Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg?

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  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #21
Da sehe ich eigentlich kein Problem; am besten baust du den Tower auch noch etwas um, so daß die Einrichtungsgegenstände eben anders stehen als vorher. Das wird helfen, daß die "alten" Bewohner den Käfig noch weniger als ihren eigenen identifizieren.
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #22
Hey das freut mich ganz doll, dass die Inti einen so guten Verlauf genommen hat:clap:.
Ja den Punkt, an dem man sich fragt, ob man es sein lassen soll, kenne ich auch, vielleicht gehört der dazu.
Den Übergangskäfig finde ich auch schön, deine Nasen haben ja mächtig Durst:silence:.
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #23
Ja, finde den Übergangskäfig eigentlich auch ganz schick*. Hatte ihn "damals" gekauft, als ich ursprünglich nur eine 4er-Gruppe wollte. Als die Gruppe dann doch grösser wurde, fand´ ich ihn aber etwas klein und habe deshalb den Tower gekauft.

Bin nun gerade am renovieren und umräumen und da kam mir der Gedanke (muss natürlich nachher erstmal schauen, ob der Platz überhaupt reicht, aber ist ja erstmal auch nur ´ne Idee), ob man nicht eventuell den Tower und den Übergangskäfig irgendwie miteinander verbinden könnte.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich das bewerkstelligen könnte, ohne grosses handwerkliches Geschick und ohne die Käfige kaputt zu machen?

Dachte zuerst, ich könnte vielleicht bei beiden Käfigen eine Tür offen lassen und sie an der Stelle einfach aneinanderstellen, aber leider sind die Öffnungen so versetzt, daß die eine Tür genau auf der Höhe anfängt, wo die vom anderen Käfig aufhört (und ausserdem hätte ich dann - ausser oben - nichts mehr zum öffnen, wenn sie Bauch an Bauch stehen würden)...

Off-Topic
*ist übrigens ein Kaninchenkäfig, wobei ich mich wirklich frage, ob ein ausgewachsenes Kaninchen überhaupt die Leitern hochkommen, geschweige denn, durch die Bodenöffnungen passen würde. Auch von der Grundfläche her, denke ich, könnte ein ausgewachsenes Kaninchen gerade mal einmal nach links und wieder nach rechts hopsen. Eigentlich wirklich eine Frechheit, sowas als Kaninchenkäfig zu verkaufen. Für Ratten, Degus, oder Ähnliches, ist der Käfig schon gut, aber für Kaninchen, oder Meerschweinchen, sicher alles andere als vorteilhaft...
Da frage ich mich ernsthaft, was wohl in den Köpfen der Hersteller und Händler so vor sich geht.
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #24
Oje, das mit dem Tower ging gründlich in die Grütze.

Frohen Mutes habe ich die Jungs vorhin umgesetzt und nach etwa 30 Sekunden hatte ich Kriegszustand (Kermit, Olaf, Fremdling). Ich konnte nur noch ins Knäul reingreifen und mir den erstbesten rausschnappen, den dann schnell zur Seite setzen und mir das nächste plüschige Kampftier greifen (Glücklicherweise schnappen sie - dreimal auf Holz klopf - nicht nach meiner Hand, auch wenn sie noch so geladen und ausser Kontrolle sind).

Es war allerdings schon zu spät - die paar Sekunden reichten aus, daß sie dem Fremdling einen fiesen, tiefen Biß auf dem Rücken verpassten.

Nun das seltsame: Nachdem sie sich wieder abgeregt hatten, ging´s vorsichtig und unter Adleraugen-Beobachtung zurück in den Übergangskäfig und siehe da: Alle sind wieder friedlich, freundlich, als wäre nichts gewesen ?!?.

Ich bin ein wenig ratlos/sprachlos. Nachdem mir gesagt wurde, es müsste beim zurücksetzen in den Tower eigentlich keine Probleme geben (soll kein Vorwuf sein, sowas kann ja keiner Ahnen), habe ich mit sowas natürlich nicht gerechnet.

Oje...nun habe ich die Wunde erstmal mit einem Q-Tip vorsichtig gesäubert und dann gegoogelt, was man als "erste Hilfe" machen kann.
Inzwischen blutet es nicht mehr und wenn sie getrocknet ist werde ich noch ein bischen Bepanthen draufgeben, die kann man laut diverser Quellen dünn aufgetragen für Ratten problemlos benutzen (Ich hoffe und verlasse mich jetzt mal notgedrungen darauf, daß diese Seiten verlässlich sind).

Nun habe ich einmal die normale und dann auch noch die antiseptische, kann man die auch nehmen? Ist die vielleicht sogar besser? Nehme vorsichtshalber aber lieber erstmal die normale.

Dann mal schauen, wie die Wunde morgen ausschaut und ggf. zum TA.

P.S.: Olaf und der Fremdling kuscheln inzwischen (im Ü-Käfig) wieder zusammen - das ist doch irgendwie nicht normal, oder?
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #25
Huhu,
also ich würde sie erstmal im Übergangskäfig lassen, das ist sonst zu heikel.
Ja sorry, so ne richtige Antwort kam im Post zuvor nicht von mir, wann du sie wieder in den Tower setzen könntest.
Aber jetzt hast du ja gemerkt, es war zu früh:silence:. Also 2 Woche würde ich sie noch in dem jetzigen Käfig lassen, da verstehen sie sich gut und so klein ist er ja nicht.
Wenn die Türen zu versetzt sind,um die "Käfige"aneinander zu stellen, könnte man sie vielleicht mit nem Übergangstunnel verbinden, finde ich aber nicht so gut, weil den bestimmt auch mal mehrere benutzen wollen und es dann eng werden könnte.
Also der Übergangskäfig hat ja ne Frontseite, die wäre ja weg, wenn die Nasen über die Seite in den Tower gehen könnten, aber du würdest schlecht rankommen, oder?
Ich würde die Frontseite vorn lassen und hinten auf der Höhe der Towertüren die Gitter abtrennen, dass das Loch als Durchgang dient.
Damit die Racher nicht über das Gitter laufen müssen, habe ich bei meinem Käfig einen Ast befestigt, an der letzten Gittersprosse, der ist bestimmt angenehmer für die Füßchen.
Ich hoffe, es ist angekommen, wie ichs meine:eusa_eh:!?
LG
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #26
Hm, kannst du den Tower vielleicht in den Auslauf einbauen? So daß sie in selber erkunden, aber auch wieder raus können? So daß sie in langsam alle zusammen wieder "zurückerobern"?
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #27
Ja, mit dem Auslauf ist auch so ein Problem, wie ich feststellen musste.
Während der Inti-Zeit hatten sie ja immer zusammen Auslauf im Wohnzimmer (weil für beide Seiten unbekannt). Das geht auch gut.
Beim Auslauf im "Tower-Zimmer" (gewohnter Auslauf der Ur-Gruppe) gibt´s allerdings Ansätze zum Streit (einzig ausgehend vom dann mächtig aufgeplüschten Kermit).

Nun bin ich ja gerade eh am umräumen und das "Tower-Zimmer" wird komplett umgebaut, so daß das Problem dann eh hoffentlich erledigt ist, weil die Umgebung dann ja im Grunde komplett neu ist.

Beim Tower selber habe ich jetzt nochmal ganz gründlich geschrubbt und den kompletten Inhalt rausgenommen. Alle Plastikteile schmeisse ich dann eine Runde in die Spülmaschine (das werden die Sachen ja wohl hoffentlich aushalten), dann kann sicher so gar kein "Altgeruch" mehr dran sein.

Werde es dann jetzt so versuchen, daß sie vorerst im Übergangskäfig als Hauptwohnsitz bleiben und den Tower beim Auslauf offen und komplett leer stehen lasse.

Wenn das alles gut hinhaut, dachte ich mir, setze ich sie in den leeren Tower um. Vertragen sie sich dort, gibt´s nach und nach Einrichtung zurück (bis dahin ist der Widererkennungswert hoffentlich gänzlich futsch).

Eigentlich macht man das ja nur bei Mäuse-VGs so (mit dem nach und nach Einrichtung zurückgeben - und da klappt das auch sehr gut), aber da ich ein bischen ratlos bin, bin ich in Versuchung, die Methode dann auch bei den Ratten auszuprobieren (schaden kann´s ja zumindest nicht, ausser, daß sie ein bischen gelangweilt aufgrund der anfangs spärlichen Einrichtung sind, oder?).

Bei den Mäusen ist das ja so, weil sie sich viel mit ihren Mitmäusen beschäftigen sollen (anstatt mit dem Mobiliar und womöglich noch gleich Revier/Besitzansprüche auf die Einrichtung stellen), sich aneinander gewöhnen und einen gemeinsamen Geruch entwickeln sollen.
Meint ihr, das ist bei der Rattengruppe dann zumindest einen Versuch wert, oder sind Ratten da wirklich so verschieden von Mäusen und ich kann mir den Möbeltrick sparen?

Finde es nur so schade, daß die anderen alle "mitleiden" müssen, denn mit denen gibt´s ja schliesslich null Probleme...hm, aber das muss dann jetzt wohl erstmal so sein. (Na ja, so wirklich "leiden" tun sie im Ü-Käfig ja nicht, aber vorher hatten sie ja doch schon wesentlich mehr Platz).

Da der Fremdling (nebenbeibemerkt: hat jemand eine gute Namensidee? Kalle habe inzwischen wieder verworfen - er schaut einfach nicht aus wie´n Kalle) inzwischen seine Scheu gut überwunden hat und sich inzwischen auch recht angstlos an die anderen herantraut und nicht wie am Anfang jede Bewegung gleich als Bedrohung auslegt, habe ich auch ein bischen Angst, daß so Streitvorfälle, wie der im Tower, ihn vielleicht wieder verschrecken (er ist ja von "früher" im Grunde ja nichts als Streit im Wechsel mit Isolation gewohnt und macht jetzt sozusagen die ersten positiven Erfahrungen mit Artgenossen).

Huiuiui, ist das alles verkorkst, aber da muss ich wohl geduldig sein (was ja nicht so meine grösste Stärke ist :)
Geniesse ich also erstmal den Frieden im Ü-Käfig und schaue dann später weiter.

P.S.:
Gehört eigentlich nicht zum Thema, aber mal kurz erzählt:
Anfangs, wenn ich ihn auf dem Arm hatte, sah ich hinterher aus, als hätte ich mit einer tollwütigen Katze gekämpft (Er hat nichts weiter gemacht, aber die Krallen waren echt fies). Inzwischen kann ich ihn, wie meine anderen Ratten auch, verletzungslos auf dem Arm haben. Denke, daß der regelmäßige Auslauf, ihm auch die Nägel abgewetzt hat. Kann immer noch nicht verstehen, wie man sein Tier überhaupt so vernachlässigen kann...

Ach so - P.P.S.:
Das mit der Bißwunde ist halb so wild. Da war wohl mein Schock gestern grösser, als der eigentliche Schaden. Heute sieht es schon "nur" noch aus, wie ein Kratzer, bin deshalb nicht zum TA.

Und P.P.P.S.:
Falls es jemanden interessiert: Der zweite "Fremdling" (den ich ja durch meine Tante weitervermiteln konnte) steckt gerade mitten in einer wohl bislang recht gut verlaufenden Inti, hat sie mir heute erzählt. Da war ich sehr froh, das zu hören.
Mein dummdämlicher Ex-Mitbewohner hingegen hat sich wohl in seiner neuen Wohnung inzwischen eine Katze angeschafft (da kann ich mir echt nur noch mit der Hand vor die Stirn klatschen).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #28
Huhu,

bei meiner letzten Inti habe ich das mit den Gegenständen auch ähnlich wie bei Mäusen gemacht. Ich denke, du musst schauen, wie du besser fährst, du kennst ja deine Rattis am besten.
Mein Karli war eigentlich auch friedlich, aber als es in den Übergangskäfig zurückging, hat er auch wieder rumgeborstelt, habe dann die Einrichtung auf das Nötigste beschränkt und nach und nach was zurückgegeben.
Es ist ja auch kein Dauerzustand, zumal deine nasen ja nicht wenig sind und sich haben;).
Wie wäre es mit Herman oder Herr Mann:p oder Hermi als Namen, naja bei mir kriegen Tiere meistens nen Namen, der auf "i" endet, oder nen Spitznamen mit "i"-endung.
Zu P.S.: denke auch, dass sich die Krallen durch den regelmäßigen Auslauf abgenutzt haben. Seit ich bei meinen im Auslauf nen recht großen Ast liegen habe, auf dem sie gern rumrennen, halten sich deren Krallen auf ner guten Länge.
Und zu P.P.P.S.: schön, dass es Mr. Fremdlings ehemaligem Partner auch gut geht.
Ich hoffe, die Katze wird besser versorgt als die Ratten, wenn nicht tut sie mir Leid und man kann hoffen, dass das Interesse schnell abklingt und die Katze ein neues, besseres zu Hause findet!
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #29
Man darf vor allem nicht vergessen, daß Ratten ihren Käfig nicht nur am Geruch, sondern durchaus auch an der Einrichtung wiedererkennen, sie wissen, wo was steht etc. Da ist es durchaus ratsam, die Sachen wenn möglich komplett umzuräumen. Bei festen Etagen ist das schwerer, aber auch da räume ich immer mal gern alle Häuser woanders hin, nachdem sie vorher gründlich geschrubbt wurden. Insofern kann es nicht verkehrt sein, wenn du den Tower komplett umräumst. Gerade wenn er eine zeitlang als Teil des Auslaufs fungieren kann, wäre es z.B. wirklich eine Idee, den auszuräumen und eben komplett anders hinzustellen, Häuschen etc. brauchen die Nasen im Auslauf ja nicht unbedingt.
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #30
So, hier mal der Zwischenstand: Die Probleme scheinen kein Ende zu nehmen.

Zuerst schien alles gut. Hatte den Tower in den Auslauf mit eingebaut und sämtliche Probleme schienen schnell vergessen, so daß ich es wagte, die Gruppe in den Tower umziehen zu lassen (erstmal nur in die obere Etage und nur wenn ich zu Hause war).
Das ging soweit auch gut, also liess ich sie nach wenigen Tagen komplett im Tower wohnen.

Die ersten 2 Tage liefen prima, aber dann bekammen sich Kermit und Mr.Fremdling in die Wolle. Ausgegangen ist das Ganze von Kermit und er hat Mr.Fremdling auch wieder gebissen (glücklicherweise nicht schlimm).

Nun verhält es sich derzeit so, daß Mr.Fremdling sofort anfängt zu piepen, wenn Kermit ihm nahe kommt und Kermit hingegen auf Krawall aufgeplüstert auf den Fremdling losgeht, sobald er ihm über den Weg läuft - manchmal scheint er mir ihn sogar regelrecht zu suchen - (Dabei finde ich es schon erstaunlich, daß sich die beiden schon auf "grösseren" Abstand hin wittern/erkennen).

Inzwischen ist es auch egal, ob sie im Auslauf, im Tower, oder im Übergangskäfig sind, weshalb ich die Gruppe jetzt auch im Tower gelassen habe.

Nun handhabe ich es übergangsweise so, daß jeweils Kermit, als auch Mr. Fremdling je die Hälfte des Auslaufs mit der Gruppe verbringen. Kermit und Mr.Fremdling zudem 2x am Tag "Zwangszeit" miteinander im Wohnzimmer (solange es halt gutgeht) und Kermit die "Eingesperrt-Zeit" separat verbringt. Nach dem Motto: Wer brav ist, darf mit den anderen zusammen sein, wer Streit macht, kommt wieder ab in den Käfig.
Meint ihr, so wird er´s lernen, nicht mehr auf den Fremdling loszugehen?

Ich will jetzt die Inti auch nicht wieder 10 Schritte zurücknehmen und den Fremdling ausquartieren, da er sich ja mit dem Rest der Gruppe gut versteht und er ja dann gar nicht mehr weiss, was denn nun Sache ist - deshalb habe ich mich (wie gesagt, jetzt erstmal übergangsweise) dafür entschieden, stattdessen Kermit auszuquartieren, sobald er halt Streit anfängt.

Der Kermit ist nicht so "labil" bzw. vorgeschädigt, deshalb die Entscheidung eher ihm den Zusatzstress zuzumuten, als dem Fremdling.
Klar, er ist der älteste, aber er muss irgendwie von seinem "hohen Roß" runter, sonst wird das mit dem zusammenleben nie klappen.

Seufz...und dabei sah zwischenzeitlich alles so gut aus. Hätte nicht gedacht, daß Kermit das Hauptproblem wird, dachte eher, mit Olaf wird´s am problematischten, aber mit dem klappt´s inzwischen einwandfrei.

@Zora: Danke für den Namensvorschlag, habe mich aber inzwischen für "Futzi" entschieden :)
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #31
Was hältst du davon, statt nur einen auszuquartieren, Kermit und einen Kumpel dann rauszuholen? Dann ist Kermit wenigstens nicht ganz alleine.

Es ist einfach so, daß eine Inti nicht damit zuende ist, daß alle in einem Käfig wohnen, das geht danach noch weiter, weil sich die Rudelstruktur erst festigen muß. Insofern kann es durchaus noch, wie bei dir, weiterhin Knatsch geben. Gerade der Rudelchef muß sich mit der neuen Situation erst abfinden, und der Platz des "Neuen" im Rudel steht einfach noch nicht fest.
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #32
Allem Anschein nach hat sich der "Rückschlag" wieder gegeben. Sie wohnen wieder alle zusammen im Tower und Kermit macht auch keine Zicken mehr.

Wenn sich das länger hingezogen hätte, dann hätte ich Kermit mit einem anderen zusammen übergangsweise ausquartiert, aber nun hat sich sein Aggro-Verhalten ja sehr schnell wieder gelegt, er ist wieder bei seiner Gruppe und ich bin frohen Mutes, das das Gruppenleben nun langsam Form annehmen wird.

Auch die "Kommunikation" mit der Gruppe scheint mir stetig etwas besser zu werden (also von Futzi) und er kriegt nicht mehr jedes Mal Angst, wenn bloss mal einer über ihn drüberkrabbelt (Anfangs dachte er ja immer gleich, er wird angegriffen und ging piepend in Abwehrhaltung). Vielleicht hat diese "kampfbereite" Haltung auch ein bischen dazu beigetragen gehabt, daß Kermit ihm nicht so wohlgesonnen war.

Hoffe, das bleibt jetzt auch alles so und es kehrt schlussendlich wieder Ruhe in die Gruppe ein.
Trotzdem schlafe ich diese Woche weiterhin noch auf der Couch im "Rattenzimmer"...nur für alle Fälle, da habe ich ein sichereres Gefühl.

Daß es hier und da nochmal ein bischen Knatsch geben wird, allein schon wegen der Rangordnung, kalkuliere ich mit ein, das braucht halt ein bischen Zeit.
Das Problem war nur, daß Kermit nicht "nur" gerangelt, sondern richtig zugebissen hat und das konnte ich natürlich nicht einfach so mit ansehen.

Puh...das war/ist aber auch wirklich von allen Tieren, die ich bisher gehabt habe, die langwierigste und nervenaufreibenste Inti, die ich je gemacht habe - bin aber dennoch froh, zwischenzeitlich nicht aufgegeben zu haben.

Ein "kleines" neues Problem gibt es allerdings. Dem Futzi ist auf dem Rücken innerhalb eines tages eine relativ grosse (etwa 1/2 Murmel-groß) Beule gewachsen.
Da dies allerdings an genau der Stelle passiert, an der Kermit ihn gebissen hatte, bin ich sehr zuversichtlich, daß es hoffentlich kein Krebs ist, sondern "nur" so ein Eiterpickel-Entzündungs-Dings.

Habe erstmal einen Tropfen von der antiseptischen Bepanthen draufgemacht (dachte mir, schaden kann das ja sicher nicht) und lasse das am Montag vom Arzt checken und dann ggf. aufmachen. (Der Futzi zieht das Unglück aber auch irgendwie regelrecht an, der arme).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #33
Schön daß dein Ratz sich einlebt ;) Das am Rücken könnte dann wirklich ein Abszess sein; da wird Desinfektion von außen auch nicht viel helfen, fürchte ich, da muß der TA ran und den Abszess, wenn es denn einer ist, punktieren oder eröffnen ;)
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #34
Hi, sorry, daß ich so eeeeewig lange nichts habe von mir hören lassen. Um dieses Thema erstmal abzuschliessen: Der Gruppe geht´s Prima (War damals wirklich "nur" ein Abzess, der TA hat´s aufgemacht und es ist alles recht schnell und gut verheilt.) Die Gruppe lebt jetzt seit einigen Monaten zusammen und es läuft schlussendlich alles gut.
Rückblickend muss ich sagen, bin ich froh, daß ich es gemacht habe und daß jetzt alle friedlich zusammenleben. Allerdings muss ich auch sagen, es war schon ein sehr stressiger und langer Weg bis dahin und ich würde es jetzt (bei dieser Gruppe) nicht noch einmal machen.
Nun wird der Futzi aber den Rest seines Lebens unter Artgenossen verleben können, da bin ich schon sehr froh drüber und ich hoffe, daß er den ja doch sehr unschönen ersten Teil seines Lebens ganz und gar hinter sich lassen und vergessen kann.
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #35
Moin Robin, das klingt doch schlussendlich ganz gut! Da hat sich der ganze Stress ja gelohnt. Vielleicht gibt es für meine drei Jungs ja auch noch ein Happyend irgendwann. Sind deine Böckchen alle unkastriert?

Mal was anderes: Kannst du mir in HH einen rattenerfahrenen Tierarzt empfehlen? Meine Rattis und ich ziehen nämlich bald in die schönste Stadt der Welt;) Kannst gerne per PN antworten.

Danke und Gruß, Chris
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #36
Ja, sind alles unkastrierte Böcke - aber war wie gesagt ein langer und stressiger Weg bis sie sich schlussendlich mit dem neuen vertragen haben, aber da es ja schlussendlich dann doch geklappt hat, würde ich sagen: Gib die Hoffnung einfach nicht zu früh auf.

Bei mir in der direkten Umgebung habe ich noch keinen guten TA finden könnten (zumindest keinen, mit dem ich voll und ganz zufrieden war). Mit dem Abzess war ich bei einem TA, der mir hier im Forum empfohlen wurde und der auch gut war und schien, als wisse er, was er tut - leider ist der von mir aus gesehen eine ganze Ecke weit weg, aber kommt natürlich drauf an, wo du in HH hinziehen wirst (ist ja nicht gerade eine Kleistadt :).
Schicke dir den Link per PN
 
  • Ratten-Inti - Aussicht auf Erfolg? Beitrag #37
Moin, ich habe den Link bekommen und das scheint von mir aus auch ganz gut erreichbar zu sein. Witzig, ich glaube, den gleichen TA hat mir meine jetzige TÄ auch empfohlen. Und wir sind immerhin 300km entfernt. Die scheinen sich zu kennen. Na gut, dann werde ich den wohl mal austesten, wenn ein Näschen krank wird. Danke!
 
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