Extrem ängstliche Tierheimkatze

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  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #1
sujuma

sujuma

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Hallo
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ich bin erst neu hier in diesem Forum und hoffe, dass mein Anliegen nichts neues ist und es jemanden gibt, der etwas dazu sagen kann.......

......vor über 2 Monate (ein Valentinstagsgeschenk ^^) holte mein Freund und ich eine 4jährige Katze aus dem Tierheim. Sie ist wohl schon mit einem Monat dort hingekomm....
Schildpattfarbend mit mintgrünen Augen....ich brauchte nicht lange überlegen
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....sie sollte zu uns ziehen.....
....schon im Tierheim wirkte sie etwas ängstlich.....
Die Mitarbeiter meinten, sie könne alleine leben und wäre mit reiner Wohnunghaltung zufrieden.... nun gut

...schon während der Fahrt miaute sie bitterlich.....bei uns angekomm verkroch sie sich erstmal in die erste Ecke die sie finden konnte.....
...tja und sie verkriecht sich bis heute noch

Sie hat langsam andere Ecken gefunden wo sie sich verkriecht (unterm Bett, hinter dem Sofa, usw) sie rennt oft vor uns weg (d.h. wenn sie unter dem bett liegt und wir schlafen gehen, haut sie da ab......wenn sie unter dem Sofa liegt und wir uns drauf setzen, haut sie ab...) meistens läuft sie nur geduckt (mein Freund meint immer, sie kriecht wie eine Made
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)

nur wenn sie sich sicher fühlt, meistens nachts, wenn wir schlafen, kommt sie raus....ich habe sie schon öfter dabei beobachtet, so dass sie es nicht merkt ^^ sie benimmt sich, wie eine normale Katze und scheint sich mittlerweile auch ganz wohl zu fühlen hier^^
... zum Anfang ist sie nachts immer miauent durch die Gegend gelaufen....ich bin der Meinung, trauernd und suchend nach ihren Freunden...

wir haben uns dann vor 2 Wochen entschieden eine 2. dazu zu holen......es wurde ein 10 Monate alter Kater.....das ganze Gegenteil von ihr....schmusig, verspielt und total auf uns fixiert
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wir wollten ihr Sicherheit geben (Rückenstärkung).....

beide verstehen sich.... aber er ist lieber bei uns und sie kommt ja nicht gerne raus wenn wir da sind....sie sucht aber seine Nähe
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nun gut.... kleine Fortschritte hat sie gemacht....z.B. guckt sie auch mal zu uns ins Zimmer, solange wir sie nicht sehen.....

leider haben wir gestern einen kleinen Rückschlag erlebt....Sie ist krank geworden (wohl nicht so schlimm)....die Tierätztin musste komm
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(ich war zum Glück nicht da) .....sie und mein Freund hatten wohl ziemlich zu kämpfen (die Katze bekam eine Spritze)....es gab viel geschrei.... Nun kommt es mir vor als ob alles wieder wie zu Beginn ist....Sie jammert wieder wenn man ihr zu Nah kommt....Ich habe großes Mitleid und weiß nicht wie ich ihr helfen kann......

Vielleicht hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrung gemacht...Ich weiß Zeit heielt alle Wunden....

lg
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #2
hallo suyama, ich glaube deine katze ist seelich krank,aber dagegen kann man was mache.
geh zu einer tierheilpraktikerin, es gibt extra bachblüten dagegen die sind nicht schädlich und helfen, ich weiß es von meinem ricki der war auch extrem ängstlich, lass dir was geben oder zusammenmischen.
kauf beim tierarzt auch felliway,dass ist ein wohlfühlhormon, dass setzt man auch ein wenn die katzen im stress sind, und deine ist glaube ich dauernd im stress. es ist ein spray und kann nur gut tun.

ich glaube,dass deine katze früher auf dem bauernhof geboren wurde und ohne menschen, nur von der mama aufgezogen wurde, daher hat deine mieze immer noch panische angst vor menschen,
aber wenn du die geduld hast und sie homöopatisch behandeln lässt wird es schon klappen. ich wünsche dir viel glück :D glaub mir dann geht es euch allen besser.
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #3
ohweh, die Äääärmste! Aber jetzt hat sie ja euch :-D
Mit 4 Wochen schon ins Tierheim... das heißt, alles was sie kennt, ist Heim... alleine wenn ich dran denke, wie es da riecht wird mir ganz traurig. :(
Menschen kennt sie auch nur von da, d.h. sie wird sehr lange brauchen um zu begreifen,daß ihr ihre Familie seid. Nochmal lange, um überhaupt eine Ahnung davon zu bekommen, was Familie bedeutet. Und dann braucht sie noch ein bisschen Zeit, sich mit ihrer Familie vertraut zu machen und ihre Position zu finden.
Spielen ist immer gut. Probiert es mit Abstand, mit der Katzenangel. Damit sie nicht in Verlegenheit gerät, euch zu Nahe zu kommen. Nichts machen, was die Katze nicht mag, also auch nicht streicheln. Ihr habt ja den Kater zum knuddeln.
Alles wird gut mit Geduld Geduld Geduld.
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #4
Mit Tierheimkatzen muss man oft sehr lange Geduld haben. Ich habe über ein halbes Jahr lang gebraucht, bis ich Minki und Möhrchen überhaupt mal anfassen durfte. Die beiden kamen vom Katzenschutzbund. Heutzutage können die beiden gar nicht genug vom Schmusen bekommen.

Ich bin sicher, Deine kleine Maus wird sich auch bald richtig einleben und mutiger werden.

Viel Erfolg!:)
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #5
Ich würd auch sagen - Geduld, Geduld, Geduld. Also sie zu nix drängen, am besten sanft mit ihr reden, ihr vielleicht auch was vorlesen mit ganz ruhiger Stimme - das hat den Vorteil, daß Du sie nicht anschaust, aber trotzdem da bist und sie Deine Stimme hört.

Paß aber gleichzeitig ein bißchen auf, daß sie durch den Schmusekater nicht total in den Hintergrund gerät - bei meinen war das früher so, daß mein Kater der anerkannte "Schmusekater" war und sie mit "Menschen nicht so viel anfangen" konnte. Blödsinn, wie ich heute weiß, sie ist genau so verschmust wie er - sie hatte nur früher nicht die Chance, weil er immer da war. Also wenn sie mal Ansätze macht - ihn ruhig wegschicken und sie ihre Chance ergreifen lassen. Das ist jetzt natürlich nur ein langfristiger Ratschlag - aber langfristig eben auch nicht zu vernachlässigen...
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #6
Ich würd auch sagen - Geduld, Geduld, Geduld. Also sie zu nix drängen, am besten sanft mit ihr reden, ihr vielleicht auch was vorlesen mit ganz ruhiger Stimme - das hat den Vorteil, daß Du sie nicht anschaust, aber trotzdem da bist und sie Deine Stimme hört.

So ähnlich habe ich es damals mit Minki und Möhrchen gemacht. Die Katzen bloss nicht angeschaut, aber ich habe Selbstgespräche geführt. Hab so ein blödes Zeug erzählt wie: Kommt mal her ihr Süssen, traut Euch doch, ich beisse nicht und ähnlichen Quatsch:mrgreen:
Und das Ganze in höchst säuselnden Tönen...
Kam mir zwar ein bisschen blöd dabei vor, aber die beiden Miezen wurden irgendwie neugierig und haben sich langsam näher getraut.;)
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #7
Also ich hab meine süsse auch aus dem TH.
Das war eine harte zeit für sie und für uns. Bis sie uns vertraut hat hat es 4 wochen gedauert. Hab geduld. Das wird schon.
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #8
Ich finde ihr macht das schon genau richtig!
Luna war als wir sie bekamen auch sehr ängstlich, sie kam auch nur nachts aus ihrem Versteck und hat einen Monat gebraucht um die Wohnung langsam zu erobern. Wir mussten dann auch in dieser Zeit schon mir ihr zu TA und ich hatte Angst, dass wir jetzt wieder ganz von vorne anfangen müssten, aber so schlimm wurde es dann nicht mehr. Luna hatte meiner Meinung nach vor allem vor den offenen Räumen bei uns Angst und hat sich daher den kleinsten Raum, das Arbeitszimmer ausgesucht um dort die erste Woche zu verbringen und irgendwann kam sie dann schon wenn ich reinkam.

Ich denke der Katzenpartner war die richtige Entscheidung, er wird ihr sicherlich helfen, die Grenze zu euch zu überschreiten.
Ihr packt das schon mit der Kleinen!
Caterina
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #9
halli hallo,

ich kann mich meinen vorrednerinnen nur anschließen. wir haben unsere zweite katze auch aus dem tierheim geholt, sie wurde verwildert und extrem scheu als jungkatze gefunden. sie ist jetzt fast 4 jahre alt und mittlerweile ist sie eine verschmuste und liebe katze, nur hochnehmen darf man sie nicht, aber das stört uns nicht. bei uns hat es allerdings sehr viel länger gedauert, bestimmt 1-2 Jahre geduld, die haben sie zutraulich gemacht. mittlerweile schläft und kuschelt sie sich auf meinem bauch ein :clap:

man kann nichts erzwingen, die katze muss nach und nach vertrauen finden
ich wünsch dir viel geduld und glück :p
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #10
hallo suyama,

Zeit - Geduld - LIEBE - Verständnis!

Es ist wie bei uns Menschen, das was wir negatives erleben, prägt uns auch und es dauert seine Zeit um solche negativen Erfahrungen in postitive umzuwandeln und vertrauen zulassen zu können.

Macht weiter so und vertraut auf EUCH und lasst die Süße auf Euch zukommen, wenn Sie mag!

Lieben Gruß

Quelle
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #11
Hallo Sujuma und allen anderen Katzenfreunden!
Ich bin heute zu diesem Forum gestoßen weil ich ebenfalls einen total verängstigten Tierheim-Kater zu Hause habe!
(@ Sujuma: und zwar seit dem diesjährigen Valentinstag!!:) )
Er versteckt sich überall unterm Sofa, der TV-Bank, hinter Gardinen usw. Inzwischen hat er schon ein paar Fortschritte gemacht, denn sein Lieblingsplatz ist inzwischen die Fensterbank in der Sonne wo man ihn auch sieht!:) Allerdings darf man ihm nicht zu nahe kommen, denn dann faucht er, rennt weg und versteckt sich! Er braucht halt einfach Zeit....
Ich bin jetzt schon seit Wochen am Überlegen ob ich mir eine Zweitkatze anschaffe, eine jüngere, verschmuste, damit er sieht das ihm hier nichts passiert.
Wie sind deine Erfahrungen mit der Zweitkatze Sujuma???! Hat sich die Situation verbessert?
Oder kann mir vielleicht sonst noch jemand helfen?
Ich würde mich riesig über eure Antworten freuen!!!!!:)
Euch allen schonmal frohe Ostern!

LG
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #12
Hallo Reiki,

ich kann dir nur dazu raten, es mit einer Zweitkatze zu probieren.

Im ersten Moment ist dein Kater wahrscheinlich nicht so begeistert, aber das ist normal. Sobald sich die zwei erstmal vertragen kann die zweite Katze dem Kater ein Vorbild sein. Es hilft schon viel, wenn er sieht, dass wir Menschen keine Ungeheuer sind. ;)

Meine Erfahrung ist auch, dass gerade Katzen die keine Menschen mögen umso lieber mit anderen Katzen zusammen sind!

Außerdem gibt es bei scheuen Katzen immer zwei Möglichkeiten:
Entweder sie überwinden die Scheu und fassen volles Vertrauen. Dann sind sie die verschmustesten und anhänglichsten Katzen die man sich denken kann.
Oder aber, sie lernen, dass der Mensch ihnen nichts böses will - können aber trotzdem nichts mit uns Zweibeinern anfangen.

Wenn deine Katze eine vom zweiten Typ wird (und das ist reine Charaktersache!) wäre es wahrscheinlich auch für dich schöner, wenn du noch eine zweite Katze hättest, die du doch ab und zu streicheln kannst.

LG
by blackcat
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #13
Hallo,
bevor Du Dir eine Zweitkatze dazu holst, überlege gut, was die bewirken soll und wie der Charakter sein muss. Die Katze müßte sehr gut von ihren Eltern und von Menschen sozialisiert sein. Ein quiliger Nerv Zwerg könnte die Situation verschimmern. Ist Dein Kater überhaupt "gesellschaftsfähig"; was weißt Du über seine Vergangenheit? Ein Neuzugang würde auf jeden Fall zunächst Streß für den TH Kater bedeuten. Erst recht, wenn die Gewöhnung nicht auf Anhieb klappt und sich über mehrere Wochen hinzieht, womit man durchaus rechnen muss. Der Kater steckt aber derzeit noch mitten im Eingewöhnungsstreß.
Kann man ihm das zum jetztigen Zeitpunkt schon zumuten?
Falls nichts gegenteiliges bekannt ist, würde ich zur Zweitkatze schon ja sagen, aber nicht sofort. Warte noch ein paar Wochen, vor allem wenn Du selber noch unsicher bist. So ähnlich geht es dem Kater nämlich auch. Wenn Du das Tier noch ein paar Wochen länger kennst, wirst Du Dir mit der Entscheidung viel sicherer sein.
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #14
Oh ja das kenne ich auch.
Hab mir auch mal eine 4 Monate alte Katze aus dem TH geholt, sie wurde als Baby sehr schlecht behandelt und weggeschmiessen, sie und Ihre geschwister wurden dorch vile glück von einem Müllmann in der Tonne gefunden. Ein erbärmlicher zustand und voller Angst. Sie war voller Giardien, wodurch ich sie auch jeden Tag "schappen" musste um sie zu behandeln :?

Es hat sehr lange bei Ihr gedauert bis sie auf mich zu kam... ca. 1 1/2 Jahre und selbst dann, wenn besuch kam war sie wieder weg. Nur wenn wir alleine waren kam sie zu mir auf die Couch, den Kater hab ich dann wef feschickt weil er sehr eifersüchtig war :roll:

Ich habe immer versucht, mich ruhig zu verhalten und sie nie angeschaut, weil sie sich dann wohl sehr beengt gefühlt hat.

Es braucht zwar zeit aber es hatte sich bei Ihr gelohnt :D also viel Glück!!
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #15
Hallo,
bevor Du Dir eine Zweitkatze dazu holst, überlege gut, was die bewirken soll und wie der Charakter sein muss. Die Katze müßte sehr gut von ihren Eltern und von Menschen sozialisiert sein. Ein quiliger Nerv Zwerg könnte die Situation verschimmern. Ist Dein Kater überhaupt "gesellschaftsfähig"; was weißt Du über seine Vergangenheit? Ein Neuzugang würde auf jeden Fall zunächst Streß für den TH Kater bedeuten. Erst recht, wenn die Gewöhnung nicht auf Anhieb klappt und sich über mehrere Wochen hinzieht, womit man durchaus rechnen muss. Der Kater steckt aber derzeit noch mitten im Eingewöhnungsstreß.
Kann man ihm das zum jetztigen Zeitpunkt schon zumuten?
Falls nichts gegenteiliges bekannt ist, würde ich zur Zweitkatze schon ja sagen, aber nicht sofort. Warte noch ein paar Wochen, vor allem wenn Du selber noch unsicher bist. So ähnlich geht es dem Kater nämlich auch. Wenn Du das Tier noch ein paar Wochen länger kennst, wirst Du Dir mit der Entscheidung viel sicherer sein.

Der Text hätte von mir sein können;)

@Reiki

Es bringt nichts, zu einem verängstigten Kater, der sich noch einleben muss, eine Zweitkatze dazuzuholen.
Er muss erstmal zu Euch Vertrauen fassen, er muss sich anfassen lassen, und er muss sich unbeschwert und ohne Angst in der Wohnung bewegen können. Das dauert noch einige Zeit.
Wenn er sich sicher fühlt, könnt Ihr langsam über eine Gesellschaft nachdenken;)
Aber erstmal VIEL Geduld mit dem Katerchen!
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #16
Es bringt nichts, zu einem verängstigten Kater, der sich noch einleben muss, eine Zweitkatze dazuzuholen.
So pauschal finde ich kann man das nicht sagen. Eine Katze, die kätzische Gesellschaft kennt und schätzt, wird davon sicherlich profitieren, warum denn auch nicht!?
Wenn zu erwarten ist, dass man eine schwierige VG vor sich hätte, würde das natürlich keinen Sinn machen. Aber ich denke in dem Fall würde kein Halter überhaupt erst darüber nachdenken eine Zwetikatze zu holen.
Caterina
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #17
So pauschal finde ich kann man das nicht sagen. Eine Katze, die kätzische Gesellschaft kennt und schätzt, wird davon sicherlich profitieren, warum denn auch nicht!?

Ich sagte deshalb ja auch, zu einem verängstigten Kater, der sich noch einleben muss..
Und ich sagte auch, später kann man dann drüber nachdenken;)
Also noch ein paar Wochen Geduld mit dem Kater, bis er angstfrei ist! Er verkriecht sich ja im Moment noch und hat noch gar kein Vertrauen...
Dann schon eine 2. Katze dazuzusetzen, wäre ja doppelter Stress.
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #18
Und so wäre es dann zweimal Stress nacheinander. :102:
Wenn man Pech macht man sich die davor mühevoll erreichte Zähmung innerhalb weniger Stunden wieder zunichte. Und der Lerneffekt ist auch weg, die ängstliche Katze sollte ja von der zutraulichen lernen können, dass ihr keine Gefahr droht.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass gerade Katzen die sich vor Menschen fürchten Kontakt zu anderen Katzen brauchen.
Wir wissen doch alle, dass Katzen keine Einzeltiere sind, aber jede Einzeltiere hat noch ihre Menschen - was soll aber eine Katze machen, die nicht einmal das hat?

Natürlich muss man bei der Wahl der Katze aufpassen. Es soll ja nicht damit Enden, dass die ängstliche Seite sich dann vor Menschen UND anderen Katzen fürchtet.
Ideal wäre in etwa eine soziale, kastrierte Katze, vielleicht etwas jünger als diese. Andere Katzen sollte sie unbedingt schon gewohnt sein und sie sollte nicht zu dominant sein.

Ich hatte jetzt ein paarmal die Ehre scheue Katzen zu zähmen, das schlimmste waren die Geschwister Artemis und Nellie VOR ihrer Vergesellschaftung mit den anderen Katzen. Zwei scheue Katzen die bei dem geringsten Anzeichen von Mensch die Flucht ergreifen - ne, das ist kein Spaß.
Ich war heilfroh, als ich Amira bei den beiden dabei hatte (die Vergesellschaftung verlief übrigens absolut Problemlos! nicht einmal richtiges Gefauche gab es!).
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #19
Hallo
und ich hab die Erfahrung gemacht, daß auch die ängstlichen Tierheimkatzen neugierig ihre neue Welt beobachten. Mehr als wir erkennen können. Deswegen ist es so wichtig und eine gute Übung, wenn man sich einfach mal vorstellt, die Katze wäre gar nicht da. Und dann auch noch Selbstgespräche führen, oder mal ein Liedchen trällern. Man wird ständig beobachtet....
Vorrübergehend ist es für solche Katzen wirklich besser, wenn man sie sich erstmal alleine eingewöhnen läßt. Nach 3 - 6 Monaten haben sie sich soweit in der neuen Umgebung eingelebt, daß sie langsam anfangen, selbstsicherer zu werden. Kommt natürlich immer auf die Katze drauf an; die einen vergessen schneller, weil sie ihre neuen Menschen auf Anhieb schon sehr mögen, das Umfeld super ist, und sie eigentlich gar nicht ängstlich, sondern nur sehr vorsichtig sind. Eine Katze, die ohne engen Menschenkontakt aufgewachsen ist, würde im selben Haushalt länger brauchen. Eine, die zusätzlich noch schlechte Erfahrungen gemacht hat, wird vielleicht auch unter aufopfernder Fürsorge noch viel länger brauchen.
 
  • Extrem ängstliche Tierheimkatze Beitrag #20
Hallo! :wink:
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! :)
Also, es gibt Neuigkeiten von meinem Süßen. Die letzten 2 Tage ist er zusehend aufgetaut. Er läuft im Wohnzimmer rum wärend wir TV schauen, fressen tut er schon seit längerem wenn wir da sind (kann er sich einfach nicht verkneifen, er ist einfach zu verfressen!:D), estern abend hat er sogar mit seiner Lieblingsmaus gespielt während wir dabei waren und er akzeptiert langsam seinen riesen Karatzbaum!!!!!Das sind innerhalb kürzester zeit enorme Fortschritte! :eek: Das freut mich total! Vielleicht bekommt ihm die Sonne auch so gut wie uns!*g*
Um nochmal auf die Zweitkatze zu kommen, wenn ich mir eine anschaffe wird das noch min. ein paar Wochen dauern. Und wenn dann möchte ich eine relativ junge Katze, so dass er keine direkte Konkurrenz darin sieht sondern evt. sein "Beschützerinstinkt" geweckt wird. Ich denke das würde eher Sinn machen als eine ältere Katze. Und an Katzen ist er gewöhnt, im TH hatte er viele um sich.
Aber wie gesagt ein paar Wochen werd ich min. noch warten, eher länger.
Vlg, Reiki
 
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