Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!!

Diskutiere Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Gern geschehen. ;) Zumindest habe ich das so gelernt; wenn man die Longe ja auch zu stramm anzöge, würde man ja wieder nur einen gegenteiligen...
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  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #21
Gern geschehen. ;)
Zumindest habe ich das so gelernt; wenn man die Longe ja auch zu stramm anzöge, würde man ja wieder nur einen gegenteiligen Effekt auslösen: Das Pferd würde ja nicht locker laufen, sondern immer gegen den Druck arbeiten.

Liebe Grüße
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #22
Ich glaube da wäre schon fast ein extra Thread angebracht ;)

Ein Frage isa ;)

Sollte eine Longe nicht mehr oder weniger durchhängend sein? So hab ich es gelernt bzw mache ich es und kenne es auch nicht anders. Oder versteh ich da in deiner Aussage was falsch? Weil wenn sie nicht durchhängend ist mach ich mit der Longe ja nichts anderes als mit HZ.


genau das sagen wir ja. Sowas wäre zu chrass, wenn man es gar nicht zu lässt. Sie sollten locker sein das die Chance besteht den Kopf auch weit vor der senkrechten zu tragen und vorallem nicht die ganze zeit dran sein!

Lg
Streiten, ne will hier auch nicht streiten ;)
also vorest sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich generell nur die Longe am Kappzaum einhänge, das Maul ist mir dafür zu schade. Mit Kappzaum kanns du, im richtigen Moment leicht angenommen und "nachgetrieben" sehr gut Biegung und Untertritt fordern

So ist es auch mit der vw/aw Dehnung. Wenn das Pferd z.B. hochdrückt weil es etwas sieht, kommt ein leichter Zug am Kappzaum mit nachtreibender Wirkung, quasie eine Ermahnung - "geh wieder in die Dehnungshaltung" richtige Reaktion bestätigen -locker.


Und ich rede hier nicht von vor die Senkrechte strecken, das Pferd sollte ja permanent bisschen vor der Senkrechten gehen, ich rede von Genick öffnen, was nur geht wenns angeboben wird, und da wirken dann viele HZ dagegen ein.

Aber ich stimme euch zu, dass es eine Unterschied ist ob man als "Anfänger" oder als Trainer longiert, das sehe ich schon auch so. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich jeder Reiter mal Longenunterricht nehmen sollte, denn Reitunterricht wird ja auch genommen, und beim Longentraining meinen immer viele, das geht eh einfach.
Dabei ist korrektes Longieren Knochenarbeit und bei Gott nicht leicht.

Lg
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #23
Ne das hier ist ja auch kein Streit :D

Von Kappzaum kann ich momentan nicht reden der ist noch in Planung ;)
Aber wenn man halt anzieht um zu Ermahnen (was ich ja nicht unbedingt schlecht finde) ist es ja doch so ähnlich wie ein Hilfszügel nur vielleicht nicht so star! Ich denke beides mit und ohne HZ hat seine Vor und Nachteile. Ein Pferd muss lernen seine eigene Haltung zu finden und zu halten, deswegen auf keinen Fall immer. Doch ist es auch etwas was gerade am Anfang gut helfen kann dem Pferd überhaupt den richtigen Weg näher zu bringen.

Longiertraining wird leider in den wenigstens Reitschulen angeboten. Unsere RL hat jetzt beschlossen für die die noch keinen Lehrgang dafür mitgemacht haben das in den Unterricht einfließen zu lassen, was ich Klasse finde!

Gerade weil die Threaderstellerin ja noch keinen lehrer hat der ihr mit Rat und Tat auch beim longieren beistehen kann, sind locker verschnallte HZ am Anfang denke ich gut. Ich merke momentan selbst wie anstrengend es ist ein Pferd vom Boden aus in die richtige Haltung zu bringen, und ohne gute RL Tipps ist das schon fast unmöglich wenn man "nur" weiß wie das longieren vom Prinzip her klappt.


Eure Fussel
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #24
Hi, das "Anziehen" also der Zug erfolgt auf die Nase, das heisst, es wirkt in keinster Weise auf das Pferdemaul, ich kann sofort wieder nachgeben, was der HZ nicht kann.
Es ist ein Annehmen/Nachgeben mit nachtreibenden Hilfen.
Ansonsten stimme ich dir zu ;)
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #25
Traber werden so trainiert, Unterhals, Rücken wegdrücken, beim Rennen wird der Kopf hochgeschnallt, damit sie ja nicht im Galopp fallen. Sie haben fürs Reiten die total falsche Muskelatur. Da würde ich auf jeden Fall am Anfang mit Hilfszügel arbeiten, da sie sich kaum trauen, in "normaler" Haltung zu gehen.
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #26
Off-Topic
ich finde jegliche Verbietung einer Aufwärtsbewegung des Genickes durch den HZ unnötig und sogar kontrakproduktiv. Ausserdem mag ich nichts im Maul von meinen Pferden haben, das starr bzw fix ist.

Was ja so auf Dreiecker nicht zutrifft, eben sowenig auf zB Ausbinder und einige andere Hilfszügel... Das nur noch als Anmerkung, und ich bei eig. kein 'Pro-Hilfszügel'reiter, eher das Gegenteil, aber in manchen Fällen sind sie das 'kleinere Übel'.


Genau Ronja, so sehe ich das auch. Es müssen die richtigen Muskelpartien aktiviert/aufgebaut werden und in eben diesem Fall sind Hilfszügel sinnvoll.

LG Lilly
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #27
Ich hatte noch nie Probleme ein Pferd in vw/aw Haltung zu bringen beim Longieren, auch nicht bei Trabern oder Galoppern- da mit Doppellonge


Zitat:
Zitat von isa86
ich finde jegliche Verbietung einer Aufwärtsbewegung des Genickes durch den HZ unnötig und sogar kontrakproduktiv. Ausserdem mag ich nichts im Maul von meinen Pferden haben, das starr bzw fix ist.

>Was ja so auf Dreiecker nicht zutrifft, eben sowenig auf zB Ausbinder und einige andere Hilfszügel...

....Achso der Dreiecker und der Ausbinder kann von alleine nachgeben und ist nicht fix montiert, das wäre mir ganz neu. Gerade der Ausbinder verhindert geradezu eine seitliche Biegung...

Aber es soll jeder so machen, wie er es für richtig hält ;)

Schönen Abend

 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #28
löl^^

mein ehemaliger ´´reitlehrer´´ sagte immer , : lass das pferd den nächsten steilen berg hoch gallopieren (schnell) dann ist der vorerst müde ^^ dann was traben und naja okey is ... *lach*


aber dein vollblut hat sicher mehr energie :p
mehr weiss ich auch nicht sorry :eusa_think:

vl. longierst du es erstmal damit es sich mal richtig eingallopieren kann und sich an ´´richtiges´´ gallopieren gewöhnt hatt ...

dann reitest du noch ne kleine runde gelände oder wo du magst :eek:

naja ... mfg doggi :uups::mrgreen:
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #29
also bei mir ist es so ein ähnlichesproblem,der biegt sich nicht gut,unteranderem auch weil er sich vorsallem im galopp nicht ausbalancieren kann,meine reitlehrerin hat aber ein paar tipps und so geht es meistens recht gut mit der biegung und dann machen wir auch mal so ne viertelstunde relativ kleine zirkel damit er nicht so rennen kann. Also der tipp den ich grade am austesten bin ist folgender: innerer zügel runter in richtung knie ziehen allerdings nicht zueinem sondern NUr nach aussen/bzw innen also das der kopf nicht nach innen gezogen wird ,man kann das auch nach oben machen aber nathan nimmt das nicht so gut an ,deshalb mach ich es mit dem nach unten ,das wird oft bei jungpferden die gerade eingeritten werden gemacht ,weil die sich ja auch noch nicht gut biegen und mit dem rennen geht es dann eig, auch wenn mn kleine zirkel reitet und was meine vorredner schon gesagt haben longeren,longerien,longieren
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #30
Hi grimta,

bitte die beiden letzen Beiträg/Tips nicht machen!

Weder das eine noch das andere führt zu einem entspannten, sich ausbalancierenden Pferd...

Die Reiterhand soll immer auf Bauchnabelhöhe sein, etwas über dem Widerrist.
Kurzfristig (ein paar Sekunden) kann man auch mal einen Zügel mehr nach rechts oder links nehmen oder etwas höher, aber niemals tiefer oder schräg nach außen-unten!
Das führt nur dazu, dass sich das Pferd verwirft und die falsche Haltung einnimmt.

LG Lilly
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #31
Hallo,

mein ehemaliger ´´reitlehrer´´ sagte immer , : lass das pferd den nächsten steilen berg hoch gallopieren (schnell) dann ist der vorerst müde ^^ dann was traben und naja okey is ... *lach*


aber dein vollblut hat sicher mehr energie :p
mehr weiss ich auch nicht sorry :eusa_think:

ich bin geschockt. Ich bin wirklich geschockt - wie kann man seinen Reitschülern, die das als "löl" bezeichnen und mit Smileys ausschmücken, so einen Schwachsinn vermitteln?
Rennen lassen ist IMMER eine Gefahrenquelle, wir müssen den Pferden klar machen, dass sie nicht mit uns machen dürfen, was sie wollen.
Wenn wir sie mal im Gelände über ein Feld galoppieren lassen, meinetwegen auch im Jagdgalopp, so sollten sie immer in jeder Situation durchzuparieren sein!
Bei dem, was dein Reitlehrer da gesagt hat, wird das Pferd irgendwann unkontrollierbar, es rennt einfach los, obwohl es das vielleicht gar nicht soll.
Wir Reiter nennen das "verreiten": Man reitet das Pferd solange so schlecht, dass es irgendwann "austickt", also: Wenn es ein erfahrener Reiter reitet und es wegrennen möchte - man hat es ihm schließlich so beigebracht -, wird der Reiter es mit entsprechenden Hilfen zurückhalten und das Pferd wird als Folgereaktion sich gegen diese Hilfen auflehnen. Es entsteht ein Machtkampf zwischen Mensch und Tier, was unter Umständen nicht nur kontraproduktiv, sondern lebensgefährlich werden kann!

Also, vorher ablongieren ist okay, aber niemals einen steilen Hang hochrennen lassen, vor allem, wenn das Pferd noch nicht "hochgefahren ist"!
Denn die Gelenkflüssigkeit ist bei einem "kalten" Pferd noch nicht aktiviert, es kann schneller stürzen und sich etwas brechen!

Bitte nicht nachmachen!

Gruß
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #32
es soll ja auch nich die ganze zeit sein sondern eher mal 1-2 minuten dann wieder "normal " und dann nach ner zeit zb. 15 minuten nochmal man muss abwägen wann es vllt erforderlich ist.Ausserdem nehmen es eh nicht alle pferde an. Bei mir klapppt diese methode gut und auf lange zeit soll das ja auch nicht mehr mit der korektur wie ich es jetz mal nenne funktionieren sondern am normalen zügel
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #33
Ninschen, darf ich nochmal nachfragen, worauf du dich bezogen hast? ;)
Ich sehe gerade den Zusammenhang zwischen dem letzten Post und deinem.

Gruß
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #34
ja brillenschlange auf meinen eintrag vom 6.5.:also bei mir ist es so ein ähnlichesproblem,der biegt sich nicht gut,unteranderem auch weil er sich vorsallem im galopp nicht ausbalancieren kann,meine reitlehrerin hat aber ein paar tipps und so geht es meistens recht gut mit der biegung und dann machen wir auch mal so ne viertelstunde relativ kleine zirkel damit er nicht so rennen kann. Also der tipp den ich grade am austesten bin ist folgender: innerer zügel runter in richtung knie ziehen allerdings nicht zueinem sondern NUr nach aussen/bzw innen also das der kopf nicht nach innen gezogen wird ,man kann das auch nach oben machen aber nathan nimmt das nicht so gut an ,deshalb mach ich es mit dem nach unten ,das wird oft bei jungpferden die gerade eingeritten werden gemacht ,weil die sich ja auch noch nicht gut biegen und mit dem rennen geht es dann eig, auch wenn mn kleine zirkel reitet und was meine vorredner schon gesagt haben longeren,longerien,longieren
BZW 9.5:"es soll ja auch nich die ganze zeit sein sondern eher mal 1-2 minuten dann wieder "normal " und dann nach ner zeit zb. 15 minuten nochmal man muss abwägen wann es vllt erforderlich ist.Ausserdem nehmen es eh nicht alle pferde an. Bei mir klapppt diese methode gut und auf lange zeit soll das ja auch nicht mehr mit der korektur wie ich es jetz mal nenne funktionieren sondern am normalen zügel "
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #35
Ich mache das zT. auch allerdings nach oben. Aber würde sowas hauptsächlich nur bei Jungpferden machen. Bei mir ist es nicht um in in eine Position zu "zwingen" sondern weil er die feinen Hilfen noch nicht versteht. Sowas würde ich aber nur mit einer erfahrenen Reitlehrerin machen denn sobald man kleinere Handhaltungsfehler macht verwerfen die Pferde sich ganz schnell und es kann außerdem unangenehm für sie werden. Noch viel wichtiger als die innere Hand ist dabei - finde ich - die Äußere.

Kann für den Anfang eine gute Methode sein, sollte man nur nicht unbedingt alleine gemacht werden sonst wird es ein stumpfes hin ziehen in die richtige Position!

Lg
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #36
ja ich mach das auch nur einma in der woche wenn ioch reitstunde hab und dann ja eh nich die ganze zeit und es soll ja dahin hinaus laufen ,dass ich dieses korigieren nicht mehr machen muss.nur da mein pony keine richtige ausbildung hat und nur freizeitmäßig geritten worden war und das echt nich gut war ist er in 3.5 jahren echt gut geworden.Anfangs ging er gar nich rund jetz is es im schritt schon gut und trab manchmal auch schon galopp ist zwar ne halbe katastophe,aber ich hoffe das das auch noch wird
und hier wurde ja auch gesagt ,das das mit dem korigieren wie ich es mache nicht gut ist,aber wenn fussel dies momentan auch macht bin ich beruhiogt
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #37
Zum Thema biegen:

Ich würde dir raten es mal mit dem Drehsitz zu probieren:
Der DS ist ein Zusammenspiel von versch. Hilfen.
Die Reiterhüfte ist parallel zur Pferdehüfte und die Reiterschulter ist parallel zu Pferdeschulter. Sprich deine ganzer Körper von der Hüfte aufwärts wird ‚am Stück‘ gedreht.
Deine ‚äußere Hüfthälfte‘ weißt also nach außen hinten, das zugehörige äußere Bein liegt verwahrend am Pferd. Das innere Bein treibt.
Deine äußere Schulter zeigt nach ‚innen/vorne‘ d.h. das Gewicht verlagert sich also im Schwerpunkt nach innen. Nimm am besten beide Zügelfäuste etwas weiter nach vorn, so dass es dem Pferd leichter fällt nach innen zu kommen (=Stellung!) und lass den äußeren Zügel immer anstehen, du kannst damit auch ruhig Paraden geben (=Schwamm ausdrücken“)
Voraussetzung für ein unabhängigen Sitz ist, dass du die Steigbügel auch für das benutz für was sie erfunden wurden (nein nicht zum aufsteigen ;) ) zum DICH AUSBALANCIEREN.
Wenn man richtig in den Bügeln ‚steht‘ ist das Bein automatisch ruhiger, am Pferd und man verliert den Bügel nicht mehr – dennoch ‚sitzt‘ du noch auf dem Pferd.
[FONT=&quot]Nur als Beispiel: ein Taktfehler lässt sich, wenn man die Bügel so ‚austritt‘ sehr leicht kompensieren, das Pferd fängt sich in der Regel von selbst wieder. ‚Hockt‘ man nur passiv auf dem Pferd, wirft einen sowas aus der Bewegung da man ja nur getragen wird und das Pferd muss noch mehr kämpfen um sich wieder zu fangen.

[/FONT]
machen wir auch mal so ne viertelstunde relativ kleine zirkel damit er nicht so rennen kann.
Das halte ich für Gift für die noch nicht trainierte Muskukatur! 15 Minuten ist viel zu lang!

Also der tipp den ich grade am austesten bin ist folgender: innerer zügel runter in richtung knie ziehen allerdings nicht zueinem sondern NUr nach aussen/bzw innen also das der kopf nicht nach innen gezogen wird ,
Gerade das ist falsch! Die Zügelhand darf NIE tiefer als der Widerrist sein - sonst fällt man gezwungenermaßen nach vorne und sitzt nicht mehr im Schwerpunkt, ist anatomisch gesehen gar nicht anders möglich!
(Wie Fussel auch schon erwähnt hat)

man kann das auch nach oben machen
Das wäre aber der einzig richtige Ansatz! Und auch nicht dauerhaft sondern maximal ne halbe Runde lang.
Bisher haben das alle (Jung- und Korrekturpferde) die ich geritten bin sehr schnell (nach 2-3 x machen) kapiert.

das wird oft bei jungpferden die gerade eingeritten werden gemacht ,weil die sich ja auch noch nicht gut biegen und mit dem rennen geht es dann eig, auch wenn mn kleine zirkel reitet
1. gehört sowas keinesfalls (nach unten) mit einem Jungpferd gemacht, der Reitersitzt falsch und das Pferd kann ihn noch schwieriger ausbalancieren.
2. Ein junges Pferd muss so geritten werden, dass es eben NICHT rennt, rennen bedeuten zu 99% ein Problem mit dem Gleichgewicht, sprich das Pferd ist überfordert - also Ruhe rein, große Zirkel und Biegungen in denen sich das Pferd ausbalanceiren (lernen) kann und gut ist.
3. kleine Zirkel erst dann, wenn das Pferd sich ausbalancieren kann, dann rennt es auch nicht 'aus Angst' seinem Gleichgewicht 'hinterher'

Also bitte, nicht so versuchen - das zieht nur andere Fehler nach sich die nachher zu korrigieren wäre.


@ninsche: Fussel macht es NICHT wie du - sie nimmt den Zügel HOCH und leicht nach außen (bzw innen, halt vom Pferdehals weg ;) ) und NICHT nach INNEN UNTEN - das ist der Knackpunkt.
Fussel kann damit, im Gegensatz zu der von dir beschriebenen Methode, richtig aufrecht sitzen bleiben (im Schwerpunkt), bei deiner 'Hilfe' hingegen kippt man automatisch nach vorne und sitz somit falsch, die Beine liegen nicht mehr am Pferd und eine Korrekte Hilfengebung ist nicht mehr machbar.
Sei mir nicht böse über den Kommentar, aber ich erlebe häufig Pferd und Reiter die eben diesen Fehler beigebracht bekommen haben und es führt einfach zu zig weiteren Fehlern.
Anbei: ich reite 'englisch/klassisch' nach FN, aber 'richtig' nicht dieses Reitschulen-FN wo man das kalte Grausen bekommen kann...

LG Lilly
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #38
Zum Thema biegen:

Ich würde dir raten es mal mit dem Drehsitz zu probieren:
Der DS ist ein Zusammenspiel von versch. Hilfen.
Die Reiterhüfte ist parallel zur Pferdehüfte und die Reiterschulter ist parallel zu Pferdeschulter. Sprich deine ganzer Körper von der Hüfte aufwärts wird ‚am Stück‘ gedreht.
Deine ‚äußere Hüfthälfte‘ weißt also nach außen hinten, das zugehörige äußere Bein liegt verwahrend am Pferd. Das innere Bein treibt.
Deine äußere Schulter zeigt nach ‚innen/vorne‘ d.h. das Gewicht verlagert sich also im Schwerpunkt nach innen. Nimm am besten beide Zügelfäuste etwas weiter nach vorn, so dass es dem Pferd leichter fällt nach innen zu kommen (=Stellung!) und lass den äußeren Zügel immer anstehen, du kannst damit auch ruhig Paraden geben (=Schwamm ausdrücken“)
Voraussetzung für ein unabhängigen Sitz ist, dass du die Steigbügel auch für das benutz für was sie erfunden wurden (nein nicht zum aufsteigen ;) ) zum DICH AUSBALANCIEREN.
Wenn man richtig in den Bügeln ‚steht‘ ist das Bein automatisch ruhiger, am Pferd und man verliert den Bügel nicht mehr – dennoch ‚sitzt‘ du noch auf dem Pferd.
[FONT=&quot]Nur als Beispiel: ein Taktfehler lässt sich, wenn man die Bügel so ‚austritt‘ sehr leicht kompensieren, das Pferd fängt sich in der Regel von selbst wieder. ‚Hockt‘ man nur passiv auf dem Pferd, wirft einen sowas aus der Bewegung da man ja nur getragen wird und das Pferd muss noch mehr kämpfen um sich wieder zu fangen.

[/FONT]
Das halte ich für Gift für die noch nicht trainierte Muskukatur! 15 Minuten ist viel zu lang!

Gerade das ist falsch! Die Zügelhand darf NIE tiefer als der Widerrist sein - sonst fällt man gezwungenermaßen nach vorne und sitzt nicht mehr im Schwerpunkt, ist anatomisch gesehen gar nicht anders möglich! (Wie Fussel auch schon erwähnt hat)

Das wäre aber der einzig richtige Ansatz! Und auch nicht dauerhaft sondern maximal ne halbe Runde lang.
Bisher haben das alle (Jung- und Korrekturpferde) die ich geritten bin sehr schnell (nach 2-3 x machen) kapiert.


1. gehört sowas keinesfalls (nach unten) mit einem Jungpferd gemacht, der Reitersitzt falsch und das Pferd kann ihn noch schwieriger ausbalancieren.
2. Ein junges Pferd muss so geritten werden, dass es eben NICHT rennt, rennen bedeuten zu 99% ein Problem mit dem Gleichgewicht, sprich das Pferd ist überfordert - also Ruhe rein, große Zirkel und Biegungen in denen sich das Pferd ausbalanceiren (lernen) kann und gut ist.
3. kleine Zirkel erst dann, wenn das Pferd sich ausbalancieren kann, dann rennt es auch nicht 'aus Angst' seinem Gleichgewicht 'hinterher'

Also bitte, nicht so versuchen - das zieht nur andere Fehler nach sich die nachher zu korrigieren wäre.

@ninsche: Fussel macht es NICHT wie du - sie nimmt den Zügel HOCH und leicht nach außen (bzw innen, halt vom Pferdehals weg ;) ) und NICHT nach INNEN UNTEN - das ist der Knackpunkt.
Fussel kann damit, im Gegensatz zu der von dir beschriebenen Methode, richtig aufrecht sitzen bleiben (im Schwerpunkt), bei deiner 'Hilfe' hingegen kippt man automatisch nach vorne und sitz somit falsch, die Beine liegen nicht mehr am Pferd und eine Korrekte Hilfengebung ist nicht mehr machbar.
Sei mir nicht böse über den Kommentar, aber ich erlebe häufig Pferd und Reiter die eben diesen Fehler beigebracht bekommen haben und es führt einfach zu zig weiteren Fehlern.
Anbei: ich reite 'englisch/klassisch' nach FN, aber 'richtig' nicht dieses Reitschulen-FN wo man das kalte Grausen bekommen kann...

LG Lilly

Englisch klassische nach Fn gibts ned, das ist ein Wiederspruch in sich. Denn die klassische Dressur(die "alte Lehre") unterscheidet sich zu 100 % von der FN Reitlehre.
Also entweder du reitest nach klassischen Grundsätzen(Baucher, Philippe Karl...) oder nach der FN Lehre.
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #39
Und worin unterscheiden sich die Ansätze von der klassischen Reitweise und der "alten" Lehre, isa?
Deine Argumentation dazu würde mich mal interessieren.

@ Lilly:

Kann dir zu 100% zustimmen.

Ninschen, wenn ich noch deutlicher werden darf: Du tust deinem Pferd schlichtweg nichts Gutes, wenn du 15 Minuten auf einem Zirkel rumgurkst, dann wird dein Pferd lediglich einseitig bemuskelt, aber sicherlich nicht langsam(er) oder leichter zu händeln.

Deshalb: Gerade Linien reiten, tief einsitzen, Zügel dran, treiben.
Zirkel und Volten (oder auch Schlangenlinien) reiten, um das Pferd durch's Genick gehen zu lassen.
Stellen und biegen nicht vergessen!

Immer schön "groß" reiten, du merkst es ja selbst, wenn dein Pferd unbalanciert läuft, dann lieber auf übergroße Zirkel zurückgreifen, anstatt immer kleiner und "ei-iger" zu werden.

Das soll natürlich kein Vorwurf sein, sondern lediglich ein Tipp, wie du pferdefreundlich (und nicht zuletzt auch dir zuliebe) reiten kannst.

Liebe Grüße
 
  • Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!! Beitrag #40
Off-Topic
Ich mein mit 'klassisch/englisch' das was EIGENTLICH in der FN gefordert wird und nicht das was vielerorts in die FN hinein'geritten' wird...

Im Übrigen reite ich wohl nach "beidem" (je nachdem mit welchem Ansatz mein Pferd besser zurecht kommt)...
So sehr widersprüchlich sind FN und ''die klassische Reitweise" nämlich auch wieder nicht.

Allerdings wird leider oft das als FN angesehen was man auf Turnieren zu sehen kriegt... und das ist es nicht.

Aber das is tnicht das Thema, also back to topic!
 
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