Hund hört nicht auf "AUS"

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  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #1
blackeyes

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Hallo
Ich bin neu hier und hab auch gleich eine Frage an euch.
Mein Hund Murphy (Jack Russel Dackel Mix) ist 7 Monate alt. Wir waren noch nicht in der Hundeschule, was wir aber sehr bald nachholen wollen. Vielleicht könnt ihr mir aber vorab schon einige Tipps geben.
Nun zu meinem Problem:
Murphy hört absolut nicht auf den Befehl "AUS"! Wie kann ich ihm das begreiflich machen? Wenn er etwas nicht soll (z.B. : er will uns neuerdings immer "begatten", oder beim spazieren gehen Passanten anspringen) sage ich laut und bestimmt "AUS"! Darauf reagiert er dann mit Bellen und wird wild, fängt an zu schnappen.
Was mache ich falsch?
 
  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #2
Ich denke, dein Hund versteht einfach nicht, was du von ihm willst. Und du verstehst deinen Hund nicht. Ihr sprecht wohl nicht die gleiche Sprache.

AUS ist eine Vokabel wie jede andere, die der Hund erst lernen muss.

Aber wenn er Leute anspringt, würde ich nicht ,,Aus" rufen.
Geanu so wenig, wenn er euhc begattet.

Das Zauberwort: IGNORANZ!!!

Das solltest du natürlich mit Leuten üben, die du kennst, da dein Hund ja nicht fremde Passanten anspringen kann!
 
  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #3
Hallo,
einen Hund der Leute anspringt oder Rammelt mit Ignoranz zu strafen finde ich nicht richtig.
Der Hund soll ja wissen,das er das nicht darf.
Ich würde auch ein anderes Wort wählen,da "AUS" eigentlich ganz gut ist,wenn der Hund etwas aus seinem Maul abgeben soll.Einen Ball,oder etwas das er ebend nicht im Maul halten sollte.
Für Sachen wie anspringen oder Rammeln wähle ich ein "PFUI",da weiss der Hund das die Sache die er gerade macht ABSOLUT unerwünscht ist.
Ein Pfui unterlege ich die erste Zeit mit einem Griff ins Fell,ohne dem Hund weh zu tun,sondern nur um ihm zu zeigen das ich da bin,und ein Pfui keinen Widerspruch duldet.

Wenn Dein Hund rammelt,ziehe ihn da weg ,gleichzeitig mit einem scharf ausgesprochenen "Pfui".
Ebendso beim anspringen,hingehen ,den Hund nehmen,und ein" Pfui".
Und gegebenenfalls sich bei den Leuten entschuldigen die Dein Hund belästigt hat.

Liebe Grüsse...
 
  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #4
Wenn der Hund bestimmte Situationen unterlassen soll, dann muss man das situationsbedingt unterbinden, ein Hund kann nicht von einem Wort auf verschiedene Situationen schließen.
Es erfordert also unterschiedliches Handeln, damit der Hund sein Verhalten unterlässt.

Berammeln würde ich auch unterbinden, da wird ignorieren nicht reichen.
Ich würde den Hund mit einem lauten Wort ("Nein" , "Aus", "Pfui" ganz wie ihr wollt, wenn ihr "aus" nehmt dann solltet ihr für das Auslassen von Dingen aus dem Fang allerdings ein anderes Wort wählen) vom Bein des "Opfers" wegziehen und dann sofort ein Alternativverhalten fordern z.B. "Sitz" und dafür dann den Hund loben. So lernt er, dass Aufreiten unerwünscht ist und ein bestimmtes Wunschverhalten (in diesem Fall "Sitz") sich viel mehr für ihn lohnt.

Beim Hochspringen ist es so eine Sache, da seit ihr mit ignorieren schon auf einem recht guten Weg finde ich.
Man muss sich überlegen warum Hunde zur Begrüßung an uns hochspringen, nämlich um uns die "Leftzen" zu lecken, damit wollen sie uns beschwichtigen. Hochspringen ist also eine sehr freundlich gemeinte Geste.
Wenn man den Hund nun für diese Beschwichtigung bestraft wundern sich viele Hunde warum ihr Mensch trotz der Beschwichtigung so mürrisch ist und machen etwas aus Hundesicht sehr logisches: sie versuchen noch mehr zu beschwichtigen. Sie steigern unter Umständen das Hochspringen oder einige ersetzen es sogar durch pinkeln. Es ist also nicht leicht abzugewöhnen, zumal man dem Hund eine aus seiner Sicht sehr freundliche und höfliche Geste abgewöhnen möchte.

Gegen das Anspringen hilft es wenn man sich wegdreht oder das Knie anwinkelt so das der Hund nicht mehr eng am Körper hochspringen kann. Wenn der Hund dann kurz ablässt kann man ihn begrüßen (und damit belohnen) wenn er auf allen Vieren steht.

Passanten anspringen ist etwas schwieriger abzugewöhnen, denn es gibt auch immer wieder Passanten die das eigentlich "ganz niedlich" finden und den Hund mit Aufmerksamkeit belohnen. Da man nicht alle Passanten kontrollieren kann, würde ich mit einer Schleppleine üben an anderen Menschen vorbei zu gehen ohne sie anzuspringen.
 
  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #5
bei meinem Hund hat "aus" und "nein" auch nicht geholfen. ich muss immer ganz scharf (nicht schreien) "pfui" sagen, dann versteht er es ziemlich gut. Kannst du ja auch mal versuchen... ;)
 
  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #6
Vielen Dank für die Tipps. Werd ich mal so versuchen.Nach Ostern werd ich uns in der Hundeschule anmelden, dort werden wir bestimmt noch ne Menge lernen.

Wünsche euch schöne Feiertage;)
 
  • Hund hört nicht auf "AUS" Beitrag #7
also "nein" oder "pfui" kann man auch so üben:
Du legst auf deiner Handfäche ein Leckerli hin und immer wenn dein Hund dran möchte verschließt du deine Hand zur Faust, so das er es nicht erreichen kann und dann nein oder pfui sagen, wenn er von selbst sich abgewendet hat, bekommt er viel lob und natürlich das Leckerli. Genauso ist es draußen, wenn er irgendwas fressen möchte tretest du neben der sache mit den Fuß auf und sagst wieder nein oder pfui, dann schrickt er zürück und lässt es sein.
 
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