolgt er es dann nicht kann ich sofort mit "einholen" der Leine reagieren. Ich beobachte Merte aber während dem Spiel und versuche ihn immer nur dann zu mir zu locken wenn ich das Gefühl habe das es klappen könnte, er also mal nicht so sehr ins Spiel vertieft ist.
Habe ich mal nicht die Möglichkeit wieder in den Bereich der Schleppleine zu kommen dann suche ich mir ein "Versteck", das klappt dann auch immer sehr gut, wenn Merte einen nicht mehr sieht besinnt er sich darauf das es doch besser ist beim Rudel zu bleiben ;-).

Das Euer Hund nach jeder Spieleinheit weniger abrufbar ist kann auch damit zusammen hängen das die Konzentration mit der Zeit nachlässt, so eine Welpenspielstunde ist seeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhr anstrengend und man muss aufpassen das die Kleinen nicht überdrehen, dann kann man es mit abrufen auch vergessen.
Wie ruft Ihr denn in der Stunde die Hunde ab? Benutzt ihr schon Kommandos zum abrufen oder macht Ihr Euch "nur" wichtig? Bei uns, und so kenn ich das auch von den anderen Schulen wird nämlich in den Fällen von Freilauf NICHT mit Kommandos gearbeitet, denn die Hunde müssen diese ja auch erstmal lernen und wenn Du nun im Freilauf/spiel mit dem Kommando "Hier" arbeitest und er kommt dann nicht dann lernt der Hund nur dass das Kommando "Hier" heißt das er nicht kommen muss.
Bei uns kommt unter Umständen auch mal ein Hund in der Stunde an die Schleppleine, Merte musste das an seinem letzten Samstag (Welpenstunde ist bei uns nun fertig und wir kommen in die "Grundschule" ;-) ) in der Welpenspielstunde auch erleben. Bei uns sind auch die unterschiedlichsten Rassen und an seinem letzten Tag in der Welpenspielstunde hatten wir ein neuen Welpen dabei, ein Zwergspitz mit 9 Wochen, damit Merte diesen nicht verschreckt kam er an die Schleppleine um schneller eingreifen zu können. Es waren auch noch mehr Neulinge da, die alle sehr viel jünger waren und da er da dann ab und an zu rüpelhaft war konnte man so auch eingreifen.
Die Aussage Deiner Hundetrainerin das ein Hund seinen Freilauf braucht kann ich nicht verstehen, ich habe und hatte noch nie das Gefühl das ein Hund sich an der Schleppleine (wenn diese richtig genutzt wird) eingeschränkt fühlt. Im Gegenteil dadurch das man selber weiß man hat den Hund im Notfall unter Kontrolle ist man selber entspannter und das überträgt sich auf den Hund. Ein weiterer Vorteil für später ist, dass der Hund die Schleppleine kennt und man auch in Gebieten dem Hund einen gewissen Freiraum gewähren kann wo Leinenpflicht ist, wie z.B im Wald.
Merte unterscheidet sich von anderen Hunden so wie sich die Hunde von einander unterscheiden, jeder hat eben seinen eigenen Charakter und kein Hund ist mit dem anderen vergleichbar. Es gibt, wie auch bei Kindern, gewissen Dinge die man in der Erziehung beachten sollte, aber wie man am besten zum dem Ziel kommt ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Es gibt Hunde die kann man über fressen (meiner z.B) bekommen, andere über spielen oder oder oder. Was Merte z.B gar nicht verträgt ist eine "harte" Stimme, das verschreckt ihn total. Ihn muss man mit viel Liebe und Geduld erziehen, zwar konsequent aber nicht mit "Härte" wie es immer noch auf vielen Hundeplätzen und von vielen Hundetrainern praktiziert wird. Mein vorheriger Hund (ein total Mischling, unter anderem einige Terrier, Schäfer und die eine oder andere nordisch Rasse) hat eine gewisse "Härte" gar nichts ausgemacht im Gegenteil damit kam man bei ihm sogar zum Erfolg. Würde ich Merte genauso erziehen wäre das Resultat ein verschreckter Hund der mit eingezogener Rute neben mit her trottet und kein Selbtbewusstsein hat.
Unserer Hundetrainerin nimmt jeden Hund mit seinem Charakter ernst und geht sehr einfühlsam auf die Hunde ein. Sie kennt sich sehr gut mit der Psychologie der Hunde aus und setzt diese auch in der Hundeerziehung ein. Sie hat eher Probleme mit dem einen oder anderen Hundebesitzer, der partout nicht einsehen will das auch ein Hund ein Charakter hat.
Zu Deiner Frage: Unterscheiden sich Eure Doodles auch so deutlich von den anderen Hunden in der Hundeschule, mich verunsichert das ganze sehr.
Merte ist wie er ist und das ist gut so, ich vergleich ihn nicht mit anderen Hunden. Würde ich ihn z.B mit dem einen Aussi aus der Welpenspielstunde vergleich würde ich verzweifeln, dieser Hund hätte mit einem halben Jahr schon ohne Probleme die Begleithundeprüfung bestanden. Die Besitzerin konnte sich schon im Alter von 5 Monaten von ihrem Hund entfernen, sie lies ihn absitzen und sie konnte sich umdrehen und weg gehen, der Hund ist nicht aufgestanden erst wenn er wieder abgeholt wurde bzw abgerufen wurde, der Hund war nicht angeleint. Sie konnte ihn auch ab einem Alter von 4 Monaten zuverlässig aus jedem Spiel und jeder Situation abrufen, selbst als dieser Hund in die Pupertät kam hatte sie keine Probleme mit ihm. Von sowas bin ich mit Merte noch meilenweit entfernt, aber er ist auf seine Art einzigartig und auch ein toller Hund.
Du schreibst: Unsere Hundetrainerin reagiert auch oft genervt auf Jojo, weil sie so hummelig ist und eine ordentliche Granate.
Würde das unsere Hundetrainerin sagen hätte ich mich schon nach einer anderen Hundetrainerin und Hundeschule umgeschaut.
Ich finde sowieso egal ob in der Hunde oder Kindererziehung man vergleich viel zu viel seine Hunde (oder eben auch Kinder) mit anderen. Beispiel Kind: Mein Sohnemann ist nun bald 3 Jahre, ist mit dem reden hintendran ist noch nicht trocken, das wird gesehen und von der Umwelt drauf reagiert mit Sätzen wie : "Wird nun aber Zeit das er redet und diese Faulheit würde ich nicht durchgehen lassen" oder wegen dem trocken werden " meinen auch viele dass es Zeit wird und zur Not solle ich ihn zwingen". Ich lasse ihm aber die Zeit. Genauso sehe ich das mit dem Hund und der Erziehung, ich lasse ihm und uns Zeit bis sich alles gefestigt hat und erst dann bekommt er seinen Freilauf ohne Schleppleine. Denn was nutzt einem der Freilauf wenn der Hund nicht abrufbar ist und kommt wann er will?
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.447
In unserer Hundeschulstunde sind alle Hunde (Dalmatiner, weißer Schäferhund, Border Collie, Schnauzer) deutlich besser abrufbar als Jojo und können sich insgesamt länger konzentrieren. Unterscheiden sich Eure Doodles auch so deutlich von den anderen Hunden in der Hundeschule, mich verunsichert das ganze sehr. Unsere Hundetrainerin reagiert auch oft genervt auf Jojo, weil sie so hummelig ist und eine "ordentliche Granate".

Hast schon mal nach einer anderen Hundeschule geschaut? Ich finde coniectrix hat Recht, die Hunde sind aller unterschiedlich, entwickeln sich unterschiedlich schnell und ich finde es etwas merkwürdig, wenn die Trainerin da genervt ist. Das wäre ja gerade ihre Aufgabe rauszufinden, warum Jojo was macht und wie man besser mit ihr in Kontakt kommt und bleibt. Wie viele Hunde sind denn da in der Stunde? Bei uns sind es zwischen 2 und 5 bislang gewesen und das ist total gut, da ist viel Raum für jeden einzelnen Hund. Hast Du denn auch Einzelstunden gehabt? Bei uns war das Starterpaket 2 Einzelstudnen + 5 x Gruppe; die Gruppe ist dann fortlaufend und ich buche bei Bedarf Einzeltermine dazu. Davon hatte ich in der Zwischenzeit noch mal 2. Das hat mir total geholfen, weil Frieda auch was sehr kontrollierendes und respektloses mir gegenüber hat von Zeit zu Zeit, ich muss jetzt also gut drauf achten, dass wir für die Zukunft die Verhältnisse klarstellen sozusagen, sie mcih also als Rudeführerin uneingeschränkt akzeptieren kann. Und da war es super gut, dass die Trainerin bei uns zu Hause war und mal geguckt hat, was wir wie machen. Da gab es einige super Tipps und Aha-Erlebnisse....

Ich finde Frieda sticht nicht mehr oder weniger als andere raus in der Gruppe, manches kann sie super gut (absitzen + bleib), anderes weniger gut (abrufen; Sachen ausspucken bei "aus"). Als Persönlichkeit finde ich sie sher speziell, aber das denken wohl alle von ihren Hunden und haben bestimmt irgendwie auch recht :)
Was bei Frieda auf dem Hudneplatz aber auch auffällig ist: die ist dort viel wilder als sonst; sie kann sich zum Teil gar nicht bremsen, und rast dort rum und sie spielt sehr Labbi-mäßig, also mit recht heftigem Körperkontakt (Rums!).

Das mit der Schleppleine machen wir genauso wie coienctrix und das wird auch von der Hundetrainerin unbedingt empfohlen! (Die sagt sogar: wenn die zu früh uneingeschränkt frei laufen dürfen, kriegen sie das Gefühl, sie dürfen alles - bei Frieda war das genau so.).
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.448
@ Barfussläuferin
in welchem Alter habt Ihr Eure Jojo bekommen? Wir holten Merte z.B erst als er schon 16 Wochen war, dadurch hat es auch einige Zeit länger gedauert bis er sich an uns gebunden hat, als wenn wir ihn schon mit 8 Wochen geholt hätten. Was macht Ihr um Eure Jojo an Euch zu binden? Eine gute Hundetrainerin gibt da Tipps wie man den Hund an sich bindet. Was aber auch sein kann ist das Eure Jojo schon eine Bindung an Euch hat aber denkt sie sei der "Chef" und als "Chef" hat man alle Rechte der Welt und muss auch nicht auf Zuruf und Abruf reagieren.
Ich denke fast mal das letzteres der Fall bei Euch sein könnte. Hierzu gibt es eine sehr gute Übung die wir auch mit Merte von Anfang an machten. Wenn er sein Fressen bekommt darf er nicht sofort auf den Napf stürmen, er muss sich setzen und darf erst beim Kommando "Fress" auch fressen, denn der Chef bestimmt was und wann gefressen wird. Am Anfang darf man natürlich mit dem Kommando "Fress" nicht zu lange warten, das Kommando muss auf jeden Fall gegeben werden bevor sich der Hund von selber aus dem Kommando auflöst. Wir machen das seit wir Merte etwa 2 Wochen haben und mittlerweile bleibt er vor seinem Napf auch mehr als 10 min sitzen, auch ohne das man daneben steht. Die Tage hatte ich total vergessen das er noch vor dem Napf sitzt und habe angefangen die Küche sauber zu machen, als ich dann mal nach meinem Sohnemann schaute sah ich Merte immer noch vor dem Napf sitzen (Boden drumherum war schon total nass gesabbert ;-) ) aber vom Fressen nichts angerührt und es waren bestimmt um die 20 min das er so da saß und auf das Fressen stierte. Eine Wahnsinnsleistung von unserem Staubsauger :).
Wie lobt Ihr Eure Jojo? Ausser über Leckerli.
Ich habe gerade nochmal drüber gelesen über das was Du geschrieben hast und auch Dein Satz: aber das letzte mal kam Jojo gar nicht mehr und unsere Trainerin wußte sich auch keinen Rat mehr. Dann bin ich auf die Idee gekommen den Platz zu verlassen und dann kam Jojo sofort an den Zaun, so dass die Trainerin sie an die Leine nehmen konnte.
Würde mich dazu veranlassen eine neue Hundeschule zu suchen, ich kenne das von keiner Hundeschule das eine Hundetrainerin keinen Rat mehr wusste.
Wie ist es eigentlich bei Euch wenn Ihr Eure Hunde auf dem Platz abruft, werden Sie gerufen und kommen dann sofort wieder an die Leine, oder ruft Ihr und nachdem der Hund bei Euch war darf er wieder laufen und spielen? Wenn der Hund jedesmal wenn er gerufen wird wieder an die Leine muss ist es verständlich dass der Hund dann nicht mehr kommt.
In der Welpenspielstunde wie auch wenn ich mit Merte draussen bin ist es so das er immer mal wieder gerufen wird und dann wieder laufen darf. Ab und an bekommt er dann ein Leckerli ab und an "nur" ein "Feiiiiiiiiiiiiiin".
Wir verwenden auch zwei Kommandos fürs kommen. Das eine heißt "Zurück" und der Hund soll einfach nur wieder in Reichweite kommen, dieses Kommando verwende ich am meisten. Dann gibt es noch das Kommando "Hier" dabei soll der Hund nicht nur zurück kommen sondern sich direkt vor mir absetzen. Aus beiden Kommandos darf er dann auch wieder laufen ohne an die Leine genommen zu werden. Natürlich nicht immer, vor dem anleinen verwende ich in der Regel kein Kommando sondern rufe ihn mit Namen. Das Kommando "Hier" wird irgendwann zum abrufen und danach zum anleinen gebraucht aber erst wenn dieses Kommando auch wirklich sitzt. Ich verwende Kommandos NUR wenn ich sofort mit der Schleppleine eingreifen kann (hatte ich ja schon erwähnt) ansonsten rufe ich ihn mit Namen und in dem ich den Kasper ;-) mache, oder eben "verschwinde".
Schau das Du mal Einzelstunden nimmst, das haben wir mit Merte auch gemacht, weil mein Partner nicht soviel Hundeerfahrung hat wie ich und sich sehr unsicher war im Umgang mit Merte. Wir waren nun 4 Monate jeden Samstag in der Welpenspielstunde und hatten 10 Einzelstunden Hundefrüherziehung (so nennt man es bei unserer Hundeschule). Dabei habe ich auch noch einiges gelernt obwohl ich mit Hunde aufgewachsen bin und bis vor 5 Jahren immer Hunde hatte, aber soviel wie bei den Einzelstunden habe ich über den Hund noch nie gelernt, aber nicht nur über den Hund sondern vor allem auch darüber was wir Menschen in der Hundeerziehung falsch machen weil der Hund unsere Signale nicht versteht und wir unseren Hund nicht verstehen. Ich kann Dir nur dringend raten Dich mal nach einer anderen Hundeschule umzuschauen und dort dann auch Einzelstunden zu nehmen.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.449
Unser Bruno geht auch auf die Hundeschule und das mit dem Abrufen selbst aus dem Spiel klappt bei ihm. Auch die anderen Kommandos sitzen ganz gut und er hört meistens.

Aber zu hause kriegt er ab und an einen Rappel und fällt über mich und meinen Sohn (11) her (Anspringen, Ringen, Beissen...). Dieses Spiel ist richtig grob, so dass wir von blauen Flecken und Kratzern regelrecht überzogen sind.
Bruno ist jetzt 5 Monate alt und sich vermutlich seiner Kraft gar nicht richtig bewußt. Oder ist das schon Pubertät? Wir bemühen uns wirlich ihn auszulasten mit Spielen, Schwimmen, Spazieren usw...

Er hat derzeit eine Schulterhöhe von 60 cm (!) und wiegt 24 kg.... Kommt da noch viel?? Wie lange wächst so ein Doodle und wie groß sind denn Eure so im Schnitt (Mama Labrador und Vater Großpudel)?
Noch ein Problem: Wie mache ich das am besten bei den Treppen, ich habe echte Probleme, den Hund überhaupt noch hochzukriegen....:|

Bin dankbar über jeden Hinweis

:004: Doodeli
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.450
Unser Bruno geht auch auf die Hundeschule und das mit dem Abrufen selbst aus dem Spiel klappt bei ihm. Auch die anderen Kommandos sitzen ganz gut und er hört meistens.

Aber zu hause kriegt er ab und an einen Rappel und fällt über mich und meinen Sohn (11) her (Anspringen, Ringen, Beissen...). Dieses Spiel ist richtig grob, so dass wir von blauen Flecken und Kratzern regelrecht überzogen sind.
Bruno ist jetzt 5 Monate alt und sich vermutlich seiner Kraft gar nicht richtig bewußt. Oder ist das schon Pubertät? Wir bemühen uns wirlich ihn auszulasten mit Spielen, Schwimmen, Spazieren usw...

Er hat derzeit eine Schulterhöhe von 60 cm (!) und wiegt 24 kg.... Kommt da noch viel?? Wie lange wächst so ein Doodle und wie groß sind denn Eure so im Schnitt (Mama Labrador und Vater Großpudel)?
Noch ein Problem: Wie mache ich das am besten bei den Treppen, ich habe echte Probleme, den Hund überhaupt noch hochzukriegen....:|

Bin dankbar über jeden Hinweis

:004: Doodeli

Unser Merte ist ein F1b medium Rüde, er ist nun 8,5 Monate uns seit etwa 3 Wochen habe ich das Gefühl das er seine entgültige Größe erreicht hat. Er ist 52 cm und hat ein Gewicht von knapp 15 Kg wobei er an Gewicht noch zulegen wird, denke sein Endgewicht wird so bei 17-18 Kg liegen.
Normal werden die Standarddoodles so bis 65cm (soviel ich es weiß) allerdings kommt es da auch ein wenig auf die Größe der Eltern an. Wie groß war den der Vater? Denn auch bei Großpudeln gibt es ja Unterschiede in der Größe. Man sagt je größer der Hund desto länger wachsen diese. Normalerweise sollte Dein Hund mit 5 Monaten noch nicht diese Größe erreicht haben, denn das ist nicht gut für die Knochen, diese Größe ist ja schon fast die Endgröße die er erreichen soll. Also die Standarddoodle die ich kenne hatten mit 5 Monaten etwa die Größe die meiner jetzt hat, also um die 50cm höchstens 55cm und die Endgröße lag bei etwa 65cm - 67cm diese Endgröße war meist so mit 1 1/4 erreicht.
Treppen würde ich den Hund mit 5 Monaten zwar langsam dran gewöhnen aber auf Grunde dessen das er doch ein sehr großer Hund wird und schon ist noch keine Treppen regelmäßig laufen lassen. Das schädigt die Hüfte zu sehr. Wir haben unseren erst mit 7 Monaten die Treppen im Haus laufen lassen, vorher haben wir es ihm nicht gezeigt wie er diese zu gehen hat, er ist draussen mal 1-2 Stufen gelaufen aber richtige Treppen eben erst mit 7 Monaten. Wir haben das über Futter welches wir auf den Treppenstufen auslegten gemacht, er ist so verfressen dass er gar nicht merkte das er die Treppen lief. Nach 3 Tagen lief er die Treppe hoch und runter ohne Probleme und nun pendelt er zwischen 1. Stock und EG hin und her, nur DG und Keller sind tabu für ihn und mit einem Treppengitter (auch wegen Sohnemann) gesichert.
Diesen Rappel den er zu Hause bekommt solltet Ihr ihm schleunigst abgewöhnen, das DARF ER NICHT!!!!!!!!. Sprecht das auf jeden Fall bei Euch in der Hundeschule an, denn aus der Ferne darauf eine Antwort zu geben ist schwer. Er ist mit 5 Monaten auch noch nicht in der Pupertät denn die setzt bei großen Hunderassen auch erst später ein. Hebt er schon sein Bein? Sollte das der Fall sein, dann kann es doch sein das er schon in der Pupertät ist dann wäre er aber ein sehr Frühreifer. Reitet er auf, bei Euch oder bei anderen Hunde? Falls ja das Aufreiten auf jeden Fall bei Euch unterbinden, denn das ist Dominanzgehabe und darf nicht geduldet werden. Mit anderen Hunden kommt es darauf an, da gehört es in der Regel dazu muss aber auch unterbunden werden wenn er nur am aufreiten ist.
Unser Merte ist mit etwas mehr als 7 Monaten so langsam in die Pupertät gekommen, da hat er das erste mal das Bein gehoben. Seit etwa 5 Tagen hebt er nun zu etwa 70% sein Bein, pinkelt aber auch oft noch wie ein "Mädchen" ;-).
Du schreibst dass Dein Hund sich in der Regel gut abrufen lässt und auch die Kommandos sitzen würden. Das hat bei unserem Merte auch mal so reibungslos funktioniert, auch etwa im Alter von 5 Monaten, dann kam er aber in die Pupertät und man könnte meinen er hat alles wieder vergessen ;-). Ein Hund braucht bis er wirklich zuverlässig hört in der Regel 1,5 - 2 Jahre, manche Rassen (vor allem die sehr großen) auch manchmal etwas länger. Je größer die Rasse desto später sind sie erwachsen und solange ein Hund nicht erwachsen ist ist er auch nicht vollständig erzogen, wie bei Kindern eben auch. Ausnahmen gibt es zwar immer, wie es auch bei uns mit dem Aussi ist (der hat sogar in der Pupertät gehört wie eine eins), aber die Ausnahmen sind selten.
Wenn Du schreibst auslasten macht Ihr dann auch Kopfarbeit? Also wir lassen unseren von Zeit zu Zeit sein Futter "erarbeiten" Da gibt es eine große Kiste, in dieser ist Zeitungspapier und viele kleine Kisten (zum Teil auch nochmal mit Zeitungspapier) und zum Teil mit Tesa zugeklebt und dann wird darin sein Futter verteilt und er muss es sich dann raussuchen. Das kann (je nachdem wie schwer ich es einpacke) bis zu einer Stunde dauern, unter 20 min hat er es aber noch nicht geschafft ;-) da passe ich auf das es nicht zu einfach ist. Schwierigkeit muss man allerdings von mal zu mal steigern da die Kerle ruckzuck verstanden haben wie das Spiel funktioniert.
Passt beim "Auslasten" auch auf das Ihr den Hund nicht überfordert, er ist ein sehr großer Hund und sollte noch nicht länger als eine halbe Stunde laufen (die Zeit in der er mit anderen Hunden spielt ist dabei abzuziehen). Lieber mehrmals am Tag eine kleine Runde als zweimal am Tag eine große Runde.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.451
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Aber zu hause kriegt er ab und an einen Rappel und fällt über mich und meinen Sohn (11) her (Anspringen, Ringen, Beissen...). Dieses Spiel ist richtig grob, so dass wir von blauen Flecken und Kratzern regelrecht überzogen sind.


Stimmt, coniectix, das ist ein totales Tabu, und es ist aus meiner Sicht ein Zeichen für Respektlosigkeit. Frieda hatte das auch eine Zeit, wobei ich blaue Flecken und , von Ausnahmen abgesehen, ohne Kratzer davongekommen bin. Dafür hat Frieda mir einige Blusen, eine Jeans und eine Jogginghose durchlöchert. Wir haben sie mit knapp 12 Wochen bekommen und sie war anfangs eher selbständig und hat recht schnell damit begonnen, vor allem mir gegenüber respektlos zu sein (ca. nach 3 Wcohen gings los und hat sich gesteigert). Ich weiß noch, dass ich ziemlcih zu Beginn einmal ganz verzweifelt abends im Garten stand udn gar nicht mehr wusste, wie ich sie beruhigen soll, und sie mir das Loch in die Hose gerissen hat.... das ein oder andere Mal hab ich richtig rumgebrüllt, weil ich mir niht mehr zu helfen wusste.

Was ich dann bald gemacht habe, ist als Akutmaßnahme stille Ecke (in ihre Schlafkiste gesperrt), da hat sie sich sofort beruhigt und ist meist auf der Stelle eingeschlafen. (Botschaft: so gehts nicht, da gibts eine Auszeit). Ich hab aber nach ein paar Minuten (sobald sie sich zumindest ein paar Momente ruhig war), die Box wieder aufgemaht. Die Schlafbox sollte ja kein Hundeknast für sie werden. Und als Langzeitmaßnahme habe ich (nachdem ich dann die Hudnetrainerin endlich gefunden hatte), einiges umgestellt zuhause. zB
- Essensausgabe wie bei coniectrix
- Hund darf nie alleine in den Garten (sie lernt sond entweder: alles hier ist meins! Oder: mein Rudel ist so ängstlich, die trauen sich gar nicht aus dem Haus, daher muss ich mich kümmern) = bin der Chef.
- Hund geht immer erst nach mir aus der Tür, nachdem ich sie habe absitzen lassen drin, die Tür aufmache, rausgucke (ist die Luft rein und alles OK draußen?) und sie dann rausrufe. (der, der sich um die Sicherheit kümmert , ist der Chef).
- und Hudn geht als erstes wieder rein ins Haus (der Chef geht als letztes rein, der ist ja für die Sicherheit verantwortlich)
- Hund darf nicht auf die Couch (ich weiß, da gibst ganz unterschiedlihe Meinungen zu, aber ich bin der Meinung bei meinem Hudn ist es (zumindest die nächsten 1,5 Jahre noch) wichtig.
- wenn sie fordernd wird, wird sie ignoriert, oder (inzwischen geht das ) sitz oder platz geschickt.
- immer Schleppleine, nie ganz frei laufen
- wenn sie bellt, weil sie draußen was hört, geh ich zum Fenster oder der Terrasse, guck raus, ob alles in Ordnung ist, sage: "alles gut, Frieda!" und geh wieder rein. Sie guckt mir dabei immer total aufmerksam zu, wenn ich sage, "alles gut", dreht sie sich um, und legt sich wieder hin. (auch hier: Chefin kümmert sich um die Sicherheit).

Ansonsten hat dann auch oft geholfen, solche Aktionen mit Anspringen und Wild werden schon im Vorfeld abzufangen; bei Frieda hab ich meist schon gemerkt, wenn die Stimmung umkippte und dann insgesamt Tempo rausgenommen, dh. sie 2, 3 mal sitz - platz geschickt. Oder später, als sie das konnte, auch sitz- bleib für 20. 30 sekunden. Das hat meist schon gereicht. Dann hatte ich noch meist ein kleines Stofftier dabei, das ich ihr dann manchmal,w enn cih gemekrt habe, jetzt gehts bald los , gegeben habe, dann hat sie das geschüttelt und geknufft :).

Zum Thema Hund und Kind: Wir haben auch einen 11-jährigen Sohn und da war auch von ganz zu Beginn an schon zu sehen, dass Frieda ihn allerhöchstens als gleichwertigen Spielkameraden sieht, wenn überhaupt. Ich habe das Spiel der beiden permanent überwacht (mache ich im Grunde immer noch, aber jetzt kann ich da schon etwas entspannter sein, das klappt schon besser). Und ich habe das ganz starkt begrenzt, habe auch Sohnemann nicht mit ihr rumtollen lassen, da das immer ganz schnell in eine Rangelei und Rauferei ausgeartet ist.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.452
Super lieben Dank für die Tips

bei manchen Sachen fällt es mir wie Schuppen von den Augen :shock: z. B. das mit dem als erstes durch die Tür gehen, den Garten kontrollieren und auch der Tip mit dem Futter - ganz viele Sachen, die ich ganz schnell ändern werde. Eigentlich ganz logisch, aber man kommt gar nicht darauf....
Respektlosigkeit trifft es wohl am Besten, ich glaube er will uns unterordnen. Aber ich bin froh, das auch andere das selbe Problem hatten und es in den Griff bekommen haben. Manchmal bin ich schon am Verzweifeln und möchte am liebsten zurückbeissen....

Jetzt bin ich trotzdem erschrocken, daß er so schnell wächst. Wenn ich so höre wie groß Merte z.B. ist, da wird mir ja Himmel Angst.... Kann das am Futter liegen? Wir füttern Royal Canin Junior speziell für große Hunde. Hunger hat Bruno immer. Er ist ein Fressack und wenn es nach ihm gehen würde, würde er das Doppelte verdrücken. Gefüttert wird nach Anweisung. Ab und an gibts ein Joghurt dazu, ein Eigelb oder ein bisschen Leinöl fürs Fell, natürlich nicht täglich. Das wars. Der Papa war ziemlich groß, aber die Mama war eher durchschnittlich und er kommt eher nach dem Labrador (Mama)mit großem Brustkorb und starkem Nacken. Pfoten hat er allerdings wie ein Löwe.....

Der Tip mit den Schächtelchen zum Futter suchen würde bei Bruno nicht klappen, weil er die Schächtelchen samt Zeitung und Klebestreifen in schnellster Zeit auffressen würde, wenn sie nach Futter riechen :uups: Haben aber auch intelligentes Spielzeug für ihn.

Jeder Anfang ist schwer. Ich bin trotzdem froh, daß ich mich für genau diesen Hund und diese Rasse entschieden hab. Ein tolles geliebtes Tier !!!

Liebe Grüße und Danke

Doodeli :004:
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.453
Unsere Hundetrainerin reagiert auch oft genervt auf Jojo, weil sie so hummelig ist und eine "ordentliche Granate"

Hallo Barfußläuferin,

das Verhalten deiner Hundetrainerin scheint mir diesbezüglich aber nicht sehr professionell..........

Unsere Doddles sind ja nun einmal Labbi-Mixe, hatte sie noch nie Labbis in der Hundeschule? Meine Trainerin sagt immer, ich solle mir nicht allzu viele Gedanken machen, bei den Labbis wäre es auch so, die sind wie unsere Doodles super verspielt, hummelig (ein tolles Wort !) und bleiben nicht so furchtbar lange bei der Sache. Und ich habe noch keinen Labbi gesehen, der jünger als 3 Jahre ist und sich nicht von anderen Hunden sofort ablenken lässt. Es sei denn er hat ein Stachelhalsband (so was gibt es auch.....). Die sind nun einmal freundlich und verspielt und das haben die Doodles auch im Blut.

Mette kann die Gruppe auch super aufmischen. Dann gibt es mal eine kleine Spielpause und dann geht es weiter. ICH war davon auch schon total genervt, daraufhin hat meine Hundetrainerin gemeint,ich wolle doch wohl keinen PERFEKTEN Hund haben, das sei nämlich ganz furchtbar langweilig und der Hunde hätte gar keine Individualität mehr. An deiner Stelle würde ich mal nach einer anderen Hundetrainerin suchen...
Schleppleine haben wir auch im Programm, super! Ich kann Mette zwar inzwischen gut laufen lassen (sie ist ja auch schon 17 Monate alt), aber manchmal schleift der Rückruf wieder ein und dann kommt sie mal an die Schleppleine, danach klappt es wieder besser. Und während der Läufigkeit ist es eh Pflicht. Nach dünner Nylonleine und dicker Pferdelonge bin ich bei der gummierten Schleppleine von Julius-K9 gelandet. Die gibt es in 5m, 10m, 15m und 25m Länge, ich habe 15m. Die ist super, schneidet nicht in die Hand, sammelt kein Laub auf, nimmt kaum Wasser auf, lässt sich gut abduschen. Eine Schleppleine mit 5m wäre mir zu kurz, bei 15m hat der Hund echt guten Radius und ein Tritt auf die Leine und der Hund steht.

Mein letzter Hund hatte eine Hirnkrankheit und dadurch oft Aussetzer was das Hören und Sehen anging, er erkannte teilweise nicht einmal mich und konnte dadurch sein ganzes Leben lang (leider nur 6 Jahre) nie ohne Leine laufen. Aber er hatte ein Schleppleine und ich hatte nie das Gefühl, dass ihm wirklich etwas Wichtiges fehlte. Ich wohne leider auch in einer Stadt, in der überall (!!!!) Leinenzwang herrscht, den natürlich außerhalb der Bebauung alle ignorieren ;-). Aber mit einer Schleppleine hat man den Hund ja an der Leine und niemand kann etwas sagen. Ist zwar nicht ganz so wie ohne Leine, aber eben eine Möglichkeit.

Ansonsten kann ich mich den Tipps von coniectrix (sehr kompetent!) und Frau Otto nur anschließen.

@doodeli
Mette ist inzwischen ausgewachsen, 17 Monate alt, sie ist 63 cm hoch und wiegt 25-26,5 kg, da schwankt immer etwas. Sie ist aber ausgesprochen schlank, alle Rippen lassen sich beim Handauflegen gut zählen.
Ich habe den Eindruck, dass dein Hund eventuell zu schnell wächst. Da würde ich den TA mal drauf ansprechen. Eventuell musst du nährstoffärmeres Futter geben, sonst bekommt er später Probleme. Und er darf auf gar keinen Fall zu dick sein, manche Trainer sagen, dass man sie "großhungern" muss. Wachsen und zunehmen tun sie von allein, aber das darf nicht zu schnell gehen.

Wegen des Anpöbelns - nichts anderes ist das, was Bruno mit euch macht - musst du ganz schnell die Bremse ziehen, sonst hast du später einen Hund, der macht, was er will. Da würde ich mal eine Trainer-Einzelstunde zuhause machen, so dass der Trainer die Situation sieht und sagen kann, was noch Spiel ist und was du stoppen musst.

Meine Tochter ist auch 11 Jahre alt und sie ist von Anfang an mit zur Hundeschule gegangen, selbst bei -12°C hat sie tapfer mitgezogen. Bei Mette läuft die Familienhierarchie dadurch so: Frauchen, kleines Frauchen, Herrchen. Die beiden großen Jungs (16 und 19 J.) sind zum Toben und Balgen da, stehen aber noch etwas über ihr. Sie geben ihr aber keine Kommandos, sondern sind sozusagen ihre Kumpels. Aber meiner Tochter gehorcht sie aufs Wort. Wir haben solche Rüpeleien nie geduldet.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.454
@matti1408
Ansonsten kann ich mich den Tipps von coniectrix (sehr kompetent!) und Frau Otto nur anschließen.


Danke für das Kompliment :uups: habe eben in der Hundeschule gut aufgepasst ;) denn dort lernen eigentlich nur wir Menschen was für die Hunde ist es eher Unterhaltung und ein Treffen mit Artgenossen an denen die Hunde viel Spaß haben.

Mein Sohnemann ist ja erst 3 Jahre und wenn ich das so lese von doodeli und mir vorstelle unser Merte würde so mit dem Zwerg umgehen dann wäre vom Zwerg nicht mehr viel übrig. Wir haben aber auch von Anfang an keine Zerrspiele mit Merte gespielt, denn diese Spiele fördern das Verhalten (welches von doodeli beschrieben wird) nur noch mehr. Merte hat es nach der Eingewöhnungsphase auch versucht solche Machtspiele zu treiben aber die wurden sofort unterbunden. Unser Sohnemann hatte dann auch eine Zeit das Verbot mit Merte zu spielen, nur wenn wir direkt dabei saßen durfte er mit ihm spielen. Wir haben dann auch extra ein Intelligenzspiel für Merte gekauft und dies darf unser Sohnemann mit Merte spielen, dabei spielt Merte ruhig weil er nur seinen Kopf gebrauchen muss und mit "Hummelei" (cooles Wort *grins*) nicht weiter kommen würde. So können die beiden spielen ohne das wir (Eltern) Angst haben müssen das unser Sohnemann aussieht wie nach einem schweren Kampf. Mittlerweile kann Merte es sehr viel besser einschätzen wie er mit dem kleinen Zweibeiner in seinem Rudel umzugehen hat und ich muss beide nicht die ganze Zeit unter Dauerbewachung halten, allerdings sind sie trotzdem nie allein in einem Raum. Dieses Spiel ist übrigens nur ein Spiel was die zwei "Kleinen" mit einander spielen, da haben "Große" nichts bei zu suchen.
Früher hieß es immer, Kinder müssen unter dem Hund stehen, das ist mittlerweile revidiert worden. Kinder werden NIE unter dem Hund stehen in der Rangordnung sie sollten aber mit dem Hund auf einer Stufe stehen. Wir erziehen unsere Kinder und das bekommt der Hund mit und alles was erzogen wird steht nicht über dem Hund, da ist es auch egal wie alt die Kinder sind, das kann dann unter anderem auch noch bei "erwachsenen" Kindern sofern diese noch im Haushalt leben sein das diese vom Hund nicht als Ranghöher beachtet werden. Befolgt ein Hund trotzdem die Befehle eines Kindes ist das nur schön aber nichts worauf man sich auf Dauer verlassen sollte, denn der Hund macht dies nur weil er als Spiel empfindet und es für ihn mit angenehmen Dingen (das Kind beschäftigt sich mit ihm) verknüpft ist. Merte hört auch bei unserem Sohnemann auf "Sitz" weil er weiß wenn der kleine Zweibeiner das zu ihm sagt folgt immer das Spiel. Unser Sohnemann beherrscht das Kommando "Sitz" auch als Sichtzeichen, er kann auch schon "Schau" mit ihm und ist gerade dabei "Platz" zu üben, perfekt beherrscht er auch das hohe "Feiiiiiiiiiiiiin", er war immer in der Welpenspielstunde dabei und hat sich dort viel abgeschaut.
Bei uns in der Hundeschule gibt es auch eine Kindergruppe, für Kinder ab 10 Jahren, das finde ich auch super toll. Unser Zwerg ist dafür leider noch zu klein. Unser Zwerg ist stolz wie Oskar wenn Merte seine Kommandos befolgt :clap: . Erst war ich skeptisch das der Zwerg Kommandos geben soll und darf, aber unsere Hundetrainerin sagte wir sollen die beiden nur lassen, Merte nimmt kann sehr gut unterscheiden zwischen dem Zwerg und uns. Unsere Sorge war das Merte lernen könnten das man ein Kommando nicht beim ersten mal befolgen muss, aber da er den Zwerg nicht "ernst" nimmt macht es auch nichts wenn er sich erst beim zweiten oder dritten mal setzt. Wenn er das Kommando vom Zwerg gar nicht befolgen mag, dan stellen wir uns auch schon mal hinter den Zwerg und geben Sichtzeichen "Sitz" ohne das der Zwerg das mitbekommt ;) und dann ist Zwerg stolz das sein Kommando doch geklappt hat :p. Es ist toll zuzusehen wie die zwei miteinander umgehen. Allerdings hätte ich nie gedacht das es doch so schwer ist ein Kind im Trotzalter und ein Hundewelpen zu erziehen, aber wir bekommen das hin. Bisher hatte ich schon einige Welpen erzogen aber eben nicht in Kompination mit knapp 3jährigem Kind. Mein Partner ist am Anfang schier verzweifelt wenn er mal mit beiden allein war, er hat keine Hundeerfahrung, aber das hat sich nun (Dank Hundeschule und auch Einzelstunden) auch schon gut gebessert.
Würde ich heute gefragt werden ob man ohne Hundeerfahrung einen Welpen aufnehmen kann wenn man ein Kind unter 5-6 Jahren im Haus hat würde ich sagen "NEIN, Finger weg". Denn wenn man keine Hundeerfahrung hat muss man sich viel mehr noch mit auseinandersetzen und ich (ich habe von Geburt an immer mit Hunden zu tun gehabt, mein Opa hat Hunde für die Hundestaffel ausgebildet) habe ab und an schon meine Mühe mit den zwei "Rackern", aber es macht viel Spaß.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.455
Hallo Doodeli

Darf ich fragen woher der Bruno kommt?.Das gleiche verhalten hat unser Busty auch(in 8 Tagen wird er 1 jahr alt,68cm groß und ca 26kg schwer).Er frisst alles was durch seine Speiseröhre passt(Tempos,Steine,Kunststoffe aller art,Katzen und Pferdesch...:-(.Wäre ja nicht ganz so schlimm ,wenn wir nicht unsere "besondere Tochter" hätten.Er geht liebevoll mit ihr um,aber da seine Zunge gerne mal durch ihr Gesicht wandert hätten wir Busty das gerne abgewöhnt.Da ich beruflich sehr viel zu tun habe und meine Frau mit unserer Tochter und Hund voll beschäftigt ist haben wir keine Zeit um mit ihm in die Hundeschule zu gehen.Sonst läuft alles bestens mit unserem Busty.Da wir auf dem Lande wohnen nehmen wir auch fast immer die Schleppleine.

Gruß Schulzi
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.456
:angel: Auch wir lassen unseren Sohn nie allein mit dem Hund und er kommt auch mit zur Hundeschule. Allerdings ist das egal, denn Bruno verteilt seine Knüffe ja gleichmäßig auf uns beide.... Nur mein Mann bleibt verschont. Der ist allerdings fast nie zu hause und wenn, dann ist er sehr autoritär und schüttelt den Hund zurecht....das kann ich einfach nicht.
Habe jetzt bei unserer Hundetrainerin angerufen und einen Termin für ein Einzeltraining vereinbart. Das ist allerdings erst in 9 Tagen. Bis dahin werde ich mal schon die ganzen guten Tips versuchen umzusetzen. Wäre doch gelacht, wenn wir den Doodle nicht in den Griff bekommen....
Freunde darf mein Sohn allerdings derzeit nicht nach hause bringen, denn mit denen verfährt Bruno genauso grob und das könnte vielleicht Ärger mit den Eltern geben :evil:.

Noch was zur Größe: Als wir Bruno aus dem Wurf ausgesucht haben, war er mit Abstand der Dickste von den ganzen Doodelchen. Während die anderen Welpen getobt haben, hing er unermüdlich an Mamas Busen und hat sich vollgefressen...:uups:
Wir haben ihn trozdem ausgesucht, denn er war der ruhigste und verschmusteste von der ganzen Bande, und das haben wir auch wegen unserem Sohn getan.
Die Tierärztin meinte, er wäre nicht zu fett (aktuell) und wird nie ein schlanker, eleganter Hund sein, weil er eben auch diesen riesigen Brustkorb hat. Die Rippen kann man fühlen, aber ich finde ihn trotzdem ziemlich groß für sein Alter.....:eusa_eh:

Liebe Grüße
Doodeli :004:

Hi Schulzi, Bruno kommt aus einer Hobbyzucht von einem privaten Züchter aus Nauen, der ansonsten auch noch Aussis züchtet. Sehr lieb und seriös, wir halten mit Ihnen Kontakt. Der Hund war bezahlbar, war mehfach entwurmt und geschippt, die Eltern beide mit Auszeichnungen und auf Erbkrankheiten untersucht. Auch haben wir für Doodeli Papiere für eine experimentelle Züchtung erhalten, mit den Stammbäumen der Eltern.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.457
Der ist allerdings fast nie zu hause und wenn, dann ist er sehr autoritär und schüttelt den Hund zurecht....das kann ich einfach nicht.

Den Tipp habt ihr doch wohl hoffentlich nicht von eurer Trainerin. Sorry, aber diese veraltete Erziehungsmethode sollte heute gar nicht mehr angewendet werden. Ich bin froh, dass wenigstens du es nicht übers Herz bringst.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.458
Oh weh

Ich glaube, das mit dem "Zurechtschütteln" kam jetzt härter rüber als es ist....:| Der Hund wird auch von meinem Mann natürlich nicht körperlich gezüchtigt. Er greift ihn ins Nackenfell und drückt ihn runter, so wie es die Hundetrainerin ihm auch gezeigt hat.

Ich bringe das trotzdem nicht übers Herz, obwohl er da oben so viel Fell hat, das noch ein zweiter Hund reinpassen würde :D

Nichts für Ungut

Gruß
Doodeli :004:
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.459
Ich glaube, das mit dem "Zurechtschütteln" kam jetzt härter rüber als es ist....:| Der Hund wird auch von meinem Mann natürlich nicht körperlich gezüchtigt. Er greift ihn ins Nackenfell und drückt ihn runter, so wie es die Hundetrainerin ihm auch gezeigt hat.

Also ich würde die Trainerin ernsthaft wechseln!

Es passiert nämlich ganz schnell, dass dein Mann den Hund NICHT nur im Nackenfell packt und runterdrückt, sondern ihn vielleicht auch mal am Nackenfell schüttelt. Dann kann der Hund Todesangst bekommen oder einen Schock, denn außer bei ganz kleinen Welpen, wo die Mutter das macht, machen Wolfsähnliche, wozu unsere Hunde ja nun einmal gehören, dieses nur um den Gegner zu töten. Macht euch das bitte klar. Diese Methoden sind aus Kaiser´s Zeiten.

Und - was bitte, als körperliche Züchtigung, ist das sonst?

Guck dir bitte mal eine andere Hundeschule an. Wäre doch schade, wenn das mit dem Hund schief geht. Du musst natürlich selbst wissen, welche Erziehungsmethode du gut findest, aber was du über deine Trainerin schreibst, kommt schon komisch rüber. Ist die schon zu lange im Geschäft, oder noch zu kurz?

Gruß, matti1408
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.460
Hallo Matti,

wie schon gesagt, ich habe mich wirklich nur mißverständlich ausgedrückt. Die Trainerin ist schon in Ordnung und der Bruno ist gaaaanz weit davon entfernt in einen Schockzustand zu fallen. Er hat vor dem Paps nur einfach viel mehr Respekt....;) was wohl zum Großteil auch an der Stimme liegen dürfte....

Man darf bei all der Größe von Bruno nicht vergessen, daß er ja eigentlich noch ein Welpe ist.

Die blauen Flecken haben WIR, nicht der Hund ;) , was zwar kein wünschenswerter Zustand ist, aber wir arbeiten daran! (Natürlich nicht daran, daß der Hund die blauen Flecken kriegt, bitte nicht mißverstehen!!!!!) :mrgreen:

Liebe Grüße

Doodeli :004:

PS: Mette ist wunderschön!!!! Auf den Bildern sehe ich aber,daß sie viel schnittiger gebaut ist als Bruno und seine Pfoten dürften etwa doppelt so groß sein. Sehen aus wie riesige Filzschlappen.....
 
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