Suche Labradoodle Besitzer

Diskutiere Suche Labradoodle Besitzer im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Was soll denn das Runterdrücken bewirken? Frag doch mal die Trainerin, in welcher Situation sie schon mal Hunde beobachtet hat, wo einer den...
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  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.461
Was soll denn das Runterdrücken bewirken? Frag doch mal die Trainerin, in welcher Situation sie schon mal Hunde beobachtet hat, wo einer den anderen mit (sanfter) Gewalt runter drückt. Sorry, aber richtige Rudelführung geht komplett anders.

Klar hat dein Hund vor deinem Mann mehr Respekt... ganz einfach weil dein Mann schon von Natur aus mehr Respektwürdigkeit auszustrahlen scheint. Das hat unter anderem mit einer etwas ruhigeren (nicht zwangsläufig brummig tiefen) Stimme zu tun, aber noch viel mehr mit der allgemeinen Körpersprache. Wenn du dir deiner Körpersprache und deiner Bewegungen bewusst wirst und dir zusätzlich das Wissen aneignest, wie du deinen Hund fast nur durch deine Körpersprache erziehen kannst, wirst du deinen Hund auch bald im Griff haben... und das ganz ohne Gewalt oder körperliche Unterdrückung.
 
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  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.462
Wir erziehen unsere Kinder und das bekommt der Hund mit und alles was erzogen wird steht nicht über dem Hund, da ist es auch egal wie alt die Kinder sind, das kann dann unter anderem auch noch bei "erwachsenen" Kindern sofern diese noch im Haushalt leben sein das diese vom Hund nicht als Ranghöher beachtet werden. Befolgt ein Hund trotzdem die Befehle eines Kindes ist das nur schön aber nichts worauf man sich auf Dauer verlassen sollte, denn der Hund macht dies nur weil er als Spiel empfindet und es für ihn mit angenehmen Dingen (das Kind beschäftigt sich mit ihm) verknüpft ist.

....und wie ist das beim Ehemann ? Der wird ja manchmal auch noch erzogen........ :lol:

Bezüglich des Drauf-Verlassens gebe ich dir Recht. Meine Tochter und Mette lieben sich heiß und innig und Mette würde wahrscheinlich alles tun, um ihr zu gefallen und zu erreichen, dass sie sich weiter mit ihr beschäftigt. Aber vielleicht würde sie auch alles tun, um meine Tochter gegen (vermeintliche) Angreifer zu verteidigen. Oder was würde geschehen, wenn sie eifersüchtig ist, weil sie mal kurz nicht im Mittelpunkt steht. Die beiden machen sehr viel zusammen, spielen, schmusen, apportieren, Unterordnung. Aber sie sind dabei nie allein, ich bin zumindest soweit in der Nähe, dass ich alles mitbekommen, auch wenn die beiden mich oft nicht sehen. Nicht umsonst haftet die Tierhalterhaftpflicht nicht, wenn ein Kind unter 14 Jahren mit dem Hund allein unterwegs ist. Da muss man immer drauf gucken, ein Hund ist halt ein Hund, nicht mehr und vor allem nicht weniger.

Welpe und Kleinkind stelle ich mir auch sehr schwierig vor. Quasi wie Zwillinge erziehen, bloß dass der eine (vierbeinige) schon in der Pubertät ist, wenn der andere immer noch nicht stubenrein ist. Und da ist das Risiko Hund+Kind natürlich auch viel größer, weil dem kleinen Menschen für viele Dinge auch noch das Verständnis fehlt.

@doodeli

Danke für das Kompliment. Mette hat die Figur vom Pudel, da hat sich der Labbi nicht sehr durchgesetzt. Und wenn sie rennt - Muskeln pur. Das donnert richtig auf dem Boden. Sie springt aus dem Stand locker über 1,20m, unser Zaun ist 1,40m hoch, deshalb muss sie während der heißen Phase der Läufigkeit auch im Garten an die Schleppleine, denn mit Anlauf könnte sie es schaffen drüber zu springen.

Großer Welpe, euer Bruno. Aber wegen des Wachstums hast du ja offenbar schon mit der TÄ gesprochen, dann ist das bei ihm wohl so. Und dann wird er halt ein großer Bruno mit großen Filzpuschen. Bei der Erziehung musst du eben ein Auge drauf haben, damit er die Welpenunarten nicht mit in die Pubertät nimmt.

Stell doch mal ein paar Fotos ein.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.463
....und wie ist das beim Ehemann ? Der wird ja manchmal auch noch erzogen........ :lol:

Bezüglich des Drauf-Verlassens gebe ich dir Recht. Meine Tochter und Mette lieben sich heiß und innig und Mette würde wahrscheinlich alles tun, um ihr zu gefallen und zu erreichen, dass sie sich weiter mit ihr beschäftigt. Aber vielleicht würde sie auch alles tun, um meine Tochter gegen (vermeintliche) Angreifer zu verteidigen. Oder was würde geschehen, wenn sie eifersüchtig ist, weil sie mal kurz nicht im Mittelpunkt steht. Die beiden machen sehr viel zusammen, spielen, schmusen, apportieren, Unterordnung. Aber sie sind dabei nie allein, ich bin zumindest soweit in der Nähe, dass ich alles mitbekommen, auch wenn die beiden mich oft nicht sehen. Nicht umsonst haftet die Tierhalterhaftpflicht nicht, wenn ein Kind unter 14 Jahren mit dem Hund allein unterwegs ist. Da muss man immer drauf gucken, ein Hund ist halt ein Hund, nicht mehr und vor allem nicht weniger.

Welpe und Kleinkind stelle ich mir auch sehr schwierig vor. Quasi wie Zwillinge erziehen, bloß dass der eine (vierbeinige) schon in der Pubertät ist, wenn der andere immer noch nicht stubenrein ist. Und da ist das Risiko Hund+Kind natürlich auch viel größer, weil dem kleinen Menschen für viele Dinge auch noch das Verständnis fehlt.


Ja ja das mit dem Partner erziehen ist so eine Sache, das versuche ich nun schon seit Jahren ohne Erfolg ;) das scheint auch Merte zu merken und nimmt meine Erziehungsversuche meinem Partner gegenüber wohl nicht ernst ;)

Meine zwei Racker lieben sich auch heiß und innig :p es ist zwar im Moment eine anstrengende Zeit (vor allem weil auch noch Kiga-Ferien sind, aber am 6. Sept. geht es wieder los mit dem Kiga.... Juhuuuuu... Zwerg ist schon seit einem Jahr im Kiga) weil man beide dauernd im Blick haben muss aber ich weiß dass es sich lohnt. Für unseren kleinen "Zweibeiner" :lol: ist es auch eine Berreicherung das wir den Hund haben, denn es dreht sich nun nicht mehr alles um ihn sondern er muss die Aufmerksamkeit und alles teilen. Eben wie mit einem Geschwister auch. Ich bereue die Entscheidung schon jetzt wieder einen Hund ins Haus zu holen auch in keinster Weise, würde es auch (auch mit dem heutigen Wissen) immer wieder so entscheiden. Nur würde ich jedem mit Kleinkind davon abraten wenn keine Hundeerfahrung vorhanden ist, denn dann wäre man sehr leicht überfordert.
Ich denke schon dass im Notfall die Kinder von den Hunden verteidigt werden, nur muss man aufpassen das diese Verteidigung nicht auch stattfindet wenn kein Notfall vorliegt. Kenne einen Fall da hatte der Hund (war allerdings auch ein Hütehund, Kaukase) der hat die Kinder so verteidigt und behütet das er die Kinder noch nicht mal aus ihren Zimmern lies. Das lag natürlich auch an mangelnder Hundeerfahrung, falscher Erziehung und falsche Hundewahl, so eine Hunderasse würde ich mir nicht mit Kleinkind ins Haus holen. Denke unsere Doodles sind da nicht so extrem, kann mir aber wirklich vorstellen dass sie Ihre "Kinderwelpen" verteidigen würden.

@matti1408
Du schreibst: Unsere Doddles sind ja nun einmal Labbi-Mixe, hatte sie noch nie Labbis in der Hundeschule? Meine Trainerin sagt immer, ich solle mir nicht allzu viele Gedanken machen, bei den Labbis wäre es auch so, die sind wie unsere Doodles super verspielt, hummelig (ein tolles Wort !) und bleiben nicht so furchtbar lange bei der Sache. Und ich habe noch keinen Labbi gesehen, der jünger als 3 Jahre ist und sich nicht von anderen Hunden sofort ablenken lässt. Es sei denn er hat ein Stachelhalsband (so was gibt es auch.....). Die sind nun einmal freundlich und verspielt und das haben die Doodles auch im Blut.

Ich glaube ein Labbi wird irgendwie nie erwachsen und so wird das auch mit unseren Doodles sein :clap: sie werden wohl immer Kindsköpfe bleiben, aber eben liebenswerte Kindsköpfe. Möchte ich einen Hund der irgendwann wie eine Marionette neben mir läuft und keine Flausen im Kopf hat dann hole ich mir weder einen Labbi noch einen Labbidoodle. Dann gehe ich auch in einen SVH-Verein und nicht in die Hundeschule. Ich finde gerade dieses verspielte bis ins hohe Alter eine tolle Eigenschaft. Ich kenne übrigens mehr als einen Labbi der sich selbst im "hohen" Alter nicht aus dem spielen abrufen lässt, obwohl er sonst wirlich super gut hört aber wehe er ist im Spiel mit anderen Hunden dann vergisst er das an seinem Kopf Ohren baumeln :lol:.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.464
Ich glaube ein Labbi wird irgendwie nie erwachsen und so wird das auch mit unseren Doodles sein :clap: sie werden wohl immer Kindsköpfe bleiben, aber eben liebenswerte Kindsköpfe. Möchte ich einen Hund der irgendwann wie eine Marionette neben mir läuft und keine Flausen im Kopf hat dann hole ich mir weder einen Labbi noch einen Labbidoodle. Dann gehe ich auch in einen SVH-Verein und nicht in die Hundeschule. Ich finde gerade dieses verspielte bis ins hohe Alter eine tolle Eigenschaft. Ich kenne übrigens mehr als einen Labbi der sich selbst im "hohen" Alter nicht aus dem spielen abrufen lässt, obwohl er sonst wirlich super gut hört aber wehe er ist im Spiel mit anderen Hunden dann vergisst er das an seinem Kopf Ohren baumeln :lol:.

Ganz genau! Und deshalb bin ich auch nicht sauer oder zweifle an meiner Erziehung, wenn Mette ihre Ohren wieder am Wiesenrand abgelegt hat, weil sie spielen gehen muss. Sie ist so ein liebes Tier, aber perfekt muss sie nicht sein. Das bin ich doch auch nicht!!
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.465
Ich habe grad noch mal die letzten Einträge hier gelesen, und das hat mich stark an meine ersten paar Wochen mit Frieda erinnert, und dass ich an einem Punkt echt auch mal verzweifelt war mit ihr und sowieso dauernd 1000 Fragen hatte.
Und an der Stelle möchte ich hier mal matti1408 mit Mette danken, die mir ganz viele super Tipps gegeben hat, wenn ich nächtens wieder mal eine lange Email geschrieben habe, weil ich mir unsicher war - und Ihr beiden habt mir ganz oft Mut gemacht.

D A N K E !!!

Und es ist genauso gekommen, wie Du gesagt hast: hinterher lacht man drüber
:)

Frau Otto & Frieda


:tier2:
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.466
Ich habe grad noch mal die letzten Einträge hier gelesen, und das hat mich stark an meine ersten paar Wochen mit Frieda erinnert, und dass ich an einem Punkt echt auch mal verzweifelt war mit ihr und sowieso dauernd 1000 Fragen hatte.
Und an der Stelle möchte ich hier mal matti1408 mit Mette danken, die mir ganz viele super Tipps gegeben hat, wenn ich nächtens wieder mal eine lange Email geschrieben habe, weil ich mir unsicher war - und Ihr beiden habt mir ganz oft Mut gemacht.

D A N K E !!!

Und es ist genauso gekommen, wie Du gesagt hast: hinterher lacht man drüber
:)

Frau Otto & Frieda


:tier2:

Oh, ganz lieben Dank für das nette Kompliment.
Ich freue mich aber auch, dass wir über dieses Forum Kontakt geknüpft haben und inzwischen möchte ich deine langen, privaten Mails nicht mehr missen!
Beim 6.Hund und nach der Aufzucht von 3 Menschenkindern sieht man vieles eben auch gelassener als man das als Ersthundebesitzer kann.

Gib Frieda einen Kuss von mir und einen Knuff von Mette!
Vielleicht werden wir uns irgendwann ja auch einmal persönlich begegnen, schön wär´s!

Liebe Grüße, matti1408
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.467
Hallo, sehr gute Empfehlung, wir haben die Hundeschule gewechselt und zwar zu der Frau, die uns am Anfang geholfen hat, als Jojo vor lauter Umstellung nur im Haus gepiescht hat, egal wie lange wir vorher mit ihr draussen waren. Sie war einmal hier und zwei Tage später war Jojo stubenrein. Sie hatte leider bisher keinen Platz für uns. Jojo ist auch erst mit 16 Wochen zu uns gekommen und gerade heute meinte Andi, dass sie immer noch jeden Tag ein bißchen mehr ankommt. Das mit dem Futter klappt bei ihr auch super und sie sitzt bis zu 10 Minuten ab, aber wenn ich dann das Futter frei gebe, geht sie nie direkt dorthin, sondern wartet noch ein paar elegante Minuten. Sie ist eine schlechte Fresserin und hat bisher gerade mal eine Woche ihre Ration komplett gefressen. Sonst läßt sie immer ein drittel übrig, was ich dann nach ca. 20 Minuten wegräume. Als wir sie für den Bindungsaufbau mit Trockenfutter aus der Hand gefüttert haben, hat sie nach einer Woche 2 Kilo abgenommen, so dass wir damit aufgehört haben. Füttert ihr noch das Futter von den Werners oder habt ihr umgestellt. Wir mischen mittlerweile Quark oder Joghurt drunter, damit sie einigermassen auf ihre Rationen kommt. Es ist sehr hilfreich so gute Tipps von euch zu bekommen, ihr seid ja sehr souverän ich bin da einfach Anfängerin. Aber wir machen auch Fortschritte, in den letzten Tagen akzeptiert Jojo mehr und mehr ihre Decke und bleibt auch mal länger liegen. Wie lange lasst ihr Eure Doodles denn alleine? Barfussläuferin
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.468
Hallo Barfussläuferin,

wir haben (weil ich es verschwitzt habe, rechtzeitig einen neuen zu bestellen) nach dem ersten großen Futtersack auf ein anderes Futter umgestellt (Bosch Junior für große Rassen). Und Frieda fand das viiiieeel leckerer. (wobei das bei ihr ja nicht das Problem ist, ich habe noch nichts gefunden, was ich ihr füttern wollte, was sie nicht gefressen hätte - aber das fand sie gleich noch viel besser). Ich habe das Futter über eine Woche hinweg umgestellt, also immer mehr von dem einen und immer weniger vom anderen gefüttert, damit sie keine Verdauungsprobleme kriegt. Habt ihr denn verschiedene Futtersorten ausprobiert? Manchmal haben die wohl auch so ihre Vorlieben (bei uns in der Hundeschule ist zB ein Hund, der frisst nur weiche Leckerli, keine harten).

Frieda hab ich bis jetzt so richtig erst 20 min. alleine gelassen, aber ich habe bei ihr das Gefühl, das ist kein Problem, sie länger alleine zu lassen, sie bleibt so ruhig und gelassen auf ihrem Kissen liegen normalerweise, wenn ich rausgehe, da hatte ich nach ganz kurzer Zeit ein gutes Gefühl. Sie hat auch bis auf ganz wenige Ausnahmen noch nie gewinselt oder gebellt, wenn ich den Raum verlassen habe, oder mal alleine in den Garten bin.
Ich arbeite ja meist von zuhause aus, habe da im unteren Stockwerk ein Arbeitszimmer und habe anfangs bei Frieda im Wohnzimmer gearbeitet, aber nach und nach mehr Zeit unten im Arbeitszimmer verbracht, sodass sie inzwischen vormittags bis zu fast 3 Stunden alleine im Wohnzimmer schläft, während ich ein Stockwerk tiefer arbeite. Ich habe sie nicht mit nach unten genommen, weil sie anfangs SOFORT wenn sie runter kam, auf den Teppichboden gepieschert hat. Wir haben dadurch aber praktisch "In-House-alleinsein" trainiert.

Was für eine Decke meinst Du denn da? Die , auf der sie tagsüber schläft?

Das mit der Hundeschule find ich gut...

LG
Frau Otto
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.469
Hallo, sehr gute Empfehlung, wir haben die Hundeschule gewechselt und zwar zu der Frau, die uns am Anfang geholfen hat, als Jojo vor lauter Umstellung nur im Haus gepiescht hat, egal wie lange wir vorher mit ihr draussen waren. Sie war einmal hier und zwei Tage später war Jojo stubenrein. Sie hatte leider bisher keinen Platz für uns. Jojo ist auch erst mit 16 Wochen zu uns gekommen und gerade heute meinte Andi, dass sie immer noch jeden Tag ein bißchen mehr ankommt. Das mit dem Futter klappt bei ihr auch super und sie sitzt bis zu 10 Minuten ab, aber wenn ich dann das Futter frei gebe, geht sie nie direkt dorthin, sondern wartet noch ein paar elegante Minuten. Sie ist eine schlechte Fresserin und hat bisher gerade mal eine Woche ihre Ration komplett gefressen. Sonst läßt sie immer ein drittel übrig, was ich dann nach ca. 20 Minuten wegräume. Als wir sie für den Bindungsaufbau mit Trockenfutter aus der Hand gefüttert haben, hat sie nach einer Woche 2 Kilo abgenommen, so dass wir damit aufgehört haben. Füttert ihr noch das Futter von den Werners oder habt ihr umgestellt. Wir mischen mittlerweile Quark oder Joghurt drunter, damit sie einigermassen auf ihre Rationen kommt. Es ist sehr hilfreich so gute Tipps von euch zu bekommen, ihr seid ja sehr souverän ich bin da einfach Anfängerin. Aber wir machen auch Fortschritte, in den letzten Tagen akzeptiert Jojo mehr und mehr ihre Decke und bleibt auch mal länger liegen. Wie lange lasst ihr Eure Doodles denn alleine? Barfussläuferin

Guten Morgen

Wir haben nur am Anfang das Futter von Werners gefüttert. Wir haben gleich einen großen Sack mitgenommen. Er reicht bis Merte knapp ein halbes Jahr war, kurz bevor der Sack zu Ende war haben wir angefangen umzustellen. Wir haben dann auf MeraDog (habe ich schon bei meinen anderen Hunden gefüttert und nur gute Erfahrung mit) und gleich auf "Erwachsenenfutter" umgestellt. War die Empfehlung von Tierarzt wie Hundetrainerin, man füttert heute nicht mehr bis zu einem Jahr Welpenfutter damit die Hunde nicht zu schnell wachsen.
Aus der Hand haben wir Merte eigentlich nicht groß gefüttert ausser bei den Übungseinheiten bekommt er sein Fressen nicht aus der Hand. Er wird zweimal am Tag gefüttert seit er ein halbes Jahr ist, vorher dreimal. Zusätzlich bekommt er was zum kauen, Rinderohr (am liebsten die wo auch noch die Muschel dran ist), Straussensehnen (groß, die kleinen sind schnell weg), Ochsenziemer und was auch ein total Renner ist sind Markknochen. Markknochen habe ich als es so heiß war in die Gefriertruhe und dann hatte Merte ein Markknocheneis :) das fand er klasse. Bei den Kausachen achte ich darauf das es nicht so fett und kalorienreich ist, daher bekommt er kein Schwein. Dann muss man nicht soviel vom "normalen" Futter abziehen. Was Merte auch schon mal bekommen hat, da wurde er dann aber nur einmal am Tag gefüttert, war ein Kalbsunterbein, daran hat er 3 Tage gekaut ;). Er liebt es einfach auf Dingen rumzunagen und bevor er andere Dinge knappert bekommt er Hundegerechtes ;).
Was das reinpisseln anbelangt haben wir von Anfang an keine Probleme gehabt. Merte hat im Wohnzimmer eine Box stehen, so eine wie wir auch im Auto haben. Das ist sein Platz. Am Anfang war er da in der Nacht und auch am Tag (wenn wir weg waren) drinne und die Tür war zu. Jetzt machen wir die Tür nur noch in der Nacht zu, oder wenn wir Merte vor unserem Sohnemann "schützen müssen". Aber Merte kommt da auch mal rein wenn er gar nicht zur Ruhe kommt, wir Besuch mit Kleinkindern haben (bis er sich beruhigt hat, er liebt Kinder so sehr das es für diese manchmal am Anfang bedränglich ist) oder auch wenn wir essen und er mal wieder meint betteln zu müssen und nicht auf seinem Platz zu bleiben. Unser Sohnemann versucht ihm aber auch immer mal wieder was vom Tisch zuzustecken und daher ist es schwer Merte beizubringen auf seinem Platz zu bleiben. Durch die Box hat Merte von Anfang an gelernt sich bemerkbar zu machen. Er geht am Abend gegen 21 Uhr auf seinen Platz und am Morgen um 6 Uhr "ruft" er uns. Am Tag bleibt er auch bis zu 4 Stunden ohne Probleme allein zu Hause ohne Unfug zu machen, am Anfang war er da auch immer in der Box (bei geschlossener Tür) mittlerweile lassen wir die Box offen (seit etwa 8 Wochen). Wir haben für Urlaube auch noch eine Reisebox (ist eine aus Nylon und lässt sich gut zusammenklappen) so hat er auch im Urlaub einen geschützten Bereich, und wir können ihn so auch ohne Probleme in ungewohnter Umgebung mal allein im Hotel, Ferienwohnung etc lassen, da ist dann die Box zu.
Merte ist die Box von Anfang (als er zu uns kam) an gewohnt und hat daher überhaupt keine Problema damit. Wir haben für ihn auch einen Fahrradanhänger (da wir viel und gerne Rad fahren und auch mal Tagestouren) und auch diesen liebt er.
Ich kann das mit der Box nur empfehlen. Allerdings muss man die Hunde da langsam dran gewöhnen wenn sie schon älter sind. Merte hat sich von Anfang an als wir ihn holten in der Box wohl gefühlt. Auf der Heimfahrt (als wir ihn holten) war er auch gleich in der Box und hat die 7 Stunden Fahrt bis nach Hause verschlafen. Als wir ihn Urlaub fuhren wäre er in den 14 Stunden am liebsten auch nicht aus der Box, aber wir haben darauf bestanden und haben insgesamt 3 Pausen gemacht. Wenn Merte eine Box sieht will er diese immer gleich in Beschlag nehmen, egal wo wir sind, sogar bei Freunden (die auch Hunde haben) legt er sich in die Boxen (die Freunde haben 3 Hunde und für diese auch Boxen) und schläft erstmal eine Runde nachdem er getobt hat.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.470
Wir haben am Anfang mit Jojo auch versucht, ihr die Box schmackhaft zu machen. Wir hatten von Freunden einen Kennel geliehen. Täglich bis zu 5 mal haben wir sie mit tollen Leckerchen hineingelockt und sie fand sie nach 4 Wochen immer noch ganz doof und dann haben wir sie abgeschafft. Im Auto ist sie mit einem Gitter im Kofferraum gesichert und dazu haben wir noch eine mittlere Abtrennung, so dass sie genug Halt hat, das klappt super. Ich habe in letzter Zeit öfter über eine Box nachgedacht, aber die Kosten haben mich doch ganz schön erschreckt. Welche Größe habt ihr genommen? Für den Urlaub wäre es nämlich super. In unserem diesjährigen Urlaub im bayrischen Wald haben wir sie überall mit hin genommen, weil sie gerade in der Kauphase war und wir sie nicht alleine in der Wohnung hätten lassen können und beim nächsten mal sind wir mit dem Wohnmobil der Schwiegereltern unterwegs, da wäre so eine Box schon sehr geschickt. Vielleicht könnt ihr mir nochmal die Kosten und die Größe mailen. Lg Barfussläuferin
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.471
Wir haben auch anfangs sehr viel mit der Box gearbeitet. Wir haben für ca. 40€ eine faltbare Box über Amazon bestellt und diese Box für alles verwendet: Es war (übrigens bis vor 3 Tagen) ihre Schlafkiste für die Nacht neben meinem Bett. Tagsüber stand sie neben ihrem Kissen im Wohnzimmer, da ist sie manchmal von selber reingegangen, wenn sie ihre Ruhe wollte, manchmal haben wir sie reingeteckt als "Stille Treppe" für ein paar Minuten. Ich hab sie die ersten 3-4 Wochen da häufig gegen abend reingepackt, wenn cih das Gefühl hatte, die ist total überdreht und kommt gar nicht mehr runter. (Sie ist dann jedesmal innerhalb von 2 Minuten da drin eingeschlafen; es war manchmal fast so wie: "Gottseidank muss ich endlich in der Kiste und darf Schlafen". Außerdem haben wir die Box zum Autofahren verwendet (erst auf dem Rücksitz, weil sie sonst gewinselt hat, nach ca 2 Wcohen auf der Ladefläche des Kombi.). Und ich verwende die Box, wenn ich sie (etwa einmal die Wcohe) mit ins Büro eines Auftraggebers von mir nehme, wo ich etwa 4-5 Stunden bin. Da schläft sie ausschließlich in der Box. Und im Urlaub hatten wir sie auch mit. Die Box war für sie (und ist es manchmal noch) ein Stück Sicherheit und Ruhe.
Jetzt hat die Box langsam ausgedient, ich nehm sie nur noch mit, wenn ich in das "fremde" Büro fahre. Sie ist aber inzwischen rausgewachsen, wenn sie drin schläft , guckt der Kopf raus ;-)

Ansonsten haben wir seit kurzem noch eine Alu-Auto-Box für die Ladefläche, aber die mag Frieda nicht. Die werden wir wahrscheinlcih wieder abschaffen.

Ich versuche mal ein Foto einzustellen.
LG
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.472
Hallo an alle glücklichen Doodle-Halter!

Ich bin auf der Suche nach einem guten Goldendoodle-Züchter. Woher stammen eure Fellnasen und welche Erfahrungen habt ihr mit Züchtern gemacht? Es wäre toll, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. Ich lebe in Süddeutschland und möchte einen Welpen zum Therapiebegleithund ausbilden. Es ist nicht ganz leicht, unter den vielen Labra- und Goldendoodlezüchtern die man so im internet findet, seriöse und liebevolle Zuchtstätten zu erkennen. Über Tipps und Empfehlungen würde ich mich daher wirklich sehr freuen, gerne auch per PN.

Danke und liebe Grüße,
Chibi
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.473
Für eure "Boxendiskussion" bekommt ihr bestimmt noch Schelte - da scheiden sich wirklich die Geister!

Viele Hundetrainer favorisieren die Box und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sie ein Segen sein kann. Unser letzter Hund hatte ja eine Gehirnerkrankung und hätte sich wirklich schwer selbst verletzen können, wenn wir nicht mit der sicheren Box gelebt hätten. Er hat immer drin geschlafen und war immer drin, wenn er allein war, übrigens immer mit geschlossener Tür, sonst hätte sie in dem Fall ja nichts genutzt. Da er Zeit seines Lebens nie "Bescheid gesagt" hat, wenn er raus musste, aber die Box nicht verschmutzte, war es auch da eine Hilfe. Wenn wir dabei waren, haben wir es ja gemerkt, dass er raus muss. Er hat sich auch immer in die Box verzogen, wenn er seine Ruhe haben wollte oder wenn er wieder Sehstörungen hatte. Er hat sich darin offenbar auch absolut sicher gefühlt.

Bei Mette habe ich dagegen bis auf die ersten beiden Wochen, als der alte Hund noch lebte und sie ihn ja auch nachts in Ruhe lassen sollte, nicht mit Box gearbeitet. Nachdem unser Bobo gestorben war, hat sie ein altes Polster aus einem Kinderbett bekommen und die Bereiche der Wohnung, die sie ohne Begleitung absolut nicht betreten durfte (z.B. die Kinderzimmer) habe ich mit Babygittern gesichert. Die hatte ich noch auf dem Dachboden stehen und das hat wirklich super geklappt. Wenn wir dabei waren, waren die Türen auf, wenn ich nicht gucken konnte oder wir weg waren, waren die Türen zu.

Unser Schlafzimmer, in dem sie auch schläft, ist auch jetzt noch mit einem Gitter versehen, dass nachts geschlossen wird. Die Tür grenzt direkt an die Haustür und wenn unser Ältester mitten in der Nacht nach Hause kommt, möchte ich nicht, dass Mette vielleicht mal nach draußen geht und er das nicht bemerkt und sie aussperrt. Da Mette sowieso die ganze Nacht ganz fest schläft, merkt sie das allerdings kaum. Sie geht meist schon vor uns schlafen und steht später auf. Und wenn sie wirklich malnachts raus musst, weil sie Durchfall hat, donnert sie mit der Pfote an das Gitter. Davon wird jeder wach!

Box war bei Mette einfach nicht angezeigt. Eine so große Box hatte ich auch nicht und bei ihr klappte es gut ohne. Insgesamt finde ich eine Box sehr hilfreich, sie sollte aber nicht aus Bequemlichkeit zum Daueraufenthaltsort werden.

Zum Thema Alleinbleiben - Mette war die ersten 4-5 Monate nie allein. Nie heißt tatsächlich NIE ! Da war manchmal etwas Organisation notwendig, aber dafür hat Mette im Haus niemals etwas angeknabbert oder kapputt gemacht und hat genau einmal in die Wohnung gepieselt. Ich konnte immer unmittelbar reagieren, weil ich eben immer da war oder sie immer mit mir mit kam. Im Garten durfte sie sich dann austoben, Löcher buddeln, Kaminholz zerlegen, Hühner ärgern.

Inzwischen bleibt sie natürlich allein, was völlig unproblematisch ist. Sie legt sich auf ihr Polster, bei offenem Gitter, oder auf das Sofa (erlaubt!) und pennt. Länger als 3 Stunden am Stück ist sie aber nicht allein, dafür gab es noch keine Notwendigkeit. In der Regel ist sie dabei, wenn wir Freunde besuchen oder essen gehen. Das ist wie mit den Kindern, die haben wir früher ja auch überall hin mitgenommen.

Zum Alleinlassen im Urlaub, also Hotel oder Ferienwohnung, bin ich übrigens der Meinung, dass man das auf gar keinen Fall machen sollte. Der Hund weiß ja nicht, dass wir wiederkommen. Er hat vielleicht Angst, dass er verlassen wurde. Wir können es ihm nicht erklären. Im vertrauten Wohnmobil oder Wohnwagen ist das etwas anderes, das kennt er ja. Nur im Sommer geht das natürlich wegen der Hitze auch nicht. Bekannte von mir hatten früher zwei Hunde, die sie zu Hause stundenlang völlig problemlos allein lassen konnten. Nach ein paar Tagen am Urlaubsort sind sie abends ohne die Hunde weg gegangen. Die Hunde hatten sich ja schon einige Tage eingelebt, man war gemeinsam gegangen und wieder zurück gekommen, was sollte also passieren? Als meine Bekannten nach 2 1/2 Stunden zurück kamen, hatten die Hunde die komplette Wohnung zerlegt. Sie hatten sogar versucht, sich durch die Tür zu beißen. Die Haftpflichtversicherung hat NICHT gezahlt.

Im Auto haben wir auch keine Box, sondern ein maßgeschneidertes sehr stabiles Trenngitter mit Mitteltrennung. Eine Seite gehört Mette, mit Kuscheldecke und kleckerfreiem Wassernapf, die andere Seite ist für Einkäufe, Gepäck, usw. Das ist sehr praktisch, weil die Ladefläche dadurch nicht komplett blockiert ist. Das kann man aber nur bei einem recht großen Auto machen. Bobo hatte auch im Auto eine Box, der wäre irre geworden ohne das schützende Dach über sich.

So ist jeder Hund verschieden und auch unsere Bedürfnisse sind verschieden. Wichtig ist, dass wir gucken, dass sich unser Hund wohl fühlt und auch wir damit gut zurecht kommen. DEN Tipp gibt es nicht, auch nicht DIE richtige Erziehungsmethode. Man muss sich seinen Weg selbst erkunden. Solange man ein gutes Gefühl dabei hat und es dem Tier an nichts mangelt, ist es in Ordnung.

Ich wiederhole mich gerne - der Hund muss nicht perfekt sein und ich bin es auch nicht! Und das ist gut so, sonst wären wir ja alle perfekt. Wie öde!

Aber @barfußläuferin:

Super, dass du die Hundeschule gewechselt hast! Das war bestimmt eine gute Entscheidung.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.474
Das man einen Hund nicht als Daueraufenthalt in der Box lassen soll sollte ja eigentlich selbstverständlich sein. Das ist unser Merte auch nicht, am Tag ist (ausser in Ausnahmen, wie "Überdrehung" oder am Anfang wenn Besuch mit Kleinkindern da ist) die Tür der Box auch immer offen. In der Nacht ist die Tür allerdings geschlossen sonst liegt Merte nämlich bei unserem Sohnemann im Bett :) . Dort ist die Tür offen, genau wie bei uns, können diese auch aufgrund vom Alter von Sohnemann nicht mit Gitter sichern, Sohnemann soll ja allein aus seinem Zimmer kommen können und ein Türgitter kann er noch nicht betätigen mit seinen knapp 3 Jahren. Aber am Tag und auch wenn wir weg gehen sind ist die Boox offen, mit der Box haben wir auch bessere Erfahrung gemacht als mit einem "normalen" Platz (den hatten wir am Anfang auch). Doch nur wenn Merte in der Box war hat er ihn in Ruhe gelassen, ist auch heute noch so. Box ist Rückzugsmöglichkeit für den Hund wo er rein kann wenn ihm der Zweibeiner zu viel wird.
Achja, Merte ist auch am Morgen bei geschlossener Tür für ca eine halbe Stunde in der Box, das ist die Zeit wo ich im Bad bin. Und da ich Hund und Kind nicht ohne Beobachtung allein lasse kommt Merte in der Zeit eben in die Box. Geht nicht anders da mein Partner schon sehr früh aus dem Haus geht, in der Zeit wo er sich fertig macht gehe ich mit Merte raus, wenn ich wieder komme muss er dann schon gehen. Wollte ich vorher ins Bad müsste ich das schon um 5 Uhr machen und das ist mir dann doch zu früh ;)
Im Garten haben wir auch einen abgetrennten Bereich für Merte. Auch aus den Gründen das ich nicht ständig beide im Auge haben kann und auch mal im Haus was tun muss, auch dass unser Sohnemann und seine kleinen Freunde in Ruhe spielen können und das Merte auch seine Ruhe haben kann. Er klaut gerne das Spielzeug von den Kindern, ist eben auch noch ein junger Hund. Und das er im Eifer des Gefechtes nicht mal so ein kleinen zweibeinigen Wicht umrennt ist er bei Besuch von Kindern immer in seinem Bereich. Dieser Bereich ist etwa 15qm. Sind wir mit im Garten dann ist Merte natürlich nicht "weggesperrt".
Ich denke es kommt auch immer ein wenig darauf an wofür die Box genutzt wird. Wenn ich mir viele (wobei ich jetzt nicht alle über einen Kamm scheren will) Leute im Hundeverein anschaue denke ich mir oft muss das denn in dem Maße mit den Boxen sein. Da fahren die Leute mit dem Hund auf den Hundeplatz, arbeiten etwa eine Stunde mit dem Hund und dann sitzt er stundenlange im Auto in der Box oder in den Boxen die der Hundeverein (oft) abseits zur Verfügung stellt. Da finde ich es bei uns in der Hundeschule besser, wenn wir nach der Stunde noch zusammen sitzen dann sind unsere Hunde dabei.
Unsere Boxen (von Petzplus) haben die Größen:
fürs Auto: 68 x 50 x 90 cm
für daheim: 68 x 80 x 90 cm
Merte ist nun fast ausgewachsen (kommen evtl noch etwa 1-2cm hinzu) und hat eine Größe von etwas mehr als 50cm. Im Auto hat er genug Platz aber nicht zuviel, wegen der Sicherheit. Daheim wollten wir eine größere Box damit er sich darin richtig drehen und wenden kann. Er kann darin auch richtig stehen und in allen Lagen liegen und schlafen.
Für unterwegs haben wir auch eine faltbare Box von Amazon Größe in etwa die von der Autobox.
Also wir haben im Urlaub keine schlechte Erfahrung gemacht als wir Merte allein in der Box im Ferienhaus liesen. Daheim hat er 2 Wochen vorher schon in der Box für den Urlaub geschlafen und wir hatten das Gefühl er hat sein "Haus" mit in den Urlaub genommen. Wir haben ihn aber nicht gleich am ersten Tag allein gelassen sondern erst nach 4 Tagen. Wir waren in Dänemark und hätten ihn nicht immer mitnehmen können, denn in Restaurants dürfen Hunde in Dänemark nicht mit rein. Wir hätten dann gar nicht in dem leckeren Restaurant auf der anderen Strassenseite essen gehen können, oder hätten ihn ins Auto bringen müssen, so fanden wir es aber besser.
Aber wie gesagt Merte liebt seine Box vom ersten Tag an. Ich kenne aber auch durchaus Hunde die ich nie in eine Box bringen würde.
Bei uns ist die Box eben wie gesagt auch aus Sicherheitsgründen im Einsatz. Bei uns springt eben Merte mit seinen 8,5 Monaten rum und dazu noch ein kleiner Racker mit knapp 3 Jahren und am Abend kommt auch noch mein Partner dazu ;). Ich habe mir ab und an auch schon so eine Box gewünscht, aber eine die man nur von innen verschliesen kann ;)
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.475
Hallo Ihr, ich finde immer spannend, wie jede von Euch die alltäglichen Themen mit Hund löst und nehme davon eine Menge mit. Ich schliesitterse mich ganz an die Meinung von Matti an, dass jeder gucken muss, was passt für den besonderen Hund und für sich, damit es ein friedliches entspanntes zusammenleben gibt. Wir wohnen in einem sehr schmalen Reihenhaus über vier Etagen. Weil die Hunde im ersten Jahr so wenig Treppen wie möglich laufen sollen, tragen wir Jojo immer noch in unser Schlafzimmer und haben die Treppe nach oben und unten mit Gittern gesichert. Die Treppenerfahrung macht Jojo genügend, weil sie in den Garten 5 Stufen überwinden muß. Auch aus und ins Auto heben wir sie noch, einfach, weil sie sonst echt hoch springen muß, was sie kann aber noch nicht soll. Unsere Nachbarn schütteln dann immer über mich den Kopf, aber ich bin lieber übervorsichtig im Moment als dass Jojo allzu bald Hüftprobleme bekommt. Ach noch zum Thema Box. In unserem Urlaub, war Jojo in der ersten Nacht so gestresst, dass sie den Putz von der Wand genagt hat und wir waren am nächsten Tag schockiert. Ist dann nicht mehr vorgekommen aber in dem Moment habe ich mir echt eine Box gewünscht, in der sie sich sicher fühlt. Im Laufe der zwei Wochen haben wir noch mehr Macken von anderen Hunden im Putz gefunden, so dass wir im Baumarkt ein bisschen Mörtel und weiße Farbe besorgt haben und das Miniloch geflickt haben. Ich finde den Austausch mit Euch super hilfreich und auf die Idee mit der Reisebox war ich auch noch nicht gekommen. In der neuen Hundeschule (auch in der alten) gab es bisher nicht so viel Zeit für den Austausch untereinander. Aber ich bin auch total froh über den Wechsel, darüber erzähle ich später noch.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.476
Auch aus und ins Auto heben wir sie noch, einfach, weil sie sonst echt hoch springen muß, was sie kann aber noch nicht soll. Unsere Nachbarn schütteln dann immer über mich den Kopf, aber ich bin lieber übervorsichtig im Moment als dass Jojo allzu bald Hüftprobleme bekommt.

Das ist ein Thema, das mir total oft begegnet im Alltag: Andere Leute (Hundehalter oder auch nicht), die Kommentare abgeben oder mir sagen, was ich machen soll oder anders machen soll mit Frieda:

Die Tierärztin, die missbilligend den Kopf schüttelt, als ich erzähle, dass Frieda zur Zeit dauernd Eicheln frisst. (Ja, Du meine Güte, ich gucke ja, dass es nicht zu viele sind, aber ich kann's nicht immer verhindern und so kommen sie halt unverdaut hinten wieder raus.)
Der Nachbar, der sagt: "Du bist aber streng mit Frieda!", wenn ich darauf bestehe, dass sie nach "Platz" auch Platz macht. (Und wenn sie dann erwachsen ist und nicht gehorcht, hab ich sie nicht gut erzogen)
Die Verwandte, die sagt: Lass sie doch! als Frieda bei ihr im Garten immer in den Büschen verschwindet (sie frisst dort aber die Beeren vom Kirschlorbeer und die sind giftig!)
Der Spaziergänger, der versucht, Frieda zu sich hin zu locken, obwohl ich laut und deutlich zu Ihr "Sitz" sage und erkennbar versuche, sie neben mir zu halten, und der mich dann noch anmacht "So lassen Sie sie doch, mir macht das nichts!" (Ja, aber mir!! Ich möchte, dass Sie lernt, nicht zu jedem hinzulaufen, der uns auf der Straße entgegenkommt)

Inzwischen lasse ich mich davon nicht mehr verunsichern. Ich mach mein Ding und manchmal erkläre ich dann, warum ich was mache und manchmal auch nicht. Aber es geht mir schon oft gehörig auf die Nerven...

LG
Fr. Otto
(Bin schon gespannt, barfussläuferin, was Du von der Hundeschule erzählst).
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.477
Nachbarn, Passanten und Verwandte.......

Ja, das ist ein Thema, das wir wohl alle gut kennen. Am schlimmsten finde ich andere Hundebesitzer, die sehen, dass ich versuche mit meinem Hund im Fuß an ihnen vorbei zu gehen, weil sie ja lernen soll, dass man nicht immer und überall mit anderen Hunden spielen kann. Und dann aber schnurstracks, am besten noch über die Straße, zu uns hinkommen. "Die können doch mal schnuppern."-"Nein, heute nicht, sie soll lernen......."-"Ach, das kann sie immer noch!" Und schon sind sie da und am besten ist, wenn sie sich dann beklagen, dass Mette ja total wild ist. Ich hab ja gesagt, sie soll nicht.

Ansonsten mache ich es wie Frau Otto. Ich mache es so, wie ich es richtig finde. Nerven tut es mich aber auch, manchmal brauche ich auch richtig lange, um mich wieder abzuregen.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.478
Ja ja die lieben Leute die alles besser wissen und machen, egal ob in der Hundeerziehung oder in der Kindererziehung. Ich hasse es auch wenn mir jemand von aussen erzählen will was gut und richtig in der Erziehung (egal ob Kind oder Hund) ist, am meisten bekommt man Ratschläge von denen wo es selber mit der Erziehung hapert.
Nicht selten höre ich von anderen ich soll meinen Hund doch von der Schleppleine lassen er kommt schon wenn man ihn ruft, rufen diese Leute ihre Hunde dann dann kommen diese Hunde auch, aber dann wenn der Hund das will und das ist meist erst so nach dem 10. - 20. mal rufen der Fall. Mein Kommentar ist dann meistens, "WoW sie haben ihren Hund aber gut im Griff" :lol:.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.479
Nicht selten höre ich von anderen ich soll meinen Hund doch von der Schleppleine lassen er kommt schon wenn man ihn ruft, rufen diese Leute ihre Hunde dann dann kommen diese Hunde auch, aber dann wenn der Hund das will und das ist meist erst so nach dem 10. - 20. mal rufen der Fall. Mein Kommentar ist dann meistens, "WoW sie haben ihren Hund aber gut im Griff" :lol:.

Da musste ich doch jetzt herzlich lachen! Du hast ja sooo Recht.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #1.480
Hallo Ihr lieben Doodlebesitzer, ich wollte noch berichten, wie es in unserer neuen Hundeschule läuft. Jojo hatte letzte Woche einen akuten Befall von Spulwürmern und es ging ihr echt schlecht. Seitdem ist sie wieder einen Schritt näher an uns herangerückt, sie richtet sich mehr nach uns als Rudel aus. Außerdem haben wir das Futter umgestellt auf HappyDog Junghundfutter aus dem Futterhaus und Jojo frisst mit Leidenschaft und Glück und sie nimmt fast gierig Leckerlies. Soweit so gut. Nachdem es ihr zwei Tage besser ging, waren wir wieder in unserer neuen Hundeschule und Jojo war ein echter Vorzeigehund, sie konnte alles wie zu Hause und ich war stolz wie Oskar....
Was in der Hundeschule viel besser klappt ist der Hundekontakt. In der ersten Stunde durften die Hunde gar nicht miteinander spielen, so dass wir Jojo zur Auszeit 3x an den Zaun gebunden haben, damit sie herunterkommt, was super geklappt hat. In der zweiten Stunde waren die Hunde in einem ca. 4mal 6Meter großen Bereich, in dem sie gespielt haben und jederzeit von uns getrennt werden konnten oder herangerufen wurden. Letztes mal hatten die Hunde großen Freilauf, was mit Jojo und anderen Rassen oft nicht so einfach ist. Sie fordert die anderen zu Jagdspielen heraus und eine Dalamtinerhündin Mila will sie immer stoppen und findet das gar nicht witzig. Jojo rennt dann oft zu mir und will sich verstecken und fordert aber aus meiner Deckung heraus die anderen weiter zum Spiel auf, fordert auch stress heraus. In diesem Mit-und Durcheinander herauszufinden, wann Jojo Stress herausfordert bzw. wann sie geschützt werden sollte, finde ich total schwierig und ich neige auch eher zu zu frühem eingreifen, da muss ich noch einiges Lernen. Genial ist, dass unsere Trainerin keinen Hund besser oder schlechter macht und alle ganz individuell betrachtet. Das stärker geregelte Freispiel tut Jojo sehr gut, sie will zwar immer noch mit jedem Hund spielen, aber sie kommt mittlerweile viel früher wieder runter und unwillige Hunde bedrängt sie auch nicht mehr. Ich glaube ich fühle mich mit Jojo so wie sie ist viel besser angenommen und beraten. Auch sind die Trainingseinheiten viel besser aufeinander aufgebaut. Wir üben das Bleib in vielen Varianten, wir bereiten Leinenführigkeit vor, und üben es immer wieder in einer Stunde. Vorher hatten wir drei Themen pro Stunde und habe jede Übung vielleicht dreimal gemacht. Eine Übung hat für uns ganz viel gebracht: ich spiele mit Jojo und wenn sie zu wild wird oder wenn ich denke, stelle ich mich gerade hin nehme das Spielzeug vor meine Brust und sage Schluß, dann warte ich bis sie runtergefahren ist und abwartend vor mir sitzt bevor ich weiter mache mit dem Spiel. Mit diesem Verhalten können mittlerweile auch die Kinder leicht zu wildes Spiel unterbrechen und für Jojo ist das Verhalten eindeutig.
An Tagen, an denen Jojo länger als 2 Stunden alleine sein müßte, weil ich soviel arbeiten muss, kommt immer eine professionelle Hundesitterin zu uns und sie darf mit Jojo nur mit normaler Leine spazieren gehen. Ihre Leidenschaft ist Leinenführigkeit, sod dass wir in der Hundeschule entdeckt haben, dass unser aller gemeinsames Bemühen sich schon echt gelohnt hat, Jojo ist nicht so weit von guter Leinenführigkeit entfernt.....puhhh.
Also der Tipp zu wechseln war Gold wert.
Aber jetzt noch einmal eine andere Frage: Wie ist es euch mit dem Züchter Werner ergangen. Ich bin mittlerweile echt genervt, dass wir Jojo dieses Futter gefüttert haben, denn es ist eindeutig im Vergleich, dass sie auch Verwertungsprobleme hatte. Ihre Hundehaufen haben sich halbiert, trotz gleicher Futtermenge und sie freut sich auf ihr Fressen, was sie vorher komplett links stehen hat lassen. Auch das ganze Konzept der Sozialisierung bei Werners stelle ich in Frage. Wir haben die Mutterhündin nie zu Gesicht bekommen und Jojo hatte mit ihren 16 Wochen nicht viel kennengelernt. Auch von anderen Doodlebesitzern aus unserer Gegend höre ich gemischtes. Ich finde Jojo ist eine supergesunde Hündin, aber sie ist doch sehr anders, als wie sie uns verkauft wurde...... Aber es soll hier keine Lästerei werden, nur ehrliches Interesse.
Noch eine Frage. Wann sind eure Hündinnen läufig geworden? Die Rüden interessieren sich viel deutlicher für Jojo als bisher und gestern ist auch einer zudringlich geworden. Ich sehe aber nichts, aber Jojo ist 4 Nächte lang unruhig durch unser Schlafzimmer gewandert... sie wird am Freitag 7 Monate alt.
Und noch etwas, haben eure Doodles Jagdtrieb insbesonder Vögel und Kaninchen. Jojo hat blöderweise einen Hasen aufgescheucht und mir ist die Schleppleine durch die Füsse gerutscht, darum hat sie ihn auch ein bisschen jagen können, seitdem wird sie immer ganz närrisch bei Hassenspuren und Köddeln. Bei Katzen macht sie es leider auch zu gerne, sie zu jagen, kennt ihr das? Was tut ihr. Soweit so gut aus tiefer Nacht von Station aus Kiel ich freu mich von euch zu hören Barfussläuferin
 
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