Welpen erziehen!!

Diskutiere Welpen erziehen!! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey Leute, Also wir haben ja seit ca. 1 1/2 Monaten nen kleinen Welpen. Joa und solangsam hab ich das gefühl, dass sie ein wenig aufmüpfig wird...
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  • Welpen erziehen!! Beitrag #1
**Katha**

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Hey Leute,

Also wir haben ja seit ca. 1 1/2 Monaten nen kleinen Welpen. Joa und solangsam hab ich das gefühl, dass sie ein wenig aufmüpfig wird. Also z.B. wenn ihr was nicht passt , wenn ich mit ihr schimpfe oder so, knurrt und bellt sie mich an. Ich bin mir nicht sicher ob ich dieses Verhalten als agressiv werten soll, was meint ihr dazu, ist das eher spielerisch oder vllt. ein wenig agressiv, obwohl ich mir dass jtz nicht wirklich vorstellen kann:eusa_think:
Und dann haben wir ihr es letzt so einen Parmaschinkenknochen gegeben, und als ich ihn ihr wegnehmen wollte, hat sie den Kamm gestellt und wollte mich beißen.:shock:
Was kann ich in so einer Situation machen, weil nicht dass sie mich mal beisst wenn sie ausgewachsen ist oder so??
Oder ist das alles völlig normal??

Freue mich auf eure Antworten.

GLG Katha:D
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #2
Sie testet ihre Grenzen aus. Anscheinend nimmt sie euch nicht ernst.

Wie alt ist sie denn?
Hast du das Hergeben mit ihr geübt?
Wie reagierst du auf ihr Verhalten?
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #3
Hey,

Sie ist 4 Mon alt.
Hmm also ehrlich gesagt weis ich nicht genau wie ich hergeben mit ihr üben soll, kannst du mir vllt en paar Tips geben?:D
Hmm also wenn sie mich anbellt und anknurrt wenn ich mit ihr schimpfe, dann mach ich sie meistens in den Flur zum abreagieren und nach ner gewissen Zeit darf sie wieder zu uns. Weil ich mir da einfach überhaupt nicht zu helfen weiß.
Und ihr sagt ja immer wenn ein Welpe, beim spielen mal heftiger zuschnappt, soll man laut aufquietschen und ihn ignorieren, das versuch ich auch immer, aber sie rennt mir dann nach und will mir in die Fersen oder in mein T-Shirt beisen, wass kann ich da dann machen?? Ich mein ich versuch sie ja zu ignorieren aber das geht eben schlecht wenn se mir innen Fuß beisst:?.

LG Katha
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #4
Scheint eine selbstbewusste kleine Dame zu sein, die gerne "widerspricht" (bellt, knurrt). Es ist wichtig, dass sie ihren Platz im Rudel findet und lernt, dass du der Chef bist! Aknurren würde ich mich nicht lassen!!!
Wenn sie "widerspricht", würde ich sie auf ihren Platz schicken, den sie erst auf dein Kommando verlassen darf. Wenn sie allein aufsteht, ein "Nein" und wieder hin schicken.
Wenn du jetzt den Fehler machst und zu viel durchgehen lässt, tanzt sie dir auf der Nase herum. Sie darf deine Unsicherheit nicht spüren.

Aus üben:
- Sie hat etwas im Maul, das sie nicht sooo toll findet, wie das, was du hast. Zeige ihr, was du in der Hand hast. Wenn sie ihres loslässt, sagst du "Aus", lobst sie und gibst ihr etwas anderes.
- Greif ihr über die Schnauze und drück die Lefzen zusammen, dass sie auslässt.

Da sie schon Tendenzen zeigt zu schnappen, würde ich mit für sie relativ uninteressanten Sachen üben, die ihr nicht so wichtig sind.

Sie sollte lernen, allles herzugeben, egal was. Das ist lebenswichtig! Allerdings solltest du sie immer loben, wenn sie es dir gibt. Dann ist das Kommando für sie nicht nur negativ.

Sie muss lernen dich zu respektieren, dir zu vertrauen, sich an dir zu orientieren. Sie ist noch sehr jung, sie kann das alles noch lernen. Besonders wichtig ist es, dass du konzequent bist und ein Kommando nur gibst, wenn du es durchsetzen kannst.

Das Fersenbeißen machen viele Welpen. Ist ja ein lustiges Spiel ;) Bei Nils hat Quitschen nichts gebracht. Dass du sie ignorierst und das Spiel beendest, ist schon mal richtig.
Versuch doch mal, ihre Lefzen gegen die Zähne zu drücken, wenn sie schnappt. Dann beißt sie sich selber und merkt, dass es weh tut.
Die Beißhemmung muss ein Welpe erst noch entwickeln.
Ich würde mich hinsetzen und ein Buch lesen. Vielleicht animiert sie gerade das Weggehen? Was für eine Rasse ist es denn? Hütehunde beißen/schnappen gerne in die Fersen.

Achja, wie schimpfst du sie denn (dass sie bellt/knurrt)?
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #5
Scheint eine selbstbewusste kleine Dame zu sein, die gerne "widerspricht" (bellt, knurrt). Es ist wichtig, dass sie ihren Platz im Rudel findet und lernt, dass du der Chef bist! Aknurren würde ich mich nicht lassen!!!
Wenn sie "widerspricht", würde ich sie auf ihren Platz schicken, den sie erst auf dein Kommando verlassen darf. Wenn sie allein aufsteht, ein "Nein" und wieder hin schicken.
Wenn du jetzt den Fehler machst und zu viel durchgehen lässt, tanzt sie dir auf der Nase herum. Sie darf deine Unsicherheit nicht spüren.

HAb ich jtz angefangen mit ihr zu üben, klappt eig recht gut wie ich finde. Danke für den Tipp:D.

Aus üben:
- Sie hat etwas im Maul, das sie nicht sooo toll findet, wie das, was du hast. Zeige ihr, was du in der Hand hast. Wenn sie ihres loslässt, sagst du "Aus", lobst sie und gibst ihr etwas anderes.
- Greif ihr über die Schnauze und drück die Lefzen zusammen, dass sie auslässt.

Das glaub ich hab ich net so ganz verstanden, also weil bisher hab ich es sogemacht, dass wenn sie was im Mund hatte (habs meistens mit nem Ball oder Kuscheltier probiert) hab ich ihr en Leckerchen vor die Nase gehalten und dann lässt sie das Spielzeug los, während sie loslässt sag ich AUS und geb ihr das Leckerchen. ISt das so richtig?? Ich bin mir nicht ganz sicher aber net das sie dann denkt : "oh ja wenn ich was im Mund hab bekomm ich sogar en Leckerlie". ALso bin mir net so ganz sicher.

Das Fersenbeißen machen viele Welpen. Ist ja ein lustiges Spiel ;) Bei Nils hat Quitschen nichts gebracht. Dass du sie ignorierst und das Spiel beendest, ist schon mal richtig.
Versuch doch mal, ihre Lefzen gegen die Zähne zu drücken, wenn sie schnappt. Dann beißt sie sich selber und merkt, dass es weh tut.
Die Beißhemmung muss ein Welpe erst noch entwickeln.
Ich würde mich hinsetzen und ein Buch lesen. Vielleicht animiert sie gerade das Weggehen? Was für eine Rasse ist es denn? Hütehunde beißen/schnappen gerne in die Fersen.

Das mit den Lefzen reindrücken funktioniert nicht, weil sie hat i-wie viel zu kurze Lefzen. Und wenn ich die dann reindrücken will macht sie den Kopf immer hin und her und zieht die Lefzen noch mehr hoch dass es gar net geht.
Ja sie ist ein Mischling aus Collie-Schäfer- Hütehund.

Achja, wie schimpfst du sie denn (dass sie bellt/knurrt)?

Mhh also ich versuch das jtz mal ein bisschen zu erklären. Also immer wenn sie was macht was nie nicht darf (z.B. schnappen), dann sag ich laut NEIN, und wenn ihr dass nicht passt steht sie vor mir und schaut mich an, und wenn ich sie dann auch anschaue, bellt und knurrt sie und wenn ich dann weglaufe will sie eben in die Fersen beißen. Dass mit dem Hinhocken und BUch lesen werd ich auf jeden Fall mal probieren:).

Ah und noch ma ne Frage. Ich war es letzt mir ihr nem Weiher und wollte eben bissel mit ihr üben ins Wasser zu gehn. Das war schon es zweite mal. Aber sie will einfach nicht. Ich kann locken so viel ich will, mehr als ein Schritt geht sie nicht rein, ich lob sie dann auch immer ganz kräftig wenn sie ein Schritt reinmacht, aber sobald ich dann noch en Schritt weiter geh, geht sie wieder weg. Kann sie dass eig überhaupt noch lernen?? weil sie ist ja schon 4 Mon und da ist die Prägephase doch hinüber.
Aber ich muss dazu sagen wie ich es letzt dort war und dass mit ihr üben wollte, war die ganze Zeit ein kleiner Jack-Russel, der wo eben auch die Leckerlies haben wollte. Hat dann eben en bissel gestört, naja wollt jtz auch nix zu den Besitzern sagen:uups:

Ah und in letzer Zeit wird sie beim Spazierengehen immer kurz voll agressiv, aber so richtig, also sie beisst ständig in die Leine, ich versuch dasss immmer zu ignorieren weil ich denke dass das mehr bringt, weil die Leine ja ständig um sie rumbendelt, also ich kann se ja net einfach verstekcen oder so. Naja und im Wald lass ich sie meistens freilaufen, da sie immer zu uns kommt wenn wir rufen, und manchma rennt sie dann wie von der Terandel gestochen auf mich zu, springt mich an und will beissen(hat mir sogar en Loch in mein T-Shirt gebissen:?) und erst wenn ich dann den Schnauzengriff mache, AUS oder NEIN sage, ist sie wieder normal, also wie wenn ihr Gehirn kurz aussetzzten würde:eusa_eh:.

Also ich hoffe ihr könnt mir ein wenig helfe.

LG Katha
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #6
Huhu ihr Lieben,

Bis jtz habt ihr ja noch nicht geschrieben aber ich hoffe das kommt noch, auf euch kann man sich ja immer verlassen:D
Naja auf jeden Falll hätte ich noch ne Frage und zwar hab ich ein kettenhalsband bei ebay gesehen aber ich bin mir nicht ganz sicher ob das würgt oder nicht. Vllt könnt ihr mir das sagen.


Ich hoffe dass der Link erlaubt ist.:D

LG Katha
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #7
Sieht aus als wäre das ein würgehalsband... Ich würde dir eher ein breites Leder oder Stoffhalsband empfehlen.
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #8
Hallo Katha,
tue dir und dinem Hund einen Gefallen, nutz mal die "Suchfunktion" oder geh ins Unterforum und , stöber dort etwas, du wirst viele deiner Fragen beantwortet bekommen. Gerade Beschwichtigungssignale etc. sind für dich interessante Themen um deinen Hund zu verstehen. Ein Hund ist keine Maschine die man programmieren kann, dein Hund sollte alles was er macht, gerne machen und nicht unter Dauerzwang. Von Stachel, oder Würgehalsbänder solltest du die Finger lassen, dein Hund kann lernen mit dir ganz entspannt durch die gegend zu laufen ohne sowas. Geduld und Ausdauer ist das was du mitbringen musst, der Rest ergibt sich;)
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #9
Hallo Katha
Das Halsband ist an sich ok, es kommt halt drauf an das es die richtige Länge hat. Dadurch das der Zug auf die kleine Kette begrenzt ist kannst du den Hund damit nicht würgen. Ich würde ein Halsband aber doch lieber in einem Laden kaufen, so da ich vor dem Kauf genau beurteilen kann ob das Halsband auch stabil genug ist.
Da hier sieht zwar ganz nett aus, aber ob die Glieder wirklich stabil sind kann man anhand des Bildes schlecht beurteilen.

Zu deiner Frage mit dem Schwimmen gehen, das ist absolut kein Problem, nur gibt es halt auch Hunde die einfach nicht gerne Baden gehen.
Ricalein hat das in Begleitung von anderen Hunden gelernt, dabei hat sie zuerst so eine richtige Schocktherapie erlebt. Sie kannte da noch gar kein Wasser und ist über einen Schwimmsteg an einem Weiher gerannt. Die Wasser oberfläche war absolut glatt, bis zu dem Augenblick als Rica mit anlauf am ende des Stegs ankam und im Wasser landetet. Was für eine panik die in dem Augenblick hatte kanst du dir ja vorstellen. Ich hab sie dann zu packen bekommen und rausgezogen.
Wir sind dann gleich mit den beiden großen Hunden die dabei waren an eine flache stelle und haben die großen was Apportieren lassen und Ricalein ist dann immer hinterher jedesmal ein bischen weiter, bis sie geschwommen ist.
Jetzt fängst sie vor Freude schon bald an zu jodeln wenn sie eine Weiher sieht.

Einen "Schaden" hat sie aber zurückbehalten. Sie springt auch wenn es absolut unnötig ist mir einem riesen Satz ins Wasser so das es richtig schön spritzt.

Am besten ist wirklich ein anderer Hund zeigt deinem das Baden was feines ist, oder du gehst selber rein, aber das verwirrt manche Hunde auch. Der Dackel meiner Schwester der so eine richtige Wasserratte war ist, sobald meine Schwerter auch Baden gegangen ist gleich aus dem Wasser raus und hat sich das vom Land aus angesehen.

Was die Leine angeht sollte dein Hund lernen die in Ruhe zu lassen, sonsts brauchst du all heg neue Leinen. Wenn dich dein Hund im Wald so angeht ist das aus meiner Sicht reiner Übermut und hat nichts mit aggression zu tun, sie will einfach mit dir Toben und überschreitet dabei ein wenig ihre Grenzen.
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #10
Nils ging bis gestern nicht ins Wasser. Er hatte nie Interesse dran, mag Wasser nicht sonderlich. Aber gestern war es ziemlich warm, bin mit ihm an die Ostsee und selber ins Wasser gegangen. Er guckte erst verdutzt, dann kam er nach und es machte ihm so viel Spaß, dass er kein Ende finden wollte :D Er war auch schon mal mit einem Berner zusammen im Meer, aber ich glaube, vor lauter Spielen merkte er es gar nicht :roll:

Als Nils noch klein war, hatte er so eine Leinenbeiß-Phase. Ständig hing er in der Leine. Anfangs habe ich immer Aus gesagt, er ließ sofort los und ich lobte ihn. Fazit: Er biss fröhlich weiter - eben weil er meine Aufmerksamkeit bekam. Also habe ich es ignoriert.
Bei ihm war es so, dass er Langeweile hatte und spielen wollte. Ich habe mich dann einfach mehr mit ihm beschäftigt, gespielt, kleine Übungen gemacht. Mit der Zeit hörte er auf mit Leinenbeißen.
Er hat auch einmal in meine Jacke ein Loch gerissen, weil er sich so sehr freute, übermütig wurde. Heute hat er ein Spielzeug, in das er hineinbeißt und seine Energien so loswird.
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #11
...
Also immer wenn sie was macht was nie nicht darf (z.B. schnappen), dann sag ich laut NEIN, und wenn ihr dass nicht passt steht sie vor mir und schaut mich an, und wenn ich sie dann auch anschaue, bellt und knurrt sie und wenn ich dann weglaufe will sie eben in die Fersen beißen.

Hier hat sie noch nicht verstanden, was Dein "Nein" bedeutet, weil Du Dich (aus Hundesicht gesehen) nicht eindeutig verhältst. Wenn Du sie nach Deinem NEIN weiter anschaust, ist es, als würdest Du quasi darauf warten, was als nächstes passiert, also ihr die Entscheidung überlassen. Besser wäre, auf das NEIN hin sofort das Spiel oder was auch immer abzubrechen, weg zu gehen und den Hund zu ignorieren. Erst dann spürt Deine Kleine, dass es eine Konsequenz hat, wenn sie etwas macht, was sie nicht darf, nämlich die, dass das Spiel zu Ende ist und sie keine Aufmerksamkeit mehr von Dir bekommt.
Wenn Hunde untereinander zu wild werden und ein Hund hat darauf keine Lust mehr, so lässt er den zu wilden Hund einfach stehen.

In dem Moment wo Du weg läufst, denkt sie, das ist jetzt ein neues tolles Spiel. Das Hosenbein bewegt sich und wird erjagt, "gefangen". Bei Welpen kommt das oft vor. Hier ist es besser, reglos stehen zu bleiben, den Welpen zu ignorieren, bis ihm das "Spiel" ums Hosenbein langweilig wird.
_______

Zu Deiner Frage mit dem Wasser: Lass ihr Zeit! Meine Malka ist heute eine echte Wasserratte und mochte Wasser auch von Anfang an, aber das Schwimmen hat sie erst mit 7 Monaten gelernt. Wichtig ist: niemals den Hund zwingen, niemals ins Wasser schubsen oder sowas! Einfach nur immer wieder locken, selbst ins Wasser gehen und ansonsten den Hund selbst ausprobieren lassen. Silvie hat's auch übers Apportieren gelernt, wie Ricalein.

Ah und in letzer Zeit wird sie beim Spazierengehen immer kurz voll agressiv, aber so richtig, also sie beisst ständig in die Leine, ich versuch dasss immmer zu ignorieren weil ich denke dass das mehr bringt, weil die Leine ja ständig um sie rumbendelt, also ich kann se ja net einfach verstekcen oder so.

Das machen auch viele Welpen: in die Leine beißen. Hat mit Aggressivität erst einmal nichts zu tun!
Hier hast Du eine gute Gelegenheit, "Aus" mit ihr zu üben! Ich hatte auch mal einen Welpen, der ständig an der Leine zerrte. Da habe ich mich mit feinen Leckerlis "bewaffnet" und immer, wenn der Hund die Leine ins Maul nahm, habe ich ihm eines vor die Nase gehalten. Im selben Moment, wo er die Leine losließ, um das Leckerli zu bekommen, habe ich "Aus" gesagt. Danach muss der Hund ja erstmal kauen :mrgreen:, nimmt also die Leine nicht gleich wieder ins Maul. Es ist aber recht verlockend, dieses schlenkernde Ding zu "fangen", also macht er es wieder. Du hältst Deiner Kleinen wieder das Leckerli vor die Nase, sagst "Aus", wenn sie loslässt, gibst Ihr dass Leckerchen und lobst sie.

Nach etlichen Wiederholungen kannst Du zuerst "Aus" sagen und dann (wenn sie loslässst) das Leckerchen geben. Aber erst muss sie das Wort mit dem Vorgang des Loslassens verknüpft haben.

So hast Du auch zum Loslassen anderer Sachen schon mal einen Befehl eingeübt.

@Geromina: Ich kann nicht bestätigen, dass diese Übung das In-die-Leine-beißen verstärkt hat. Der Hund verknüpft ja immer dasjenige miteinander, was binnen ein, zwei Sekunden hintereinander passiert. Also hier das "Aus" mit dem Leckerchen. Er denkt sicherlich nicht um zwei Ecken: "Also, wenn ich die Leine ins Maul nehme, kommt gleich dieses Wort, demnach krieg ich später ein Leckerchen, wenn ich jetzt in die Leine beiße." Aber natürlich muss man prarallel darauf achten, nicht zu sehr mit der Leine herumzuschlenkern, sonst wird ein Fangspiel daraus, klar.

Naja und im Wald lass ich sie meistens freilaufen, da sie immer zu uns kommt wenn wir rufen, und manchma rennt sie dann wie von der Terandel gestochen auf mich zu, springt mich an und will beissen(hat mir sogar en Loch in mein T-Shirt gebissen:?) und erst wenn ich dann den Schnauzengriff mache, AUS oder NEIN sage, ist sie wieder normal, also wie wenn ihr Gehirn kurz aussetzzten würde:eusa_eh:.

Das ist schon mal sehr gut, dass Ihr sie frei laufen lasst! Man kann sich den natürlichen Folgetrieb des Welpen zunutze machen und das "Komm" einüben. Wenn sie auf Euer Rufen sofort angelaufen kommt, ist natürlich Lob und Freude angesagt! Damit sie nicht hochspringt (weil sie sich selbst so freut und das irgendwie loswerden muss) könntest Du Dich hinhocken, wenn Du sie rufst,. bzw. wenn sie angelaufen kommt. Dann bist Du mit ihr auf gleicher Höhe. Und halt gleich ein Leckerchen bereit, das Du ihr ruhig hinhältst. Wenn sie Dich umrennt, gibt's natürlich kein Leckerchen (dann geht es nur wortlos weiter). Aber es ist wichtig, dass nicht bei jedem Kommen irgendetwas passiert, wofür sie geschimpft werden muss, sonst hat sie bald keine Lust mehr zu kommen!

Offenbar hast Du eine stürmische kleine Hündin, also musst Du selbst möglichst ruhig bleiben. Wenn sie an Dir herumhopst, dann dreh Dich am besten wortlos um und ignorier ihr Hopsen, so lange, bis sie sich beruhigt hat. Wenn sie mit allen vier Pfoten vor Dir steht, kannst Du sie ruhig (nicht wieder aufpuschen!) loben und belohnen.
______________

edit: Zu "Aus" und "Nein": Entscheide Dich, welchen Begriff Du für was verwendest. Ich nehme "Aus" für das Auslassen aus dem Maul, also fürs Hergeben von etwas, und "Nein" als Abbruchsignal, wenn der Hund gerade etwas tut, was ich nicht möchte. "Pfui" verwende ich für Dinge, die der Hund niemals tun darf (z.B. etwas von der Straße fressen).
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #12
@ Annika: Ich habe beim Leinenbeißen kein Leckerli zur Abgewöhnun verwendet, nur "Aus". Das Kommando kannte er schon, hatte es auch verstanden - ließ ja los - nahm es aber wohl nicht als "Strafe". Ähnlich wie bei Katha und ihrem "Nein" :uups: Mit Leckerli habe ich es nie probiert, halt mit Ignoriren und anders beschäftigen.

Deine Methode klingt gut und ist sicher einen Versuch wert.
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #13
Hey ihr LIeben,

Erstmal ein riesen Sorry, dafür dass ich mich solange nicht gemeldet habe, aber ich bin gerade in eine neue Schule gekommen und war dann immer ein wenig im Stress und ziemlich kaputt^^.

Also:
Ein Hund ist keine Maschine die man programmieren kann, dein Hund sollte alles was er macht, gerne machen und nicht unter Dauerzwang. Von Stachel, oder Würgehalsbänder solltest du die Finger lassen, dein Hund kann lernen mit dir ganz entspannt durch die gegend zu laufen ohne sowas. Geduld und Ausdauer ist das was du mitbringen musst, der Rest ergibt sich;)

Ich weiß jtz nicht ob es falsch rübergekommen ist aber ich habe nicht vor meinen Hund irgendwie mit Dauerzwang zu etwas zu zwingen. Und Stachel und Würgehalsband würde ich nie niemals benutzen, ich war mir eben nur nicht sicher ob dies eins war oder nicht:D.

Am besten ist wirklich ein anderer Hund zeigt deinem das Baden was feines ist, oder du gehst selber rein, aber das verwirrt manche Hunde auch. Der Dackel meiner Schwester der so eine richtige Wasserratte war ist, sobald meine Schwerter auch Baden gegangen ist gleich aus dem Wasser raus und hat sich das vom Land aus angesehen.

Ich kenne leider nicht wirklich viele Hundebesitzer. Meine Freundin ihr Hundi, der Beste Freund von meiner Hündin mag Wasser leider überhaupt nicht=( Ich bin mir sicher wenn er reingehen würde, würde meine es auch tun. Es letzt waren wir an einem wirklich wunderschönen See, klares Wasser zum durchschauen und ein flacher Einstieg. Nanita ist ein bisschen mit mir rein, aber nicht zuweit, und dann kam so ein Mann und sagte uns dass Hunde nicht ins Wasser dürfen....na toll:?. Naja kann man nix machen, müssen wir uns eben nach einem anderen See umschauen.

Was die Leine angeht sollte dein Hund lernen die in Ruhe zu lassen, sonsts brauchst du all heg neue Leinen. Wenn dich dein Hund im Wald so angeht ist das aus meiner Sicht reiner Übermut und hat nichts mit aggression zu tun, sie will einfach mit dir Toben und überschreitet dabei ein wenig ihre Grenzen.

Ja dass kann sein dass sie ein wenig ihre Grenzen austestet. Also die erste Leine hat sie jtz völlig kaputt und mit der neuen Trainiere ich das jtz ganz fleißig. Sie will sie nur noch ganz selten schnappen=).

Hier hat sie noch nicht verstanden, was Dein "Nein" bedeutet, weil Du Dich (aus Hundesicht gesehen) nicht eindeutig verhältst. Wenn Du sie nach Deinem NEIN weiter anschaust, ist es, als würdest Du quasi darauf warten, was als nächstes passiert, also ihr die Entscheidung überlassen. Besser wäre, auf das NEIN hin sofort das Spiel oder was auch immer abzubrechen, weg zu gehen und den Hund zu ignorieren. Erst dann spürt Deine Kleine, dass es eine Konsequenz hat, wenn sie etwas macht, was sie nicht darf, nämlich die, dass das Spiel zu Ende ist und sie keine Aufmerksamkeit mehr von Dir bekommt.
Wenn Hunde untereinander zu wild werden und ein Hund hat darauf keine Lust mehr, so lässt er den zu wilden Hund einfach stehen.

In dem Moment wo Du weg läufst, denkt sie, das ist jetzt ein neues tolles Spiel. Das Hosenbein bewegt sich und wird erjagt, "gefangen". Bei Welpen kommt das oft vor. Hier ist es besser, reglos stehen zu bleiben, den Welpen zu ignorieren, bis ihm das "Spiel" ums Hosenbein langweilig wird.

Ja so mache ich es jtz auch, immer wenn ich NEIN sage, dreh ich mich um und geh oder wenn ich im Wald bin bleib ich einfach stehen und zähl bis 10, ich finde dass sie sich schon gebessert hat:D.

Zu Deiner Frage mit dem Wasser: Lass ihr Zeit! Meine Malka ist heute eine echte Wasserratte und mochte Wasser auch von Anfang an, aber das Schwimmen hat sie erst mit 7 Monaten gelernt. Wichtig ist: niemals den Hund zwingen, niemals ins Wasser schubsen oder sowas! Einfach nur immer wieder locken, selbst ins Wasser gehen und ansonsten den Hund selbst ausprobieren lassen. Silvie hat's auch übers Apportieren gelernt, wie Ricalein.

Ja ich lass ihr ganz viel Zeit, natürlich....im mom findet sie Pfützen ganz toll, und bei uns im Wald sind so riesige Löcher die bei Regen mit Wasser gefüllt sind, die findet sie auch immer mehr interessant, ich denke das wird schon:D. Gibts auch Hunde die Wasser einfach nie leiden mögen??

Das machen auch viele Welpen: in die Leine beißen. Hat mit Aggressivität erst einmal nichts zu tun!
Hier hast Du eine gute Gelegenheit, "Aus" mit ihr zu üben! Ich hatte auch mal einen Welpen, der ständig an der Leine zerrte. Da habe ich mich mit feinen Leckerlis "bewaffnet" und immer, wenn der Hund die Leine ins Maul nahm, habe ich ihm eines vor die Nase gehalten. Im selben Moment, wo er die Leine losließ, um das Leckerli zu bekommen, habe ich "Aus" gesagt. Danach muss der Hund ja erstmal kauen :mrgreen:, nimmt also die Leine nicht gleich wieder ins Maul. Es ist aber recht verlockend, dieses schlenkernde Ding zu "fangen", also macht er es wieder. Du hältst Deiner Kleinen wieder das Leckerli vor die Nase, sagst "Aus", wenn sie loslässt, gibst Ihr dass Leckerchen und lobst sie.

Nach etlichen Wiederholungen kannst Du zuerst "Aus" sagen und dann (wenn sie loslässst) das Leckerchen geben. Aber erst muss sie das Wort mit dem Vorgang des Loslassens verknüpft haben.

So hast Du auch zum Loslassen anderer Sachen schon mal einen Befehl eingeübt.

Das ist wirklich eine tolle Idee, so hab ich jtz auch schon einigemale versucht und es wird immer besser:D.

Das ist schon mal sehr gut, dass Ihr sie frei laufen lasst! Man kann sich den natürlichen Folgetrieb des Welpen zunutze machen und das "Komm" einüben. Wenn sie auf Euer Rufen sofort angelaufen kommt, ist natürlich Lob und Freude angesagt! Damit sie nicht hochspringt (weil sie sich selbst so freut und das irgendwie loswerden muss) könntest Du Dich hinhocken, wenn Du sie rufst,. bzw. wenn sie angelaufen kommt. Dann bist Du mit ihr auf gleicher Höhe. Und halt gleich ein Leckerchen bereit, das Du ihr ruhig hinhältst. Wenn sie Dich umrennt, gibt's natürlich kein Leckerchen (dann geht es nur wortlos weiter). Aber es ist wichtig, dass nicht bei jedem Kommen irgendetwas passiert, wofür sie geschimpft werden muss, sonst hat sie bald keine Lust mehr zu kommen!

Offenbar hast Du eine stürmische kleine Hündin, also musst Du selbst möglichst ruhig bleiben. Wenn sie an Dir herumhopst, dann dreh Dich am besten wortlos um und ignorier ihr Hopsen, so lange, bis sie sich beruhigt hat. Wenn sie mit allen vier Pfoten vor Dir steht, kannst Du sie ruhig (nicht wieder aufpuschen!) loben und belohnen.

Ja das KOMM bin ich schon ganz fleisig am üben. Ich denke sie macht das schon recht gut. Ich bin aber am überlegen ob ich mir so eine Hundepfeife holen soll, die sollen ja recht gut sein. Wenn ja, ab wann kann ich sowas trainieren mit ihr??

Ja das mach ich auch so, das mit dem ignorieren. Mittlerweile hat sich die Stürmigkeit aber schon etwas gelegt:clap:. Sie macht sehr schöne Fortschritte:eek:.

edit: Zu "Aus" und "Nein": Entscheide Dich, welchen Begriff Du für was verwendest. Ich nehme "Aus" für das Auslassen aus dem Maul, also fürs Hergeben von etwas, und "Nein" als Abbruchsignal, wenn der Hund gerade etwas tut, was ich nicht möchte. "Pfui" verwende ich für Dinge, die der Hund niemals tun darf (z.B. etwas von der Straße fressen).

Genau so mach ich das jtz auch:mrgreen:.

Als Nils noch klein war, hatte er so eine Leinenbeiß-Phase. Ständig hing er in der Leine. Anfangs habe ich immer Aus gesagt, er ließ sofort los und ich lobte ihn. Fazit: Er biss fröhlich weiter - eben weil er meine Aufmerksamkeit bekam. Also habe ich es ignoriert.
Bei ihm war es so, dass er Langeweile hatte und spielen wollte. Ich habe mich dann einfach mehr mit ihm beschäftigt, gespielt, kleine Übungen gemacht. Mit der Zeit hörte er auf mit Leinenbeißen.
Er hat auch einmal in meine Jacke ein Loch gerissen, weil er sich so sehr freute, übermütig wurde. Heute hat er ein Spielzeug, in das er hineinbeißt und seine Energien so loswird.

So hab ich es am Anfang auch gemacht aber nachdem dann die erste Leine hinüber war mache ich es so wie Annika-17 mir empfohlen hat, das funktioniert sehr gut:D.

So jtz habe ich aber noch 2 Fragen also Erstens, immer wenn sie einen Knochen hat dreht sie voll am Rad sobald jmd. in ihre Nähe kommt. WIE reagiere ich in solch einer Situation?? Sie will mich dann wirklich BEISSEN sobald ich es ihr abnehmen will, und dass ist wirklich kein schnappen mehr, nein das ist beißen mit Zähne fletschen und so. Meint ihr ich soll ihr einfach mal gar keine Knochen mehr geben solange sie AUS noch nicht richtig beherrscht oder wwie soll ich es am Besten machen??

So dann die zweite Frage, also mich würde es interessieren mit meinem Hundi apportieren zu üben. Ich finde das eine sehr schöne Hundesportart. Weil Agility kann sie nicht machen da sie ein bisschen zu kräftig gebaut und zu schwer ist. Von daher finde ich Apportieren einfach sehr schön. Könnt ihr mir vllt. ein paar gute Seiten empfehlen. Und kann man dass auch alleine üben oder nur in der Hundeschule oder so?? Gibts auch Hunde die keinen Spass daran haben??

So das wars dann. Im Vorraus schonmal Danke für eure Antworten:D

Viele Liebe Grüße Katha
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #14
Also Cinni muss auch nicht unbedingt schwimmen, aber hat auch keine Angst.
Aber als sie ein Welpe war, war ich mit ihr am Ruhrsee, sie wollte überhaupt nix mit dem glänzenden,nassen etwas zu tun haben.
Dann sind mein Freund und ich ins Wasser und sie war ganz alleine am Ufer, wir haben sie versucht gleichzeitig mitzunehmen aber sie wollte nicht, dann sind wir halt ganz langsam ein bisschen rausgeschwommen und sie hat wie verrückt gebellt weil sie ja nicht kannte dass von Leuten nurnoch die Köpfe zu sehen sind.
Ich hab sie dann gerufen und plötzlich kam sie an.ganz alleine.Dann sind wir zusammen zurück und ich hab mich wahnsinnig mit ihr gefreut.
Seitdem schwimmt sie halt manchmal irgendwo, aber für sie wäre es nicht schlimm wenns garkein Wasser geben würde ausser im Napf.
Wobei sie bis zum Bauch IMMER reingeht, ohne Probleme.

Grüßchens


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

usajuju schrieb nach 4 Minuten und 38 Sekunden:

Also Cinni macht apportieren eigentlich keinen spass, sie bring mir zwar ihr Spielzeug, ab und zu aber andauernd irgendwas zu bringen,is nicht ihr ding.Sie mag auch keine Stöckchen jagen und bringen, wenn ich eins werfe,läuft sie WENN ÜBERHAUPT kurz hinterher und legt sich damit hin und knabbert n paar Sekunden drauf rum.

Du solltest etwas mit ihr machen, was ihr schon von vornherein Spass macht und das dann immer weiter ausbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Welpen erziehen!! Beitrag #15
Hey,

Du solltest etwas mit ihr machen, was ihr schon von vornherein Spass macht und das dann immer weiter ausbauen.

Ja so werde ich das auch machen. Werde wahrscheins mal mit Appotieren beginnen.

Hab ma noch ne Frage sie ist jtz (in 10 tagen) 5 mon alt. Heut hab ich sie gewogen und sie wiegt 22kg:shock: und sie ist schon 50cm groß, als sie zu uns kam was sie 35cm(3mon). Kann man anhand von diesen daten abschätzen wie groß sie mal wird??

Häng ,mal noch en paar Bildchen dran von meiner Hübschen:mrgreen:
 

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  • Welpen erziehen!! Beitrag #16
Nö.
Höchstens auf gut Glück schätzen.
Mein Tipp :SH 60 cm.
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #17
Hallo Katha!
Es freut mich, dass Ihr mit den kleinen Übungen schon solche Fortschritte macht! Einfach weiter dranbleiben!

...
So jtz habe ich aber noch 2 Fragen also Erstens, immer wenn sie einen Knochen hat dreht sie voll am Rad sobald jmd. in ihre Nähe kommt. WIE reagiere ich in solch einer Situation?? Sie will mich dann wirklich BEISSEN sobald ich es ihr abnehmen will, und dass ist wirklich kein schnappen mehr, nein das ist beißen mit Zähne fletschen und so. Meint ihr ich soll ihr einfach mal gar keine Knochen mehr geben solange sie AUS noch nicht richtig beherrscht oder wwie soll ich es am Besten machen??

Das Hergeben von Fressbarem muss man Schritt für Schritt üben. Hier kann man schlecht "Aus" mithilfe von Leckerchen üben, weil der Hund den Knochen, den er im Maul hat, vielleicht viel leckerer findet. Auch beruht das Verteidigen von Futter auf einem lebenswichtigen Instinkt, ist also nicht gleichzusetzen mit dem Nicht-Hergeben von Spielzeug o.ä.

Hier würde ich anders vorgehen: Üb mit Deiner Hündin zunächst, dass Du an den Futternapf darfst, während sie frisst. Hierzu kann man eine Zeitlang den Fressnapf beim Füttern in der Hand behalten, später dann immer mal etwas besonders Leckeres in den Napf tun, während der Hund etwas frisst, was nicht ganz so superlecker ist, und zwar so lange, bis der Hund die sich nähernden Hände gut toleriert. Dann erst kann man kurz den Napf wegziehen und wieder hinschieben.
Erst wenn das alles klappt, ohne dass ein Knurren kommt, würde ich wieder Knochen geben und den dann kurz "eintauschen" gegen einen besonders leckeren Happen, Schinken oder sowas. Und gleich dem Hund wiedergeben.

Jeder junge Hund muss erst einmal lernen, dass Menschen, die sich ihrem Futter nähern, nichts Bedrohliches sind, sprich: primär nichts wegnehmen, sondern etwas geben. Später akzeptiert er dann auch, wenn etwas einfach nur weggenommen wird.

So dann die zweite Frage, also mich würde es interessieren mit meinem Hundi apportieren zu üben. Ich finde das eine sehr schöne Hundesportart. Weil Agility kann sie nicht machen da sie ein bisschen zu kräftig gebaut und zu schwer ist. Von daher finde ich Apportieren einfach sehr schön. Könnt ihr mir vllt. ein paar gute Seiten empfehlen. Und kann man dass auch alleine üben oder nur in der Hundeschule oder so?? Gibts auch Hunde die keinen Spass daran haben??

Ja, es gibt schon Hunde, die keinen Spaß daran haben. Und dann gibt es solche, die süchtig danach sind. Bei beiden würde ich es nicht wirklich empfehlen. Aber für viele Hunde ist das eine schöne Form der gemeinsamen Beschäftigung mit ihrem Herrchen oder Frauchen, und man kann dieses Spiel wunderbar ausgestalten und variieren.

Du kannst das Apportieren auch alleine üben. Seiten kenne ich nun keine, und da es verschiedene Methoden gibt, würde es zu weit gehen, das hier zu erklären. Aber ich kann Dir ein gutes Buch empfehlen (mach ich mal per PN) wo verschiedene Wege erklärt werden, je nachdem, welchen Typ Hund man hat.

Meine Silvie hat anfangs jede "Beute" in Sicherheit gebracht, sprich: weg. :mrgreen: Es war etwas mühsam, ihr das Apportieren beizubringen, aber sie hat mit viel Geduld gelernt, dass das tolle Spiel weitergeht, wenn sie den Ball o.ä. zu mir zurück bringt. Jetzt können wir anfangen, das Apportierspiel an Gehorsamsübungen zu knüpfen, z.B. sie darf erst losrennen, wenn sie einen Moment "Platz" gemacht hat. Die Begeisterung für geworfene Gegenstände hat sie allerdings mitgebracht! :D
Es macht uns beiden viel Freude!
___________

edit: Bitte achte darauf, dass Deine junge Hündin beim Hinterherlaufen hinter einem Gegenstand nicht abrupt abbremsen muss, vor allem nicht auf hartem Untergrund! Noch sind die Knochen und Gelenke nicht so stabil!
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #18
Nils war absolut apportierfaul. Ich weiß noch genau, wie ich das erste Mal ein Spieli geworfen habe. Nur einen Meter, Nils war vielleicht vier oder fünf Monate - und was tat er? Nichts :eusa_doh:Er guckte nur doof dem Spieli nach und dann guckte er zu mir "Was soll das?"
Mit der Zeit hat er es verstanden, rennt hinterher - aber bringen wollte er nicht. Nur hin und her flitzen, ins Körbchen bringen usw. Er war eine Zeit lang auch unansprechbar dabei sprich haute mit Spieli ab.

Als er sechs Monate war, habe ich gezielt mit ihm Apportieren geübt und mittlerweile klappt es Zuhause super und draußen meistens auch, wenn ich "Brings her" sage. Er lässt sich auch abrufen, unterbricht sein Bringen oder Holen, kann warten usw. Aber er hat nicht wirklich 100% Spaß am richtigen Apportieren, viel mehr am Suchen, Hinrennen, mitspielen usw. Er bringt es auch drei - vier Mal in Folge, dann ist Schluss.
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #19
Hallöle,

Das Hergeben von Fressbarem muss man Schritt für Schritt üben. Hier kann man schlecht "Aus" mithilfe von Leckerchen üben, weil der Hund den Knochen, den er im Maul hat, vielleicht viel leckerer findet. Auch beruht das Verteidigen von Futter auf einem lebenswichtigen Instinkt, ist also nicht gleichzusetzen mit dem Nicht-Hergeben von Spielzeug o.ä.

Hier würde ich anders vorgehen: Üb mit Deiner Hündin zunächst, dass Du an den Futternapf darfst, während sie frisst. Hierzu kann man eine Zeitlang den Fressnapf beim Füttern in der Hand behalten, später dann immer mal etwas besonders Leckeres in den Napf tun, während der Hund etwas frisst, was nicht ganz so superlecker ist, und zwar so lange, bis der Hund die sich nähernden Hände gut toleriert. Dann erst kann man kurz den Napf wegziehen und wieder hinschieben.
Erst wenn das alles klappt, ohne dass ein Knurren kommt, würde ich wieder Knochen geben und den dann kurz "eintauschen" gegen einen besonders leckeren Happen, Schinken oder sowas. Und gleich dem Hund wiedergeben.

Das ist ein toller Tipp so werde ich das langsam mit ihr trainieren. Habe es vorgestern ein wenig mit ihr geübt mit einem Ochsenpansen, ich hab ihr ein Leckerlie vor die Nase gehalten AUS gesagt sobald sie es loslies und dann genommen und ihr dann wieder gegeben und DEINS gesagt. UNd das war es ERSTE mal wo sie mir freiwillig was gegeben hat:D. Aber bei nem Knochen wird das wohl eher nicht fuktionieren, da werde ich es dann so machen wie du es gesagt hast.

Ja, es gibt schon Hunde, die keinen Spaß daran haben. Und dann gibt es solche, die süchtig danach sind. Bei beiden würde ich es nicht wirklich empfehlen. Aber für viele Hunde ist das eine schöne Form der gemeinsamen Beschäftigung mit ihrem Herrchen oder Frauchen, und man kann dieses Spiel wunderbar ausgestalten und variieren.

Du kannst das Apportieren auch alleine üben. Seiten kenne ich nun keine, und da es verschiedene Methoden gibt, würde es zu weit gehen, das hier zu erklären. Aber ich kann Dir ein gutes Buch empfehlen (mach ich mal per PN) wo verschiedene Wege erklärt werden, je nachdem, welchen Typ Hund man hat.

Meine Silvie hat anfangs jede "Beute" in Sicherheit gebracht, sprich: weg. :mrgreen: Es war etwas mühsam, ihr das Apportieren beizubringen, aber sie hat mit viel Geduld gelernt, dass das tolle Spiel weitergeht, wenn sie den Ball o.ä. zu mir zurück bringt. Jetzt können wir anfangen, das Apportierspiel an Gehorsamsübungen zu knüpfen, z.B. sie darf erst losrennen, wenn sie einen Moment "Platz" gemacht hat. Die Begeisterung für geworfene Gegenstände hat sie allerdings mitgebracht! :D
Es macht uns beiden viel Freude!

Danke für den Buchttipp, wwerde mir das Buch auf jeden Fall kaufen, vlt. macht es ihr ja riesen Spass:mrgreen:.


VLG Katha:D
 
  • Welpen erziehen!! Beitrag #20
...
Habe es vorgestern ein wenig mit ihr geübt mit einem Ochsenpansen, ich hab ihr ein Leckerlie vor die Nase gehalten AUS gesagt sobald sie es loslies und dann genommen und ihr dann wieder gegeben und DEINS gesagt. UNd das war es ERSTE mal wo sie mir freiwillig was gegeben hat.

Das ist doch schon mal prima! Sie lernt auf diese Weise: "Okay, ich gab das kurz her, aber ich bekomme es auch gleich wieder - und obendrein bekomme ich ein Leckerchen extra!"

Es ist einfach ein Übprozess: Mach es so oft Du kannst immer wieder mal - und sie wird lernen, dass das Hergeben von Futter etwas ganz Alltägliches ist. :)

Meine kleine Silvie (ehemaliger Straßenhund) hat anfangs immer nur alles in Sicherheit gebracht. Das Apportieren hat sie gelernt, als sie begriff: Sie bekommt nicht nur ein Leckerchen, wenn sie den Ball wieder bringt und hergibt, sondern ich werfe auch gleich noch einmal - und das Spiel geht weiter! So hat sie nach und nach gelernt, Dinge - auch Fressbares - herzugeben. Das Wörtchen "Aus" ist mehr ein Signalwort dafür geworden, dass ein prima Spiel weitergeht, oder dass es gleich etwas Leckeres gibt. :mrgreen:
 
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Welpen erziehen!!

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