- Pferde-Wiki Beitrag #81
B
Brillenschlange
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Mhm... ich ändere es, kein Thema, allerdings ist es fraglich, ob es wirklich sinnvoll ist, Fachbegriffe und ungebräuchliche Synonyme zu verwenden, nur, damit es "anders" klingt.
Ich persönlich finde die Auflistung sehr geradelinig und auch informativ (gerade für Laien).
Nun, ich versuche, zu tun, was ich kann.
Ich habe gerade relativ wenig Zeit, sonst könnte ich die Folgen in einem Fließtext auflisten. Wäre ja auch denkbar.
Ich melde mich auf jeden Fall - entweder nachher oder gleich via Doppelposting.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Die Folgen, die aus einer zu häufig betriebenen Rollkur hervorgehen, sind unter anderem:
Das Nackenband und die Muskulatur im Oberhals werden zu stark überdehnt, weshalb die Unterhalsmuskulatur unnatürlich beansprucht wird, daraus wiederum entsteht eine Fehlhaltung, die zu einer "Superman-Figur" führt (die Unterhalsmuskeln werden zu sehr trainiert, was ein Laie als elegante Selbsthaltung interpretieren könnte, was allerdings rein gar nichts mit Selbsthaltung zu tun hat, sondern schlichtweg mit einer völlig falschen Trainingsweise).
Das Pferd läuft praktisch nur auf der Vorhand, weshalb die Hinterhand unterbemuskelt ist; daraus entstehen als Spätfolge häufig Verspannungen oder Rückenprobleme, zudem wird die Lendenwirbelsäule blockiert und der Rücken kann nicht schwingen.
Daraus folgen Gleichgewichtsprobleme, da das Pferd eine eingeschränkte Sichtweise hat (vergleichsweise so, als hätte es Scheuklappen auf).
Die Muskeln von Kopf, Hals und Arm verkürzen sich auf Dauer, dadurch entstehen die - in den Augen eines Laien und leider auch in den Augen von manchen Reitern - "spektakulären" Trabverstärkungen, die aber im Prinzip kaum mehr Raumgriff hervorrufen.
Eine korrekt gerittene Trabverstärkung soll mehr Aktion der Beine und weniger Raumgriff beinhalten.
Die für die Versammlung notwendigen Muskeln werden auf Dauer geschwächt und bilden sich nach und nach zurück.
Außerdem werden die Anlehnung, der Takt und die Losgelassenheit gestört und zerstört.
Das Pferd kann nicht mit geschlossenem Maul kauen, da die Muskeln, die den Hals herunterziehen, am Unterkiefer und am Zungenbein liegen. Daher kann das Pferd weder entspannt abkauen, noch kann eine geschwünschte Kautätigkeit erzielt werden.
Zudem kommt noch der Druck/Gegendruck, der die Maulwinkel einreißen kann und dem Pferd im empfindlichen Maul Schmerzen zufügen kann.
(c) Brillenschlange 2009
So, bitteschön.
Ich habe den Text gerade zwischen Tür und Angel geschrieben, falls sich Rechtschreibfehler finden lassen, korrigiert sie bitte.
LG
Ich persönlich finde die Auflistung sehr geradelinig und auch informativ (gerade für Laien).
Nun, ich versuche, zu tun, was ich kann.
Ich habe gerade relativ wenig Zeit, sonst könnte ich die Folgen in einem Fließtext auflisten. Wäre ja auch denkbar.
Ich melde mich auf jeden Fall - entweder nachher oder gleich via Doppelposting.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Die Folgen, die aus einer zu häufig betriebenen Rollkur hervorgehen, sind unter anderem:
Das Nackenband und die Muskulatur im Oberhals werden zu stark überdehnt, weshalb die Unterhalsmuskulatur unnatürlich beansprucht wird, daraus wiederum entsteht eine Fehlhaltung, die zu einer "Superman-Figur" führt (die Unterhalsmuskeln werden zu sehr trainiert, was ein Laie als elegante Selbsthaltung interpretieren könnte, was allerdings rein gar nichts mit Selbsthaltung zu tun hat, sondern schlichtweg mit einer völlig falschen Trainingsweise).
Das Pferd läuft praktisch nur auf der Vorhand, weshalb die Hinterhand unterbemuskelt ist; daraus entstehen als Spätfolge häufig Verspannungen oder Rückenprobleme, zudem wird die Lendenwirbelsäule blockiert und der Rücken kann nicht schwingen.
Daraus folgen Gleichgewichtsprobleme, da das Pferd eine eingeschränkte Sichtweise hat (vergleichsweise so, als hätte es Scheuklappen auf).
Die Muskeln von Kopf, Hals und Arm verkürzen sich auf Dauer, dadurch entstehen die - in den Augen eines Laien und leider auch in den Augen von manchen Reitern - "spektakulären" Trabverstärkungen, die aber im Prinzip kaum mehr Raumgriff hervorrufen.
Eine korrekt gerittene Trabverstärkung soll mehr Aktion der Beine und weniger Raumgriff beinhalten.
Die für die Versammlung notwendigen Muskeln werden auf Dauer geschwächt und bilden sich nach und nach zurück.
Außerdem werden die Anlehnung, der Takt und die Losgelassenheit gestört und zerstört.
Das Pferd kann nicht mit geschlossenem Maul kauen, da die Muskeln, die den Hals herunterziehen, am Unterkiefer und am Zungenbein liegen. Daher kann das Pferd weder entspannt abkauen, noch kann eine geschwünschte Kautätigkeit erzielt werden.
Zudem kommt noch der Druck/Gegendruck, der die Maulwinkel einreißen kann und dem Pferd im empfindlichen Maul Schmerzen zufügen kann.
(c) Brillenschlange 2009
So, bitteschön.
Ich habe den Text gerade zwischen Tür und Angel geschrieben, falls sich Rechtschreibfehler finden lassen, korrigiert sie bitte.
LG
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