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Diskutiere Designer Hunde im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Dann will ich auch mal wieder :angel: ... so ganz allein auf weiter Flur ... Weiß jetzt gar nicht wo ich anfangen soll, geh`jetzt einfach mal...
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  • Designer Hunde Beitrag #241
Dann will ich auch mal wieder :angel: ... so ganz allein auf weiter Flur ...
Weiß jetzt gar nicht wo ich anfangen soll, geh`jetzt einfach mal stichpunktartig vor, ist glaube ich am übersichtlichsten.
- also dieses Züchten von immer kleineren Hunden im Mini-Format finde ich genauso daneben wie ihr - bei allen Rassen.
- es gibt durchaus auch Doodle-Züchter, die die Elterntiere vorher auf bestimmte Sachen untersuchen lassen und nicht nur darauf aus sind zu vermehren. Allerdings ist die Zahl der schwarzen Schafe anteilig an die wenigen Doodle-"Züchter" erschreckend hoch und genau darum ist es ja auch so wichtig richtige Aufklärung zu betreiben.
- Ich finde es genauso schlimm wie ihr, wenn jemand mal schnell Labrador und Großpudel mixt und meint das schnelle Geld machen zu können. Und ich kann nicht glauben, daß Leute einen Hund kaufen, nur weil es angeblich ein "Designerhund" sein soll - ist das für manche wirklich ausschlaggebend ? Ich kann`s einfach nicht glauben ...
- Den Namen (den ich übrigens genauso bescheuert finde) haben sich nicht irgendwelche Züchter hierzulande ausgedacht, sondern er kommt aus Australien und ist da ganz einfach zusammengemixt aus Labrador und Poodle. Also der englischen Schreibweise von Pudel und die hört sich nur für uns so lächerlich an. Das hat wirklich nichts damit zu tun einen besonderen Namen zu finden,die Hunde interessant zu machen. Man hat es einfach so übernommen ...
- Ich "verpöhne" nicht alle, die mal Nachwuchs von ihrer Hündin haben wollen und finde es genauso "Quatsch" wie ihr, wenn man (wie oben schon geschrieben) mal schnell mit `nem Pudel mixt und meint,dann ist alles legitim. Aber das alles hat doch nichts mit einem bestimmten Namen zu tun, den ich den Welpen dann gebe - sorry, aber wer nur `nen Hund mit `nem ausgefallenen Namen sucht, dem ist eh nicht zu helfen ...
- Daß Doodle nicht zwangsläufig antiallergisch sind, dürfte sich ja nun so langsam rumgesprochen haben. Und jeder verantwortungsvolle Züchter wird das Interessenten auch so sagen. Alles andere wäre eine Lüge und dient wirklich nur der Geldmacherei.
- Ich finde nicht, daß der z.B. der Doodle (als Designerhund würde ich ihn
eh nicht bezeichnen, wenn man den eigentlichen Ursprung kennt) zum Modehund geworden ist. Man liest halt in lezter Zeit viel über ihn und wenn man sich wundert, daß sich hier "so viele" Doodle-Besitzer im Forum einfinden, liegt es daran, daß dies hier wirklich das einzige deutschsprachige Forum ist, in dem man sich überhaupt über Doodles austauschen kann. Zumindest kenne ich kein anderes ... Und wenn man bedenkt, wieviele Foren es für andere hunderassen gibt, in denen man sich austauschen kann, ist die Zahl der Doodle-Besitzer hier immer noch ziemlich klein.

Puh - also abschließend möchte ich nochmal sagen, daß ich "vermehren" genauso sch.... finde wie ihr alle. Ob es nun um einen Doodle geht oder sonst um einen Hund.
Blöd finde ich nur, daß Doodle gleichgestellt ist mit "vermehren". Das ist zwar bestimmt oft so,das will ich gar nicht abstreiten, aber genau darum ist es doch so wichtig (ich wiederhole mich zum tausendsten Mal) richtig Aufklärung zu betreiben.So daß eben reine Vermehrer ihre Hunde nicht mehr verkaufen können und Welpeninteressenten zweimal hinschauen und dreimal hinterfragen. Denn sowas darf weder bei Doodles noch bei andern Rassen oder "nicht Rassen" geduldet werden.
Findet da nicht ein Umdenken bei vielen Welpenkäufern statt, können wir noch so lange diskutieren - denn Züchter, die nur Dollarzeichen in den Augen haben, gibt es bei allen Hunderassen genug. Das ist kein alleiniges Doodle-Problem.
 
  • Designer Hunde

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  • Designer Hunde Beitrag #242
Uns gefallen die Doodles. Sie sind auch gut geeignet wenn Kinder im Haus sind. Leider erreichen die Standard Doodles zwischen 55 und 70 cm, also zu groß.

Nun sind wir auf der Suche nach einem Züchter für Doodles im Mini-Format. Bekannt ist uns eine Züchterin in Diemelsee, von der habe ich hier aber schon schlechtes gelesen. Sie wäre unter aller Kanone hieß es.

Der Züchter darf auch gerne in Holland oder Dänemark sein. Ist ja nicht so weit weg. Hauptsache es ist eine ordentliche Zucht.

Könnt Ihr mir helfen?

LG Winston


hallo,

es wäre mir neu wenn es Mini Goldendoodle Züchter geben würde.
menschen die diese mischlinge in die welt setzten, sind vermehrer.
schlimm, das es immer noch mehr design-hunde produziert werden :roll:

jeder hund, der von klein auf an kinder gewöhnt wird, wird mit kindern, insofern er keine schlechte erfahrungen macht, gut auskommen..

sorry, das ich gleich so hineinfahre, aber ich kann es nicht mehr lesen..
wir suchen

labradoodle
cockapoo
Cavapoo
Doxiepoo
Maltipoo

ich glaube, es gibt schon genug rassen ( an die 400) und auch im tierheim warten arme nasen auf eine 2 oder gar 3 chance....
es wird doch wohl was für jeden dabei sein ;)

lg babsi
 
  • Designer Hunde Beitrag #243
Off-Topic
Warum werden hier laufend Leute ver- oder gar beurteilt weil sie ein ganz bestimmtes Tier suchen? Ich unterstütze es voll und ganz wenn Menschen Tiere aus dem Tierheim zu sich holen, aber ein Hund ist doch gerade etwas, da muss zwischen Mensch und Tier alles passen und wenn man gerne einen balblubb-Hund haben will weil der vom Charakter und vom Aussehen einfach passt, dann soll man sich den Traum vom balblubb-Hund doch ermöglich dürfen oder? Es geht hier schließlich um gut 10 - 20 Jahre oder nicht?
 
  • Designer Hunde Beitrag #244
bei 400 rassen, denke ich, das für jeden das passende dabei ist! meine meinung ....;)
und im TH sitzen auch hunde, die gerne eine chance hätten

und bitte genau lesen, denn ich habe niemand be oder gar verurteilt- das steht niemanden zu!
 
  • Designer Hunde Beitrag #245
Off-Topic
Das war mehr allgemein. Ist nicht schön dass im Tierheim so viele Tiere sitzen aber man (bzw ich) muss nicht alle Tiere retten. Ich bin auch momentan dabei mir Vögel anzuschaffen (ganz andere Abteilung ich weiß) und es ist im Tierheim einfach nichts passendes dabei, ist das nun schlimm dass ich vermutlich zum Züchter gehe? Ich finde nicht, weil ich mit den Tieren einfach 15 Jahre zusammenleben muss und ich 100% hinter der Entscheidung stehen muss die ich treffe, und wenn die nun mal FÜR einen seltenen/anderen Hund/vogel/katze ausfällt, ist das doch einfach so..... Es bringt mir ja nichts mir ein Tier anzuschaffen mit dem ich nicht zu Frieden bin, das dann eventuell sogar (wieder) im Tierheim landet, weil ich nicht damit klar komme.
Aber das ist meine Meinung, ganz individuell - ich verstehe es wenn man Tiere retten möchte, sollte man auch, da steh ich absolut dahinter - ich hätte wie gesagt auch gern Vögelchen aus dem TH - aber wenn nichts dabei ist, ist nichts dabei.

Aber das schweift zu sehr ab - sorry, ich will nun nicht den Thread zuspammen.
 
  • Designer Hunde Beitrag #246
Guter Beitrag und bei vielem stimme ich dir zu:clap:

Prinzipiell ist das ja nicht schlimm irgentwelche Hunde zu verpaaren aber dann doch bitte nicht immer eine neue Rasse daraus machen die dann angeblich Antiallergen usw ist. Die zahlreichen Hunde landen dann eh im Tierheim.

Ich mein ich finde die wirklich alle total süß die ganzen Pudelmischlinge (ja auch süßer als nen standart pudel) aber dann bitte nicht wahlos vermehren was das zeug hält sondern nach vorgaben! Nach Richtlinien, die man aber bei mischlingen nicht beachtet werden müssen und nicht zählen hier sehe ich leider eine Gefahr.
 
  • Designer Hunde Beitrag #248
Prinzipiell ist das ja nicht schlimm irgentwelche Hunde zu verpaaren aber dann doch bitte nicht immer eine neue Rasse daraus machen die dann angeblich Antiallergen usw ist. Die zahlreichen Hunde landen dann eh im Tierheim.
Genau hier sehe ich auch das Problem, nämlich wenn die Hunde mit falschen Versprechungen angeboten werden um einen Haufen Geld zu machen.
Am Ende ist es dann ein Reinfall für Mensch und Tier.
Die ganze "Designer-Hund"-Sache (das Wort "Designer-Dog" ist eher abwerten gemeint und wird zumindest hierzulande von Züchtern nicht benutzt soweit ich bisher gesehen habe) bringt natürlich so ihre Probleme mit sich, in erster Linie natürlich, weil es sicher auch viele "Vermehrer" unter den Bastard-Züchtern gibt, da sie nicht der Zuchtaufsicht irgend eines Vereins unterliegen.

Zwergzüchtungen finde ich auch nicht unbedingt gut, allerdings denke ich, dass es dabei egal ist, ob es sich um eine alte oder neue Rasse handelt, für das Individuum macht es am Ende keinen Unterschied.
Chihuahaus sind eine ältere Rasse aber der einzelne Hund leidet deswegen nicht mehr oder weniger als ein Zwerg aus einer jüngeren Rasse.



Wogegen ich mich jedoch strikt wehre ist ist die Aussage dass es gar nicht möglich sei, ethisch und züchterisch korrekt einen Mischling hervorzubringen.
menschen die diese mischlinge in die welt setzten, sind vermehrer.
Für mich implizieren solche Aussagen immer, dass es immer nur schlecht und verantwortungslos sein kann Mischlinge hervorzubringen.
Die Frage ist, warum soll es falsch sein?
Wenn der Züchter alles tut um den Hunden einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und wenn es Menschen gibt die so einen Hund gerne aufnehmen und ihm ein gutes Zuhause bieten möchten, dann kann ich daran nicht mehr oder weniger schlimm finden als an der konventionellen Rassezucht.
Natürlich kann man immer einen Hund aus dem Tierschutz nehmen und das ist ja auch sehr löblich, nur gibt es eben Menschen die keinen Hund aus dem Tierschutz möchten, sondern einen vom Züchter (was z.B. den Vorteil einer gesicherten Sozialisierung bietet), ob es dann ein Rassetier oder ein Bastard vom Züchter ist bleibt jedem selbst überlassen.

In der Ablehnung der Doodles schwingt für mich unterschwellig auch immer die Aussage mit, dass Mischlinge grundsätzlich weniger wert sind, bzw weniger Daseinsberechtigung haben als ein Rassehund und deswegen nicht gezielt hervorgebracht werden dürfen.
Vielleicht habe ich als Mischlings-Halter und -Fan (trotzdem nicht unbedingt Doodle-Fan) einfach die Befürchtung, jemand könnte ernsthaft meinen, dass ein Mischling "unwert" oder "unedel" sei, gegenüber einem Rassehund und ergreife deswegen Partei für die Doodles.
 
  • Designer Hunde Beitrag #249
@zoe33:
Züchten darf eben nicht jeder.
Weil man um als Züchter zu gelten, Fachwissen haben muß und dieses auch von den Zuchtverbänden nachkontrolliert wird.
Viele Vermehrer machen sich leider ungewollt und unbewußt im Sinne des Tierschutzes strafbar, weil sie ungeprüft und unbewußt kranke Hunde miteinander verpaaren, ohne vorher zu kontrollieren, was sie da für Erbkrankheiten mixen. (Stichwort Qualzucht).
Das ist oft eine explosive Mischung, die erst hochgeht, wenn der Hund schon länger im neuen Zuhause ist.
PRA kommt ohne Gentest erst raus, wenn der Hund schon älter ist.
Auch wird bei Vermehrern oft nur nach Schönheit und ob das Eltertier denn reinrassig ist, geschaut. Ob die Mutter des Elterntieres ein Angstbeißer ist oder sonstwie eine Störung aufweißt, ist meißt den Vermehrern selber nicht bekannt.
Züchter kennen die Hundefamilie, wissen ob es in der "Linie" gesundheitliche Störungen gibt und versuchen das zu vermeiden, durch sehr gut durchdachte Verpaarungen.
Wenn ich nun zwei vollkommen verschiedene Rassen verpaare, bei denen ich von der Familie des Elternhundes nix weiß, ist die Gefahr einen Hund mit Störungen zu produzieren noch größer.
Ein Züchter ist außerdem an das Produkhaftungsgesetz gebunden und kann für einen kranken Hund haftbar gemacht werden. Ein Vermehrer tritt als Privatperson auf und es ist ihm oft wurscht, was da für Störungen auftreten, wenn der kleine Welpe erstmal das Haus verlassen hat. Geht ihn nichts mehr an.
Leider sind viele Menschen so kurzsichtig gestrickt, daß es auch beim Hundekauf bei denen danach geht, daß es billig sein muß, egal was es kostet.
Ein Mischling ist genauso oft krank oder gesund wie ein Rassehund.
Aber wenn man wild drauflos Hunde produziert, ist die Gefahr kranke Hunde zu vermehren weitaus größer, als wenn ich Fachwissen nachweisen muß und die Hunde mit denen ich Welpen produziere danach aussuche, daß sie inder Familie keine gesundheitlichen Störungen, körperlich wie seelisch, haben.

LG

Joleen
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Übrigens ist es auch bei Mischlingsvertpaarungen wichtig, die Elterntiere voerher wenigstens auf die bekanntesten Erbkrankheiten hin untersuchen zu lassen und versuchen, ob man wasd über die nahen Verwandten der zukünftigen Elternbtiere erfahren kann.
Es gibt einfach zu viel böses Erbgut um wild Hunde zu produzieren und sich dann nicht mehr um die Welpen zu kümmern, wenn sie erstmal verkauft sind.
Das ist unverantwortlich.
Aber solange es Menschen gibt, die mehrere hundert Kilometer nach Polen fahren um sich dort einen Welpen zu holen und Spritkosten und Folgetierarztkosten verleumden und meinen sie hätten Geld gespart,....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Designer Hunde Beitrag #250
es ist doch auch einfach so, dass labradoodle erschaffen wurde, um eine marktlücke zu schließen, nämlich die marktlücke "allergiker mit hundewunsch". und was gibt es dann besseres, als eine allseitsbeliebte rasse wie den labrador oder golden retriever mit einem nicht haarenden hund zu verpaaren? gut, es war klar, dass der schuß nach hinten losgeht, weil bei einer verpaarung immer das erbgut beider rassen an den welpen weitergegeben wird.

und jetzt, wo bekannt geworden ist, dass der labradoodle eben doch haaren kann, wird halt versucht, ihn kleiner zu kriegen, damit er besser in die deutschen haushalte passt.

ich habe über den labradoodle neulich auch einen bericht im fernsehen gesehen? kann mir einer von euch wohl sagen, warum bei diesem mischling immer wieder mit den elterntieren gezüchtet wird? also es wird kein labradoodle mit einem labradoodle verpaart, sondern immer wieder der labrador mit dem pudel. warum ist das so?
 
  • Designer Hunde Beitrag #251
Übrigens ist es auch bei Mischlingsvertpaarungen wichtig, die Elterntiere voerher wenigstens auf die bekanntesten Erbkrankheiten hin untersuchen zu lassen und versuchen, ob man wasd über die nahen Verwandten der zukünftigen Elternbtiere erfahren kann.

Und welcher Zuchtverband kontrolliert das?

Ich kann die Leichtsinnigkeit der Leute nicht verstehen, die sich einen Doodle wünschen. Geben Tausende Euros aus ohne auch nur einen Funken Sicherheit (was die Gesundheitlichen Untersuchungen betrifft!) zu haben. Finde ich sehr unüberlegt.

Wenn der Züchter alles tut um den Hunden einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und wenn es Menschen gibt die so einen Hund gerne aufnehmen und ihm ein gutes Zuhause bieten möchten, dann kann ich daran nicht mehr oder weniger schlimm finden als an der konventionellen Rassezucht.

Ähm..:roll: Wenn jetzt aber einer ankommt mit dem Wunsch "meine Boxerhündin soll von einem sehr guten kerngesunden Rüden gedeckt werden, alles ohne Papiere" - warum ist das hingegen dann so verwerflich schlecht?
 
  • Designer Hunde Beitrag #252
Ähm..:roll: Wenn jetzt aber einer ankommt mit dem Wunsch "meine Boxerhündin soll von einem sehr guten kerngesunden Rüden gedeckt werden, alles ohne Papiere" - warum ist das hingegen dann so verwerflich schlecht?

Das ist genau der Punkt, den ich auch nicht verstehe - bei Doodels ist das vollkommen ok aber alles andere ist Vermehrei - wow was für eine Logik :eusa_doh:

Ich verstehe es einfach nicht, warum es jetzt auf einmal ok ist 2 Hunde einfach mal so miteinander zu verpaaren "den Hunden schadet es ja nicht" - natürlich kann man auch beim Mischling Voruntersuchungen machen lassen aber wer soll denn das bitte kontrollieren - niemand - und genau deswegen wird auch kaum jemand die Voruntersuchungen machen lassen und trotzdem 1000 Euro verlangen - weil es ja eben die beliebten Designerhunden sind.
 
  • Designer Hunde Beitrag #253
Und welcher Zuchtverband kontrolliert das?

Ich kann die Leichtsinnigkeit der Leute nicht verstehen, die sich einen Doodle wünschen. Geben Tausende Euros aus ohne auch nur einen Funken Sicherheit (was die Gesundheitlichen Untersuchungen betrifft!) zu haben. Finde ich sehr unüberlegt.

Sicher gibt es solche Leute, aber doch nicht nur bei den Doodles. Die gibt es bei jeder Hunderasse, aber beim Thema "Doodle" wird gleich alles verallgemeinert; und genau das ist das was mich stört. Nochmal, auch bei denen gibt es solche und solche Züchter.
Und das mit dem Zuchtverband ... Klar hat man mit einem Verband "im Nacken" `ne relativ große Sicherheit, was die Kontrolle von Krankheiten usw. betrifft. Da stimme ich dir voll zu. Aber es kommt so rüber, als wenn man nur bei einem so gezüchteten Hund eine Option auf Gesundheit hätte. Auch hier kannst du einen kranken Welpen bekommen, auch wenn alles passt.
(gehört zwar jetzt nicht ganz hierher, aber so geschehen bei Bekannten von uns. Schäferhund aus guter Zucht mit tollen Papieren - schwer herzkrank - vorgestern mittag mit nicht ganz eineinhalb Jahren gestorben. Einfach umgefallen - tot)
Ist doch ganz klar, daß sowas passieren kann. Auch bei uns Menschen ist es ja so, daß gesunde Eltern kranke oder behinderte Kinder bekommen...

Ich will jetzt auch auf gar keinen Fall die Wichtigkeit von Zuchtverbänden und Kontrollen in Frage stellen. Ganz im Gegenteil ... Aber mich stört halt immer diese Verallgemeinerung. Doodle = alles schlecht.

@Engelchen09 und die, die es interessiert
Unser Labradoodle ist der Sohn zweier Labradoodle, also schon in zweiter Generation. Die "echten" Labradoodle gibt es bei uns, soviel ich weiß, (noch) gar nicht, diese Multigen-labradoodle gibt es halt hauptächlich in den Ursprungsländern Australien und Amerika in denen die schon lange und in vielen Generationen gezüchtet werden.
Das sind für mich auch die "richtigen" Doodles; nicht die, die "nur" aus Labrador-Großpudel-Kreuzungen entstehen (und mit denen jetzt leider so viele meinen, das schnelle Geld machen zu müssen). Aber ich denke, irgendwie muß man halt mal anfangen um einen gewissen "Grundstock" zu bekommen.
Damit meine ich jetzt aber in keinster Weise das schnelle Produzieren von genügend "Material", also bitte nicht wieder falsch verstehen ...- ich bin genau wie ihr gegen Vermehrer, aber es gibt doch auch noch Züchter mit anderen Ambitionen.

Ich hoffe für den Doodle, daß verantwortungsvolle Züchter sich auf den richtigen Weg machen oder schon gemacht haben, der sich ja nun nicht in ein paar Jahren gehen lässt, um dem "echten" Doodle auch hier eine Chance zu geben... Ohne Vorurteile und mit etwas mehr Toleranz.

Mir fällt es eh manchmal schwer solche Diskussionen zu verstehen ... - ich finde auch nicht alle Rassen toll - aber mir würde nicht im Traum einfallen jemandem seinen Traumhund madig zu machen, nur weil mir so ein Hund nicht liegen würde.
Natürlich immer unter der Voraussetzung gesehen, daß diese Hunde, als Welpen angeschafft, dann auch verantwortungsvoll und überlegt gezeugt und aufgezogen wurden - und das kann durchaus auch ohne Papiere der Fall sein.
 
  • Designer Hunde Beitrag #254
Es geht nicht darum, dass ich die Doodel schlecht machen will - auf gar keinen Fall - aber am Ende sind Doodels auch Mischlinge aber bei denen ist das das plötzlich kein Vermehrern, bei allen anderes Hunden schon - das verstehe ich nicht.
Immer wird gesagt: "Vermehrt eure Hund nicht, geht zum Züchter oder ins TH" aber bei Doodels will man es einfach nicht wahrhaben.

Wegen den Krankheiten: Natürlich kann auch ein rassehund vom Züchter krank werden oder massive Probleme bekommen - das steht außer Frage aber bei einem Rassehund weiß ich zumindest, dass die Eltern frei von bestimmten Erbkrankheiten waren - das kannst du beim Doodel natürlich auch testen lassen aber wie gesagt da kontrolliert es niemand.
 
  • Designer Hunde Beitrag #255
Es geht nicht darum, dass ich die Doodel schlecht machen will - auf gar keinen Fall - aber am Ende sind Doodels auch Mischlinge aber bei denen ist das das plötzlich kein Vermehrern, bei allen anderes Hunden schon - das verstehe ich nicht. Immer wird gesagt: "Vermehrt eure Hund nicht, geht zum Züchter oder ins TH" aber bei Doodels will man es einfach nicht wahrhaben. Wegen den Krankheiten: Natürlich kann auch ein rassehund vom Züchter krank werden oder massive Probleme bekommen - das steht außer Frage aber bei einem Rassehund weiß ich zumindest, dass die Eltern frei von bestimmten Erbkrankheiten waren - das kannst du beim Doodel natürlich auch testen lassen aber wie gesagt da kontrolliert es niemand.

Das unterschreib ich so!! Hervorragend.:clap:

@kimi69: Ich finde es ganz allgemein schade, wieviel Leute doch auf einmal an so einem tollen Doodle interessiert sind. Wie schon erwähnt. Ein """Möbelstück""" was gerade In ist. Es sind für mich ganz einfach Labbi-Pudel Mischlinge. Nix anderes. Was nicht heisen soll dass Mischlinge schlecht sind. Es sind meiner Meinung nach bewusst produzierte Mischungen, die Anklang finden weil sie einen tollen Namen haben. Und sowas braucht kein Mensch! Kannst du mir den Unterschied sagen, warum es schlimm ist zwei Rassehunde, der gleichen Rasse ohne Papiere zu vermehrern und bei bewusst produzierten Pudel-Labrador Mixen es super toll ist und alle einen wollen? Wenn bei beiden die Haltungs- Aufzuchtbedingungen und Gesundheitsuntersuchungen die selben sind?


Warum verlangen die Doodle Züchter 1000€??? Hab ich das richtig gelesen? Wofür so viel Geld??
 
  • Designer Hunde Beitrag #256
Wenn ihr mal richtig lesen würdet hättet ihr gesehen, daß genau diese Punkte, die ihr immer und immer wieder ansprecht auch von mir für absolut nicht gut gefunden werden. Auch für mich sind F1-Labradoodle ganz normale Labbi-Pudel Mischlinge (habe ich so auch schon bei vielen anderen Diskussionen geschrieben). Und auch ich finde es schade, daß so viele Menschen auf falsche Versprechungen reinfallen, aber das tun sie doch teilweise bei jeder Rasse. Auch andere Rassen werden oft mit Unwahrheiten angepriesen, nur um Geld zu machen. Daß ihr das nicht einsehen wollt, daß es eben nicht nur bei den Doodles so ist, das will ich nicht verstehen :( ...
Und wer sagt denn, daß das Vermehren bei den Doodles in Ordnung ist ? Also ich bestimmt nicht, im Gegenteil - ob hier oder anderswo ist es absolut nicht akzeptabel. Aber nicht jeder, der Doodles züchtet ist ein Vermehrer und nicht jeder der einen Doodle kauft unterstützt so jemanden...
Ich finde es unfair, das als alleiniges Doodle-Problem hinzustellen. Das ist das wogegen ich mich wehre.
Auch das Verpaaren zweier Rassehunde, bei denen alles in Ordnung ist und die keine Papiere haben, habe ich angesprochen und habe nie behauptet, daß das bewußte Vermehren von Doodles "supertoll" ist.
Warum Doodle-Züchter 1000 Euro und mehr verlangen, weiß ich auch nicht. Bin ja keiner... Finde es auch nicht in Ordnung und denke bei vielen geht es wirklich nur um Geldmacherei.
Aber nochmal - bitte schert doch nicht alle über einen Kamm !
Wir zB haben wesentlich weniger für unseren bezahlt ...-und das Geld, das wir bezahlt haben, hätte ich auch für einen anderen Mischling mit nachweislich gesunden Eltern und optimalen Aufzuchtbedingungen ausgegeben.
Irgendwie habe ich das Gefühl immer wieder dasselbe schreiben zu müssen und keiner versteht worum es mir eigentlich geht. Entweder wird nicht richtig gelesen oder man will mich überhaupt nicht verstehen - oder aber ich drücke mich so unverständlich aus,
Ich heiße das Vermehren bei keiner Hunderasse gut und ich nehme die Doodles auch nicht in Schutz - im Gegenteil, da krankt es wirklich an vielen Ecken. Das hab ich auch immer so geschrieben - aber in euren Augen gibt es wohl keine "guten" Menschen, die "so einen Hund" züchten oder gar besitzen.
Und - es gibt sooo viele Hunderassen, die kein Mensch braucht - wieder kein alleiniges Doodle-Problem (Wenn man sich allerdings schon so auf alles Negative beim Doodle eingeschossen hat, wahrscheinlich aber doch ...=)
 
  • Designer Hunde Beitrag #257
Es geht nicht darum, dass ich die Doodel schlecht machen will - auf gar keinen Fall - aber am Ende sind Doodels auch Mischlinge aber bei denen ist das das plötzlich kein Vermehrern, bei allen anderes Hunden schon - das verstehe ich nicht.
Immer wird gesagt: "Vermehrt eure Hund nicht, geht zum Züchter oder ins TH" aber bei Doodels will man es einfach nicht wahrhaben.
"Vermehren" kann man alle Hunde, egal ob Doodles oder normale Rassen, wenn jemand nicht mit züchterischer Sorgfalt vorgeht und es ihm nur um den Gewinn geht, egal ob die Tiere dabei leiden oder nicht, dann nenne ich das "Vermehren".
Geht jemand mit Sorgfalt und Sachverstand an eine Zucht und die Nachfrage nach einer Rasse/"Mischung ist hoch genug, als das sich genügend liebende Heime für die Welpen finden, dann finde ich es in Ordnung.

Ich unterscheide darin wie die Hunde gezogen werden und nicht ob die Welpen "reinrassig" sind (sowas gibt es übrigens in der Natur nicht, es ist ein von Menschen ersonnenes "Prädikat") oder nicht.

Das Problem bei wirklich wilden Verpaarungen ohne züchterische Auswahl ist immer die, das es am Ende unberechenbar ist, was für ein Hund dabei rauskommt und ob sich für diesen Hund dann ein Abnehmer findet, die Gefahr das Tiere am Ende nicht gewollt werden weil sie größer/langhaariger/aktiver sind als es sich der Käufer gewünscht hätte, deswegen ist es nicht unbedingt sinnvoll wahllos Hunde zu vermehren.

Der Mensch hat schon immer die Hunde nach seinen Wünschen geformt und verändert und das wird auch jetzt garantiert nicht aufhören (der Doodle ist ein aktuelles Beispiel).

Gerade in der Rassezucht der Hunde gibt es so viele extreme Standarts und dadurch so viele kranke Hunde, dass man die Rassezucht an sich übrigens ebenfalls in Frage stellen kann, geht es bei ihr doch schließlich nur darum, was der Mensch schön und/oder nützlich findet, dem Tier bringt sie in der Regel gar nichts.
Im letzten Jahrhundert hat sich die Zuchtwahl sehr auf die Optik der Hunde verlagert, mit dem Ergebnis das viele Rassen mittlerweile krank sind, es gibt kaum noch Rassen die wirklich einen natürlich aussehenden von Körper und Wesen gesunden Hund hervorbringen. Es gibt bald mehr Rassen die typische Krankheiten haben, als gesunde und dennoch wollen die Leute solche kranken Hunde haben und finden das extreme Aussehen eines Mops, Chihuahuas, einer Dogge, eines French Bullies oder eines King Charles Spaniels einfach toll und schaffen sich lieber so ein Tier an, anstatt einen gesunden Mischling aus dem Tierheim zu nehmen. Grundsätzlich in Ordnung, es soll jeder den Hund aussuchen, der ihm gefällt, aber damit unterstützt man natürlich auch die Weiterzucht von kranken Rassen. Wenn Krankheiten bei einer Rasse so häufig auftauchen, dass man einen Stapel Gesundheitspapiere braucht um sich einigermaßen sicher sein zu können, dass der ausgewählte Welpe gesund durchs Leben kommt, dann ist das ein grundsätzliches Problem der Rassezucht nach (überwiegend) optischen Merkmalen.

Die Zucht der Doodles finde ich zur Zeit im Gegensatz zu dem, was man einigen anderen Rassen zumutet geradezu harmlos und verstehe deswegen nicht, wieso alle so vehement dagegen sind.
 
  • Designer Hunde Beitrag #258
Danke, Kompassqualle,
das ist genau das, was ich mit meinen Beiträgen sagen wollte.
Du hast es jetzt einfach auf den Punkt gebracht - dein Beitrag spiegelt genau meine Meinung wieder, besonders auch was die Rassezucht betrifft.
(Hab mich, ehrlich gesagt, nicht getraut diesen Punkt anzuschneiden. Denn bei mir als Doodle-Halter, hätten dies bestimmt wieder einige missverstehen wollen ...)
 
  • Designer Hunde Beitrag #259
Jetzt sage ich mal wieder etwas ganz krasses und ketzerisches. Doodle Halter gehen nur nach der Optik. Der Pudel vereint alles das was der Doodle auch hat, passt nur nicht in das Schönheitsideal mancher Menschen und ist mit Vorurteilen belastet, die vollkommen irrsinnig sind. Demzufolge nimmt man eine Moderasse und paart sie mit dem Pudel. Lässt sich besser verkaufen.
 
  • Designer Hunde Beitrag #260
fakt ist für mich, dass es sich um mischlinge handelt, die auf grund dessen, dass sie eben designer-hunde sind und gerade schwer in mode sind, zum gleichen preis wie hunde vom züchter verkauft werden.

wenn ein verantwortungsvoller (bis dato) vermehrer anstrebt, dass diese verpaarung mal eine anerkannte rasse wird, dann fände ich das legitim, schließlich sind so auch schon andere rassen entstanden. aber solange wie das nicht passiert, bleiben es mischlinge ohne rigorose überprüfung durch einen verein zu einem absolut überteuerten preis.

und ganz ehrlich, so etwas lockt vor allem die unseriösen menschen an. schnell das große geld machen.

die wenigen menschen, denen wirklich etwas daran liegt, sind mit sicherheit schwer zu finden.
im grunde genommen ist es das gleiche phänomen wie bei labradoren oder golden retrievern. modehunde, die von jedem hans und franz willkürlich vermehrt werden.
 
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